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Technik 2016
#1
Parrot Mambo und Swing
Minidrohnen sind einfach cool! Und die beiden neuen Modelle von Parrot, der Quadrocopter Mambo und der X-Wing Swing, machen dazu noch mächtig Spaß.

https://www.youtube.com/watch?v=6KsF9BwAWIY

Sollte man sich mal ansehen.
Ich wüsste auf wen ich Zielen würde. 
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#2
LG Smart InstaView: Kühlschrank mit Windows 10 & Touchscreen - IFA 2016

LG Signature LUPXS3186N with InstaView - http://giga.de/ - Die IFA ist traditionell nicht nur eine Messe für Kommunikations- und Unterhaltungselektronik. Nein, sie bietet auch Haushaltswaren und „weißer Ware“ eine Heimstadt. Und die kann sogar richtig spannend sein, etwa dieses absolut coole und futuristische Konzept eines Kühlschranks von LG. Der besitzt nicht nur einen Touchscreen, der auf Knopfdruck durchsichtig wird und den Blick auf den Kühlschrankinhalt freigibt. Nein, darauf ist auch Windows 10 installiert, zusammen mit jeder Menge mal mehr mal weniger praktischer Software-Gimmicks. Und per Smartphone-App kann man sich jederzeit ein Panorama-Bild des Kühlschrankinhalts anzeigen lassen, damit man immer weiß, was man noch einkaufen muss. 

https://www.youtube.com/watch?v=N31cKXL4t-w

Ob Windows 10 mir nun auch meinen Einkaufszettel schreiben muss ?!
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#3
Wenn die Straße Strom produziert

In Frankreich ist die erste Straße entstanden, die Strom produziert und von Autos befahren werden kann. Ähnliche Projekte gibt es auch anderswo. Doch die Technik hat einen Haken.

olz schritt Frankreichs Energieministerin Segolene Royal kurz vor Weihnachten über die schwarzen Platten im nordfranzösischen Örtchen Tourouvre. Unter ihren Füßen: Die erste Solarstraße der Welt, die von Autos befahren wird. Auch LKWs sollen problemlos darüber rollen können. Auf der einen Kilometer langen Straße liegen 2800 Quadratmeter Photovoltaikzellen, Wattaway genannt. Hergestellt hat sie das französische Bauunternehmen Colas. Die Platten sind sieben Millimeter dick und können laut Colas direkt auf die Fahrbahn geklebt werden.

Die Idee hinter der Solarstraße ist simpel: Statt etwa Weideflächen mit Photovoltaikanlagen zuzubauen, kann man Flächen nutzen, die ohnehin vorhanden sind. Straßen bieten sich an, allein das deutsche Netz kommt auf eine Länge von mehr als 650.000 Kilometer. Das ist eine Menge Fläche, und diese wird auch nicht immer befahren. Im Fall von Tourouvre geht Colas davon aus, dass auf dieser in nur rund 20 Prozent der Zeit Autos unterwegs sind. Die Solarstraße soll damit  ausreichend Strom für die Straßenbeleuchtung einer Gemeinde mit 5000 Einwohnern produzieren können.

Segolene Royal hält das für eine geniale Idee: Der französische Staat hat das Projekt mit fünf Millionen Euro gefördert. In der Bretagne und im Hafen von Marseille sind schon die nächsten Solarstraßen geplant, in den kommenden fünf Jahren will Frankreich weitere 1000 Kilometer bauen. Die Energieministerin wittert in der Technik gar einen Exportschlager: „Das ist ein Prototyp, der auch international Interesse weckt“, sagt Royal. Einige afrikanische Länder hätten schon angeklopft.

Die Niederlande waren Erster
Eine französische Erfindung ist die Solarstraße freilich nicht. Schon 2009 kam das amerikanische Ehepaar Scott und Julie Brusaw auf die Idee, Solarmodule auf die Straße zu bringen. Die Behörden hielten das Projekt für vielversprechend und förderten es mit 750.000 Dollar. Damit waren sie nicht allein. 2014 starteten die Brusaws eine Crowdfounding-Aktion, um den Bau eines ersten Prototypen stemmen zu können. Ihre Zielmarke: Eine Million Dollar.

Es wurden 2,2 Millionen und das dazugehörige Youtube-Video avancierte zum Internet-Hit. Mittlerweile wurde es über 20 Millionen Mal gesehen. Beim Projekt selbst hakt es allerdings. Neben dem Solarmodul unter einer Glasplatte soll die Variante der Brusaws auch gleich noch mit LED-Lampen für die Straßenmarkierung und einer Heizung gegen Glatteis ausgestattet sein. Bislang hat das Ehepaar aber nur einen Prototyp auf einem Parkhausdach installieren können.





In den Niederlanden schlängeln sich seit Mitte 2014 70 Meter Solar-Fahrradweg durch das Dörfchen Krommenie. Hier hat man sich für eine massivere Variante als in Frankreich entschieden. Die Solarmodule in Krommenie sind in Beton eingelassen, darüber liegt eine dünne Glasschicht. Bald soll auch in den Niederlanden eine Solarstraße entstehen, die Autos Stand halten kann.

Diesen Plan verfolgt in Deutschland das Projekt Solomove. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Straßenwesen RWTH Aachen tüftelt die Firma von Gründer Donald Müller-Judex an einem System, dass sich wie ein Fliesenteppich auslegen lässt. Wie auch den Brusaws schweben den Entwicklern Module mit Leuchtkraft vor. 2017 soll eine 150 Meter lange Teststraße bei Köln eröffnet werden. Problematisch ist bei allen drei Varianten freilich die gläserne Oberfläche, die naturgemäß rutschig ist. Die deutschen Techniker wollen das mit einer Art Noppen lösen.

In Frankreich kennt man derartige Sorgen nicht. Die Wattaway-Module benötigen keinen gläsernen Schutz. Die grundsätzlichen Probleme der Idee Solarstraße belasten aber auch das Projekt in Tourouvre. Denn die Module sind deutlich teurer als herkömmliche Solaranlagen – und produzieren obendrein weniger Strom. Da man sie nicht optimal Richtung Sonne ausrichten kann, wie etwa auf Dächern, ist der Lichteinfall geringer. Bis die Technik, wie von Frankreichs Energieministerin erhofft, zum Exportschlager avanciert, dürfte also noch einiges zu tun zu sein.

Quelle: FAZ.NET

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/en...93449.html
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.
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#4
@Rift

Das mit dieser Solarstraße ist totaler Mist. Ich musste mich erst vergewissern ob heute nicht vielleicht doch der 1. April ist.
Allein in Deutschland gibt es noch zig Millionen Quadratmeter ungenutzter Dachflächen, auf denen man sehr gut PV-Anlagen montieren könnte und dort hätte man eine wesentlich bessere Ausbeute (keinerlei Schattenproblem und von der Neigung her wesentlich besser als flach verlegte Solarplatten).
Dass von dem FAZ-Autor Benjamin Fischer dazu keinerlei Hinweis erfolgt, zeigt, dass man in der FAZ-Redaktion anscheinend inzwischen ziemlich weit weg von der Realität vor sich hin spinnt oder dass die Redaktion so stark unter finanziellem Druck steht (ausgelöst durch die Google-Unterstützung?) dass man anscheinend jeden Schwachsinn veröffentlichen muss.

EDIT: Noch besser wäre natürlich die Nutzung dieser ungenutzten Dachflächen für die Installation von Solarwärmekollektoren, weil damit für wenig Geld jede Menge Energie geerntet werden kann, wesentlich billiger als die heutigen billigsten PV-Module.
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