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Lieferketten, Teuerung, Energiekrise
#1
Der Zusammenbruch der internationalen Lieferketten durch den globalen Wirtschaftskrieg mit Sanktionen und Handelsbeschränkungen und die Folgen der wahnsinnigen Lockdown-Politik der vergangenen eineinhalb Jahre führt zu immer neuen Versorgungsengpässen und Preisexplosionen bei Rohstoffen. Nach Holz, Gas und seltenen Erden schwappt es jetzt auf den Nahrungsmittelmarkt über, wo es beginnt, für die Leute so richtig spürbar und im Supermarktregal sichtbar zu werden: die Getreidepreise schnellen nach oben, die Liefermengen werden massiv verkleinert und die Verarbeiter können nicht mehr kostendeckend produzieren. Das Angebot sinkt, der Preis steigt, kleine Erzeuger von Nischenprodukten werden schließen (na gut, das Abwürgen des Mittelstandes ist ja eines der Ziele des globalen Krieges). Schuld ist natürlich der Klimawandel, was sonst, denn auch wenn die Wetterextreme in diesem Jahr weit moderater ausfielen als in einigen der vergangenen Jahre, haben die schlechteren Ernten unbedingt mit dem Wetter zu tun und sind niemals nicht die Folgen einer irrsinnigen und schütteldummen Politik und in deren Folge der Versorgungszusammenbruch bei Dünger (ist ja gewollt, weil umwelt- und klimaschädlich), Betriebsstoffen und Saatgut. Als Antwort auf diesen Versorgungszusammenbruch werden also keinesfalls Bemühungen stehen, die Rahmenbedingungen für Anbau und globalen Handel zu verbessern, sondern ganz im Gegenteil, unter dem Vorwand der Rettung der Erde vor dem Verglühen noch mehr Aktionen setzen, die die Versorgung noch weiter verschlechtern werden.
Es erinnert an den Werdegang der Wirtschaft in der DDR. Erst wurden die Großbetriebe von Ulbricht verstaatlicht, dann der Mittelstand von Honecker abgewürgt und am Ende standen leere Regale im Konsum und hochwertige Nahrungsmittel bekam man nur noch in "Delikat"-Geschäften in den Städten zu exorbitanten Preisen oder im "Intershop" gegen Verrechnungsschecks, die man sich bei der Bank für Westgeld eintauschen konnte, so man welches hatte (und man musste die Herkunft belegen können). Nur diesmal sind die Konzerne der Staat und es gibt kein Westgeld mehr. Freut euch auf die Zukunft, Ossis haben ein Déjà-vu.
***
Zusammenbruch der Lieferketten Teil Zwei, ein Schuss vor den Bug des deutschen und europäischen Fahrzeug- und Anlagenbaus, direkt aus China, mit dem wir uns gleichzeitig in einem existenziellen Abhängigkeitsverhältnis und einem erbitterten Wirtschaftskrieg befinden: Die Lieferung von Magnesium aus China, das dafür weltweit fast Monopolstellung besitzt, wurde eingestellt. Damit droht die Aluminiumerzeugung zu kippen. Obwohl es bei Aluminium eine hohe Recyclingrate gibt, bedeutet das einen Ausfall von etwa einem Drittel der benötigten Menge für die Weiterverarbeitung, was schlicht und ergreifend bedeutet, dass es zu Verknappung und Preisexplosion führen wird. Bereits jetzt hat sich der Preis für Magnesium verfünffacht. Ende November droht die Einstellung der Aluminiumerzeugung und damit der sprunghafte Anstieg der Aluminiumpreise.


https://frafuno.blogspot.com/2021/10/fun...00726.html
 
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#2
Hyper-Inflation voraus: Jetzt ist Schluss mit lustig
Politik
Theo-Paul Löwengrub - 12. Oktober 2021
Einen Vorteil verspricht die derzeitige Kostenexplosion auf praktisch allen Ebenen in Deutschland, die durch Schönrechnerei und kreative statistische Warenkorbzusammenstellung auf "nur" 4,1 Prozent offizielle Inflation herunterbagatellisiert werden kann, in Wahrheit für den Verbraucher wohl längst im satt zweistelligen Bereich liegen dürfte: Die in Watte gepackten, preisstabilitäts- und wohlstandsverwöhnten Deutschen nähern sich langsam, aber sicher dem Punkt, an dem sie die sich selbst eingebrockte Suppe nicht nur schnuppern, sondern auslöffeln dürfen. Bald ist der...
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#3
Wegen Green Deal

Rekordpreise für Gas und Strom sind nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt


Die stark gestiegenen Preise für Strom und Gas sind längst nicht mehr nur ein Problem für ärmere Haushalte und Unternehmen mit hohem Energieverbrauch. Die Preissprünge der vergangenen Wochen sorgen auch in der Mittelschicht für Ärger. „Kann ich meine nächste Rechnung noch bezahlen? Wie lange geht das noch? Und was können wir dagegen tun?“ So fasste EU-Energiekommissarin Kadri Simson die Sorgen vieler Europäer zusammen.
Die estnische Politikerin stellte am Mittwoch Empfehlungen ihrer Behörde vor, wie Deutschland und andere EU-Mitgliedstaaten Verbraucher und Unternehmen vor den Folgen der stark gestiegenen Energiepreise schützen können, ohne gegen EU-Regeln zu verstoßen. Dieser „Werkzeugkasten“ listet eine ganze Reihe möglicher Maßnahmen auf, etwa Ausgleichszahlungen für ärmere Haushalte, Zahlungsaufschub bei der Stromrechnung und maßvolle Unterstützung für Industrieunternehmen.
EU-Staaten könnten auch die Steuern und Abgaben auf Strom, Gas und andere Energieträger zeitweise aussetzen oder absenken, erklärte die Kommissarin. Längerfristig denkt die EU auch darüber nach, künftig gemeinsam Erdgas einzukaufen oder gemeinsame strategische Reserven anzulegen.....

mehr https://www.welt.de/wirtschaft/article23...-Deal.html
 
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#4
Explodierende Preise – Wie es dazu kam und warum es noch viel schlimmer kommt
15 Okt. 2021
Auf die Menschen in weiten Teilen der westlichen Welt rollt eine gewaltige Kostenlawine zu. Politiker und Zentralbanker sind mit Erklärungen schnell zur Hand – von Engpässen in den Lieferketten bis hin zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die wahren Ursachen der rasant steigenden Preise nennen Sie nicht. Die liegen nämlich bei ihnen selbst.

https://de.rt.com/international/125627-e...-passiert/
 
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#5
(15.10.2021, 23:32)Rundumblick schrieb: Explodierende Preise – Wie es dazu kam und warum es noch viel schlimmer kommt

Selten so viel dummes Zeug gelesen. Das ist VWL-Schul"wissen" von vor 2008, das aber scheinbar immer noch gelehrt wird.

Noch einmal zum Mitmeißeln:
1. Die Geldmenge hat keinen Einfluss auf Preise.
2. Die Leitzinsen haben nur kurzfristigen Einfluss auf Preise, werden Leitzinsänderungen nicht zurückgenommen, verpufft der Effekt.

Hört auf mit diesem Scheixx IS-LM, der Quatsch ist von der Realität zigfach widerlegt.
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