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Polizistenmord In Kusel / Rheinland-Pfalz
#21
Und recherchieren wegen eines Eingentumsdeliktes? Nachts um 4? Und warum kümmere ich mich dann um den Kastenwagen?
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#22
Nochmal zur Start zurück:
derKastenwafen, das Weld, die Wilderei als Grund usw. sind alles nur BEHAUPTUNGEN aus Polizeikreisen.
Die KÖNNEN wahr sein und dann absurde Begründungen haben.
Aber bewiesen ist nicht einmal, dass das Auto dort war, der Halter auch, dass da geschossen wurde usw.

Es gibt als Fakten nur die toten Polizisten und die Ausweise. Punkt.
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#23
(02.02.2022, 18:31)Rantanplan schrieb: Und recherchieren wegen eines Eingentumsdeliktes? Nachts um 4? Und warum kümmere ich mich dann um den Kastenwagen?

Laut Polizei-PK waren in dieser Nacht zwei Funkstreifenwagen und ein Zivilfahrzeug wegen des angeblichen Diebes/Einbrechers unterwegs, der als "gewaltfrei" arbeitend bekannt ist. Die Zivilstreife sollte gar keine Personenkontrollen etc. machen, sondern nur aufklären.

Übrigens: obwohl die Einsatzleitung über Funk unmittelbar Zeuge der Tat wurde, scheint es keine Ringfahndung oder Straßensperren gegeben zu haben, um die flüchtigen Täter zu fassen - bei wenig Verkehr. Bei Kiesewetter/Arnold flog da schon die Hubschrauberstaffel noch vor dem Funkspruch los.
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#24
Jagdmöglichkeiten - Rhein-Mosel
Produkt Jagdmöglichkeiten
Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel
Betriebssitz Baumholder
Im Bundesforstbetrieb Rhein - Mosel sind die Abschüsse an Trophäenträgern sowie alle Plätze zu den Gesellschaftsjagden für die laufende Saison bereits vergeben.

Bewerbungen von Einzelpersonen zur Gesellschaftsjagd sowie zur Einzeljagd auf Trophäenträger (Damhirsche und Muffelwidder) unter Führung sind im Zeitfenster 1. Februar bis zum 31. März jeden Jahres schriftlich (formlos mit kompletten Adressdaten, per Post an den Bundesforstbetrieb oder E-Mail möglich.

Der Eingang der Bewerbung wird durch eine E-Mail bestätigt, sofern die Anfrage per E-Mail erfolgte.
Eine feste Zusage zur Teilnahme ist damit nicht verbunden!
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#25
Der Truppenübungsplatz Baumholder ist ein militärisches Übungsgelände in Rheinland-Pfalz. Der Übungsplatz wird von der Bundeswehr verwaltet. Auf mehr als 35 Schießbahnen und Feuerstellungen für Infanterie, Panzertruppe und Artillerie üben Soldaten der Bundeswehr, der USA und anderer NATO-Staaten. Auf ihm ist der Einsatz von Bordkanonen, Bordmaschinenkanonen, Panzerabwehrhandwaffen, Panzerabwehrlenkflugkörpern, Handwaffen, Artillerie, Mörser, Unmanned Aerial Vehicles sowie Luft-Boden-Schießen vorgesehen.[
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#26
(02.02.2022, 08:55)nereus schrieb: [...]
 
Man sollte nicht völlig außer Acht lassen, daß dieser Vorfall das stark angeschlagene Ansehen der "prügelnden Systembüttel" wieder etwas aufwertet, Polizisten als Opfer einer Jagd auf eine Art Kriminelle (hier Wilderer), die im gesellschaftlichen Sinne "unverdächtig" sind, also medial nicht instrumentalisiert werden können. Instumentalisiert wurden aber umgehend die Opfer - und zwar durch den gesamten politisch-medialen Komplex.
 
Das ist für mich erst nachrangig von Bedeutung, weil es zuerst auf die Faktenlage ankommt.

[...]

Das finde ich erstaunlich, da du selbst gern in Richtung cui bono argumentierst, was ich durchaus nicht kritisiere, und das Framing selbst auf der Pressekonferenz, wo das nicht hingehört, ein starkes Geschmäckle hatte - bis hin zur latenten Unterstellung, Montagsspaziergänge würden die Hemmschwelle für Polizistenmorde herabsetzen, während Polizisten generell nur ihre Arbeit machen zum Wohle aller. Also eine politische Umkehrung der Realität brutaler Polizeigewalt gegen friedliche Bürger.
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#27
(02.02.2022, 19:45)A.Hauß schrieb: [...]

Es gibt als Fakten nur die toten Polizisten und die Ausweise. Punkt.

Wenn schon Skepsis, werter Herr Hauß, nur interessehalber: Was genau läßt es für Sie bei einem - für uns - letztlich medialen Ereignis, das sich unserer kritischen Überprüfung entzieht, die Mordopfer zu nicht hinterfragbarem Fakt werden, bspw. im Vergleich zu Halle? Das scheinbar evidente Identitätenproblem?
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#28
Merkwürdige Stille

Nachdem am Tag danach ziemlich viel Pressewirbel war, kehrt nun eine sonderbare Stille ein.
Bereits Bekanntes wird recycelt, Politiker betonen ihr Entsetzen, die Presse fokussiert sich auf irrelevante Hasskommentare, aber richtig Neues kommt nicht oder versteckt sich hinter einer Bezahlschanke, wie z.B. hier: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saar...d-65845221

Ein paar öffentlich zugängliche Kleinigkeiten gibt es aber doch.

Wie nun bekannt wird, soll ihr Kollege an dem frühen Montagmorgen um sein Leben gekämpft haben. Wie Bild berichtet, soll der 29-Jährige noch einen Funkspruch an die Kollegen abgesetzt haben. „Kommt schnell, die schießen auf uns“, habe der junge Polizist gesagt.
Wie der Polizeivizepräsident Heiner Schmolzi demnach erklärt, soll der 29-Jährige sein komplettes Magazin geleert haben. Gegen die beiden Männer habe der junge Polizist jedoch keine Chance gehabt.
14 Mal habe er auf seine Mörder geschossen, beim Eintreffen der Verstärkung sei der junge Mann jedoch bereits nicht mehr ansprechbar gewesen. Die beiden mutmaßlichen Täter hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits vom Tatort entfernt.


Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/rheinl...75658.html

Der Hilferuf kam nicht von der Frau, sondern von ihm.
War die junge Frau gerade erschossen worden, als er den Funkruf absetzte?
Die BILD ergänzt zum Geschehen.

Die "Bild"-Zeitung berichtet, er sei hinten am Kopf getroffen worden, noch bevor er sich in Sicherheit bringen konnte.

Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/gewal...56962.html

Etwas bizarr wird es wieder hier:
Laut der "Bild"-Zeitung fasst die Polizei den 32-Jährigen, als er gerade, in Metzgerschürze gekleidet, Wild zerlegt. Nach Informationen des "Spiegels" ist ihm die Polizei auf die Spur gekommen, weil er nach der Tat die Ehefrau von Andreas S. angerufen habe. Vor dem durchsuchten Haus findet die Polizei das Auto von Andreas S. – es ist von Einschusslöchern beschädigt.

Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/gewal...56962.html

Der Typ zerlegt Wild obwohl einen halben Tag zuvor vor seinen Augen zwei Menschen erschossen wurden? Kein Fluchtplan, kein Stellen bei der Polizei?
Nun muß man bei BILD immer etwas vorsichtig sein, dennoch wurde er ja zu Hause angetroffen.

Und jetzt kommt das, was auch bei mir wieder den Fall ins ursprüngliche Licht zurück befördern würde.

Die Ermittlungen der Polizei gehen weiter. Noch immer werden die Spuren verfolgt und nach weiteren Mittätern gesucht.

Wie kommt man auf weitere Mittäter?
Wurde das vielleicht in den Funksprüchen übermittelt, daß man 3 Verdächtige überprüfte und der Dritte noch immer verschwunden ist und wurde uns das bei der Pressekonferenz verheimlicht?
Die Funksprüche dauerten einmal 45 Sekunden und einmal 61 Sekunden.
Da könnte also noch mehr mitgeteilt worden sein, als das, was auf der PK bekannt gegeben wurde.

Die Meldung nach weiteren Verdächtigen zog sich über den ganzen ersten Tag.
Dafür muß es einen Grund geben.

Warum erfahren wir nichts über die Vernehmungen, die zweifellos stattgefunden haben müssen?

@kalter Hornung schrieb: Das finde ich erstaunlich, da du selbst gern in Richtung cui bono argumentierst, was ich durchaus nicht kritisiere, und das Framing selbst auf der Pressekonferenz, wo das nicht hingehört, ein starkes Geschmäckle hatte - bis hin zur latenten Unterstellung, Montagsspaziergänge würden die Hemmschwelle für Polizistenmorde herabsetzen, während Polizisten generell nur ihre Arbeit machen zum Wohle aller. Also eine politische Umkehrung der Realität brutaler Polizeigewalt gegen friedliche Bürger.

Das Cui bono habe ich noch immer auf dem Schirm, aber zunächst geht es um die näheren Umstände, wie Tatgeschehen, Zeugen, Beweise und Indizien, Täteraussagen usw..
Erst wenn hier etwas entscheidend kippt, hinterfrage ich den Zweck der Sache.
Wenn ich von Beginn an mit dem Framing argumentiere, versperre ich mir den Blick auf die Details. Zumindest sehe ich das so.

Selbstverständlich ist die Brutalität des Geschehens auffällig, aber noch ist es auch nicht so unwahrscheinlich, daß es nicht möglich erscheint.
Der verlorene Ausweis riecht sicher nach einem rosa Elefanten, aber es könnte eben auch einer eskalierenden Situation geschuldet sein.

mfG
nereus
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#29
14-mal geschossen. Ein Gefecht? Aber Täterfahrzeug noch fahrtüchtig? Zu viele Fragen, um die bisherige Version der StA ruhigen Gewissens glauben zu können.
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#30
(03.02.2022, 09:08)nereus schrieb: [...]
Wenn ich von Beginn an mit dem Framing argumentiere, versperre ich mir den Blick auf die Details. Zumindest sehe ich das so.

Selbstverständlich ist die Brutalität des Geschehens auffällig, aber noch ist es auch nicht so unwahrscheinlich, daß es nicht möglich erscheint.

[...]

Dem ersten stimme ich voll zu, was die Wahrscheinlichkeit betrifft, kollidiert die Brutalität des unklaren Tathergangs imo mit dem Umstand, daß beide laut Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft sind, also nicht durch Gewaltdelikte oder Waffendelikte aufgefallen waren. Da wären Ermittlungen zu einer Fahrerflucht, aber da wissen wir ja auch nicht, welche Dimension das hatte und es sind doch verschiedene Dinge, sich möglichst unbemerkt von einer Unfallstelle zu entfernen oder 2 Polizisten zu erschießen, was man auf einer Skala der Kapitalverbrechen durchaus sehr weit oben ansiedeln kann.

Noch zum Ablauf und den Details: Der Einsatzleiter spekulierte ja, das Täterfahrzeug habe an ungewöhnlicher Stelle gestanden, so daß die Zivilstreife anhielt, um evtl zu helfen. Da habe ich schon die erste Frage, nämlich warum sollten sie dort gestanden haben, wenn sie die Ladefläche voller illegal geschossenem Wild hatten? Jeder würde sehen, daß er verschwindet. Aber wenn sie da standen bzw. im Wagen saßen, wie soll die Schießerei abgelaufen sein ... Übrigens, ich habe selbst keine Jagderfahrung, aber - wie es sinngemäß auf der PK gesagt wurde - etliche Tiere in einer Nacht (!) zu erlegen, scheint mir ebenfalls ungewöhnlich.
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