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Kurzfassung „NSU“
#1
[Bild: nsu-schwarzweic39f.jpg?w=300&h=191]
(„I am just a patsy!“)
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Zuerst sollte ich meine „Arbeitsthese“ zum NSU noch einmal klarstellen.
Ich gehe davon aus, daß das Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe (kurz „BMZ“) vom Staat seit seinem geplanten „Abtauchen“ bis zur Ermordung der beiden Uwes und der Inhaftierung Beate Zschäpes im November 2011 als „Aushorchzelle“ des Staates in der rechten Szene benutzt wurde.
Der Staat wusste jederzeit über die Aktivitäten und den Aufenthalt von BMZ Bescheid.
Dies erklärt zwanglos die „echten falschen Papiere“, daß man sie unbehelligt über mehr als 10 Jahre „im Untergrund“ ließ und das Überwachungsequipment.
Ebenso die angeblichen „Schredderorgien“, denn als man BMZ zu den Sündenböcken für die „Dönermordserie“ machte, da mussten natürlich alle Beweise verschwinden, daß es sich bei ihnen um V-Leute handelte; ich gehe außerdem davon aus, daß in den angeblich geschredderten Akten Alibis für das Trio zu finden sind, die die Anklagen gegen sie sofort ad absurdum führen würden.
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Nochmals übersichtlich die BMZ zur Last gelegten Verbrechen:
a) die sogenannten „Dönermorde“ (2001-2006)
b) die Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn (2007)
c) diverse Bankraube
d) Sprengstoffanschläge (unter anderem 2x in Köln)
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Ich gehe weiterhin davon aus, daß BMZ nicht die Täter waren, die diese Verbrechen begangen haben.
Zu diesem Schluß kommt vermutlich jeder, der sich einfach mal die „Pros und Contras“ zu der Täterschaft anschaut.
Zum Beispiel bei den Dönermorden sind insgesamt mehr als 4200 Spuren gesichert worden: DNA, Fingerabdrücke, Zeugenaussagen, etc.
Ergebnis: Es gibt keine einzige Übereinstimmung mit BMZ.
Keine einzige.
Und das sage nicht ich als mittelmäßig bekannter Blogger, das kann jeder im Protokoll der „Politischen Untersuchungsausschüsse“ nachlesen:
Wir haben keinerlei Erkenntnisse, keine Fakten. -Das Problem war halt – das habe ich in der Form auch so noch nie erlebt-, dass in neun Mordfällen keine DNA, kein Sachbeweis war, nicht einmal sozusagen im Umfeld der 20 Zeugen.” (PUA-Protokoll Nr. 36)
Landespolizeipräsident Waldemar Kindler
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Ganz ähnlich sieht es bei den anderen ihnen zur Last gelegten Verbrechen aus; man muss ehrlicherweise sogar zugeben, daß viele Beweise sie eindeutig entlasten.
Als Beispiel sollen die Spuren bei den Bankrauben genannt werden.
“Aber für mich war es eben von Interesse, weil auch der Abgleich heute – das ist dann der zweite Überfall – mit Mundlos und Böhnhardt leider nicht übereinstimmt.”
Clemens Binninger
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Weiter gab es DNA auf dem Hemdsärmel eines Bankangestellten, der sich eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Räuber lieferte.
Dem Mann wurde von dem einzelnen Mann in den Bauch geschossen.
Der Überfall ereignete sich am 5.10.2006 in Zwickau.
“Laut Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung konnten keine DNA-Spuren von Uwe MUNDLOS und Uwe BÖHNHARDT auf dem Hemdsärmel nachgewiesen werden.”
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Auch bei einem anderen Überfall kommt heraus:
Bei dem Banküberfall in Chemnitz, Johannes-Dick-Straße 4, 30. November 2000, da konnten wir den Akten entnehmen, dass ein Fingerabdruck gesichert wurde, und dieser Fingerabdruck wurde zwischenzeitlich auch abgeglichen mit Mundlos und Böhnhardt, mit dem Ergebnis: Er passt für beide nicht.“
Clemens Binninger
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Cut.
Man muss sich das einmal vorstellen.
Da wird ganz frech behauptet, BMZ hätten die Dönermorde begangen, obwohl es dafür keinen einzigen Beweis an den Tatorten gibt.
Bei den Banküberfällen werden teilweise Fingerabdrücke und DNA der Räuber gesichert, auch dort kann sicher ausgeschlossen werden, daß  BMZ die Täter waren und das offizielle Credo der Staatsanwaltschaft lautet:
„Die waren das aber trotzdem!“
Dito bei den Sprengstoffanschlägen.

Der Grund, warum sich jeder Deutsche mit dem NSU befassen muss, sind seine weitreichenden Konsequenzen.
Das faschistische Merkel-Regime hat im Bereich der Justiz Fakten geschaffen, die dagegen sogar die Inquisition als rechtsstaatlich erscheinen lassen.
Jeder sollte sich klar machen, daß der Staat sich seit dem NSU über alles hinwegsetzen kann, was ihm nicht genehm ist.
Es könnte also morgen bei jedem von uns klingeln und man kann uns vorwerfen, eine Bank in Hamburg überfallen zu haben.
Und jeder von uns könnte dafür in den Knast wandern, weil es im faschistischen Merkel-Deutschland schlicht keine Möglichkeit der Rechtfertigung mehr gibt!
Die Fingerabdrücke des Täters stimmen nicht mit euren überein? Egal.
Die DNA stimmt nicht mit eurer überein? Egal.
Die Aufnahmen der Kamera stimmen nicht mit eurem Aussehen überein? Egal.
Ihr habt ein Alibi? Egal. Die Zeugen befragt man halt nicht.
Man braucht lediglich einen registrierten Geldschein aus der Bank bei euch zu deponieren, zusätzlich noch ein paar Hitleraufkleber in der Garage zu verstecken und schon ist klar, daß ihr Teil des „bundesweiten NSU-Unterstützernetzwerkes“ seid.
Die gleichzeitig anlaufende Schmierenkampagne der Lügenpresse wird dann ihr übriges dazu tun, daß ihr eher zugebt, der Bankräuber gewesen zu sein, als Energie in einen sinnlosen Kampf zu stecken.
So am Arsch ist Deutschland mit einer CDU-Kanzlerin und einem CDU-Innenminister.

Es geht beim „NSU“ also nicht nur darum, daß hier der Doppelmord an den beiden Uwes vertuscht und instrumentalisiert wird.
Es geht darum, daß mit dem „NSU“ alles, was einen Rechtsstaat ausmacht, von der CDU beiseite gewischt wurde; zum Beispiel die Unschuldsvermutung oder eine objektive Auswertung von Spuren.
Man kann nicht einen Fingerabdruck des Täters sichern, ihn mit jemandem vergleichen, feststellen, daß er nicht passt und dann zum Ergebnis kommen:
„Der wars“
Wenn die Politik in diesem Land bestimmen kann, wer der Täter war, dann können wir uns doch in Zukunft die Spurensicherung gleich sparen.
Wozu soll man denn noch Fingerabdrücke oder DNA am Tatort sichern, wenn sich am Ende doch kein Schwein dafür interessiert?
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Letztlich hat der NSU gezeigt, daß die ganzen tollen „demokratischen Institutionen“, die unseren Rechtsstaat verteidigen sollten, einen Dreck wert sind.
Sie haben alle versagt.
Ausnahmslos.
Weil sie durchweg von egoistischen Feiglingen besetzt sind, die gar kein Interesse daran haben, einen Rechtsstaat zu verteidigen, sondern jede Schweinerei mitmachen, um ihre Pöstchen und Pensionen zu sichern.
Weil sie durchweg von egoistischen Feiglingen besetzt sind, die gar kein Interesse daran haben, einen Rechtsstaat zu verteidigen, sondern jede Schweinerei mitmachen, um ihre Pöstchen und Pensionen zu sichern.
(Das kann man gar nicht oft genug schreiben).
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Den ultimativen Beweis dafür liefert die Tatsache, daß die Akten zum NSU ausgerechnet an Fatalist geleakt wurden, der sich in Kambodscha aufhält.
Gäbe es in Deutschland einen funktionierenden Rechtsstaat, hätte der „Whistleblower“ die Akten doch auch an den Stern, Spiegel, die taz, die Thüringer Allgemeine leaken können.
Oder, noch viel einfacher: er hätte sie einfach bei der nächsten Polizeidienststelle abgeben können und dann würden sich Staatsanwälte um die Aufarbeitung kümmern.
Aber genau das hat der Whistleblower eben nicht getan.
Weil er nicht doof ist.
Er ist Teil des Systems, er weiß wie es funktioniert und darum weiß er genau, daß Deutschland nicht innerhalb des jetzigen Systems reformiert werden kann.
Die Medien sind gleichgeschaltet und wenn er mit seinen explosiven Daten zur Polizei gehen würde, würde man ihn bestenfalls ein paar Tage später wegen „Geheimnisverrats“ einsperren oder gleich ein SEK vorbeischicken, das ihm eine Kugel in den Kopf jagt.
Selbstmord.
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Doch ich bin vom Thema „NSU“ abgewichen.
Wenn es also keine wirklichen Beweise an den Tatorten für die Täterschaft von BMZ gibt, sondern sogar Entlastungsbeweise vorliegen, wie begründet man dann eigentlich diesen „NSU“?
Es gibt letztlich nur eine handvoll „Beweise“, mit denen die Staatsanwaltschaft herumwedelt:
1) eine Ceska mit Schalldämpfer
2) die angeblichen Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold
3) die „Bekenner-DVDs“
4) eine Jogginghose mit dem Blut von Kiesewetter und einem Taschentuch mit Mundlos-DNA

Der Rest ist „Gedöns“. Gelaber vom Schlage von „da kennt jemand jemanden, der jemanden gesehen haben will, der gesagt hat, daß laber laber“
Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich aufgrund der Fakten zwischen zwei Thesen zu entscheiden.
a) Die Verbrechen wurden tatsächlich von BMZ verübt und weil Nazis bekanntermaßen „Übermenschen“ sind, hinterließen sie niemals DNA und konnten sogar ihre Fingerabdrücke und ihre DNA bei Bedarf verändern.
b) Die Verbrechen wurden von ganz anderen Leuten verübt und man hat lediglich die paar oben angegebenen „Beweise“ im Umfeld von BMZ platziert, um ihnen die Täterschaft aus politischen Gründen in die Schuhe zu schieben.
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Ich gehe aufgrund der Beweislage davon aus, daß es sich bei den „Dönermorden“ in Wirklichkeit um Morde des türkischen Geheimdienstes gegen PKK-Strukturen auf deutschem Boden handelte, die vom deutschen Staat gedeckt wurden und werden.
In Analogie zu den mindestens 28 Morden des jugoslawischen Geheimdienstes auf deutschem Boden, die ebenfalls vom deutschen Staat geduldet und gedeckt wurden.
Wohlwissend, dass Tito seine Geheimdienstagenten in einem „Spezialkrieg“ auch im Ausland auf seine Gegner hetzt, wurde dem Diktator auf Betreiben von Kanzler Brandt von Bundespräsident Gustav Heinemann bei seinem Staatsbesuch in der Bundesrepublik 1974 der höchste deutsche Orden verliehen: die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens.
Soviel zur BRD und dem Wert ihrer Orden.
Wenn das deutsche Volk seine Ehre wieder erlangen will, sollte es die Kadaver aller deutschen Kanzler seit 1945 ausgraben, verbrennen, ihre Asche in die Kanalisation kippen und ihre Namen für immer aus den Büchern und Hirnen tilgen.
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Beim Fall Kiesewetter habe ich noch kein klares Bild im Kopf, aber fest steht, daß auch dort die ermittelnden „Kollegen“ der Ermordeten vom ersten Tag an betrogen und gelogen haben.
Daraus können zwei Sachen folgen:
a) Die Mörder sind so mächtig, daß die Politik auch hier den Polizisten Anweisungen gegeben hat, zu lügen
b) Die Polizei und die Mörder von Kiesewetter arbeiteten zusammen oder sind teilweise identisch
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Die These, daß es sich bei den Dönermorden um Morde des türkischen Geheimdienstes handelt, ist übrigens alles andere als neu.
Noch am 19.02. 2011, also ein halbes Jahr bevor das Merkel-Regime durch Platzierung von „Beweisen“ den „NSU“ erschuf, findet man im Spiegel folgenden Artikel, aus dem ich zitiere:
Bei Ermittlungen zu den sogenannten Döner-Morden, denen von 2001 bis 2006 acht türkische und ein griechischer Kleinhändler zum Opfer fielen, stießen Fahnder immer wieder auf eine rechtsnationalistische türkische Allianz. Mehrere Zeugen schilderten, dass ein Netzwerk aus Grauen Wölfen, Organisierter Kriminalität und türkischem Geheimdienst für die Morde verantwortlich sei. Die Angst der Türken vor dem „tiefen Staat“ erkläre die Mauer des Schweigens, auf die deutsche Ermittler bei Angehörigen und Freunden der Opfer stießen. Auch gegenüber dem SPIEGEL schildern Informanten, wie das Netzwerk in Deutschland agiert, und gaben Geldwäsche und Schulden als Motiv für die Morde an.
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Der Clou bei den Dönermorden ist übrigens die Beteiligung der „Grauen Wölfe“.
Da die „Grauen Wölfe“ durchaus als „nationalistische“ Gruppierung definiert werden kann, müssen weder Politiker noch Hinterbliebene lügen, wenn sie behaupten, daß die Dönermorde von/durch „NAZIS“ begangen wurden.
Sie „vergessen“ nur zu erwähnen, daß es sich bei diesen „Nazis“ nicht um Mundlos und Böhnhardt, sondern um türkische Nazis handelte.
Lügen verbreiten, ohne die Unwahrheit zu sagen.
Ganz großes Kino.
Killerbee

gute Zusammenfassung!
Antworten
#2
Und da "Heilbronn" noch unklar scheint:
Die Anmerkung:
NSU: das letzte Aufgebot - Aufmarsch der Volksschreiber
[Bild: 160721_nd_r%C3%A4tsel_heilbronn_teaser.png]
Rechts im Foto eine DNA-Verweigerin aus dem Umfeld von Kiesewetter und Arnold. Redselig war sie bei den Zeugenvernehmungen auch nicht.
Zum Ende seiner Regentschaft hin verheizte der Führer die deutsche Jugend im Volkssturm. Die Führer der Glaubensgemeinschaft NSU hingegen schicken Volksschreiber der C-Kategorie mit ihren Dumm-Dumm-Geschossen ins letzte Gefecht, gottlob durch die abschreckende Wirkung einer dicken Bezahlmauer geschützt. Das hat zur Folge, daß es ein Binnendiskurs unter Glaubensbrüdern und Betschwestern bleibt, der nur zahlenden Mitgliedern als Offenbarung erscheint

