Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Fundort des toten Ali
#41
"Ich unterscheide also von der realen Wahrheit (nach der wir doch alle hier suchen) und der veröffentlichten Wahrheit"

Das IST verwirrend. Normalerweise unterscheidet man zwischen der Wahrheit/Realität (von der wir einige Puzzlesteine kennen) und dem Narrativ/Geschichte/Story. Um den unterschied klar darzustellen, benützt mn gemeinhin die wunderbare grammatische Form des Konjunktivs. Dann kommen auch keine Unklarheiten auf, zumal es beim Konjunktiv noch den aus dem Imperfekt gibt. Heisst also: ich erwarte, um nicht jemanden zu bezichtigen, er sitze dem offiziellen Narrativ auf, Formulierungen wie "der Schuss müsste, wäre er von links gekommen, rechts in der Mauer zu finden sein" oder "der Beamte sagte, er habe Ali beim Kopfschuss beobachtet. Dann hätte er aber doch auch einen Knall wie alle anderen hören müssen, dann müsste der Körper so gefallen sein usw."

Ist das denn so schwer zu verstehen?
Wenn mir jemand schreibt: "der Körper ist so und so gefallen, und daraus folgere ich dies oder das" statt "SEI gefallen" etc. - dann muss ich davon ausgehen, dass der Diskutant davon als Realität ausgeht. Wenn man den Konjunktiv zu nervig empfindet, knn man seinen Überlegungen doch zumindest die Einschränkung voranstellen: "Folgen wir der offiziellen Story" oder dgl.
"Der Weg der Tugend ist recht schmal. Und dennoch herrscht überhaupt kein Gedränge."
(Hermine Hauß, Großtante)
Antworten
#42
(06.09.2016, 08:32)nereus schrieb: @Roi

Wie ich zuvor geschrieben habe: nach Lage der Leiche kam der Schuss aus Richtung der Mauer bei sofortigem Eintritt des Todes.
zuvor noch .. aus Richtung Mauer, ob nun aus eigener Waffe oder durch eine fremde Waffe.

und Ich meinte/fragte nach dem exakten Punkt des Geschosseintritts (Mund, Kiefer, Schläfe, Stirn) sowie Austrittpunktes.

Ah, danke nochmals für den Hinweis auf den Ein- und Austritt des Geschosses.
Ich war auf Schläfe fixiert, aber man kann sich natürlich auch durch den Mund in den Kopf schießen (oder auf diese Art und Weise getötet werden). Und ein Schuß in die Stirn würde wohl Fremdeinwirkung indizieren. Daher ist diese Frage mehr als berechtigt.

Bei Cederic Tornay, dem Schweizer Gardisten, der angeblich Alois Estermann und dessen Frau im Vatikan getötet haben soll und sich dann selbst richtete, stellte man in einer 2. Obduktion fest (wenn ich das noch richtig erinnere), daß seine Schneidezähne eingeschlagen waren und das eben gerade nicht auf Selbstmord hindeutete, denn hier wurde offenbar der Lauf der Pistole gewaltsam in den Mund gepresst.
Daher könnte auch die „Zahnfrage“ bei Ali S. gestellt werden.

Meine Frage zielte auf einen bestimmten Aspekt ab: sollte sich die Waffe tatsächlich in seiner Hand befunden haben, so wäre dies - gelinde gesagt - äußerst ungewöhnlich. Und somit verdächtig.

Ich kann da nur nochmals auf die COMPACT-Recherche verweisen, wo man auf der letzten Seite lesen kann:

Der Schütze auf den Videos ist Linkshänder. Doch Maria S. eine Anwohnerin in der Henckystraße, schwört mir gegenüber Stein und Bein, dass sie gesehen hat, wie die Polizei dem Selbstmörder die Waffe aus der rechten Hand nahm.

Hier steht es: http://www.bilder-upload.eu/show.php?fil...385178.jpg

Ob das stimmt, bleibt natürlich Spekulation, aber es ist ein Hinweis den man zur Kenntnis nehmen sollte.
Und wenn der SPIEGEL eben Frau Michael mit "er sagte dieses und jenes" auffährt, schiebe ich ohne große Not Frau S. an die Front.  Big Grin

Ich habe nichts unterstellt, lieber nereus, sondern angemerkt.  Und diese Anmerkung war in eine Frage gekleidet.

Hui!
Ich wollte Dir nichts unterstellen, sondern nur im Rahmen der Diskussion verschiedene Möglichkeiten durch deklinieren.  

Die kann ich auch beantworten: ungewöhnliche Lage der Arme bei einem behaupteten Suizid mit einer Schusswaffe in den Kopf.

Na ja, das bedeutet dann eben doch Verdacht auf Fremdeinwirkung, auch wenn Du es höflicher umschreibst.  Tongue

Ich schrieb: Aber warum sollen denn Anwohner eine Leiche sehen, wenn es doch Zeugen gab, die den Vorfall bestätigten, nämlich Polizisten und Anwohner?
Nein, das paßt nicht zusammen.


@Roi antwortet: Ich wäre da mal nicht zu voreilig. Das ist ein Aspekt, der nicht sofort verarbeitet werden muss.

Ich hatte das im Zusammenhang mit der offiziellen Legende gemeint.
Bei diesen vielen Zeugen wäre ein stundenlanges Liegenlassen wenig nachvollziehbar.
Da ich aber an einigen Zeugen (nicht allen) Zweifel hege und auch an der Suizid-These könnte es eben noch andere Gründe dafür geben.

von einer anderen Baustelle:
das Narrativ wird benötigt, um es zerlegen zu können, die Beweisbarkeit des Gegenteils, was aber ohne "Legende" der Offiziellen nicht funktionieren kann. Erst dann wird es - meiner Meinung nach - greifbar. Und somit angreifbar.

Das sehe ich ganz genauso.

Zum Thema Liegenlassen der Leiche: Mir hatte eine Anwohnerin erzählt, dass die Leiche 4-5h dort lag, weil sich die Polizei nicht rangetraut hätte, da sie nicht wussten, ob er noch Sprengstoff am Körper hätte. Darum wurde ja auch gesagt, dass der Rucksack per Roboter gesprengt werden sollte, was wohl auch geschehen sein dürfte. Zumindest habe ich Bilder von den Wimpeln in der Wiese gesehen und jemanden mit Metalldetektor und die Anwohnerin sagte mir, dass die Munition wirklich überall verteilt gewesen wäre.
Antworten
#43
1. http://www.tagesschau.de/inland/polizei-...n-105.html
ab Minute 2:30

Reporter: " Was hat es mit dem 9. Opfer auf sich?"
Polizeisprecher: "Wir haben ca. 1km entfernt von hier eine männliche Leiche gefunden, die gewaltsam zu Tode gekommen ist. Unsere Bemühungen konzentrieren sich natürlich darauf, dass wir uns die Frage stellen: wer ist er? Ist er Opfer? Ist er Tatbeteiligter? Das können wir natürlich so frisch nach dem Fund in der nötigen Bestimmtheit noch nicht sagen"

2. https://www.youtube.com/watch?v=cgxSpIkz...e=youtu.be

Spiegel TV - lustige Zeugin Michalke und auch noch Reporter "er nannte sich Ali" - da widerspricht sich die Aussage der früheren Nachbarin ganz eindeutig, die sagt, dass er David hieß (englisch ausgesprochen)

3. https://mobile.twitter.com/tagesschau/st...7920547840

Toter - wohl Täter - Rucksack dabei - muss Roboter kommen, um dann erst sich der Leiche zu nähern
   

Bitte noch Videos sichern. Danke
Antworten
#44
Vielen Dank für die Information, Eveline!

Die Leiche hatte nicht gerade den Eindruck nach Sprengstoffgürtel oder ähnlichem gemacht. Zudem hatte es beste Sicht von den Balkonen aus gegeben. Also wird es sich logischerweise um den Rucksack gedreht haben. 

