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Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur
5. Oktober 2021 um 19:33
„Statt die Internet-Giganten zu zerschlagen, will die EU-Kommission sie regulieren – und die Inhalte kontrollieren. Das Verbot von “RT deutsch” bei YouTube bietet einen Vorgeschmack auf das, was uns droht.“
https://lostineu.eu/facebook-zerschlagen...ein-thema/
Diese Kommission wird auch bald zur Richterbank geführt
 
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"Keyword Warrants" - Feds Secretly Ordered Google To Identify Anyone Searching Certain Information
"This never-before-possible technique threatens First Amendment..."
 
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EU will „Hintertür“ für sichere Verschlüsselung auf Telegram und Co.
11. Oktober 2021
Am Freitag ging ein Treffen der Innen- und Justizminister der EU in Luxemburg zu Ende, bei dem heimlich, still und leise erste Schritte für...
 
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Facebooks Faktenchecker lenken vom wahren Problem ab

Von Jochen Mitschka am 20. Oktober 2021
Die Whistlebowerin Frances Haugen zeigte, dass Facebook sehr wohl in der Lage war zu erkennen, dass die Algorithmen der Plattform gefährliche Inhalte fördern. Das Unternehmen versuchte allerdings nicht, das zu ändern, um die Werbeeinnahmen nicht zu gefährden, sondern zu maximieren.
Statt Hass zu reduzieren, verursachen die Algorithmen bewusst eine Polarisierung der Gesellschaft. Aber nicht aus dem Grund, aus dem die Politik mit “teile und herrsche” das gleiche praktiziert. Sondern durch das Zulassen der Erzeugung von Hass, Falschinformationen und einseitigen Berichten werden die Aktivitäten auf den Plattformen erhöht. Und höhere Klickzahlen bedeuten höhere Gewinne. Es war keine politische Agenda, welche vorangetrieben wurde, sondern eine, die den Profit maximieren sollte. Dass dadurch zum Beispiel Teenager, besonders junge Frauen, gefährdet wurden, weil sie keine, den Idealvorstellungen entsprechende Figur hatten, nahm Facebook in Kauf.
Dies kann man Dokumenten entnehmen, welche Whistleblowerin Haugen, der Jahre für das Unternehmen gearbeitet hatte, mit zehntausenden von Seiten öffentlich gemacht hat.
Selbst das Wall Street Journal konnte nicht anders, als das Beispiel der bewussten Inkaufnahme von psychischen Erkrankungen von Teenagern anzuprangern. Und Haugen trat mit den brisanten Informationen öffentlich in Kongressanhörungen, aber auch bei CBS auf.
Eigentlich sollte das nicht überraschen. Denn es war nicht das erste Mal, dass Facebook vorgeworfen wurde manipulativ, einseitig, profitorientiert zu agieren. Da gab es die Enthüllungen über die Datenfirma Cambridge Analytica im Jahr 2018. Auch UN-Ermittler hatten bereits festgestellt, dass auf Facebook Hass und die Menschen spaltende Gewalt gegen Rohingyas in Myanmar zugelassen worden war. Oder ein anderes Beispiel ist das Zulassen von gewaltfördernden Inhalten während der Unruhen in Muzaffarnagar, dem Indischen Bundesstaat Uttar Pradesh in den Jahren 2013 und 2017.
Warum ist dies eine große Neuigkeit, wo doch diese Fragen in Bezug auf Facebook immer wieder aufgeworfen wurden und noch deutlicher in den Vordergrund traten, nachdem die Enthüllungen über die Datenfirma Cambridge Analytica und Facebook im Jahr 2018 öffentlich wurden? Wussten wir nicht bereits, dass Facebook, WhatsApp und andere Social-Media-Plattformen heute zu mächtigen Instrumenten geworden sind, die dazu beitragen, Hass und spaltende Politik zu fördern? Haben die UN-Ermittler Facebook nicht für die völkermörderische Gewalt gegen Rohingyas in Myanmar verantwortlich gemacht? Waren nicht ähnliche Muster während der kommunalen Unruhen in Muzaffarnagar im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh in den Jahren 2013 und 2017 zu beobachten?
Aber immer waren es Beschuldigungen, denen der Konzern auswich, sich entschuldigte, Veränderungen ankündigte, aber in Wirklichkeit ignorierte. Aber nun gibt es Beweise. Es gibt interne Dokument, die beweisen, dass Facebook ganz bewusst die Folgen akzeptierte, im Interesse von Klickzahlen.
Prabir Pukayastha beschreibt das Geschäftsmodell von Facebook treffend:
“Durch die Bevorzugung von Beiträgen, die das ‘Engagement’ fördern – d. h. das Lesen, Liken oder Beantworten von Beiträgen auf Facebook, WhatsApp und Instagram – sorgte Facebook dafür, dass die Menschen viel länger auf seiner Plattform blieben. Die Facebook-Nutzer konnten dann effektiver an die Werbetreibenden ‘verkauft’ werden, indem ihnen mehr Anzeigen gezeigt wurden. Das Geschäftsmodell von Facebook besteht nicht darin, Nachrichten zu verbreiten, freundliche Gespräche zwischen den Nutzern zu führen oder Menschen zu unterhalten. Es verkauft seine Nutzer an diejenigen, die ihnen Waren verkaufen können. Und wie Google weiß es viel besser, wer seine Nutzer sind und was sie kaufen könnten. Das ist es, was Facebook im Jahr 2020 98 Prozent seiner Einnahmen bescherte und es zu einem der sechs Billionen-Dollar-Unternehmen (Stand: September 2021) in Bezug auf die Marktkapitalisierung gemacht hat.”
https://countercurrents.org/2021/10/how-...c-content/
Aber Facebook hat nicht nur “versehentlich” toleriert, sondern aktiv nach gefährlichen Inhalten gesucht und sie gefunden. Haugen bestätigte, dass Facebook künstliche Intelligenz einsetzt, um solche Inhalte zu finden, während Facebook behauptet, dass die Organisation solche Inhalte nicht ausreichend indentifizieren könne. Aber als Ergebnis greifen die Algorithmen von Facebook diese gefährlichen Inhalte auf, welche extreme Gefühle verursachen, und streit und gesellschaftliche Spaltung verursachen.
Nun hatte Facebook darauf reagiert und so genannte Faktenchecker eingesetzt, um so genannte FakeNews und Hasspostings herauszufiltern. Das Ergebnis kennen wir als politische Zensur. Allerdings lief im Hintergrund nicht wirklich eine politische Agenda ab, sondern damit sollte nur die Politik zufriedengestellt werden, sondern, wie Purkayastha erklärt: “Der Treiber des Datenverkehrs oder das, was eine Person in ihrem Feed sieht – oder, wie Facebook es ausdrückt, womit sie sich beschäftigt – wird von Algorithmen bestimmt. Und diese Algorithmen waren darauf ausgerichtet, die giftigsten und spalterischsten Beiträge zu fördern, da dies das Engagement anzieht. Die Steigerung des Engagements ist die wichtigste Triebfeder für die Algorithmen von Facebook und macht jede Maßnahme zur Entgiftung der Inhalte zunichte.
Damit wird auch klar, dass sich alle Kritik auf die “Faktenchecker” konzentriert, diese aber in Wirklichkeit nur zur Ablenkung des wahren Problems, als Bauernopfer, hingehalten werden. Entscheidend sind die Algorithmen, welche das Engagement von Nutzer durch Förderung von Hass und Gewalt nutzen, um höhere Werbeeinnahmen generieren zu können.....