Aert van Riel durfte sich am 21.07. im Fachblatt für NSU-Aufklärung und artverwandte Esoterik, Neues Deutschland, ausbreiten und halluzinierte zum Mordanschlag in Heilbronn, also Mord an Michelle Kiesewetter und Mordversuch an Martin Arnold.

Der Überschrift ist noch beizupflichten. Der Mord von Heilbronn bleibt ein Rätsel. Leider unterschlägt der Titel den zweiten Teil der Leidensgeschichte, daß es einen Überlebenden gab. Da wundert es nicht, daß der erste Satz der Dichtung ein Griff ins Klo ist.

Die Hintergründe des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter sind weiterhin mysteriös.

Blödsinn. Die Hintergründe des Mordanschlages von Heilbronn sind nicht vollständig ausermittelt worden. Mysteriös ist das alles nur für Religionsfanatiker. In den gut vier Jahren bis zum rabiaten Abbruch der Ermittlungen ist eine Menge erreicht worden. Aus den Akten lassen sich wesentlich drei Tathypothesen generieren.

1. Mordanschlag im Kollegenkreis. Das bezieht sich auf die nicht durchgeführten DNA-Proben der am Tatort anwesenden Kollegen und die bis heute ungeklärte Angabe des Victorinox-Tools Kiesewetters beim Waffenwart der BFE. Die Ermittlungen wurden von Anfang an sabotiert, da alle Benziner-Audis auf polizeiliche Anweisung hin aus der Fahndung nach möglichen Fluchtfahrzeugen der Täter ausgenommen wurden. Denkbar in diesem Fall ist auch die Annahme, daß es sich um Observationsfahrzeuge mit Tarnkennzeichen handelte.

2. Mordanschlag aus dem Kleinkriminellen Zigeunermilieu heraus. Die Schaustellerszene im Umfeld des Tatortes wurde nur halbherzig abgeklopft.

3. Mordanschlag der lokalen Rauschgiftmafia, die sich von den beiden Polizisten ertappt fühlte und ihren Millionendeal gefährdet sah. Es ging um ca. 10 Kilogramm Heroin in einem auf der Theresienwiese abgestellten Kurierfahrzeug aus Kasachstan. Diese Version korrespondiert ganz gut mit der ersten, da es laut Aktenlage sehr wahrscheinlich ist, daß der Rauschgifthandel durch eine verdeckte Operation von LKA und/oder BKA begleitet wurde.

Sollte der dritte Fall zutreffen, dann sind Kiesewetter und Arnold nichts weiter als Kollateralschäden von Oettinger, dem der Schutz der Geheimdienstinteressen des kleinsten Mafialändles der Welt mehr am Herzen lag als das Wohl seiner Landesdiener. Nicht wahr, Herr Drexler?

Langer Rede kurzer Sinn. Wenn ein Autor sich bereits in den ersten Wörtern seines Aufsatzes dermaßen daneben benimmt, hat er sich für ein Schriftduell unter Männern disqualifiziert. Er ist nicht satisfaktionsfähig. Luschen fordert man nicht zum Duell.

Trotzdem seien die lustigsten Sätze des Volksschriftführers erwähnt.

Lange Zeit fahndete man fälschlicherweise unter Sinti und Roma nach den Tätern, die sich in der Nähe des Tatorts, wo Kiesewetter ermordet wurde, aufgehalten hatten.

Wieso fälschlicherweise? Die These des Mordes durch Kleinkriminelle ist immer noch aktuell. Insofern fahndete man nicht fälschlicherweise sondern polizeilich korrekt, nämlich überall da, wo der oder die Täter vermutet werden konnten. Nimmt man es genau, dann wurden die Zigeuner wegen der politischen Rücksichtnahme viel zu zaghaft angefaßt.

In den Akten findet sich unter anderem die rassistische Behauptung von Polizeimitarbeitern, dass die »Zigeuner typischerweise lügen« würden.

Eine solche Aussage von Polizeimitarbeitern findet sich nicht in den Akten.

Die von van Riel hingeschluderte Behauptung ist - tata tata tata - eine Lüge. Der korrekte Sachverhalt wurde bereits vor zwei Jahren aufgearbeitet.

Es ist das gleiche in grün, was die linken Rassisten seit Jahren herbeten. Der Verfassungsschutz lügt, also dessen Mitarbeiter lügen typischerweise, vor allem der Temme.

Das zum einen. Zum anderen, der Rassophobie des Autors, die er von serbischen Psychologen auf deutsche Polizisten projeziert, sei ein kleiner Exkurs in die Psychologie empfohlen. Zum einen wird uns der van Riel im demnächst erscheinenden zweiten Teil seines Volkssturmaufsatzes erörtern, warum das Rassismus ist. Für diese Erklärung war leider wegen der großformatigen Abbildung des Tatortfotos kein Platz mehr.

Darüber hinaus muß geklärt werden, was ein Vorurteil ist. Ein Vorurteil ist genau das, was das Wort sagt, eines vor dem Urteil. Oder anders gesagt, es ist jener Aspekt in der komplexen Psyche der Menschen, der sie über alle anderen Tiere hinaushebt, ihnen jenen evolutionären Vorteil brachte, um heute an der Spitze der Nahrungspyramide zu stehen.

Ein Vorurteil verhilft Menschen dazu, blitzschnell zu handeln oder genau nicht. Vorurteile sind jene Filter, die lange vor dem Urteil wirksam werden und das Handeln des Menschen beeinflussen, ehe dieses in langen schlaflosen Nächten zu Tode gegrübelt wurde. Hätte der Mensch keine Vorurteile, würde er sich immer noch auf dem Niveau einer Nacktschnecke durchs die Widrigkeiten des Lebens kämpfen. Nun, beim Autor des ND-Artikels ist das gut möglich, da ihm das wertvolle Instrument von Vorurteilen abhold ist.

Im übrigen: Vorurteile klären Morde auf.

Der Mordanschlag in Heilbronn ist kein Rätsel. Er bleibt nur unaufgeklärt, weil es Politiker so wollen. Würde man den Kriminalisten gestatten, ihre Arbeit zu machen, ließe er sich aufklären. Das aber ist nicht erwünscht, mittlerweile sogar verboten, weil die Sicherheitsinteressen des Staates höher gewichtet sind als das kurze Leben der Michelle Kiesewetter und die Verletzungen des Martin Arnold.
Antworten
#3
Was für ein Spiel treibt Wolfgang Drexler?
Der Vorsitzende des NSU-Ausschusses Baden-Württemberg kämpft für die offizielle Version der Behörden
Fortsetzung in Stuttgart - aber auch Fortschritt? In der letzten Sitzungswoche vor den Sommerferien Ende Juli hat der Landtag von Baden-Württemberg den Untersuchungsausschuss No. 2 zum Polizisten-Mord von Heilbronn eingesetzt. Er wird im September seine Arbeit aufnehmen, Vorsitzender bleibt Wolfgang Drexler, SPD.
Die verschiedenen Statements Drexlers in den letzten Tagen lassen vermuten, dass der Nachfolge-Ausschuss so weitermacht wie sein Vorgänger. Keine gute Botschaft, denn dessen Arbeit war zumindest oberflächlich. Hauptverantwortlicher dafür ist Wolfgang Drexler. Aus aktuellem Anlass ein paar Beispiele.
Ganz im Sinne der Bundesanwaltschaft
Der rätselhafte Kiesewetter-Mord, Schlüsselfall des NSU-Mysteriums, ist für Drexler aufgeklärt - ganz im Sinne der Bundesanwaltschaft: "Die Täter waren allein Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos."
Aber entgegen den Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes: "Ein eindeutiger Nachweis, dass Böhnhardt und Mundlos am Tattag in unmittelbarer Tatortnähe waren, konnte nicht erbracht werden." Drexler verschweigt dieses nicht unwesentliche Urteil.
Antworten
#4
[Bild: nds_logo_neu.png]

Der V-Mann Führer Andreas Temme und die politische/juristische Aufklärung in Form eines Bestattungsunternehmens

Zitat:
Zitat:Das Oberlandesgericht in München hat kurz vor der Sommerpause die Akte Temme geschlossen. Der V-Mann-Führer des hessischen Geheimdienstes Andreas Temme hatte sich zur Tatzeit in dem Internetcafé in Kassel aufgehalten, in dem Halit Yozgat am 6. April 2006 durch zwei Schüsse in den Kopf ermordet wurde. Die Frage, welche Rolle der V-Mann-Führer spielte, der seine Anwesenheit leugnete und vor allem durch Falschaussagen auffiel, sollte auch im Prozess in München geklärt werden. Nun ist der Fall „geklärt“: Das OLG hält Andreas Temme für glaubwürdig und unschuldig, die „Wahrheitssuche“ für abgeschlossen und weitere Beweisanträge der Nebenkläger für überflüssig. Von Wolf Wetzel[*].

Stellen Sie sich einmal vor, sie bekämen folgendes Drehbuchskript zur Begutachtung:

Als junger Mann trägt der Protagonist aufgrund seiner neonazistischen Gesinnung den Spitzname ‚Klein Adolf’. Dann wird er Geheimdienstmitarbeiter beim hessischen Verfassungsschutz. Er ‚führt’ Neonazis als V-Leute. Er und seine als V-Leute geführten Neonazis sollen Straftaten vor ihrer Begehung verhindern. Seine Vorgesetzten bezeichnen ihn als ausgezeichneten Mitarbeiter. Dieser Mann hat einen ‚siebten Sinn’. Als NSU-Mitglieder in Kassel 2006 den Internetbesitzer Halit Yozgat mit zwei Schüssen in den Kopf hinrichten, sitzt er mittendrin. Kurz nach dem Mord verlässt er seinen Internetplatz und legt ein Geldstück auf den Tisch, der mit Blutspritzern bedeckt ist. Der Besitzer liegt tot hinter dem Schreibtisch. Wenig später wird er sich an nichts erinnern: Weder will er das Internetcafe gekannt, noch Schüsse gehört haben, geschweige denn den schwer verletzten Halit Yozgat hinter seinem Schreibtisch gesehen haben.

In den zahlreichen Vernehmungen, erst als Tatverdächtiger, dann als Zeuge bleiben mehr Falschaussagen zurück, als glaubwürdige Einlassungen. Seine Vorgesetzten halten eisern zu ihm, treffen sich mit ihm auf einer Raststätte, machen ihm Mut und erinnern ihn unentwegt an die ‚Kasseler Problematik,’ in der er auch ein bisschen drinstecke.

Das Verfahren gegen ihn wird eingestellt. Heute hat er einen ruhigen Job in der Rentenabteilung des hessischen Innenministeriums.

Sie würden ein solches Skript als haarsträubend konstruiert in den Papierkorb werfen. Tatsächlich hat der V-Mann-Führer Andreas Temme bis heute „einen Stein im Brett“ – nicht nur bei seinen Vorgesetzten.

Das Oberlandesgericht/OLG – ein teures Bestattungsunternehmen

Das OLG hält für glaubwürdig, dass Andreas Temme, der im Nebenraum des Internetcafés saß, keine Schüsse gehört habe – ein Mann, der zum Spaß seine Freizeit im Schützenverein verbringt und im Besitz zahlreicher Waffen ist.

Es sei nachvollziehbar, dass der ca. 1,90 Meter große Andreas Temme dreimal an dem Sterbenden vorbeigegangen war, ohne den hinter seinem 80 Zentimeter hohen Tisch Liegenden gesehen zu haben.

Es hält für glaubwürdig, dass der V-Mann-Führer Andreas Temme weder den dahinter liegenden Halit Yozgat gesehen habe, noch die Blutspritzer auf dem Tisch, auf den er ein Geldstück legte.

Das OLG hält es für plausibel, dass Andreas Temme, als gegen ihn als möglichen Tatbeteiligten ermittelt wurde, erst glaubhaft bestritt, dass er das Café überhaupt kenne, dann glaubhaft leugnete, dass er an diesem Tag dort war und schließlich glaubhaft einräumte, dass er vermeiden wollte, dass seine schwangere Ehefrau davon erfährt, dass er in besagtem Internetcafé in einem „Flirtportal“ surfen gegangen ist.

Und noch plausibler hält das OLG die eigene Entscheidung, die Schmauchspuren an Handschuhen, die in seinem Zimmer (bei seinen Eltern) gefunden wurden, nicht daraufhin zu untersuchen zu lassen, ob sie identisch sind mit der verwendeten Munition der Tatwaffe.
„Sachlich, nachvollziehbar und plausibel“ finden das deutsche Richter summa summarum und üben schon einmal für das Urteil, das bald über eine neonazistische Terrorgruppe namens NSU gefällt werden wird, die – mindestens genauso sachlich, nachvollziehbar und plausibel – aus drei Mitgliedern bestanden habe. Im Namen des deutschen Volkes.

So kafkaesk diese Wahrheitssuche auch ist, sie deckt nur mühsam zu, was der Fall Temme wie kein anderer Stolperstein in der NSU-Aufklärung belegen hilft. Er kann dazu beitragen, bestimmte, vage Ausdeutungen aus dem Weg zu räumen.

Dazu gehört das von vielen geteilte Urteil, der Schlüssel für das „Komplettversagen“ sei schlampige Ermittlungstätigkeit der Polizei und ein institutioneller Rassismus, der die Ermittlungsrichtung leite.

Der Fall Temme in Kassel belegt eindrucksvoll, dass dieser Vorwurf einiges erklären kann, aber auch einiges zudecken und verbergen hilft, wenn es um die Gründe für Ermittlungssabotage, für den Schutz möglicher Mittäter oder Personen geht, die Täterwissen haben.

Die polizeilichen Ermittlungen waren in Kassel – im Gegensatz zu anderen NSU-Tatorten – durchaus konsequent, geradezu vorschriftsmäßig: Man ermittelte tatsächlich in alle Richtungen und stieß somit sehr schnell auf den hessischen Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme. Aufgrund der Beweismittel wurde er als Tatverdächtiger geführt und aufgrund seiner fortgesetzten Unglaubwürdigkeit abgehört – wochenlang und äußerst ergiebig. Dass die Polizei den Verfassungsschutz abgehört hatte, ist sicherlich keine Alltäglichkeit, umso aufschlussreicher sind die Protokolle, nachdem eine von Anwälten entdeckte Manipulation rückgängig gemacht werden konnte. Sie belegen aufs Eindringlichste, wie sich sein Vorgesetzter, LfV-Direktor Lutz Irrgang, wie sich der Geheimschutzbeauftragte des LfV, Gerald-Hasso Hess, bis hin zum hessischen Innenministerium darum bemühten, die polizeilichen Ermittlungen zu sabotieren und Andreas Temme dergestalt zu coachen, dass die in Telefonaten immer wieder erwähnte „Kasseler Problematik“ unter dem Teppich bleibt.

Dass dies kein zufälliges Zusammenspiel überirdischer Kräfte ist, hat bereits im Juni 2012 Gerhard Hoffmann, leitender Kriminaldirektor des Polizeipräsidiums Nordhessen und damaliger Leiter der ›SOKO Café‹, gegenüber den Mitgliedern des NSU-Ausschusses in Berlin ausgesagt. Aus dem Gedächtnis gibt Mely Kiyak folgenden Dialog zwischen Mitgliedern des Untersuchungsausschusses (UA) und dem SOKO-Chef Gerhard Hoffmann (GH) wieder:

»GH: Innenminister Bouffier hat damals entschieden: Die Quellen von Herrn T. können nicht vernommen werden. Als Minister war er für den Verfassungsschutz verantwortlich.

UA: Er war doch auch Ihr Minister! Ist Ihnen das nicht komisch vorgekommen? Jedes Mal, wenn gegen V-Männer ermittelt wurde, kam einer vom Landesamt für Verfassungsschutz vorbei, stoppt die Ermittlung mit der Begründung, der Schutz des Landes Hessen ist in Gefahr. Aus den Akten geht eine Bemerkung hervor, die meint, dass man erst eine Leiche neben einem Verfassungsschützer finden müsse, damit man Auskunft bekommt. Richtig?

GH: Selbst dann nicht …

UA: Bitte?

GH: Es heißt, selbst wenn man eine Leiche neben einem Verfassungsschützer findet, bekommt man keine Auskunft.«
(FR vom 30.6.2012)

Eigentlich hatte der Leiter der ›SOKO Café‹ bereits sehr früh alles Nötige gesagt, wie die ‚Aufklärung’ vonstatten zu gehen hat. Er hat die ‚rote Linie’ gezogen – und alle haben sich daran gehalten. Bis heute.

Dass das Gericht in München diese ‚rote Linie’ ohne tödliche Gefahr überschreiten könnte, dass diese auch die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse in Berlin und Wiesbaden übertreten könnten und müssten, wäre ihre Aufgabe, ihre Pflicht.

Dass sie es dennoch nicht tun, liegt ganz sicher nicht an mangelndem Wissen, schon gar nicht an fehlenden Möglichkeiten.

Ermittlungsmethoden

Wer sich mit polizeilichen Ermittlungstätigungen und -methoden beschäftigt, wird schnell erfahren, dass dort ›der Zufall‹ – also die Lehre vom Unwahrscheinlichen – als Erkenntnismethode nicht vorkommt. Zu Recht. Denn polizeiliche Ermittlungsmethoden gehen vom Gegenteil aus: von der Wahrscheinlichkeit eines Geschehensablaufes. Denn weder die Polizei noch ein Staatsanwalt noch ein Richter kennen die Wahrheit. Sie könnten im besten Fall nur ein Geschehen rekonstruieren – mithilfe von Indizien, Zeugen und Spuren. Ausgangspunkt ist folglich nicht ein Geschehen, ein bestimmtes, sondern verschiedene Geschehensabläufe, die sich aus den ›Beweismitteln‹ ergeben. Das bekommt – in der Theorie – den Namen: Ermittlungen in alle Richtungen.

Am Ende dieses Ermittlungsprozesses bleibt ein Geschehensablauf, der aufgrund der vorhandenen Beweismittel in sich konsistent ist, am plausibelsten rekonstruiert werden kann.

Nimmt man alle uns vorliegenden Beweismittel im Fall Kassel zur Grundlage und handelt nach diesen polizeilichen Prämissen, dann kommt man zu einem recht eindeutigen Ergebnis:

Für den Geschehensablauf, den Polizei und Gericht für die Ereignisse in Kassel für plausibel halten, spricht so gut wie nichts: Es gibt keine einzige Zeugenaussage, die die NSU-Mitglieder Mundlos und Böhnhardt als unmittelbare Tatbeteiligte nahelegen.

Einzig und allein die Tatwaffe (eine Česká 83), die im Brandschutt des Hauses gefunden wurde, in dem auch die NSU-Mitglieder wohnten, lässt eine Täterschaft des NSU infrage kommen. Mehr nicht.

Das ist ein schwacher, um nicht zu sagen, hauchdünner Beweis. Denn damit ist weder geklärt noch bewiesen, dass die beiden NSU-Mitglieder auch die Täter waren – selbst wenn man davon ausgeht, dass sich die Waffe tatsächlich im Besitz der uns bekannten NSU-Mitglieder befand.

Gegen den Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme sprechen zahlreiche Indizien und Sachbeweise:

Ein neonazistischer Hintergrund
Ein Duz-Verhältnis zu dem V-Mann und Neonazi Benjamin Gärtner, der zum NSU-Netzwerk zählt
Die Anwesenheit zur Tat- und Mordzeit
Das Mitführen einer Plastiktüte, in der sich laut Zeugenberichten die Tatwaffe befunden haben könnte. Von dieser berichtete auch seine Ehefrau, in einem abgehörten Telefonat: »willst du nicht mal auf mich hören? Ich sage noch, ne, nimm keine Plastiktüte mit!« (tagesspiegel.de vom 8.6.2015)
Das Auffinden von Handschuhen, an denen sich Schmauchspuren befinden, die identisch mit denen sind, die die Tatwaffe hinterlässt
Die Verweigerung einer Zeugenschaft
Zahlreiche Falschaussagen in Verbindung mit Absprachen von Falschaussagen
Die Verhinderung der Aufklärung angeblicher ›privater‹ Umstände durch seine Vorgesetzten

Vergleicht man – ohne Ansehen der Person – die Indizien und Sachbeweise, die für eine Täterschaft der drei stets genannten NSU-Mitglieder und/oder für die (Mit-)Täterschaft von Andreas Temme sprechen, dann braucht man für dieses Ergebnis keine kriminalistische Ausbildung.

Geht man – gemäß der vorliegenden Beweismittel – von einer 20-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Täterschaft der uns bekannten NSU-Mitglieder aus, so belasten die restlichen 80 Prozent den hessischen Verfassungsschutzmitarbeiter Andreas Temme wegen möglicher Mittäterschaft bzw. Beihilfe zu Mord.

Fänden die polizeilichen Ermittlungsgrundsätze tatsächlich Anwendung, würde das Ermittlungsergebnis im Mordfall Kassel geradezu zwingend zu einer Anklage gegen Andreas Temme führen.

Dass dies bis heute nicht passiert ist, hat auch nichts mit Zufall zu tun.

Anders formuliert: Wenn die genannten „Beweismittel“ hinreichend die Täterschaft der beiden NSU-Mitglieder Mundlos und Böhnhardt belegen, dann müsste Andreas Temme zehn Mal lebenslänglich erhalten.

Ein gekürzte Fassung findet sich in der Tageszeitung ‚Junge Welt’ vom 25.7.2016
Antworten
#5
Richter Götzl glaubt Ex-Geheimdienstler Temme, entblößt NSU-Schauprozess

Am 06.04.2006 erschossen Unbekannte Halit Yozgat, den Betreiber eines kasseler Internetcafes. Dieser letzte Tatort der Ceska-Mordserie bot Ermittlern zum ersten Mal eine heiße Spur: Ausgerechnet war der Agent des Geheimdienstes „Verfassungsschutz“ Andreas Temme einer der Tatverdächtigen. Dessen Darstellung ist, dass er von der Erschießung nichts mitbekommen hätte, obwohl er am Tatort zur Tatzeit anwesend war. Er verließ zur Tatzeit den Tatort, nachdem er bezahlte und umsonst nach Halit Yozgat gesucht hätte, der erschossen hinter dem Schreibtisch lag.

Hier ist die polizeiliche Tatortbegehung mit ihm zu sehen:




Im Juli 2016 verlautbarte der vorsitzende Richter des münchner NSU-Prozesses, Manfred Götzl, dass der Staatschutz-Senat ihm glaube. Götzl begründete die Einschätzung u. a. mit der Aussage eines mehr als dubiosen Zeugen, der zeitweise gleichfalls als Tatverdächtiger galt.


