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Kampagne gegen Sahra Wagenknecht wegen ihrer angeblichen „Selbstkrönung“
STREIT ÜBER FRAKTIONSCHEFIN

In der Linken werden Rufe nach Wagenknechts Rücktritt laut

Nach ihrer Kritik an offenen Grenzen ist die Fraktionschefin für viele Linke-Mitglieder nicht mehr tragbar. Nun droht ein Abgeordneter öffentlich mit Rücktritt – und andere fordern Wagenknechts Rückzug.
Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen hat der Linke-Streit über Sahra Wagenknecht eine neue Eskalationsstufe erreicht. Aus Rücksicht auf die wahlkämpfenden Parteigenossen in Bayern und Hessen war der Showdown vertagt worden. Am Dienstag nun stellte der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord der Fraktionsvorsitzenden ein Ultimatum: Sollte Wagenknecht weiter versuchen, Parteibeschlüsse zu torpedieren, werde er die Fraktion verlassen, schrieb er an die Mitglieder. Seine Entscheidung will er am 10./11. Januar fällen, wenn die Abgeordneten zur Klausursitzung zusammenkommen.
Hintergrund ist die öffentliche Distanzierung Wagenknechts von der Großdemonstration „Unteilbar“ Mitte Oktober in Berlin. Die Linke-Fraktion hatte zu einer Teilnahme aufgerufen, doch Wagenknecht kritisierte einige Tage vor der Demo den Aufruf und nannte die Forderung nach offenen Grenzen für alle „weltfremd“. Die von ihr ins Leben gerufene Sammlungsbewegung „Aufstehen“ nehme jedenfalls „formal“ nicht teil. Zwar tauchte die Formulierung in dem Demonstrationsaufruf zu offenen Grenzen in dieser Form gar nicht auf, dafür aber im Linke-Parteiprogramm. Und an das fühlt sich Wagenknecht offenbar nicht gebunden.....

https://www.welt.de/politik/deutschland/...-laut.html
 
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Streit über Sahra Wagenknecht

Revolte der Genossen
Bei den Linken spitzt sich der Streit über Sahra Wagenknecht zu. Während die Fraktionschefin ihre Sammlungsbewegung vorantreibt, planen ihre Gegner den Aufstand. Ihr Ziel: Wagenknecht soll gehen.....
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...37431.html

der/die nächste bedeutende Person soll abgesägt werden
 
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Hinweise auf Wagenknecht-Sturz als Fraktionsvorsitzende verdichten sich
In der Linksfraktion mehren sich die Anzeichen für einen möglichen Sturz der Vorsitzenden Sahra Wagenknecht. Das berichtet das "RedaktionsNetzwerk Deutschland"unter Berufung auf Fraktionskreise. Grund sind demnach die fortgesetzt migrationskritischen Äußerungen der 49-Jährigen und ihr Engagement in der Anfang September selbst ausgerufenen Sammlungsbewegung #Aufstehen.


Mit einer Entscheidung wird spätestens bei der Fraktionsklausur im Januar gerechnet. Bei 69 Fraktionsmitgliedern müssten 35 Abgeordnete für eine Abwahl stimmen. Schätzungen zufolge würden es derzeit 32 oder 33 tatsächlich tun.
Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesschatzmeister Thomas Nord hatte bei der Fraktionssitzung am Dienstag erklärt, er halte den gegenwärtigen Zustand nicht mehr aus. Wenn sich an Wagenknechts Verhalten nichts ändere, werde er die Fraktion verlassen. Der Abgeordnete Niema Movassat sagte am Freitag dem RND: "Es gibt in der Fraktion Unmut über die Alleingänge. Damit muss Schluss sein. Immer mehr Mitglieder sind frustriert. Die Erklärung von Thomas Nord ist nur der Gipfel." Movassat appellierte an das Lager des Ko-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch, dass es "mäßigend auf das Wagenknecht-Lager einwirkt. Da muss mehr Druck kommen."
"Dem Untergang geweiht"
Ein weiterer Abgeordneter sagte dem RND bereits am Mittwoch, eine neue migrationskritische Äußerung könne das Fass zum Überlaufen bringen und dazu führen, dass die für den Herbst 2019 geplante Wahl des Fraktionsvorstandes vorgezogen werde. Danach wurde ein Rundbrief Wagenknechts bekannt, in dem sie gegen den Migrationspakt der Vereinten Nationen Position bezieht und den Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring mit dem Satz zitiert: "Linke Parteien, die so etwas mittragen, sind dem Untergang geweiht und haben ihn verdient."
Im Wagenknecht-kritischen Teil der Fraktion heißt es, damit habe sie abermals eine rote Linie überschritten. So eine Rhetorik sei mit den Positionen von Partei und Fraktion nicht vereinbar. Offenkundig, so heißt es weiter, spitze sich die Lage zu. Und es sei nicht Nord, der gehen müsse, sondern "andere Teile" der Fraktion.
Auch wird darauf verwiesen, dass Wagenknecht offenbar darauf hinarbeite, #Aufstehen in eine Partei umzuwandeln. Die "wahre Sammlungsbewegung" aber sei am 30. Oktober durch Berlin marschiert – in Gestalt jener #unteilbar-Demo für eine weltoffene Gesellschaft, an der 240.000 Menschen teilgenommen hätten und die Wagenknecht abgelehnt habe. Zu einer #Aufstehen-Kundgebung am Freitag am Brandenburger Tor kamen nach Schätzungen von Augenzeugen nur 250 bis 300 Menschen.
https://m.focus.de/politik/deutschland/d...%3FSThisFB
 
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Putsch-Versuch gegen Wagenknecht
Ausgerechnet der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Thomas Nord stellte jüngst scheinbar die Schicksalsfrage: Sarah Wagenknecht müsse umgehend die Fraktion verlassen, oder er würde austreten. Ausgerechnet Nord? Denn gegen Thomas Nord ist zur Zeit ein Verfahren mit dem Ziel des Partei-Ausschluss anhängig. Nord, der dem erstaunlichen Glauben anhängt, er sei für die PdL wichtiger als der Medien-Star Sarah Wagenknecht, hatte via Facebook seinen Genossen Michael von Klitzing, Kreistagsabgeordneter aus Cloppenburg, als „eine kleine dreckige Mistmade“ bezeichnet.....
 
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Putsch-Versuch gegen Wagenknecht


Gregor Gysi zieht Strippen, Thomas Nord hampelt daran.
Von Ulrich Gellermann.
Ausgerechnet der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Thomas Nord stellte jüngst scheinbar die Schicksalsfrage: Sarah Wagenknecht müsse umgehend die Fraktion verlassen, oder er würde austreten. Ausgerechnet Nord? Denn gegen Thomas Nord ist zur Zeit ein Verfahren mit dem Ziel des Partei-Ausschluss anhängig. Nord, der dem erstaunlichen Glauben anhängt, er sei für die PdL wichtiger als der Medien-Star Sarah Wagenknecht, hatte via Facebook seinen Genossen Michael von Klitzing, Kreistagsabgeordneter aus Cloppenburg, als „eine kleine dreckige Mistmade“ (1) bezeichnet. Von Klitzing hat ihm deshalb „Nazi-Jargon“ vorgeworfen – denn die Nazis bezeichneten ihre Feinde gern als Ungeziefer, als Gewürm. Nicht genug damit, bezog Thomas Nord auch den Liedermacher Diether Dehm und den Friedensaktivisten Alexander Neu, beide Abgeordnete der Linkspartei, in seine Beschimpfungen mit ein. Nun liegt der Antrag auf Ausschluss des Pöblers bei der Bundes-Schiedskommission.
Was durchaus eine interne Angelegenheit der Partei sein könnte, weitet sich zu einer ernstzunehmenden politischen Affäre aus. Denn natürlich haben diverse Medien die Attacke des Herrn Nord begierig aufgegriffen. Nazi-Sprache in der Linkspartei: Das passt all jenen in den Kram, die ohnehin die LINKEN gern mit den RECHTEN gleichsetzen. Zudem hat sich der Verbal-Angriff von Thomas Nord mit seiner neuen Anti-Wagenknecht-Initiative als ein Teil einer Spaltungskampagne herausgestellt: Die angepöbelten PdL-Mitglieder Dieter Dehm und Alexyner Neu zählen zu den Freunden von Sarah-Wagenknecht. Anders als Gregor Gysi. Der Egomane Gysi ist mit Sarah Wagenknecht befeindet, seit die in der Debatte um das Linken-Europawahlprogramm die EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ bezeichnet hatte. Auch wenn das den blanken Tatsachen entspricht, wollte Gysi unbedingt eine Abschwächung dieser Formulierung. Vor diversen Kameras erklärte der Alt-Star der Linkspartei (2): „Für uns linke Internationalisten gibt es kein Zurück zum früheren Nationalstaat. Wir müssen Befürworter der europäischen Integration sein.“ Zwar hatte keiner seiner Genossen für ein Zurück zum Nationalstaat plädiert, aber es war eine wirklich häßliche, bis heute nachwirkende Verleumdung.
Den Vorwurf des „Nationalismus“ handelt sich Sarah Wagenknecht in der innerparteilichen Diskussion nach wie vor ein, wenn sie eine Antwort auf die offene Flüchtlingsfrage fordert: Wie viel von den Millionen Menschen, die in Afrika als Ausweg aus ihrer sozialen Lage die Flucht nach Europa sehen, sollen denn nach Deutschland kommen? Als Wagenknecht die schwammige Forderung der Aktion #Unteilbar nach offenen Grenzen für alle als „weltfremd“ qualifizierte, war es ausgerechnet der Nazi-Sprech-Nord, der den Rücktritt von Wagenknecht forderte. Während Nords Drohung eher als heiße Luft bewertet wird, erscheint eine heimliche Aktion von Gregor Gysi als eher unheimlich für den Bestand der Partei. Gysi will in diesen Tagen mit einigen Vertrauten in Brandenburg beraten, wie man das Bündnis zwischen Wagenknecht und Dietmar Bartsch beenden könnte. Die beiden haben in den letzten Jahren als gleichberechtigte Fraktionsvorsitzende die auseinander strebenden Flügel der LINKEN zusammengehalten. Ein beachtliches Kunststück.....

weiter > https://kenfm.de/putsch-versuch-gegen-wagenknecht/
 
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"Ganz schön gierig": 'Die Welt' will Sahra Wagenknecht diffamieren und blamiert sich böse
Sahra Wagenknecht veranstaltet Lese- und Diskussionsveranstaltungen, bei denen Eintritt erhoben wird. Dafür gab es Kritik von der Zeitung Die Welt. Wagenknecht sei gierig und lasse Fingerspitzengefühl vermissen. Nun musste das Springer-Blatt zurückrudern....
https://deutsch.rt.com/inland/79277-ganz...-wie-welt/
 
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(14.11.2018, 23:54)Stafford schrieb: "Ganz schön gierig": 'Die Welt' will Sahra Wagenknecht diffamieren und blamiert sich böse
Sahra Wagenknecht veranstaltet Lese- und Diskussionsveranstaltungen, bei denen Eintritt erhoben wird. Dafür gab es Kritik von der Zeitung Die Welt. Wagenknecht sei gierig und lasse Fingerspitzengefühl vermissen. Nun musste das Springer-Blatt zurückrudern....
https://deutsch.rt.com/inland/79277-ganz...-wie-welt/
Der Welt-Schmierfink Martin Niewendieck, der "Ganz schön gierig" verfasste, ist mir zufällig schon persönlich begegnet.
Er war 2014 noch Antifa, trug Rastalocken und nannte sich auf FB zahalgoy. Ich dachte, er sei "Bob Marley" und hörte einen amerikaverliebten Kriegsbefürworter.
Ausserdem schrieb er damals auch für den guten alten Stephan Laurin "ruhrbarone" und lebte noch in Bochum.
Mittlerweile also ein Springer in Berlin :-)
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MIGRATIONSPOLITIK
Linke rechnen auf Asyl-Konferenz mit Wagenknecht ab
Auf dem Linke-Kongress „Menschlichkeit statt Abschottung“ ging es um Migrationspolitik. Sahra Wagenknechts Äußerungen zu offenen Grenzen bestimmten die Debatten. Nur einer erhebt seine Stimme für ihre Positionen.
Auch in Abwesenheit schafft es Sahra Wagenknecht bei der Konferenz „Migration statt Abschottung“, den Raum zu dominieren. „Ich finde es nicht gut, was Sahra da macht“, raunt eine ältere Dame im Publikum ihrer Sitznachbarin zu und erntet ein diskretes Nicken. Schließlich habe Wagenknecht als prominentestes Parteimitglied eine gewisse Verantwortung.
Die Besucherin des Linke-Kongresses „Menschlichkeit statt Abschottung“ bezieht sich auf Wagenknechts Querschüsse in Sachen Asylpolitik. Auf dem letzten Parteitag in Leipzig im vergangenen Sommer nahm die Partei mit großer Mehrheit einen Leitantrag an, in dem offene Grenzen gefordert werden. Wagenknecht findet das „irreal“ und „weltfremd“.....
https://www.welt.de/politik/deutschland/...ht-ab.html

(Die Linke wird langsam zur Ein-Themen-Partei)
 
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