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Kurzfassung „NSU“
Die Mär nimmt Ausmaße an:

Udo Münch tritt zurück
Chef der Hessischen Polizei stürzt über "NSU 2.0"-Affäre
https://www.hessenschau.de/politik/udo-m...t-100.html
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(14.07.2020, 15:42)Hallo schrieb: Die Mär nimmt Ausmaße an:

Udo Münch tritt zurück
Chef der Hessischen Polizei stürzt über "NSU 2.0"-Affäre
https://www.hessenschau.de/politik/udo-m...t-100.html

Als Zuschauerbrief getarnt  

Maybrit Illner bekommt Morddrohungen von Rechtsextremisten

Immer mehr Morddrohungen gegen prominente Frauen tauchen auf. Neustes Opfer: Die ZDF-Journalistin Maybrit Illner. Das Schreiben an sie ist mit NSU 2.0 unterzeichnet.
Die Serie von Drohmails gegen Politikerinnen und Frauen des öffentlichen Lebens reißt nicht ab. Nun hat auch ZDF-Moderatorin Maybrit Illner ein Schreiben bekommen, in dem Rechtsextreme der Journalistin und ihren Gästen mit dem Tod drohen. Das bestätigte der Sender t-online.de. Zunächst hatte die Hessenschau berichtet.
Nach Angaben der Hessenschau hat der Verfasser die Mail in Form eines Zuschauerbriefs an Illner adressiert. Er schlägt demnach vor, die Linkenpolitikerinnen Janine Wissler, Martina Renner und Anne Helm, Kabarettistin Idil Baydar sowie taz-Journalistin Hengameh Yaghoobifarah – die mit ihrer umstrittenen Polizei-Kolumne für Kontroversen sorgte – in ihre Sendung einzuladen. Allen Frauen wird mit dem Tod gedroht.
https://www.t-online.de/nachrichten/deut...ungen.html
 
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Kommentar
Der Sumpf im Sumpf
Neonaziskandal in Hessens Polizei
Von Sebastian Carlens

Als im Jahr 2011 bekannt wurde, dass die Ermordung der jungen Polizistin Michèle Kiesewetter vier Jahre zuvor auf das Konto von Neonazis gegangen war, schien diese – der Selbstenttarnung des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) geschuldete – Erkenntnis zu bestätigen, was offizielle Stellen immer behauptet hatten: Extreme Rechte wie Linke einten sich im Hass auf die Staatsmacht, die »freiheitlich demokratische Grundordnung« würde von diesen Rändern der Gesellschaft gleichermaßen unter Feuer genommen. Das Motiv: Nichtanerkennung des – von Beamten verkörperten – Gewaltmonopols.
Nun ist am Polizistenmord von Heilbronn, der als zehnte Tat des NSU gewertet wird, bis heute vieles unklar, darunter auch, wer geschossen hat. Und selbst, wenn der Täter nicht unter den bekannten NSU-Mitgliedern zu suchen ist, muss Michèle Kiesewetter zu den Opfern rechten Terrors in der BRD gezählt werden. Doch wenn die Lesart des Falles, wie vom Oberlandesgericht München amtlich festgeschrieben, tatsächlich falsch sein sollte, dann ist die Wahrheit vielleicht noch schlimmer. Kollegen Kiesewetters, deutsche Beamte und Ku-Klux-Klan-Leute, könnten involviert sein. Am rechten »Rand« der Gesellschaft – steht da schon die Polizei?
Die Geschehnisse um die »NSU 2.0«-Drohbriefe in Hessen, die zum Rücktritt des Polizeipräsidenten geführt haben, erlauben einen Blick in diesen Abgrund: Neonazizellen in Dienststellen, die die Werkzeuge ihres Repressionsorgans zur Ausspitzelung politischer Gegner und missliebiger Staatsbürger nutzen. Jahrelange vergebliche Suche nach den Tätern, was zumindest auf klammheimliche Deckung durch Kollegen hindeutet. Ein Korpsgeist, ein Feindbild: alles »Fremde«, Linke, Weibliche. Ein Sumpf, der einem angst und bange machen muss, denn dort werden Uniform und Dienstwaffe getragen.
Die Polizei ist nun einmal keine Organisation, die eine technische Aufgabe zu erledigen hätte, wie etwa die Feuerwehr, die ihre Brände überall gleich löscht, unabhängig von Staatsapparat und Gesellschaftsordnung. Die eigentliche Funktion der Polizei, die Durchsetzung des Gewaltmonopols, macht sie zum Instrument der herrschenden Klasse. Schon die Frage, welche Teile der kapitalistischen Wirtschaft als legal und welche als organisierte Kriminalität einzustufen sind, ist eine rein politische. Erst recht gilt dies, wenn es gegen weltanschauliche Gegner geht oder gegen alle, die staatlicherseits als Feind markiert wurden.
Polizisten, die als »NSU 2.0« auftreten, der Selbstbezeichnung der mutmaßlichen Mörder ihrer Kollegin: Das sollte weniger überraschen als daran erinnern, dass wir es mit einem strukturellen Problem zu tun haben. Der deutsche bürgerliche Staat hat sein Gewaltmonopol noch nie, nicht ein einziges Mal, wirklich gegen rechts verteidigt. Es wird immer auf Linke, auf Revolutionäre geschossen, auf Streikende und Flüchtlinge. Die Nazis aber werden zu Hilfspolizisten gemacht.

