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Kurzfassung „NSU“
(14.06.2022, 08:49)Kuddel™ schrieb: "Wie kamen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ums Leben?

Um diese Frage hat sich bisher niemand so richtig gekümmert. Ich glaube nicht an Selbstmord.
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(15.06.2022, 12:42)Blaubär schrieb: Um diese Frage hat sich bisher niemand so richtig gekümmert. Ich glaube nicht an Selbstmord.

Der Film auch nicht! Daher auch die, minutiöse, Aufarbeitung (Lage der Toten, verwendete Waffen, Schusslinien, Zeitraffer, Zeugenaussagen) der "Wohnmobilszene" im Film.
Der Autor der Vorlage des Drehbuches (Wolfgang Schorlau) ist ja auch kein Unbekannter.
Insgesamt zeigt der Film wohl die ganze Summe der Ungereimtheiten im Fall "NSU", bis hin zur Finanzierung durch den VS auf...
Ein Gramm Information wiegt mehr als eine Tonne Meinung...
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Ich habe mir den Film angeschaut und fand ihn ziemlich gut.

Das der Film in eine Handlung gewoben werden mußte, versteht sich von selbst, anderseits gab es eindeutige Bezüge zum Vorfall in Eisenach.

Der mithelfende LKA-Mann Marius wird am Ende durch ein elektronisches Signal auf einen zufahrenden LKW gelenkt und verunglückt vermutlich tödlich.

Frage: Gab es beim NSU irgendeinen Fall, wo ein Ermittler über die Klinge springen mußte?
Ich erinnere mich zwar an ein großes Zeugensterben aber nicht an einen Fall, wo ein Ermittler sterben mußte.

Irgendwann gab es mal einen Polizisten in Thüringen, der sich angeblich erhängt haben soll, aber ich kann nicht mehr verifizieren, ob das mit dem NSU zusammen hing.

Weiß jemand mehr dazu ?

mfG
nereus
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(16.06.2022, 14:23)nereus schrieb: Ich habe mir den Film angeschaut und fand ihn ziemlich gut.

Das der Film in eine Handlung gewoben werden mußte, versteht sich von selbst, anderseits gab es eindeutige Bezüge zum Vorfall in Eisenach.

Der mithelfende LKA-Mann Marius wird am Ende durch ein elektronisches Signal auf einen zufahrenden LKW gelenkt und verunglückt vermutlich tödlich.

Frage: Gab es beim NSU irgendeinen Fall, wo ein Ermittler über die Klinge springen mußte?
Ich erinnere mich zwar an ein großes Zeugensterben aber nicht an einen Fall, wo ein Ermittler sterben mußte.

Irgendwann gab es mal einen Polizisten in Thüringen, der sich angeblich erhängt haben soll, aber ich kann nicht mehr verifizieren, ob das mit dem NSU zusammen hing.

Weiß jemand mehr dazu ?

mfG
nereus

Auf folgendem Blog werden die Thüringer Polizisten Friese und Koch genannt, der Autor bezieht sich auf ein NSU-Buch eines gewissen Kai Voss. Voss scheint ein Pseudonym eines Compact-Autoren zu sein, mglw. ist es Elsässer sogar selbst. Die Angaben zu Fries und Koch lassen sich zumindest bei Google nicht (mehr) verifizieren, ein tatsächlicher Zusammenhang mit dem sog. NSU auch nicht. M.W. gab's in Thüringen in den Nachwendejahren etliche Polizeiskandale und interne Kämpfe, das Bombenbastler-Trio war eher eine Bagatelle, zumal die nach Sachsen umzogen und von dort betreut wurden.

https://www.luftgangster.de/index.php/ns...ensterben/
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RIP, Udo Schulze!
 
Das einzige lesenswerte NSU- Buch sei das vom Udo, einem Ex BILD Reporter…

Woran erkennt man NSU-Märchenbücher? Teil 4: Udo Schulze NSU – Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll
Das einzige NSU-Buch, das man gelesen haben sollte.
Habe mehrmals mit ihm gesprochen, ein ganz feiner Mensch, der Udo, blitzgescheit und „gerade“ vom Charakter her. Und er glaubte gar nichts, was das NSU-Narrativ des Tiefen Staates betrifft.
Es ist schon bezeichnend, dass ein ehemaliger BILD-Journalist das mit Abstand beste Buch zum Thema NSU geschrieben hat. Udo Schulze ist der Einzige, der die Täterschaft der Uwes infrage zu stellen wagt.
Eine Schande für Deutschland, dass dem so ist.
Und jetzt das:

[Bild: udo.jpg]

mehr > http://arbeitskreis-n.su/blog/2022/07/10...o-schulze/
 
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Nachgereicht: Der Macher von NSU-Leaks und des AK NSU

R.I.P. Fatalist aka Christian Reißer

[Bild: fatalist_1966-2022.png]

Christian Reißer ist am 24.08.2022 nach schwerer Krankheit verstorben.
R.I.P. – Arbeitskreis NSU
—–
Taucher 25. August 2022 um 20:38 Uhr
Chris war ein außergewöhnlicher Mensch.
Obwohl er weder mit Stimme noch Körper Einfluss nehmen konnte, hatte er sich schon damals im Döner-Strang der Politikforen eine Führungsrolle erarbeitet. Allein mit seinem Fleiß und seiner Kompetenz.
Nach ein paar Monaten hatte sein Wort Gewicht. Und wehe dem, den sein heiliger Zorn traf …
Als die ihn dort gecancelt hatten, hat er gleich ein neues Portal aufgemacht (Wer nicht fragt bleibt dumm).
Dort hat ihn der Betreiber nach ein paar Monaten gecancelt (vermutlich auf Veranlassung von Kriminaloberrat Axel Kühn). Trotzdem hat er weitergemacht, diesmal als NSU-Leaks.
Dann haben sie ihn mit dem Strafrecht (§353d) gepiesackt, und auch das hat er abtropfen lassen.
Er hat es geschafft, alle Störversuche gegen Blog und Forum abzuwehren. Im Laufe der Jahre waren es wohl um die zehn Spitzel des Verfassungsschutzes, die das von innen sprengen wollten.
Haben die nicht geschafft.
Manchmal waren die recht geschickt. Manchmal einfach nur dreist. Und manchmal war es richtig lustig; z.B. als Malte Redeker 3000€ für die Druckrechte am Einstieg-NSU angeboten hatte.
Chris hat für lau was auf die Beine gestellt, das andere nicht mal als Promotion hinkriegen.
R.I.P.
Herzliches Beileid den Hinterbliebenen

http://arbeitskreis-n.su/blog/2022/08/25...n-reisser/

ALEXANDER
27. August 2022 um 03:43 Uhr
Chris hat im Hinblick auf den sogenannten NSU vergleichbare Aufklärungsarbeit geleistet, wie seinerzeit 1973 einige wenige Personen in der Watergate Affäre in den USA. Auch der NSU Komplex ist gekennzeichnet durch Missbräuche von Regierungsbehörden, Vertuschungen, Regierungskriminalität, Behinderung und Manipulation der Justiz etc. bis hin zur Beseitigung unliebsamer Personen oder Zeugen.
Chris ist es gelungen, viele Aspekte der sogenannten NSU Saga, rechtzeitig zu hinterfragen und zu klären.
„Ich glaube an die spirituellen Kräfte und ich verlasse euch nicht!“
hat Francois Mitterand seinerzeit kurz vor seinem Tod in einer Ansprache erklärt.
Für Chris gilt dasselbe.
Alles Gute für die Angehörigen von Chris.

Tom41
7. September 2022 um 20:18 Uhr
Ein Großer ist von uns gegangen.
Viele hundert Stunden habe ich als stiller Mitleser von seiner Arbeit profitiert. Allerhöchsten Respekt vor seiner Leistung und Härte gegen alle Widerstände.
Es ist ihm nicht mehr vergönnt, diese Lebensleistung gewürdigt zu sehen. Dies wird aber passieren wenn jemand aus dem Kreis der Wissenden spricht.
Alles hat seine Zeit. Früher oder später wird dies kommen.
Wir werden Christian dann noch mehr verehren, wenn wir erkennen, wie nah er an der Lösung war.
Ruhe in Frieden.

phyros1977
10. September 2022 um 02:17 Uhr
Gute Reise, Christian. Deine Arbeit hat zu meinem Erwachen beigetragen.
Mein herzlichsten Beileid gilt seiner Familie und seinen Kindern.
 
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Hat Böhmermann mal was nützliches gemacht?

https://nsuakten.gratis/

120 Jahre unter Verschluß und trotzdem geschwärzt...
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(29.10.2022, 16:00)BSB schrieb: Hat Böhmermann mal was nützliches gemacht?

https://nsuakten.gratis/

120 Jahre unter Verschluß und trotzdem geschwärzt...

Zitat:

Was steht in den „NSU-Akten“ über den NSU?


Es muss in aller Deutlichkeit gesagt sein: Was kaum vorkommt in den „NSU-Akten” ist der NSU. Wer hofft, in diesen Berichten die Antwort auf offene Fragen zum NSU, Beweise für gezielte Vertuschungsversuche oder gar den Beleg für die Rolle des Verfassungsschutzes bei der Mordserie zu finden, wird enttäuscht.

Über die Straftaten des NSU habe der hessische Verfassungsschutz keine relevanten Erkenntnisse in seinen Aktenbeständen gefunden. So lautet zumindest das zentrale Fazit, das die Berichterstatter:innen schon im vorläufigen Bericht bereits auf der zweiten Seite in gefetteter Schrift präsentieren:

„Im Zuge der Prüfung auf eine Relevanz für das NSU-Verfahren fanden sich keine Bezüge zu den Rechtsterroristen des NSU und ihren Straf- und Gewalttaten.“

Allerdings wird an einer anderen Stelle im Bericht eingeräumt: „Bei sehr wenigen Aktenstücken ließ sich ein möglicher Bezug zum NSU-Trio ableiten oder es wurden Hintergrundinformationen mit möglichen Bezügen zum NSU-Umfeld sowie sonstige Hinweise zu möglichen rechtsterroristischen Aktivitäten im Allgemeinen erkannt”. Mit dem Wissen von 2012 – als der NSU bereits enttarnt war – hätte man in den Akten des hessischen Verfassungsschutzes also Bezüge zum „NSU-Trio ableiten” können.
Ein Schuldeingeständnis? Nicht für den hessischen Verfassungsschutz, der direkt danach relativiert: „Konkret handelte es sich allerdings auch hier um bereits bekannte Informationen im Zusammenhang mit möglichen Kontaktpersonen oder Namens- bzw. Lichtbildähnlichkeiten zu Personen aus dem NSU-Komplex oder im Zusammenhang mit Interneteintragungen.” Man habe in den Akten also nichts bahnbrechend Neues gefunden. Es seien alles „bereits bekannte Informationen” gewesen, die nur nicht entsprechend interpretiert wurden.
So findet sich in den Akten eine Notiz über Mario Brehme, eine Führungsperson des „Thüringer Heimatschutzes“, aus dessen Umfeld der NSU hervorging. Dazu vermerkt der Verfassungsschutz einen „Zusammenhang mit der Durchsuchungsaktion 1998 bei dem Trio Uwe B., Beate Z., Uwe M., wo u. a. Rohrbomben gefunden wurden“. Es ist dieses Trio – Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Uwe Mundlos –, das sich später als Kern des NSU entpuppt. Angefertigt wurde der Vermerk 2003, also 2 Jahre nach dem ersten Mord des NSU. Bis heute ist unklar, wie groß der Kreis der NSU-Unterstützer:innen war. An anderer Stelle findet sich ein Foto der NSU-Terroristin Beate Zschäpe, das sie im Jahr 1996 bei einem Neonazikonzert in Chemnitz zeigt. Auch der angebliche Kontakt zwischen Zschäpe und Stefan Jagsch, einer zentralen Figur der hessischen NPD, ist in den Akten festgehalten.
Eine Antwort auf die großen Fragen zum NSU gibt es hingegen nicht. Die „NSU-Akten“ enthalten weder Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte und mutmaßliche Taten der Rechtsterroristen, noch explizite Hinweise auf die Existenz der rechtsterroristischen Untergrundzelle. Auch zu Andreas Temme gibt es keine neuen Informationen – dem hessischen Verfassungsschutzmitarbeiter, der rund um die Tatzeit am Tatort in Kassel war, als die Rechtsterroristen den Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat erschossen haben. Vor allem weil Temme seine Anwesenheit der Polizei zunächst verschwieg, haben sich um seine Rolle bei dem Mord zahlreiche Theorien entsponnen.
Dass all die zusammengetragenen Erkenntnisse tatsächlich alles sind, was der hessische Verfassungsschutz gewusst hat, wagt nicht einmal der hessische Verfassungsschutz zu behaupten. So heißt es dazu:

„Eine abschließende Sicherheit, dass Personen, Objekte und Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem NSU und seinem Umfeld stehen oder stehen konnten, lässt sich daraus aber nicht ableiten. Dies wäre nur durch eine Sichtung der nicht auffindbaren Aktenstücke möglich.“

Die „NSU-Akten“ geben also kein abschließendes Urteil zur Arbeit des hessischen Verfassungsschutzes zum NSU – weil der hessische Verfassungsschutz selbst nicht weiß, was der hessische Verfassungsschutz alles wusste.

Zitatende!

(Das ist ungefähr so interessant, wie 2 Stinksocken auf der Wäscheleine. Erkenntnisgewinn tendiert gegen Null.

Böhmermann und das ZDF Magazin behaupten, Sie hätten „die NSU Akten “ „geleakt“.

Irgendein kleines pdf mit dem angeblichen Abschlussbericht, garantiert authentisch, ohne Absprache oder Betreuung durch die Behörden und außerdem werden die paar Seiten im Vergleich zu den noch fehlenden paar Zentnern Papier, Festplatten, etc., ganz bestimmt eine Menge an heiklen Infos enthalten.

Na dann wäre der Fall ja auch geklärt ..

Man möchte den Schwachsinn, den sie den Leuten vorsetzen eigentlich gar nicht mehr kommentieren.

Nach „….als zwei der drei Terrorist:innen des NSU am 4. November 2011 Selbstmord begingen und ein Bekenntnis zu ihren Taten hinterließen….“ braucht man (abgesehen von der dämlichen und unpassenden Genderei) überhaupt nicht mehr weiter lesen.

In den erst 120 Jahre dann 30 Jahre gesperrten und jetzt angeblich an Jan Böhmermann geleakten NSU Akten steht auf einmal genau gar nix.)

Die LINKE Hamburg kürzlich:

Auch 11 Jahre nach ihrer Enttarnung sind die Hintergründe der Nazi-Terrorgruppe NSU noch immer nicht aufgeklärt.
 
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Der Hessische Rundfunk überschlägt sich heute. Tenor: Versagen und Inkompetenz des VS. Es ist kkar, wohin der Hase läuft. Böhmermann ist das Gesicht des Tiefen Staats.
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(31.10.2022, 08:36)BSB schrieb: Der Hessische Rundfunk überschlägt sich heute. Tenor: Versagen und Inkompetenz des VS. Es ist kkar, wohin der Hase läuft. Böhmermann ist das Gesicht des Tiefen Staats.

Das denke ich auch. Der Jubelsturm wird sich ganz schnell legen, denn niemand wird das Papier analysieren und inhaltlich diskutieren wollen, da es genau das besagt, was es besagt.

Böhmermann:

In die Ibiza-Affäre war er irgendwie involviert:

Zitat:
Danach wurde das Video, vermutlich noch immer zu überzogenen Preisen, mindestens einer österreichischen Redaktion angedient.

„Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel“ beteuern, sie hätten nichts für die Aufnahmen bezahlt. Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln. Allerdings legen Indizien nahe, dass Dritte, eine Gruppe aus Deutschland, viel Geld auf den Tisch gelegt haben, damit das Video bei diesen beiden Titeln landete.
Woher wusste Böhmermann davon?
Das Video sei auch dem deutschen Entertainer Jan Böhmermann angeboten worden, bestätigt H. nun. Böhmermann hatte vor Veröffentlichung durch die Medien eine im Nachhinein unmissverständliche Anspielung auf die Existenz der Aufnahme gemacht, die für Verwirrung und Spekulationen sorgte. Bis heute blieb offen, woher genau Böhmermann von der Affäre wusste.
H. erklärt, es habe eine Zusammenkunft mit dem ZDF-Satiriker gegeben. „Es gab ein Treffen mit Böhmermann in Köln, wo er die Geschichte erzählt bekam. Er hat aber gemeint, damit will er nichts zu tun haben. Ein paar Tage später wachte ich auf – zur Berichterstattung über die seltsamen Andeutungen von Böhmermann bei der Gala“, so der mutmaßliche Hintermann. H. sagte weiter: „Ich bin aus allen Wolken gefallen und explodiert. Nach Böhmermann kam die Sache rapide in Bewegung. Ich war überzeugt, dass eine Veröffentlichung nun zwingend ist, auch zu meinem Schutz.“
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...rmann.html

und jüngst gegen den BSI-Chef Schönbohm:

Zitat:
Sicherheitsrisiko Faeser: Bundesamt-Chef nach Böhmermann-Denunzierung gefeuert

Es vergeht bald kein Tag mehr, an dem SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser nicht unter Beweis stellt, welche katastrophale Fehlbesetzung in ihrem Amt sie ist und welche Hypothek ihr Treiben für Deutschlands Sicherheit darstellt. Welches innere Sicherheitsrisiko diese Extremistin darstellt, beweist die jüngst erfolgte Abberufung des Chefs des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm: Diese war nicht etwa nach einer sorgfältigen internen Prüfung erfolgt – sondern nach einer Denunziation durch den nicht minder subversiven tickenden ZDF-„Satiriker“ Jan Böhmermann. Dieser hatte in seiner Sendung vorletzte Woche behauptet, dass Schönbohm von 2012 bis 2016 als Mitgründer, Initiator und Vorsitzender des Vereins „Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.“ angeblich zu enge Beziehungen zu Russland gehabt habe. Dabei wurde in ehrabschneiderischer Weise angedeutet, dass Schönbohm quasi eine Marionette des russischen Geheimdienstes sei.
Diese üblichen Böhmermann’schen „Scheißhausparolen” und Anspielungen gaben Faeser offenbar den willkommenen Vorwand, ihre Säuberungen im deutschen Sicherheitsapparat fortzusetzen und einen bis dahin völlig unbescholtenen Beamten seines Postens zu entheben. Dabei hatte Schönbohm, um den Vorwurf aufzuklären, ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt – was ihm beamtenrechtlich zusteht und gute Sitte ist, wenn es darum geht, von außen erhobene Anschuldigungen auszuräumen. Dieses Verfahren wurde jedoch nie eingeleitet – stattdessen bewies Faeser einmal mehr ihre charakterliche wie fachliche Nichteignung als Führungspersönlichkeit, und entließ Schönbohm kurzerhand. Dabei läge die Aufklärung der Böhmermann’schen Beschuldigungen nicht nur in dessen eigenem Sinne, sondern auch im Sicherheitsinteresse  Deutschlands – wenn denn etwas an ihnen dran wäre und es sich dabei nicht bloß um die übliche Hexenjagd auf mutmaßliche „Russlandfreunde” und „Putin-Versteher” handelte, gegen die Böhmermann und Konsorten mit demselben hetzerischen Eifer vorgehen wie noch vor einem Jahr gegen „Impfverweigerer”.

https://ansage.org/sicherheitsrisiko-fae...-gefeuert/


Und nun die NSU-"Leaks":

Landesamt für Verfassungsschutz Hessen – Pressestelle, 26. Oktober 2022

3. Sie haben uns geschrieben: “Gemäß den Berichten wurden im Rahmen dieser Prüfung keine Bezüge oder Informationen zu den Straf- und Gewalttaten des NSU festgestellt.” Hat das LfV Hessen abseits zu “Straf- und Gewalttaten” andere Bezüge zum NSU festgestellt?

Antwort zur Frage:

Im Rahmen der Aktensichtung wurden lediglich bereits bekannte und in der Vergangenheit im Verfassungsschutzverbund geteilte Hintergrundinformationen oder szenetypische Aktivitäten von verschiedenen Personen aus dem späteren NSU-Komplex festgestellt.

Nur eines sei leise korrigiert. Natürlich gab und gibt es und wird es immer einen NSU geben, dank der bibelfesten Antifas, die Geschichte um Geschichte vom kriminellen Wirken dreier thüringer Jugendlicher auftürmten, ohne auch nur einen einzigen Beweis abgeliefert zu haben. Es mangelt ausnahmesweise nicht am Können im Geschichten schreiben, sondern an den Beweisen. Es gibt keine.
 
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