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Vom Umgang der ARD mit der Kohle - und mit ihrem Programm
#1
Auch dafür trägt Volker Herres, der mit Auftragsbotschaften abgefüllte Programmdirektor, Mitverantwortung:
"Die ARD hat in ihrem ersten Produzentenbericht ausgewiesen, dass 2014 von allen ARD-Anstalten 8,8 Mio. Euro für Dokumentationen in Auftrag gegeben worden sind. Die ARD verfügt über ca. 5,5 Milliarden Euro im Jahr. Für Dokumentarfilme wurde somit 0,16 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel ausgegeben. Das ist sehr wenig. Wir haben zum Beispiel dem Bericht der KEF entnommen, dass im ersten Programm der ARD 27 Prozent des Budgets in Sportsendungen investiert werden. Diese füllen aber nur acht Prozent der Programmfläche. Da sieht man bereits ein Missverhältnis. Wenn man die Minutenpreise auf einer globalen Statistik ansieht, stellt man fest, dass selbst der Wetterbericht teurer ist als ein Dokumentarfilm. Nach einer eigenen Programmstatistik der ARD sind 36 Prozent des Programms fiktionale Sendungen, die zu 43 Prozent in der Hauptsendezeit ausgestrahlt werden. Dagegen sind nur acht Prozent dokumentarische Sendungen im gesamten Programmvolumen.
(Thomas Frickes im Interview mit Medienpolitik.net)

http://www.medienpolitik.net/2015/12/fil...kenfuller/
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