https://www.jungewelt.de/artikel/382325....sumpf.html
 
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MEINUNG

Sein Zögern ist völlig fehl am Platz

WAS WAR?
Seit zwei Jahren überzieht eine bisher nicht dagewesene Serie von Drohschreiben die Republik. Die Verfasser bezeichnen sich als Nachfolger der Neonazi-Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund", beschimpfen ihre Opfer aufs Übelste und drohen sie umzubringen. Ein entscheidendes Merkmal unterscheidet diese Todesdrohungen von anderen Hassmails: Sie enthalten in vielen Fällen Informationen über die Opfer – wie etwa die Namen von Kindern und Verwandten – die nicht ohne weiteres öffentlich zugänglich sind. Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass diese Informationen aus einem rechtsextremen Netzwerk innerhalb der Polizeibehörden stammen könnten.
Auffällig ist, dass vor allem Frauen betroffen sind:
  • Seda Basay-Yildiz: Die Frankfurter Anwältin hat im NSU-Prozess die Familie eines Terroropfers als Nebenklägerin vertreten. Sie erhielt im August 2018 als erste ein mit "NSU 2.0" unterzeichnetes Drohschreiben. Es folgten zahlreiche weitere. Bis heute sind die Hintergründe nicht annähernd aufgeklärt.
  • Janine Wissler: Die Fraktionschefin der Linken im hessischen Landtag erhielt vergangene Woche eine "NSU 2.0"-Drohmail.
  • Idil Baydar: Die Kabarettistin erhält seit Monaten Morddrohungen und Hassmails. Vergangene Woche wurde bekannt, dass persönliche Daten Baydars von einem Computer der hessischen Polizei abgerufen wurden. Auch in den Fällen von Basay-Yildiz und Wissmann enthielten die Drohungen Informationen, die aus unberechtigten Abfragen auf Polizeirechnern stammten.
  • Maybrit Illner: Die ZDF-Moderatorin erhielt diese Woche eine Morddrohung. Der Verfasser behauptete, er sei Polizist und habe bereits weitere Drohmails verschickt. Unterzeichnet war auch diese Mail mit "NSU 2.0".
  • Hengameh Yaghoobifarah: Die taz-Autorin hatte mit einer umstrittenen Kolumne über die Polizei für Aufsehen gesorgt. Auch sie erhielt in dieser Woche eine Drohung.
Baydar hält das nicht für einen Zufall: Für viele Rechtsextreme "spielt die Frau eine untergeordnete Rolle", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". "Laute Frauen, die ihre Rechte einfordern, sind da nicht gerne gesehen."
Dass Polizisten – oder gar ein Netzwerk von Beamten – an den Drohungen entscheidend beteiligt gewesen sein könnten, ist ein schwerwiegender Verdacht. Entschieden verfolgt wurde er bisher nicht:
Entschieden verfolgt wurde er bisher nicht: Für Seda Basay-Yildiz hat sich an der Bedrohungslage seit 24 Monaten nichts geändert. Der hessische Polizeipräsident Udo Münch musste deshalb auch diese Woche seinen Posten räumen, ein interner Sonderermittler hat die Arbeit aufgenommen.
Das ist längst nicht genug, um den Hass endlich zu beenden. Innenminister Horst Seehofer hatte nach dem Anschlag von Hanau den Rechtsextremismus als "größte Bedrohung in unserem Land" bezeichnet. Sein Handeln in den vergangenen Wochen deutete darauf hin, dass er die Bedrohung noch nicht ernst genug nimmt. Für eine Studie über möglicherweise rassistische Kontrollen der Polizei etwa sah sein Ministerium zuletzt keinen Bedarf, da "Racial Profiling" verboten sei. Auch ein Lagebild zu Rechtsextremen im öffentlichen Dienst lehnte Seehofer ab und kündigte an, "schrittweise" vorgehen zu wollen. Zu den Bedrohungen äußerte er sich bisher nur sporadisch.
Aber Zögern ist in diesem Fall völlig fehl am Platz. Es ist höchste Zeit, dass Kanzlerin Angela Merkel ihren Innenminister dazu auffordert, die Affäre zur Chefsache zu machen. Sonst besteht die Gefahr, dass der "NSU 2.0" seinem Vorbild nacheifert und auf Drohungen echte Gewalttaten folgen lässt.

