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Propaganda des Tages (Skuriles, Satire, Kommentare, Wahnsinn, Gerüchte, Ansagen)
#21
DieTagesschau hat zu vermelden:

"Der Journalismus stirbt in Russland"

bei uns wohl schon länger

Zitat:Eine Woche vor den Parlamentswahlen in Russland, haben die Bürger kaum Zugang zu unabhängigen Informationen. Systematisch hat Putin die Medien staatlich übernehmen lassen. Meinungen abseits der "offiziellen Wahrheit" gibt es kaum noch.

Die Nachrichtenplattform RBC stand mit ihrer Zeitung, ihrem Wirtschaftsfernsehsender und einigen Magazinen für kritischen Journalismus in Russland. Mit Berichten über russische Staatsunternehmen, hohe Beamte und ihre Familiengeschäfte, Bauprojekte, Putins familiäres Umfeld und Russlands Militäreinsatz in Syrien sowie das Vorgehen im Donbass machten sich die RBC-Journalisten einen Namen. Mitte Mai trat die dreiköpfige Chefredaktion zurück, nachdem die Büros von Steuerfahndern durchsucht worden waren.

"Der Journalismus stirbt in Russland." Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des russischen Journalistenverbandes unlängst eine öffentliche Debatte in Moskau zum Thema Pressefreiheit in Russland. Sie sei so stark eingeschränkt wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr, so das Fazit der Runde. Der Kreml wolle keine Kritik und unbequeme Fragen. Viele russische Journalisten kämpfen deswegen mit Behörden, Geldproblemen oder gegen neue Knebel-Gesetze.
Ausbau der Staatsmedien

Gleich nach seinem Amtsantritt vor 16 Jahren begann Präsident Putin seinen Einfluss auf die Staatsmedien auszubauen. Zunächst brachte er die landesweiten Fernsehsender weitgehend unter seine Kontrolle, da sich gut 90 Prozent der Bevölkerung fast nur durch das Fernsehen informieren. Landesweit gibt es nur drei große Sender: Rossija (Russland), der direkt der staatlichen Medienholding gehört, Perwyj Kanal (Erster Kanal), der zu einer Hälfte dem Staat, zur anderen zwei kremlnahen Oligarchen gehört, und NTV, im Besitz des halbstaatlichen Energiekonzerns Gazprom Media.


Na da haben wir es doch gleich viel besser mit unseren Medienkonzernen, die nur ein paar Privatpersonen gehören.
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#22
Der Journalismus stirbt in den USA. Sogar n-tv.de bestätigt das, vermutlich weil er Deutschland noch lobt.
http://www.n-tv.de/leute/Regisseur-Olive...13901.html
Zitat:
In Kürze kommt Oliver Stones Film über den Whistleblower Edward Snowden in die Kinos – der Regisseur schimpft zu diesem Anlass auf Hollywood: Sein Film über Snowden sei sehr schwer zu finanzieren gewesen, sagte Stone dem „Focus“. „Kein Hollywood-Studio wollte das Thema anrühren, also da gab es schon eine Art Einschüchterung, Selbstzensur und Angst vor den Regierungsbehörden. Es war eine Schande.

Keine Ausnahme bildet für ihn dabei der oberste Mann im Staat: Präsident Barack Obama sei „einer der effizientesten Manager dieser Überwachungswelt“, sagte Stone bei der Vorstellung seines Films beim 41. Toronto International Film Festival. Obama habe die USA zum „teuersten und invasivsten Überwachungsstaat, der jemals existiert hat“ gemacht. „Er hat das Geld, die Raketen, Satelliten bereitgestellt. Er hat diese Welt geschaffen.“

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#23
(11.09.2016, 13:22)ralf schrieb:
(11.09.2016, 12:30)ralf schrieb: Oh, es wird persönlich. Du willst meine Haltung kennen - Das finde ich schon sehr gewagt.

Ich muss mich korrigieren. Das "DU" nehme ich mal zurück.

-> Sie wollen meine Haltung kennen - Das finde ich schon sehr gewagt.

Was bitte ist an meiner Haltung denn arrogant ?
Das würde ich dann doch mal von Ihnen erläutert wissen ?
Etwas mehr Substanz wäre mir dann ganz recht.
Dann kann ich auch noch was zur Vertiefung posten.
Ist alleine das äußern von Befürchtungen, die die persönliche Erfahrung wiederspiegelt, schon arrogant ?

Was soll denn daran gewagt sein? Wer Dinge schreibt wie "Ich befürchte, das eine Mehrheit auch nur darauf wartet propagandiert zu werden", unterstellt der Öffentlichkeit nicht in der Lage zu sein nachzudenken. Das ist arrogant. Das "NEIN, die Mehrheit hat immer recht ! Gelebte Demokratie !" treibt das ganze noch auf die Spitze. Ich finde es unmöglich. Du kannst gerne alles zurücknehmen, was du willst. Wenn Sie wirklich eine Distanz aufbauen wollen, dann bitte zum restlichen Teil der Bevölkerung. Wenn dies dann zu bescheideneren Äußerungen führt, dann haben wir alles etwas dabei gewonnen.
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#24
Propaganda für die Kämpfer der Al-Nusra-Front in der FAZ. Die Interviewpartnerin gehört zum „Hohen Verhandlungskomitee der syrischen Opposition“ (HNC) – dürfte somit ein Sprachrohr Saudi-Arabiens und Katars sein.
Opposition in Syrien „Die meisten Nusra-Kämpfer sind normale Syrer“
Die syrische Oppositionelle Bassma Kodmani rät davon ab, die Nusra-Front zu bombadieren. Um eine friedliche Lösung zu erreichen, schlägt sie einen anderen Weg vor.
12.09.2016
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...30966.html

Syrische Opposition? „Bassma Kodmani – Mitglied der Geschäftsführung und Chef für Auswärtiges, syrischer Nationalrat: Zweimal Teilnehmer an Bilderberg-Treffen. Direktor des Regierungs- und internationalen Kooperationsprogramms der Ford-Stiftung (CIA-Front) im Ägypten in der Zeit vor dem „Arabischen Frühling“. Geschäftsführender Direktor der „Arabischen Reforminitiative (ARI) – ein durch den Council on Foreign Relations (CFR) veranlasstes Forschungsprogramm.“
http://abundanthope.net/pages/German_49/...nter.shtml
Eins muss man dem Imperium lassen, sie haben sich für jeden Regime change die passenden Leute rangezüchtet.
link

Krass, Bente „Faßbombe“ Scheller von der Böll Stiftung findet Al Nusra eigentlich ganz ok:
„Aber natürlich müssen wir gar nicht nur auf die nächste Woche gucken, sondern danach ist ja eigentlich das, was interessant werden soll, die Vereinbarung, dass dann Russland und die USA gemeinsam Angriffe durchführen wollen, ist natürlich hochproblematisch, weil es hier nicht um Angriffe speziell auf ISIS geht, sondern weil man auch weiterhin über Angriffe auf Nusra spricht, und das ist natürlich sehr problematisch für Zivilisten.“
Frage: Aber sagen Sie uns noch mal, die Al-Nusra-Front, die gilt ja auch dem Westen als wichtiger und gefährlicher Feind. Was genau sehen Sie daran jetzt so problematisch?
Scheller: Dass die Nusra-Front dem Westen ja als so großer Feind erschien, seit sie mit Al Kaida verbündet war. Sie hat sich von Al Kaida losgesagt, sie hat sich umbenannt. Wir sprechen weiterhin über Nusra, der Einfachheit halber, aber auch, weil das gar nicht richtig ernst genommen worden ist. Und die Nusra-Front ist zwar eine Rebellengruppe, die uns vielleicht nicht unbedingt gefallen mag, aber sie ist unter denjenigen in Syrien, die etwas für die Zivilbevölkerung tun, durchaus berühmt, nicht zuletzt dadurch, dass es ihr gelungen ist, den Belagerungsring um Aleppo herum zu brechen. Das war das letzte Wichtige, was sie getan haben, und deswegen ist sie für Syrerinnen und Syrer jetzt nicht die Terrororganisation, zu der sie im Westen vielleicht stilisiert wird.“
http://www.deutschlandfunk.de/syrien-man..._id=365530

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#25
(12.09.2016, 16:32)Blaubär schrieb:
(11.09.2016, 13:22)ralf schrieb:
(11.09.2016, 12:30)ralf schrieb: Oh, es wird persönlich. Du willst meine Haltung kennen - Das finde ich schon sehr gewagt.

Ich muss mich korrigieren. Das "DU" nehme ich mal zurück.

-> Sie wollen meine Haltung kennen - Das finde ich schon sehr gewagt.

Was bitte ist an meiner Haltung denn arrogant ?
Das würde ich dann doch mal von Ihnen erläutert wissen ?
Etwas mehr Substanz wäre mir dann ganz recht.
Dann kann ich auch noch was zur Vertiefung posten.
Ist alleine das äußern von Befürchtungen, die die persönliche Erfahrung wiederspiegelt, schon arrogant ?

Was soll denn daran gewagt sein? Wer Dinge schreibt wie "Ich befürchte, das eine Mehrheit auch nur darauf wartet propagandiert zu werden", unterstellt der Öffentlichkeit nicht in der Lage zu sein nachzudenken. Das ist arrogant. Das "NEIN, die Mehrheit hat immer recht ! Gelebte Demokratie !" treibt das ganze noch auf die Spitze. Ich finde es unmöglich. Du kannst gerne alles zurücknehmen, was du willst. Wenn Sie wirklich eine Distanz aufbauen wollen, dann bitte zum restlichen Teil der Bevölkerung. Wenn dies dann zu bescheideneren Äußerungen führt, dann haben wir alles etwas dabei gewonnen.

Sehr geehrter Herr Blaubär,
offensichtlich hat sich da was "aufgeschaugelt".
zunächst ein mal möchte ich Sie daran erinnern, das Sie die Interpretation, die Sie mir vorwerfen, in den Zusammenhang gebracht haben.
Hätten Sie vielleicht freundlicherweise, mal nachgefragt, wie den die Befürchtung meinerseits gemeint sei, dann hätte ich dies erläutern können.

Wenn meine Äußerung Sie zu solchen Interpretation verleitet, dann werde ich in Zukunft dies bescheidener formulieren oder anderst formulieren.

Da ich ja auch nur Teil der Bevölkerung bin, liegt es mir natürlich fern diese in der Art zu bezeichnen, wie Sie mir es vorwerfen.

Wenn ich auch Ihnen noch was mitgeben darf, Fragen Sie doch einfach mal nach, dann gibt es auch andere Antworten.

Schönen Abend noch
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#26
Manipulierte Wahlen: US-Demokraten sorgen sich um Wahlmaschinen
Überall auf der Welt haben US-Politiker beanstandet, dass Wahlen angeblich unsauber abgelaufen sind. Meistens handelte es sich in diesem Fall um Wahlsieger, die nicht im Interesse der US-amerikanischen Außenpolitik lagen. Nun kommt das Phänomen nach Hause.

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#27
Schlechtes Gewissen? Bertelsmann-Stiftung beklagt Hartz IV-Kinderarmut
Bekanntlich ist hauptverantwortlicher Drahtzieher von Hartz IV die Bertelsmann-Stiftung: Von dort kamen die Blaupausen, Rotgrün unter Schröder umsetzte -mit Rückenwind durch lautstarkes Trommeln aus Bertelsmann-Medien (RTL, Spiegel, n-tv, Stern usw.). Nun plagt dort das schlechte Gewissen? Die Mainstream-Medien verweigern weiterhin jede Aufklärung über diese Hintergründe. So zeigen die Bertelsmann-Finger überall hin, nur nicht auf den Haupt-Hartz-IV-Drahtzieher: Bertelsmann.

(starkes Stück!)

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#28
(noch ein Fundstück aus dem gelben Forum)

Hallo, Forum

Laut dieser Quelle wird es in Frankreich möglicherweise nächstes Jahr keine Präsidentschaftswahl
geben. Schließlich gibt es dort einen Ausnahmezustand und es will ja niemand, dass Le Pen an
die Macht kommt.

Wie wir nun wissen, wird die Wahl in Österreich verschoben, denn es will ja niemand, dass Hofer
Präsident wird.

Wenn einer der beiden Kandidaten in den USA ausfällt oder stirbt, kann die Wahl ausfallen. Schließlich
will ja niemand, dass Trump an die Macht kommt. Vielleicht ist Hillary gar nicht krank, denn als
Schauspielerin ist sie super. Und vielleicht läuft es darauf hinaus, dass Obama weitere vier Jahre im
Amt bleibt; so wie damals Delano.

Mal sehen, was Merkel einfällt, um die Wahlen ausfallen zu lassen. Schließlich könnte auch in D ein
Ausnahmezustand eingerichtet werden. Denn es will ja niemand, dass die AfD Punkte sammelt.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=413618
> Ich glaube auch, dass den Eliten ein Fehler wie mit Hofer so schnell nicht

> wieder passieren wird.

siehe Brexit bzw. Trump als Spitzenkandidat der GOP

So "stabil" wie hier immer vermutet wird, sind halt die Abläufe anscheinend doch nicht.

Ansonsten kann man auch immer Ockhams Rasiermesser heranziehen, grad bei österreichischen Belangen.

Oder wie sagte der zuständige Innenminister Sobotka:

"Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Und dass er, gefragt nach seiner Präferenz bezüglich des Wahltermins, den 4. Dezember mit der Begründung ablehnte, "Sie kennen die österreichischen Traditionen, so kurz vor Nikolaus ..."

www.derstandard.at/2000044229939/Verschiebung-der-Praesidentenwahl-Fremdschaemen

Und jetzt raten Sie mal, wie der neue Termin lautet ...

"Damit wird nun am Krampustag das Endergebnis verkündet – auch da sind Witze vorhersehbar."

Fasching im Ganzjahresmodus, selbstverständlich im Barockstil.

Schuld war übrigens der deutsche Kleber und das technisch hochkomplexe Kuvert ...

"Wenigstens die Schuldfrage ist geklärt: keine Sabotage, sondern der "deutsche Kleber" und das "technisch hochkomplexe Kuvert", das Sobotka bei der Pressekonferenz präsentierte.

Zu diesen Kapriolen fällt mir nur das ein:

[Bild: daniel__s_facepalm_by_xaikanokurayami.jpg]
[url=http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=413618][/url]

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#29
Woody Allen will die österreichischen Wahlen verfilmen
(Satire): Der Meister des Skurrilen hat wieder zugeschlagen: Wie aus einem Interview mit der Zeitschrift „Cinema“ am Montag hervorgeht, hat der amerikanische Filmemacher Woody Allen Interesse bekundet, die Situation rund um die diesjährigen österreichischen Bundestagswahlen demnächst zu verfilmen. Die Agentin von Allen steht wie es heißt, mit dem österreichischen Innenministerium bereits im engen Kontakt.

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#30
Der Spiegel auf dem Weg zum Kampfblatt
Mit seiner stark verspäteten und dafür umso tendenziöseren Berichterstattung über den Schwächeanfall von Hilary Clinton auf Spiegel Online zeigt der Spiegel, dass ihm das konsequente Führen seiner politischen Kampagnen inzwischen weit wichtiger ist als halbwegs seriöse Information der Leser.

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