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Soros und die Open Society
Wenn Verschwörungstheorien wahr werden – Heute: Soros zahlt(e) wirklich fast alles
Der in Ungarn geborene US-Milliardär George Soros wird mit vielen Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht. Nun hat der US-Journalist James Kirchick in der neuen „Cicero“-Ausgabe bestätigt, dass viele davon wahr sind. Soros war in viele politische Revolten der letzten Jahre involviert. Kirchicks Kritik an Soros hat aber ganz eigene Motive.

Dass George Soros von James Kirchick im „Cicero” frontal angegriffen wird, ist insofern interessant, als Kirchick, selbst Jude wie Soros, ihm vorwirft, er würde Kritiker mit der Antisemitismus-Keule niederstrecken, er also genau das Argument benutzt, was auch Soros-Kritiker immer wieder anführen, was aber in deren Fall immer als Verschwörungstheorie oder typisch antisemitisches Stereotyp gebrandmarkt wird. Kirchick schreibt, „lange bevor ein Immobilienmogul namens Trump davon schwadronierte, Hillary Clinton ‚wegsperren‘ zu wollen, hatte Soros die Sprache der politischen Verächtlichmachung und Herabwürdigung eingesetzt”, um dann kurz und bündig zu postulieren, George Soros sei „kaum die richtige Person, um die Werte von rhetorischer und politischer Mäßigung hochzuhalten”.

Kirchick nimmt in seinem Gastbeitrag für den „Cicero” immer wieder Anleihen bei einem Artikel im US-Magazin „The New Yorker” vom 23. Januar 1995. Die Reporterin Connie Bruck schrieb in ihrem international noch heute als eine Art Standard-Porträt über Soros geachteten Artikel „The World According to George Soros" (Deutsch sinngemäß „George Soros und wie er die Welt sieht") ein Psychogramm über diesen Mann, das offenbar nichts an Aussagekraft eingebüßt hat, wie Kirchick etwas erstaunt feststellt.

Kirchick bestätigt indirekt auf Soros bezogene „Verschwörungstheorien"
Was James Kirchick mit seinem Cicero-Artikel „Die zwei Gesichter des Georges Soros" wahrscheinlich so nicht beabsichtigt hat, er bestätigt immer wieder wie nebenbei, dass George Soros tatsächlich in praktisch alle politischen Umstürze in ehemaligen sowjetischen Republiken oder Satellitenstaaten der zurückliegenden Jahre involviert gewesen ist. Also genau das, was Soros immer wieder vorgehalten, aber als Verschwörungstheorie abgetan wird.
(...)
Was George Soros unter „offene Gesellschaft" versteht
Jeder Journalist, der sich mit den diversen Aktivitäten von George Soros beschäftigt, wird bei der Recherche schnell feststellen, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Vorwürfe gegen Soros genau diese Finanzierung von Organisationen und Bewegungen betrifft, die er und seine Unterstützer und Sympathisanten als Engagement für eine „offene Gesellschaft" deklarieren. Man wird auch feststellen, dass der Terminus „offene Gesellschaft" zwar immer beschrieben wird als Entlehnung aus dem Gedankenschatz des Philosophen Karl Popper, dass im Kern aber eigentlich eine kapitalistische Gesellschaft nach westlichen Vorstellungen der Ära nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gemeint ist.
Popper hat sein Ideal von einer offenen Gesellschaft nie explizit an den Kapitalismus gebunden, sondern war ganz im Gegenteil zeitlebens einer der entschiedensten Gegner eines radikalen Marktliberalismus. Popper wurde vorgeworfen, dass er komplett naiv gewesen sei, was die Durchsetzungsfähigkeit der Interessen von Konzernen und Menschen mit großen Vermögen angehe, konkrete politische Entscheidungen zu generieren und/oder zu beeinflussen. In der Definition von Soros ist eine offene Gesellschaft im Kern aber eine Gleichsetzung von Kapitalismus mit Begriffen wie Demokratie und Freiheit.....

ganz hier > https://de.sputniknews.com/meinungen/201...rge-soros/
 
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Soros und die Open Society - von Rundumblick - 14.08.2016, 20:32
RE: Soros-Internas in den DNC-Leaks - von INP - 20.08.2016, 23:10
RE: Soros und die Open Society - von Rundumblick - 24.02.2019, 20:35

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