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Über die Psychologische Kriegsführung (PSYOP), im Bw-Jargon Operative Information
#1
Übersetzung von FritztheCat (Propagandaschau):

Über die Psychologische Kriegsführung (PSYOP), im Bw-Jargon jetzt Operative Information (OpInfo), da sie nicht nur im Krieg angewendet wird:
http://www.globalresearch.ca/nato-psycho...on/5538249
Die Psychologische Kriegsführung der NATO zur Beeinflussung der Emotionen und zur Herrschaft über die öffentliche Meinung
von J. Hawk, Daniel Deiss und Edwin Watson, via Southfront, 26.07.2106
Psychologische Kriegsführung oder PsyOps sind geplante Einsätze zur Übermittlung ausgewählter Informationen und Hinweise an ein Publikum, um damit dessen Emotionen, Motive und objektives Denken zu beeinflussen und damit letztlich das Verhalten von Organisationen, Gruppen und Individuen.

Das Entstehen am Interesse Operativer Information nach dem Kalten Krieg kann man zu den UN-Interventionen in Somalia und dem Völkermord in Ruanda zurückverfolgen. Eine relativ ehrliche und direkte Berichterstattung aus diesen Kriegsgebieten bedeutete, dass die öffentliche Meinung in den westlichen Ländern ein Faktor war, der von der politischen Klasse beachtet werden musste. Daher kam es auch zum damaligen sogenannten „CNN-Effekt“, der die Politiker dazu zwang, Truppen abzuziehen oder zu entsenden, unabhängig davon, was die Eliten damals eigentlich wollten.

Die frühen Methoden zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Manipulation der Medien, sie waren einigermaßen effektiv, waren nicht genug. Wir haben ihre Stärken und Schwächen während beider Irakkriege erlebt. Dabei wurde der Großteil der Medien wirksam durch die Präsentation häufiger Pressebriefings eingebunden (man präsentierte jede Menge Videos, die zeigten, wie die NATO-Bomben fehlerfrei auf die offensichtlich bösen Ziele fielen) und später wurden die meist männlichen Reporter in militärische Einheiten „eingebettet“. Das erfüllte zwei Zwecke: ihr Ego wurde aufgepäppelt und sie nahmen eine militärische Sichtweise an.

Trotz alldem stellte es sich als unmöglich heraus, die Geschichte zu kontrollieren und die öffentliche Unterstützung für die verschiedenen US- und NATO-Kriege brach unter dem Druck unangenehmer Nachrichten sogar in den Massenmedien zusammen, hier gab es eindeutig noch einen Grad an Unabhängigkeit. Aber jetzt spulen wir ein Jahrzehnt nach vorne, zu den gegenwärtigen Kriegen in Libyen, Syrien, Jemen, Irak, Ukraine und anderswo, und es wird deutlich, dass sich etwas verändert hat. Es gibt eine dominante Erzählweise, die praktisch von allen Quellen der Massenmedien gefördert wird, unabhängig von ihren vordergründig ideologischen Ansichten. Wo man sich auch hinwendet, liest oder hört man von Assads „Fassbomben“, Gaddafis „Massakern“ oder der „russischen Aggression“.

Diese Berichte vertreten einen unterschiedslosen Standpunkt, der nicht nur einseitig ist, sonder auch faktisch falsch, selbst in den grundlegendsten Fragen. Wie haben es die USA und die NATO geschafft, eine solch bewundernswerte Disziplin in den angeblich freien und unabhängigen westlichen Medien zu erreichen?
Die Antwort dazu besteht grundsätzlich aus drei Teilen:
Die staatliche Aufsicht über die Medien;
Die Einbindung einzelner Reporter;
Die Verbreitung von Propaganda über verdeckte Kanäle.

Die ersten beiden verstehen sich von selbst, und sie werden schon lange angewendet. Medienkonzerne sind genau das – Konzerne. Sie unterliegen einer Reihe von Gesetzen und Richtlinien, deren Anwendung benutzt werden kann um individuelle Läden dazu zu bringen, einen genehmeren Standpunkt einzunehmen. Das höchste der Gefühle für einen Reporter ist der „Zugang“ zu privilegierten Informationen, die je nach ihrer Effektivität als Regierungspropagandist erteilt oder verwehrt werden. Das Dritte, die Verbreitung von Propaganda über verdeckte Kanäle, ist neu. Und dieser Faktor erklärt vielleicht auch den Mangel an Variation vom einem zum anderen Medium. Die Medien werden nicht mehr nur ermuntert, die offizielle Linie zu vertreten – die Geschichten werden für sie eingepflanzt und sie werden über die sozialen Medien und andere nicht offizielle Kanäle aufgenommen.
Die sogenannte Untersuchung zur MH17-Katastrophe ist ein Paradebeispiel, wenn auch ein sehr grobes, wegen der groben Methoden der Ukrainer im Informationskrieg.
 Aber es ist offensichtlich, dass fast alle „Beweise“, die Russland oder die Aufständischen belasteten, durch den ukrainischen Geheimdienst präpariert wurden. Dann wurden sie in den sozialen Medien gewaschen und schließlich dem westlichen Publikum als Wahrheit präsentiert, die einzige Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Die NATO führt gleichartige Operationen durch. Die sind schwerer zu identifizieren und zu bekämpfen. Denn sie sind ausgefeilter, besser institutionalisiert und mit höheren Geldbeträgen ausgestattet. Das Vereinigte Königreich unterhält beispielsweise die 77. Brigade, zu deren Untergruppen die Media Operations Group gehört und die finstere 15. Psychological Operations Group, die auch die „Twitter-Abteilung“ genannt wird. Deutschland hat ein ZOpKomBw aufgebaut, oder das Bundeswehr Rapid Communications Center.

In den USA ist die Operative Information gegen die US-Bevölkerung Sache der Geheimdienste. Das ist verständlich, wenn man das Tabu über US Militäreinsätze auf US-Gebiet bedenkt. Und damit bleiben sie weitestgehend unentdeckt von der öffentlichen Aufmerksamkeit, aber ihre Handschrift ist deutlich in der Art nicht nachweisbarer Informationen aus den verschiedenen Kriegsgebieten zu erkennen. Ja, es werden sogar speziell vorbereitete „Zeugen“ vor Kongressausschüsse geladen. Sogar Nicht-NATO-Länder wie Schweden machen dabei mit und richten ihre eigenen Einheiten für Operative Information ein, um ihre eigenen Bevölkerung mit einem Informationskrieg zu überziehen. Auf NATO-Ebene wird die Operative Information durch die NATO-Doktrin JP13-3 zur Operativen Information koordiniert. Die praktische Anwendung wird durch Allianz-weite Übungen wie das „Multinational Information Operations Experiment (MNIOE) verfeinert.

Das Wahlvolk im Westen hat all diese Maßnahmen akzeptiert, denn diese wurden ihm als Teil der Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung verkauft. Was sie aber nicht bedacht haben ist, dass der Terrorismus ein Phänomen ist, das keine Grenzen kennt und wo der Feind bereits in den westlichen Gesellschaften angekommen ist. Und das bedeutet: Wenn die Operative Information gegen den Terrorismus erfolgreich sein soll, dann muss man sie auch gegen die westliche Öffentlichkeit ausüben.
Kurzfristig kann die Operative Information dabei hilfreich sein, öffentliche Unterstützung für eine Politik herzustellen, die ansonsten in einer freien Gesellschaft nicht akzeptiert würde. Langfristig bedeutet die Umgehung der öffentlichen Meinung, dass die Eliten jetzt noch freier darin sind, sich auf hochgefährliche internationale Abenteuer einzulassen. Aber das wird schädliche Nebenwirkungen haben und das bereits niedrige Ansehen der Eliten noch tiefer sinken lassen. Die Tatsache, dass die Eliten der sogenannten „freien Welt“ verstärkt mit so schmutzigen Tricks arbeiten müssen um an der Macht zu bleiben, zeigt, dass ihr Zugriff zur Macht langsam schwächer wird.
Anm.d.Ü.: Es lohnt sich, den Artikel „Psychologische Kriegsführung“ bei Wiki zu lesen.
Darüber hinaus gibt es das Handbuch der NATO zur Operativen Information:
https://info.publicintelligence.net/NATO...erence.pdf
Die Operative Information ist Teil von STRATCOM, der Strategischen Kommunikation der NATO. Morgen gibt es noch ein paar übersetzte Absätze aus dem Handbuch.
Antworten
#2
Offguardian:

don’t mention Gladio…

Zitat:he alleged “terror attacks” are happening thick and fast in Europe right now. France has suspended its constitution for another several months as a response. Germany is in turmoil and may well follow suit. The media narrative is already set within a clearly defined paradigm that stipulates these attacks are being perpetrated by “radical Islam.” The debate centres solely on what this means. Is it “blowback” for the West’s policy of perpetual war in the Middle East, as the more liberal/left-inclined tend to say, or is it just Evil Extreme Islamics being Evil, as the more rightist-inclined aver?
There was a debate just like that on RT today. A Northern Irish white gentleman was looking severe and intolerant and claiming ISIS was basically Islam, (because – duh – they’re called “Islamic State”!), and an English non-white gentleman was looking embattled and pointing out (justifiably) that most of the ISIS terrorists identified were anything but devout Moslems and anyhow the history of colonial wars perpetrated by many of the countries currently suffering these attacks can’t simply be removed from the equation. He had a little pile of paper printed with the names of all the Moslem countries France had attacked in the last century – but neither the Irish gent nor the RT anchor seemed much interested.
More attention was given to interviews with frightened French people from the small town that just saw a priest allegedly knifed to death by ISIS, all demanding “these people” be locked up asap. Some other person appeared briefly to say the “war” against these terrorists was “spiritual” (he didn’t amplify much about this terrifyingly absolutist concept, but did he need to?), and there was a segment of Hollande saying the (spiritual?) fight would be a long one (in other words, don’t expect to get your “Liberté, Egalité, Fraternité back any time soon, people of France).
The message was clear: be afraid, and hand over your freedoms to the nice government employee who will be along to save you soon.
If this news item had been on the BBC or any of the Western media then it would be par and unremarkable. But this was RT, and therefore a bit more worthy of mention. RT, generally, questions the prevailing western narratives a little more, especially if that prevailing western narrative disadvantages Russia (which, let’s be honest, most of them do). In the past it’s even dared to openly accuse the BBC of faking the alleged “chemical attack” on the school in Syria that was the subject of a very questionable Panorama program. (RT was sanctioned by OfCom as a result of this brave piece, even though OfCom did not find that their allegations were false).
Yet currently, on this issue, RT is simply serving up a storyline that would get the stamp of approval from Langley or Downing Street. RT is, of course, a Russian state-sponsored outlet, and Russia clearly has its own reasons right now for playing along with Western attempts to promote the image of ISIS as bad guys du jour. The Russian government must also be entirely aware that “ISIS” is backed – and possibly even created – by the West, and that it functions at least in part as an agent of NATO in Syria.
It must know that ISIS will be used to foment discord and terror in the Russian homeland if allowed to do so. Unlike the West, it therefore has a real reason to fear ISIS and a real motive to destroy it. So, when the ISIS brand name is attached to European terror attacks, Russia likely sees a chance to mobilise domestic and international opinion behind its own struggle, and therefore will play along. They see no advantage to them, at the moment, in digging into the hidden realities of what ISIS might be.
But the result of this superficial merging of Russian and western interests is not good or wise. Russia wants to big up ISIS in order to get a consensus for destroying it, but the West wants to big up ISIS as fear porn. The US/European leaders may join with Russia in condemning the violence. They may – will – use it as a pretext to clamp down even more on civil liberties and criminalise dissent. But we all know they will not do the one thing Russia wants them to do – and that is actually combat ISIS.
RT might be better serving Russian interests – as well as the greater cause of truth – if it dared to mention the possibility these attacks may have little or nothing to do with Islam at all, but are being produced by an outfit similar to the one that brought you the Bologna Massacre. It could even point out the most inadmissible thing of all, which is that if ISIS really is behind the recent spate of Euro-terror, then there’s a live probability NATO – or NATO elements – are too.  And that of course would mean Gladio is alive and kicking and morphed into Gladio B, just as the “conspiracy theorists” have been saying for quite a long time.
This sudden surge of “terror attacks”, whatever their origins, could finally bring the reality of a police state to large portions of Europe and beyond and needs to be interrogated, analysed and questioned, beyond the admissible paradigm, beyond our comfort zones, because a great deal may be dependent on how these events are to be spun for popular consumption.
https://off-guardian.org/2016/07/27/dont...on-gladio/

also see:
Operation Gladio (document collection)
Operation Northwoods (document collection)
The idiotic media version of ISIS: are we losing our critical thinking?
‘The race to save Peter Kassig’
ISIS Lessons in Terror Marketing: how to change the world by deception

