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Kurzfassung „NSU“
#11
Das Kiesewetter-Rätsel
Thomas Moser 21.09.2016 Der ungeklärte Polizistenmord von Heilbronn ist der zentrale Schlüsselfall im NSU-Komplex - Teil 1 einer Telepolis-Serie zum "Nationalsozialistischen Untergrund"

Manchmal ist ein Verbrechen zu groß, um es zu sehen. Man sitzt mitten in ihm.
Fast fünf Jahre ist es inzwischen her, dass das NSU-Trio aufflog und mit ihm Hinweise auf eine mehrjährige unaufgeklärte Mord- und Raubserie bekannt wurden. Doch seither erleben wir eine verstörende Dynamik: Je mehr die Öffentlichkeit weiß, je mehr Menschen sich damit befassen, - Opferanwälte, Journalisten, Abgeordnete, Blogger - desto rätselhafter und undurchschaubarer scheint die Affaire zu werden. Die Chiffre "NSU" entwickelt sich zur Hydra: Wird eine Frage beantwortet, entstehen zwei neue. Wird ein Widerspruch aufgelöst, tauchen die nächsten auf. Eine ungeahnte Dimension deutet sich an, verbunden mit einem spürbaren organisierten Widerstand, der ihre Aufdeckung verhindern will.
Neben der ursprünglichen Tatebene von 1998 bis 2011 - den zehn Morden, 15 Raubüberfällen und drei Sprengstoffanschlägen - bilden sich immer neue Handlungsebenen. Dazu gehören anhaltende Ermittlungen der Polizei, Aufklärungsbemühungen in Untersuchungsausschüssen und vor Gericht, wie die Verhinderung der Aufklärung oder unterlassene Ermittlungen, bis hin zur offenen Vertuschung und Vernichtung von Beweismaterial. Von Teilen des Sicherheitsapparates, aber auch der politischen Nomenklatur, wird die Chiffre "NSU" zum großen Tabu gemacht. Außer Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe soll es keine weiteren Täter gegeben haben.
Doch auch das sorgt für Erkenntnisfortschritte, denn es beweist: Der NSU ist nicht Geschichte, er vollzieht sich bis heute in Echtzeit um uns herum. Die Handelnden sind andere, als das bekannte Trio aus Jena und Zwickau. Was verbirgt sich tatsächlich hinter der Chiffre NSU? Vor einiger Zeit war so eine Frage noch ketzerisch, denn der NSU wurde als aufgeklärt dargestellt. Inzwischen ist die Frage in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Für den NSU-Untersuchungsausschuss No. 2 des Bundestages ist sie sogar ein Leitmotiv: "Kennen wir eigentlich den Kopf des NSU schon?"
Was wir kennen, sind Bestandteile: Neonazi-Aktivisten, die organisierte Kriminalität, aber eben auch der Verfassungsschutz und die Polizei. Wie sie genau zusammenhängen, wer alles dazu gehört und wie lange sie schon tätig sind, das muss noch herausgefunden werden. Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren Teil dieses Geflechtes. Aber in welcher Weise? Gehörte das NSU-Kerntrio zu einer größeren Organisation?
Die Sichtweisen der staatlichen Gewalten fallen dramatisch auseinander. Während die Exekutive und allen voran die Bundesanwaltschaft an der Version festhält, alle Taten seien ausschließlich von Böhnhardt und Mundlos begangen worden, unter Mithilfe von Zschäpe, dokumentiert die Existenz von inzwischen zwölf Untersuchungsausschüssen in Bundestag und Landtagen die Zweifel an dieser Darstellung. Eine einheitliche, belegte Narration der NSU-Geschichte gibt es bisher nicht. Sie muss noch geschrieben werden.....
weiter:http://www.heise.de/tp/artikel/48/48882/1.html(ein echter Moser mal wieder, Heilbronn ist kein NSU-Schlüsselfall, sondern mangels Beweisen(Tatortspuren) vielleicht gar kein NSU-Fall. ob er das im jetzigen Leben noch begreift?)
 
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#12
4.11.2011, neue Erkenntnisse oder Hirngespinste?
Heute war im NSU-Prozess ein BKA-Beamter vorgeladen, der sich intensiv mit den Funkzellendaten befasst hatte, und zwar denen vom 4.11.2011 in Zwickau, Funkmast Bereich Frühlingsstrasse.

[Bild: Zwischenablage22-1.png]

Warum fand man das erst jetzt heraus?

[Bild: Zwischenablage25.png]

Weil vorher die letzten 3 Ziffern mit xxx verborgen worden waren, seitens der Telekom, so hiess es.
siehe:
Susann Eminger, die beste aller Katzenfrauen in Zwickau am 4.11.2011, hatte die SIM-Karte aus dem „Fluchthandy“, was wohl dazu beigetragen haben dürfte, dass ZDF-Terrorismusexperte Elmar Theveßen es fertig brachte zu schreiben, das BKA habe die 30 Anrufe auf diesem Handy am 4.11.2011 gar nicht ausgewertet:
November 2014, der ZDF-Terrorexperte Elmar Theveßen schreibt:
Am 4. November 2011 fliegt die Terrorzelle NSU auf: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos begehen Selbstmord, Beate Zschäpe steckt die Wohnung des Trios an und flüchtet. Ihr Handy klingelt am Nachmittag sehr häufig, über 30 Mal allein zwischen 16.30 und 21 Uhr.
Doch wer ruft Zschäpe immer wieder an?
Dann folgt die scheinbare Verblödung der ZDF-Leser:
Die deutschen Sicherheitsbehörden prüfen es später nicht ernsthaft nach, weil in den Anrufprotokollen die letzten drei Ziffern durch x ersetzt sind.
Aber sie haben die Ziffern davor auch nicht mit den Mobilnummern der Personen aus dem Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) abgeglichen, unter ihnen eine große Zahl von V-Leuten der Behörden. Haben mehrere von ihnen an jenem 4. November 2011 verzweifelt versucht, Beate Zschäpe zu erreichen, weil sie mindestens Mitwisser waren, wenn nicht sogar mehr?

[Bild: 20110204_thevec39fen_elmar_300.jpg?w=620]

Sie haben jetzt 2 Möglichkeiten:
– Theveßen hat keine Ahnung, und verdummt die ZDF-Zuschauer wie bei “Arabischem Frühling” etc. pp.
– Theveßen hat Andre Eminger als V-Mann benannt. Absichtlich?
https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/11/hat-das-zdf-andre-eminger-als-v-mann-geoutet/
Thevessen hatte recht:
Rekonstruktion der Handy-Daten
Im Anschluss ist Kriminaloberkommissar Sascha Allendorf geladen. Er war im BKA mit der Auswertung der Mobiltelefon-Daten von Zschäpe befasst. Zwar blieben Zschäpes Handy und die dazugehörige SIM-Karte bis heute verschwunden, doch ließ sich ihre Kommunikation über das Handy zumindest in Teilen rekonstruieren.

[Bild: lol-lol-lol.png]

Sorry, Elmar Thevessen. Der ZDF-Terrorexperte hatte nicht geschwindelt 2014, wir wollten jedoch eine solch dummdreiste BKA-Lügengeschichte schlicht nicht glauben.
Heute nun sagte das BKA in München aus, Emingers Handy sei in der Frühlingsstrasse von 9:41 bis 10:37 Uhr eingeloggt gewesen.

[Bild: Zwischenablage23-1.png]

Wer war noch bis um ~10:37 Uhr dort am 4.11.2011 eingeloggt?
Und noch eine zweite schwedische Mobilfunknummer war an diesem Tag in der Funkzelle rund um die Frühlingsstraße aktiv. Der Inhaber dieser Nummer loggte sich dort zwischen 9.06 und 10.36 Uhr ins Internet ein. Die Verbindung ist deshalb brisant, weil es enge Kontakte militanter Neonazis aus dem weiteren NSU-Umfeld zu schwedischen Gesinnungsgenossen gibt. Die schwedische Polizei jedoch konnte dem BKA nicht helfen: Beide Nummern seien ohne Registrierung gekauft worden. . Das BKA legte die brisante Spur mangels Aufklärungsmöglichkeiten zu den Akten. Dabei hätte man zumindest ermitteln können, an welchem Ort in Schweden die Nummern gekauft und ob sie mit Kreditkarte bezahlt worden sind.
Noch brisanter:
Beide Nummern wählten sich am 4. November ins Internet ein. Von besonderer Bedeutung ist vor allem eine dieser Nummern, die erstmals um 9.33 Uhr in jener Eisenacher Funkzelle gespeichert wurde, die auch den letzten Standort des Wohnmobils erfasst. Um diese Zeit dürften Mundlos und Böhnhardt nach dem Bankraub an ihrem Zufluchtsort im Ortsteil Stregda eingetroffen sein. Eine Stunde lang blieb die schwedische Mobilfunknummer in diesem Bereich online.
Danach tauchte seine Handynummer um 12.26 Uhr in Zwickau auf – in der Funkzelle, die auch die Frühlingsstraße abdeckt. In Zwickau war das Handy bis 13.54 Uhr im Internet eingeloggt.
Na, wie gut passt das?
Packen wir doch das hier noch dazu:
In Schweden gekaufte SIM-Karten eines norwegischen Prepaidanbieters am 4.11.1011 in Eisenach und in Zwickau aktiv.

[Bild: wand-lg.png]

Eminger und Gerlach bei der Abholung des Womos. Oder so ähnlich. Kindermann-Zeichnungen 5.11.2011
Dann noch:
Bisher konnten die schwedischen Behörden nicht ermitteln, wer der Inhaber der Nummer ist. Es soll sich um ein Prepaid-Telefon eines norwegischen Betreibers handeln. 
jungle world vom 10.10.2013 http://jungle-world.com/artikel/2013/41/48600.html
In Schweden gekaufte norwegische Prepaid-Karten?
Telnor-Prepaid-SIMs.
Was kommt dann heraus?
Nichts?
Wie wäre es denn mit einem Bankräuber, der klein und untersetzt war?
Es gibt mehrere Aussagen das die Insassen des Wohnmobil mit lange Haare gesehen haben, zudem das die Bankräuber einer groß und schlank war der andere kleiner und untersetzt.
http://sicherungsblog.wordpress.com/2014...-jubilaum/
Immer noch nichts?
Wie wäre es denn mit Andre Kapke in der Funkzelle Eisenach am 4.11.2011?
Kapke geriet nach der Auswertung von Handydaten ins Visier, kapp zwei Stunden nachdem Mundlos zu erst Böhnhardt und dann sich selbst nach dem Banküberfall in Eisenach am 4. November 2011 erschossen hatte, buchte sich Kapkes Handy für zwölf Minuten in eine Eisenacher Funkzelle ein – genau der Sendebereich, in dem das Wohnmobil mit den beiden Liechen parkte. Der Fokus berichtete, dass Kapke verdächtig würde, über eine Intertverbindung Kontakt zu Zschäpes Mobiltelefon aufgebaut zu haben. Dessen Anwalt dementiert jedoch, Kapke sei an jenem Tag zusammen mit seinem Vater in der Nähe von Eisenach wegen eines Autokaufs unterwegs gewesen, sei Handy könnte sich schließlich von der Autobahn aus in jene Funkzelle eingeloggt haben
Unvollständige Auflistung. Wird weiter ergänzt.
Februar 23rd, 2013 http://haskala.de/2013/02/23/infos-zu-an...r-des-nsu/
Warum wurde Kapke erst am 5.2.2013 hausdurchsucht, wenn die Funkzellendaten bereits kurz nach dem 4.11.2011 gesichert wurden?
Man wird ja wohl im Februar 2013 längst gewusst haben, ob und von wem Anrufe zu Zschäpe gingen am 4.11.2011. Angeblich weiss man es aber NICHT.
An jenem 4.11.2011 habe er in Eschwege ein Firmenfahrzeug mit seinem Vater zusammen gekauft. Er sei dann mit dem Vater zurück nach Jena bzw. er selber sei nach Magdala zurückgefahen. Sie seien von Eschwege nach Eisenach auf der Landstraße und von Eisenach auf der Autobahn nach Jena gefahren. Er habe einen Pickup bei dem Autohändler gekauft: vormittags hin, gegen Mittag zurück. Er habe das Fahrzeug gleich mitgenommen, deshalb sei ja der Vater dabei gewesen. Das Autohaus habe „Amine“/“Armine“ oder so ähnlich geheißen. Am frühen Nachmittag seien sie zurück gewesen. Er habe es gleich zulassen wollen und sei deswegen nach Apolda gefahren, die Zulassungsstelle sei aber zu gewesen. Er habe es dann am nächsten Tag [Samstag] zugelassen. Es sei ein Nissan Navarra gewesen.
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protok...mber-2013/
Ist die Andre Kapke Spur am 4.11.2011 also irrelevant?
Wahrscheinlich schon.
Viel interessanter sind die verschwundenen SMS von mehreren Handys, wahrscheinlich die von Andre Eminger, seiner Frau Susann und Ralf Wohlleben. Zeitraum 25.10.2011 bis 8.11.2011, also von Abholung Womo bis zur Verhaftung Zschäpes in Jena.
Was kommt dann heraus?
Immer noch nichts?
anmerkung: War Eminger der Cleaner von Stregda? Wird er deswegen geschützt? Wurden aus diesem Grund keine Humanspuren aus dem Bereich Fahrerkabine ausgewertet?
  • wer war der kleine dicke Bankräuber?
  • wer war der 3. Mann, der das Womo mit den Leichen abstellte und anzündete?
  • wer nutzte die schwedische Telnor-SIM zuerst in Eisenach und dann in Zwickau?
  • wer nutzte die andere schwedische Telnor-SIM vor dem Hochjagen des Hauses in Zwickau?
  • wer surfte in Zwickau?
  • wer gab die Katzenkorbtante in Zwickau?
  • wer jagte das Haus hoch? Wie dröselt man die überzähligen Handwerker auf?
Und die wirklich wichtige Frage: Wer alles wurde von den Sicherheitsbehörden am 4.11.2011 geschützt? Wer oder was war derart wichtig, dass Range und Ziercke mit der Russlungen-Doppelselbstmord-Story den Bundestag am 21.11.2011 belügen mussten? Warum die Paulchenvideoversendung?
Es ist derselbe Grund, warum die Medien beim NSU seit Jahren versagen.
4.11.2011, neue Erkenntnisse oder Hirngespinste?
Ihr seid dran. Was passierte wirklich am 4.11.2011? Wer agierte in Zwickau, und wer zog Eisenach durch? Warum wurde der SEK-Einsatz dort vertuscht, warum hatte Böhnhardt 6 Munitionsteile im Kopf, warum gab es 2 Sorten Schmauch zuviel, 4 Sorten statt 2, darunter Polizeimunitionsschmauch?
Niemand wird das aufklären. Weder BKA noch BAW noch Medien. NSU-Ausschüsse schon gleich 2 mal nicht. Warum lassen die Verteidiger sämtliche Elfmeter ungenutzt? Was ist das Erpressungspotential?
Wir hören…
http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/21...gespinste/
 
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#13
Friedensblick hat auch noch was:


NSU: Anwohner aus Eisenach widersprechen Polizisten über Schüsse in Wohnmobil
Als am 04.11.11 der damalige Polizeichef von Gotha Michael Menzel ein Wohnmobil erreichte, kam er schnell zum Schluss, dass die beiden Insassen Selbstmord begingen. Die Einschätzung beruhte maßgeblich auf der Beobachtung zweier Streifenpolizisten, Uwe Seeland und Frank Mayer. Sie hörten Schüsse aus dem Wohnmobil und da sie keine dritte Person am Tatort sahen, war für Menzel der Fall klar. Der thüringer NSU-Untersuchungsausschuss (U-Ausschuss) befragte Mitte 2016 Anwohner, die die Darstellung der Polizisten in Frage stellen.
Laut Aussage der beiden Polizisten hätten sie am 04.11.11 nach einem Wohnmobil gesucht. Die Polizei vermutete, dass sich dort zwei Bankräuber aufhielten, die gegen 09:00 in Eisenach eine Sparkasse ausraubten. So fand die Streife kurz nach 12:00 zufälligerweise das Wohnmobil im Eisenacher Stadtteil Stregda.
Zu Fuß näherten sich die Polizisten dem Wohnmobil. Als sie ein paar Meter davor standen, hörten sie einen Schuss. Sie bewegten sich daraufhin schnell auf die andere Straßenseite, um bei einem geparkten Auto und abgestellten Papiercontainer Feuerschutz zu finden. Noch während sie zur Deckung eilten, hörten sie einen zweiten Schuss. Hinter der Deckung angekommen, zogen sie ihre Waffen und hörten 10-15 Sekunden nach dem zweiten Schuss einen dritten. Ein Polizist sah, wie etwas „oben durch das Dach“ schoss. Alles spielte sich innerhalb 20 Sekunden ab. Die Polizisten nahmen kurz vor oder nach dem letzten Schuss wahr, dass das Wohnmobil brennt.
„Die Abg. König trägt aus dem Protokoll nochmal: 12.05 Uhr Ankunft. 12.07 Uhr Rauchwolken aus dem Wohnmobil.“ (haskala)
Während sie das Wohnmobil beobachteten, über Funk Verstärkung anforderten, wurden sie von zwei Personen gestört: Sie mussten einen älteren Mann wegschicken, der sein Auto vom Wohnmobil wegfahren wollte, und eine ältere Frau mit Hund.
 
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#14
(Tatort Heilbronn - Polizistenmord 2007, muss rein zur "Sicherung")


NSU Ländle 2: Es ist alles so konfus… Teil 1
Heute ging es los. Dieses Mal nicht mit linken Journalisten wie Moser, Krimi-Autoren wie Schorlau, und „Sebnitz-Experten und Beweisstückeverbummlern im Fall Florian Heilig“ wie Hajo Funke, sondern mit „2 richtigen Fachleuten“:

[Bild: kar2.png]

Ein linker Journalist, der einen Bullshit-Job als Professor bekam:

[Bild: salzborn.png]

Solche Bullshitjob-Professuren erstreben sicher auch Königs ehemaliger Büroleiter Matthias Quendt, Sachverständiger des Bundestagsausschusses für das NSU-Netzwerk, und dieser Pichl, der über den NSU promoviert und bei NSU-watch werkelt. Alles im Blog vorhanden.
Wer H.H. ist, der vom BND, das wissen wir nicht, aber R. K. kennen wir.

[Bild: kar1.png]

Rudolf Kiefer heisst der ehemalige Mitarbeiter eines US-Nachrichtendienstes. War beim 1. Ländle-Gedöns 2 mal vorgeladen, erschien jedoch nicht.
Wer H. H. ist, das blieb auch deshalb unbekannt, weil der BND-Zeuge nur nichtöffentlich aussagen durfte.

[Bild: kar4.png]

Die Antifakids waren abwesend. Die NSU-watcher offenbar auch.

http://arbeitskreis-n.su/blog/wp-content...ugenst.png

Hatten wir heute morgen ähnlich bewertet.
Was die Profressoren Heute zum Besten gaben, das war alles irrelevante Spökenkiekerei.
Auch wenn die Grünen die Wichtigkeit des KKK betonten…

[Bild: kar3.png]

Der Professor wird Achim „IM Radler“ Schmids bald erscheinendes Bernd Wagner-Stasi-Exit-KKK-Buch eher nicht lesen, so steht zu befürchten:
Der Politologe Thomas Grumke legte dar, dass der rassistische Ku-Klux-Klan in Deutschland keine große Bedeutung für die rechtsextreme Szene habe. Die deutschen Ableger des Klans könne man an einer Hand abzählen. Sie seien schwach organisierte und isolierte Gruppen. Gleichwohl hätten die Klans Mitglieder, die eine weiße Vorherrschaft propagierten.
Zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Mitglieder
In einem Klan im Raum Schwäbisch Hall waren zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Mitglieder. Einer der Beamten war später Gruppenführer der Polizistin Michèle Kiesewetter, die am 25. April 2007 in Heilbronn mutmaßlich von NSU-Mitgliedern erschossen wurde.
www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zweiter-nsu-ausschuss-mit-fragen-zum-ku-klux-klan-arbeit-aufgenommen.f332a2d3-6d3a-488d-a882-c00d8804a7fe.html
Timo Hess war das, der sollte wohl mal nachschauen, was die da so treiben. War auch um die 5 bis 6 Jahre vor dem Polizistenmord. Eher keine Relevanz. Dass die BFE-Polizisten keine Antifafreunde waren und sind, zudem die Bereitschaftspolizei grossteils aus Ossis bestand,  allein das ist für Linke von SPD bis ganz links schon verdächtig genug. Ossis sind sowieso Nazis. Siehe Bautzen usw.
Der 2. Professor, der linke Ex-Journalist, konnte auch nur im Kaffeesatz lesen: Die Waffen waren doch Anscheinwaffen, welch peinlicher Blödsinn. Der Name steht auf Mundlos 1994er Adressliste drauf.

[Bild: kar5.png]

Das ist alles so Larifari-Quatsch, wenn man die fehlenden Bekennerschreiben erklären will, die zum Terror nun einmal dazugehören, so der denn wirken soll.

[Bild: kar6.png]

Weiss der wirklich nicht, dass BKA und Kripo Nürnberg/BAO Bosporus 11 Jahre von „düsterer Parallelgesellschaft“ ausgingen, von der Organisationstheorie der Organisierten Kriminalität, ebenso wie das Umfeld der Opferfamilien, auch wenn die Kurden und Türken heutzutage das Gegenteil erzählen?
Der RA Narin hat den gebrieft? (Narin erwartet weitere NSU-Morde, da die Mitmörder des Kerntrios noch frei herumlaufen. Hajo Funke und sein Anwalt Narin, ein echtes Traumpaar)

[Bild: kar7.png]

Schund. Diese Art Experten sind nutzlos. „Wird es wieder islamischen Terror geben?“ Experte: „Na sicher doch…“
Was kam heute heraus?
Nichts.

[Bild: kar8.png]

Das verstehe wer will… der STERN hat doch geheime Dokumente dem Ländle-Ausschuss schon 2015 zukommen lassen?

[Bild: kar9.png]

Und diese hoch geheimen Dokumente sind offiziell bis 2071 gesperrt:

[Bild: kar10.png]

Herr Nübel, wie war das doch gleich?

http://arbeitskreis-n.su/blog/wp-content.../kar11.png

[Bild: kar12.png]

Das muss dieses bis 2071 gesperrte Schreiben sein?
Es ging auch an das Bundeskanzleramt, an den Heiss. Der war NDS-LfV-Chef gewesen und hatte die Holger-Gerlach-Observation vergeigt, und bei seinem Abgang nach Berlin 2009 die Akten dazu geschreddert, wie man uns mitteilte.

[Bild: kar13.png]

Nübel meint, siehe das Video von 2015, es werde trotzdem fast alles herauskommen. Man solle BFE-Chef Thomas Bartelt nach seinem Special Forces Kumpel befragen, den Heilbronner Kripo-Chef nach Operationen der Amis in Heilbronn 2007, denn der Kripo-Chef habe eine Special Forces Ausbildung in den USA erhalten und habe beste Kontakte. Der wisse was.
Ein wenig Mevlüt Kar, angeblich V-Mann und am Tattag in Heilbronn gewesen gab es auch noch.

Wenn doch aber der Ausschuss die geheimen Akten hat, warum dann diese Nullnummer heute mit dem BND-Zeugen? Warum dann offenbar den falschen BND-ler vorgeladen?
Und was hat der Herr Rudolf Kiefer erzählt? Nichts? War wieder nicht da?
Es ist alles so konfus… Ende Teil 1.
 
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#15
NSU Ländle 2: Es ist alles so konfus… Teil 2
Teil 1 hatte vor allem Rainer Nübel vom Stern und den pünktlich zum Start des neuen Ausschusses wiederaufgewärmten Shooting Incident zum Thema.

[Bild: kar14.png]

Ratschläge gab Nübel auch noch:
Nübel meint, siehe das Video von 2015, es werde trotzdem fast alles herauskommen. Man solle BFE-Chef Thomas Bartelt nach seinem Special Forces Kumpel befragen, den Heilbronner Kripo-Chef nach Operationen der Amis in Heilbronn 2007, denn der Kripo-Chef habe eine Special Forces Ausbildung in den USA erhalten und habe beste Kontakte. Der wisse was.
Und auch die Kontextwochenzeitung (taz) spielte dieselbe CD ab:

[Bild: kar15.png]

Gleich zum Auftakt nimmt sich der zweite NSU-Ausschuss des Landtags einen der kompliziertesten Komplexe vor: die Aktivitäten amerikanischer Dienste vor Ort und an jenem Tag, an dem Michèle Kiesewetter ermordet und Martin Arnold schwer verletzt wurden. Im Raum steht der Vorwurf multiplen Behördenversagens.
„Ein Observationsprotokoll des amerikanischen Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) legt nahe“, steht im Dezember 2011 im „Stern“ zu lesen, „dass Beamte deutscher Verfassungsschutzbehörden Zeugen der Schüsse auf Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen, wenn nicht sogar in den Vorfall verwickelt waren.“ Eine Kopie des Papiers liege dem Magazin vor, schreibt Autor Rainer Nübel. Der „Contact Report“ protokolliere eine Observation am 25. April 2007 in Heilbronn. Und weiter: „Neben dem Berichterstatter und einem Kollegen der DIA Spezialeinheit ‚SIT Stuttgart‘ (Special Investigation Team), das sich vor allem in Süddeutschland um islamistische Bedrohungen gegen amerikanische Streitkräfte kümmert und engen Kontakt zu deutschen Sicherheitsbehörden hält, weist das Papier als Teilnehmer auch zwei Beamte des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg oder Bayern aus.“ Aus dem recherchierten Sachverhalt ergibt sich die Frage, ob „die junge Polizistin und ihr Kollege“ einer geheimdienstlichen Operation in die Quere gekommen seien. „Etwa bei einer Personenkontrolle, für die sie im Rahmen des damaligen Einsatzkonzepts ‚Sichere City‘ Streife fuhren?“, will Nübel wissen.
Es läuft darauf hinaus, dass deutsche Mitarbeiter eines US-Militärgeheimdienstes den CIA-Agenten Mevlut Kar, einen Deutschtürken, observierten, der wiederum von 2 FBI-Agenten überwacht wurde, und von einem bundesdeutschen LfV.
Das ist eine ziemlich irre Story.
Rudolf Kiefer, Ex-DIA-Mann sollte Gestern dazu aussagen, in Stuttgart. Siehe Teil 1.
Kontext schrieb dazu:
Vom Bundestagsausschuss gehört worden ist der Zeuge R. K., der zum Auftakt am kommenden Montag dem neuen Gremium in Stuttgart Rede und Antwort stehen soll.
Der Zeuge Rudolf Kiefer wurde nie vom Bundestagsausschuss als Zeuge gehört.
Einer Vorladung für den ersten Ausschuss war er immer wieder ausgewichen, unter anderem mit Hinweis auf seinen Gesundheitszustand. Jetzt wird eine Anreise im Krankenwagen diskutiert. Immerhin hat er sich mehrfach in Widersprüche verstrickt und das Observationsprotokoll als Fälschung bezeichnet.
Beim BKA tat er das, so vermuten wir. Aber nie in irgendeinem NSU-Ausschuss. Auch nicht in Berlin.
Was die Sache nicht gerade weniger konfus macht, das ist das hier:

[Bild: taz-maier.png]

Und Maier sagt, er kenne den Zusammenhang zwischen rechtem Terror und Islamisten in Deutschland. Es ist eine irre Story – die ziemlich genau so am 1. Dezember 2011 im Stern stand.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artik...bc0e474d1b
Ja nun, Shooting incident mit Mevluet Kar, das stammt angeblich von einem ehemaligen DIA-Mitarbeiter mit Namen Maier. Lothar Maier, aus Gosheim.
Hoffentlich hat es sich wenigstens finanziell gelohnt. Für alle Beteiligten. Stern verarschen macht natürlich Spass, und von den Hitler-Tagebuchverkäufern lernen ist grundsätzlich positiv. Ist Lothar Maier der Kujau Nr.2?
Die sind alle irre?
Rainer Nübel links:

[Bild: moser-fc3b6rster-nc3bcbel2-1024x400.jpg]
Links Nübel, der Mevlut Kar-Märchenerzähler vom Stern seit 2010 und in „Die Taschenspieler“ ebenfalls 2010.

In der Mitte Förster, der Leser-verwirrende Nicht-Aufklärer und staatliche Desinformant.
Und Thomas Moser, der Krokus-Phantome-Täuscher seit Mitte 2013.
http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/12/09...3-11-2014/
Die Pappdrachenbrigade der pseudoaufklärerischen Linksjournaille. Es waren Osteuropäer, die ihr da zu Krokus-NPD-Mördern gemacht habt, und ihr wusstet das von Anfang an. Der Inder vom Haller Tagblatt und der Gronbach (Florian Heilig-Einflüsterer der NSU-Mörder, nicht Uwes, sondern NPD-Mörder) hätten eigentlich mit auf dem Posium sitzen müssen, und natürlich Hajo Funke und der Spiegel. Und Stasi-Wagner von Exit. Die gesamte Mischpoke…
Es herrscht offenbar eine beabsichtigte Konfusion.
Kontext letzte Woche:
Alles Spekulationen, sagen die Kritiker der bisherigen Arbeit in den Untersuchungsausschüssen, wenn die Sprache auf die Amerikaner kommt. So ist völlig unstrittig, dass am 25. April 2007 um 13 Uhr und fünf Minuten ein BMW auf der A 6 im Bereich Heilbronn geblitzt wurde. Das Auto war, wie die US-Botschaft auf eine Anfrage des Bundeskriminalamts Anfang Januar 2012 mitteilte, auf einen Unteroffizier der Army zugelassen, der aber längst aus dem Dienst ausgeschieden war und inzwischen in Dunedin in Florida lebte. Eine Erklärung, mit der sich auch der Stuttgarter Ausschuss in seiner 33. Sitzung im vergangenen November zufriedengab, als ein BKA-Beamter gehört wurde. „Schmierenkomödie“, urteilte daraufhin Radio „Dreyeckland“.
In derselben Sitzung trat der Zeuge Peter Rudolf Litzel auf, der 40 Jahre für den Militärgeheimdienst DIA tätig war und das Protokoll ebenfalls als Fälschung bezeichnete.


Stern letzte Woche:
Die Amerikaner antworteten einfach nicht. (Screenshot ganz oben)
Finde den Widerspruch ?
Die sind offenbar wirklich alle irre, da passt gar nichts zusammen.
So wie auch hier:
Immerhin hat der Landtag bereits einen bisher unbekannten Zeugen mit den Initialen H. H. ausgeforscht, der unerkannt bleiben soll und in nicht öffentlicher Sitzung gehört wird.
Das ist Blödsinn, H. H. vom BND wurde Gestern vernommen, Ergebnis:

[Bild: kar4-1.png]

Siehe Teil 1.
Was sich zu lesen lohnt, das sind die Kommentare bei Kontext. „Habt ihr sie noch alle“, so lautet der Tenor bei der Linksaussenpostille. Da lacht das Herz.
Zum Thema Heilbronn passt der hier:

[Bild: kar17.png]

Aber doch nicht mit Weltkriegswaffen, menno ?
Ende Teil 2.
 
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#16
NSU Ländle 2: Es ist alles so konfus… Teil 3
Letzter Teil.
In den letzten Tagen gab es hier pünktlich zum Start der „Beweisaufnahme“ des 2. NSU-Ausschusses Ländle einige Blogbeiträge dazu, wo der Ausschuss ansetzen müsste, um überhaupt mal greifbare Ergebnisse zu produzieren, die es bisher nicht gab. Im Ländle gibt es seit 2011 keine Ergebnisse, bis auf die grundlegende Erkenntnis, dass es -wie überall an den Tatorten- keine „NSU-Spuren“ gab. Die EG Umfeld des LKA brachte ein Ergebnis, das ein Nicht-Ergebnis ist: Seit 2005 gab es keine Belege, dass „das NSU-Trio“ im Ländle war. Ausser einem dubiosen, NSU-spurenfreien Womo gibt es gar nichts.
Kontext schafft es noch immer nicht darauf hinzuweisen, dass es jede Menge Kollegenspuren an den beiden Polizistenopfern gab, jedoch nicht die Kollegen, die man als Ersthelfer zu finden erwartet hätte. Die hätten zwar Rettungswesten ausgezogen, Erstversorgung betrieben, angeblich, aber keine Spuren darauf hinterlassen, etc. pp.
„Heimatschutz“ unterschlug den Kollegen-DNA-Krimi des Jahres 2011 ebenso wie es jetzt die „investigativen Linksmedien“ tun. An Stelle der Aufklärung tritt die beabsichtigte Konfusion mit Pappdrachen.
Klartext: Es gibt keinen Mevluet Kar auf den Opfern, und am/im BMW taucht der auch nicht auf. Pappdrachenalarm. Es ist auch vollkommen irrelevant, ob das LfV auf dem Weg nach HN war, um einen Islamisten zu treffen. Das Treffen fand nicht statt PUNKT Und selbst wenn es stattgefunden hätte, hat das Null komma Null mit dem Mord zu tun.

[Bild: Zwischenablage29-1.png]

Es ist so konfus… sie schreiben richtig, Titel DNA-Spuren, dass Binninger nur aufgreift, was seit 2011 bekannt ist. Keine Tatortpuren des NSU, wer immer das sein soll. Der unbekannte NSU, Prinzip: Glaube ersetzt Vernunft.
Aber sie weigern sich, das Hirn einzuschalten, was das denn bedeuten könnte. Glaubensdogmen wanken, zumindest bei ihren Lesern.

[Bild: Zwischenablage30.png]

Nun ist der Fall Heilbronn ein ganz besonderer Fall, denn den Opfern wurden Waffen und Handschellen abgenommen, Arnold wurde aus dem Auto genommen, und das teils mit roher Gewalt, und das ist eigentlich nicht möglich ohne DNA zu hinterlassen. Auch bei Kiesewetter, die im Auto hing, musste der Waffendieb bis zur Mittelkonsole reingreifen, um an die Waffe zu kommen. Das geht nicht ohne Spuren ab.
Das Unfassbare ist gewesen, dass Teile der Bekleidung Arnolds erst Ende 2010, also 3.5 Jahre nach dem Mord, „wiederaufgefunden wurden“ bei der Polizei, und dann nicht auf DNA-Spuren untersucht wurden. Genau an dieser Stelle muss ein NSU-Ausschuss anfangen. Wie war es möglich, dass die Opferbekleidung 2.5 Jahre komplett liegenblieb, und Teile davon in Ludwigsburg noch ein Jahr länger, und dann trotzdem nicht komplett ausgewertet wurden, Stichwort „belt keeper“?
Wer hat das Standardprozedere bereits 2007 verhindert, nämlich die Untersuchung der Opferbekleidung auf Täterspuren?
Warum fehlen die Spuren der BMW-Besatzung (MK/MA) im BMW? Welche DNAs wurden am Schalthebel, am Lenkrad, an den Innentürgriffen etc gefunden, und warum wurde dort nicht die angebliche Besatzung gefunden? Welche Fingerabdrücke?
Beim Polizistenmord von Heilbronn wurden die Basics der Polizeiarbeit nicht beachtet, und die Aufklärung musste damit beginnen, das festzustellen, und dann zu hinterfragen, warum da „gepfuscht wurde“.
Warum gibt es keine Fotos der Auffindesituation, trotz zahlreicher Polizeizeugen, weiterer Augenzeugen, und warum schickte man die Augenzeugen weg? Chehade & Co sind gemeint.
Warum fragte man die Handydaten der Opfer nur für den Tattag ab, jedoch nicht für die Woche zuvor, um zu erfahren, wie Kiesewetter überhaupt zu ihrem Einsatz kam? Ungeklärt bis heute.
Wie konnte es sein, dass ein BFE-Messer mit Inventarnummer, Kiesewetter, zuerst nicht auffindbar war, dann wieder auftauchte bei der BFE, aber keine Ermittlungen folgten? Warum war dieses Messer „noch nicht aufgefunden“ anstatt „entwendet“ wie die Handschellen und die Dienstwaffen? Nicht geklärt.
Diese Liste könnte man endlos weiter fortführen, alle diese grundsätzlichen Fragen wurden und werden niemals gestellt, weder im Ausschuss, noch in den „investigativen Medien“ oder gar in der Lückenpresse.
Statt dessen gibt es Pappdrachen in Hülle und Fülle.
Teil 1 und Teil 2.
An denen arbeitet man sich jetzt ab, und nichts wird dabei herauskommen. Man weiss das.
Beim „Zeugensterben“ waren für Heilbronn immer nur die Zeugen Arthur Christ und Florian Heilig interessant, und auch dazu gibt es ganz konkrete  „Anfasser“, wollte man da wirklich weiterkommen.
Aber weiter zu kommen ist nicht das Ziel. War es auch nie. Und das hat sich seit 2007, seit dem Tag des Mordes, nie geändert. Der Tatort wurde ruckzuck abgeräumt, von Dutzenden Polizeistiefeln total zerlatscht, alle Spuren dadurch beseitigt. Der BMW schlampig ausgewertet, ein Wattestäbchenphantom war wichtiger als die DNA-Spuren auf der Opferbekleidung.
Die Zigeunerwohnwagen wurden nicht nach Waffen etc. durchsucht, wohl aber jeder PKW-Kofferraum auf den Strassen von Heilbronn. 165 Leute auf dem Platz, laut Akten, und keiner hat was gesehen oder gehört?  Wer bitte glaubt das? Kein einziger Augenzeuge? Wer bitte glaubt das?
Im Fall Heilbronn wurde vom Tattag an geschlampt, und einen Tag später begann die Manipulation der Ermittlungen mit dem Streichen der Audi-Benziner bei der Kraftfahrtbundesamt-Abfrage. Wie kann das sein, dass die Vertuschung aus der Polizei heraus seit dem 26.4.2007 niemals in Medien, in Büchern oder im Ausschuss zum Thema gemacht wurde, aber sich Hunderte Artikel mit Mevluet Kar, mit Heilbronner Phantomen und anderem Müll befassen?
Die Antwort ist naheliegend: Viel zu gefährlich. Der Mord darf nicht aufgeklärt werden. Warum nicht, DAS ist die Frage. Ist der BMW der Tatort? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Nahmen die Mörder auch die Dienstwaffen? Vielleicht, aber eher nicht. Warum war es dann bis Ende 2010 ein Dogma, die Mörder seien auch die Waffendiebe gewesen?
Die Tatwaffen, uralte Pistolen aus dem 2. Weltkrieg, sprechen klar gegen geheimdienstliche Agenten als Schützen. Sie sprechen auch gegen die Dönermörder. Keine Ceska. Keine 2. Waffe 6.35 mm
Der Heilbronner Mord hat mit der Dönermordserie überhaupt nichts zu tun. Daran können auch ein hinermitteltes Womo und ein manipuliertes Paulchenvideo mit HN-Schlussbild nur oberflächlich (für Dumme) etwas ändern. Die Verdummung läuft seit dem 11.11.2011. Sie wird weitergehen. Dafür werden die Einflüsterer aus dem Linksmilieu sorgen, das hat bereits bei der 1. Auflage „super gut geklappt“, und nicht nur im Ländle. Da brennt garantiert nichts an.
Siehe auch:
NSU: Mord in Heilbronn – ein Fazit – Teil 3
ein Gastbeitrag in 3 Teilen von DIE ANMERKUNG
Da wir jedoch keine Spielverderber sind, empfehlen wir dem Ausschuss, die DNA von den 2010 verschwundenen Belt Keepern (suchet, so werdet ihr finden…) mit Mevluet Kar, mit Sergeant H., mit den Mitarbeitern der US-Dienste und dem V-Mann-Anwerber des LfV abzugleichen. Da kommt zwar nichts dabei heraus, aber es erweckt den Eindruck der brutalstmöglichen Aufklärung.
Ebenso muss ein DNA-Abgleich mit den lieben Kollegen erfolgen, mit dem Roma Chico, den Arnold 2009 „erkannte“ als seinen beinahe-Mörder, und natürlich mit der (deutschen Zigeuner-) Sippe Heilig. Adolf Heilig, Gilbert Heilig, und all die anderen der 165 Anwesenden auf dem Platz an jenem Tag.
Und mit Arthur Christ, selbstverständlich. Und mit den über 4.000 NSU-freien DNAs der Dönermorde.
Viel Erfolg.
 
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#17
Leserbrief bei Heise:
Josef W.

46 Beiträge seit 21.01.2004


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21.09.2016 11:31 76
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"NSU" und anderer Unsinn: warum wird da von "Ungereimtheiten" gesprochen?



Ich frage mich, welches Spiel Herr Moser spielt.

Einerseits erhalten wir einen recht detaillierten Einblick in die Sachlage, bei jedem Artikel. Der Autor ist absolut in der Thematik drin.

Andererseits geschieht Seltsames – hier nur zwei Beispiele:

1. In diesem wirklich umfangreichen Artikel wird nicht einmal mit einem Halbsatz erwähnt, dass es da mal eine „Wattestäbchen“-Affäre gab, also die nahezu krampfhafte Zuordnung des Kiesewetter-Mordes zu einer Phantom-Person bei gleichzeitiger Unterdrückung von Augenzeugen-Berichten, detaillierten Phantombildern. Täter bei dieser Behinderung der Justiz waren Polizei und Staatsanwaltschaft – also die sog. „Ermittler“. Das waren keine anonymen Personen, sondern konkrete Menschen, die Entscheidungen trafen und teils mit Unterschrift vertraten.
2. Bei der Zuordnung der Kiesewetter- Ergebnisse zum Tatkomplex „NSU“ waren wiederum dieselben Personen beteiligt. U.a. taucht die Jogginghose mit Blutspuren aus Heilbronn, aber ohne Genspuren von Mundlos auf. Ungewaschen soll sie jahrelang vom „NSU“-Trio als Trophäe gehortet worden sein. Anstatt jetzt vom eideutigen „Pflanzen“ von Beweisen zu sprechen, schreibt Moser Folgendes: „Derjenige, der die Hose trug - vielleicht wirklich Mundlos -. muss beim Mord dabei oder sogar einer der Schützen gewesen sein. Tatsächlich kann die Hose aber noch etwas ganz anderes belegen:“. Ein „Beweisstück“, das VIELLEICHT (welchen Anhaltspunkt sieht Moser für dieses Wörtchen denn?) mit Mundlos in Verbindung sthen könnte, KANN noch mehr belegen.

Und dann kommt wieder die „NSU-Erweiterungs-Theorie“. Mosers Verschwörungstheorien hauen gelegentlich auf den Verfassungsschutz-Sack, aus dem es dumpf staubt un nie mehr als stauben wird, denn da ist Geheimhaltung Pflicht. Dass wir von weit oben angesiedelten Polizeibeamten und der STA genasführt werden (die Phantombild-Zeichner, Streifenbeamte und andere Polizisten tun ja brav ihre Pflicht – also kein allgemeines Polizei-Bashing!), erwähnt Moser nicht. Bei Moser wird nicht erwähnt, dass ein Stuttgarter SS-Obersturmbannführer Dickkopf das BKA gründete und dann auch bei Interpol mitmischte, und dass Jahre später ein Karl-Heinz Dufner, Verbindungsmann des BKA zu Interpol, die kanadische Liste mit den Asovfilm-Kunden auf den Tisch erhielt - und sein Name selbst darauf stand. Da war also nicht irgendein Mitarbeiter des BKA von Ziercke gedeckt worden, sondern ein Leitender Kriminaldirektor mit Bilderbuch-Karriere.
Weshalb ich das schreibe? Weil die sowohl kriminellen wie faschistischen Nazi-Verbindungslinien INNERHALB der „Ermittlungsbehörden“ verlaufen und Ku-Klux-Klan-Polizisten deshalb kein Zufall sind.

Deren „Ermittlungs“-ergebvnisse tauchen bei Moser als „Ungereimtheiten“ auf, was ihn nicht hindert, sie als Basis für Spekulationen und Theorien zu nutzen. Was wir jedoch benötigen, ist die konsequente strafrechtliche Verfolgung auch von Beamten, die ihre Pflicht nicht nur nicht taten, sondern durch aktives Beweiseunterdrücken, Beweisefälschen usw. Straftaten begingen und begehen. Die Lügen dieser Personen sind ebenfalls nicht lässlich, sondern Teil der konsequenten Irreführung der Justiz."


Wenn es also um die Frage der Aufklärbarkeit geht, muss man nur der Täterschaft bei der Vertuschung folgen, und da sind die Namen der STA und Polizisten bekannt. Ja, auch Beamte kann man festnehmen und in Erzwingungshaft stecken, zumal schon Straftatbestände erfüllt sind.
Die STA sind weisungsgebunden, insofern ist das eine politische Sache, und er Innenminister müsste gezwungen werden unter Ausschaltung des Einflusses aus dem Hause Altmeier-Fritsche. Anders gesagt: es ist schon das Volk selbst, das das alles zulässt und den Parteien keinen Dampf macht. Demokratie muss gelebt werden statt von bösen Mächten und Nichtmachbarkeiten usw. zu schwätzen.
Antworten
#18
noch ein Moser von heute:


NSU-Prozess: Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft Ermittlungsverfahren gegen Bundesanwaltschaft

Thomas Moser 23.09.2016
Die oberste Strafverfolgungsbehörde hat Unterlagen eines NSU-Beschuldigten vernichtet - Im Bundestagsausschuss neue Zweifel an Todesumständen von V-Mann "Corelli"
Wegen Aktenvernichtung im NSU-Verfahren prüft die Staatsanwaltschaft Karlsruhe derzeit, ob sie gegen die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Im Untersuchungsausschuss des Bundestages war der Aktenrechercheur des Gremiums, Bernd von Heintschel-Heinegg, darauf gestoßen, dass die Bundesanwaltschaft (BAW) bereits im November 2014 die Vernichtung von Asservaten im Fall des Beschuldigten Jan Werner aus Chemnitz angeordnet hatte. Das machte die Welt am Sonntag (WamS) vor wenigen Tagen bekannt. Die Behörde von Generalbundesanwalt (GBA) Peter Frank räumte die Vernichtung ein, sprach aber von einem Versehen.
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft nach Kenntnisnahme des Artikels nun, ob ein Anfangsverdacht auf eine Straftat der Behörde des GBA vorliegt. Um welche Straftat es sich handeln könnte, wollte der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht sagen. Das sei Gegenstand des Prüfvorganges, der ein offizielles Aktenzeichen bekam. Denkbar ist Strafvereitelung im Amt. Die BAW hat ihren Sitz in Karlsruhe. Nach dem Tatort-Prinzip ist die örtliche Staatsanwaltschaft auch für die Bundesbehörde zuständig
(...)
Wer hat die SMS geschrieben?
Von Bedeutung ist, was Thomas M. über die Tage kurz vor Richters Tod berichtete und was das Bundeskriminalamt an Hand seiner Handy-Daten ermittelte. Am 28. März 2014 telefonierten die beiden Thomas' fast 23 Minuten lang miteinander. Am 2. April fragte Thomas M. per SMS: "Alles klar?" Am 3. April kam eine kurze Antwort-SMS vom Handy Richters: "Bin krank". Daraufhin fragte M. zurück: "Wie krank?" Doch Richter meldete sich nicht mehr. M. danach noch einmal per SMS: "He, was ist los? Schreibst du jetzt endlich mal?"
Thomas Richter wurde am 7. April 2014 tot in seiner Wohnung bei Paderborn aufgefunden. Der Todeszeitpunkt konnte nicht geklärt werden und wurde unbestimmt auf einen Zeitraum zwischen dem 4. und 7. April festgelegt. Als Indiz dafür gilt auch die SMS-Kommunikation von Thomas M. mit Richter. Die jedoch wirft Fragen auf.
Thomas M. kam es seltsam vor, dass Richter lediglich mit zwei Worten antwortete. Das sei absolut untypisch für ihn gewesen, Richter habe immer ganze SMS-Romane geschrieben - und wörtlich: "Als wäre er es nicht selbst gewesen." Stammte die Rückmeldung "Bin krank" überhaupt von Richter selber? Wer eine SMS schreibe, könne man nicht überprüfen, so das Ausschussmitglied Thorsten Hoffmann, CDU. Daran wiederum knüpft sich eine Folgefrage: War Richter am 3. April möglicherweise schon tot und hat die SMS jemand anderes verschickt?
Auch an die Todesursache Zuckerschock aufgrund unerkannter Diabetes glaubt der frühere Freund Richters nicht. Richter habe nicht unter "Zucker" gelitten und sei auch nie krank gewesen. Thomas M. erwähnte auch, dass Richter eine Freundin gehabt habe. Von ihr war bisher nicht die Rede.
Während der Befragung des früheren Freundes von Thomas Richter alias "Corelli" erschien der NSU-Ausschuss aus Nordrhein Westfalen auf der Zuschauertribüne. Die beiden Ausschüsse trafen sich tags darauf zu gemeinsamen Beratungen. Die Düsseldorfer kritisieren unter anderem den Umgang des Bundesverfassungsschutzes (BfV) und seines Präsidenten Hans-Georg Maaßen mit dem NRW-Ausschuss.
Maaßen hatte wiederholt die Vernehmung von BfV-Vertretern in Düsseldorf verhindert, u.a. des letzten V-Mann-Führers von "Corelli". Seine Begründung: Ein Landtagsausschuss habe keine Vertreter einer Bundesbehörde zu vernehmen, das dürfe nur ein Bundestagsausschuss. Der U-Ausschuss von NRW hat die Aufklärung der Causa "Corelli" explizit in seinem Untersuchungsauftrag stehen. "Corelli" starb in einer Stadt dieses Bundeslandes. Mit ihrem Treffen demonstrierten die beiden Ausschüsse auch, dass sie sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.

weiter hier:http://www.heise.de/tp/artikel/49/49506/1.html

(immerhin interessante Infos! Auf das Fazit Mosers werden wir noch warten müssen,,,,bis zum jüngsten Tag)
 
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#19
Die Familien der NSU-Opfer Enver Simsek, Ismail Yasar und Abdurrahim Özüdogru haben am Freitag bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe Strafanzeige gegen zwei Vertreter der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und gegen Beamte des Landeskriminalamts (LKA) Berlin gestellt. Sie werfen ihnen vor, mit der Vernichtung von Dokumenten mit möglicher NSU-Relevanz eine Straftat begangen zu haben. Der Berliner Anwalt Mehmet Daimagüler und die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz haben die Anzeige im Namen ihrer Mandanten erstattet. Die Strafanzeige liegt SPIEGEL ONLINE vor.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ns...13786.html
 
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#20
Das MEGALEAK zum FBI beim Polizistenmord?
Stern-Journalist Rainer Nübel hatte seine „Beweise für die Anwesenheit von 2 FBI-Agenten“ dem NSU-Untersuchungsausschuss zugeleitet. Vor Jahren bereits, Sperrfrist 60 Jahre, geheim, das konnte man hier auf dem Blog vor wenigen Tagen nachlesen, und sich im Video mit Nübel anschauen. 3 Teile.

[Bild: kar9.png]

Der NSU-Ausschuss Ländle 2 weiss nicht wirklich mehr als zuvor, aber will weitere Zeugen vorladen. BKA, MAD, BND. Drexler zur nichtöffentlichen Vernehmung des Zeugen H.H. vom BND: rdl.de/sites/default/files/audio/2016/09/20160920-zumauftaktde-w6003.mp3
Kann man auch nachlesen:
Mühsame Auftaktsitzung des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses
„Wir wissen auch nicht mehr als zuvor“ – Abgeordnete besorgt über gesellschaftliches Klima derzeit
Von Bettina Grachtrup
Stuttgart. Waren Geheimdienstmitarbeiter am Tag der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn? Und wenn ja: Warum? Es bleibt ein Rätsel. Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag befragte zum Auftakt seiner Beweisaufnahme am Montag in Stuttgart zwar einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes. Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) sagte allerdings nach der nicht-öffentlichen Sitzung: „Wir wissen auch nicht mehr als zuvor.“ Für die kommenden Sitzungen sollen drei weitere Mitarbeiter von BND, Bundeskriminalamt und dem Bundeswehrgeheimdienst MAD geladen werden. Ein Ex-Mitarbeiter eines US-Militärgeheimdienstes erschien am Montag trotz erneuter Ladung zum dritten Mal nicht als Zeuge.
Der Herr Rudolf Kiefer, ex-Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes DIA, der mag nicht aussagen, auch das ist nichts Neues.
Wenn Sie gut zugehört haben, was Drexler sagte, dann dürften Ihnen hier Fehler auffallen:

[Bild: swp.png]

Drexler sagte BKA, er sagte nicht Bundeskanzleramt.
„mit einer Zielperson im islamistischen Bereich“, das steht nicht im Dossier.
Schlechter Journalismus. Was steht denn nun im Dossier drin?
Heise hat geleakt! 43 Seiten Akten. Vermutlich das „Nübel-Paket“, den „Beweis, dass das FBI Augenzeuge war beim Heilbronner Polizistenmord“.
Glauben Sie nicht?

[Bild: Zwischenablage42-1.png]

Steht da: Die Amerikaner hätten ermittelt, dass 2 Mitarbeiter des FBI beteiligt gewesen seien, so berichtete es ein BND-Mann, der jedoch nicht weiter mit dem US-Verbindungsbeamten darüber reden durfte. Ist wohl verboten, warum auch immer.

weiter hier: http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/25...istenmord/
 
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