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Tausende Jobs für Flüchtlinge in BW
#1
WOW,

80 Cent für eine Stunde Arbeit

SWR: Landesschau

da haben wir mal den Mindestlohn aber großzügig unterboten.

Zitat:Tausende Jobs für Flüchtlinge in BW 80 Cent für eine Stunde Arbeit

In den baden-württembergischen Kommunen sollen rund 11.600 neue Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge geschaffen werden.
Die Flüchtlinge bekommen den Angaben zufolge künftig 80 Cent pro Stunde.

Die Stellen für Asylbewerber sind die Konsequenz eines vor kurzem aufgelegten neuen Programms. Es läuft über die Bundesagentur für Arbeit und wird vom Bund in den kommenden drei Jahren mit rund einer Milliarde Euro finanziert. "Grundsätzlich ist diese Art der Integration ein ganz wichtiges Instrument. Wer Arbeit hat, fühlt sich angenommen und kann auf eigenen Füßen stehen", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Städtetags, Gudrun Heute-Bluhm, in Stuttgart. Über die Kollegen lernten Flüchtlinge die Grundwerte der Gesellschaft kennen. Auch die Sprache könnten sie so schneller lernen. Die Flüchtlinge bekommen den Angaben zufolge künftig 80 Cent pro Stunde.
Bundesweit insgesamt 100.000 Arbeitsgelegenheiten

Das entsprechende Programm wurde erst vor kurzem vom Bundeskabinett gebilligt. Flüchtlinge sollen von August an bundesweit insgesamt 100.000 Arbeitsgelegenheiten angeboten bekommen. Das müsse aber durch Integrationsbeauftragte in den Städten begleitet werden, die auch die Betriebe unterstützten, sagte Heute-Bluhm.

Schon jetzt können Kommunen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ein entsprechendes Angebot machen. Dafür gibt es 1,05 Euro je Stunde als Entschädigung. In Tübingen können Flüchtlinge beispielsweise in der Altenheim-Küche mitarbeiten, bei der Feuerwehr Fahrzeuge putzen oder in der Stadtbibliothek Bücher einsortieren. Die nun neuen Arbeitsgelegenheiten sollen sowohl in Flüchtlingsunterkünften als auch bei öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen entstehen.
Wölfle kritisiert geringe Bezahlung

In Stuttgart werden es wohl bis zu 600 neue Plätze sein, wie Sozialbürgermeister Werner Wölfle (Grüne) mitteilte. Er sieht in der Bezahlung ein Problem. "Dies entfaltet meiner Meinung nach auf die Personen eine viel zu geringe Anreizwirkung Tätigkeiten, die letztlich ihre Integration beschleunigen sollen, aufzunehmen."

Gleichzeitig fürchten die Kommunen einen hohen Verwaltungsaufwand. Die Auswahl der Bewerber, Sanktionierung und Antragsstellung würden auf kommunaler Seite im hohen Maße Personalressourcen binden. Ähnlich wird auch in Ulm argumentiert. Hier wird unter anderem auf die Schwierigkeit hingewiesen, entsprechende zusätzliche und gemeinnützige Stellen zu finden.

In Pforzheim sollen rund 120 Stellen entstehen. "Wichtig ist es aber, dass die Flüchtlinge schon so viel an Sprachkenntnissen mitbringen, dass sie Arbeitsanleitungen und Sicherheitshinweise verstehen und umsetzen können", sagte ein Sprecher der Stadt.

Nur Sklaven bekommen weniger.
Antworten
#2
Es hagelt Ohrfeigen, so weit sind wir also schon.
- Ohrfeigen für das Flüchtlingspack, die haben ja auch nicht mehr verdient
- Ohrfeigen für diejenigen, die gemeinnützige Arbeit zu Broterwerb machen: die brauchen ssolche Lohndrücker
- Ohrfeigen für diejenigen, die von gemeinnützigen Jobs profitieren könnten:
das alles steckt in diesen Überlegungen.
Zum letzten Punkt:
"... die Schwierigkeit hingewiesen, entsprechende zusätzliche und gemeinnützige Stellen zu finden."
Eine Unverschämtheit. Ich kenne Nachtschwestern, die nicht wissen, wie sie in einer Nacht drei- oder viermal alte Bewohner, die aus dem Bett gefallen sind, wieder dort hereinbringen können - geschweige denen geduldig Flüssigkeit (natürlich keine Medikamente) zu verabreichen
Ich weiß von Schulen, wo hier und da die Farbe abblättert. D braucht man kein Studium, sondern nur einen Pott Farbe und einen Pinsel - und die hochqualifizierten Jobs der Malerinnung sind da auch nicht in Gefahr.
x Leute könnten jemanden gebrauchen, der mit ihnen einkaufen geht
usw. usf.
Aber die Flüchtlingsindustrie und rechte Demagogen haben mehr davon, die Menschen dumm rumhocken zu lassen.
Übrigens geht es ja nicht darum, dass das alles Vollzeitstellen mit Superbezügen sein müssten, sondern einfach jeweils nur ein Zubrot. Aber doch menschenwürdig bezahlt!
"Der Weg der Tugend ist recht schmal. Und dennoch herrscht überhaupt kein Gedränge."
(Hermine Hauß, Großtante)
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