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Ansbach Attentäter
#11
Das Dummgeschwätz der Dienstbarkeiten ist durchaus eine interlektuelle Beleidigung, selbst für einen leeren Aschenbecher.
Eine Journaillie die solche absonderlichen Abzesse unkommentiert kolportiert macht sich mitschuldig am Verbrechen.
Selbst meine Nachbarin, Teilnehmerin des Rollator 1/4 Meile Shuffle in der Alterklasse 90+, findet die logischen Fehler eine bodenlose Frechheit.

INP
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#12
wie vorrauszusehen wiederholt der Focus die Story vom Spiegel.

Bericht: Saudi-Arabien sichert Hilfe bei Suche nach IS-Hintermännern zu

Aber die guten Saudis wollen ja bei der "Aufklärung" mithelfen.
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#13
Attentate in Würzburg und Ansbach : NSA knackte verschlüsselte Befehle für Anschläge in Bayern
Der US-Geheimdienst NSA hat den deutschen Sicherheitsbehörden nach maßgeblich bei den Ermittlungen zu den Anschlägen in Würzburg und Ansbach geholfen. Die US-Experten hätten codierte Nachrichten entschlüsselt, mit denen ein unbekannter Drahtzieher der Terrormiliz IS die beiden Attentäter über eine saudi-arabische Telefonkarte gesteuert habe.
Das berichtet der FOCUS unter Berufung auf Ermittlerkreise. Deutsche Behörden waren technisch nicht in der Lage, die codierten Chats zwischen den Attentätern und dem IS-Koordinator zu knacken. Die geheimen Anweisungen des Unbekannten erfolgten bis kurz vor den Anschlägen. Ein Ermittler sagte zu FOCUS: „Erneut sehen wir, wie wichtig die vielgeschmähte NSA für unsere Sicherheit ist.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/...21126.html

hat der Focus auch mal einen Link für seine Behauptungen?

Die Frage ist, ob die NSA davor Bescheid wusste und wenn, warum diese Informationen nicht umgehend zu Aktionen der Polizei in D führten.

ohne irgendwelche Belege kann man alles behaupten, andererseits will niemand ernsthaft hören, dass es Vorwissen zu den Vorfällen in Ansbach und Würzburg gab. Dann ist der Glaube erst recht am Arsch.

Die Medien sind heutzutage nicht mit in der Komfortlage, alles unwidersprochen senden zu können


Vergleiche hier:

Die Sauerland-Gruppe:NSA-Erfolgsstory ?

Geheimdienst PR Der Sauerland-Gruppen Terrorplot wird von der CDU mit Lügen und Halbwahrheiten aufgebauscht.Die dpa lancierte zudem eine manipulative Meldung.
Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Gold Star For Robot Boy
Die Sauerland-Gruppe:NSA-Erfolgsstory oder Geheimdienst PR?

In der aktuellen Diskussion um die BND/NSA-Staatsaffäre wird von den Apologeten der Massenüberwachung immer wieder auf die Beteiligung der NSA bei der Aufdeckung der Sauerland-Gruppe hingewiesen und die Verhaftung der Islamisten als geheimdienstliche Erfolgsstory bei der Verhinderung von Terroranschlägen in Deutschland verkauft.
Entspricht diese Einschätzung den Tatsachen oder wird hier möglicherweise ein Terrorplot aufgebauscht, in dessen Entstehung bis heute Fragen auch in Bezug auf geheimdienstliche Akteure unbeantwortet sind?
Am 19.6.2013 verbreiteten mehrere Medien anlässlich der gemeinamen Pressekonferenz von Präsident Obama und Kanzlerin Merkel folgende dpa Meldung:
"Merkel sagte, die Menschen hätten Sorge, dass es eine «pauschale Sammlung aller Daten» gebe. «Die Fragen, die noch nicht ausgeräumt sind - und solche gibt es natürlich - die werden wir weiter diskutieren.» Deutschland schätze die Zusammenarbeit mit den USA in Fragen der Sicherheit. Der US-Geheimdienst habe in der Vergangenheit wichtige Informationen geliefert - etwa über die sogenannte Sauerland-Gruppe, deren geplante Anschläge in Deutschland vereitelt worden waren. Merkel rief aber zur Verhältnismäßigkeit bei der Datensammlung auf."
Wer die Transkripte der Konferenz auf den Seiten der deutschen und amerikanischen Regierung aufmerksam liest wird feststellen, dass Merkel weder die Sauerland-Gruppe noch die Vereitelung von Anschlägen explizit erwähnte.
Lediglich einmal sprach sie vage von amerikanischen Informationen:
"Wir müssen das richtige Verhältnis finden, die Balance, die Verhältnismäßigkeit, zwischen Sicherheit für unsere Menschen in unseren Ländern auf der einen Seite - dabei gibt es Dinge, hinsichtlich derer wir von den Vereinigten Staaten von Amerika wichtige Informationen bekommen haben (...)."
Während hier offensichtlich eine manipulative Meldung lanciert wurde, sind die nachfolgenden Aussagen Originalzitate:
Angela Merkel am 08. September 2009 anlässlich verlustreicher ISAF Einsätze im Afghanistan Krieg:
"Auch Deutschland - das wissen wir - ist im Visier. Die Vorhaben der Sauerland-Gruppe wurden glücklicherweise vereitelt; sie hätten verheerende Folgen haben können. Die Ausbildung dieser Attentäter erfolgte in Afghanistan. Deshalb sollte niemand die Ursachen verwechseln: Der Afghanistan-Einsatz ist unsere Reaktion auf den Terror - er ist von dort gekommen - und nicht umgekehrt." (Bundesregierung.de 8.9.2009)
Mit Halbwahrheiten rechtfertigt die Kanzlerin den Bundeswehr "Einsatz" in Afghanistan. Kein einziger Afghane war an den Anschlägen vom 11.9.2001 beteiligt. Die Ausbildung der Sauerland-Gruppe erfolgte in Pakistan.
Ex-Innenminister Friedrich im Interview 2013:
” Also wir haben,äh, zirka so, nach Auskunft der NSA 45 Attentate die weltweit verhindert werden konnten durch Hinweise der US-Nachrichtendienste, davon fünf allein in Deutschland, die Sauerland-Linie ist ein Beispiel dafür, wo, äh, deutsche Dienste, Hinweise bekommen haben und dann verhindern konnten einen Anschlag, also einen größeren Schaden."(Tagesthemen Interview vom 12.7.2013)
Stephan Mayer (CDU,Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums PKGr):
"Es steht fest, dass Hinweise von US-amerikanischen Geheimdiensten dazu beigetragen haben, Terroranschläge in Deutschland rechtzeitig zu verhindern. Die radikalislamische Sauerland-Gruppe, die Anschläge in Deutschland geplant hatte, konnte nur durch einen Hinweis des NSA aufgespürt werden." (Stern 14.6.2013)
Ulrich Deppendorf (ex-Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio):
"Die Amerikaner haben eines und das muss man immer wieder sagen, ähm, sie haben unglaublich viel geliefert und all, hier in Deutschland, die Frage ham' wir Terrorangriffe gehabt, wen haben wir verhaften können, Stichwort Sauerland-Gruppe, all das ist nur passiert, weil die Tipps, die Hinweise aus den Vereinigten Staaten kamen. Das fand auch jeder toll. Wären die vielleicht nicht gekommen oder wir hätten nix gemacht, weil wir gesagt hätten,ooh, das ist viel zu viel Überwachung, da wär' ich mal auch gespannt, was hier für 'ne Diskussion gekommen wäre." NSA - Empörung über alte Hüte | Deppendorfs Woche | ARD 3.7.2013)
Nina Warken (CDU/stellvertretendes Mitglied des NSA-Untersuchungsausschusses):
“Man hört dieser Tage immer nur was vermeintlich nicht gut läuft beim BND. Man sollte aber auch ruhig einmal mal auf die Erfolge hinweisen. Allein in den vergangenen Jahren hat der BND mitgeholfen, mindestens fünf größere Anschläge in Deutschland zu verhindern, insbesondere der Fall der Sauerland Gruppe. (…) Auch das liebe Kolleginnen und Kollegen gehört zu Wahrheit.” (Warken in der aktuellen Stunde des Bundestages am 6.5.2015)
Georg Mascoclo (Leiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung”):
"Also, ich kenn die Diskussion, dass, wenn es um die Frage geht, was verhindert eigentlich ‘nen Terroranschlag. Da ist es glaub’ ich fair zu sagen, dass Nachrichtendienste und Geheimdienste kein Allheilmittel sind. Ich glaube aber das es genau so fair ist zu sagen, dass es Beispiel gibt, so wie beispielsweise die Entdeckung der Sauerland-Zelle durch die NSA wo das funktioniert hat." (NDR Info Redezeit 19.5.2015)
Ex-Verteidigungminister Franz-Josef Jung:
"Wissen Sie, wir sind dringend auf die amerikanischen Dienste angewiesen im Hinblick auf Informationen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Es ist die vornehmste Aufgabe des Staates, seine Bürger zu schützen. Und wissen Sie, ich habe noch gut in Erinnerung: Die Sauerland-Attentäter hatten 500 Kilogramm Sprengstoff hier. Dort war geplant, im Kaufhaus eine kleine Bombe zünden zu lassen, um dann alle Menschen, die rausströmen, mit einer Bombe, die im Lastwagen deponiert war, hier entsprechend zu töten. Das wurde nur verhindert dadurch, dass wir die Informationen des amerikanischen Dienstes hatten." (20.5.2015 im Deutschlandfunk)
Lied.Gut Freund Thomas Strobl (CDU):
“Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Erinnern Sie sich noch an die Sauerland-Gruppe? Im September 2007 wurde eine Personengruppe mit islamistisch-terroristischem Hintergrund verhaftet, die sich zuvor ein großes Fass mit Wasserstoffperoxid, Zünder und Weiteres beschafft hatte. Durch die gute Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten sowie der Kriminalbeamten in den Landeskriminalämtern und im Bundeskriminalamt wurde ein schweres Attentat in Deutschland verhindert. Geplant war ein Synchronattentat mit jeweils einer kleinen Bombe in einem Kaufhaus an einem halben Dutzend Orten in Deutschland: Die Menschen strömen in Panik heraus, die Sicherheitskräfte rücken an. Wenn die Menschenmassen und die Sicherheitskräfte dann vor dem Kaufhaus zusammentreffen, steht mittendrin der Lastwagen mit der großen Bombe. – Das sollte zur gleichen Zeit an mehreren Orten in Deutschland geschehen. So war der infernalische Plan.”(6.5.2015 vor dem Deutschen Bundestag)
Der infernalische Plan der Christdemokraten ist das Aufblähen eines Terrorplots mittels unbewiesener Behauptungen und falscher Informationen. Fakt ist, die Angeklagten hatten vor Gericht zugegeben, im Auftrag der Islamischen Dschihad Union (IJU) in Deutschland Autobomben-Anschläge auf US-Soldaten in Discos, Kasernen und Flughäfen geplant zu haben. Dies schreibt auch die Generalbundesanwaltschaft:
“Die Beschuldigten, sind dringend verdächtig, als Mitglieder der terroristischen Vereinigung „Islamische Jihad Union“ im Ausland und zugleich einer deutschen Zelle dieser Gruppierung terroristische Anschläge gegen amerikanische Einrichtungen in Deutschland vorbereitet zu haben. (…) Bei der „Islamischen Jihad Union“ handelt es sich nach dem derzeitigen Erkenntnisstand um eine vorwiegend in Zentralasien aktive sunnitische Gruppierung, die sich von der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) abgespalten hat. Die IJU verfolgte zunächst regionale Ziele in Usbekistan, wie etwa den Sturz des dortigen Präsidenten, hat ihren Wirkungskreis inzwischen jedoch im Sinne des Globalen Jihad ausgeweitet – unter anderem nach Europa. Diese Ausweitung der Aktivitäten dürfte nach dem bisherigen Erkenntnisstand unter dem Einfluss von Al-Qaida erfolgt sein. (…) Von Februar bis August 2007 beschaffte einer der Beschuldigten – entsprechend gemeinsamer Tatplanung – im Raum Hannover nach und nach 12 Fässer (insgesamt 730 kg) mit einer zum Teil hochprozentigen Wasserstoffperoxid-Lösung. Die Fässer mit dem Wasserstoffperoxid wurden dann in den Raum Freudenstadt (Schwarzwald) geschafft und in einer angemieteten Garage zwischengelagert. Unter Verwendung von Wasserstoffperoxid können verschiedene Explosivstoffe hergestellt werden, wobei mit der erworbenen Menge eine explosive Mischung mit der Sprengkraft von etwa 550 kg TNT zubereitet werden könnte. Den Ermittlungsbehörden ist es frühzeitig und von den Beschuldigten unbemerkt – gelungen, die in den Fässern befindliche hochprozentige Lösung Wasserstoffperoxid durch eine gefahrlose Austauschlösung zu ersetzen.” (Generalbundesanwalt 5.9.2007)

Was die CDU/CSU und auch Geheimdiestexperte Mascolo im Kontext der Sauerland-Gruppe nicht erwähnen sind folgende Informationen:
-es bestand zu keinem Zeitpunkt eine reale Gefahr für die Bevölkerung, die Gruppe stand unter dauerhafter Beobachtung
-es sollten keineswegs Synchronattentate vor deutschen Kaufhäusern verübt werden, sondern Anschläge auf amerikanische Einrichtungen in der BRD
-Die Sauerland-Attentäter hatten nicht 500 Kilogramm Sprengstoff, sondern sie hätten mit dem Wasserstoffperoxid einen leicht entzündbaren Sprengstoff hätten herstellen können, der ihnen aber wahrscheinlich selber um die Ohren geflogen wäre ( Thomas Klapötke, Sprengstoffexperte und Professor für Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München: “Aber jeder Wehrtechniker wird die Finger davon lassen, weil es viel zu unsicher ist. TATP kann auch ohne Zündung explodieren.“)
-Die Radikalisierung der Sauerland-Gruppe erfolgte im Umfeld eines Predigers, der jahrelang Spitzel des Verfassungsschutzamts Baden-Württemberg war
-die Lieferung der größtenteils nicht funktionierenden Zünder soll unter den Augen der CIA und eines türkischen Geheimdienstes stattgefunden haben. Der Stern schrieb, der Zünder-Lieferant Mevlüt Kar sei Kontaktmann der CIA (Stern 4.2.2009)
-Monitor berichtete, die sogenannte Islamische Jihad Union stehe im im Verdacht stand, ein Geheimdienstkonstrukt zu sein (WDR 4.10.2007)
-Verfassungsschützer bezweifelten die Echtheit des Bekennerschreibens der “Islamischen Jihad Union” (taz 6.10.2007)
-die Mitglieder der Sauerland-Gruppe wussten durch Medienberichte ,dass Ermittler ihnen auf der Spur gewesen waren und verhielten sich dennoch nicht konspirativ (Deutschlandfunk 12.5.2009)
-mehrere Dutzend Experten aus der CIA-Zentrale sind Ende 2006 für einen Einsatz gegen die Sauerland-Gruppe nach Deutschland eingereist
-US-Geheimdienste haben die Deutschen mit “Hinweisen” auf die Fährte der Islamisten gesetzt. Die Kooperation mit den Amerikanern war laut US-Seite “so eng wie nie”. Beim G-8-Gipfel im Sommer 2007 in Heiligendamm hatte gar George W. Bush die deutsche Kanzlerin auf die verdeckt laufenden Ermittlungen angesprochen (Paul Schreyer: Telepolis 13.3.2010)
-auch für Wolfgang Neskovic (Bundesrichter a.D. und ehemaliges Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium für den Geheimdienst) ist die Behauptung, dass es einen Hinweis der NSA gegeben hat kein Beleg dafür, woher dieser Hinweis tatsächlich gekommen ist:
“Wer sich mit Nachrichtendiensten auseinandersetzt, der wird feststellen, es gibt keine Evaluierung des Erfolgs (…) Auch die Sauerlandgruppe, da gibt es nur die Behauptung, dass es einen Hinweis der NSA gegeben hat. Woher dieser Hinweis gekommen ist, ob das wirklich von der NSA stammt, wir wir nicht. Das ist eine schlichte Behauptung.”
https://www.freitag.de/autoren/gsfrb/die...folgsstory

und um die gequirlte Fake-Terror-Kacke mal richtig stinken zu lassen:

Mitglieder der "Sauerland-Gruppe" entlassen Gefahr durch entlassene Terroristen?
Teile der "Sauerland-Gruppe" haben ihre Strafen abgesessen. Sie leben und studieren nun in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Sind sie damit keine Bedrohung mehr?

Bundesweit gibt es ein gutes Dutzend Menschen, die als Terroristen oder Unterstützer eine Haftstrafe abgesessen haben und nun wieder in Freiheit sind. Die wenigsten von Ihnen haben nach Einschätzung von Polizei und Verfassungsschutz in der Haft ihre Gesinnung geändert. Doch juristisch gesehen haben sie ihre Strafe verbüßt, die Hürden für Überwachungsmaßnahmen sind dadurch hoch. Zum Beispiel bei Atilla S. und Ata A. in Baden-Württemberg.
Atilla S. wurde als Helfer der so genannten Sauerland-Gruppe verurteilt. Die Gruppe plante 2007 gigantische Sprengstoffanschläge auf US-Soldaten in Deutschland. Heute lebt er im Landkreis Ravensburg, hat die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen bekommen und die türkische wohl ebenfalls verloren. Abgeschoben werden kann er nicht, er studiert an einer Fachhochschule, wohnt in einer Art Studentenwohnheim und streitet mit Behörden, wenn man ihn einen Terroristen nennt. Aus einem ähnlichen ideologischen Umfeld stammt Ata A., ein Komplize des am Donnerstag in Berlin erschossenen Islamisten.
Ata A. lebt nun im Landkreis Esslingen. Alexander Stalder vom Staatsschutz des Landeskriminalamts Baden-Württemberg machen beide Männer Sorgen – vor allem, weil es im Land an den rechtlichen Möglichkeiten der Überwachung fehlt: "Wir kommen zum Beispiel nicht auf die Telefone oder die Internetrechner dieser Personen" - und das wäre wichtig, um sich ein Bild von ihrer Gefährlichkeit zu machen.
Weniger Sorge in Rheinland-Pfalz
Im Nachbarland Rheinland-Pfalz gibt es dieses Problem nicht. Hier hat die Polizei etwas andere, weitreichendere gesetzliche Möglichkeiten. Und die werden aus Sicht der Polizei auch benötigt, denn mit Aleem N. hat ist seit wenigen Wochen ein Mann wieder in Freiheit, der vor seiner Inhaftierung als Mitglied von Al Qaida in Deutschland Kämpfer rekrutierte. "Die Spinne im Netz" nennen ihn noch heute die Ermittler. Aleem N. bezeichnete noch im Gericht das Urteil gegen ihn als "Blödsinn". Nach acht Jahren Haft, verbüßt bis zum letzten Tag, lebt er nun wieder in der Südpfalz.
Dort rechnen Ermittler bald auch mit Daniel Martin S. von der Sauerland-Gruppe. Er bekam mit 12,5 Jahren die höchste Strafe der Angeklagten, weil er bei seiner Festnahme versucht hatte, einen Polizisten zu erschießen. Seit Anfang September ist er wieder frei und lebt derzeit im Saarland, sagt sein Anwalt Johannes Pausch: "Es geht ihm gut; er macht sein Studium zu Ende - das heißt, er steht kurz vor der Bachelor-Arbeit. Er schreibt heute die letzte Klausur und wird das sicherlich ähnlich erfolgreich abschließen wie er schon sein Abitur während der Haftzeit abgeschlossen hat".
Ausgerechnet Betriebswirtschaft studiert der frühere Terrorist – ideologisch eigentlich undenkbar, vielleicht ist das also gerade ein Zeichen, dass er sich abgekehrt hat? Sein Anwalt sieht es positiv: "Er ist ein junger Mann, der sich in der Entwicklung befindet....
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/mi...index.html

Wo ist eigentlich der V-Mann Kar abgeblieben?

Zeit (vom 5.8.2016)

Anschlag in Bayern: Das Phantom von Ansbach
War der Attentäter Mohammad D. ein erfahrener IS-Kämpfer? Oder ein verzweifelter Kranker? Eine Spurensuche in Deutschland, Bulgarien und Syrien
Eine Woche nach dem Anschlag von Ansbach steht Manuela Schiffer* in einer Seitenstraße des bayerischen Städtchens und sucht nach einer Antwort, die es noch nicht gibt. Sie hat in den vergangenen Tagen selten das Haus verlassen, kaum Freunde getroffen und wenn Fernsehsender anriefen, ist sie nicht ans Telefon gegangen. Schiffer, Ende 40, wollte erst mal nachdenken. Über den Anschlag, der ihr keine Ruhe lässt. Und über den Mann, der sie fast getötet hätte. 
(...)
Schiffer dachte, wie jung der Mann doch sei.  Später fragte sie sich: Wer war dieser junge Mann auf dem Asphalt? Und was hat ihn so kaputt gemacht?
Es sind Fragen, auf die gerade viele eine Antwort suchen. Mohammad D., der Rucksackbomber von Ansbach, laut Polizeiakte geboren in Aleppo in Syrien, bei seinem Tod 27 Jahre alt und seit zwei Jahren als Flüchtling in Ansbach, beschäftigt inzwischen auch den Generalbundesanwalt.

Denn der sogenannte "Islamische Staat" behauptet: D. sei ein erfahrener Kämpfer gewesen, seit Jahren Mitglied der Terrorgruppe, ein "Soldat" des IS, der mit dem Plan nach Deutschland reiste, einen Anschlag zu verüben, und seine Rolle als Schutzbedürftiger nur vorspielte. So verbreitete es die Terrororganisation kurz nach dem Attentat in einem Propagandablatt.

Dem widersprechen D.s Therapeuten: Ihr Patient sei psychisch krank gewesen, selbstmordgefährdet und verzweifelt, weil er aus Deutschland abgeschoben werden sollte. Ein Depressiver, der seinen Selbstmord womöglich öffentlich inszenieren und der Tat anschließend mit der Widmung an den "Islamischen Staat" eine höhere Bedeutung verleihen wollte.....
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...ach-terror

Fragt am besten bei der NSA nach

"D. hatte damals in Ansbach offenbar schon zwei Suizidversuche unternommen. Einmal ritzte er sich in die Arme, einmal drohte er, sich vor der Ausländerbehörde mit Benzin zu übergießen."

Interessant, was heutzutage schon als Selbstmordversuch gilt
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#14
Bis jetzt schreiben alle (Google News) nur vom Focus ab, auch der Generalbundesanwalt will laufende Ermittlungen nicht preisgeben. Da weht mich die heiße Luft jetzt schon an.
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#15
So chatteten die Attentäter mit dem IS

Zitat:N-TV: Die Attentäter von Hannover, Ansbach und Würzburg standen vor ihren Taten in Kontakt mit dem IS. Wie konkret die Chats der Täter mit ihren Instrukteuren aussahen, zeigen nun veröffentlichte Protokolle der Unterhaltungen.

Die Attentäter von Hannover, Ansbach und Würzburg standen kurz vor ihren Taten nicht nur in engem Kontakt mit der Terrororganisation Islamischer Staat, sie wurden regelrecht ferngesteuert. Wie die Kommunikation zwischen Attentätern und Islamisten konkret aussah, davon zeichnet die "Süddeutsche Zeitung" ein Bild. Das Blatt veröffentlicht Auszüge aus den Chat-Protokollen.
Woher die Auszüge stammen, macht die "SZ" nicht kenntlich.


...
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#16
Keine Quellenangabe = komplett ausgedacht, Fiktion!
Mit der rührseligen Geschichte wird transportiert:
a) Muslime glauben, so geht's schnell ins Paradies, wenn ihr also so einen dunkelhäutigen Hirnlosen seht, passt bloß auf.
b) Die Aushorchung muss verbessert werden, damit wir Bescheid wissen, bevor was passiert.
Das ist m.E. die SZ-Agenda, die Überschrift auf der Flip-Chart und dann überlegt die Redaktion, welche Geschichten dazu passen und wo der Wahrheit nachgeholfen werden muss, damit es auch jeder versteht.
Ich nehme alles zurück, wenn die Quellenangabe kommt.
Antworten
#17
(17.09.2016, 07:19)martin schrieb: Keine Quellenangabe = komplett ausgedacht, Fiktion!
Mit der rührseligen Geschichte wird transportiert:
a) Muslime glauben, so geht's schnell ins Paradies, wenn ihr also so einen dunkelhäutigen Hirnlosen seht, passt bloß auf.
b) Die Aushorchung muss verbessert werden, damit wir Bescheid wissen, bevor was passiert.
Das ist m.E. die SZ-Agenda, die Überschrift auf der Flip-Chart und dann überlegt die Redaktion, welche Geschichten dazu passen und wo der Wahrheit nachgeholfen werden muss, damit es auch jeder versteht.
Ich nehme alles zurück, wenn die Quellenangabe kommt.

Ungefähr so sinnvoll wie das Transkript des Orlando- Attentäters Mateen, welches vom FBI veröffentlicht wurde.
Taugt nicht im geringsten als Beweis für irgendwas.
 
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