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Kampagne gegen Sahra Wagenknecht wegen ihrer angeblichen „Selbstkrönung“
Die Heuchler siegen über Wagenknecht
Sahra Wagenknecht scheiterte an der trägen Saturiertheit der vermeintlich Linken oder Links-Liberalen. Den “Guten” ist die Lebenswelt der Menschen längst egal. Sahra Wagenknecht zieht sich zurück. Sie verlässt die Spitze der „Aufstehen“-Bewegung, und im Herbst gibt sie auch das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der Linken-Bundestagsfraktion auf. Sie hat sich in beiden Ämtern offenbar derart aufgerieben, dass ihre Gesundheit zu sehr darunter litt. Zuletzt zog sie sich sogar zwei Monate aus dem politischen Geschäft zurück......

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[NachDenkSeiten]
Wagenknechts Rückzug und die Medien
Das Medienecho auf Sahra Wagenknechts angekündigten Rückzug als Fraktionschefin der Linkspartei und aus der ersten Reihe der sozialen Sammlungsbewegung „Aufstehen“ kann als erwartungsgemäß unseriös bezeichnet werden. Folgende Punkte stechen hervor: Das öffentliche und unbegründete Anzweifeln der von Wagenknecht angeführten gesundheitlichen Gründe, das frühzeitige Jubeln über ein „Aus“ der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, irrige Ansichten über nun „bessere“ Chancen für Rot-Rot-Grün und eine verfrühte Freude über ein Ende des Grabenkampfes in der Linkspartei.

heute in Hamburg:

Aufstehen Hamburg‏ @AufstehenHH 49 Min.Vor 49 Minuten
Ein GROSSARTIGER Abend! Danke an Alle! #Aufstehen #Hamburg #Wagenknecht

[Bild: D1pmOZXWsAABexl.jpg]

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Linke Sammlungsbewegung "Aufstehen"-Initiatoren rechnen mit Wagenknecht ab

Nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht aus der "Aufstehen"-Führung droht der Sammlungsbewegung das Aus. Mehrere Initiatoren erheben schwere Vorwürfe gegen die Linken-Politikerin......
> http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...58120.html

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[NachDenkSeiten]
Wie will die SPD-Spitze Mehrheiten gewinnen?
Dümmer als mit der Kritik an Wagenknecht gehts nimmer. Weil das Nachtreten einiger prominenter Vertreter der SPD zugleich ein Signal dafür ist, dass dort jegliche strategische Einsicht fehlt und deshalb die Chance für eine politische Wende weg von der Führung durch die CDU/CSU immer mehr schwindet, muss noch einmal auf die Reaktion zum Rückzug von Sahra Wagenknecht eingegangen werden. Mit Wagenknecht an der Spitze eines rotrotgrünen Bündnisses hätte es wenigstens eine kleine Chance gegeben, potentielle Nachfolger von Angela Merkel zu schlagen. Jetzt sieht es düster aus. Und jene, die das Mobbing betrieben haben, verstehen das nicht einmal.

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Hier wird immer nach den Linken gefragt und diese verurteilt. Peter Nowak hat eine Zusammenfassung der Hetzkampagne gegen Sarah erstellt. Lesenswert und auch entlarvend. Spätestens bei Sarah gelten die von der taz geforderten Frauenrechte nicht mehr. Die taz war einst angetreten als Nachrichtenblatt für unterdrückte Meldungen. Fischertreu ist dieses Schmutzblatt während des NATO Überfalles abgeschmiert. Von Rathefeld konnte seine falschen Geschichten gegen die Serben verbreiten begleitet von Füchs und Beck. https://www.heise.de/tp/autoren/?autor=Peter%20Nowak

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"So wie bisher will ich nicht mehr leben"

Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen im Stern am 22.03.2019

Interview: Franziska Reich und Axel Vornbäumen
Stern: Frau Wagenknecht, wie ging es Ihnen, als Sie Anfang des Jahres erkrankten?
Sahra Wagenknecht: Zunächst einmal einfach schlecht. Ich war völlig ausgebrannt. Ich habe gespürt, dass ich so wie in den letzten Jahren nicht weitermachen kann.
Sie geben nun den Fraktionsvorsitz der Linken auf - ein großer Schritt.
Auch ein schmerzlicher. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen.
Warum ging es nicht mehr?
So wie bisher, gefangen in einem Hamsterrad von Dauerstress und Grabenkämpfen, will ich nicht mehr leben. Schon in den letzten Jahren war ich immer häufiger krank. Ich bin in die Politik gegangen, weil ich etwas bewegen will. Aber wer sich völlig aufreibt, bewegt auch nichts mehr.
Haben Sie sich in den zwei Monaten komplett ins Private zurückgezogen?
 Weitgehend. Ich habe keine Mails mehr gecheckt und zunächst auch keine Politik mehr verfolgt. Ich musste zur Ruhe kommen.
Und dann haben Sie in sich hineingehorcht?
Das weniger. Als es mir etwas besser ging, habe ich das gemacht, wozu ich seit Jahren kaum noch Zeit hatte - ich habe endlich einmal wieder gelesen. Da ist mir erst aufgefallen, wie sehr mir das gefehlt hat.
Die Entspannung?
Auch. Aber vor allem die Möglichkeit, geistige Anregungen aufzunehmen, nachzudenken.
Anregungen aus einer anderen Welt als der Berliner Blase?
Ja. Kann man Menschen noch mitreißen, wenn man sich innerlich leer fühlt? Kann man neue Ideen entwickeln, wenn man keine guten Bücher mehr liest? Das ist letztlich ein Problem aller Spitzenpolitiker. Man gerät in eine Mühle, ständiger Druck, zu wenig Zeit für kreative Gedanken.
Wie fühlt sich das an?
Man spürt, dass die Substanz schwindet. Ich bin nur noch von Termin zu Termin gerannt und habe mich zunehmend gefragt, wie viel von dem, was ich da mache, überhaupt einen Sinn hat. Klar, Gremiensitzungen, Konfliktmoderation gehören zur Politik. Aber wenn die Abwehr interner Angriffe so viel Kraft kostet, dass für Angriffe auf den politischen Gegner kaum noch welche übrig bleibt, stimmt etwas nicht. Und ich musste mich fragen, ob ich in einer anderen Rolle nicht sogar mehr bewirken kann.
Gab es ein Buch, das Ihnen besonders viel gegeben hat?
Ich habe viele Sachbücher gelesen ...
Nicht Goethe, den Sie so lieben?
Doch, seine Gedichte. Sie bringen einen sofort in eine andere Welt. Gern gelesen habe ich auch den jüngsten Roman von Michel Houellebecq, "Serotonin".
Was haben Sie besonders an diesem Roman gemocht?
Houellebecq beschreibt die Leere, die der Neoliberalismus erzeugt, den Verlust an Werten und Zusammenhalt in einer Gesellschaft, in der sich alles rechnen muss.
Und sein Protagonist ist des Lebens derart überdrüssig, dass er hauptsächlich damit beschäftigt ist, sich in seinen letzten Monaten mit Alkohol und Medikamenten zu betäuben. Nicht gerade tröstlich....


weiter > https://www.sahra-wagenknecht.de/de/arti...ocialMedia

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Tagesdosis 12.4.2019 – Sahra-Bashing oder: Journaille der Verhetzung

Die Schmiererei des Auftragschreibers Knut Mellenthin im Demagogiecheck.
Ein Kommentar von Klaus Hartmann
Ausgerechnet in der „jungen Welt“, nach Selbsteinschätzung eine „marxistische Tageszeitung“, erhält einer Gelegenheit, auf vollen zwei Seiten (Rubrik: „Thema“) über Sahra Wagenknecht abzulästern. Das findet unter der Überschrift „Politik der Vereinfachung – Die Rhetorik der noch amtierenden Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Bundestag, Sahra Wagenknecht, im Faktencheck“ (1) statt. Insofern ist die Überschrift dieses Kommentars nahezu ein Plagiat.
Verhandelt wird ein Themenspektrum von Flüchtlingen und Sicherheit über Merkel, Trump und den Brexit bis hin zur AfD, zu Populismus und Rechtsextremismus. Das zeigt bereits die Absicht an, in welcher Schublade Sahra Wagenknecht landen und entsorgt werden soll.
Und was checken unser Schreiber Mellenthin? Er wirft Wagenknecht einen „propagandistischen Schnellschuss“ vor, aus dem Anlass, den er selbst so beschreibt: „Am 24. Juli 2016 zündete ein syrischer Migrant vor einem Weinlokal im fränkischen Ansbach eine in einem Rucksack transportierte Bombe. 15 Menschen wurden verletzt, der Attentäter selbst starb.“
„Schnellschuss“? „Einen Tag später veröffentlichte Sahra Wagenknecht eine Presseerklärung“. Beruhigend: Geschossen hat sie schon mal nicht, das war der Andere, nee, der hat ja gebombt. Aber dank Wagenknechts Halbsatz „auch wenn die konkrete Aufklärung der Hintergründe des Anschlags noch abgewartet werden muss“, hat er sie erwischt, beim schnell schießen: „ohne jedes Hintergrundwissen“ habe sie geschossen, folglich also (zu) schnell.
„Menschen müssen sich wieder sicher fühlen können“ war der Titel der Presserklärung, woran Mellenthin bereits Anstoß nimmt, denn für ihn erschien sie „unter der vielsagenden Überschrift“…. Was ist daran so „vielsagend“? Der durchschnittlich verständige Leser denkt doch, die Überschrift sei hinlänglich klar, nicht unverständlich kurz, aber auch nicht überfrachtet – also eher in der Norm. Warum hingegen sagt sie Mellenthin (zu) viel und insbesondere was? Wahrscheinlich tut sie das gar nicht, die Überschrift, sondern es ist Mellenthin, der uns etwas mehr sagen will. Eigentlich sagt er es uns nicht, er suggeriert bloß, wir sollen seine Gedanken erraten: „wer so spricht“, ein „sich sicher fühlen“ verlangt, ist „ein Nazi“, mindestens ein „ganz Rechter“. Schreibt er nicht hin, der Checker, kann er nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn wir das herauslesen, ist es unser Problem. An der Sahra soll‘s zwar hängen bleiben, aber ihn trifft gar keine Schuld......

weiter > https://kenfm.de/tagesdosis-12-4-2019-sa...erhetzung/

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"Wenn ich sehe, wie mit Sahra Wagenknecht umgegangen wird, dann erfasst mich das nackte Grauen"
https://www.heise.de/tp/features/Wenn-ic...05142.html

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