Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Schulden und Bürgerkrieg ....
#1
Und das im Focus!



http://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-marc-friedrich-und-matthias-weik-crash-propheten-warnen-unser-geld-system-befindet-sich-im-endstadium_id_5562156.html
 
 
 
"Marc Friedrich: Wenn er unkontrolliert abläuft, wären das Inflation, Depression und im schlimmsten Fall Krieg und Bürgerkrieg.
 
[b]FOCUS-MONEY:[/b] Jetzt übertreiben Sie aber wirklich . . .?
 
Marc Friedrich: Keineswegs. Wir können davon ausgehen, dass Schulden nicht zurückgezahlt werden. Wenn selbst der Exportweltmeister Deutschland in besten Zeiten nicht einen Euro zurückzahlt, wie sollen das dann Pleitestaaten wie Griechenland oder Spanien schaffen? Historisch gesehen, gibt es nur drei Möglichkeiten, Schulden aufzulösen: Man kann sie weginflationieren, wie es derzeit geschieht, die zweite Möglichkeit ist eine Währungsreform, und die dritte ist eben ein Krieg. Diese Möglichkeit ist natürlich die schlimmste, und niemand kann sie wollen. Aber täuschen wir uns nicht: Auch die ersten beiden Varianten werden auf jeden Fall wehtun, wir alle werden abgeben müssen. Denn so viel ist jedenfalls sicher: Unser heutiges Geldsystem befindet sich im Endstadium.
 
 
.......
 
[b][b]FOCUS-MONEY:[/b][/b] Aber irgendwer muss doch von diesem Mechanismus profitieren?
Matthias Weik: Richtig. Dieses Geldsystem ist sogar hochlukrativ, aber nur für einige wenige, die immer reicher werden. Die Allokation von Vermögen ist inzwischen geradezu pervers, die Umverteilungsmaschinerie von unten und von der Mitte und oben nach ganz weit oben funktioniert reibungslos. Die Reichen werden immer noch reicher, die Mittelschicht erodiert, und die Armen werden immer ärmer. Diese Ungleichheit führt letztlich aber stets irgendwann zu Aufständen. Deshalb versucht die Politik alles Mögliche, um das System am Laufen zu halten - koste es, was es wolle. Kein Politiker, kein Wirtschaftsboss, kein Banker oder Hedge-Fonds-Manager sägt an dem Ast, auf dem er sitzt."
Antworten
#2
Der Link oben führt ins Leere, Ich erlaube mir mal den neu zu setzen.

http://www.focus.de/finanzen/boerse/inte...62156.html

Ah, Überraschung : Unser Geldsystem ist lukrativ, aber nur für irgendwelche Reiche die dadurch noch reicher werden.

-> Ungleichgewicht führt zu Aufständen.

Jetzt verstehe ich auch warum man die Bundeswehr im Innern einsetzen will.

Man glaubt wohl nicht daran den Zusammenbruch zu verhindern ?

Und deshalb muss man auch das Bargeld abschaffen ?

Focus: Cash ist der König der Krise - aber seien Sie nicht naiv!

"Endspiel - Wie Sie die Kernschmelze des Finanzsystems sicher überstehen " warnt Homm nun vor einer gewaltigen Krise: Die offiziellen Zahlen der großen Volkswirtschaften seien frisiert, die Staatsverschuldung größer als angegeben und die Inflation höher, als die Statistiken es sagen. Es drohe das Endspiel um die globalen Vermögenswerte. Den Lesern gibt er Tipps, wie sie ihr Geld retten können. FOCUS Online bringt Auszüge."

Was ist mit dem Focus los ?

Auf dem VT - Trip ?
Antworten
#3
Locus Money hat ja auch mal Oliver Janichs 9/11 Artikel gedruckt, von daher ist die Redaktion dort wohl nicht ganz so BND durchseucht.
Selbst Lieschen Müller von nebenan merkt das sie verarscht wird, schnallt das Enkel Kevin bis zum Dahinscheiden arbeiten muss.
Das Weltfinanzsystem kollabiert, der 500er wurde nur entsorgt um das Horten von Bargeld zu erschweren um den drohenden Negaivzinsen für den Normalbürger zu entgehen.
Der US Dollar war bisher über den weltweiten Ölhandel gedeckt, heute nur durch 9 Carrier Groups.
Man stelle sich nur mal vor die Leute würden ihre Kapitallebensversicherungen (so den noch existent) auflösen und die Nullen und Einsen auf dem Konto als buntes Papier abheben...
Deshalb kommen wir auch nicht umhin in diesem Forum das Geld deutlich zu beleuchten. Auch wenn es dazu schon zig andere Plattformen gibt.

INP
Antworten
#4
(28.05.2016, 00:01)INP schrieb: ...
Deshalb kommen wir auch nicht umhin in diesem Forum das Geld deutlich zu beleuchten. Auch wenn es dazu schon zig andere Plattformen gibt.

INP

finde ich gut, irgendwie gehört ja doch alles zusammen.

 2012 Dirk Müller im ZDF zum Schuldgeldsystem

Die Frage ist doch welche Alternative zum vorherrschenden Geldsystem sind möglich und wie würde man eine sanfte Migration schaffen ?
Antworten
#5
Mir gefällt dieser Artikel:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/zeh...74078.html

Herkunft? Mancher wird auf die Raubritter als Vorfahren hinweisen, andere auf die gute Kinderarbeit, von der die Urur-Großeltern profitierten, andere können auf die Ausbeutung von Gastarbeitern oder 450-Euro-Jobbern verweisen.

Nicht zu vergessen: Gewinne in Kriegszeiten durch Staatsaufträge bei Zwangsarbeit. Ach ja: und auf das Fehlen jeder Vermögenssteuer, die die gute Tante SPD einfach wegfallen ließ, als das BVerfG eine Korrektur angemahnt hatte.

Schlappe Ernschaftssteuer, keine Vermögenssteuer: Sozen-Sozialpolitik. und nun FORDERN sie. Die sind in der Regierung. Für solche Wahlkampfverblödung kann man jetzt schon die faulen Eier für die Wahlveranstaltungen des kommenden Jahres vorbereiten.
Antworten
#6
Ich möchte hierzu sinngemäß aus dem Piketty-Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" zitieren:

Grundsätzlich gilt: Je höher ein Vermögen, desto höher die Rendite. Und dies in einem Umfang, den man kaum glauben kann.

Während kleine Ersparnisse heute geringere Renditen erwirtschaften, als die Inflation aufzehrt (also an Wert verlieren), erreichen sehr große Vermögen eine Nettokapitalrendite (also bei Berücksichtigung von Inflation) von über 10%.    Selbstverständlich sind Angaben zu den Kapitalrenditen sehr hoher Vermögen nicht öffentlich zugänglich. Herr Piketty hat daher die öffentlich zugänglichen Daten der US-Stiftungsuniversitäten ausgewertet, und kommt – je nach Höhe des Vermögens der Universitäten – zu folgenden durchschnittlichen [7] Nettokapitalrenditen [8] in den letzten 30 Jahren :
 
Stiftungsvermögen             Durchschnittliche Nettokapitalrendite 1980 bis 2010
 
Harvard (30 Mrd. $),                                 10,2%

  Yale (20 Mrd. $)
                         
mehr als 1 Mrd. $                                      8,8%
                                                                
500 Mio. bis 1 Mrd. $                                 7,8%

100 Mio. bis 500 Mio. $                              7,1%

weniger als 100 Mio. $                                6,2%

Da es keinen logischen Grund gibt, warum Privatvermögen andere Renditen „erwirtschaften“ als die o.g. Stiftungsuniversitäten, muss man für unsere Multimillionäre und Milliardäre von ähnlich hohen Renditen für ihr Vermögen ausgehen. Alleine aus dieser  Tatsache folgt eine deutliche und jährlich stark wachsende Ungleichheit von Vermögen und Einkommen.    

Man kann aus den Zahlen aber noch eine andere Schlussfolgerung ziehen, die sogar noch beunruhigender ist: Steigt ein Privatvermögen auf eine gewisse Höhe, wächst dieses ohne besonderes Talent und ohne besondere Arbeitsleistung des Besitzers deutlich schneller, als das Gesamtvolksvermögen und -einkommen. Große Vermögen enteignen daher aufgrund ihrer schlichten Existenz die Arbeitseinkommen – und dies entschädigungslos.  


In diesem Zusammenhang noch ein Wort zu Steuerflucht und Steuerhinterziehung, die mittlerweile gerade bei sehr hohen Vermögen Ausmaße angenommen hat, die kaum zu glauben sind. Alle Staaten auf der Welt (reiche wie arme) – mit Ausnahme von Deutschland und Japan – haben eine negative Vermögensbilanz! Dies bedeutet, dem Ausland gehört nach offiziellen Zahlen mehr Vermögen, als Inländer im Ausland (offiziell) besitzen. Da die Vermögensbilanz von Deutschland und Japan nur leicht positiv ist, bedeutet dies, dass offensichtlich den Marsmenschen (oder den Bewohnern der Venus) wesentliche Vermögen auf der Erde gehören. Akzeptiert man die These von den Marsmenschen nicht, kann die negative Vermögensbilanz nur auf eine Art erklärt werden: Die Differenz sind die in Steueroasen geparkten und nicht gegenüber den Behörden angegebenen Vermögen. Diese betragen nach vorsichtigen Schätzungen 8% des weltweiten BIP! Da diese Vermögen in ihrer überwältigenden Mehrheit den reichsten 0,1% „gehören“, ist die Ungleichheit sogar noch deutlich größer, als oben genannt!
 

mehr auf
http://rechtes-denken.com/Wirtschaft/Ein...-Vermoegen
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste