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Polizistenmord In Kusel / Rheinland-Pfalz
#41
(03.02.2022, 18:33)nereus schrieb: [...]
 
So sei einer der beiden Männer 2006 vom Landgericht Saarbrücken wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Jagdunfall zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 50 Euro verurteilt worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken am Donnerstag mit.
Der heute 38-Jährige hatte demnach damals einen Jagdkollegen mit einem Schuss im Hals- und Brustbereich sowie insbesondere im Bereich eines Auges erheblich verletzt.

Von hinten durch die Brust ins Auge? Der LOStA Kaiserslautern hatte in der PK ausdrücklich gesagt, es gäbe keine Vorstrafen, das stimmt, wenn wie hier, nicht mehr als 90 Tagessätze verhängt wurden. Ein Jagdunfall ist natürlich kein Beweis für latente Bereitschaft, andere Menschen vorsätzlich zu töten. Die Erwähnung der Verurteilung ist also bestenfalls irreführend.

Zitat:Das ist ohne Zweifel erstaunlich.
Der Bekannte/Freund belastet ihn schwer und der vermutliche Alleintäter bekennt sich nicht zur Tat.
 
Hat er noch ein Ass im Ärmel oder leugnet er so lange, bis es nicht mehr zu leugnen ist?

Das ist eher ganz normale Verteidigungsstrategie, sich nicht selbst zu belasten oder bereits in der Vernehmung zu gestehen. Interessant ist ja, daß der zweite Verdächtige die Tat bestreitet, denn es wurde angeblich aus zwei Waffen geschossen, d.h. Schmitt müßte die Waffe gewechselt und mehrfach nachgeladen haben.

Zitat:
Im Auto der Männer, die mutmaßlich zwei Polizisten in der Westpfalz erschossen haben, sind insgesamt 22 Stück Damwild gefunden worden. Außerdem seien in der Wurstküche eines Tatverdächtigen im saarländischen Sulzbach Tierabfälle sichergestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Donnerstag mit.
 
Wie kann man in einer Nacht alleine 22 Rehe erlegen, wenn nicht auf einer Farm ode in einem Gehege? Die laufen doch nicht in Massen vor die Flinte.
Das ist mir völlig schleierhaft. Huh
 
mfG
nereus

Ja ziemlich abgefahren ... ist inzwischen bekannt, in welchem Kastenwagentyp die gelegen haben sollen?
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#42
(03.02.2022, 11:22)nereus schrieb: @kalter hornung schrieb: Der Einsatzleiter spekulierte ja, das Täterfahrzeug habe an ungewöhnlicher Stelle gestanden, so daß die Zivilstreife anhielt, um evtl zu helfen.
Da habe ich schon die erste Frage, nämlich warum sollten sie dort gestanden haben, wenn sie die Ladefläche voller illegal geschossenem Wild hatten?
Jeder würde sehen, daß er verschwindet.


Das kommt auf die Situation an.
Wir wissen ja nicht, wie lange die da gestanden haben.
Vielleicht wollten sie gerade - nach dem Verstauen der Fracht – losfahren.
[...]

Würdest du als Wilderer dein Auto auf dem Seitenstreifen parken, um das Wild einzuladen, während zufällig Vorbeifahrende das beobachten können oder eine Waldeinfahrt suchen, um möglichst ungestört zu sein? Vielleicht kannst du zustimmen: Die meisten würden vermutlich Letzteres tun.
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#43
wie immer in diesen fällen grenzt die zeitleiste an irrsinn.
auffinden des pas, fahndung, festnahme.

sorry für kprze und vertipper, habe gerade mieseste bedingungen.

weshalb überhaupt eine fahndung, wenn doch schon festnahme am haus wegen des autos?
gibt es schon khz-fotos?
der muss ja irre gewesen sein, erst die papiere da zu lassen und dann mit dem beschossenen auto vor die eigene haustür...
auch die story vom teilgeständnis des angeblichen mittäters: warum die erwähnung des videos? und ist das zulässig ohne oder auch mit anwalt?
ich erinnere mich an x fälle mit angeblichen vudeos, die nie jemand zu sehen bekam.

meine these: nix stimmt, die wilderer sind sündenböcke- passt doch gut das bild angesichts des damwilds. wo es doch angeblich wildschweine gewesen sein sollen. oder hasen? Mäuse?
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#44
Also 22 Tiere schiesst man sicher nicht in einer Nacht. Zumindest nicht zu zweit. Zumal ein Schuss auch ja auch laut ist und andere Tiere in der Nähe warnt. Das müsste ja ein riesen Rudel gewesen sein mit überwiegend tauben Tieren... auch das Verladen würde einige an Kraft und Zeit brauchen.

Entweder stimmt die Zahl nicht oder es waren weit mehr als zwei Wilderer unterwegs. hier stimmt was nicht..
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#45
angenommen, da wäre ein wilderer-treff gewesen mit einsammlung aus mehreren fahrzeugen: welche ein zufall, dass ausgerechnet dann eine strefe vorbeikam - allein und im Privar-KFZ.
weiter unglaubwürdig: funkverkehr. die schießen auf uns ist in 5 sekunden gesagt - was wurde in all den anderen sekunden erzählr?
zudem:
war als erster schuss der auf die beamtin in den kopf - dann sagt man als kollege doch nicht "die schießen auf uns" sondern spricht vom treffer, mit ausruf des entsetzens o.ä..
m.e. hat es diesen funk nie gegeben, wir weerden mal irgendwann eine völlig verrauschte aufnahme zu hören bekommen.

das alles hat etwas vom wattestäbchenmord auf der theresienwiese.
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#46
Der hat gewerbsmäßig das erwilderte Wild verkauft und regelmäßig eingesammelt. Von wem? Wo wildert es sich schöner als auf einem 11.000 ha großen TrÜbPl, wenn eine Gladio-mäßige Clique die Nachtwache stellt? Da sollte man als Streifenpolizist nicht seine Nase reinstecken.

(Reine Spekulation.)
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#47
@diedienichtimmerlacht schreibt:  Entweder stimmt die Zahl nicht oder es waren weit mehr als zwei Wilderer unterwegs. hier stimmt was nicht..
 
Diese Gedanken sind mir gestern Abend auch durch den Kopf gegangen.
Was wäre, wenn die Wilderei professionell organisiert war und dort Leute mitwirkten, die nicht gerne ins Licht der Öffentlichkeit rücken wollen.
Die Masse des Dammwildes läßt viel mehr Jäger vermuten, das riecht eher nach Treibjagd.
 
@BSB hatte geschrieben: Der Truppenübungsplatz Baumholder ist ein militärisches Übungsgelände in Rheinland-Pfalz. Der Übungsplatz wird von der Bundeswehr verwaltet. Auf mehr als 35 Schießbahnen und Feuerstellungen für Infanterie, Panzertruppe und Artillerie üben Soldaten der Bundeswehr, der USA und anderer NATO-Staaten.
 
und  Der Tatort soll ja bei Mayweilerhof sein. Soweit ich aus dem Satellitenbild schlau werde, ist das in unmittelbarer Nähe zum Truppenübungsplatz. Die Verbindung zur Jagd wird über die Bundesforstverwaltung hergestellt. Wo sowas seltsames pasdiert, kann die NATO nicht weit sein.
 
Gab es da ein Nebengeschäft, daß beim Auffliegen viel Wirbel verursacht hätte?
War die Polizei vielleicht schon auf der richtigen Spur, ohne die kompletten Dimensionen zu erahnen?
 
Hatte nicht jemand berichtet, daß Andreas S. sich relativ sicher bewegte, obwohl er keinen Waffenschein mehr besaß und die Wilderei bekannt war.
Machte er das, weil er mächtige Beschützer vermutete und die ihn dann fallen ließen?
 
Wenn das so ist, dann befindet sich Andreas S. in Lebensgefahr, denn wer anfängt auszupacken, geht die Mine hoch.
Wenn er aber wegen eines Doppelmordes in der Zelle Suizid verübt, dann ist das Problem ein für alle mal gegessen und auch die Tatumstände spielen dann keine Rolle mehr
 
mfG
nereus
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#48
Vermutlich ist hier der Kastenwagen zu sehen, aber sicher bin ich da nicht.

[Bild: w950_h526_x2801_y969_SZ_MordFestnahme310...9a431f.JPG]

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saar...d-65858113

Was mich auch misstrauisch werden läßt, ist das zunehmende Framing um den Hauptverdächtigen.
Man hat ihn fast nur negativ in Erinnerung.

Unter Saarlands Jägern war Andreas S. als Wilderer bekannt.

Ach was!
Wilderei wird bei Jägern nicht gerne gesehen und dennoch konnte er unbehelligt seinem Handwerk nachgehen?

Die Bilder sind noch im Internet zu finden. Der mutmaßliche Polizistenmörder Andreas S. zeigt sich zum Beispiel mit Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam (CDU) auf einem Bild – oder mit Vertretern der Sulzbacher Tafel. Als Wildfleischhändler hat er Wurstwaren für die Tafel gespendet – oder Backwaren aus seiner Bäckerei.

Langsam wird es oberfaul.

Für seine Angestellten in der Bäckerei soll er ein cholerischer Chef gewesen sein, heißt es aus seinem Umfeld. Andreas S. soll aber auch einer gewesen sein, der zu seiner Frau und seinen vier Kindern nach außen ein herzliches Verhältnis pflegte. Laut Polizei ist das Paar inzwischen getrennt.
Fest steht: Sie hatten ein gemeinsames Hobby: die Jagd. Sowohl Andreas S. als auch seine Frau sollen Jagdschein und Waffen besitzen – oder im Falle von Andreas S.: besessen haben.
Zumindest ist der Jagdschein von Andreas S. eingezogen von der zuständigen Behörde – nebst Waffenbesitzkarte. Nach Informationen unserer Zeitung wegen des Verlustes der „Zuverlässigkeit“. Das kann bereits durch eine Alkoholfahrt passieren.
In seinem Fall soll er 2020 wegen Insolvenzverschleppung bei seinen Bäckereien seine „Zuverlässigkeit“ und damit seine Waffenbesitzkarte nebst Jagdschein verloren haben. Nicht zum ersten Mal. Bereits 2008 habe er Schein und Karte abgeben müssen, wie Informanten berichten. Beides war für fünf Jahre weg.


Spannende Vita.

All diese Geschichten sind in der saarländischen Jägerschaft offene Geheimnisse, ergeben unserer Recherchen. Auch, dass Andreas S. verbotenerweise weiterhin auf die Jagd ging, auch dass er in fremden Revieren wilderte. Immer wieder gab es Anzeigen, berichten uns Jäger. Einer, der ihn gut kennt, erzählt uns dazu Folgendes:
„Andreas hatte zwar einen Jagdschein, doch er war kein Jäger. Er hat wahllos Tiere abgeballert. Mit den Werten einer Jagd hatte das nichts zu tun. Ihm ging es nur um Profit“. Und nicht ums Jagd-Recht.


Sehr interessant.

Zum Beispiel 2017, da habe er nahe seiner Heimat in Spiesen-Elversberg in einem fremden Revier „ein Reh per Kopfschuss erlegt“, berichtet uns ein Jäger. Er konnte gut schießen. Andreas S. war Mitglied im Schützenverein. Zuletzt gewann er 2020 ein Preisschießen mit der Luftpistole, wie der Schützenverband bestätigte. „Er hat bei der Jagd immer sehr sauber getroffen“, erklärt ein weiterer Jäger. Andreas S. sei durchaus jederzeit in der Lage gewesen, auch „mit der Kurzwaffe auf eine Entfernung von über zehn Meter genau zu treffen“. Zurück zum Vorfall 2017: Ein anderer Jäger habe beobachtet wie S. das Reh im fremden Revier schoss, wollte ihn zur Rede stellen, doch S. flüchtete, überfuhr dabei angeblich um ein Haar den Zeugen. Das diesbezügliche Verfahren wurde 2019 eingestellt.

Wahnsinn und alles ging dennoch seinen „sozialistischen“ Gang.  Huh
Und nun wird der ultimative Beweis medial erbastelt.

Als er gehört habe, dass Andreas S. gesucht werde, „habe ich gedacht, das musste so kommen, dass der irgendwann durchdreht“. Er habe nach der Festnahme auch damit gerechnet, dass S. das nicht einfach so über sich ergehen lassen würde. „Er war für mich ein Typ, der auf keinen Fall leise abtritt.“

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saar...d-65858113

Nun denn ..

mfG
nereus
Antworten
#49
(03.02.2022, 18:33)nereus schrieb: Wie kann man in einer Nacht alleine 22 Rehe erlegen, wenn nicht auf einer Farm ode in einem Gehege? Die laufen doch nicht in Massen vor die Flinte.
Das ist mir völlig schleierhaft. Huh

Mit Ortskenntnis, Erfahrung, Teamarbeit und heutiger Technik ist das kein Problem.

"Rund 600 Euro kostet das Nachtsichtgerät Sytong HT-66 mit integriertem Laser. Nicht nur für legitime Jäger ein praktisches Zubehör, sondern auch für illegale Wilderer. Zu deren Ausrüstung gehören auch Wärmebildgeräte und Taschenlampen mit einer Strahlkraft von bis zu 300 Metern. Diese Lampen leuchten meist in den Farben grün und rot, weil beide für Wild nicht zu erkennen sind, sie aber die Augen des Wildes erstrahlen lassen. (...) Mit einer zeitgemäßen Ausrüstung sind Jäger in der Lage, selbst bei tiefster Dunkelheit und bei Distanzen von mehreren hundert Meter zu treffen. „Geschossen wird zumeist aus dem Auto heraus“, berichtet der Mann. Die Jäger nennen das „Pirelli-Pirsch“. Hat der Wilderer das Wild geschossen, packt er es in den Kofferraum oder auf den Anhänger und fährt schnell weg. Die Schüsse seien wegen moderner Schalldämpfer aus der Ferne kaum wahrnehmbar und schwer zuzuordnen, so der Jäger."

https://www.focus.de/panorama/polizisten...57776.html

Truppenübungsplätze sind übrigens hervorragende Rückzugsgebiete für Wildtiere, die Plätze liegen kilometerweit von den nächsten Siedlungen entfernt; nachts ist da in der Regel kein Mensch. Also perfekt zum Wildern geeignet.

---

Darstellung des Tatvorgangs in der Regionalpresse:

(...)

Nachdem am Montag in Windeseile bekannt wurde, dass auf dem Kreissträßchen zwischen dem Mayweilerhof und Ulmet zwei Polizisten erschossen worden waren, fragten sich viele, wieso die Polizei da mitten in der Nacht in einem entlegenen Waldstück Autofahrer einer Verkehrskontrolle unterzieht.

Hinweise auf Diebe erhalten

Die Antwort der Ermittler: Es ging weder um Verkehrsdelikte noch um Wilderei. Der Grund für den nächtlichen Einsatz war vielmehr „die Bekämpfung von Eigentumskriminalität“, wie es der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring formulierte. Mit anderen Worten: Die Polizei hatte einen Hinweis erhalten, dass in der Gegend Diebe unterwegs sein sollen. Deshalb war die Kuseler Nachtschicht mit einem Zivilfahrzeug und zwei Streifenwagen unterwegs.

Im Zivilfahrzeug saßen ein 29-jähriger erfahrener Polizist und eine 24 Jahre alte Kollegin, die kurz vorm Abschluss ihrer Ausbildung zur Polizistin stand. Deren Aufgabe war, die Lage unauffällig zu erkunden. Im Zivilfahrzeug, damit die Verdächtigen nicht gleich aufmerksam werden, so sie entdeckt würden. Im Fall dass die Diebe, die aus der Gegend stammen sollten, ausfindig gemacht worden wären, hätten die Beamten aus den Streifenwagen die Gauner gestellt und dingfest gemacht.

Erlegtes Wild auf Ladefläche

Doch es sollte anders kommen. Die Zivilstreife stöberte keine Diebe auf. Vielmehr stieß sie auf dem Weg vom Mayweilerhof nach Ulmet auf einen Kastenwagen, der am Straßenrand hielt. Die Ermittler sind sich hier noch nicht ganz sicher. Die Indizien sprächen aber für die Annahme, dass die Zivilstreife den Kastenwagen nicht anhielt, sondern dass der Kastenwagen schon eine Weile stand, als die Zivilstreife vorbeifuhr. Die Stelle sei nämlich nicht geeignet, um einen Wagen für eine Verkehrskontrolle anzuhalten, so die Polizei. Sie geht eher davon aus, dass der Kastenwagen liegen geblieben war. Entweder weil er eine Panne hatte oder weil ein kleiner Unfall passiert war, möglicherweise Wild in den Wagen gerannt war. Der genaue Grund ist aber noch nicht ermittelt.

Die Zivilstreife, die vorbeikam, hielt jedenfalls an. Die beiden uniformierten und mit Schutzweste bekleideten Beamten stiegen aus ihrem Wagen und traten an den Kastenwagen heran. In einem ersten Funkspruch teilten sie ihren Kollegen mit, dass in dem Kastenwagen dubiose Personen säßen und der Kofferraum und die Ladefläche voll mit erlegtem Wild seien. Deshalb würden sie nun eine Personenkontrolle vornehmen.
 
Über Funk ein Schuss zu hören

Kurz darauf empfingen die Kollegen einen zweiten Funkspruch von der Zivilstreife: „Kommt schnell, die schießen, kommt!“ Auch ein Schuss war bei dem Funkspruch zu hören. Keine zehn Minuten später war der erste der beiden Streifenwagen am Tatort. Die Polizisten darin konnten ihren Kollegen nicht mehr helfen: Die 24-jährige angehende Polizistin lag tot vor dem zivilen Polizeifahrzeug. Sie war mit einem einzigen Schuss aus der Schrotflinte in den Kopf getötet worden. Davon gehen die Ermittler jedenfalls aus.

Ihr 29 Jahre alter Kollege lag schwerstverletzt etwas weiter in der Böschung. Vier Schüsse hatten ihn in den Kopf getroffen, einer davon tödlich. Diese Schüsse wurden vermutlich aus einem Jagdgewehr abgegeben, bei dem jeder einzelne Schuss nachgeladen werden muss. Der Beamte feuerte zwar das Magazin seiner Dienstwaffe leer, konnte die Schüsse auf ihn selbst aber nicht verhindern. Er verletzte keinen der Täter, durchlöcherte aber deren Auto.

Papiere bringen Ermittler schnell auf die Spur

Als die sofort alarmierten Rettungskräfte eintrafen, verstarb der Beamte noch am Unfallort. Bei der Beamtin fanden sich Führerschein und Personalausweis des aus Elversberg stammenden Andreas S., der in Neunkirchen/Saar und in Sulzbach und Umgebung Geschäfte machte. Die Papiere brachten die Ermittler schnell auf die Spur der Täter. Die Festnahme von Andreas S. und seinem Bekannten erfolgte am frühen Montagabend in Sulzbach.

Niedere Beweggründe

Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Männer zwischen Ulmet, Oberalben und dem Mayweilerhof nachts auf der Jagd waren, viel Wild schossen, auf dem Heimweg eine Panne oder einen kleinen Unfall hatten und dabei von den Polizisten entdeckt wurden. Die Ermittler gehen von niederen Beweggründen aus: Um die Wilderei zu vertuschen, hätten die beiden Männer die Polizisten erschossen und seinen dann vom Tatort geflüchtet. Der Ermittlungsrichter, der Haftbefehl erlassen habe, gehe von gemeinschaftlich begangenem Mord aus.

(...)

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-ku...10506.html
Antworten
#50
Eine Panne ist unwahrscheinlich, es sei denn, durch den Beschuß wurde das Problem behoben, so daß das Fahrzeug vor Eintreffen des zweiten Streifenwagens wieder wegfahren konnte. Warum stellt die Staatsanwaltschaft überhaupt Mutmaßungen darüber an, warum der Wagen dort hielt, anstatt zu sagen: wissen wir noch nicht, kriegen wir hoffentlich noch raus? Es wirkt, als sollte der Öffentlichkeit eine Geschichte plausibel gemacht werden.
Antworten


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