Vom Saker:

False flags fluttering in the Empire’s hot air

This article was written for the Unz Review: http://www.unz.com/tsaker/false-flags-fl...s-hot-air/
When I think of the recent developments in the USA (Dallas shooting, Orlando shooting) and Europe (Nice, murdered priest, Germany shooting) I get this unpleasant feeling that something is not quite right. For one thing, the perpetrators are absolutely ridiculous: pseudo-Muslims who turn out to be drinking homosexuals, ex-patients of mental institutions – the kind of people I call “overnight Muslims”: they all make darn sure to say Allahu Akbar a number of times, but other than that, they have no sign of Islam at all. In fact, far from being trained Daesh fighters, they are all losers with weak personalities. Exactly the kind of people the special services (and religious sects) like to prey on because they are weak and easy to manipulate. Oh yes, I know, the good folk a Daesh do end up claiming that the perpetrator is one of them, but that really proves nothing (except maybe that Daesh is desperate to increase its notoriety).
I have no proof of that, of course, but I am getting the very strong feeling that somebody is putting great deal of effort to scare the bejesus out of the TV-watching crowd. But why? Why would anybody go to the effort to create a completely fictional threat?
http://thesaker.is/false-flags-flutterin...s-hot-air/
Antworten
#3
Haifisch legt zum Thema PsyOP/OPinfo vor !

Zitat:Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr

[Bild: image_large.jpg]
ZOpKomBw

Die Truppe für Operative Kommunikation unterstützt mit fachlicher Expertise die Operationsführung eigener und multinationaler Streitkräfte in den verschiedenen Einsatzgebieten der Bundeswehr. Ähnlich einer zivilen Medienanstalt analysiert sie die Situation der Bevölkerung in den Einsatzgebieten und wirkt u.a. mit Print-, Audio-, Video- und weiteren Medienprodukten z.B. über Internet auf freigegebene Zielgruppen ein. Die sich anschließende Wirkungsmessung der verteilten bzw. ausgestrahlten Produkte ergibt ein Lagebild, an dem sich die weitere Produktion von Medien orientiert.
Antworten
#4
(30.07.2016, 06:50)ralf schrieb: Haifisch legt zum Thema PsyOP/OPinfo vor !

Zitat:Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr

[Bild: image_large.jpg]
ZOpKomBw

Die Truppe für Operative Kommunikation unterstützt mit fachlicher Expertise die Operationsführung eigener und multinationaler Streitkräfte in den verschiedenen Einsatzgebieten der Bundeswehr. Ähnlich einer zivilen Medienanstalt analysiert sie die Situation der Bevölkerung in den Einsatzgebieten und wirkt u.a. mit Print-, Audio-, Video- und weiteren Medienprodukten z.B. über Internet auf freigegebene Zielgruppen ein. Die sich anschließende Wirkungsmessung der verteilten bzw. ausgestrahlten Produkte ergibt ein Lagebild, an dem sich die weitere Produktion von Medien orientiert.

"Ähnlich einer zivilen Medienanstalt analysiert sie die Situation der Bevölkerung in den Einsatzgebieten und wirkt u.a. mit Print-, Audio-, Video- und weiteren Medienprodukten z.B. über Internet auf freigegebene Zielgruppen ein. Die sich anschließende Wirkungsmessung der verteilten bzw. ausgestrahlten Produkte ergibt ein Lagebild, an dem sich die weitere Produktion von Medien orientiert."

Interessant, nicht. muss man sich auf der Zunge zergehen lassen
München hätte ja ins Konzept dieser Truppe gepasst. Ein Testlauf sozusagen
Die Tätigkeitsbeschreibung dieser Einheit passt ja mal perfekt
Antworten
#5
Richtig Haifisch ! An dieser Stelle mal ein großes Danke für Deine unglaubliche Arbeit hier, von mir.

WhyWar.at

Zitat:Psychologische Kriegsführung
Feindbilder und Propaganda begleiten üblicherweise die sich verschärfenden Konflikte und Kriege. Wenn derartige und weitere Maßnahmen gezielt und kombiniert eingesetzt werden, um den Gegner zu destabilisieren oder die eigene Bevölkerung zu mobilisieren, spricht man von "psychologischer Kriegsführung". Ein zentrales Element solcher Strategien ist die manipulative Nutzung der jeweils aktuellen Massenmedien bis hin zur neuesten Informations- und Kommunikationstechnik.


Ziele

Die wesentlichen Ziele psychologischer Kriegsführung bestehen darin,

   den Willen und die Fähigkeit des Gegners zum Kampf zu zerstören (psychologische Destabilisierung).
   den Gegner von seinen Verbündeten und von Neutralen abzuschneiden (Isolation).
   den Willen zum Sieg bei den eigenen Truppen und Verbündeten zu stärken sowie Rückhalt in der eigenen Bevölkerung zu erzeugen.

Mittel

Das Konzept der psychologischen Kriegsführung erlaubt prinzipiell jegliche Methode, mit der sich die Psyche der Zielgruppe beeinflussen lässt. Unter diesen Mitteln findet sich beispielweise

   offene und verdeckte Propaganda
   Spionage, Subversion und Sabotage
   gezielte Anschläge und Guerillaeinsätze
   Angriffe auf die Zivilbevölkerung
   jegliche Form der Erzeugung politischen, kulturellen, ökonomischen oder sozialen Drucks.

Ein wichtige Aufgabe psychologischer Kriegsführung besteht in der systematischen Erfassung und Analyse der Zielgruppe. Hierher gehört beispielsweise die Analyse der "Feindpresse", die Befragung von Gefangenen und Überläufern, Spionageeinsätze sowie das Abhören offizieller und privater Kommunikation auf Seiten des Gegners.
"Information Warfare" und Massenmedien

Unter Information Warfare versteht man jegliche Aktivität, Informationen des Gegners auszuwerten, zu bestreiten, zu verfälschen oder zu zerstören, während die eigenen Informationen gegen ähnlich Maßnahmen geschützt werden.

