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BKK ProVita und die Abrechnungen der Krankenkassen
#11
Datenanalyst erstattet Strafanzeige gegen Vorstand der BKK ProVita

Gegen den Vorstand der BKK ProVita, Walter Redl, liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zur Körperverletzung vor. Grundlage ist eine verschleppte Datenweitergabe, die eine Neubewertung der Corona-Impfstoffe nach sich ziehen könnte, wie der Datenexperte Tom Lausen gegenüber Epoch Times mitteilte.

In den vergangenen Wochen geriet die Betriebskrankenkasse BKK ProVita in die Schlagzeilen. Nachdem der langjährige Vorstand Andreas Schöfbeck nach einer Datenanalyse von einer deutlichen Untererfassung von Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe gesprochen hatte, war er am 1. März entlassen worden. Vom Tisch ist die Sache damit nicht.

https://www.epochtimes.de/politik/deutsc...57230.html
 
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#12
Faktencheck von Correctiv:

Faktencheck
Nein, eine Analyse der BKK Provita belegt nicht, dass Impfnebenwirkungen vom PEI untererfasst werden
Eine Krankenkasse behauptete Ende Februar, es gebe eine erhebliche Untererfassung bei den Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung. Ihrer Hochrechnung zufolge seien bis zu drei Millionen Menschen deswegen beim Arzt gewesen; das seien mehr als zehnmal so viele wie bislang vom Paul-Ehrlich-Institut erfasst. Doch die BKK Provita nutzte für ihre Analyse Zahlen, die eine solche Aussage nicht belegen.

von Viktor Marinov
18. März 2022

Bewertung


Falsch

Über diese Bewertung
Falsch. Die Hochrechnung der Krankenkasse beruht auf Abrechnungszahlen der Ärzte, die sich weder zwingend auf die Covid-19-Impfung beziehen, noch etwas über die Schwere der Nebenwirkungen aussagen. Die Zahlen beinhalten auch erwartbare Impfreaktionen wie Fieber oder Gliederschmerzen.

In Sozialen Netzwerken (hier und hier) und auf Nachrichtenseiten (hier) kursiert seit Ende Februar die Behauptung, Daten der Krankenkasse BKK Provita zeigten, dass es eine  „erhebliche Untererfassung“ der Verdachtsfälle von Nebenwirkungen von Covid-19-Impfungen gebe. Rechne man die Daten auf die Bevölkerung in Deutschland hoch, seien vermutlich zweieinhalb bis drei Millionen Menschen in Deutschland wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung gewesen, heißt es in einem Brief der Krankenkasse. Diesen hatte der damalige Vorsitzende der BKK Provita am 21. Februar an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gerichtet und von „einem heftigen Warnsignal“ geschrieben. 
Auf Telegram (hier und hier) wurden Beiträge, die den Brief oder Berichte darüber verbreiteten, bereits rund 560.000 Mal gesehen.
Unser Faktencheck zeigt: Das PEI erfasst Nebenwirkungen, die über das „übliche Maß“ einer Impfreaktion hinausgehen, erwartbare Reaktionen wie Fieber oder Schmerzen an der Einstichstelle werden nicht erfasst. Genau solche Symptome sind aber auch in den Daten der BKK Pro Vita enthalten. Experten kritisierten zudem die Hochrechnung der Daten.
(....)
Wie die Zahlen der BKK Provita zustande kommen
Wir haben uns den Brief der BKK Provita genauer angesehen. Grundlage für die Berechnungen zu den Impfnebenwirkungen seien Abrechnungsdaten von Ärzten für rund 11 Millionen Versicherte gewesen, heißt es in dem offenen Brief. Daten lägen für das erste Halbjahr 2021 und für einen Teil des dritten Quartals 2021 hervor. Anhand der vorliegenden Daten gehe man von 216.695 „behandelten Fällen von Impfnebenwirkungen“ nach Corona-Impfungen aus. Wenn man diese Zahlen auf das Gesamtjahr und die Gesamtbevölkerung hochrechne, seien „vermutlich 2,5 bis 3 Millionen Menschen in Deutschland“ wegen Impfnebenwirkungen in Behandlung gelesen.

Das stehe im Widerspruch zu den Zahlen des PEI. Das Institut hatte für das Jahr 2021 deutschlandweit 244.576 Meldungen über Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen erhalten. Daraus wird in dem Brief geschlossen, dass es eine erhebliche Untererfassung beim PEI gebe. 
Wie kommen die Zahlen von BKK Provita zustande? Rechnen Ärzte medizinische Leistungen ab, vergeben sie sogenannte ICD-Codes. Die Abkürzung ICD steht für die internationale Klassifikation von Krankheiten und die damit zusammenhängenden Gesundheitsproblemen (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). Diese Codes fanden in der Auswertung der BKK Verwendung. Welche Codes genau ausgewertet wurden, geht aus einer mittlerweile gelöschten Pressemitteilung der BKK vom 25. Februar hervor. Es waren die Codes T88.0, T88.1, Y59.9 und U12.9. 
Diese Codes signalisieren, dass es nach einer Impfung zu Komplikationen kam. Wie wir im Folgenden zeigen, haben sie aber gar nicht alle etwas mit Impfungen gegen Covid-19 zu tun, sondern werden auch dann vergeben, wenn gegen andere Krankheiten geimpft wird. Zum Teil werden mit den Codes zudem lediglich erwartbare Impfreaktionen wie Fieber oder Schmerzen an der Einstichstelle erfasst, um schwerwiegende Nebenwirkungen geht es nur bedingt.
Verwendete ICD-Codes erfassen auch erwartbare Impfreaktionen
Wofür die ICD-Codes stehen, lässt sich auf einer Seite des Bundesgesundheitsministeriums nachschlagen. T88.0 bezeichnet eine Infektion nach einer Impfung, dabei muss es sich nicht um eine Impfung gegen Covid-19 handeln. In der Beschreibung des Codes heißt es: „Nach der Impfung treten bei vielen Menschen leichte Beschwerden auf. Dabei kann die Einstichstelle rot oder geschwollen sein. Es können auch Schmerzen auftreten. Sie haben nach der Impfung eine Entzündung. Das kann eine Entzündung durch Erreger sein. Das muss nicht der Erreger sein, gegen den Sie geimpft wurden. Über die Einstichstelle können auch andere Erreger in den Körper gelangen.“ 
Ein ähnlicher Hinweis findet sich bei T88.1, dem ICD-Code für „sonstige Komplikationen nach Impfung, anderenorts nicht klassifiziert“. Die nähere Beschreibung lautet: „Bei Ihnen gibt es besondere Probleme. Es kann zum Beispiel sein, dass Sie einen Hautausschlag haben.“
U12.9 ist ein neuer Code in der Klassifikation, der speziell für die Impfung gegen Covid-19 eingeführt wurde. Er erfasst nicht beabsichtigte Wirkungen der Impfung. Laut Beschreibung gehören dazu Beschwerden wie Schmerzen und Rötung an der Impfstelle, aber auch Fieber, Ausschlag, Durchfall, Müdigkeit, Gliederschmerzen oder geschwollene Lymphknoten. Aber auch schwere, jedoch sehr seltene Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen werden mit U12.9 codiert. Y59.9 erfasst nicht nur Komplikationen durch Impfstoffe, sondern auch durch biologisch aktive Substanzen. 
Die Codes erfassen also zum Teil erwartbare Reaktionen auf die Impfung wie Fieber, Hautausschläge und Entzündungen. Zudem können sich drei der vier Codes, U12.9 ausgenommen, auch auf andere als die Corona-Impfstoffe beziehen. 
Beschwerden hinter ICD-Codes nicht zwingend Anlass für Meldung an das PEI
Die Meldungen an das PEI, mit denen die BKK Provita ihre Zahlen vergleicht, sind etwas anderes. Während Ärzte verpflichtet sind, bei jeder Abrechnung und jeder Krankschreibung einen ICD-Code anzugeben, sollen dem PEI nur solche Komplikationen gemeldet werden, die über das „übliche Ausmaß“ einer zu erwartenden Impfreaktion hinausgehen. Das schreibt das Infektionsschutzgesetz vor. „Namentlich ist zu melden: der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“, heißt es im 6. Paragraph des IfSG. 
Doch die oben beschriebenen ICD-Codes erfassen zum Teil genau dieses „übliche Ausmaß“. Das Robert Koch-Institut (RKI) definiert unter anderem Schwellungen und Rötungen an der Impfstelle, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen als typische Beschwerden nach der Impfung. „Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab“, heißt es beim RKI. Die mit den Codes zusammenhängenden Beschwerden sind also nicht zwingend Anlass für eine PEI-Meldung.
PEI nennt Daten „allgemein und unspezifisch
Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) hat das PEI um eine Stellungnahme zu dem Brief gebeten. Das Institut schrieb, die Angaben seien „allgemein und unspezifisch“. Weder habe man Zugang zu den Originaldaten, noch zur Auswertungsmethode, zudem seien Abrechnungsdaten nicht mit Nebenwirkungen gleichzusetzen. 
Deutliche Kritik an der Analyse äußerte der Virchowbund, der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands. Die Schlussfolgerungen aus der Datenlage seien „kompletter Unfug“, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung am 24. Februar. Ein Sprecher des Bundesministeriums für Gesundheit sagte bei der Regierungspressekonferenz am 28. Februar, dass die BKK Provita alle Krankmeldungen erfasst habe, „also auch den Fall, dass sich jemand schlapp gefühlt hat und nicht zur Arbeit gegangen ist“. Das entspreche aber nicht der Definition von Impfreaktionen. 
Der BKK-Dachverband distanzierte sich in einer eigenen Mitteilung von „einem Blogbeitrag im Internet“ und bezog sich dabei offenbar auf das Blog Tkp, welches den Brief verbreitete. Tkp schreibt, der BKK-Verband habe die Zahlen ausgewertet. Doch der Dachverband erklärt: „Die dort genannten Daten stammen nicht aus unserem Hause“. Inhaltlich nehme man dazu keine Stellung.

mehr https://correctiv.org/faktencheck/2022/0...st-werden/

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:
  • ICD- und OPS-Code-Suche, Bundesministerium für Gesundheit: Link
  • Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts, 7. Februar 2022: Link
  • Infektionsschutzgesetz, Gesetze im Internet, Bundesamt für Justiz: Link
  • Nebenwirkungen und Komplikationen von Impfungen, RKI: Link
 
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#13
24.02.2022 – Ein aktueller Blogbeitrag im Internet zu Impfschäden beruft sich auf Zahlen des BKK Dachverbands.
Zu dieser Veröffentlichung erklärt der BKK Dachverband: Die dort genannten Daten stammen nicht aus unserem Hause. Inhaltlich nehmen wir dazu keine Stellung.

https://web.archive.org/web/202202241928...pfschaeden
 
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#14
„Nachdem die BKK an die Öffentlichkeit gegangen war, wurde ihrem Vorstand fristlos gekündigt.“

https://de.rt.com/inland/134152-corona-i...-proteine/

Es gibt nicht „die BKK“, wie oft denn noch? Es gibt nur den BKK Dachverband und der hat sich ausdrücklich von den Ergebnissen distanziert, die der damalige Chef der BKK ProVita veröffentlicht hatte und daraufhin entlassen wurde. Es ist also ein Trugschluss zu glauben die Betriebskrankenkassen (s. Auflistung) würden eine Diskussion zu Impfnebenwirkungen anregen. Ganz im Gegenteil, sie sind Teil des Vertuschungssystems und unterstützen den Kurs des Regimes.
Audi BKK, BAHN-BKK, BERGISCHE Krankenkasse, Bertelsmann BKK, BKK Akzo Nobel Bayern, BKK Diakonie, BKK DürkoppAdler, BKK EUREGIO, BKK exklusiv, BKK Faber-Castell & Partner, BKK firmus, BKK Freudenberg
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, BKK Herkules, BKK Linde, bkk melitta hmr, BKK PFAFF, BKK Pfalz, BKK ProVita, BKK Public, BKK SBH, BKK Scheufelen, BKK Technoform, BKK Textilgruppe Hof, BKK VBU, BKK VDN, BKK VerbundPlus, BKK WERRA-MEISSNER, BKK Wirtschaft & Finanzen, BKK ZF & Partner, BKK24, BOSCH BKK, Continentale Betriebskrankenkasse, Debeka BKK, energie-BKK, Heimat Krankenkasse, mhplus BKK, Mobil Krankenkasse, Novitas BKK, pronova BKK, R+V Betriebskrankenkasse, Salus BKK, SBK, SECURVITA Krankenkasse, SKD BKK, TUI BKK, VIACTIV Krankenkasse, vivida bkk, WMF BKK
 
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#15
"Vorsitzender der Kasse musste zurücktreten"

Lauterbach offenbart kontrafaktische Wahrnehmung in der BKK-Affäre zu Impfnebenwirkungen
Die BKK Pro Vita entließ ihren Vorstandschef, nachdem er Daten über Impfnebenwirkungen öffentlich gemacht hatte. Karl Lauterbach wäre für deren Prüfung verantwortlich. In einem Interview zeigt er, wie falsch er den Vorgang in Erinnerung hat – und lässt wieder einmal tief blicken.
Ende Februar schlug eine Analyse der Krankenkasse BKK Pro Vita hohe Wellen. Diese war zu dem Schluss gekommen, dass die Nebenwirkungen der Corona-Impfungen um ein Vielfaches häufiger sind, als es offizielle Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts ausweisen. Nach einem Shitstorm und wutentbrannten Äußerungen mehrerer Ärztefunktionäre – der Chef des Virchowbundes sprach etwa von „Schwurbel-BKK” – feuerte der Verwaltungsrat der BKK Pro Vita ihren langjährigen Vorstand Andreas Schöfbeck, der die Analyse in Auftrag gab (TE berichtete). Man begründete dies unter anderem mit dessen angeblicher Nähe zu „Querdenkern“.

Das ursprünglich mit dem Paul-Ehrlich-Institut geplante Gespräch über die Daten sowie eine in Aussicht gestellte Studie fanden nicht statt, da die BKK Pro Vita das Thema schnell verschwinden ließ. Im Ergebnis blieb es dabei: Eine große deutsche Krankenkasse liefert auf breiter Datenbasis eine Analyse, die ihr Vorstand für ein „heftiges Alarmsignal“ hielt – aufgearbeitet wird das Ganze nicht, stattdessen wird der Verantwortliche aus dem Weg geräumt.
Zuständig für die genaue Prüfung solcher Daten wäre Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Dass der die Sache eher weniger ernst nimmt, zeigt schon seine Erinnerung an die Vorgänge. Im Interview mit Bild kam er nun nämlich noch einmal auf die Thematik zu sprechen. Er sagt: „Ich erinnere mich, dass da mal vor kurzem eine Krankenkasse der Meinung war, da wären Nebenwirkungen, die da nicht erfasst werden. So etwas kann vorgetragen werden. Es war einfach so, nach einer Überprüfung: das war alles nicht stichhaltig. Da war nichts dran. Der Vorsitzende der Kasse musste zurücktreten.“
Dass der Vorsitzende der Krankenkasse gefeuert wurde, bevor eine Aufarbeitung der Analyse stattgefunden haben konnte, verdreht Lauterbach zu einem freiwilligen Rücktritt – in seiner Ausführung ist dieser Rücktritt dann der finale Beweis, dass die Analyse „nicht stichhaltig“ war. Es klingt so, als habe der Verantwortliche es damit selbst eingestanden. Hat er aber nicht, er wurde ja erklärtermaßen aus politischen, nicht medizinisch-inhaltlichen Gründen geschasst.

mehr https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...wirkungen/
 
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#16
Lauterbach zur BKK-Affäre: Völlig losgelöst von der Realität Minister wieder auf Abwegen
28. März 2022
Wie der Gesundheitsminister die Fakten verdreht, ist atemberaubend. Der neueste Fall belegt: Er ist der Realität entrückt. Und der Umgang mit Zweifeln zum Thema Impfen hat etwas geradezu Totalitäres.
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#17
Laut Charité-Forscher 70 Prozent der Impfnebenwirkungen nicht erfasst
Mediziner verteidigt auch Vorstand der BKK Provita

Der Verdacht steht schon lange im Raum, und auch eine Analyse der BKK Provita kam zu dem Schluss, dass Impfnebenwirkungen viel häufiger vorkommen, als sie erfasst werden. Unter Harald Matthes entsteht an der Berliner Charité eine Studie, die sich nun genau mit dieser Frage befassen soll. Und schon die ersten Ergebnisse sind eine politische Zeitbombe: Er gehe von einer deutlichen Untererfassung beim Paul-Ehrlich-Institut aus, der obersten Bundesbehörde in Sachen Impfung, die direkt Gesundheitsminister Karl Lauterbach unterstellt ist. Das sagte Matthes jetzt in einem Interview mit Focus Online. Was gleich doppelt brisant ist: Nicht nur wegen der Aussage, sondern auch, weil sie in dem Portal erscheint, das lange Zeit wie ein Zentralorgan des Gesundheitsministeriums wirkte (und in dessen Verlag der Ehemann von Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn tätig ist).

Auslöser für den Bericht war ein Beitrag in der MDR-„Umschau“, über den wir mit als Erstes berichtet haben (siehe hier). Ausgerechnet der öffentlich-rechtliche Sender wagte da das bisher Undenkbare: Er zeigte in einer eindringlichen Dokumentation die Sorgen von Menschen, die unter schweren Impfnebenwirkungen leiden. „Wir machen jetzt seit zwei Jahren ein sogenanntes ImpfSurv-Register“, so Matthes in dem Interview. Das sei eine Studie, bei der Daten von Menschen erhoben werden, die entweder eine Covid-Infektion hatten, oder die sich ein- bis sogar viermal impfen ließen. Über ein elektronisches System geben die Teilnehmer der Untersuchung ihre Beschwerden nach der Infektion beziehungsweise den Impfungen ein. Aktuell werden im Rahmen der Studie die Reaktionen von 10.000 Menschen erfasst.
Laut Angaben des Robert Koch-Instituts wurden seit Ende Dezember 2021 mehr als 148,7 Millionen Impfdosen verspritzt. In 244.576 Fällen davon wurde der Verdacht einer Nebenwirkung gemeldet. Das entspricht 1,64 Meldungen auf jeweils 1.000 Impfdosen; die Zahl der Meldungen von schwerwiegenden Reaktionen liegt bei 0,20 Verdachtsmeldungen pro 1.000 Impfdosen. Matthes geht nun auf Basis seiner Studie davon aus, dass die „Untererfassung“ mindestens 70 Prozent beträgt.
Nach der Ausstrahlung des MDR-Beitrags, in dem er zu Wort kam, meldeten sich bei Matthes „Menschen, die bei fünf, sechs, sieben verschiedenen Ärzten waren und dort teilweise mit ihren Symptomen nicht ernst genommen wurden“, wie er FOL berichtet. „Viele Ärzte sagen, das könne gar nicht mit der Impfung zusammenhängen. Andere sagen, es könnte vielleicht sein, aber sie können den Patienten nicht helfen. Die Betroffenen sind daher sehr froh, wenn auch mal öffentlich darüber berichtet wird, dass es teilweise schwere und auch länger anhaltende Nebenwirkungen der Impfstoffe gibt – auch wenn sie selten sind.“

Grund für die Untererfassung der Nebenwirkungen durch das Paul-Ehrlich-Institut ist nach Ansicht von Matthes, „dass in Deutschland kein Impfregister eingeführt wurde, mit dem man eine so große Impfkampagne wie die aktuelle mit den SARS-CoV-2-Impfstoffen hätte begleiten können. Gerade, wenn solche flächendeckenden Impfungen oder Maßnahmen durchgeführt werden, wäre es wichtig, dass man diese auch entsprechend gut dokumentiert“. In Deutschland gehe jedoch der Datenschutz vor, so Matthes – was besonders im Hinblick darauf, dass der Impfstatus der Menschen heute immer öfter öffentlich gemacht werden muss, geradezu absurd anmutet. Andere Länder seien bereits seit Jahren weiter als Deutschland, beklagt Matthes.

Offiziell habe man „zwar immer gesagt, dass man in Deutschland vorsichtig ist und genau guckt“, so der Mediziner. „Aber das Instrument für eine solche Beobachtung ist eben ein epidemiologisches Register und das gibt es in Deutschland nicht. Das heißt, es gibt eine Diskrepanz zwischen dem, was in der Öffentlichkeit gesagt worden ist und dem, was tatsächlich unternommen und etabliert wurde. Man könnte nun die  Daten der Krankenversicherungen für eine Auswertung nutzen, wie das etwa die BKK Provita für ihre alarmierende Analyse getan hat. „Aber man hat sich bewusst dagegen entschieden“, beklagt Matthes. „Aus diesem Grund haben wir hier die Situation, dass das Paul-Ehrlich-Institut und die Politik nicht ihrer Behauptung nachkommen, sie würden sehr genau hingucken und alles für die Sicherheit tun. Und das ist der Grund, warum auch Frau Cichy für ihren sehr gut recherchierten Beitrag im MDR so angegangen wird.“

Matthes verteidigt auch Andreas Schöfbeck, den Vorstand der BKK Provita: Er hatte eine ähnliche Idee und ließ die Daten von zehn Millionen Versicherten auswerten. Das Ergebnis in Sachen ermittelter Nebenwirkungen fand er so alarmierend, dass er einen öffentlichen Brief an das Paul-Ehrlich-Institut schrieb, in dem er es aufforderte, seine Daten schnellstmöglich zu prüfen. Schöfbeck wurde für seine kritischen Töne in einer Nacht- und Nebelaktion gefeuert. Der Kommentar von Matthes: „Wenn man Andreas Schöfbeck etwas vorwerfen kann, dann vielleicht, dass er nicht vorsichtig genug formuliert hat. Er hätte sagen sollen, es gibt hier einen Hinweis, die Kausalität ist aber noch zu prüfen. Es war nicht ganz klar, ob er sich politisch geäußert hat, oder ob er einfach seiner Sorgfaltspflicht nachkommen und sagen wollte: Hier ist ein Signal, das bitte genauer untersucht werden muss. Diese kleine Differenzierung hat ihn den Job gekostet.“

mehr https://reitschuster.de/post/laut-charit...t-erfasst/
 
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#18
Impfschäden: Gesichtswahrung wichtiger als Menschenleben

Die aufsehenerregende Studie von Professor Harald Matthes von der Charité, laut der Impfschäden deutlich häufiger auftreten als offiziell angegeben, stört. Anstatt sie ernst zu nehmen, versuchen Charité und Medien, sie leichtfertig zu diskreditieren. Die Berliner Charité distanziert sich und hat die Studie nun auch von ihrer Website genommen. Journalisten und sogenannte Faktenchecker bemängeln eine angebliche unwissenschaftliche Methodik. Überraschend ist das nicht: Wer seit Beginn der Impfkampagne die Sicherheit der Impfstoffe propagiert, sie unterschiedslos fast allen Altersgruppen jeden Gesundheitsstatus anempfiehlt und zwecks „Motivation“ zu diesem medizinischen Eingriff den indirekten bis direkten Zwang befürwortet, hat kein Interesse an öffentlichen Zweifeln an der Sicherheit der Impfstoffe.
 
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#19
Charité distanziert sich von Untersuchung zu Impf-Nebenwirkungen Reaktion entlarvt Heuchelei und doppelte Standards
17. Mai 2022
Die Charité will nun nicht mehr, dass die kritische Untersuchung in ihrem Namen verbreitet wird. Bei der Humboldt-Uni und einer Untersuchung, die der Regierung ins Konzept passte, war das genau umgekehrt.
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#20
Systematischer Betrug bei Nebenwirkungen? 437.593 Fälle bei Techniker-Krankenkasse

Nach langem Ringen um Transparenz, lieferte die Techniker Krankenkasse TK nun endlich Zahlen und Fakten. Im Jahr 2021 war die enorm hohe Zahl von 437.593 Versicherten wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung. Bereits diese Zahl übersteigt die Nebenwirkungs-Meldungen beim PEI fast um das Doppelte. Die Zahl schwerer, behandlungspflichtiger Nebenwirkungen muss viel größer sein als gedacht.
Erst vor wenigen Tagen überraschte die plötzlich öffentlich bekannt gegebene Zahl von einer schweren Nebenwirkung pro 5.000 verabreichter Gen-Injektionen. Betrachtet man die nun veröffentlichten Zahlen der TK, dürfte diese Zahl noch deutlich nach oben hin steigen. Dies zeigt auch, dass alle Kritiker des aktuellen Systems der Erfassung von Nebenwirkungen recht behalten. Denn diese gehen von einer Untererfassung von 99 bis 90 Prozent der Fälle aus. Alleine auf die oben genannte Zahl gerechnet würde dies bedeuten, dass bei einer von 500 Gen-Spritzen bereits eine schwere Nebenwirkung zu erwarten ist. Unter schwere Nebenwirkungen fallen auch Lähmungen, anhaltende Schmerzen und Nervenprobleme, schwere Hautreaktionen, Herzinfarkte, Hirnschläge, Herzmuskelentzündungen und letztendlich der Tod. Wie viele Menschen bereit gewesen wären, sich diesem Riskio gleich drei oder viermal auszusetzen, hätte man sie über die tatsächlichen Chancen schwerster Konsequenzen informiert, bleibt offen.

Der schwerste Betrug in der Medizingeschichte (C. Anderson, MEP) kommt Stück für Stück an die Oberfläche! Ein betrügerisches System, bei dem alle, die hier mitgespielt haben, auch entsprechend zu Rechenschaft zu ziehen sind! Egal, ob ein Hersteller haftet oder nicht, irgendeine Form der Gerechtigkeit gegenüber allen, die über die letzten zweieinhalb Jahre Schaden erlitten, wird es zwingend geben müssen!?
 
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