Laut Manfred Götzl seien Temmes …
„… Angaben (…) mit den Aussagen der anderen Zeugen vereinbar, sagte Götzl.“ (n-tv)
Diese Einschätzung ist sachlich falsch: Andreas Temme behauptet als einziger Zeuge, überhaupt nichts von der Erschießung mitbekommen zu haben. Die anderen vier im Internetcafe anwesenden Zeugen nahmen im Gegensatz dazu unterschiedliche Aspekte des Anschlages wahr:
Beispielsweise könnte eine Zeugin die von einem Schalldämpfer unterdrückte Schüsse gehört haben. Sie sagte 2006 der Polizei:
„nachdem meine Tochter reinkam, vergingen noch drei Minuten”, sowie „und dann drei Geräusche ‚tack tack tack’“, „irgendwie so, als ob draußen jemand gegen die Wand des Raumes klopft“. (nsu-watch)
Zwei andere junge Zeugen spielten das Ballerspiel „Call of Duty“: Emre E. sagte dem Gericht, dass er ein dumpfes Geräusch gehört habe, „er habe das mit einem herabfallenden PC in Verbindung“ gebracht. (ebd) Auch der andere spielende Jugendliche dachte, es sei etwas heruntergefallen, „er habe gedacht, ein Ordner.“  (nsu-watch) Das Geräusch könnte vom fallenden 90kg schweren Körper Yozgats herrühren, als er hinter dem Schalter zusammenbrach.
Die Darstellung von Götzl basiert wesentlich auf der polizeilichen Zeugenaussage von Faiz Hamadi Sh., die er im Jahr 2006 tätigte. Der Zeuge erschien nicht im Prozess, offenbar weil er jetzt im nahen Osten lebt.
Er telefonierte zum Zeitpunkt der Tat in einer Telefonkabine, direkt neben Halit Yozgat. Zwar hörte er Schussgeräusche, hätte dann jedoch erstmal weitertelefoniert. Dann wäre er aus der Glastür der Kabine herausgetreten, hätte jedoch vergebens nach Halit Yozgat gesucht. Erst Minuten später kam Vater Ismail Yozgat ins Cafe und bemerkte augenblicklich seinen Sohn hinter dem blutverschmierten Schreibtisch liegen!
Hamadi Sh. sagte aus, dass er wegens seines Arbeitgebers überhaupt erst auf das Internetcafe aufmerksam wurde. Er hätte gegen Mittag von dort aus mit seiner Familie telefoniert. Am Nachmittag kehrte er ins Cafe zurück; es wäre um einen privaten Autokauf gegangen.
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Auch aufgrund dieser unglaubwürdigen Darstellung nahm die Polizei Hamadi Sh. kurzzeitig als Tatverdächtigen fest, genauso wie später Andreas Temme, der sich nicht auf den Zeugenaufruf meldete!
Laut veröffentlichter Polizeiakten waren die beiden Männer, Temme und Sh., im gleichen Schützenverein! Sh. Arbeitgeber wurde 2001 wegen Handels mit Haschisch festgenommen. Während der Hausdurchsuchung wurden bei Temme „3,7 Gramm Haschisch“ gefunden.
„Im Schützenverein sei der Herr R., ein Polizeibeamter, Vorstand, es sei rausgekommen, dass Temme dort auch Befragungen durchgeführt hätte.“ (nsu-watch)
Es wäre wichtig, diesen Spuren nachzugehen. Auch Vater Yozgat glaubte Hamadi Sh.´s Darstellung nicht.
„Vorrangegangen seien Gespräche mit İsmail Yozgat, der immer wieder beteuert habe, den Angaben von Hamadi S. keinen Glauben zu schenken, weil Hamadi S. bereits eine Woche zuvor im Café gewesen sei.“
Das politische Problem ist jedoch, dass die Hinweise in den kriminellen Bereich verweisen. Daher werden sie weder seitens der Untersuchungsausschüsse noch von der NSU-Nebenklage ernst genommen.
Wenn Manfred Götzl auf diesen Zeugen verweist, um Temme zu entlasten, dann trifft er indirekt den wunden Punkt des ganzen Prozesses: Die Vorverurteilung der toten Böhnhardt und Mundlos!
Wenn Hamadi S. nicht den erschossenen Halit Yozgat im Cafe gefunden hat, dann könnte dies auch Andreas Temme passiert sein. Alternativ müsste die Nebenklage auch Hamadi Sh.´s Darstellung anzweifeln – dann würde sie aber einen zentralen Punkt der Anklageschrift schwächen! Laut der wäre die Ceska-Mordserie aus rassistischen Fremdenhass von deutschen „Nazi-Mördern“ begangen worden. Da passt Faiz Hamadi S., ein Mann aus dem nahen Osten, nicht dazu. Deswegen gab es keinerlei kritische Nachfragen im Prozessverlauf.
Dieser Einordnung fügen sich bis heute Richter, Anwälte, parteiübergreifend Politiker, gleichgeschaltet wirkende Medien. Der Fall Yozgat bildet da keine Ausnahme:
Sämtliche neun Opfer der Ceska-Mordserie wurden vor ihrer Ermordung bedroht, teilweise erpresst, übrigens auch Halit Yozgat. An keinem NSU-Tatort gibt es DNA-Spuren, Fingerabdrücke von Böhnhardt, Mundlos. Diese Hinweise werden ignoriert, da die Haupttäter feststehen, genauso wie das Motiv. Deswegen ist der NSU-Prozess ein Schauprozess: Das Urteil steht von vornerein fest.
Im Sinne der Aufklärung wäre wichtig, die bis heute unbekannten islamistischen Informanten von Andreas Temme näher zu beleuchten, etwa auf Verbindungen zur Mordserie. Temme rief 20 Minuten nach der Erschießung eine bis heute unbekannte Person an: 0152/03957141. Der Anschlussinhaber war polizeilich nicht feststellbar gewesen. Eine Geheimnummer?  Wie konnte die Tatortsicherung das Handy in der Hosentasche von Halit Yozgat übersehen, so dass es in der Gerichtsmedizin gestohlen wurde? Warum fragte die Polizei um Erlaubnis, die Informanten Temmes abhören zu dürfen?
Die Opfer und ihre Familien verdienen, dass ihnen reiner Wein eingeschenkt wird, und dass sie nicht weiter für politische Zwecke missbraucht werden.
Antworten
#6
Was geschah in Eisenach am 4.11.2011? Dicke Luft bei den Linken

Warum wurde in Sachsen, in Thüringen, in Baden-Württemberg und im Bundestag ein zweiter NSU-Ausschuss notwendig? Wozu braucht man zu ein und demselben Thema bislang 11 Parlamentarische Untersuchungsausschüsse? Warum reicht der seit 3.5 Jahren laufende NSU-Prozess nicht aus?
Die Antwort ist überraschend trivial: Das NSU-Narrativ der Leitmedien, der Bundesregierung, der Altparteien in den Parlamenten von CDU bis Antifa ist nicht bewiesen, daran hat auch Zschäpes „umfassendes Geständnis“ nichts verändert. Man glaubt ihr nicht, man glaubt der Anklagebehörde nicht, die ein Werkzeug der Bundesregierung ist, man glaubt dem Staatsschutz des BKA nicht, der die Ermittlungen zum NSU durchführte und das angeklagte Narrativ konstruierte.
Untergeschobene Nachträglich gefundene Beweise (Waffen, Paulchenvideos, Handschellen, Raubgeld etc.) und die verzweifelte Suche nach Tatort-Beweisen, die es nicht gibt, die Suche nach dem „Netzwerk von Kameraden“ (NSU 2.0) als Döner- und Polizistenmörder, die entlarvende Einsetzung von Gutachtern, um dieses Netzwerk doch noch zu finden, darunter Stasi-Kahane-Stiftung-Staatsantifas wie Königs ehemaliger Büroleiter Quendt, das macht die „Beweisfindung“ immer lächerlicher. Die allumfassende Bundestagskoalition der Fehlleiter und Fehlgeleiteten dilettiert.
Wahnsinn:

[Bild: Zwischenablage20-1.png]

Kerntrio? Von was? Avanti Dilettanti… die Polizeibehörden haben die Tatorte versaut, und die Staatsanwaltschaften haben „Rücksichten genommen“. Wer wies das an? Pumuckl ganz dicht bei Binninger, da passt kein Blatt dazwischen. Staatsschützer unter sich.
Herausgefordert wird das NSU-Narrativ des Staates BRD und seiner Leitmedien seit Jahren von Bloggern, von Schriftstellern, von Filmemachern, und die wesentliche Grundlage dieser Herausforderung sind die Akten des BKA zum Fall NSU, was durchaus ein erhebliches Mass an Ironie darstellt. Ausgerechnet die Ermittlungsakten der Polizei- und Justizbehörden sind der Anker für „Verschwörungstheorien zum NSU“, die durch weitere Ermittlungsausschüsse „entkräftet werden sollen“:
Thüringer Geheimhaltung, BKA-Informantenschutz, und Bundestags-Verschwörungsbekämpfer
Solche link(isch)en Verhaltensweisen erzeugen immer Gegenwehr, zurecht, und so kam es, wie es kommen musste:
Die Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König veröffentlicht in ihrer Internetseite “Haskala” zeitnah Protokolle der Zeugenbefragungen im thüringer Untersuchungsausschuss. Der Blogger “fatalist” brachte heute eine neue Info, jedoch aus einem Wortprotokoll des thüringer Landtages: Dort steht, dass die Handydaten, der am Einsatz am 04.11.11 beteiligten Polizisten, “geschreddert” wurden! König bestätigte diese Info, erklärte jedoch nicht, warum diese wichtige Info in ihrem Protokoll fehlt. http://friedensblick.de/19320/nsu-polize...dtmundlos/

[Bild: Zwischenablage23.png]

Video
Wolfgang Schorlau kommt auch vor, und der unvermeidliche Hajo Funke, auch diese Zwei wollen den Verfassungsschutz drankriegen, weil es vor allen Anderen die Polizei versaut hat, und das in Heilbronn ebenso wie in Kassel, Stregda und Zwickau. Auf Weisung oder auch nicht, aber versaut hat es die Polizei. Schorlau ist da auch nicht up to date, was das vermeintliche Auffinden von Heilbronner Dienstwaffen im Womo angeht, denn die gab es dort nicht. Was es gab, das war Heilbronner Dienstmunition, jedenfalls ist das die Aussage von KHK’in Knobloch, man habe im INPOL keine Waffennummer überprüft, sondern eine Hülsenboden-MEN-Losnummer. Ergebnis: Soko Parkplatz…
Stand aber, obwohl elementar wichtig, nicht in Frau Königs Haskala-Ticker drin… Staatsschutz, Sie verstehen? Es gab am 4.11.2011 keine Heilbronner Dienstwaffen im Womo. Bis man Dummys hineinpackte, so vermutet es Schorlau in seinem Krimi. „Stenzel war’s“.
Das war im Februar 2016, und spätestens seit damals stehen sämtliche subjektiven und unvollständigen Haskala-Protokolle auf dem Prüfstand. Ebenso wie die Machwerke von NSU Watch aus dem Prozess und aus den Ausschüssen sind sie nicht objektiv, sondern nachgerichtet. Manipulationen inklusive.
Objektiv sind nur Wortprotokolle, welche es nur vom 1. Bundestagsausschuss und vom 1. Ländle-Ausschuss gab.
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Im April 2016 bekämpften die Linken einen fiktionalen NSU-Film:
NSU: linke Kulturbanausen mit faschohaften Naziflausen

[Bild: l%C3%BCgenpresse_vorwurf.png]

Linke hatten und haben zuweilen ein mehr als nur gestörtes Verhältnis zur Kunst. Rechte auch, aber das ist nicht Thema dieses Artikels.
Linke geben den Kulturfaschisten, würden am liebsten Bücher und Zelluloid verbrennen, nur damit das Teufelswerk nie die Menschen landauf landab begeistert.
Drei Linke haben sich in Kunstkritik geübt und sind damit mächtig auf die Schnauze gefallen. Lecorte (Jentsch) ist fachlich auf die Schnauze gefallen, auch wenn ihm die öffentliche Entgegnung Schorlaus an sein alter ego Walter Gröh überhaupt nicht in den Kram paßte.

[Bild: 160407_k%C3%B6nig_dlr_nsu_die_fiktion_geht_zu_weit.png]

Eine extremistische Bäuerin definiert die Regeln fiktionaler Kunst, damit auch Helden des Kartoffelackers verstehen, wer die schlimmen Finger sind.
Wenn das jetzt so dargestellt wird, dann wird damit natürlich ein gewisser Eindruck erzeugt und damit auch ein gewisser Abschluss gegeben im Sinne von: Dieser NSU-Komplex kann nie aufgeklärt werden, weil im Zweifelsfall sogar Zeugen ermordet werden durch mutmaßlich den Verfassungsschutz. Das suggeriert ja der Film, und das finde ich, da sage ich, da geht Fiktion zu weit, wenn sie Realität benutzt, um sozusagen in einem noch nicht aufgeklärten Fall Antworten zu geben oder Antworten zu suggerieren.
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Im Juni 2016 ging es weiter:
Warum die Antifa ein Buch bekämpft: „Die schützende Hand“ (Wolfgang Schorlau)
Die neueste ZDF-Doku dazu gab Katharina König die Gelegenheit zu begründen, warum die offizielle Wahrheit zum 4.11.2011 Blödsinn ist:

[Bild: Zwischenablage26-1-620x347.png]

Video
Da war alles bestens, Kathi hatte verstanden, dass der 4.11.2011 in Eisenach ganz anders ablief, als es in der Anklageschrift des NSU-Prozesses steht. Selbstmord sei Quatsch.
Stimmt, ist Quatsch. Und illegal. Hochgradig.
Und dann, kurze Zeit später… war alles ganz anders: Fest der Linken, 25.6.2016

[Bild: bl19.png]

Dazu blogten wir hier im Juni 2016:
Dehm gab den Moderator, warum nicht sein Angestellter Christian Klar?,  und Kathi bekämpfte Verschwörungstheorien des NSU-Krimiautors Wolfgang Schorlau und seines Helfers Ekkehard Sieker (Co-Autor von „Das RAF-Phantom“ zusammen mit Gerhard Wisnewski) auf der Bühne.

[Bild: wsb_400x240_IMG_0045.jpg]
Schorlau hält das Buch, Sieker im roten Pulli

[Bild: lehle5.png]

Da gab es also mächtig Zoff unter den Linken.