4-5 Stunden, um sich in München einen Roboter zu beschaffen, erscheint mir eine lange Zeit. 
Was mir erst einmal nicht einleuchtet ist die Angabe, dass der Rucksack gesprengt worden wäre. Die deutsche Polizei besitzt auch so genannte Entschärfungs-Roboter. Der hätte erst einmal in den Rucksack hineinschauen können. 

Roi


Nachtrag:
Kontext könnte lauten: eindeutige Identifizierung durch die Polizei vor Ort erst gegen 2 Uhr in der Nacht nach Klärung des Rucksackproblems, dann Einsatz bei der Wohnung und erst anschließend die tatsächliche Identifizierung durch den Vater.
Antworten
#45
@Eveline

Der Polizeisprecher meldet: Polizeisprecher: "Wir haben ca. 1 km entfernt von hier eine männliche Leiche gefunden, die gewaltsam zu Tode gekommen ist. Unsere Bemühungen konzentrieren sich natürlich darauf, dass wir uns die Frage stellen: wer ist er? Ist er Opfer? Ist er Tatbeteiligter?
Das können wir natürlich so frisch nach dem Fund in der nötigen Bestimmtheit noch nicht sagen".


Stimmt, denn beim Suizid hat er ja vor der Polizei und in Beobachtung durch Frau Michael aus „diesen und jenen Gründen“ erklärt, warum er dieses und jenes tat.  Big Grin
Vermutlich hat er das wiederholt, was er schon Herrn Salbey mitgeteilt hat.
Wenn das der Polizeisprecher (noch) nicht weiß, ist das ein wenig schade, aber der ist ansonsten ja ein ganz netter.
Also, alles ist wie immer und wird höchstwahrscheinlich gut.  Tongue

@Roi

Was mir erst einmal nicht einleuchtet ist die Angabe, dass der Rucksack gesprengt worden wäre. Die deutsche Polizei besitzt auch so genannte Entschärfungs-Roboter. Der hätte erst einmal in den Rucksack hineinschauen können.

Das weiß doch der „gemeine Dödel“ nicht – ich wußte das bislang auch nicht – bin ja auch ein „Dödel“.
Daher  vielen Dank für diese Info, die man ggf. noch einmal brauchen kann.  

Kontext könnte lauten: eindeutige Identifizierung durch die Polizei vor Ort erst gegen 2 Uhr in der Nacht nach Klärung des Rucksackproblems, dann Einsatz bei der Wohnung und erst anschließend die tatsächliche Identifizierung durch den Vater.

Dann würde die Entwarnungs-Kiste der Polizei aber noch schwerer und fragwürdiger.
Je später der Fall klarer werden würde, desto unklarer würde die frühe Entwarnung, die ja nur mit einer sicheren Erkenntnis zu begründen wäre.
Wenn also zu so später Stunde die Polizei noch nichts sicher wußte und dennoch schon deeskalierte, hat sie dann nicht die noch durch München wandernde Zivilbevölkerung in Gefahr gebracht?
Könnte man ggf .über diese "Schiene" die Herausgabe von klaren Informationen erzwingen?  Huh
Antworten
#46
   

https://www.facebook.com/yusuf.turan.351...222445852/

Noch eine Frage, die mich sehr verwirrt. Dieses Video zeigt die Leiche, die wir schon auf Fotos bei Tageslicht haben und die sich unterscheidet zu der Leiche, die auf dem Bauch lag.

Warum wird diese noch nachts umrundet mit Taschenlampe und abfotografiert und was für ein Auto steht dort daneben?

Das LKA sagt, das wäre der Gleiche, aber ich verstehe nicht wie das sein soll.

Vielleicht hat einer noch eine Erklärung?
Antworten
#47
Video gesichert.

INP
Antworten
#48
Zitat:und was für ein Auto steht dort daneben?

Könnte der Wagen von Inspektor Columbo sein... Idea

[Bild: columbo_5.jpg]

[Bild: 1603870918-columbo_dpa-1Da7.jpg]
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste