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Bundesregierung baut vor.
#11
Zitat:Hamsterkäufe und Wiedereinführung der Wehrpflicht? Was hinter den Panikmeldungen steckt
Seit Sonntag wird in Deutschland über Hamsterkäufe debattiert, nachgedacht und gewitzelt. Nun sorgt das neue Zivilschutzkonzept des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erneut für Schlagzeilen. Angeblich bereite die Bundesregierung die "Wiedereinführung der Wehrpflicht" vor. Auch in diesem Fall sind die reißerischen Medienberichte wohl eher dem Sommerloch geschuldet.

In Deutschland kann jeden Moment der Krieg ausbrechen. Wer die vergangenen Monate auf jedweden Medienkonsum verzichtet hat und in den letzten Tagen die Schlagzeilen großer deutscher Medienangebote überflog, kann durchaus auf diesen Gedanken kommen. So hieß es in zahlreichen Artikeln, die Bundesregierung rate zu Hamsterkäufen. „Notvorrat“ und „Katastrophenfall“ sind weitere beliebte Vokabeln in den Meldungen des Wochenendes.
(...)
Vorab berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung von dem Papier, in dem unter anderem festgestellt wurde, dass die individuelle Vorbereitung auf Krisenfälle in der deutschen Bevölkerung zu wünschen übrig lässt.

Verwunderlich ist diese Erkenntnis nicht, in einer Zeit, in der Millionen Menschen immer mehr alltägliche Aufgaben an das Smartphone oder sonstige schlaue Dienste übergeben.
https://deutsch.rt.com/meinung/40133-ham...licht-was/
 
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#12
Zivile Kriegsvorbereitung: Neue "Konzeption Zivile Verteidigung"
Die Bundesregierung unternimmt neue Schritte zur Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland. Geplant ist unter anderem eine neue "Konzeption Zivile Verteidigung", die voraussichtlich am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wird. Danach sollen sich die Einwohner der Bundesrepublik auf eine "existenzbedrohende Entwicklung" einstellen, indem sie etwa Reserven an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Trinkwasser vorhalten. Auch die "zivile Unterstützung" der Bundeswehr und das Inkraftsetzen einer "Notstandsverfassung" ist Presseberichten zufolge Teil des Konzepts. Erst unlängst hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf verwiesen, dass Repressionskräfte und Militär bereits seit etlichen Jahren regelmäßig "Terrorszenarien mit konventionellen, chemischen und biologischen Wirkmitteln" durchspielen.

mehr:http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59424
 
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#13
Danisch-Blog zum Thema:

Die Senatsreserve gibt’s schon lange nicht mehr
Kam gerade im Radio:
Zur aktuellen Diskussion um Lebensmittelvorräte für Bürger wurde in Berlin jetzt gesagt, dass es die „Senatsreserve” (staatliche Lebensmittellager) schon lange nicht mehr gibt. War nach dem Ende der Mauer aufgelöst worden.
Heißt nach meiner Einschätzung:
Im Krisenfall geht in Berlin sofort der offene Straßenkampf um Lebensmittel los.....
http://www.danisch.de/blog/2016/08/23/di...icht-mehr/
 
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#14
Deutscher Bundestag
Drucksache
17/
5672
17. Wahlperiode
27. 04. 2011
Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
(18. Ausschuss) gemäß §56a der Geschäftsordnung Technikfolgenabschätzung (TA)
TA-Projekt: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften –
am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf
 
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#15
Bundesregierung spielt Wehrpflicht und Rationierung von Lebensmitteln durch
Zitat:Die Bundesregierung beschäftigt sich in ihrem neuen Krisen-Plan für Deutschland überraschend ausführlich mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht. In einem Kriegs-Szenario wird außerdem durchgespielt, wie die Bundeswehr logistisch an ihre Einsatzorte kommt. Die Lebensmittel für die Bevölkerung würden im Kriegsfall per Gesetz rationiert werden. 

Die Bundesregierung spielt überraschend konkret Schritte für ein mögliches Wiederaufleben der vor fünf Jahren ausgesetzten Wehrpflicht durch. Das geht aus einem Unterpunkt des Konzepts des Innenministeriums hervor, in dem es um zivile «Unterstützung der Streitkräfte» für den Fall geht, dass Deutschland etwa im Rahmen von Nato-Einsätzen das Bündnisgebiet an dessen Außengrenzen verteidigen muss. Dies berichtet die dpa, die den Entwurf gesehen hat.

Die Möglichkeit der Wiedereinführung der Wehrpflicht findet sich demnach in dem Papier in versteckter Form. In dem Streitkräfte-Passus heißt es unter dem Stichpunkt Post: «Die schnelle und sichere Zustellung von Postsendungen mit besonderer Bedeutung für die Bundeswehr (beispielsweise Einberufungs- und Leistungsbescheide bei Wiederaufleben der Wehrpflicht) wird im Rahmen des Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetzes gewährleistet».
(...)
Die konkrete Form der konfliktreichen Welt hat die Bundesregierung mit der Definition Russlands als Feind Deutschlands gefunden: Nach der Nato-Doktrin hat Bundeskanzlerin Merkel auch die deutsche Militär-Doktrin dahingehend geändert, dass ein Angriff Russlands für möglich gehalten wird. Vor wenigen Tagen war durchgesickert, dass die Bundesregierung der Bevölkerung empfiehlt, Wasser, Lebensmittel und Bargeld zu horten.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....eln-durch/
 
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#16
Ob es inzwischen zuwenig Freiwillige für den Kanonenfutterdienst gibt bzw. ob sich so langsam in der Bevölkerung herumspricht was in Afghanistan wirklich abgeht (z.B. der Schutz von Mohnplantagen)?

Mir fallen alle möglichen Gründe ein warum es in absehbarer Zeit auch in Europa so knallen könnte, dass eine Krisenvorsorge gebraucht wird:

- Eskalation im Ukraine-Konflikt (Russland<->EU/USA)
- Eskalation im Syrien-Krieg (Russland, China, Iran etc. <-> EU/USA/Israel/Saudi-Arabien/Golf-Staaten)
- Massiver, schneller Abfall der Ölproduktion im Mittleren Osten und in den USA (endgültiger "Water cut" saudi-arabischer Quellen sowie Förderkurve bei Fracking-Förderstellen)
- Dürrekrise in Brasilien/Süd-Amerika (Wegfall großer Mengen von O-Saft, Fleisch, Kaffee, Soja, Papier, Holz, Zucker, Bio-Ethanol etc. auf dem Weltmarkt)
- Kollaps des Finanz-/Wirtschaftssystems (Konfrontation zwischen VW und Zulieferern ein Anzeichen für die inzwischen extrem auf Kante bzw. Kosteneinsparungen genähten Produktionsprozesse bei gleichzeitig gestiegenen Löhnen in China etc.)
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#17


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#18
PPQ:

Hamsterkäufe: Was ist mit Schnaps und Kippen?

Kaum ist der neue Plan der Bundesregierung zum Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall inoffiziell an einige vertraute Medienmitarbeiter durchgesteckt, erregt das Konzept zur zivilen Selbstverteidigung die Gemüter schon jetzt. Angstmache vor den Landtagswahlen in Mecklenburg und Berlin wird die Angstmache genannt, von einer "unnötigen Verunsicherung der Bevölkerung" sprechen andere, wo doch klar ist, dass nur eine verunsicherte Bevölkerung bereit ist, sich bedingungslos hinter ihrer Regierung zu sammeln und mit ihr gemeinsam alle Unbilden durchzustehen. Katastrophenerfahrene Prepper, die sich mit Blick auf die aktuelle Weltlage zum Teil schon seit Jahrzehnten auf den Zusammenbruch der Zivilisation vorbereiten, kritisieren hingegen die praxisfernen Empfehlungen der Regierung: Ein Vorrat an Wasser und Tütensuppen helfe nicht, wenn auf den Straßen der Mob tobt und die staatliche Gewalt sich schwächebedingt eine Auszeit nimmt.

"Durch Angst und panischen Handeln werden Fehler gemacht, die zu fatalen Situationen führen können", warnt die deutsche Prepper-Gemeinde in der "Tagesschau" vorsorglich Richtung Berlin. Auf eine "für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen" (de Maiziere) vorbereitet zu sein, heiße vor allem, mit dem Unwägbaren zu rechnen. Dazu gehöre es, sagt Frank Walther, der seit Mitte der 90er Jahre mit dem Ausbruch einer neuen Weltkrise rechnet und sich zielgerichtet darauf vorbereitet ("prepared"), dass man nicht nur einen Grundbestand an Trinkwasser, Brot und Konservenfleisch hortet, sondern vor allem, dass ein Vorrat an nach dem Zivilisationsbruch unvermeidlich begehrten Handelsgütern zur Verfügung stehe. Frühere Krisen hätten gezeigt, dass vor allem Zigaretten, Schnaps, Gold- und Silbermünzen sowie ein möglichst großer Vorrat an Medikamenten dabei helfen könne, ein Versagen der staatlichen Ordnung möglichst unbeschadet zu überstehen.

Zudem sei eine zumindest leichte Bewaffnung erforderlich, sagt Walther: "Ohne Waffe nehmen Ihnen die, die nicht vorgesorgt haben, einfach alles weg, was Sie an Vorräten besitzen." Dies sei ein bekannter Effekt, vielfach in der einschlägigen Literatur beschrieben. "Zwei Tage ohne Strom und jeder, der einen Kopf größer ist als sein Nachbar, bedient sich, wo er kann."

Von all dem lese er nichts in den "fahrlässigen Empfehlungen des Bundesamtes", die aus Sicht eines Prepper-Profis nur eine "Schönwetter-Katastrophe" an die Wand malen. "Fünf Tage Tütensuppe und zehn Tage Mineralwasser, dann kommt Vater Staat und wirft wieder Schokolade ab." Frank Walther, der selbst über ein weitgestreutes Netz an geheimem Lagern mit umfangreichen Beständen aller Art verfügt, lacht nur über die Warnbemühungen der Bundesregierung. "Wir wissen aus der Geschichte genau, dass es so nicht läuft." Auch sei klar, dass eine existenzielle Krise eher zehn Jahre als zehn Tage dauern werde.

Komme es zu einem Atomkrieg oder einer echten globalen Katastrophe, könne eine Strategie zur zivilen Verteidigung, die leichtfertig auf Brühwürfel, Kerzen, Taschenlampen und Sprudelwasser setze, nur versagen. "Viel wichtiger, als sinnlose Pseudoratschläge zu geben, wäre es, den Menschen konkret zu sagen, wie sie sich helfen können." Frank Walther setzt für die ersten Tage nach dem Zusammenbruch zwar auch auf "ausreichend Wasser, Fertiggerichte und energiereiche Lebensmittel wie Schokolade". Bereitet sich aber auf die nach Regierungsangaben bevorstehende Krise auch mit einer Kollektion an Bier, verschiedenen Schnapssorten und einer großen Auswahl an Zigaretten und Zigarren. "Das sind die Sachen, die auf dem Schwarzmarkt, der nach einer Schließung aller Supermärkte und dem Verschwinden der normalen Handelstätigkeit unweigerlich entstehen, immer laufen."

Frank Walther, der unter seinem Haus in jahrelanger Kleinarbeit einen 280 Quadratmeter großen Ernstfallbunker gegraben und befestigt hat (Foto unten), setzt selbst auf eine "gesunde Mischung aus Selbstversorgungs- und Tauschprodukten", wie er sagt. So enthält sein Katastrophenlager mehrere hundert natürlich luftdicht verschweißte Zigarettenstangen unterschiedlicher Marken, dazu gute Weine, teurer Kognak und echte kubanische Zigarren". damit, glaubt der 58-jährige frühere Bundeswehrinstrukteur, werde es ihm gelingen, seine Familie "auch über eine längere dunkle Zeit" zu bringen.

"Natürlich aber auch, weil unser Waffenschrank entsprechend gefüllt ist, so dass wir eventuelle Begehrlichkeiten Dritter mit Entschiedenheit abweisen können." Auch hier sieht Walther übrigens ein Versäumnis der Regierung: "Man tut so, als gehe nach dem Ende alles so weiter und der Wolf legt sich zum Schlafen zu den Schafen", warnt er, "aber jeder, weiß, das wird nicht so sein."
http://www.politplatschquatsch.com/2016/...s-und.html

kauft Hamster (für die Bespaßung in düsteren Zeiten):



 
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#19
In eigener Sache: PPQ vorm Weltgericht
Die Bundesregierung rief, alle kamen und auch PPQ brachte sich ein. Wie gewohnt mit kritischem Blick auf die Katastrophenliste der Bundesregierung, die Menschen überall im Lande zwar rät, Trinkwasser, Tütensuppen und Tofu einzulagern. Aber völlig außer Acht lässt, dass der Mensch auch nach dem völligen Zusammenbruch der Zivilisation mehr braucht als Essen und Sprudel, damit es nicht zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Überlebenden kommt.

[Bild: facebook%2Bbeitrag%2Bentfernt.jpg]http://www.politplatschquatsch.com/2016/...richt.html
 
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#20
Kein Notvorrat für Hartz IV-Empfänger – Ministerium lehnt Zusatzzahlung für Hamsterkauf ab
Jeder Bundesbürger soll sich einen Notvorrat an Lebensmitteln anschaffen. Doch wie steht es um Hartz IV-Empfänger, bei denen das monatliche Budget meist bis auf den letzten Euro eingeplant ist? Diesen steht keine zusätzliche Unterstützung für die Katastrophenvorsorge zu, gab das Bundessozialministerium bekannt.
 
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