[Bild: Zwischenablage21.png]

Wenn Antifas twittern…

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Und als Highlight:

[Bild: lehle14.png]

Halten wir fest:
Was Kathi im Fernsehen erzählte, „Leichenfuhre abgestellt“, das ist exakt das Gegenteil dessen, was König in ihrer Ausschussarbeit praktiziert: „Die Anklageversion erweiteter Suizid des 4.11.2011 in Stregda stimmt“.
Doppelzüngigkeit, Bigotterie, oder nackte politische Erfordernis im Sinne der Staatsräson NSU?
Halten wir weiter fest:
Die Linksextremen, egal ob Luxemburg-Stiftungs-Burschel, ob NSU-watch, ob Haskala-König, verteidigen verbissen die NSU-Version der Bundesregierung, „Selbstenttarnung des NSU am 4.11.2011“ statt Doppelmord, „NSU-Kerntrio BMZ“ mit Pau’schem Netzwerk von Kameraden statt Beweise für die Verstrickung von Mundlos und Böhnhardt in Taten, die sie als „Kerntrio“ überhaupt qualifizieren würden, und so werden aus den Antifas und Linken die besten Helfer des Tiefen Staates. Sowas war noch nie…
Mord an einer Leiche
Das Ende der bundesdeutschen Linken im NSU
Mühsam konsolidiert in einem staatlich subventionierten Antifaschismus, der von den ebenso staatlich finanzierten braunen Gespenstern abhängt wie das Weihwasser vom Teufel, kommt da plötzlich der bürgerliche Staat daher und jubelt den Armen die NSU-Wundertüte unter. Gemein auch.
Der süße Duft des bürgerlichen Rattengiftes dringt aus jeder Pore dieses Danaergeschenks; schließlich sollen es die halbblinden, frustrierten Linken schnell und unreflektiert fressen und schleichend daran verrecken.
So gemein ist der bürgerliche Onkel.
.
September 2016: Eine ausführliche Darstellung der denkwürdigen Diskussion vom Fest der Linken erscheint, 18 Seiten lang.
Siehe:
„Besenrein“ – oder: „Wie viel Staat steckt im NSU?“
Und diese 18 Seiten haben es in sich. Die sind eine ganz andere Hausnummer als die linksextremen Tweets zu dieser Diskussion. Sie erklären auch, warum keine einzige Zeitung es wagte, diese Diskussion ausführlich zu dokumentieren.

[Bild: bl1.png]

Ende Teil 1
http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/06...en-teil-1/
Kommentare:


"Ja das hat es wirklich in sich.
Muss man die vom Blättchen einfach mal loben.
Eigentlich müssten beim Menzel sofort die Handschellen klicken. Schon schwach @ deutsche Polizei das ihr den Vertuscher an dem Mord an eurer eigenen Kollegin frei rum laufen lasst. Und die wahren Täter laufen auch noch frei herum.
Ach und von allen Handy sind die Daten vom 4.11. gelöscht. Was für ein Zufall"

"Noch viel lobenswerter ist die Tatsache, daß es von einer Frau stammt. Sie zertrümmert das Konstrukt der tumben Weiber der Glaubensgemeinschaft NSU mit messerscharfer Logik, die sich an Fakten orientiert.
Man muß es sich immer wieder vor Augen führen, bis auf Binninger und ab und zu mal der eine oder andere Mann, wird dieser okkulte Kreis von Pau, Renner, König, Köditz und Mihailic repräsentiert, die auf Fakten und Akten keinen Wert legen. Stattdessen verfolgen sie verbissen das Ziel, daß die Morde, Raubüberfälle usw., zwingend von Nazis durchgeführt worden sein müssen. Warum?
Die Linken haben sich ihre van der Lubbes der Neuzeit geschaffen, ihren eigenen Reichstagsbrand in Szene gesetzt, weil ihnen der Feind abhanden gekommen war. Es wird ihn biter auf die Füße fallen.
Keine weiteren Fragen, euer Ehren."
Antworten
#7
Was geschah in Eisenach am 4.11.2011? Dicke Luft bei den Linken Teil 2

Wie sich die Auseinandersetzung zwischen der Antifa und dem Autor Wolfgang Schorlau (samt Akten-Mann Sieker) seit 2015 langsam aber sicher entwickelte, das haben wir in Teil 1 nachgezeichnet. Dass es jedoch zu einem derart fulminanten Showdown beim Fest der Linken mit Kathi König kommen würde, das war dann doch überraschend.

[Bild: bl1.png]

Und noch viel überraschender war es, wie gut dieses Gewitter dokumentiert wurde, und wie klar das Urteil über die Arbeit der Untersuchungsausschüsse zum NSU speziell in Thüringen ausfiel, und wie vernichtend es ist. Das war nicht zu erwarten, in dieser Deutlichkeit jedenfalls nicht, darum erfreut es umso mehr.
Am 25. Juni dieses Jahres fand im Grünen Salon der Berliner Volksbühne eine Podiumsveranstaltung der LINKEN statt.[2] Unter der Moderation von Dieter Dehm ging es um den NSU-Komplex und speziell die Arbeit der beiden diesem gewidmeten Untersuchungsausschüsse des Thüringer Landtages. Dabei lieferten sich Katharina König, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag und Mitglied beider Ausschüsse, und der Schriftsteller Wolfgang Schorlau sowie der Wissenschafts-journalist Ekkehard Sieker einen zum Teil sehr heftigen Schlagabtausch.
Danke dafür. Sowohl an Schorlau/Sieker als auch an Frau Muthesius. Das war tatsächlich heftig. Lesen, sehr aufmerksam lesen, es geht gleich zu Beginn zur Sache, und wird auf 17 Seiten (+ 1 Womo-Foto) garantiert nicht langweilig.
Es ist jedoch hilfreich, wenn Sie mit dem Artikel (derselben Autorin) aus dem Dezember 2015 beginnen, wo es um die Widersprüche zum 4.11.2011 in Schorlaus Krimi geht, und darum, warum die offizielle Version nicht stimmen kann:
Wenn das die offiziell-offiziöse Version ist, dann existiert auch noch eine inoffizielle? „Zumindest muss es noch eine wahre Version geben“, entgegnet Ekkehard Sieker im Gespräch mit der Autorin, „denn an der, die Sie gerade zusammengefasst haben, stimmt, außer dass es die 26 Tatorte gibt, Böhnhardt und Mundlos tot sind und Zschäpe sich gestellt hat, nichts.“
Sieker ist studierter Physiker und seit Jahrzehnten investigativer Journalist, war lange beim ARD-Magazin „Monitor“, als es noch einen besonders scharfen Biss hatte, und hat den sogenannten NSU-Komplex für das jüngste Buch des Sachthriller-Autors Wolfgang Schorlau, „Die schützende Hand. Denglers achter Fall“, minutiös recherchiert.
Sieker verweist darauf, dass viele wichtige, aber keineswegs alle seine Rechercheergebnisse in Schorlaus Buch eingeflossen und dort – ungewöhnlich für einen Krimi – mit Quellen dokumentiert sind.
Das offizielle Narrativ, das auch vom Thüringer NSU-Ausschuss und insbesondere von dessen linken Damen verteidigt wird, das zerreisst Sieker bereits 2015, und das ist auch der Grund für den heftigen Schlagabtausch jetzt im Juni:
Zu den Tatorten der vorgeblichen Verbrechen des Terzetts: „Meine Nachforschungen“, so Sieker, „haben ergeben, dass die Ermittlungsbehörden für keinen, keinen einzigen der 26 dem Trio zugeschriebenen Tatorte über eindeutige Beweise verfügen, dass auch nur jeweils eine der drei Personen dort anwesend war. Keine Fingerabdrücke, auch nicht andere, wirklich belastbare Spuren – weder von Böhnhardt und Mundlos noch von Zschäpe.“
Zur „Selbsttötung“ im Camper: Mundlos soll Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Beide starben laut Obduktionsbefund durch sogenannten Krönleinschuss (Nahschuss in den Schädel) mit einer Pumpgun. „Ebenfalls laut Obduktionsbefund hätten dadurch im Camper etwa zwei Kilogramm Hirnmasse verspritzt worden sein müssen. Tatortfotos von Mundlos, der sitzend an eine Wand gelehnt aufgefunden wurde, zeigen aber einen völlig sauberen Hintergrund. Darüber hinaus ist auch keinerlei Hirnmasse asserviert worden.“
Läuft darauf hinaus, dass das Womo gar nicht der Tatort gewesen sein kann, bzw. die Leichen dort umverlagert wurden. Hirn-Blut-Matratzen-Paradoxon heisst das hier im Blog.
Und: Die Kammer der Pumpgun neben Mundlos war leer und der Verschluss offen, was angesichts der Mechanik der Waffe bedeutet, dass er sie in dem Moment, als es ihm den Hinterkopf wegblies, mit physischem Krafteinsatz noch selbst entladen haben müsste.
Übrigens: Die Pumpgun war clean – keine Fingerabdrücke auf Lauf und Schaft, auch nicht auf den Patronen in der Kammer. Handschuhe trug Mundlos aber nicht.
Dieser klare Vortrag der BKA-Akteninhalte musste sowohl den Erfurter als auch den Bundestags-Ausschuss herausfordern, hatten doch beide Staatsschutz-Veranstaltungen diese Fakten ebenso vertuscht wie es die Lügenpresse seit 5 Jahren fast schon tut.
Weiter: Mundlos soll vor seinem Selbstmord ja noch den Camper in Brand gesteckt haben. Das hätte bei der Obduktion eine erhöhte Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Konzentration im Herzblut von Mundlos ergeben müssen. Dieser sogenannte CO-Hb-Indikator zeigt mit viel höherer Verlässlichkeit als etwa Verbrennungspartikel in den oberen Atemwegen an, ob ein Mensch unmittelbar vor seinem Tode Rauchgas inhaliert hat. Bei Mundlos betrug der Wert drei Prozent, absolut im Normbereich. Rauchgaseinatmung ausgeschlossen. Als der Brand ausbrach, war auch Mundlos mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits tot.
Auch hier ist das Vertuschen Staatsschutz-motiviert, denn die Bundestagslügner vom 21.11.2011 mussten geschützt werden. „Mundlos hatte Russ in der Lunge“. Nein, Lüge, strafbewehrt, bis zu 5 Jahre Knast… Pensionsverlust. Wird vertuscht. Flächendeckend. Fast:

[Bild: russ.jpg]

Dr. Müller: Die Rußlungen-Lüge wurde gezielt eingesetzt, um eine größere Lüge zu stützen, nämlich den Selbstmord im Wohnmobil. Dieser wird natürlich auch durch andere Manipulationen gestützt, unter anderem dadurch, dass das Ergebnis der Untersuchung der Hände und Kleidung der beiden Toten auf Schmauchspuren bisher recht geschickt aus dem Prozess herausgehalten wurde, wie ich im Dossier ebenfalls mithilfe der Zeitungsberichte zeige. Ebenfalls nicht im Prozess behandelt wurde die Tatsache, dass auf der angeblichen Selbstmordwaffe keine Fingerabdrücke von Uwe Mundlos gefunden wurden, obwohl er bei Auffinden keine Handschuhe trug.
Schauprozess, Kasperles-Ausschüsse, Lügenpresse.
Die Manipulation begann sehr früh, darüber beklagte sich auch KHK Lotz, 2016 in Erfurt.
Sieker:
Und nicht zuletzt der Ablauf des vorgeblichen Selbstmordes: Die beiden Streifenpolizisten, die sich dem Camper genähert hatten, hörten, wie sie zu Protokoll gaben, zwei Knallgeräusche (aus denen in späteren Ermittlungsunterlagen „drei Schüsse“ wurden) – im Abstand von maximal 20 Sekunden. In diesem Zeitraum hätte Mundlos demnach Böhnhardt erschossen, dann den Brand gelegt und anschließend sich selbst getötet haben müssen. Eine solche „Choreographie“ halten Experten für praktisch undurchführbar. Die Zeit ist einfach zu knapp, zumal keine Brandbeschleuniger nachgewiesen wurden.
Eine weitere Unerklärlichkeit in diesem Kontext: Die Vorhänge vor den Fenstern des Campers waren geschlossen. Wie konnten Böhnhardt und Mundlos die Annäherung der Polizisten gegebenenfalls überhaupt bemerken?
Das kann der König ebensowenig gefallen wie dem Binninger und seiner Pumuckl. Es zeigt das Ausschussversagen so herrlich auf, und bestätigt „Desinformationsblogs“ wie diesen hier…
Das hier ist nicht gut, aber auch kein Beinbruch:
Zu den „aufgefundenen“ Waffen: Im Camper sind laut Protokoll insgesamt acht Waffen gefunden worden, darunter die beiden Heilbronner Dienstwaffen. Alle waren ebenso clean wie die Pumpgun. (Experten sprechen in einem derartigen Fall von einem hoch professionellen Tatort.)
Und die Maschinenpistole, mit der auf die Polizisten gefeuert worden sein soll, fand sich auf der Sitzbank des Campers und zugleich in einer Plastiktüte zusammen mit einem Revolver unter dem Kühlschrank. Beide Varianten sind protokolliert. Nur eine kann stimmen. Die letztere wirft allerdings eine grundlegende Frage auf: Was könnte Böhnhardt und Mundlos veranlasst haben, die Waffe nach der Ladehemmung in dieser Form zu deponieren?
Nein, das trägt wohl nicht, das ist lediglich eine unscharfe Protokollierung; es ist im Gegenteil noch viel drastischer:
Auch die Maschinenpistole im Womo wurde 2 mal gefunden und 2 mal gesichert
Einmal, als der Bockwürstchenonkel KOK Lotz am 4.11.2011 spätabends vorbeikam, und einmal am nächsten Tag im Fahrerhaus, aber fototechnisch auf der Sitzbank. Waffenrochaden noch und nöcher… hochgradig kriminell. Erst 7 Waffen, dann 8, wobei bereits die 7 Waffen manipuliert gewesen sein dürften.
Auch hiermit macht man sich nicht gerade beliebt bei Polizei und bei strammeren linken NSU-Fachfrauen, Herr Sieker. Auch nicht bei der in Sachsen:
Die Česká wiederum wurde in Zwickau entdeckt, aber nicht in der Wohnung des Terzetts, sondern in dem aus dieser beräumten Brandschutt vor dem Haus – und zwar erst fünf Tage nach dem Baggereinsatz, zusammen mit acht weiteren Feuerwaffen. Muss noch erwähnt werden, dass auch diese Waffen keine verwertbaren Spuren aufwiesen?
Ist doch klar, dass (nicht nur) Kathi ihn verfluchen würde:
Wenn aber nicht das Zwickauer Terzett, welche Täter oder Tätergruppen haben dann die in Rede stehenden Attentate, Morde und anderen Straftaten begangen?
Wer hat Böhnhardt und Mundlos umgebracht?
Und wer in welcher Behörde hat die parallelen Tatortzerstörungen in Thüringen und Sachsen angewiesen sowie für den 4. November 2011 und gegebenenfalls noch danach die „Beweismittel“ so arrangieren lassen, dass der Öffentlichkeit und den bisherigen Untersuchungsausschüssen im Bundestag und in immerhin sechs Länderparlamenten*** seitens der vortragenden und befragten Staatsschutzvertreter überhaupt eine Gesamttäterschaft des Terzetts plausibel gemacht werden konnte?
Au Backe… dass musste Ärger geben. Wenn Schorlau und Sieker auf eine echte linksextreme Thüringer Nichtaufklärerin treffen würden, auf offener Bühne, dann war der Ärger vorprogrammiert. Heftig.
Was im Internet fehlt: Seite 18, das Bild. Kennen Blogleser unverpixelt und in Farbe.

[Bild: bl18.png]

Das ist nicht die Auffindesituation, das ist in der Halle Tautz, nach dem Abschleppen, nach Entnahme der Leiche Böhnhardt, und die Pumpgun, auf der der angeblich Zuersterschossene (Böhnhardt) lag, nach der PD Menzel im Womo harkte, um die Gerichtsmedizinerin Prof. Dr. Mall wegen der Leichenflecken zu instruieren.
Wie diese Waffe nach dem angeblichen finalen Mundschuss des Herrn Mundlos unter die bereits im Gang liegende Leiche Böhnhardt kam, das gehört zu den grossen Mysterien des 4.11.2011 in Eisenach.
Weil es denklogisch ausscheidet, zwingend, und schon dieser Regiefehler die Range-Ziercke-BKA-Hypothese auf den Müllhaufen befördert. Ganz unabhängig von Russ, Lungen, CO, durchgeladener Pumpgun.
Beweismanipulation im grossen Stil. Sieker dürfte das doch sehr an Bad Kleinen erinnert haben. Damals, so steht es jedenfalls in seinem Buch von 1992, wurde ebenfalls der Tatort massiv manipuliert:
Das Problem mit dem Schmauch. Bad Kleinen lässt grüssen

[Bild: raf-pahnatom.jpg]

Es gibt keine Berichte darüber, dass Grams Handschuhe getragen hätte, die Fingerabdrücke an der Waffe hätte man also feststellen müssen.
Hat man aber nicht. Weil das BKA, der Staatsschutz, dem Toten die Hände reinigen liess.
Doch ganz zufällig hatte die Leiche von Wolfgang Grams bereits am Abend des Sonntags, des 27. Juni, in der Lübecker Universität eine kleine »Spezialbehandlung« ( Spiegel ) erfahren.
Auf Veranlassung von BKA-Beamten reinigte ein Mediziner Gesicht und Finger der rechten und linken Hand von Wolfgang Grams. Der renommierte Rechtsmediziner Karl Sellier meinte dazu:
»Damit waren die wichtigsten Spuren unwiederbringlich vernichtet.«
Glauben Sie etwa immer noch, der Polizeipfusch von Stregda am 4.11.2011 sei „einfach so“ passiert?
.
Kathi wusste also, dass sie es schwer haben würde, die staatsschützende 4.11.-Selbstmord-Version der BRD  in Berlin zu verteidigen. Die heissgeliebte „Selbstentarnung per Doppelselbstmord des NSU“  ist eine Lüge, und alle wissen das. Nur zugeben darf es keiner… weil es das Ende des NSU-Phantoms bedeuten würde, das doch Staatsräson der BRD ist… und um jeden Preis von Politik und Medien verteidigt werden muss, koste es, was es wolle, zur Not auch den Rechtsstaat an sich. Wie es bei der RAF auch gelaufen ist.

Mord in Eisenach:

Ob Funke immer noch vom „fantastischen NSU-Ausschuss in Thüringen“ erzählen würde? Die weitere Ausschussarbeit in Thüringen brachte keinerlei Aufklärung, wie von ihm erwartet, ganz im Gegenteil.
.
Kathi würde den Tiefen Staat schützen, das ist sie ihrem linken Ministerpräsidenten Ramelow und der Staatsräson schuldig…
Ende Teil 2
http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/07...en-teil-2/
Antworten
#8
Was geschah in Eisenach am 4.11.2011? Dicke Luft bei den Linken Teil 3

Sollten Sie die Teile 1 und 2 dazu gelesen haben, dann sind Sie bestens im Bilde, warum es derart heftig war beim „Fest der Linken“ 2016, als Schorlau und Sieker unsere Lieblingsantifa Katharina König kräftig abwatschten. Das war nötig, weil Kathimaus falschspielt in Sachen NSU-Aufklärung Eisenach 4.11.2011, und es hatte einen sehr langen Anlauf dazu gegeben, bis es dann endlich mal so richtig rummste.
Lesen müssen Sie die 17 Seiten schon selber, aber die erste Ohrfeige für „Mossad-Kathi“ folgte auf das hier:
Am 30. April 2016, zwei Tage nach Menzels zweiter Einvernahme und mit ausdrücklichem Bezug auf dieselbe, erklärte Katharina König gegenüber dem Sender FSK 93,0: „Na, ich glaub‘, das Entscheidende, was man sagen kann, ist, dass die großen Fragen und vor allem die großen Theorien und Möglichkeiten, was da am 4.11. nun alles hätte passieren können oder vielleicht passiert ist, durch den Thüringer Untersuchungsausschuss ausgeräumt sind. Also, die ‚Dritte-Mann-Theorie‘ ist ausgeräumt. Genauso ist ausgeräumt, dass da im Hintergrund irgendjemand mit sozusagen ‘ner großen steuernden Hand dahinter saß und den Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verursacht hat. Genauso ist ausgeräumt, warum sozusagen in der Obduktion der beiden dann wenig Gehirn festgestellt wird, im Wohnmobil kein, vermeintlich kein Gehirn festgestellt wird. Und so weiter und so fort. Also, es ist relativ viel, eigentlich würde ich sagen … 90 Prozent sind ausgeräumt, der Theorien, beziehungsweise sind darauf die entsprechenden Antworten gefunden worden. Natürlich bleiben vereinzelt Fragen übrig und diejenigen, die sowieso davon überzeugt sind, dass hinter dem 4.11. ‘ne große steuernde Hand sitzt, die kann man auch nicht überzeugen, da ist es, glaube ich, egal, wie viele Antworten, wie viele Sitzungen, wie viele Jahre man sich mit dem 4. November 2011 beschäftigt, die erreicht man einfach nicht. Aber ich denk‘ so, für den, ja … für den größeren Teil ja der Gesellschaft kann man eigentlich jetzt sagen, der 4.11. ist durch den Thüringer Untersuchungsausschuss weitestgehend aufgeklärt und die sozusagen die Variante, die auch vom Bundeskriminalamt in den Akten ermittelt wurde, die ist zutreffend.“[10] Verbliebene Fragen änderten „im Gesamten nichts daran, dass der 4. November weitestgehend so abgelaufen ist, wie es auch […] in der Anklage in München vermerkt wurde“[11]. Zum Hergang am Auffindeort der Leichen sagte König des Weiteren: „Dann kommen natürlich auch Gerichtsmedizin, die hinzugezogen wird. ‘n Notarztwagen ist vor Ort, der hinzugezogen wird […].“[12] Nachdem die Feuerwehr den Brand im Wohnmobil gelöscht hätte, habe ein erster Blick in den Camper gezeigt: „[…] zwei Personen mit so großflächigen Kopfverletzungen, dass man davon ausgehen kann, die beiden, ja, leben nicht mehr, einfach weil, ja, mit so großen Löchern im Kopf, dem Brand vorher […] der gesunde Menschenverstand, so haben es uns die Polizeibeamten und auch Feuerwehr und auch Gerichtsmedizin gesagt, stellt der relativ (glucksendes Lachen), ja stellt der gesunde Menschenverstand fest, die können einfach nicht mehr leben, unabhängig davon, ob da jetzt ein Notarzt formal den Tod feststellt oder nicht.“[13]
Dafür gab es die 1. Ohrfeige:
Dieses summarische Fazit, mit dem König die Arbeit des Ausschusses, was die Vorgänge am 4. November 2011 anbetrifft, praktisch für erfolgreich beendet erklärte, wirft seinerseits eine Reihe von grundlegenden Fragen auf.
Zunächst einmal enthalten Königs Ausführungen zwei nachweisliche Unwahrheiten, wie ein Einblick in die Ausschuss-Protokolle zeigt:
Erstens – Der an den Auffindeort des Campers gerufene Notarzt Dr. Michael Schlichter wurde von den polizeilichen Einsatzkräften daran gehindert, das Wohnmobil auch nur zu betreten, geschweige denn eine Leichenschau, und sei es eine vorläufige, vorzunehmen. Schlichter fasste vor dem zweiten NSU-Ausschuss zusammen: „Ich kann das immer nur wieder sagen, wir sind dorthin gerufen worden, wir waren vor Ort, und uns wurde dann von den Einsatzkräften nicht gestattet, dahin zu gehen […].“[14] An der Zugangsverweigerung änderte sich auch dann nichts, als die zur Begründung zunächst angegebene Eigengefährdung durch einen vermuteten Sprengsatz im Camper sich als nicht stichhaltig herausgestellt hatte. – Der Notarzt verblieb seiner Aussage zufolge „relativ lange“[15] in Stregda, rückte aber schließlich unverrichteter Dinge wieder ab.
Zweitens – Gegen 13:15 Uhr trafen die nach Stregda gerufenen[16] Jenenser Gerichtsmediziner Prof. Dr. med. Gitta Mall und Dr. Reinhard Heiderstädt beim Wohnmobil ein. – Mall erklärte im zweiten Ausschuss auf den Hinweis von König, dass bis zu diesem Zeitpunkt, 13:15 Uhr, „der Tod der beiden noch nicht offiziell festgestellt“[17] worden sei: „Also das höre ich jetzt zum ersten Mal. Wissen Sie, mir war das nicht bekannt.“[18] Außerdem ist sich Mall selbst nicht sicher, ob sie, wie Menzel behauptet[19], den Camper überhaupt betreten hat: „Also es kann sein, dass ich da – da sind ja schon Stufen, glaube ich, rein – dass ich da irgendwie draufgestiegen bin, dann einmal reingeguckt habe.“[20] Und ihr Kollege Heiderstädt auf die Ausschuss-Frage „Wer hat den Tod festgestellt?“: „Das weiß ich nicht. Wir sind gerufen worden und ich ging davon aus, der Tod ist festgestellt.“[21].
Der Eisenacher OB Doht durfte auch nicht an das Womo ran, man suchte den 3. Mann, sagte er aus, das fehlt im Blättchen. Was schlimmer ist, weil es ebenfalls fehlt: Die Aussagen vom Feuerwehrmann Nennstiel: Blasses unverletztes Gesicht, keine grossen Löcher in den Köpfen. Bauchlage vordere Leiche sei falsch, es war Rückenlage.
Aber man kann nicht alles haben…
Das Ergebnis, der Roman „Die schützende Hand“, der noch in diesem Jahr für das ZDF verfilmt werden soll, wurde im Blättchen vor einigen Monaten besprochen.
Akten wurden nie geleakt, und auf geleakten Akten basierte auch Schorlaus/Siekers Recherche nicht?
Diese Lesart kehrt allerdings zahlreiche Widersprüche, Ungereimtheiten und offene Fragen unter den Tisch, deren Aufdeckung nicht zuletzt dem Team Schorlau / Sieker zu verdanken ist
Na denn. Haben die quasi alles ganz alleine sich beschafft und analysiert. Gut zu wissen.
Weiter im Text, das hier ist komisch:
Hinzu kommt, dass im Falle von Mundlos die Schwere seiner Kopfverletzung gar nicht ohne weiteres zu erkennen war, wie ein Ermittlungsfoto von der Auffindesituation zeigt, das Schorlau in seinem Buch veröffentlicht hat.[24] (Zum Foto hier klicken!)
Das ist falsch.
Das Dach war halb weg, es war noch nichts „abgeplant“, und die unverpixelten Fotos des Tatortbefundes zeigen ganz klar und deutlich, dass der Kopf halb weggeschossen (oder was auch immer)  war:

(graphic content)


In schlechterer Qualität (schwarz/weiss-Scan) hat NSU LEAKS die gesamten Autopsiemappen geleakt. Die 6 Munitionsteile aus dem Schädel Böhnhardts sind auch dabei… alles komplett auf dem Russenserver zu haben.
file.arbeitskreis-n.su/nsu/Wohnmobil_Tatortbefund/Bd4-1Ordner2WohnmobilObjTatbefundTeil1.pdf
file.arbeitskreis-n.su/nsu/Wohnmobil_Tatortbefund/Bd4-1Ordner3WohnmobilObjTatbefundTeil2.pdf
280 MB kompletter Womo Tatortbefund in schwarzweiss inklusive Obduktionsmappen
Weiter, das Blättchen, auf das Wesentliche gekürzt:
Darüber hinaus aber schreibt das Thüringer Bestattungsgesetz zum Inhalt der Leichenschau nicht nur die Feststellung des Todes zwingend vor, sondern auch die „Feststellung […] des Todeszeitpunkts (Hervorhebung – G.M.), der Todesart und der Todesursache“[25].
Die Totenscheine von Mundlos und Böhnhardt, von Dr. Heiderstädt am 05.11.2011 in Jena ausgestellt, attestieren – ohne jegliche forensische Untersuchung – einen ganz exakten Todeszeitpunkt: 12:05 Uhr am 04.11.2011.[30]
Also weist der Einsatzleiter der Polizei an, und der Gerichtsmediziner – Forensik hin, Forensik her – pariert und stellt einen Gefälligkeitstotenschein aus?
Umso mehr stellt sich damit als ziemlich zentrale Frage die nach einem möglichen Grund für das Unterlassen oder gar zielgerichtete Verhindern der Leichenschau.
Und der Grund ist, ziemlich sicher, dass da eine Leichenfuhre nach einem Doppelmord abgestellt angezündet wurde. Ist ja nicht sooo furchtbar kompliziert.
Die Toten wurden erst nach 18:00 Uhr in der Tautz-Halle von Polizeikräften geborgen und in Leichensäcken deponiert, bevor sie noch später dann dem Bestattungsinstitut der Stadtwirtschaft Eisenach übergeben wurden. Warum das nicht in Stregda geschah und warum Sanitäter, Notarzt und Gerichtsmediziner am unmittelbaren physischen Kontakt mit den Leichen – so muss man das ja wohl beschreiben – gehindert wurden, das ergibt keinen Sinn – es sei denn, es sollte verhindert werden, dass irgendjemand mit entsprechender Kompetenz feststellen konnte, dass bei Mundlos und Böhnhardt die Totenstarre schon teilweise oder vollständig ausgebildet war, dass die beiden also um 12:05 Uhr, zum Zeitpunkt des Eintreffens der Streifenpolizisten, bereits einige Stunden oder länger nicht mehr am Leben waren, und hier mithin wohl kein erweiterter Selbstmord vorlag, sondern Mord.
Na geht doch. Ist nicht wirklich schwierig, das nachzuvollziehen.
Dass die Tür des Wohnmobils verschlossen war und von der Feuerwehr aufgebrochen werden musste, wie Menzel zu Protokoll gab[31], spricht nicht gegen diese These, denn Türen sind in der Regel doppelseitig verschließbar, und unter den Asservaten aus dem Camper befindet sich meines Wissens kein entsprechender Schlüssel.“
Vielleicht war die Tür auch nur verklemmt, also vom Feuer verzogen. Nicht wirklich wichtig… das Abschleppen war ebenfalls unwichtig, wenn dort eine Leichenfuhre angeschleppt wurde. Mal nachdenken, warum der Fahrer nicht an Lenkrad, an den Türgriffen etc gefunden wurde (bzw.: gefunden werden durfte)  ?
Aber das hier ist relevant:
Auf diese Schlussfolgerung, dass Mundlos und Böhnhardt zum Zeitpunkt des Auffindens des Wohnmobils bereits tot waren, lief bekanntlich bereits Wolfgang Schorlaus Buch hinaus, und gestützt wird eine solche Annahme durch gravierende Indizien wie die folgenden, die Sieker und Schorlau in diversen Ermittlungsakten gefunden haben:
  • Um den Standplatz des Campers in Eisenach-Stregda, Am Schafrain 2, hat die Polizei noch am 4.11. Anwohner befragt und mehrere Aussagen protokolliert, denen zufolge der Camper bereits um 9:15 Uhr (Zeuge N.[32]) dort gesichtet wurde, um 9:30 Uhr (Zeuge H.[33]), um 10:00 Uhr (Zeugin C.[34]) und um 11:20 Uhr (Zeuge K.[35]). Das würde bedeuten, dass Mundlos und Böhnhardt den Überfall auf die Sparkasse am Eisenacher Nordplatz um 9:20 Uhr[36], der ihnen von der Polizei zur Last gelegt wird, nicht begangen haben könnten. –Das wäre dann aber auch nicht der einzige der 15 Banküberfälle, dessen Zuordnung durch die Ermittlungsbehörden an das Duo auf fragwürdiger Grundlage erfolgte.
So war zum Beispiel im zweiten Thüringer NSU-Ausschuss die Rede von einem Banküberfall, den die beiden am 7. September 2011 in Arnstadt begangen haben sollen. Dazu enthalten die polizeilichen Unterlagen (Lagefilm-Ordner) einen Hinweis auf „zwei Täter, davon einer dunkelhäutig“, bestätigt vom BKA: „gemischtrassig, afrikanischer Phänotyp, Mulatte“[37].
Tote bankrauben selten.
Die Namen der Zeugen sind bekannt, alles im Blog aufgearbeitet anhand des Wortprotokolles aus Erfurt von 2016. Die wichtigsten Aussagen der Anlieger fehlen jedoch, weil die gar nicht vorgeladen waren:
Anlieger Stregda Wortprotokoll Landtag 6
Aust/Laabs Anwohnerin, die zuerst das brennende Plastik roch, und danach erst die ankommenden Polizisten sah, auch nicht vorgeladen…
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Und die Dame, die den 3. Mann aus dem Fahrerhaus aussteigen sah, bevor die Polizisten ankamen, die fehlte auch. Gefickt eingeschädelt, schon bei der Anlieger-Zeugenauswahl. Optimal gelaufen ?
Wer also die entscheidende Zeugin gar nicht erst befragt, und das ist die 2. Watsche für Kathilein, der kann dann auch verkünden, dass die Anklageversion NSU der Bundesregierung stimmt.
Die Zeugin, bei der die Polizisten fragten, „wo denn hier ein Fahrzeug brenne“, die fehlt auch. Dr. Mayr aus Berlin hat mit ihr gesprochen. Er kennt den Namen. Sie ist identisch mit der Zeugin „Heimatschutz“. Sie heisst nicht Elvira Nennstiel.
Da isse:

[Bild: oups.png]

Ob sie auch den 3. Mann aus dem Fahrerhaus steigen sah, bevor die ersten Polizisten ankamen?
Genau das ist die Staatsräson NSU, der auch die Thüringer Linksdamen verpflichtet sind.
Fehlt im Artikel. Warum?
.
Auch schön:
In der am Institut für Rechtsmedizin in Jena vorgenommenen Sektionstoxikologie von Mundlos heißt es dazu: „Die […] enthaltene CO-Hb Konzentration lag mit 3% im physiologischen Normbereich, so dass eine Rauchgasvergiftung definitiv ausgeschlossen werden kann.“[38]
Mit anderen Worten: Es waren NICHTRAUCHER.
Das passt nicht zu den Rauchern, die der Kieslasterfahrer Bräuning VOR dem Bankraub am Womo sah. Ist auch nicht schwierig, zumal einer der Beiden langes Haar hatte, und im Womo keine Langhaarperücke gefunden wurde.
Anlieger Stregda Wortprotokoll Landtag 7: Kieslasterfahrer Sven Bräuning und das doppelte Lottchen
Das Womo wurde sehr wahrscheinlich bereits gegen 11 Uhr gefunden. Alle Zeit der Welt für eine inoffizielle Todesfeststellung vor dem „offiziellen Finden“ gegen 12 Uhr.
Keinerlei Medienberichterstattung, die Verdummung der Leute durch die Staatsschutzmedien, Lügen bei haskala, die vom gesamten Erfurter Ausschuss gedeckt werden:
Auch das fehlte am „Tag der Linken“. Warum?
Es wurde „auf Hinweis gefunden“. Wer gab den? Der Kieslasterfahrer um 10.30 Uhr an der Mischanlage (Betonwerk) Stregda?
An wen? An die Beamten vom Kriminaldauerdienst der Kripo Gotha, die dort mit ihm sprachen? Die angaben, „über die kleinen Dörfer, darunter Stregda“, zur Sparkasse gefahren zu sein?
.
„Die fehlenden 2 Kilo Nazihirn“:
Das bereits erwähnte Ermittlungsfoto der Auffindesituation von Mundlos zeigt neben und über dessen Kopf, also um vorgebliche Austrittsbereiche des Geschosses – je nachdem, ob sich Mundlos im Stehen oder im Sitzen erschossen hätte – keinerlei Spuren oder Spritzer von Blut und Gewebe. Auch Katharina König hat sich ein Foto der Auffindesituation von Mundlos, es trägt laut Ausschussprotokoll die Nummer 5055, in der 12. Ausschusssitzung am 3. März 2016 angesehen, zusammen mit dem Zeugen Heiderstädt, und dabei festgestellt: „Da sieht man ja den hinteren Bereich, in dem Mundlos gelegen hat, und sieht, dass im oberen Bereich Verbrennungen sind, aber keinerlei Gewebe, Blut oder sonstige Anhaftungen.“[41]
Trotzdem ist Königs Ausführungen am 30.04.2016 auf FSK 93,0 zufolge das Fehlen des Hirns nur ein angebliches.
Wäre es nicht wichtig gewesen, auf die 6 gefundenen Munitionsteile in Böhnhardts Kopf zu verweisen, die das BKA 3 Monate später als „irrelevant“ aussortierte? Die werden in Schorlaus Krimi immerhin erwähnt.
Ein Vierteljahr später ist folgende Bemerkung Königs direkt im Ausschuss, gegenüber dem Zeugen Heiderstädt, dokumentiert: „Es kursieren diverse Theorien, die davon ausgehen: kein Gehirn oder zu wenig Gehirn. Und deswegen sind die beiden ja gar nicht dort im Wohnmobil ermordet worden oder haben sich umgebracht gegenseitig. Wir versuchen auch so, ein Stück weit diese kursierenden Theorien einzudämmen.“[49]
War, so könnte man hier fragen, der Tatbestand der Zeugenbeeinflussung damit bereits überschritten oder nur touchiert?
Noch deutlicher wurde König gegenüber FSK 93,0 am 30. April 2016: „[…] der 4. November trägt nicht zur Aufklärung des NSU-Komplexes bei. Sondern der trägt, wenn überhaupt, dazu bei, dass man gewisse Theorien […] abschmettern kann […].“[50]
Die Frage im Übrigen, ob Mundlos und Böhnhardt am 4.11.2011 um 12:05 Uhr bereits tot waren oder nicht, hätte sich normalerweise durch eine forensische Todeszeitpunktfeststellung beantworten lassen. Da eine Leichenschau aber unterblieb, wurden am Tatort auch keine dafür notwendigen Temperaturmessungen an den Körpern vorgenommen.
Richtig, man hat denen kein Thermometer in den Arxxx geschoben, obwohl Mundlos Arxxx bestens vom Fahrzeugboden geschützt war, er sass drauf, und stimmte Feuerwehrmann Nennstiels Zeugenaussage von der Rückenlage Böhnhardts, die 2 weitere Feuerwehrleute bestätigten, „Turnschuh zeigte nach OBEN„, dann war auch Böhnhardts Allerwertester bestens geeignet für eine Temperaturmessung im Inneren des Körpers.
Das hält Katharina König, wie sie im Grünen Salon unter Berufung auf die im Ausschuss gehörten Gerichtsmediziner deutlich gemacht hat, offenbar für eine lässliche Unterlassung, da durch den Brand im Camper praktisch sowieso keine verwertbaren Messungen hätten vorgenommen werden können.[51]
Gemeinsamer Staatsschutz durch die amnesische Gerichtsmedizin und durch SPD/Linkspartei/Grüne im Erfurter Ausschuss. Rot/Rot/Grün regiert dort. Was soll denn die Kathi da aufklären, was Thüringen nur mächtg Ärger einbringen würde? Was DARF sie überhaupt aufklären?
Insbesondere die Leiche von Mundlos wies einerseits keine erheblichen Brandspuren auf und Rücken sowie Gesäß waren durch die Wand und den Boden des Campers, an der die Leiche lehnte und auf dem sie saß, geschützt. (Zum Foto hier klicken!)
Mall, die sich ja nicht sicher ist, ob sie den Camper überhaupt (kurzzeitig) betreten hat, hat auf jeden Fall am 04.11.2011 in Stregda keine Begutachtung von Mundlos und Böhnhardt vorgenommen, auch nicht im Hinblick auf möglicherweise bereits vorliegende Anzeichen von Totenstarre, so dass ihre Aussage „völlig unmöglich“ eher einer Mutmaßung gleich kommt, als dass sie das Gewicht einer forensisch untersetzten Feststellung hätte.
Ganz abgesehen davon, dass die Jenenser Rechtsmedizin mit dem Finite-Elemente-Modell als neues Verfahren mit physikalischem Modellansatz über eine patentierte, besonders exakte Methode zur Todeszeitpunktbestimmung verfügt.[53]
Im Übrigen hat dieses „völlig unmöglich“ ihren nachgeordneten Kollegen Heiderstädt, aber seltsamerweise nicht daran gehindert, die bereits erwähnte Angabe auf den Totenscheinen vorzunehmen und dadurch den hypothetischen – nur durch polizeiliche Kolportage untermauerten – Todeszeitpunkten von Mundlos und Böhnhardt amtlichen Charakter zu verleihen.
Auch das ist Staatsschutz. Wo bleibt bitte die Forderung, die Einschuss-Leichenasservate der Uwes endlich auf die vorhandene Schmauchsorte(n) zu untersuchen? Polizeimunitions-Schmauch wurde an der Hand gefunden!
.
Herr Menzel: Ja, ich war nicht in der Nasszelle. Das ist ganz einfach die Erklärung.[…] Ich habe diese (die Waffe – G.M.) nicht gesehen, weil ich sie (die Tür der Nasszelle – G.M.) nicht geöffnet habe.“[62]
Die Tür sei überdies durch die Leichen blockiert gewesen, weshalb diese zweite Heckler & Koch in Stregda keinesfalls habe geborgen werden können:
Vors. Abg. Marx: Also hätte man da über die Toten hinwegsteigen müssen?
Herr Menzel: Nicht nur das, sondern man muss ja auch noch die Tür öffnen können und wenn ich mich richtig dran erinnere, lagen die Leichen vor diesem Öffnungsbereich der Tür, das hätte gegebenenfalls, ich sage es jetzt mal, auch einer Veränderung der Leichen bedurft.“[63]
Ja schön, die Tür war zu, die Leichen blockierten sie, man muss sie also umgesetzt haben, um die Tür zu öffnen, und um die Badwaffe Arnolds P2000 entnehmen zu können. Was sowieso nicht stimmt und mundlosfrei nachgestellt wurde, als Mundlos längst bei der Obduktion und die Schwaben längst am Tatort waren… man einigte sich dann -sehr löblich- nicht auf eine einheitliche Version. DAS ist doch der eigentliche Brüller!
Es folgte die Aussage der Zeugin Rieger: „Und ich habe […] die Information, einen Vermerk (Hervorhebung – G.M.) vom Herrn Rittenauer – das ist der Leiter von der Kripo in Heilbronn –, der den Anruf bekommen hat, mit dem Herrn Menzel telefoniert hat, […]. Und da steht drin, die Waffe der Michèle Kiesewetter – also definitiv.“[75]
Marx befragt wiederum:
Vors. Abg. Marx: ‚Ihre Aktenlage ist: Rittenauer bekommt einen Anruf von Herrn Menzel.‘
Frau Rieger: ‚Genau.‘
Vors. Abg. Marx: ‚Die Waffe von Michèle Kiesewetter ist gefunden.‘
Frau Rieger: ‚Genau.‘
Vors. Abg. Marx: ‚Und das ist auch wirklich die Waffe von Michèle Kiesewetter und nicht etwa eine Waffe im Zusammenhang mit dem …‘
Frau Rieger: ‚Es ist eindeutig geschrieben.‘“[76]
Die Zeugin Rieger relativiert also nicht, weil der Vorgang protokolliert ist.
Das bestätigt sich, als Katharina König ansetzt:
Abg. König: ‚Okay, dann noch mal eine Nachfrage zu den Waffenfunden: Die Erstinformation, dass eine Waffe Kiesewetter gefunden wurde, kommt telefonisch ohne Waffennummer?‘
Frau Rieger: ‚Bevor ich etwas Falsches sage, müssen wir echt diesen Aktenvermerk – ‚Eingang der Meldung‘, so heißt das – anfordern […]. Aber, wie gesagt, Michèle Kiesewetter stand da und das – ich meine sogar, da stand drin:aufgrund der Waffennummer‘.‘“[77]
Dann stimmt KHK’in Knoblochs Aussage nicht, es sei zuerst um eine Patronennummer gegangen. Zu der tendieren wir stark, weil KHK’in Michel, Leiterin der Tatortgruppe, eben NICHT geschrieben hat, WELCHE Waffe gefunden wurde, sondern nur „Zusammenhang Soko Parkplatz“, was sehr gut hinkommt, wenn es eine Patronennummer war. Und eben KEINE Waffennummer.
Weiterhin nicht aufgeklärt. Aber auch einfach zu verstehen.
Daraus folgt übrigens auch noch, wieder mal: Das Aufladen und Abschleppen des Womos ist total unwichtig, die Manipulationen fanden VORHER statt, VOR dem offiziellen Auffinden in Stregda.
Ist doch ganz easy.
Muss ganz ganz dolle schwierig zu verstehen sein… auch für den Herrn Sieker. Für linksgrüne Dumpfbacken aus dem Parlament Erfurt sowieso. Für sämtliche Linksknallerjournalisten allerdings auch. Gell, Moserle?
.
Der Hammer folgt:
Ausgerechnet zur entscheidenden Todeszeitpunktfrage überraschte Katharina König bei der Podiumsveranstaltung im Grünen Salon das Auditorium dann aber doch noch mit einem Paukenschlag: Der Thüringer Ausschuss verfüge neben den Obduktionsbefunden über ein weiteres „offizielles, von der Gerichtsmedizin ausgestelltes Schreiben, nämlich dass der Todeszeitpunkt von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am Freitag, am Freitagvormittag, im Zeitraum circa acht bis elf Uhr stattgefunden hat. […] Freitagvormittag, ich glaube, acht bis elf steht drinne […].“[54]
Das korrigierte sie zwar kurz darauf, wobei sie implizit ihre konkrete Zeitangabe zurücknahm: „Entschuldigung, das war jetzt mein Fehler. Freitagvormittag […].“[55] Aber auch der Vormittag endet um 12:00 Uhr mittags.
Steht damit also fest, dass Mundlos und Böhnhardt bereits tot waren, als die Streifenpolizisten um 12:05 Uhr am Camper eintrafen?
Da das Womo höchstwahrscheinlich 2 Mal gefunden wurde... siehe oben… Die Gerichtsmediziner Mall und Heiderstädt waren an jenem Tag sowieso in Eisenach, den ganzen Vormittag lang. Sie führten eine Autopsie dort durch. Oder 2. Egal. Sie waren vor Ort!
Wo ist dieses Dokument? Wer hat es ausgestellt? Laut Kathimaus war das die Rechtsmedizin Jena. Aber wer genau? Und was hat das mit dem Anruf des BKA im Sektionssaal am 5.11.2011 zu tun, den König und Marx vertuschten? Nicht nachfragten im Ausschuss dazu?
Noch eine fette Watschn. Armes Dorle, bedauernswerte Kathi.
Wenn wir raten müssten, fatalist tippte auf Frau Professor Dr. Mall, die Expertin zum Thema Todeszeitpunktfeststellung, die dazu zahlreich veröffentlicht hat, und die offiziell gar nicht da war am 5.11.2011 bei der Obduktion.
Fatalist ist sich ziemlich sicher, dass er mit „Mall“ den Joker gezogen hat. Todeszeitpunkt der Uwes am Freitag 4.11.2011, 8-11 Uhr Vormittags. So dokumentiert in den Akten. Danke Kathi! Küsschen! Hast getan, was Du konntest. Prima!
Alles klar?
Der Knockout beendet den guten, jedoch nicht perfekten Artikel im Blättchen:
Und: „Schauen Sie mal nach Thüringen, Dengler. Dort wurde die Suppe angerührt.“[81]
Wo stände die Bundesrepublik, wenn Schorlau in die richtige Richtung wiese?
Entsprechende Befürchtungen kann man zumindest mit einer Herangehensweise, wie sie in den Thüringer NSU-Ausschüssen bisher an den Tag gelegt worden sind, nicht widerlegen und schon gar nicht aus der Welt schaffen.
Treffer, versenkt, sehr gut.
Staatsräson NSU heisst, dass weiter nicht aufgeklärt werden wird, mangels Druck, den nur die Leitmedien erzeugen können. Und die werden das nicht tun. Vielleicht mal in 30 Jahren.
ENDE
http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/08...en-teil-3/
Antworten
#9
19. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. September 2016
„Besenrein“ – oder: „Wie viel Staat steckt im NSU?“
von Gabriele Muthesius
So tief ist keine Versenkung,
dass alle Spuren vernichtet werden könnten […];
dazu gibt es zu viele Menschen auf der Welt,
um Vergessen endgültig zu machen.
Einer wird immer bleiben, um die Geschichte zu erzählen.
Deshalb kann auch nichts jemals „praktisch nutzlos“ sein,
jedenfalls nicht auf Dauer.
Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem.Ein Bericht von der Banalität des BösenZiel ist es, […] weiterhin eine gründliche und größtmögliche Aufklärung zu leisten […].“
Untersuchungsausschuss 6/1
„Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“
des Thüringer Landtages,
Auftrag des Ausschusses

Am 25. Juni dieses Jahres fand im Grünen Salon der Berliner Volksbühne eine Podiumsveranstaltung der LINKEN statt.[2] Unter der Moderation von Dieter Dehm ging es um den NSU-Komplex und speziell die Arbeit der beiden diesem gewidmeten Untersuchungsausschüsse des Thüringer Landtages. Dabei lieferten sich Katharina König, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag und Mitglied beider Ausschüsse, und der Schriftsteller Wolfgang Schorlau sowie der Wissenschafts-journalist Ekkehard Sieker einen zum Teil sehr heftigen Schlagabtausch.„Wie viel Staat steckt im NSU?“ Diese Frage, die auch für die Zustandsbewertung der bundesdeutschen Gesellschaft hoch brisant ist, warf Schorlau im Grünen Salon auf. Sie habe ihn bewogen, seinen fiktiven Privatermittler Georg Dengler – einen früheren BKA-Zielfahnder und die Hauptfigur seiner mittlerweile acht, stets in der bundesdeutschen Realität angesiedelten Thriller – auf den NSU-Komplex „anzusetzen“. Dieses Mal mit einem professionellen Rechercheur im Hintergrund, Ekkehard Sieker. Das Ergebnis, der Roman „Die schützende Hand“, der noch in diesem Jahr für das ZDF verfilmt werden soll, wurde im Blättchen vor einigen Monaten besprochen.Jetzt lassen speziell Entwicklungen im und um den zweiten Thüringer NSU-Ausschuss (amtliche Bezeichnung: „Untersuchungsausschuss 6/1 ‚Rechtsterrorismus und Behördenhandeln‘“), die bereits die Veranlassung zu der Veranstaltung im Grünen Salon gaben, es angeraten erscheinen, das Thema auch hier erneut aufzugreifen.http://das-blaettchen.de/2016/09/%E2%80%...37111.html
Antworten
#10
Dokumente zum Mordanschlag auf Michèle Kiesewetter und Martin Arnold in Heilbronn
21.09.2016
Nach den bislang unveröffentlichten Unterlagen von BND, MAD und Bundeskanzleramt scheinen zwei FBI-Agenten am Tatort gewesen zu sein
Bei den Unterlagen handelt es sich um eine Zusammenstellung des Generalbundesanwaltes für den ersten NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Die Unterlagen belegen den Schriftverkehr zwischen bundesdeutschen Sicherheitsbehörden zu der Frage, ob zum Zeitpunkt des Mordanschlages auf die beiden Polizeibeamten Michèle Kiesewetter und Martin Arnold am 25. April 2007 um 14 Uhr auf der Theresienwiese in Heilbronn zwei Beamte der US-amerikanischen Bundespolizei FBI am Tatort waren (siehe im Text "Das Kiesewetter-Rätsel" den Abschnitt unter der Zwischenüberschrift "Zwei FBI-Agenten am Tatort?")
Unterlagen zur möglichen Involvierung des FBI (PDF)
Der erste NSU-Ausschuss im Bundestag hat die Frage nur ansatzweise erörtert. Inzwischen liegt das Material auch dem NSU-Ausschuss von Baden-Württemberg vor.

weiter hier:http://www.heise.de/tp/artikel/49/49477/1.html
Antworten


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