https://www.t-online.de/nachrichten/id_8...oeren.html

Grundlegende Fragen:

- Gab es den NSU wirklich?
- War Hanau ein rechtsextremistischer Anschlag?
- Wieso wieder Hessen?
- Wo sind die Beweise für die E-Mails?
- Es läuft parallel eine Kampagne gegen die Sicherheitsbehörden und die Polizei und da kriegt das ganze sein Geschmäckle.
- Damit will ich aber nicht behaupten, dass es nicht doch so ist, dass es ein entsprechendes Echo gäben könnte
 - Aufklärung tut not

Droh-Mails im "NSU 2.0"-Stil Daten von Kabarettistin Idil Baydar in Wiesbadener Revier abgerufen
https://www.hessenschau.de/politik/droh-...r-100.html
 
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Rechtsextremismus Noch mehr Frauen bekamen Drohschreiben des "NSU 2.0"
Einem Medienbericht zufolge hat die hessische Polizei Drohbriefe an eine Berliner Kolumnistin sowie eine Strafverteidigerin aus München abgefangen - mit dem Absender "NSU 2.0".

"Welt am Sonntag"-Bericht Neue "NSU 2.0"-Drohschreiben aufgetaucht
Erneut sind mehreren Prominenten Drohschreiben zugegangen, die mit "NSU 2.0" unterzeichnet waren. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, wird darin auch der Journalist Yücel erwähnt.
Ein anonymer Verfasser hat erneut ein mit "NSU 2.0" unterzeichnetes, rechtsextremes Drohschreiben verschickt. Die Person habe am Freitag mindestens zwei E-Mails mit identischem Inhalt an insgesamt 15 Adressaten geschickt, berichtete die "Welt am Sonntag". Zu den Empfängern sollen demnach neben Hessens Innenminister Peter Beuth auch die Linken-Politikerin Janine Wissler und die Kabarettistin Idil Baydar gehören, die schon früher Drohschreiben erhalten hatten.
Wie die "Welt am Sonntag" berichtete, tauchte in dem ihr vorliegenden Schreiben auch erstmals der Name des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel auf. Angaben zum Kontext machte sie nicht. "Ich finde es verstörend, dass ich erst durch die Recherchen meiner 'Welt'-Kollegen von diesem Drohschreiben erfahren habe", wird Yücel dazu von seinen Kollegen zitiert. Weder die Polizei in Hessen noch in Berlin, wo Yücel lebt, hätte sich bislang mit ihm in Verbindung gesetzt.
"FAS": Weitere Fälle von Drohungen nach Datenabfrage
Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete, dass neben den bislang bekannten Fällen auch zwei weitere Frauen Ziel von Drohschreiben gewesen seien. Eine Berliner Kolumnistin sowie eine Strafverteidigerin aus München hätten der Zeitung gesagt, die hessische Polizei habe sie im vergangenen Jahr informiert, dass Briefe abgefangen worden seien, die derselben Quelle zugerechnet würden. Beide Frauen wollten zu ihrem Schutz anonym bleiben.
Hessens Landesinnenminister Beuth hat einen Sonderermittler eingesetzt, um rechtsextremen Umtrieben und Strukturen in der Landespolizei auf den Grund zu gehen.......

https://www.tagesschau.de/inland/nsu-drohungen-101.html
 
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„NSU-2.0”-Drohmails: Gesuchte Nachrichtenstelle gefunden

Eine aufmerksame Leserin hat die gesuchte Stelle gefunden.

Es waren nicht die Tagesthemen von gestern, sondern das heute journal von vorgestern:

[Bild: 2020.07.17_heute_journal_nsu.webp]

Da kann man sich jetzt drüber das Hirn zerreiben, ob die Anrede „Aktivist_innen” als Spott gedacht ist oder ob sich „Rechte” so nicht ausdrücken würden und der Sprachgebrauch auf einen linken Urheber schließen lässt.
Ersteres scheint mir weniger wahrscheinlich, weil sich jemand, der sich ansonsten so brachial ausdrückt, eher nicht in einem einzelnen Wort auf solche Ironie verlegen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass da jemand sein normaler Sprachgebrauch durchgerutscht ist, erscheint mir etwas höher.
Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass eine gestelzte, in Phrasen und immergleichen Formulierungen auftretende Beschimpfungskampagne generell auf linke Täter schließen lässt, wenn sich das in den letzten ca. 50 Jahren abgespielt hat. Nur Linke verfügen nämlich über einen Hochschul-, Literatur-, Ideologie-, Medien- und Sprachschatzapparat, der Leute auf einen bestimmten Sprachgebrauch hin trainiert und ihnen einen isoliertes Umfeld gibt, in dem ein abweichender Sprachgebrauch zum Standard werden kann, während ich das bei Rechten nicht sehe. Es gibt keine Studienfächer und Abschlüsse, keine Bibliotheken, keine Professoren für rechte Ideologie, und es kommen auch keine Sendungen im Fernsehen. Institutionalisiert und mit der Staatsinfrastruktur verflochten sind nur Linke, weshalb derzeit nur Linke zu einem phrasenhaften, ideologischen, schablonenhaften Sprachgebrauch kommen, der über kleinste Personenkreise hinausgeht. Immer dann, wenn es zu phrasenhaft ist, auf der Wiederholung immer gleicher Begriffe beruht, richtet sich mein Verdacht deshalb nach links. Einfach die Erfahrung.

https://www.danisch.de/blog/2020/07/19/n...-gefunden/

(Unklar. Rechte haben längst die Tricks der Linken übernommen. So schwer kann das nicht sein, die Aktionen zu kopieren. So superschlau sind diese modernen Linken nicht.
Vielmehr sollte man sich mal Gedanken machen, durch was die Betroffenen ins Visier geraten sein könnten.
Seda Basay-Yildiz war Mitglied in einem Anwaltskollektiv, welches islamistische Terrorverdächtige verteitidigt hat, später Opferanwältin im NSU-Prozess, die Kabarettistin Baydar viel jüngst durch ihren Auftritt in einer TV-Show auf, wo es um die Ausschreitungen um Stuttgart ging und um Polizeigewalt, der Journalist Yücel ist verurteilter PKK-Unterstützer (aus Sicht der Türkei)

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Hessens Fraktionschefin Janine Wissler, Berlins Fraktionsvorsitzende Anne Helm und die Thüringer Bundestagsabgeordnete Martina Renner mit „NSU 2.0“ unterzeichnete Drohmails erhalten hatten. Mit der Berliner Bundestagsabgeordneten Helin Evrim Sommer ist eine weitere Linken-Politikerin Opfer einer Drohmail geworden. Der politische Arm der ANTIFA sozusagen.
Auch ZDF-Moderatorin Maybrit Illner erhielt anonyme Morddrohungen. 

Die Kollegin habe eine furchtbare Todesdrohung erreicht, teilten die Fraktionschefs Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, am Dienstagabend mit. „Nach Janine Wissler, Anne Helm und Martina Renner sind nun mit Helin Evrim Sommer vi
er Politikerinnen - von denen wir wissen - auf Feindes- bzw. Todeslisten rechter Fanatiker oder rechter Netzwerke.“

Die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm (Linke) twitterte:
Meine Genossinnen @Janine_Wissler, @MartinaRenner, @SeeroiberJenny, @HESommer werden von Nazis bedroht. Auch @SedaBasay und İdil Baydar stehen als antifaschistisch Aktive auf Feindeslisten oder erhalten Drohmails. Private Daten stammen von Computern der hessischen Polizei. 1/1 pic.twitter.com/IczcwywA1Z
— Doris Achelwilm (@DorisAchelwilm) July 14, 2020
 
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Restle und der Polizeiskandal


Denkt mal nach.

Guckt Euch mal sorglfältig und genau an, was George Restle (ARD, Monitor) da wieder verbreitet:

#NSU20: Die Chronologie eines Polizeiskandals. Damit niemand den Überblick verliert.pic.twitter.com/chCwGHPBzh
— Georg Restle (@georgrestle) July 18, 2020

Es gibt keine einzige konkret greifbare Verbindung zwischen den Abfragen und den Mails.
Alles immer nur mit Fragenzeichen, „offenbar” und Suggestionen.

Seit zwei Jahren verschicken Rechtsextreme DrohbriefeVielleicht.

Vielleicht aber auch nicht.

Dabei nutzen sie offenbar Informationen von Polizeicomputern

Wird belegt wodurch?
Weil die Absender die Mail-Adressen kannten oder was?

Nach zwei Jahren bleibt offen: Wer steckt hinter den Todesdrohungen?

Wenn es offen ist, wie kommt er dann zu der Aussage, dass es Rechtsextreme seien und sie Polizeicomputer verwendet hätten?
Jeden Nicht-Linken würde man für sowas als Fake-Newser an die Wand nageln.
Könnte genauso gut sein, dass jemand anderes anhand erfolgter Abfragen Drohbriefe verschickt, um das alles skandalmäßig aufzubrezeln.
Es wäre halt günstig, wenn man erst mal wüsste, was da eigentlich passiert ist, bevor man die Urteile schreibt.
Erinnert mich gerade an die Nummer mit dem Fahrkartenkontrolleur in Leipzig: Da bekommt man auch nicht gesagt, was passiert ist, sondern nur, was man politisch davon zu halten hat.

https://www.danisch.de/blog/2020/07/19/r...eiskandal/
 
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„NSU-2.0”-Drohmails
Hadmut
19.7.2020 16:57


Ein Stirnrunzeln.
[Vorbemerkung: Ich hatte diesen Blog-Artikel vorgestern geschrieben, ihn aber nicht veröffentlich, sondern auf ‘Draft’ gelassen, weil ich mir da irgendwie noch nicht sicher bin, wie ich das alles einschätzen soll. Mir fehlt da auch der Kontext und das Hintergrundwissen, und vor allem die Kenntnis über den Inhalt der Mails, um bewerten zu können, ob und wie glaubwürdig die überhaupt sind. Nachdem mir aber gerade ein Leser etwas dazu schrieb, habe ich mich doch entschieden, den Artikel rauszugeben. ]
Gerade geht es in den Nachrichten wieder um diese „NSU-2.0”-Mails, von denen es wieder neue gegeben haben soll. Immer plakativer mit Nazi-Jargon aufgepumpt, immer prolliger auf Nazi getrimmt.
Aber obwohl sie sagen, dass sie überhaupt nicht wissen, wer dahintersteckt, sind sie sich ganz sicher, dass es „Rechte” sein müssen.
Es kommt niemand auf die Idee auch nur mal zu überlegen oder zu fragen, ob das nicht vielleicht eine Kampagne, eine False-Flag-Aktion sein könnte.
Ich habe das schon so oft geschrieben, dass mir das immer wieder auffällt, dass die berlinerische feministische Opferbranche immer wieder ihr Geld damit verdient, dass sie angebliche Hassmails bekommt und dann Vorträge darüber hält oder Bücher schreibt, von denen kein Mensch nachprüfen kann, und auch keiner nachgeprüft hat, ob sie sich diese nicht vielleicht selbst geschrieben haben oder linke Provokateure – auch ohne Wissen der Empfänger – dahinterstecken. Das ist eine bekannte Masche, Standardtechnik der Stasi, auch sonst immer wieder zu beobachten, dass man in die Reihen des Gegners Leute einschleust, die sich dann danebenbenehmen um zu agitieren.
Es gab ja bei irgendeiner Demo mal den Typen mit dem Hitlergruß, der sich als Linker herausstellte. Bei dem Angriff auf das jüdische Restaurant führte dann eine Spur in eine Gegend, die Linken-Hochburg ist. In den USA hat mal einer an die Wände geschmierte Hakenkreuze untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass so 80-90% (genaue Zahl habe ich nicht mehr im Kopf aber so in der Gegend) von Linken gemalt werden.
Man sollte immer daran denken, dass es hier eine ganze Industrie gibt, die vom „Kampf gegen Rechts” lebt und dafür finanziert wird.
Manchmal erinnert mich das alles auch an das Phänomen der Feuerwehrleute, die selbst Brände legen, um sich dann als mutigen Kämpfer und Retter darzustellen.
Man sieht ja in den Nachrichten nicht so genau und vollständig was in diesen Drohschreiben steht. Aber sie erscheinen schon ziemlich dick aufgetragen. Als wollte jemand, dass die unbedingt und hundert Meilen gegen Wind nach Nazi stinken.
Ich finde das schon erstaunlich, dass man bereitwillig die Polizei verdächtigt, ich aber noch nie irgendwo die Frage gesehen oder gehört habe, ob die überhaupt echt sind und was dafür und dagegen spricht.
Außerdem fällt mir auf, dass man schon seit einiger Zeit Todesdrohungen bekommen haben muss um wichtig zu sein und dazu zu gehören. Damit wird man dann gleich zum mutigen Kämpfer gegen das Böse und unterstreicht die eigene Wichtigkeit und Wirksamkeit. So glaubwürdig wie ein Doktorgrad in Geisteswissenschaften. Da sind ja auch viele Texte vom Ghostwriter auf Bestellung geschrieben.
Und es passt inhaltlich und zeitlich so exakt in das Propagandadauerfeuer.
Davon abgesehen ist ja auch bekannt, dass es da ganze Medienagenturen und ganz viele Spezialisten für anonyme Webseiten und anonyme Kommunikation gibt, die den gesamten linken Bereich tarnen und schwer rückverfolgbar machen.
Was mir vor allem aufgefallen ist: Obwohl man nicht weiß, wer es war, kam vorhin in den Nachrichten so ein Idiot, ich glaube, Politologe, der ganz genau erklärt, warum der Täter das getan hat und was er dabei denkt. Weil nur Frauen die Mails bekommen hätten, sei klar, dass es Rechte sein müssten, weil aktive Frauen nicht in deren Weltbild passten. Was ich nicht nur für quatsch, sondern für unlogisch halte. Warum sollten Rechte Drohbriefe solchen Inhaltes nur an Frauen schicken? Warum sollte die das nicht genauso stören, wenn Männer gegen Rechts agitieren? Unlogisch.
Und warum schickt man sowas an unbekannte oder unwichtige Dritte-Garnitur-Politikerinnen und D-Promis? Warum an solche, die gerne wichtig und bekannt sein wollen, und nicht die, die es sind?
Welcher Idiot schickt denn Drohbriefe an solche Randfiguren? Ausgerechnet an solche Figuren, die durch Tittenauftritte oder Polizei-auf-Müllhalde-Artikel aufgefallen sind? Die ganze Auswahl von Personen, die da als Empfänger ausgewählt wurde, erscheint mir da nach rein feministischen und nicht nach rechtsradikalen Kriterien erfolgt zu sein. Also wollte man Leute „wichtig” machen.
Und überhaupt: „NSU 2.0” – so würde sich doch keiner nennen, das ist doch ein von links gewählter Kampfbegriff. Es heißt ja immer, ich wäre ein „rechter Blogger”, dabei würde ich, zumindest soweit ich das an Reaktionen und Zuschriften abschätzen kann, höchstens 1-2% der Leser als „rechts” einstufen. Ich habe deutlich mehr linke als rechte Leser, die allermeisten (>90%) aus einer bürgerlichen Mitte, die weder rechts noch links ist. Einige der „Rechten” schrieben mir aber (vor diesen Mails), es gäbe keinen „NSU”, jedenfalls nicht als Organisation, nicht oberhalb höchstens der Einbildung von ein paar Spinnern. Unabhängig davon, wieviel Glauben man dem schenken mag, und ich kann auch nicht beurteilen, ob es einen NSU gab oder nicht, lässt sich damit zumindest bezüglich der Außendarstellung festhalten: Die Linken reiten unentwegt auf „NSU” herum, die Rechten bestreiten, dass es den gab. Wohlgemerkt: Mir geht es nicht darum, ob es den tatsächlich gab, sondern darum, wie man sich und den Gegner jeweils darstellt.
Warum sollten sich Rechte „NSU 2.0” nennen und damit ausgerechnet die Position Linker bestätigen, die sie selbst bisher bestreiten? Damit würden sie sich ja selbst als Lügner brandmarken. Mir schrieben auch schon Leute, selbst Journalisten, die sich damit beruflich befassten, dass organisierte Rechte keineswegs mit „Heil Hitler” unterwegs wären, weil denen längst klar sei, dass sie damit nur Minus-Punkte holen.
Handelte es sich aber um eine linke Propagandaktion und PR-Kampgne, um Frauen in den Vordergrund zu spielen und das Feindbild zu düngen, würde das alles genau passen.
Mir kommt das alles sehr komisch und wenig glaubwürdig vor. Vor allem viel zu unlogisch und dick aufgetragen. Und zu genau in die derzeitige politische Streitlage und die Kampagne gegen die Polizei passend.
Ich rate da dringend, „open-minded” zu bleiben und alle Varianten zu betrachten. Und sich mit Festlegungen zurückzuhalten, solange man wirklich gar nichts weiß und nicht mal die Texte öffentlich bekannt sind. Wenn man nichts erfährt außer dem, was man meinen soll, ist das immer verdächtig.
Und ich habe eben noch den Hintergrund, dass ich in Berlin auf einigen feministischen Selbstmitleidsveranstaltungen war, in denen Leute, die sonst wirklich so gar nichts auf der Pfanne haben, strohdoof und eigentlich auf Hartz IV sind, plötzlich die große Zampana machen und von den Ministerien und Verlagen mit Geld bepumpt werden, weil sie behaupten, hate speech zu bekommen. Die sich dann nicht nur hölzern und unglaubwürdig anhört, sondern auch nicht nachprüfbar ist. Mir von der Wortwahl her aber schon so oft so penetrant nach dem erschien, wie sich Feministinnen „Hater” vorstellen.
Auffällig ist auch, wie eilig es alle haben, Diagnosen loszuwerden, die allesamt dem feministischen Kampfstil entsprechen, obwohl man doch noch gar nicht weiß, woher die Mails kommen und ob sie echt sind. Womöglich aber entsprechen die Mails ja gerade deshalb exakt feministischen Feindbildern, weil sie nach feministischen Feindbildern formuliert wurden.
Leserbrief
Nun schrieb mir ein Leser:

NSU 2.0 offensichtlich False Flag
Ist es nicht offensichtlich, dass niemand sich selber als NSU 2.0 bezeichnen würde? Ich habe mir mal die Bekennerschreiben der RAF angeschaut und nirgends bezeichnen sich die Leute als 2. Generation oder 3. Generation. Bezeichnungen sind unterschiedlich, je nachdem ob man von außen auf etwas schaut oder sich selber zugehörig fühlt. Ich wette, dass die Bekennerschreiben von einer jungen Frau kommen, die noch vor kurzem Soziologie oder etwas Ähnliches studiert hat. Bei den Tagesthemen gestern konnte man einen Teil der Mail sehen: Kolleg_innen. Dieser Unterstrich ist der neueste Schrei. Ein echter NSU-Anhänger hätte “Kollegen” geschrieben. Finde ich erstaunlich, dass niemanden das auffällt........

mehr
https://www.danisch.de/blog/2020/07/19/n...drohmails/
 
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"NSU 2.0": Generalbundesanwalt sieht sich nicht zuständig 
http://tagesschau.de/inland/nsu-zwei-null-101.html #NSU2.0 #Drohmails
 
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Genossen und Kameraden
20.7.2020
Ein Leser weist mich noch auf eine Anomalie in den angeblichen NSU-2.0-Drohmails hin. Weiterlesen »

Comrades!

Verdammt, dass ich da nicht dran gedacht habe.
Ein Leser schreibt mir gerade etwas, wo ich nur dachte, ei verdammt, warum habe ich da nicht selbst dran gedacht.
Die Bedeutungsverwechslung zwischen Genossen und Kameraden könnte den – den Linken typischen – anglophilen Umweg über das Englische genommen haben, denn „Genossen” heißt auf englisch: Comrades!
Wie ich das so lese, schießt mir durch den Kopf: Verdammt, warum habe ich da nicht dran gedacht? Comrade Napoleon! Und dessen Ansprachen: „Comrades!”
Ich glaube, es war im Leistungskurs Englisch, 12. Klasse, bei mir nämlich bemerkenswerterweise genau im Jahr 1984, zu dem wir von George Orwell „Animal Farm” gelesen haben. Mancher würde fragen, warum wir nicht 1984 gelesen haben, das hatten wir aber vorher schon.
Gibt sogar ganze Ausarbeitungen dazu, warum Orwell die Tiere sich als „Comrades” ansprechen lässt: die oder die und so weiter.
Doppelbegriffe
Ein anderer Leser erinnert an etwas, was mir allerdings eher diffus auch schon durch den Kopf ging: Ein Drohbriefschreiber, zudem ein Rechter, würde die Empfänger – von der gegenderten Form mal ganz abgesehen – niemals als „Aktivistinnen” bezeichnen. Das ist nämlich kein allgemeiner Sprachgebrauch, sondern linke Selbstverherrlichungsrhetorik aus dem großen Reich der Doppelbegriffe. Bei Linken nennt man „Aktivisten”, was man sonst schlicht als Kriminelle, Vandalen, Saboteure, Idioten, Lynchmob, Selbstjustiz, Dieb, Sachbeschädiger, Schmierfink und so weiter bezeichnen würde.
Rechte würden einen solchen als lobend, exculpierend und positivierend belegten Begriff nicht verwenden, schon gar nicht in einem Schmähschreiben. Warum auch sollten sie in einem Drohschreiben Begriffe verwenden, die den Geschmmähten positiv erscheinen lassen würden? Man würde ja in ein Drohschreiben auch nicht reinschreiben, dass man das schon gut fände, was die Geschmähten da machen. Der einschlägige Jargon wäre hier „Fotze” oder „Parasiten” oder sowas.
Bestandsaufnahme
Es haben sich viele gemeldet, die die Briefe für Fake oder unecht oder False Flag oder inszeniert oder sowas halten.
Es hat sich noch keiner gemeldet, der davon überzeugt ist, dass sie das sind, als was die Medien sie hinstellen.

https://www.danisch.de/blog/2020/07/20/comrades/
 
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