weiter > https://www.frischesicht.de/facebooks-fa...roblem-ab/
 
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Brüssel zimmert die digitale Dystopie
EU plant Durchleuchtung aller privaten Chats – mit automatischer Anzeige
Die Europäische Union will Smartphone-Hersteller und Chat-Anbieter verpflichten, Unterhaltungen von Nutzern auf Messengerdiensten wie WhatsApp und Telegram zu durchleuchten. Angeblich gilt der Vorstoß der Bekämpfung des Kindesmissbrauchs. Datenschützer protestieren.
 
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Was von der deut­schen Vor­rats­da­ten­spei­che­rung übrig bleibt
Die allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung im Bereich der elektronischen Kommunikation ist nicht mit Unionsrecht vereinbar. Eine Ausnahme kann nur bei einer ernsten Bedrohung für die nationale Sicherheit gelten. Dies ließ der EuGH-Generalanwalt Manuel Campos Sánchez-Bordona in seinen Schlussanträgen zu mehreren zusammengefassten Fällen aus drei Ländern, darunter erstmals auch aus Deutschland, verlauten. Der EuGH hatte sich zwar in der Vergangenheit bereits zur Vorratsdatenspeicherung geäußert, so im Oktober 2020 oder auch mit einer Grundsatzentscheidung aus 2016. Grob gesagt ist die komplett anlasslose Speicherung nicht mit Unionsrecht vereinbar.
 
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Zensur unter dem Vorwand des Kinderschutzes

Totalüberwachung durch die EU: Private Chats werden ausgelesen

Das Internet erleichtert vieles, keine Frage. Vor allem die Information durch nichtstaatliche und unabhängige Medien ist ein wesentlicher Teil unserer Freiheit. Ebenso ist die Kommunikation untereinander ein Ausdruck unserer Freiheitsrechte. Gab es früher lediglich die Post, gibt es heutzutage alle möglichen digitalen Kommunikationswege, die gepflegt und genutzt werden können. Allein rund 50 stark frequentierte Social-Media-Netzwerke sind beispielsweise weltweit aktiv. Aber nicht nur Staaten wie China haben ein vitales Interesse daran, die digitale Kommunikation zu überwachen, auch die EU geht den Weg der totalen Überwachung. Wo bleibt der Aufschrei darüber?
Von Achim Baumann
  • Erster Schritt: Überwachung angeblich zum Schutz von Kindern
  • Auch bereits Überwachungsmaßnahmen wegen „Terror“ gefordert
  • Private Unternehmen sollen sogar Endgeräte der Bürger scannen
  • Bei Vorzensur: Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr
  • Abstimmungstermin verschoben – EU-Abstimmung soll nun Anfang Jänner erfolgen
Brüssel will die totale Chat-Kontrolle: Die EU-Kommission wird Anbieter von Social-Media-Netzwerken künftig verpflichten, automatisiert alle Chatnachrichten, versandte Bilder, E-Mails und sonstige digitale Kommunikation von Nutzern auf Kindesmissbrauchsinhalte zu scannen, selbst verschlüsselte Inhalte! Zensur unter dem Vorwand der Pädophilie-Bekämpfung: Bereits am 7. Juli hat das EU-Parlament über die „Verwendung von Technik zur Verarbeitung von Daten zwecks Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Internet“ mehrheitlich positiv entschieden und die Beschlussvorlage angenommen, der Wochenblick berichtete. Nun steht die finale Gesetzgebung an.

> https://www.wochenblick.at/totalueberwac...usgelesen/
 
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Innenministerin Faeser Kampf gegen Hass und Hetze bei Telegram

Stand: 13.12.2021 1
Innenministerin Faeser will stärker gegen den Messengerdienst Telegram vorgehen. Hintergrund sind dort zu findende Hetze und Aufrufe zur Gewalt sowie Verabredung zu illegalen Corona-Protesten.
Die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat ein schärferes Durchgreifen gegen Hetze und Gewaltaufrufe beim Messengerdienst Telegram angekündigt. "Gegen Hetze, Gewalt und Hass im Netz müssen wir entschlossener vorgehen", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das Bundesamt für Justiz habe gegen Telegram zwei Verfahren wegen Verstoßes gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz geführt, auf die Telegram nicht reagiert habe. "Das wird diese Bundesregierung so nicht hinnehmen", betonte Faeser.

"Strafbare Inhalte müssen gelöscht werden"
Derzeit würden Messengerdienste vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz nicht erfasst, soweit sie zur Individualkommunikation bestimmt seien. Mit Telegram könne man inzwischen aber Nachrichten in öffentlichen Gruppen schreiben. Öffentliche Kanäle können laut Faeser von einer unbegrenzten Anzahl an Personen abonniert werden. Diese offenen Kanäle würden bereits heute den gleichen Regeln des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes unterliegen wie etwa Facebook oder Twitter. "Das bedeutet, dass offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden müssen, rechtswidrige Inhalte innerhalb von sieben Tagen", so Faeser. Zudem gelte für die öffentlichen Kanäle die Meldepflicht an das Bundeskriminalamt.

> https://www.tagesschau.de/inland/gewalt-...e-103.html
 
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Hass im Netz Innenministerin Faeser droht Telegram mit schärferen Schritten

Auf Telegram kursieren zahlreiche Hetzbeiträge und Gewaltaufrufe. Die neue Bundesinnenministerin möchte nun stärker durchgreifen. Offen bleibt, wie die Betreiber zur Kooperation mit dem Staat gebracht werden sollen.

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli...8646c14cdc
 
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Alleine der Staat legt fest, was Verschwörungstheorie ist und verfolgt gehört. Mehr Zensur wagen.

Der Hotspot von deutschen Verschwörungstheorien schlechthin ist aber die Bundesregierung und alle an sie angeschlossenen Medien. Wat nu?
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snanews.de/20211212/corona-hetze-kretschmer-einschraenkungen-telegram-4668120.html

Am Donnerstag hatten sich die Regierungschefs der Bundesländer für die Unterbindung von Verschwörungstheorien und der zunehmenden Hetze in sozialen Netzen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgesprochen und schärfere Maßnahmen gefordert.


Man will bei Telegram die Zensur erzwingen und alles mitlesen können.
Der Staat kann nicht ertragen, keinen Zugang zu haben und nicht zensieren zu dürfen bzw. anklagen und Hausbesuche machen zu können.
 
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