Eine besondere Bedeutung kommt letztlich den Massenmedien zu, da es nur ihnen möglich ist, möglichst breite Wirkung in den jeweiligen Öffentlichkeiten zu erzielen. Sie ermöglichen es,

   die Menschen an der sogenannten "Heimatfront" zu erreichen und deren Haltung zum Kriegseinsatz zu beeinflussen,
   Desinformation zumindest für einen kurzen entscheidenden Zeitpunkt breit zu streuen,
   die Kriegsfaszination mit Mitteln der Ästhetisierung, der Personalisierung durch Heldenverehrung und der Schwarz-Weiß-Malerei, dem Denken in Gut-Böse-Kategorien zu erhöhen.   (red)
Antworten
#6
(30.07.2016, 07:10)ralf schrieb: Richtig Haifisch ! An dieser Stelle mal ein großes Danke für Deine unglaubliche Arbeit hier von mir.

Der Dank geht auch an dich zurück!
Antworten
#7
Ich denke, wenn man konzentriert zusammen arbeitet, dann kommt auch was dabei raus.
Antworten
#8
Wikipedia:

Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (kurz ZOpKomBw - bis zum 13. Dezember 2013 noch Operative Information), ist die Dienststelle der Bundeswehr in Mayen, der die Aufgabe der Operativen Information (früher Psychologische Kampfführung, später dann Psychologische Verteidigung) obliegt. Die Kräfte des Zentrums Operative Information wirken auf Streitkräfte des militärischen Gegners und Konfliktparteien, aber auch die Bevölkerung fremder oder gegnerischer Staaten ein. Ziel ist hierbei deren Einstellungen und Verhalten zu ändern.

Neben der Hauptaufgabe, der Operativen Kommunikation, betreibt das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr auch den Radiosender Radio Andernach und den Fernsehsender BwTV als Truppenbetreuungssender für deutsche Soldaten in den Einsatzgebieten der Bundeswehr. Darüber hinaus stellt es der militärischen Führung Einsatzkameratrupps (EKT) zur Verfügung, die jederzeit in die Einsatzgebiete geschickt werden können. Sie übertragen dann aufbereitete visuelle Beiträge direkt an Stellen wie das Einsatzführungskommando, um diesen die Lagebeurteilung zu erleichtern.
link

Truppe für Operative Kommunikation
Die Truppe für Operative Kommunikation ist eine Truppengattung der Streitkräftebasis der Bundeswehr. Hauptauftrag ist die Beeinflussung des Verhaltens und der Einstellung feindlicher Streitkräfte, Konfliktparteien sowie ausländischer Zivilbevölkerung mit kommunikativen Mitteln, um eigene militärische Operationen zu erleichtern.

Gemäß ihren sich ändernden Auftragsschwerpunkten bezeichnete sich die ursprünglich im Heer angesiedelte Truppengattung zunächst als Truppe für Psychologische Kriegsführung, später als Truppe für Psychologische Verteidigung, bis 2013 als Truppe für Operative Information.

Zielgruppen werden bei internationalen Einsätzen auf NATO-Ebene abgestimmt und durch das NAC sowie die nationalen Autoritäten freigegeben. Änderungen daran bedürfen der erneuten internationalen Abstimmung. In den aktuellen Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirkt die Operative Information auf die Menschen in den Einsatzgebieten ein, mit dem Ziel, durch Information den Abbau der Spannungen und Feindseligkeiten zu fördern, sowie ein für Friedensschlüsse günstiges Klima herzustellen. Für den Auslandseinsatz gilt: Die Zielgruppe(n) wird in der jeweiligen Einsatzbefehlsgebung durch ACO (Allied Command For Operations, vormals SHAPE) veröffentlicht und für alle multinational eingesetzten Einheiten damit verbindlich.
Für den Verteidigungsfall in Deutschland gilt: Die Zielgruppe der OpInfo wird direkt durch den Deutschen Bundestag festgelegt.
Verboten ist den deutschen Truppen grundsätzlich:
  • im Inland die Beeinflussung der eigenen Soldaten, der deutschen Bevölkerung und die von verbündeten Streitkräften und der Medien
  • im Auslandseinsatz zusätzlich die Beeinflussung sämtlicher verbündeter Streitkräfte und der internationalen Medien.
Geschichte
Bereits kurz nach Gründung der Bundeswehr 1955 befasste man sich schon 1957 damit, eigene Kräfte für die sogenannte „Psychologische Kampfführung“ (PSK) aufzustellen. Die konkrete Planung dazu fand ab 1958 statt und 1959 wurde die PSK-Truppe letztlich aufgestellt. Am Standort Andernach wurden unter anderem eine Radiokompanie mit technischer Unterstützung des Südwestfunks sowie ein Druckereizug, der 1966 nach Adenau ausgelagert wurde, betrieben. Ab 1970 erfolgte die Umbenennung in „Psychologische Verteidigung“ und 1971 die Gründung eines Schwesterbataillons in Clausthal-Zellerfeld. Noch bis 1972 wurden in erster Linie von dort aus echte Einsätze insbesondere mit Wasserstoffballons an der innerdeutschen Grenze gefahren.
Während des Kalten Kriegs wurde in der Bundesrepublik von Franz Josef Strauß das Referat für Psychologische Kampfführung der Bundeswehr eingerichtet. Die offizielle Aufgabe bestand darin, auf Zeitschriften der DDR zu reagieren, die vor Bundeswehrkasernen verteilt wurden.
Nach Einstellung dieser Einsätze entstand 1974 „Radio Andernach“ als Betreuungssender für deutsche Soldaten im Ausland. Die Druckereizüge wurden nun vermehrt wie zivile Druckereien eingesetzt und produzierten nur noch bei größeren Übungen Flugblätter und Plakate für den virtuellen Ernstfall. Nach Anpassung an die Heeresstruktur 4 im Jahr 1981 gehörten die Bataillone 800 (CLZ), 850 (Andernach) und 851 (Adenau) nun zur Fernmeldetruppe. 1986 erfolgte der Umzug der PSV-Schule nach Waldbröl. Im Jahr darauf wurde die Verlegung des PSV Bataillon 800 beschlossen, die 1989 angesichts des bevorstehenden Mauerfalls mit der Auflösung des Bataillons endete.
1990 wurden die verbleibenden Einheiten erneut umbenannt, diesmal in Operative Information, womit der Begriff der operativen Information erstmals offiziell benutzt wurde. Es folgten verschiedene unterstützende Einsätze im Rahmen von UN- und NATO-Missionen in Somalia (1993/94), auf dem Balkan (1995–2000) insbesondere in Bosnien-Herzegovina (1997) und im Kosovo (1999/2000), sowie in Afghanistan (2001) und im Kongo (2006).
Seit 2004 gehört zu den Aufgaben die so genannte NATO Response Force und im Jahr 2005 wurden unter Mitwirkung von ZOpInfo die so genannten EU Battle Groups aufgebaut. Nach dem Umstieg des Ballonzugs von Wasserstoff auf Helium im Jahre 2007 erfolgte 2008 die Schließung des Standortes Adenau.
Auflösung der Truppengattung zum Jahresende 2013 und Neuaufstellung zum 1. Januar 2014 des "Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr" (ZOpKomBw) aus dem "Zentrum für Operative Information der Bundeswehr".[1] Das dem Zentrum für Operative Information bisher unterstellten Bataillon für Operative Information 950 (OpInfoBtl 950) in Koblenz wurde zeitgleich mit der Neuaufstellung aufgelöst und das Personal zum Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr überführt.
Teilweise waren die OpInfo-Kräfte Teil des Stabes des nun aufgelösten Fernmeldekommandos 900 /Führungsunterstützungsbrigade 900 in Rheinbach (nämlich der 1991 aufgestellte Spezialstab ATV FmTr OpInfo). Es gab jedoch zeitweise auch eigene OpInfo-Bataillone (FmBtl 950 OpInfo / OpInfoBtl 950, damals in Andernach/Neuwied und Mayen).
(...)
Dezernat Einsatzkamera
Eine weitere Komponente, die die OpInfo bereitstellt, ist das Dezernat Einsatzkamera. Dieses im ZOpInfo (Mayen) beheimatete Dezernat fasst bis zu sieben Einsatz-Kamera-Trupps (EKT) zusammen. Die EKT fliegen auf Wunsch des Bundesministeriums der Verteidigung oder im Auftrag des Einsatzführungskommando der Bundeswehr in die jeweiligen Einsatzländer und übertragen von dort ihre Videobeiträge oder Live-Berichterstattungen (auch mittels eigener SNG) nach Deutschland.
Die EKT sollen eine bessere Lagebeurteilung und Einsatzdokumentation für die politische Leitung und militärische Führung ermöglichen. Die Einsatz-Kamera-Trupps können jedoch auch durch den jeweiligen deutschen Kontingentführer im Einsatzland für die Einsatzdokumentation im Auftrag des Einsatzkontingents eingesetzt werden.
Seit November 2008 produzieren die EKT in den Einsatzgebieten auch Videoclips, die im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr auf der Homepage http://www.Bundeswehr.de regelmäßig veröffentlicht werden.
Jeder Einsatzkameratrupp besteht aus fünf Soldaten. Ein Stabsoffizier fungiert als Leiter des Trupps und arbeitet als Producer. Sein Redakteuroffizier ist für die journalistische Umsetzung der Produktionsaufträge verantwortlich. Zwei Videoproduktionsfeldwebel wirken als Kameramänner und Cutter an der Fertigung der Beiträge mit. Ein Satcomfeldwebel ist für die Übertragung der EKT-Produkte zuständig.
Die EKT sind mit modernster Broadcast-Technik (u.a. P2 und HDTV) ausgestattet.
Im Standort Mayen verfügt OpInfo außerdem über ein branchenüblich ausgerüstetes und einsatzbereites Fernsehstudio (Sende und Aufzeichnungsformate: DVCPRO 50 und DigiBeta). Auch im Internet ist OpInfo tätig.
(...)
Methoden und Konzepte
Die Truppe nutzt Methoden der Kommunikationswissenschaft, der Werbung und der Public Relations. Verwendet werden Massenmedien aller Art (Hörfunk, Fernsehen, Lautsprecheraufrufe, Handzettel, Plakate, Zeitungen, Give-aways, E-Mails, SMS, Gesprächsmedien usw.).
Zu den „traditionellen“ Methoden der Operativen Information gehören:
  • Verteilen von Flugblättern und Informationsschriften, auch hinter feindlichen Linien durch Abwurf aus Flugzeugen, durch Ballone, sowie „Flugblattwerfer“; oftmals sind Flugblätter auch im Stil der jeweiligen Landeswährung gefertigt und auf den ersten Blick kaum von einem auf der Straße liegenden Geldschein zu unterscheiden
  • Einsatz von Radio- sowie Fernsehsendungen und -spots
  • Lautsprecherbeschallung
  • Gesprächsführungen (Face-to-Face Communications)
  • Einsatz von Magazinen und Tageszeitungen, die in der jeweiligen Landessprache gedruckt und verteilt werden, z. B. Stimme der Freiheit/Sada-e-Azadi in Afghanistan (ISAF, zweisprachig, Erscheinungsweise: zweiwöchentlich), die Erwachsenenzeitschrift „Dritarja“ und die monatliche Jugendzeitschrift For you im Kosovo
  • Veranstaltungen (Konzerte, Sponsoring von Veranstaltungen etc.)
  • Verteilung von Spielzeug, Radios, Wasser etc.
  • Erstellung von Internetseiten und -auftritten
mehr: link

fast hätt ich diesen Absatz vergessen:

Für den Verteidigungsfall in Deutschland gilt: Die Zielgruppe der OpInfo wird direkt durch den Deutschen Bundestag festgelegt.

Verboten ist den deutschen Truppen grundsätzlich:
  • im Inland die Beeinflussung der eigenen Soldaten, der deutschen Bevölkerung und die von verbündeten Streitkräften und der Medien
  • im Auslandseinsatz zusätzlich die Beeinflussung sämtlicher verbündeter Streitkräfte und der internationalen Medien.

(Vorsichtig formuliert, will man gerade das aushebeln?)

Jetzt versteht man auch das besser:

Ministerin von der Leyen treibt die Aufrüstung der Bundeswehr im Cyberraum voran. Für das Konzept zur digitalen Kriegsführung soll nach SPIEGEL-Informationen ein Topmanager aus der freien Wirtschaft engagiert werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...88746.html

Geheime Cyber-Leitlinie: Verteidigungsministerium erlaubt Bundeswehr „Cyberwar“ und offensive digitale Angriffe
Die Bundeswehr erklärt den „Cyber-Raum“ zum Kriegsgebiet und rüstet sich zum digitalen Angriff mit „offensiven Cyber-Fähigkeiten“. Das geht aus einer geheimen Leitlinie zur „Cyber-Verteidigung“ von Ministerin von der Leyen hervor, die wir veröffentlichen. Abgeordnete und zivilgesellschaftliche Organisationen kritisieren die neuen Befugnisse ohne gesellschaftliche Debatte.
https://netzpolitik.org/2015/geheime-cyb...-angriffe/

Die Bundeswehr erlernt das digitale Kriegshandwerk
Ist die Netz-Attacke auf den Bundestag Teil des globalen Cyberkrieges? Längst bekämpfen sich die Großmächte via Internet. Jetzt rüstet auch die Bundeswehr auf – vorerst nur im Labor.
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...dwerk.html
Antworten
#9
(29.07.2016, 23:39)Haifisch schrieb: Vom Saker:

False flags fluttering in the Empire’s hot air

This article was written for the Unz Review: http://www.unz.com/tsaker/false-flags-fl...s-hot-air/
When I think of the recent developments in the USA (Dallas shooting, Orlando shooting) and Europe (Nice, murdered priest, Germany shooting) I get this unpleasant feeling that something is not quite right. For one thing, the perpetrators are absolutely ridiculous: pseudo-Muslims who turn out to be drinking homosexuals, ex-patients of mental institutions – the kind of people I call “overnight Muslims”: they all make darn sure to say Allahu Akbar a number of times, but other than that, they have no sign of Islam at all. In fact, far from being trained Daesh fighters, they are all losers with weak personalities. Exactly the kind of people the special services (and religious sects) like to prey on because they are weak and easy to manipulate. Oh yes, I know, the good folk a Daesh do end up claiming that the perpetrator is one of them, but that really proves nothing (except maybe that Daesh is desperate to increase its notoriety).
I have no proof of that, of course, but I am getting the very strong feeling that somebody is putting great deal of effort to scare the bejesus out of the TV-watching crowd. But why? Why would anybody go to the effort to create a completely fictional threat?
http://thesaker.is/false-flags-flutterin...s-hot-air/

Die deutsche Übersetzung von FritztheCat:

http://thesaker.is/false-flags-flutterin...s-hot-air/
Falsche Flaggen flattern in der heißen Luft des Imperiums
vom Saker, 29.07.2016 für Unz Review
Wenn ich über die jüngsten Entwicklungen in den USA (Dallas, Orlando) und Europa (Nizza, der ermordete Priester, Deutschland) nachdenke, dann bekomme ich das ungute Gefühl, dass irgend etwas nicht stimmt. Zum einen sind die Täter vollkommen lächerlich: Pseudo-Moslems, die sich als Alkohol trinkende Schwule und frühere Patienten der Psychiatrie herausstellen – Leute, die ich „Freizeit-Moslems“ nenne: Die zwar oft am Tag Allahu Akbar rufen, aber abgesehen davon zeigen sie keine Islambekenntnisse. Nein, das sind echt keine trainierten Daesh-Kämpfer, das sind Loser mit einem Minderwertigkeitskomplex. Genau die Art von Leuten, auf die es die Geheimdienste (und religiöse Sekten) abgesehen haben, denn sie sind schwach und leicht zu manipulieren. Ja ja, ich weiß schon, die alten Freunde von Daesh behaupten danach, der Täter sei einer der ihren gewesen, aber das bedeutet gar nichts (außer vielleicht, dass Daesh verzweifelt ist und seinen Bekanntheitsgrad erhöhen will).
Natürlich habe ich dafür keine Beweise, aber ich habe das sehr starke Gefühl, dass jemand sehr großen Wert darauf legt, der TV-glotzenden Menge eine Heidenangst einzujagen. Aber warum? Warum sollte es jemand so weit treiben und eine völlig künstliche Bedrohung erschaffen?
Und sollten wir wirklich all die unzähligen Zeugen missachten, die von „mehr als einem Schützen“ sprachen? Was soll der völlig lächerliche Polizei-“Overkill“, wenn Hunderte von Polizisten losgeschickt werden um einen Einzeltäter zu stellen? Kommt euch das nicht seltsam vor? Bin ich der Einzige hier der das Gefühl hat, dass die uns gezeigten Bilder eine sorgfältig choreographierte Show sind?
Und dann gibt es da die Zeitungsente über die islamische Bedrohung. Okay, es stimmt, dass diese ganzen Islamo-Terroristen den Bullen – und jedem der es hören will – erzählt haben, dass sie die Ungläubigen zum Gefallen Gottes töten. Da fallen mir wieder die Reisepässe ein, die günstigerweise in New York am 11. September (und bei Charlie Hebdo) gefunden wurden. Oder wie die angeblichen Islamo-Terroristen Koranseiten in jenen Bars zurückließen, in denen sie ihren „Schoßtanz“ bekamen. Das Problem mit dem ganzen Schwachsinn ist, dass es nicht den winzigsten Beweis gibt, dass diese Terroristen irgend etwas mit echter islamischer Erziehung oder Glauben zu tun hatten. Und abgesehen davon: selbst wenn sich jeder von denen als tief religiöser und frommer Moslem herausstellen würde – es würde nichts beweisen. Die IRA war „Römisch-Katholisch“ und dennoch sprach niemand von einer „katholischen Bedrohung“. Es stimmt, es gibt für den gesamten Nahen Osten eine echte Bedrohung durch die Irren von Daesh (ja, genau die, die die Russen den USA zufolge nicht mehr bombardieren sollen). Aber es gibt nicht den geringsten Beweis über eine echte Befehlsstruktur/Koordination zwischen den Takfiris im Nahen Osten und den Tätern der jüngsten Massenmorde in den USA und Europa.
Die Frage nach dem cui bono weist natürlich sofort zu jenen Interessen, die verzweifelt das wacklige Märchen von der „islamischen Bedrohung“ aufrecht erhalten wollen: die Zionisten, natürlich, aber auch die Neokon-Eliten in den USA und Europa.
Denkt darüber nach: Deren große Hoffnung war es, dass Russland in den Donbass einmarschiert (besser noch in die ganze Ukraine) und es von den Nazi-Irren befreit, die von den Neokons an die Macht gehievt wurden. Ein solcher russischer Schritt wäre als „Beweis“ dafür benutzt worden, dass diese bösen und revanchistischen Russkies die Sowjetunion wiedererrichten wollen, in Osteuropa einfallen wollen und ihre Panzer womöglich bis an den Englischen Kanal fahren. Und wenn genügend Menschen die Theorie von der „russischen Bedrohung“ schlucken würden, dann würden sie auch größere Militärbudgets akzeptieren (damit der amerikanische MIC noch fetter wird) und mehr US-Truppen in Osteuropa stationiert werden (dort sind sie eine dringend nötige, oftmals die einzige Einnahmequelle). Damit könnten die internen Probleme der EU mit der russischen Bedrohung entschuldigt, oder zumindest überschattet werden (die Sorte von „Putin will den Brexit“). Aber dieser irritierende Putin hat den Köder nicht geschluckt und Europa steht ohne glaubwürdige Bedrohung zur Terrorisierung der Menschen da. Die NATO und ihre Prostitutionskolonien im Baltikum und Polen tun natürlich so, als stünde eine russische Invasion unmittelbar bevor, aber so richtig glaubt das niemand. In einigen Meinungsumfragen haben sogar die Balten ihre Zweifel an einer russischen Bedrohung (vergiss Polen: ein Land mit einem Nationalhelden wie Pilsudski ist ein hoffnungsloser Fall).
Aber im selben Moment, in dem die Neokons bemerkt haben, dass die Russen den Köder nicht schlucken würden, hat der stete Zustrom an Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und aus Afrika stark zugenommen, dank dem Durcheinander und Chaos, das die Politik der Neokons im Nahen Osten anrichtet. Wie lange, glaubt ihr, haben die Herrscher des Imperium gebraucht, um zu erkennen, was für eine fantastische Gelegenheit dieser Zustrom an Flüchtlingen für sie gerade geschaffen hat?
Erstens erzeugt diese Flüchtlingswelle eine Reihe sozialer Probleme, die alle zur Ablenkung von der massiven Glaubwürdigkeitskrise und den wirtschaftlichen Problemen der EU benutzt werden können. Da können die Konjunkturdaten noch so schlecht sein, man kann es immer hinter eine Schlagzeile wie „Flüchtling vergewaltigt 79-jährige Frau auf einem deutschen Friedhof“ „verstecken“ kann (wahre Geschichte, hier der Link): https://www.rt.com/news/353485-germany-r...-cemetery/
Zweitens: Gerade während die herrschende und gekaufte Elite der EU durch Wählerunzufriedenheit bedroht wird, da bietet die Flüchtlingskrise die perfekte Ausrede, um Notstandsgesetze und womöglich das Kriegsrecht auszurufen.
Drittens: Je schlimmer die Krise in Europa wird, um so besser für den US-Dollar, denn der ist in dem Fall die sicherere Währung.
Viertens: Je mehr militärische Einheiten in Europa stationiert sind, im Gegensatz zu regulären Polizeieinheiten, desto eher gewöhnen sich die Europäer an den Gedanken: „nur das Militär kann uns schützen“.
Fünftens: Und wenn letztendlich Europa absäuft und revoltiert, und sich Aufstände und Chaos ausbreiten – ratet mal, wer auftauchen wird und „Europa wieder einmal retten wird“? Richtig – Uncle Sam und die NATO. Ziemlich cooler Auftrag für ein ansonsten ungesetzliches Überbleibsel des Kalten Kriegs, oder?
Idealerweise soll die europäische Bevölkerung in zwei Pole gespalten werden. Auf der einen Seite jene, die so tun als wären die Flüchtlinge überhaupt kein Problem und auf der anderen Seite jene, die ihnen die Schuld an allem geben. Je polarisierter die Gesellschaft wird, desto mehr wird es eine „Notwendigkeit“ für Recht und Ordnung geben.
Kommt euch das bekannt vor?
Ja klar, genau das passiert in den USA mit der „Black Lives Matter“-Bewegung (BLM).
Es gibt in den USA jede Menge Einwanderer, die meisten davon Hispanier und Asiaten, und die passen sich ziemlich gut der US-Gesellschaft an. Die gute Nachricht für den „Tiefen Staat“ in den USA ist, dass die Schwarzen in den USA ziemlich genau die Rolle der Flüchtlinge in Europa übernehmen: Es handelt sich um eine lautstarke, zumeist tief entfremdete Minderheit mit einem großen Ausmaß an aufgestautem Zorn gegen den Rest der Gesellschaft. Sie lassen sich sehr leicht zu Unruhen und Straftaten verleiten. Und ein paar Verrückte unter den Schwarzen zu finden, die mit der Ermordung von Polizisten zu beginnen, dürfte nicht schwierig sein (Polizisten sind das ideale Symbol für das unterdrückerische weiße Establishment). Damit schafft man ein Krisengefühl, das so akut ist, dass damit der Einsatz von Polizei, Nationalgarde und möglicherweise Militärkräften gerechtfertigt wird. Um damit „Recht und Ordnung“ wiederherzustellen und aufrecht zu erhalten.
Ist es wirklich Zufall, dass die amerikanische Präsidentschaftswahl zwei so extrem polarisierende Figuren wie Hillary und Trump bereit hält und dass es durch die hysterische Anti-Trump-Propaganda der amerikanischen Konzernmedien bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist? Stellt euch nur kurz mal vor, was passieren könnte, wenn in den USA ein „Einzeltäter“ Hillary oder Trump töten würde. Die Gesellschaft würde buchstäblich explodieren und Recht und Ordnung müssten wieder „hergestellt“ werden.
Die Ausformungen sind vielleicht unterschiedlich, aber sowohl in den USA als auch in Europa sehen wir schwer bewaffnete und allgemein militarisierte Kräfte auf den Straßen, die uns vor einer exotischen und unheimlichen Bedrohung schützen sollen.
Könnte das etwas mit der Tatsache zu tun haben, dass die herrschenden Eliten von der Mehrzahl der Europäer und Amerikaner absolut gehasst werden. Aber natürlich!
Ich bin überzeugt, dass das, was gerade passiert, die zunehmende Unterdrückung der Zivilgesellschaft ist, unter dem Vorwand sie zu schützen – uns – vor einer sehr unheimlichen Bedrohung. Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass dies Teil eines Plans ist, die Gesellschaft so weit wie möglich zu spalten, um zivile Konflikte zu schaffen und die echten, systemischen und strukturellen Probleme unserer völlig dysfunktionalen Gesellschaft und unserer verrufenen und rechtswidrigen Ordnung zu verbergen.
Die panem et circenses-Methode (Brot und Spiele) funktioniert nur in einer Gesellschaft, die in der Lage ist, genug Reichtum zu erzeugen damit sie es genießen kann. Aber wenn sich ein Imperium quält, wenn sein Militär keine Kriege mehr gewinnen kann,wenn sein Führer verhöhnt wird, wenn seine Währung nach und nach geschwächt wird oder sogar ersetzt wird, wenn seine Macht nicht mehr gefürchtet wird, dann verliert das Imperium seine Fähigkeit, die nötigen Grundbedingungen bereitzustellen, um die Subjekte ruhig und folgsam zu halten. An diesem Punkt wird die Wahl leicht: Finde einen äußeren Feind, oder identifiziere zumindest einen inneren. Dieses Mal haben die AngloZionisten die perfekte Kombination gefunden, glauben sie: Eine diffuse und vage äußere Bedrohung (Islam) und eine leicht erkennbare innere „Wirts“-Bedrohung (Flüchtlinge in Europa, Schwarze in den USA). Die Tatsache, dass die US-Regierung seit Jahren verschiedene Notstandsregeln und Kriegsrechtssituationen plant, ist kein Geheimnis (Anm.d.Ü.: viele Links im Original). Und es gibt jetzt Beweise, dass die Deutschen das gleiche planen. Und wir können sicher sein, dass sie das tun während ihr das hier lest.
Beim letzten Mal, als das Imperium das Verlangen spürte, die Kontrolle über Europa wiederzuerlangen und die Wahl von anti-amerikanischen politischen Parteien zu verhindern, da haben sie die berüchtigte GLADIO False Flag-Kampagne eingesetzt, um eine kommunistische Bedrohung zu neutralisieren. Es scheint, als würden die gleichen Leute die gleichen Dinge wieder tun, aber dieses Mal gegen die angeblich „islamische Bedrohung“. Und um sicherzustellen, dass das gemeine Volk auch richtig ausflippt, haben die AngloZionisten anscheinend einen der Intuition ziemlich widersprechenden Plan festgelegt:
Offiziell wird anti-islamische Rhetorik verurteilt (durch Politiker)
Inoffiziell wird ständig vor der Gefahr eines islamischen Extremismus gewarnt (durch Medien und öffentliche Figuren)
Man ergreift gut sichtbare, aber völlig nutzlose Maßnahmen, um sich vor islamischen Angriffen zu schützen (TSA, Anti-Terrortraining).
Man unterstützt heimlich aber aktiv Daesh-artigen Takfirismus im Nahen Osten und bekämpft und sabotiert jene, die ihn täglich bekämpfen, so wie die Russen, die Iraner und die Syrer.
Was wird mit einem so offensichtlich unlogischen und selbstzerstörerischen Plan erreicht? Ganz einfach! Die Angst wird auf die Spitze getrieben und die Gesellschaft polarisiert.
Diese Art der künstlichen Polarisierung ist nichts Neues. Das ist auch der Grund, warum jene, die Obama hassen, ihn einen Sozialisten (oder gar Kommunisten) nennen, während jene, die Trump hassen, diesen einen Faschisten nennen (auch wenn in Wahrheit sowohl Obama als auch Trump nur die Gallionsfiguren verschiedener kapitalistischer Fraktionen der gleichen Ein Prozent-Elite sind).
Was unsere imperialen Herrscher tatsächlich von uns wollen: Dass wir uns gegenseitig bekämpfen, oder wenigstens gegen Windmühlen kämpfen. Schaut euch die amerikanische Öffentlichkeit an – total im Bann von Nicht-Themen wie homosexueller Ehe, die Waffenkontrolle gegen die „Waffennarren“, Black Lives Matter gegen die Bullen, und der alte Renner Abtreibungsrecht gegen Anti-Abtreibungsproteste. Für einige Minderheiten sind diese Fragen von Belang, nehme ich an, aber für die große Mehrheit der Amerikaner ist das überhaupt kein Thema, bedeutungsloser Scheiß, der sie überhaupt nicht berühren würde wenn da nicht die Konzernmedien wären. Das erinnert mich an das Orchester auf der Titanic, als das Schiff am Absaufen war: Das Imperium bröckelt an allen Ecken und Enden, es besteht die reale Gefahr eines Nuklearkriegs mit Russland – und wir unterhalten uns allen Ernstes darüber, ob Transen im Aldi-Markt auf der Toilette für Männer oder der für Frauen pinkeln sollen. Das ist irre, natürlich, aber es ist kein Zufall. So wollen uns unsere Führer haben: erschrocken, verwirrt und vor allem abgelenkt.
Ehrlich gesagt bin ich für die nahe und mittlere Zukunft pessimistisch. Wenn ich sehe, wie einfach die Ente von der „islamischen Bedrohung“ nicht nur von offiziellen Propagandisten, sondern auch von ansonsten rationalen und gebildeten Menschen geschluckt wurde. Wie ich sehe, haben wir aus 9/11 sehr wenig gelernt. Wie Stiere im Stierkampf sind wir immer noch bereit, jedem roten Tuch hinterherzujagen das man uns vor die Nase hält. Ganz egal wer uns das rote Tuch hinhält und wer uns tatsächlich bluten lässt.
Die gute Nachricht ist, dass unabhängig von unserer ahnungslosen Passivität das Imperium am zerfallen ist, nicht so schnell wie einige von uns wünschen würden, aber schnell genug um unsere Herrscher zu beunruhigen. Schaut euch die Israelis an – sie haben die Zeichen an der Wand erkannt und wechseln gerade ihren Meister, daher auch die neu gefundene große Freundschaft mit Russland – eine Vernunftehe für beide Seiten, beide halten sich dabei die Nase zu. Das gleiche gilt für Erdogan, der anscheinend entschieden hat, dass weder die EU noch die USA als verlässliche Beschützer gelten können. Sogar die Saudis haben versucht, wenn auch plump und grob, Russland auf ihre Seite zu ziehen.
Unterdessen gehen die Shows weiter: „Islamische Bedrohung“, „Active Shooters“, „Black Lives Matter“ und das ganze restliche Programm, präsentiert durch das Imperium. Die Falschen Flaggen werden weiterhin in großer Zahl in der heißen Luft des Imperiums flattern.
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#10
Psychologische Kriegsführung & False-Flag für Vollidioten
Trolls_of Vienna



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