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Personen: Ken Jebsen
#1
Planet-Interview: Ken Jebsen - Im Interview..
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#2
Also wenn Tilo Jung laut Ken Jebsen aufgrund seiner hohen Klickzahlen bei den Youtube-Videos keinen "Impact" hat, dann hat Ken Jebsen naturgemäß auch keinen würde ich sagen.
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#3
Der Unterschied ist, Tilo Jung weiß nicht wo der [geo]politische Ball liegt, Ken Jebsen schon.
Deshalb hat der Tilo keinen Impact, er macht quasi Cabaret derweil Ken Bildung und Information bereit stellt.

INP
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#4
(06.10.2016, 16:28)INP schrieb: Der Unterschied ist, Tilo Jung weiß nicht wo der [geo]politische Ball liegt, Ken Jebsen schon.

Eine rethorische Frage:
An welchen Äußerungen von Tilo Jung kann man das denn festmachen, dass er von (Geo-)Politik keine Ahnung hat?
Ich finde übrigens, dass Ken Jebsen teilweise auch viel schwafelt wo man der Meinung sein kann, er versucht Nicht-Wissen zu verbergen.

Zitat:Deshalb hat der Tilo keinen Impact, er macht quasi Cabaret derweil Ken Bildung und Information bereit stellt.

Ich finde nicht, dass er in der Pressekonferenz Cabaret/Revue macht. Im Gegenteil, er legt immer wieder den Finger genau in die Wunde, da wo es wehtut und wo all die hochbezahlten Kollegen sich nicht hintrauen - Cabaret/Revue ist nette Unterhaltung mehr nicht und hat nichts mit Politik zu tun. Zudem versucht er Politik verständlich zu machen.

Kabarett ist eine Hohe Kunst. Kabarettisten haben mit Comedians nichts zu tun.

Hier ist übrigens der Blog von Tilo Jung:

http://www.jungundnaiv.de

Und ich finde es zum Kotzen wenn Linke sich gegenseitig zerfleischen. Wir brauchen alle, die helfen "das System" zu einem Besseren zu machen, und nicht zahllose tote oder ausgemergelte Protagonisten am Wegesrand.
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#5
Bildung und Information sind der Schlüssel. Der Tilo ist völlig im Mainstream angekommen, ja seine naiven Fragen sind unterhaltsam aber in letzter Konsequenz ist es ein Schauspiel im Circus Maximus. Klar warte ich auf den Herzinfakt von Seibert und Mischpoke aber da werde ich wohl lange warten dürfen...
Ken hat seine deutlichen Handicaps, nicht jedes seiner Videos trifft meine Erwartungen und wird teils auch durch sein, mitunter nerviges, Zwischenquatschen torpediert.
Wenn du schreibst das er versucht Politik verständlich zu machen, dann frage ich mich deutlich wo das den geschieht. Wink

Ich finde es übrigens zum Kotzen wenn Linke keine Linken sind, sondern Etikettenschwindel betreiben.

INP
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#6
-*-
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#7
[Bild: popcorn02.gif]
 
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#8








-*-

INP
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#9
Der Verein Bundespressekonferenz

Zitat:Satzung

A. Zweck des Vereins

§ 1 Die Bundespressekonferenz ist ein eingetragener Verein mit Sitz und Geschäftsstelle in Berlin. Sie hat eine Außenstelle in Bonn.

§ 2 (1) Der Verein ist ein Zusammenschluss deutscher Parlamentskorrespondenten, die aus Berlin und/oder Bonn ständig und weit überwiegend über die Bundespolitik berichten.
Die Korrespondententätigkeit muss hauptberuflich als angestellte® Redakteur(in) oder freie® Journalist(in) für Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Wochen- und Monatszeitschriften, Nachrichtenagenturen, Presse- und Informationsdienste oder elektronische Medien ausgeübt werden, die ausschließlich gegen Entgelt verbreitet werden. Den in Satz 2 aufgeführten Medien sind Hörfunk- und Fernsehanstalten sowie Online-Medien gleichgestellt. Gleichgestellt sind auch Korrespondentenbüros, die ihre journalistische Arbeit den in Satz 2 aufgeführten Medien gegen Entgelt zur Verfügung stellen.

