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Kurzfassung „NSU“
Heise:

"Es gab oder gibt ein bundesweites Netzwerk" hinter dem NSU-Trio

28. Dezember 2020 Dominik Irtenkauf

Caro Keller von NSU-Watch über die Arbeit der Organisation, rechtsextreme Strukturen und warum man sich auf die Behörden nicht verlassen kann
In den Jahren 2000 bis 2007 ermordete ein nationalsozialistisch gesinntes Trio unerkannt zehn Menschen, davon neun aus rassistischen Motiven. Die [1][2]Ermittlungen führten häufig in eine falsche Richtung, die Angehörigen der Opfer und deren Familien gerieten stattdessen ins Visier der Polizei.
Nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im Jahr 2011 begann auch eine Aufarbeitung durch das bundesweite antifaschistische Bündnis NSU-Watch. Sie besuchten den Prozess in München und protokollierten die Entwicklungen. Selbstkritisch äußert sich Caro Keller, Redakteurin bei NSU-Watch, im Interview. Die Bereitschaft der Neonaziszene zur "Militarisierung" wurde unterschätzt. Umso genauer wurde der NSU-Prozess in München vom Kollektiv beobachtet. Im Verbrecher Verlag erschien im August 2020 das Buch "Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchener Prozess", das diese Beobachtungen referiert und in einen größeren Kontext stellt.
Wer ist genau an NSU-Watch beteiligt?
Caro Keller: NSU-Watch ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis. Konkret organisiert sind da Gruppen, Einzelpersonen und Archive, die antifaschistisch ausgerichtet sind und zur extremen Rechten arbeiten. Zum Thema extreme Rechte arbeiten wir schon unterschiedlich lang. Manche seit den Achtzigern oder Neunzigern. Manche auch etwas kürzer, aber NSU-Watch hat sich explizit nach der Selbstenttarnung des NSU zusammengeschlossen.
Hattet ihr vor NSU-Watch den NSU auf dem Schirm?
Caro Keller: Nein. Wir mussten uns relativ bald eingestehen, dass wir als Antifaschist*innen, die sich mit der extremen Rechten und den Nazistrukturen jahrelang beschäftigt hatten, nicht bemerkt haben, dass diese Mordserie eine rassistische Mordserie ist.
Die zunehmende Radikalisierung der extremen Rechten wurde nicht wahrgenommen?
Caro Keller: Offensichtlich haben wir das unterschätzt. Antifaschist*innen und Journalist*innen haben sich im November 2011 aber in ihre Archive begeben, um zu schauen: Was wissen wir über die Täter, die jetzt namentlich bekannt geworden sind? Also Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe. Dann hat sich sehr schnell herausgestellt: Man hat sehr viele Fotos von denen vor dem "Untertauchen" gemacht, auf Demonstrationen beispielsweise. Man kannte die Strukturen und auch die Terrorkonzepte, die sie diskutierten. Diese Konzepte haben sie dann genauso umgesetzt.
Man hat das zum einen nicht ganz für voll genommen, dass sie das tatsächlich durchziehen, man hat ihnen das nicht zugetraut. Einige dachten auch, der Verfassungsschutz hat da so viel V-Leute drin, so etwas kann nicht passieren, ohne jetzt dem Verfassungsschutz zu trauen. Man hat jedoch gedacht, die Szene ist so durchsetzt, dass es zu so etwas nicht kommt. Man hat das falsch eingeschätzt.
Kannst du noch etwas zu den genannten Terrorkonzepten erzählen?
Caro Keller: Neonazis streben danach, ihre Ideologie gesamtgesellschaftlich umzusetzen, also ihre autoritäre, rassistische und antisemitische Vision einer "Volksgemeinschaft" zu verwirklichen. Seit dem Nationalsozialismus gelingt ihnen das in Deutschland nicht mehr durch eine Massenbewegung oder durch Wahlen. Also gibt es bereits seit Ende des Nationalsozialismus Konzepte, die einen anderen Weg suchen, einen Weg über besonders krasse Gewalt und eben Terror.
Jede Tat soll eine Botschaft sein an die Betroffenen aber auch an weitere Menschen, die bereit sind, rechten Terror auszuüben. Letzteren soll diese Tat zeigen, es ist Zeit loszuschlagen. Durch so eine Kettenreaktion möchte man, wie es immer heißt, "bürgerkriegsähnliche Zustände" oder den sogenannten "Race war" herbeiführen. Diesen gewinnt die extreme Rechte dann, so geht das Konzept weiter, und am Ende steht dann die "Volksgemeinschaft".
In den "Turner Diaries", einem Terrorkonzept in Form eines fiktionalen Romans, wird das zum Beispiel durchgespielt. Der NSU und andere Rechtsterrorist*innen haben sich dies zum Vorbild genommen. Die "Turner Diaries" kursieren bis heute in der extremen Rechten und finden vor allem im Internet große Verbreitung.
Die Morde wurden durch ein Neonazi-Netzwerk ermöglicht. Wie funktioniert dieses?
Caro Keller: Wie das Netzwerk genau funktioniert hat, wissen wir nicht. Das wurde von der Bundesanwaltschaft beim Prozess einfach ausgeblendet. Wir glauben nicht, dass es nur einige wenige Helfer für das NSU-Trio gegeben hat. Wir denken vielmehr, dass es ein bundesweites Netzwerk gab oder gibt. Aber, wie es genau funktionierte, wer was wusste, wie die Informationen weitergegeben wurden, wie die Ausspionierung funktioniert hat - das blieb ungeklärt.
Aber eigentlich bin ich ganz optimistisch, dass wir das in den nächsten Jahren herausfinden werden. Wir reden von zehn Morden, von drei Sprengstoffanschlägen, von fünfzehn Banküberfällen, da muss es sich doch bei mindestens einem herausfinden lassen, wie das ganz konkret im Detail funktioniert hat, wer daran beteiligt war. Das wird der Schlüssel sein, das ganze Netz aufzuschließen. Da sind wir und andere dran.
Da stellt sich die Frage nach den professionellen Ermittlungsbehörden, die über ganz andere Kapazitäten und Ressourcen verfügen als NSU-Watch.
Caro Keller: Sollte man meinen. Ich sehe uns nicht in Konkurrenz mit den Behörden und ich sehe uns auch nicht an einem Strang ziehen, sondern wir sind unterschiedliche Akteur*innen. Aber wir stellen natürlich fest, dass die Behörden ihre Aufgabe - und als Aufgabe meine ich mal ganz grob: Leute davor zu schützen, dass sie in ihren eigenen Läden, Gotteshäusern oder auf der Terrasse erschossen werden -, dass sie diese Aufgabe nicht erfüllen. Und wenn sie das schon nicht schaffen, muss zumindest die Aufklärung umfassend sein.
Der Prozess zum antisemitischen und rassistischen Anschlag von Halle zeigt wieder einmal, dass da Teile der Analyse von rechtem Terror immer noch fehlen. Wir können uns nicht auf die Behörden verlassen. Wir, auch als Gesellschaft, müssen Aufklärung und Solidarität mit den Betroffenen selbst in die Hand nehmen. Mit Appellen an den Staat kommt man nicht weit. Deshalb stecken wir unsere Aufgabe unabhängig von den Behörden ab.
"Der NSU ist auf das Kleinstmögliche eingedampft worden"
Die Behörden arbeiten häufig mit V-Männern. Die haben aber anscheinend nicht sonderlich bei der Aufklärung geholfen?
Caro Keller: Ja, ganz klar haben die Behörden den NSU nicht gestoppt. Sie haben nicht ermittelt, weil sie stattdessen massiv gegen die Betroffenen und die Angehörigen ermittelt haben. Die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes sind da irgendwo versickert. Das hat jedenfalls nicht zur Festnahme des NSU geführt!....

mehr https://www.heise.de/tp/features/Es-gab-...96890.html

einige Kommentare:

Seltsamkeiten
Warum sollten angebliche Fremdenfeinde ausschließlich Türken angreifen,
aber keine Schwarzen, keine Araber, keine Asylbewerber etc?
Wenn man schon im Untergrund lebt und so einen Aufwand treibt, warum sollte man dann kleine Fische bekämpfen anstatt sich wesentlich härtere Ziele auszusuchen?
Warum bringen sie die Reihenfolge ihrer angeblichen Taten im angeblichen Bekennervideo durcheinander?
Wenn es Terror sein sollte, dann hätte man zeitnah kurz nach den jeweilgen Taten Bekennerschreiben oder Bekennervideos veröffentlichen müssen. Das geschah aber nicht.
Warum passt die DNA, die man am Ärmel eines Bankangestellten fand, wo einer der Bankräuber ihn anfasste nicht zu dem NSU-Trio?
Sowas ist doch normalerweise ein Ausschlusskriterium.
Die waren es aber trotzdem, obwohl die Beweise dagegen sprechen???
Warum nahmen sie die Polizeiwaffen mit zu dem Banküberfall, obwohl diese Waffen gar nicht benutzt wurden?
Falls sie beim Banküberfall geschnappt würden, dann gäbe es zusätzliche Beweise für Polizistenmord. Das ist doch bescheuert und unglaubwürdig.
Warum sollten die Mörder die mehreren tausend Euro bei den Opfern zurücklassen, wenn sie doch angeblich so klamm bei Kasse waren, dass sie Banküberfälle begehen mussten?
Das Phantom- bzw Wattestäbchen-Mätzchen diente vielleicht nur dazu, um Zeit zu gewinnen bzw um den Verfassungsschutz zu decken.
Wie konnte eigentlich *ausschließlich dieselbe* Mitarbeiterin die für DNS-Probennahme benutzten Wattestäbchen über Jahre verunreinigen?
Gab es keine einzige andere Verpackerin?
Das eigentliche Problem war die Art der Wattestäbchen, nämlich nur "Steril" statt "DNA-Frei". Wie kann ein solcher Fehler bei der Bestellung passieren und warum gab es dann nicht in jedem anderen Fall auch falsche Verdächtige?
Die Tatwaffe soll mitsamt aufgeschraubtem Schalldämpfer aus dem ersten Stock auf den Boden und dann die einstürzende Wand auf diese drauf gefallen sein. Trotzdem ist der Alu-Schalldämpfer nicht verbeult. Wie kann das sein?
Warum sollte Beate Zschäpe diese Waffe überhaupt zurücklassen und durch die Sprengung des Hauses sogar erst diese Fülle an Beweise präsentieren?
Wer hat die Bekenner-DVDs in Nürnberg persönlich in den Empfängerbriefkasten geworfen?
Beate Zschäpe war das nicht.
Beate Zschäpe sagte, sie habe die DVDs in den Briefkasten direkt vor ihrem Haus geworfen, aber diesen Briefkasten hatte das BKA gesichert und da waren keine DVDs drin.
Mehrere Opfer hatten kurz vor ihrem Tod Streit mit Türken, wo es darum ging, Geldschulden zu bezahlen.
Dazu passt auch eine Patronenhülse, die extra auf der Kasse drapiert worden ist, also als Botschaft für Nichtbezahlung als Motiv.
Kann es solche Zufälle geben, dass ein angeblichen NSU-Trio sich solche Opfer aussucht, die auch Streit mit anderen haben?
Das Beweisstück Hose (mit Blutspritzern von Kiesewetter) befand sich laut Asservatennummer in einem völlig ausgebrannten Zimmer, aber die Hose selbst ist nicht verbrannt. Wie kann das sein?
Wurde diese Hose etwa dort nachträglich drapiert um jemandem etwas anzuhängen oder arbeiten die Polizisten wirklich so schlampig, dass sie sogar die Räume und Asservatennummern falsch zuordnen?
Ein Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamts hatte 2001 den Verdacht geäußert, dass Beate Zschäpe eine Quelle des Verfassungsschutzes gewesen sei.
In allen anderen Fällen hatte der Zielfahnder eine Erfolgsquote von 100 Prozent, also absolut alle gefunden, die er finden sollte.
Als V-Mann Corelli (Thomas Richter) befragt werden sollte, fand man ihn tot vor wegen einer angeblich unerkannten Diabetis.
Das war nicht der einzige tote Zeuge und diese Häufung strapaziert den Zufall.
Die Tatwaffe wurde gar nicht eindeutig identifiziert:
Der Schalldämpfer wurde auch nicht analysiert, sondern nur dessen Spuren an ein paar der Projektilen, wobei bei manchen Projektilen diese Spuren des Schalldämpfers aber gar nicht vorhanden waren.
Hülsen gab es auch nicht in allen Fällen.
Bundeskriminalamt Kriminaltechnisches Institut
Aktenzeichen: KT21-2005/2768/1
5.3 Schusswaffensystembestimmung
Die auf den Geschossen allein erkennbaren Waffenspuren erlauben keine nähere Aussage zu dem bei der Tatausübung benutzten Waffensystem.
Aufgrund der festgestellten Tatzusammenhänge kann jedoch als Tatwaffe von einer
Selbstladepistole Ceska, Modell 83, Kaliber 7.65 mm Browning
ausgegangen werden.
Da könnte ich jetzt buchstäblich hunderte Details aufzählen, die alle sehr sehr seltsam sind.

Das wird den VS aber freuen ...
Mit solchen Ungebildet*innen als Nebenakteure kann ja nix passieren. Weder eine Ahnung von den Anfängen (Operation Gehlen) noch eine Ahnung davon, wer welche Aufgaben übernimmt (die Polizei ist als Behörde dafür zuständig, Leute davor zu schützen, nicht in ihren Häusern umgebracht zu werden, nicht irgendwelche Behörden, erst recht nicht der VS). Den VS und BND als Institution in Frage zu stellen, kommt den selbsternannten Antifaschist*innen (nur echt mit Gendersternchen) auch nicht in den Sinn.
Ich meine, als VS werfe ich da nur eine Gendersternchen-Diskussion an und die zerreissen sich selbst, ganz ohne Beihilfe. Besser kann man es ja nicht bekommen. Man fragt sich schon fast, ob der VS die mit V-Männ*innen featured, um sicherzustellen, dass keine ernstzunehmende Gruppierung sich um deren Hinterlassenschaften kümmert.
Lieber Gruss
das kleine Dummerchen

Hinweise auf organisierte Kriminalität nicht nachgegangen
Keinesfalls werfe ich allen "NSU-Aufklärern" vor, dass ihnen bewusst ist, was sie taten, aber: Mit ihrem Glauben an die offizielle "NSU-Version" haben Sie geholfen, dass viele Punkte nicht geklärt sind.
Es geht mir weniger darum, ob das "NSU-Trio" "Haupttäter, Einzeltäter oder nur Mitläufer war. Es ist eine andere Sache:
Die Frage der Tatmotivation ist zentral, auch für die Hinterbliebenen. Dadurch, dass die Motivation "Ausländerhass" gewesen wäre, spielt die Hypothese "Schutzgeld-Erpressung" keine Rolle mehr. Die Sonderkommissionen vor Ort bevorzugten die sogenannte "Organisationstheorie", im Gegensatz zu BAO "Bosporus" mit ihrer Einzeltätertheorie. Darüber ist heute keine Diskussion mehr erlaubt. Es darf keine schwerkriminelle Organisation gewesen sein, sondern es war Rechtsterrorismus. Wer das anzweifelt, würde die Opfer wieder zu Tätern machen. Das ist aber nicht wahr: Die Opfer bleiben Opfer, auch wenn die Täter nicht aus Ausländerhass gehandelt haben.
Konkret werfe ich den "NSU-Aufklärern" vor, den Hinweisen auf eine schwerkriminelle Organisation nicht genügend nachgegangen zu sein. Daher stehen sie jetzt mit leeren Händen da und fragen sich, wie die Opfer ausgewählt wurden.
Zurecht vermutete bereits am 16. November 2011 der von der Keupstraßen-Bombe geschädigte Ali Demir, dass Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nur als Sündenböcke vorgeschoben werden, um die wahren Hintergründe zu verschleiern.
„Ich befürchte, dass der Staatsapparat aufgrund seines Versagens dazu neigt, jetzt alle Taten den beiden Toten anzulasten, um von den eigenen Ermittlungspannen abzulenken und den politischen und wirtschaftlichen Hintergrund zu verschleiern.“ (nrhz)
http://friedensblick.de/24393/nsu-tribun...formation/

Muss es ja
Sonst wäre ja die eigene Organisation überflüssig. Wo kämen wir denn hin, wenn das nur ein paar Verwirrte gewesen wären. Dann würden ja die öffentlichen Gelder im Kampf gegen Rechts allenfalls wegfallen. Und das darf nicht sein. Denn dieser Kampf ist wichtiger denn je, besonders angesichts der allgegenwärtigen rechten Gewaltepidemie.

Private "Nazi-Jäger" sind überflüssig !
Ich halte nichts von Leuten, die auf rechtsstaatliche Verfahren pfeifen, sie durch den Dreck ziehen und permanent Zweifel schüren. Im NSU-Prozess ist das übrigens auch ein Affront gegen die Hinterbliebenen - denn so können sie nie abschließen und die sog. Nazijäger zerstören damit weitere Leben, nur auf andere Art -und Weise.
Recherche gehört in die Hand von Profis - und in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es davon immer weniger (gute) gibt.
Und jetzt kommen diese dubiosen Netzwerke ans Tageslicht ( ohne www wären sie Luft), voll mit Selbstdarstellern, die in der typischen Antifa-Blase gefangen sind, und unter jeden Sachverhalten immer das gleiche subsumieren.
Dieses stereotype Geblubber haben die schon vor mehr als 30 Jahren vorgetragen.

(Damit ist dann die antifaschistsiche "Aufklärung" auch gleich wieder erledigt)
 
Antworten
Antifa erklärt NSU-Aufklärung für beendet

Diesen Post widmen wir den Genossen Foristen auf Geomatiko. Sie werden vor Entzücken jauchzen, daß wir uns schon wieder an einer Überschrift abarbeiten. Verdient hat es der Antifa-Titel ja.
Jene, die nicht wissen, was auf der anderen Seite unserer Erdscheibe so abgeht, die können sich ja mal durch deren verdrehte Weltsicht blättern. Dann wird man schnell feststellen, daß sie es da auch nicht leicht haben. Es ist nicht anders wie bei uns, nur anders.
Förster ist ein glühender Anhänger der Sekte der Zeugen des NSU. Doch nun hat der Beelzebub von ihm Besitz ergriffen. Der Zweifel erschüttert sein pfäffisches Gemüt. Die NSU-Aufklärung wird von ihm im Auftrag der Antifa schlußgestrichen. Lange nach dem AK NSU erklärt die Antifa die NSU-Aufklärung für beendet. Da kommt nix mehr bei rüber. Tja, immer wieder neue Geschichten erfinden, ist eben doch nicht so leicht, wie es am Anfang schien.
Fangen wir mit der Betextung des Fotos oben an.
Szene aus der eigenen Videoüberwachung der NSU-Wohnung in Zwickau. Unklar ist jedoch, ob das Trio immer zusammenlebte.
Wessen Videoüberwachung das war, wurde im Ermittlungsverfahren gar nicht geklärt. Die größte Wahrscheinlichkeit in dem Fall kann man immer noch dem sächsischen Staat in die Schuhe schieben, betrachtet man den Aufwand, der betrieben wurde. Das wird erst recht dadurch gestützt, daß die Anlage längst abgebaut war, dann aber kurzfristig eine neue instal­liert wurde, die es bei der Sachwertschätzung des Hauses Frühlingsstraße 26 für den Immobilienmarkt nicht gab. Es ist über nicht unklar, ob das Trio für immer zusammenlebte, taten sie nie. Unklar ist, was sie über die ungefähr 200 Tage hinaus taten, über die bestenfalls Halbwissen existiert. Es geht um mehr als 4.200 Tage.
Wichtig alleine wäre die Frage, wer in den letzten Tagen vor der Spren­gung in der Wohnung zugange war.
Ende der Aufklärung: Die offene Wunde NSU
… liest man sich die mehr als 3000 Seiten umfassende Urteilsbegrün­dung durch, die der Vorsitzende Richter Manfred Götzl und seine Kolle­gen am 21. April dieses Jahres – einen Tag vor Ablauf der vorgeschrie­benen Frist von 93 Wochen – vorgelegt haben, dann bleiben Zweifel, ob das Urteil vor dem Bundesgerichtshof Bestand haben wird.
Diese Zweifel waren schon kurz nach der Urteilsverkündung aufgekom­men. Im Zentrum der Kritik standen vor allem die Schuldsprüche gegen zwei Angeklagte: Der gegen Beate Zschäpe, die wegen gemeinschaft­lichen Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war, obgleich sie nie in der Nähe eines Tatorts gewesen ist, keine Waffen beschafft und an keiner der angeklagten Taten direkt – und aus ihrer Sicht auch nicht indirekt – mitgewirkt hatte; und das milde Urteil gegen den engsten Vertrauten und Freund des Zwickauer Kerntrios, den Neonazi André Eminger.
Nein, das ist keiner der Zweifel, denn Urteile vergleichen und dann abmildern, ist nicht Aufgabe der Revision. Ausschließlich und alleinige Aufgabe ist das Auffinden von Rechtsfehlern. Im übrigen wurde über jeden Angeklagten ein Urteil gefällt. Es geht also um all jene, die Revision einlegten. Carsten Schultze hat seine zurückgezogen und ist mittlerweile in Freiheit. Ob auch frei, weiß keiner. Der Revisionsprozeß Zschäpe hat nichts mit Eminger zu tun. Gar nichts, um an der Stelle präzise zu sein.
Lebenslang und besondere Schwere der Schuld für Nichts, das ist schon ein star­kes Stück Verbiegung des Rechtsstaates, wenn nicht sogar der offene Bruch. Mit Ansage und vor aller Augen.
Das größte Manko des Verfahrens ist, dass die Ermittlungsbehörden es versäumt haben, die tatsächliche Dimension dieser rechten Terrorserie aufzuklären.
Nö. Das ist Antifageblubber. Gerichtsverfahren haben keine tatsächlichen Dimensionen aufzuklären, weil sie sich immer an der konkreten Tat und Anklage entlanghangeln.
Im Folgenden dokumentieren wir die wichtigsten offenen Fragen im NSU-Fall:
Warum genau das die wichtigsten Fragen sein sollen, wird an keiner Stelle erklärte. Die wichtigste Frage ist ja wohl noch immer, warum die Uwes militante Nichtraucher und Fitneßfanatiker waren und Beatchen immer ein Püllchen Sekt dazu trank, vor allem, wenn sie Häuser sprengte.
Wer hat die NSU-Morde begangen?
Dafür, dass ausschließlich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt alle zehn Morde begangen haben, gibt es bis heute keine eindeutigen Beweise. Zwar wurden unter anderem die Tatwaffen, die bei den neun Morden an Migranten und dem Polizistenmord von Heilbronn verwendet worden waren, im Brandschutt der Zwickauer Wohnung sichergestellt. Auch die Dienstwaffen und Ausrüstungsgegenstände der überfallenen Polizisten fanden sich beim Trio. In der Zwickauer Wohnung lag zudem eine offenbar seit 2007 ungewaschene Trainingshose mit Blutflecken der getöteten Polizistin und einem Taschentuch, das DNA-Spuren von Uwe Mundlos aufwies. Zudem fand sich dort eine Skizze mit den Räumlich­keiten des Kasseler Internetcafes, wo 2006 der letzte Ceska-Mord begangen wurde.
DNA-Spuren oder Fingerabdrücke an den Tatwaffen gibt es jedoch nicht. Auch konnten Mundlos und Böhnhardt für die Tatzeiten der ersten vier Morde in den Jahren 2000/2001 keine Fahrzeuganmietungen nachge­wiesen werden. Die Phantomzeichnung eines der mutmaßlichen Täter von Heilbronn, die der durch einen Kopfschuss verletzte Polizist nach seiner Gesundung unter Hypnose erstellen ließ, zeigt zudem einen völlig anderen Personentyp als die beiden Verdächtigen. All das weist darauf hin, dass sich neben den beiden toten Neonazis noch andere, bislang unbekannte NSU-Mitglieder an den Morden beteiligt haben könnten.
Dafür, dass ausschließlich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt alle zehn Morde begangen haben, gibt es bis heute keinen einzigen Beweis. Gar keinen, um an dieser Stelle präzise zu sein. Das Thema stand aber nie zur anklage, noch wurde in diesr Hinsicht ermittelt. Es wurde schlicht voraus­gesetzt, um die Anklage gegen Zschäpe und Spießgesellen durchzuziehen.
Kurz und gut. Förster möchte gerne, daß es doch die Uwes waren. Das ist aber keine offene Frage. Die offene Frage lautet in jedem einzelnen der Fälle: Da es die Uwes nicht waren, wer war es dann?
Wer ist für die beiden Bombenanschläge von Köln verantwortlich?
Die Türkenmafia.
Gehörten der Terrorgruppe NSU noch mehr Mitglieder an als Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe?
Es gab keine Terrorgruppe BMZ. Die Behauptung von Range und Ziercke kann man ja glauben, muß man aber nicht. Auch diese beiden erzählten jede Menge Blödsinn, so der Tag lang war und deren Sprechzettel so aus­gefertigt waren.
Warum gab es in der Ceska-Mordserie zwischen den ersten vier Taten und dem fünften Mord im Jahr 2004 fast drei Jahre Pause?
Was, wenn es eine solche Serie gar nicht gab? Einzig verbindendes Ele­ment ist die sehr schwache Behauptung mit der Ceska als Tatwaffe aller Morde.
Zwischen Dezember 1998 und Juli 2001 hatten Mundlos und Böhnhardt bei fünf Raubzügen insgesamt mehr als 300.000 D-Mark erbeutet.
Ach ja, hatten sie das? Wo sind die Akten, die das belegen, welche Straf­verfahren kamen zur Anklage, die diese kühne Behauptung belegen? Eine Excel-Tabelle in den NSU-Akten ist kein Beweis, außer dafür, daß der Polizist Zahlen in eine Computerprogramm eintippen kann, das anschlie­ßend die Zahlen summiert am Bildschrim anzeigt. Angesichts der Compu­ter­blödheit in deutschen Behörden kann man diese Tatsache an sich schon als Erfolg ansehen. Zur Aufklärung der Raubüberfälle trägt das allerdings genau Null bei. Nichts.
Unklar bleibt, warum die Ceska-Morde nach der neunten Tat in Kassel am 6. April 2006 aufhören. Mundlos und Böhnhardt sollen danach noch zwei Bankraube verübt und dabei rund 250.000 Euro erbeutet haben. Mit dem Polizistenmord in Heilbronn im April 2007 endet ihre Verbrechensserie ein zweites Mal, diesmal für mehr als vier Jahre.
Sein Glaube sei seine feste Burg. Es ist sehr gut möglich, daß z.B. ein Ermächtigter im Auftrag des Bundeskanzleramtes, also dessen Herrn im Hause, beim türkischen Terroristenfreund heftig auf den Tisch pochte, man mag solche Spielereien auf deutschem Staatsgebiet nicht mehr. Man erinnere sich, daß 2006 bereits Merkel als Staatsterrorist in Amt und Würden war.
Warum hatten Mundlos und Böhnhardt mehr als 20.000 Euro aus einem früheren Bankraub, die verräterischen Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten und die NSU-Bekennervideos bei sich, als sie am 4. November 2011 zum Banküberfall nach Eisenach fuhren?
Eine Erklärung dafür gibt es nicht.
Wer hat diese Asservate im WoMo deponiert? Den muß man finden und waterboarden. Es gibt sehr wohl eine sehr plausible Erklärung. Wer die Waffen mitbringt, der darf sie auch verkünden. Man schaue sich noch einmal Menzels Stotterei auf der PK vom 7.11.2011 an.
Was geschah am 4. November 2011 im Wohnmobil?
Die Frage ist nicht mehr offen, da Menzel von Anbeginn der polizeilichen Untersuchung am WoMo eine kriminalpolizeiliche Morduntersuchung verhindert hat. Das wird nie mehr geklärt werden.
Wie hat Zschäpe am 4. November 2011 in Zwickau von dem Tod ihrer Freunde in Eisenach erfahren?
Wo war Zschäpe am 4.11.? Das ist die Frage. Auf der Flucht. Sicher. Eigentlich hätte sie auch mausetot sein müssen. Deswegen erschien es ihr am 8.11. nach Risikoabwägung als beste aller Lösungen, sich in den Schutz der Justizorgane zu begeben. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, zu überleben.
Ausweislich des PC-Protokolls surfte sie an diesem Tag bis kurz vor halb 3 und rief um 14.28 Uhr das letzte Mal eine Internetseite auf, die sie bei Google mit den Begriffen „fleisch von freilaufenden tieren zwickau“ gesucht hatte.
Zwei Minuten später schaltete sie den PC aus und begann sofort damit, in aller Eile ihre Flucht vorzubereiten.
Das Internetprotokoll vom Asservat EDV01 ergibt exakt Null Belege dafür, daß es Zschäpe war, die am 4.11. am PC surfte. Im Gegenteil. Die Gesamtschau der Daten legt nahe, daß Zschäpes letzter Auftritt eher im Frühling gewesen ist. Was nach dem Auschalten des PCs passierte, ist unklar, weiß man nicht. Auch nicht, was vorher passierte. Es gibt dazu keinerlei Zeugenaussagen, außer der des Sektenzöglings Förster, der genau weiß, daß Zschäpe ihre Flucht vorbereitete.
Wer hat die Umschläge mit den Bekenner­videos verschickt?
Die Antifa um des Königs Merseburger Krabbelgruppe herum? Tilo Giesbers, die bei der PDS Halle tätige Personalie (BKA)? Von dem wurden Griffelspuren auf einem Umschlag sichergestellt.
Vier Dutzend V-Leute des Geheimdienstes waren vom Untertauchen des Trios an bis zum Ende der NSU-Mordserie 2007 im näheren und weiteren Umfeld der Drei positioniert. Dennoch will der Verfassungsschutz mit Beginn der Mordserie im Jahr 2000 angeblich keine Informationen mehr über das Trio erhalten oder an das Innenministerium weitergegeben haben. Überprüfen lässt sich das wegen der geschredderten Akten, die nur zum Teil wiederhergestellt werden konnten, nicht mehr.
Doch. Die Abgeordneten im 1.PUA des Bundestages haben das sogar sehr präzise überprüft und in den restaurierten Akten und wiederhergestellten Deckblättern keinerlei Anzeichen für eine Operation des BfV gegen BMZ gefunden. Da war nix. Dieses Ergebnis haben sie im Abschlußbericht über ihre Tätigkeit bekannt gemacht.
Das ist für Sektenbrüder wie Förster schwer verdauliche Kost.
Unklar bleibt auch die Rolle des hessischen Verfassungsschützers Andreas Temme, der sich zum Zeitpunkt des Mordes an Halit Yozgat in dem Kasseler Internetcafé aufhielt, von der Tat aber angeblich nichts mitbekommen haben will.
Wo sich Temme zum Zeitpunkt des Mordes an Yozgat aufhielt, ist unge­klärt. Er würde gerne erzählen, darf das aber nicht. Auch um seiner lieben Pension willen.
Allen Lesern, Besuchern und Erdscheiblingen der anderen Art einen schönen Rutsch ins nächste Pandemiejahr. Haltet durch.....

mehr http://arbeitskreis-n.su/blog/2020/12/30...r-beendet/

und ein Kommentar vom Chef:

admin
30. Dezember 2020 
Die Jungs von der anderen Seite der Erdscheibe sind sehr eifrige Linksammler zu allen laufenden „rechten und islamischen Terrorphänomenen“, bei denen wir öfter mal nachschauen, was es denn so an neuen Meldungen gibt. Dafür gebührt ihnen ein Fleisspunkt. Sehr nützlich. THX.
Und unfreiwillig komisch sind sie dort auch noch, weil jeder Anschlag dort unter False Flag firmiert, alles inszeniert vom Tiefen Staat oder Geheimdiensten etc. pp., sie sind quasi dort „Anschlagsleugner“, und da es dort ausser schwarz und weiss keinerlei Grautöne gibt, jedenfalls derer arg zuwenig. Man ereicht mit Erklärungen wie „crisis actors“ und „gelber Bus“ eben keine Normalos mehr, man wird sofort unter „Spinner“ und „Aluhut“ abgestempelt.
Und somit erreicht man ganz sicher das Gegenteil dessen was man eigentlich erreichen will. Oder eben auch nicht

( wenn mal Zeit übrig ist, verpassen wir dem Forum passendere Überschriften und ein update. Wir pinseln dann die Wände neu sozusagen. Und überlegen uns eine neue "Arbeitsweise" Vielleicht.
Man war versucht hier allen Stimmen eine Geltung zu verschaffen. Nicht jeder ist gleich gepolt und nicht alle sind per se "Anschlagsleugner" (wahlweise "Klimawandelleugner", "Coronaleugner" usw.). Verstanden wird der Blogbeitrag vom AK NSU als gutgemeinte Kritik.

PS: Wenn man sich, im Angesicht der Corona-Pandemie z.b., ansieht wer mittlerweile (und von wem) als Aluhutträger, Schwurbler oder Spinner bezeichnet wird, ist es fast schon eine Auszeichnung  Die die Kritiker als solche bezeichnen, sind in vielen Fällen sogar deckungsgleich mit denen denen die NSU-Affäre als Überlebenszweck bzw, einzige Rechtfertigung diente. Guten Rutsch!)
 
Antworten
(30.12.2020, 14:54)Rundumblick schrieb: [...]

( wenn mal Zeit übrig ist, verpassen wir dem Forum passendere Überschriften und ein update. Wir pinseln dann die Wände neu sozusagen. Und überlegen uns eine neue "Arbeitsweise" Vielleicht.
Man war versucht hier allen Stimmen eine Geltung zu verschaffen. Nicht jeder ist gleich gepolt und nicht alle sind per se "Anschlagsleugner" (wahlweise "Klimawandelleugner", "Coronaleugner" usw.). Verstanden wird der Blogbeitrag vom AK NSU als gutgemeinte Kritik.

[...]

Was soll denn an dem dümmlichen Gepöbel "gutgemeinte Kritik" sein? Beim "AK NSU" gibt es dagegen gar keine inszenierten Anschläge, die sind tabu. Genau wie falsche Zeugen oder falsche Opfer, aber "gepflanzte Beweise" und "getürkte Ermittlungen" sind wieder erlaubt. Was soll das? Angst, selbst als Aluhutträger abgestempelt zu werden, wenn man 1 und 1 zusammenzieht? Oder doch in den 80ern hängengeblieben, als würden Staatsterroristen und ein gigantischer Sicherheitsapparat ihre Methoden niemals ändern ...

Kam irgendwas Sachliches zum "Gelben Bus", warum das Spinnerei ist? Wer "Normalos erreichen will", kann doch massentauglich schreiben, passendere Überschriften und "neu angepinselte Wände" reichen da aber vermutlich auch nicht.
Antworten
(30.12.2020, 17:01)kalter hornung schrieb:
(30.12.2020, 14:54)Rundumblick schrieb: [...]

( wenn mal Zeit übrig ist, verpassen wir dem Forum passendere Überschriften und ein update. Wir pinseln dann die Wände neu sozusagen. Und überlegen uns eine neue "Arbeitsweise" Vielleicht.
Man war versucht hier allen Stimmen eine Geltung zu verschaffen. Nicht jeder ist gleich gepolt und nicht alle sind per se "Anschlagsleugner" (wahlweise "Klimawandelleugner", "Coronaleugner" usw.). Verstanden wird der Blogbeitrag vom AK NSU als gutgemeinte Kritik.

[...]

Was soll denn an dem dümmlichen Gepöbel "gutgemeinte Kritik" sein? Beim "AK NSU" gibt es dagegen gar keine inszenierten Anschläge, die sind tabu. Genau wie falsche Zeugen oder falsche Opfer, aber "gepflanzte Beweise" und "getürkte Ermittlungen" sind wieder erlaubt. Was soll das? Angst, selbst als Aluhutträger abgestempelt zu werden, wenn man 1 und 1 zusammenzieht? Oder doch in den 80ern hängengeblieben, als würden Staatsterroristen und ein gigantischer Sicherheitsapparat ihre Methoden niemals ändern ...

Kam irgendwas Sachliches zum "Gelben Bus", warum das Spinnerei ist? Wer "Normalos erreichen will", kann doch massentauglich schreiben, passendere Überschriften und "neu angepinselte Wände" reichen da aber vermutlich auch nicht.

Sehs nicht so eng. In den vergangenen Jahren haben ganz viele schlaue Leute ganz viel Schlaues gepostet. Wenn ich mich  jetzt so umschaue, kann nicht viel intelligentes dabei gewesen sein, War wohl für viele ein ZEITVERTREIB. Lediglich die, die uns mit ihrer NWO-Grütze das Leben schwer machen wollen, waren kosnequent beim Durchsetzen ihrer Ziele.

"Massentauglich"? Dazu taugt die Masse leider nicht.

Game over und guten Rutsch (und bereitet euch schon mal gut für 2021 vor. Wird turbulent werden. Sicher wieder mit einigen Anschlägen im Gepäck (Die Demokraten in den USA z.b.werden sich beeilen müssen die US-Bevölkerung zu entwaffnen.)
PS: Ich stelle mit gerade vor, wie die verbliebenen IS-Terroristen mit Mund-Nasen-Schutz in ihren Höhlen sitzen und ob des gefährlichen Corona-Killer-Virus um ihr Leben zittern)
 
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Es ist grotesk, wenn NSU-Leugner die Anschlagsleugner Flacherdler nennen. Ja, sich jahrelang weigern, eine Terrorsimulation in Erwägung zu ziehen mit der Begründung, daß man "Normalos" nicht erreicht. Aber ich vermute beim NSU-ZK eher psychologische Barrieren. Jeder "Coronaleugner" kennt in seinem Umfeld auch kluge und integre Menschen, die "falsche Opfer" prinzipiell ausschließen und gegen alle Argumente, die Opfer- und Fallzahlen seien manipuliert, dichtmachen. Davidsson und Hauß sind etwa das, was Wodarg und Hockertz in der Corona-Matrix sind.
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(31.12.2020, 08:22)kalter hornung schrieb: Es ist grotesk, wenn NSU-Leugner die Anschlagsleugner Flacherdler nennen. Ja, sich jahrelang weigern, eine Terrorsimulation in Erwägung zu ziehen mit der Begründung, daß man "Normalos" nicht erreicht. Aber ich vermute beim NSU-ZK eher psychologische Barrieren. Jeder "Coronaleugner" kennt in seinem Umfeld auch kluge und integre Menschen, die "falsche Opfer" prinzipiell ausschließen und gegen alle Argumente, die Opfer- und Fallzahlen seien manipuliert, dichtmachen. Davidsson und Hauß sind etwa das, was Wodarg und Hockertz in der Corona-Matrix sind.

Unbestritten! Eine gewisse Arroganz ist erkennbar. Man muss sich allerdings auch ein sehr dickes Fell wachsen lassen, wenn man andere Standpunkte vertritt. Am Ende des Tages landet sowieso alles in einem Topf und wird aktuell in die gleiche Ecke verortet. Wir sind alle nur gemeinsam stark und sollten aufhören uns untereinander zu spalten. Wir werden es noch brauchen.
Im Zuge der Transformation und Neuausrichtung werden all diese Dinge im Klo runtergespült werden, sodaß in wenigen Jahren keiner mehr wissen wird, dass da mal irgendetwas war. Wenn Beschäftigung mit Verschwörungen und Theorien unter Strafe gestellt ist und denen, die sich damit beschäftigt haben, gnadenlos der "Strom" abgestellt wird.

PS:
Der AK-NSU war so etwas wie die rote Pille für die deutsche Aufklärungsszene, etwa wie die 9/11 Wahrheitsbewegung in den USA. Ausgestattet mit viel zugespielten Aktenmaterial (welches die wenigsten ganz gelesen haben und in Zusammenhang gebracht), haben sie etwas hingelegt, was bisher seinesgleichen sucht. Allein dafür gebührt ihm ein Platz in der Geschichte. Die andere Sache ist und wer zwischen den Zeilen gelesen hat, hat gemerkt auf welchem Weg sich dieses Land befindet in punkto Umbau zu einer totalitären Gesellschaft mit rotem Anstrich( was ein reiner Etikettenschwindel ist, Denn Links im eigentlichen Sinn ist da nicht viel. Eher eine Symbiose aus Staat, Geheimdiensten, Medien, usw, dem "tiefen Staat" eben). Langsam sieht man die Ausläufer viel deutlicher, in der Politik, den Medien, den Institutionen. Das Land wurde/wird von innen besetzt und unter Kontrolle gebracht. Ein imaginärer Feind wurde kreiert, seine "Bekämpfer" mit viel Geld, Aktivismus und höherer Moral ausgestattet.
Die "Medien" wandelten sich und vertieften ihre Einseitigkeit und Propaganda.
Lässt man sich mal alles was passiert in diesem Jahrzehnt nochmals durch den Kopf gehen, merkt man dann, wie alles zusammenhängt. Und das man uns die Dinge wie Möhren vor den Esel gehängt hat. Wohl wissend wie man sich drauf stürzen wird. Und jetzt zur Zeit merkt man, wie sich alles in Luft auflöst. Und heute gilt wer schon als Rechter und Schwurbler, wenn er sich nur dem herrschenden Zeitgeist widersetzt. Mission accomplished, würde ich sagen.
Wir erschaffen einen NSU-Rechtsterror und  ein Bewusstsein in der Gesellschaft, dass es uns ermöglicht, spätere politische Gegner z.b die Gegner der Flüchtlings und Migrationspolitik zu bekämpfen. Die dazu gehörende Ursachen, wie die Kriege in Lybien,Syrien, Somalia, sowie der arabische Frühling, wurden komplett ausgeblendet von diesen Leuten.
Konnte oder wollte man das nicht sehen? Weil man zu einseitig fokussiert war?
Den NSU hätte man auch als reinen Kriminalfall abhandeln können, Aber dazu hätten die Ermittler 2011 weiterarbeiten müssen. Man hat sie aber nicht gelassen und ihnen alles aus der Hand genommen. Der Zweck erschließt sich im Laufe der Zeit.

Die "Leaks" sind dünner geworden, bloße Ankündigungen ohne Substanz immer mehr und die Schwerter zur Verteidigung immer stumpfer. Aufklärung wird an allen Stellen sabotiert.

So, damit habe ich den NSU in einen kleinen Zusammenhang gestellt. Was mir beim Anschlag in Berlin noch nicht gelungen ist, weil die Motivlage unklar ist. Es lässt sich bisher nicht in einen größeren Zusammenhang einbauen. Inszenierung hin oder her. (was mir dann im Kopf herumgeht, warum eigentlich zur Zeit da so wenig passiert. Müssen Terroristen, V-Männer und ähnliches Gesox etwa um 20 Uhr zuhause sein wegen der Ausgangssperre?)
Waren die Anschläge etwa nur Ablenkungen? Sollten sie vorausschauend nur Angst,Unsicherheit und Panik verbreiten?
Sollten sie das Volk in Lager spalten? Waren sie darauf ausgelegt die Sicherheitsbehörden zu schwächen und unliebsame daraus zu entfernen und dem ganzen eine neue Ausrichtung aufzudrücken? Waren es durchgeknallte Islamisten, die von ihrem Blutrausch in den Kriegsländern und ihren Traumata nicht mehr runtergekommen sind?(das gilt aber nur für die größeren Anschläge, denn die viele Morde z.b. an Frauen haben durchaus auch ernstere kulturelle Ursachen.

Fragen über Fragen

Der gute, alte flachgeerdete Q-drops lutschende Chemtrailpilot mit Mondlandeausbildung, Gott hab ihn selig.Irgendwann werden wir in vermissen.
 
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(31.12.2020, 09:16)Rundumblick schrieb: [...] Waren sie darauf ausgelegt die Sicherheitsbehörden zu schwächen [...]

Von allen deinen genannten möglichen Motiven trifft das leider am wenigsten zu; im Gegenteil: der Staat als Herrschaftsinstrument und seine Sicherheitsbehörden werden auch durch Terrorsimulationen gestärkt. Immer. Das läuft unter Prävention (früher Katastrophenschutz) und Budgetplanung.

Auf diese Weise "verhindern" der Staat und seine "Sicherheitsarchitektur" realen Terror der eigenen Gewächse wie des sog. IS und können sich dabei gut fühlen, ohne sich die Hände blutig zu machen. Es war immer der feuchte Traum des BKA ein deutsches FBI zu werden. Das haben sie sich erfüllt. Ansonsten war die Breitscheidplatz-Farce natürlich auch ein Beitrag zur europäischen Integration. Der Dank geht besonders an Polen und Italien.

Ganz verzichten sie auch in Coronazeiten nicht auf Islamoterror: Klaus-Dieter Fritsche hat seine Erfahrungen den Österreichern weitergegeben und die haben erst kürzlich einen schrecklichen islamistischen Anschlag vorgestellt.

Dir und allen Geomatikern einen guten Rutsch!
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NSU-Blind?

06. Januar 2021 Thomas Moser

Vieles über den Mordkomplex ist weiterhin im Dunkeln. Vieles ist inzwischen aber auch bekannt - vor allem, wer die Aufklärung verhindert
Sorry für das Wortspiel, aber es bietet sich nach den Ausführungen einer Vertreterin von "NSU-Watch" zum nämlichen Skandal einfach an. Hinter dem NSU-Trio stehe ein rechtsextremes Netzwerk - wer oder was oder wo oder wie, wissen wir aber nicht. In etwa so kann man diese Ausführungen zusammenfassen, die an dieser Stelle am 28. Dezember 2020 erschienen: "Es gab oder gibt ein bundesweites Netzwerk" hinter dem NSU-Trio.
Ein klein bisschen wenig für neun Jahre Beschäftigung mit dem NSU-Komplex. Außerdem stimmt die Bilanz nicht. Doch wer so urteilt, hat entweder eine Entwicklung verpasst oder er bestreitet sie. Tatsächlich wissen wir ein paar Dinge mehr, zum Beispiel, wo wir suchen müssen, um Antworten zu finden. Streng genommen wissen wir aber auch weniger. Zum Beispiel, wer letztendlich die Täter bei allen Taten waren. Denn, dass es einzig und allein Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gewesen sein sollen, ist zurecht fraglich.
Um nach den ungeklärten Hintergründen zu forschen, muss man also mehr Erkenntnisse heranziehen als die, die einem ins Konzept passen.
Zwischen 2000 und 2006 wurden neun Männer mit türkischen, kurdischen und griechischen Wurzeln ermordet. Das einzig Verbindende zwischen ihnen bestand in ihrer Herkunft als Migranten. Dass es sich um eine rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Tatserie handelte, ist deshalb naheliegend. Zu den Opfern gehört aber auch eine deutsche Polizeibeamtin und ihr deutscher Kollege, der den Anschlag knapp überlebte. Um alle zehn Morde zu erklären, reicht ein fremdenfeindliches Motiv nicht aus. Es muss noch einen anderen Hintergrund geben, der alle Taten verbindet.
Spuren
Im Mordfall Yasar gibt es eine Personenkennkette, die vom Opfer über einen Nürnberger Neonazi zu den mutmaßlichen Tätern Böhnhardt und Mundlos führt. Yasar hatte mit diesem Nürnberger Neonazi einmal Schwierigkeiten. War der Mord ein Racheakt? Töteten die NSU-Killer auch für andere?
Ausnahmslos die beiden neonazistischen Männer Böhnhardt und Mundlos sollen alle zehn Morde begangen haben. Das ist die offizielle Darlegung. An keinem Tatort wurden aber Fingerabdrücke und DNA-Hinterlassenschaften der beiden gesichert. Nirgends gibt es Tatzeugen. Waren sie tatsächlich die Täter oder die alleinigen Täter?
Im Mordfall Turgut, bemerkenswerterweise der einzige in Ostdeutschland, spricht am meisten für die Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos. Beide hatten Bezüge zu Leuten in dem Rostocker Wohngebiet, wo der Mord verübt wurde. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Täterschaft und ostdeutschem Tatort? Gäbe es dann vielleicht auch einen zwischen Täterschaften und westdeutschen Tatorten? Möglicherweise war Beate Zschäpe in Rostock dabei und hat selbst geschossen. So vermutet es jedenfalls der Rechtsbeistand der Familie Turgut. Offiziell wird das verneint. Zschäpe soll bei keiner Tat dabei gewesen sein.
Im Mordfall Kiesewetter, dem Anschlag auf die zwei Polizisten in Heilbronn, waren mindestens vier bis sechs Täter beteiligt, möglicherweise sogar zehn. Man muss von einer Operation ausgehen, die damals im April 2007 stattgefunden hat. Die Bundesanwaltschaft sieht das anders: Die Täter sollen erneut lediglich Böhnhardt und Mundlos gewesen sein. Und so sieht es auch NSU-Watch.
Der Polizistenmord geschah mutmaßlich vor den Augen der Polizei sowie des FBI. Das legen Zeugenaussagen und Regierungsdokumente nahe. (Telepolis hat die Unterlagen vor einiger Zeit veröffentlicht. Antifa und NSU-Watch haben es abgelehnt.)
Im Mordfall Yozgat in einem kleinen Internetladen in Kassel kam der Täter aller Wahrscheinlichkeit nach von innen. Sprich: Er hielt sich bereits in den Räumen auf, ehe er den jungen deutsch-türkischen Ladenbesitzer niederschoss. In Betracht käme dafür unter anderem der Verfassungsschutzbeamte Temme. Dieser Verdacht ist natürlich eine Ungeheuerlichkeit. Offiziell gelten auch hier Böhnhardt und Mundlos als die Schützen. Sie sind damit so etwas wie die Rettung für den Verfassungsschutz.
Spuren des Verfassungsschutzes führen bis auf die Anklagebank des Oberlandesgerichts von München. Zum Beispiel zu Ralf Wohlleben, den man als NSU-Mann No. 4 bezeichnen kann. Im ersten Bundestagsuntersuchungsausschuss zum NSU-Skandal sagte ein Zeuge aus, der einmal Bundesanwalt in Karlsruhe und Verfassungsschutzpräsident in Brandenburg war, er habe in seiner Dienstzeit im Bundesinnenministerium auf einer Liste des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) über V-Leute in Vorständen der NPD den Klarnamen "Wohlleben" gesehen. Die Frage ist ungeklärt. Die Ungeheuerlichkeit beginnt, Methode zu werden.
Die Frage stellt sich auch für das NSU-Kerntrio selber. Es gibt Dokumente aus den Ermittlungsakten, die die Frage aufwerfen, ob es Kontakte des Trios oder von einzelnen Mitgliedern zu staatlichen Stellen gegeben hat.
Das NSU-Trio bewegte sich seit seinem Abtauchen im Januar 1998 in einem Netzwerk. Aber woraus bestand wiederum das Netzwerk? In Zwickau, wo das Trio von 2000 bis 2011 wohnte, war die zentrale Figur in der Neonazi-Szene ein gewisser Ralf Marschner, der nachweislich Kontakt mindestens zu Mundlos und Zschäpe hatte. Marschner war zugleich V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Er lebt heute in der Schweiz im Exil sozusagen. Seine Akten wurden vom Bundesinnenministerium sogar für die Bundesanwaltschaft gesperrt. So bestimmt die Exekutive die Regeln der Justiz und beeinflusst einen Prozess, der unter diesen Bedingungen die Wahrheit gar nicht finden kann.
Neonazistische Netzwerke?
Wir können sie benennen und müssen nicht im künstlichen Nebel stochern: Thüringer Heimatschutz, Fränkischer Heimatschutz, Thule-Netz, Hilfsorganisation Nationaler Gefangener, Blood and Honour, Furchtlos und Treu, Ku Klux Klan, Hammerskins, Hooligans gegen Salafisten (Hogesa). Der Punkt: Sich mit ihnen zu beschäftigen, heißt unausweichlich, sich auch mit dem Verfassungsschutz (VS) beschäftigen zu müssen. In all diesen Gruppierungen saßen überall staatliche Spitzel, nicht selten sogar an der Spitze. Für prominente neonazistische Musikgruppen gilt das genauso.
Eine derartige Präsenz des VS in der rechtsextremen Szene muss Anlass zur Beunruhigung geben. Für die Antifa jedoch, so NSU-Watch, war es das Gegenteil:
Einige dachten auch, der Verfassungsschutz hat da so viel V-Leute drin, so etwas kann nicht passieren, ohne jetzt dem Verfassungsschutz zu trauen. Man hat jedoch gedacht, die Szene ist so durchsetzt, dass es zu so etwas nicht kommt. Man hat das falsch eingeschätzt.
NSU-Watch
Und das tut man bis heute. Vielleicht ein Schlüsselsatz für die Tendenz, mit der NSU-Watch an den NSU-Komplex herangeht. By the way: Dass die Antifa immer wieder auch mit dem Staatsschutz kooperiert, war zuletzt im Zusammenhang mit den Corona-Demonstrationen zu beobachten.
Wahrscheinlich ist alles sogar noch dramatischer. Man muss davon ausgehen, dass der VS nicht nur von neonazistischen Untaten wusste, sondern dass er möglicherweise aktiv an ihnen beteiligt war.
In der Kölner Neonaziszene agierte der V-Mann Johann H., der bis heute stolz auf seine Rolle ist. Er habe damit Antifaschismus praktiziert und einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen Rechtsextremismus geleistet, erklärt sein Anwalt. Antifa in den Reihen von Nazis? Und gleich noch in den Reihen der Geheimdienste? Denn H. reklamiert noch mehr. Er will beim Landesamt für Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen angestellt gewesen sein, was man dort - pflichtschuldig - bestreitet. Dummerweise sieht H. dem mutmaßlichen Bombenleger in einem Lebensmittelladen einer iranischen Familie in der Kölner Probsteigasse ziemlich ähnlich.
Kurz nach der Detonation der Nagelbombe in der Kölner Keupstraße fielen einem Betroffenen, dem türkischen Vorsitzenden der deutsch-türkischen Interessengemeinschaft Keupstraße, direkt vor seinem Büro zwei Männer auf, zivil gekleidet, aber mit Waffen in angelegten Holstern. Aller Wahrscheinlichkeit nach Beamte, deren Identität nie geklärt wurde.
Wir haben im NSU-Komplex also die folgenden Elemente: Neonazis, echte und falsche, V-Leute von Verfassungsschutz und Polizei, VS-Hauptamtliche, Polizisten. Hinzu kommen Spuren, die auf Verbindungen des Täterkreises mit der Organisierten Kriminalität verweisen, auf Drogenhandel, Waffenhandel, Geldwäsche und möglicherweise sogar Kinderhandel.
2018, einen Monat nach dem Urteil von München, das einzig die Hauptangeklagte Zschäpe schwer bestrafte, aber zum Beispiel die NSU-Männer No. 4 und No. 5, Ralf Wohlleben und André Eminger, verschonte, tauchte das Label "NSU 2.0" auf.
Drohbriefe an eine Rechtsanwältin, die im Münchner Prozess die Familie eines NSU-Mordopfers vertrat, unterschrieben mit "NSU 2.0". Die Drohungen wurden aus einem Frankfurter Polizeirevier verschickt. Dass die Fortexistenz des "NSU" ausgerechnet mit dem Element "Polizei" verbunden ist - mehr als ein Zufall?

mehr https://www.heise.de/tp/features/NSU-Blind-5004553.html

Kommentare:

Kein Gaul ist zu tot, ...
als dass Thomas Moser ihn nicht noch reiten könnte.
Als Bilanz des NSU-Geweses bleibt festzuhalten:
1.) Die NSU sind weltweit die ersten Posthum-Terroristen, die erst durch die Presse hochgeschrieben wurden. Das Wesentsmerkmal einer echten Terroristischen Vereinigung fehlt: Der Terror. Die feigen Mörder hatten einfach nicht genug Arsch in der Hose, ihre Taten anzukündigen oder sich kurz danach, zweifelsfrei zu bekennen. Den Dönerschmied, der feuchte Hände bekam, wenn irgendwelche Rechten seinen Laden betraten, hat es nie gegeben.
2.) Als das Mörder-Trio hochging, hatten die schon längst ihre Terrorzeit hinter sich. Den wurde einem stinknormaler Überfall zum Verhängnis. Aber auch nur, weil die ihre ganzen Devotionalien nicht entsorgt hatten, wie das intelligentere Kriminelle tun.
Wer da also über igendwelche Netzwerke und einen "tiefen Staat" fabuliert, sollte Antworten zu folngenden Fragen liefern:
a.) Warum gab es keine "Öffentlichkeitsarbeit"?
b.) Warum gingen die NSU'ler in "Rente" und stellten ihre "Terroraktivitäten" ein?
c.) Warum sollten Andere sich mit dieser Zeitbombe NSU belasten? Das war doch klar, dass die kriminelle Karriere irgendwann ihr Ende finden würde. Das sich die Penner selber richten würden, aber nicht. Die hätten womöglich dann kräftig aus dem "Nähkästchen" geplaudert.
Nein, nein. Man sollte das Thema NSU dort verbuchen, wo es die neutralen, ausländischen Beobachter schon vor langer Zeit gemacht hatten: Unter vertaner Zeit.

Re: Kein Gaul ist zu tot, ...
Was sollen sie auch machen unsere lieben Massenmigrationsfanatiker als auf dem angeblichen NSU rumreiten um die seit 2014 steigende Welle an Gewalt, Messerstechereien, Kopf- und Tottreten, Morden Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen, Raub und Diebstahl neu begangen von Migranten in irgendeiner Weise zu relativieren.

@ Thomas Moser
Die unter https://www.heise.de/tp/features/Dokumen...36650.html verlinkte Dokumente-pdf ist nicht mehr vorhanden.

Strategie der Spannung: Schürt Ängste und Verunsicherung in der Bevölkerung
Es gibt da eine alte Serie der BBC:
"The Power of Nightmares"
die zeigt, wie die westliche Politik nach dem kalten Krige ein Bedrohungsszenario der terroristischen Gefahr aufbaut, um die Bevölkerung zu verängstigen und dadurch gefügiger zu machen.
Interessant zu sehen, wie hierzulande sowohl der "rechtsradikale" als auch der "islamistische" Terror die gleiche Aufgabe erfüllen: Legitimation zur Verschärfung der Überwachungsmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung (im ersteren Fall lassen sich die Terror-Taten auch noch zusätzlich gegen die AfD instumentalisieren).
Wenn die Wölfe gleich aus mehreren Richtungen heulen, dann sind die Schafe umso mehr verängstigt.
Bei der "NSU"-Mordserie fallen zwei Dinge auf:
- Sie ergibt keinen Sinn, die ermordete Polizistin passt zu keinem üblichen Schema.
- Es dauerte sehr lange, bis diese Morde ihre politische Interpretation fanden. Anfangs wurden sie im rein kriminellen Umfeld angesiedelt.
Was war da los?
War man sich unsicher oder uneinig, wem man die Sache in die Schuhe schieben wollte? War es gar Terror auf Vorrat, den man quasi bei Bedarf dann nur noch "richtig" zuzuordnen zu brauchte?
Die jüngeren "rechts"-terroristischen Anschläge werden zudem genutzt, eine politische Verbindung zur AfD herzustellen und sie damit für den Kampf gegen diesen politischen Gegner zu instrumentalisieren.
Das Ganze ist ein sehr unschöner Sumpf.
Die Tatsache, dass eine Aufklärung praktisch in allen Fällen von Seiten des VS wie auch von Behörden be- oder gar verhindert wird, zeigt, dass es hierzulande tatsächlich ein umfangreiches und sehr einflußreiches Netzwerk gibt, das weit über "terroristische" Kreise hinausgeht, bis in Institutionen des Staates reicht und zumindest sehr erfolgreich eine vollständige Aufklärung verhindert, wenn es nicht gar tiefer verstrickt ist in die "Terror"-Fälle selbst.
Von NSU bis Amri.

 


"Es dauerte sehr lange, bis diese Morde ihre politische Interpretation fanden. Anfangs wurden sie im rein kriminellen Umfeld angesiedelt.
Was war da los?
War man sich unsicher oder uneinig, wem man die Sache in die Schuhe schieben wollte? War es gar Terror auf Vorrat, den man quasi bei Bedarf dann nur noch "richtig" zuzuordnen zu brauchte?"

[Bild: pexels-photo-289844.png?auto=compress&cs...=650&w=940]

NSU = langweilig wie immer
Ein Autor der einen Fortsetzungsroman mit über den NSU bekannten Taten und Tatsachen schriebe, würde einfach verhungern.
(Das geht nicht gegen die Autoren, welche solche gut gemeinten "Rezensionen" wie die vorliegende schreiben.)
Denn was IMMER WIEDER WAHR ist:
Die Politik könnte ihn lösen. Zu welcher Macht sie fähig ist, zeigt seit Monaten der Umgang mit Corona. Letztendlich ist die Aufklärung des Rätsels NSU an der Politik gescheitert, auch an rot-grünen, schwarz-grünen, rot-roten oder rot-rot-grünen Landesregierungen.

(Top-Kommentar! Gilt eben auch für den Breitscheidplatz. Niemand will etwas aufklären, was ihm auch anderweitig nützt.)
 
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So nicht, Herr Moser!
http://arbeitskreis-n.su/blog/2021/01/10...err-moser/
 
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