(2) Für Korrespondenten, die für deutsche Medien tätig sind, kann in besonderen Fällen auf das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit verzichtet werden.

(3) Tritt ein Mitglied, welches mindestens seit zehn Jahren Mitglied ist oder war, in den Ruhe- oder Vorruhestand oder befindet es sich in einem solchen und übt es aber weiter eine journalistische Tätigkeit in diesem Sinne aus, so entfällt die hauptberufliche Tätigkeit als Voraussetzung für dessen Mitgliedschaft. Gleiches gilt sinngemäß für die freien Journalisten.

(4) Langjährige Mitglieder, die sich in besonderer Weise für den Verein eingesetzt haben, können nach Eintritt in den Ruhestand, wenn sie nicht weiter eine journalistische Tätigkeit in diesem Sinne ausüben, auf Beschluss des Vorstandes als Ständiger Gast weiterhin dem Verein verbunden bleiben.

(5) In Berlin und/oder Bonn tätige Journalisten, die nicht sämtliche Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in diesem Verein erfüllen, können vom Mitgliedsausschuss als Ständige Gäste zu den Pressekonferenzen zugelassen werden. Sie sind nicht Mitglieder der Bundespressekonferenz e. V.

(6) Die Zulassung als Ständiger Gast kann vom Vorstand mit Einschränkungen versehen und jederzeit widerrufen werden.

(7) Für die im Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen kann jeweils ein Pressesprecher an den Pressekonferenzen als Zuhörer teilnehmen.

§ 3 Zweck des Vereins ist es, Pressekonferenzen zu veranstalten und seinen Mitgliedern Möglichkeiten einer umfassenden Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verschaffen. Soweit es dazu erforderlich erscheint, vertritt der Verein auch die Interessen seiner Mitglieder. Er verfolgt jedoch keine eigenwirtschaftlichen Interessen.  

Termine

Die Saalordnung:
Zitat:   Grundsätzlich dürfen nur Mitglieder der BPK und des VAP an den Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen im Konferenzsaal teilnehmen.

   Ausnahmen können per [Mail] beantragt werden. Gäste haben nur nach ausdrücklicher Genehmigung Fragerecht.

   Mitgliedsausweise bzw. Zulassungsbescheinigungen sind vorzuzeigen.

   Für die Dauer der Pressekonferenz hat das leitende Vorstandsmitglied Hausrecht.

   Mobiltelefone sind stumm zu schalten.

   Es ist nicht gestattet, im Saal zu essen, zu trinken, zu rauchen oder zu telefonieren.

   Bei Hintergrundgesprächen "Unter Zwei" oder "Unter Drei" darf kein Bild- und Tonmitschnitt erfolgen.

   Die ersten zwei Sitzreihen sind für Fotografen reserviert.
   Diese dürfen während der PK nicht zwischen den Sitzreihen stehen oder den anderen Kollegen die Sicht versperren.

   Die Verwendung der Mitteilungen auf Pressekonferenzen ist in der Satzung § 16 geregelt.


update 1

aus Wikipedia

Ausschluss von Mitgliedern ist wohl möglich.

Zitat:..
Nur ein einziges Mal in der über 40-jährigen Geschichte der Bonner Republik gab es ein Ausschlussverfahren gegen akkreditierte Journalisten: die ADN-Korrespondenten wurden im Spätherbst 1961, nach dem Bau der Mauer, von allen folgenden Pressekonferenzen ausgeschlossen. Erst im Jahre 1990 wurden diese wieder offiziell als vollwertige Mitglieder in die BPK aufgenommen.

Nur (zahlende) Mitglieder der BPK haben ein „Fragerecht“.
..


-> Tilo Jung scheint Mitglied mit Fragerecht in diesem Verein zu sein.
ich schlussfolgere: Legitimieŕtes Kasperletheater
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#10
zu Ken Jebsen als Person kann man stehen wie man will.

Ich finde, das seine Platform auch Personen Raum gibt, die nie Gelegenheit bekommen bei den "etablierten" Medien ausgiebig ihre Positionen darzulegen.

PS: Es ist schon interessant, wie so ein unscheinbarer Beitrag sich zu einem Ken Jebsen vs. Tilo Jung entwickelt.
-*-
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