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Virusübertragung durch geimpfte Personen
#1
RKI: Virusübertragung durch geimpfte Personen unwahrscheinlich

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 durch voll­ständig geimpfte Personen als geringer ein als durch symptomlose Personen mit einem negativen Antigen­schnelltest. Dies geht aus einem neuen Eintrag in der Rubrik „Antworten auf häufig gestellte Fragen“ im Internetauftritt der obersten Gesundheitsbehörde hervor.
Weder eine Impfung noch ein negativer Antigenschnelltest bieten eine 100-prozentige Gewähr dafür, dass eine Person nicht mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Die Impfung schützt die meisten, aber nicht alle Personen vor einer Ansteckung. Und wer sich infiziert hat, kann das Virus an weitere Personen weiter­geben. Die Antigenschnelltests haben eine niedrigere Sensitivität als ein PCR-Test, der die Virusgene nachweist, sprich es werden nicht alle Infizierten erkannt.

Die derzeit zugelassenen Impfstoffe senken laut RKI das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion (sympto­matisch oder asymptomatisch) um 65 % (nach der ersten Dosis von Vaxzevria von Astrazeneca) bis 90 % (nach der 2. Dosis von Comirnaty von BioNTech/Pfizer).
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung mit SARS-CoV-2 infiziert und PCR-positiv wird, sei „niedrig, aber nicht Null“, schreibt das RKI. Als vollständig geimpft gelten Personen, deren letzte Impfdosis mindestens 15 Tage zurückliegt.
Bei den Antigenschnelltests gibt es ebenfalls eine Unsicherheit. Bei Personen mit Symptomen wurden im Durchschnitt 72 % der Personen, die COVID-19 hatten, korrekt als infiziert identifiziert. Bei Personen ohne Symptome erkannten die Antigentests dagegen im Durchschnitt nur 58 % der Infizierten. Das RKI bezieht sich hier auf die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit, die kürzlich in der „Cochrane Database of Systematic Reviews“ (2021; DOI: 10.1002/14651858.CD013705.pub2) publiziert wurde.
In beiden Gruppen gibt es demnach Personen, die infiziert sind und das Virus weitergeben können. Das Übertragungsrisiko könnte jedoch vermindert sein. Für die Gruppe der Personen, die sich trotz einer Impfung mit SARS-CoV-2 infizieren, beruft sich das RKI auf eine in in medRxiv (2021; DOI; 10.1101/2021.02.06.21251283) vorveröffentlichte Studie.
Ein Team um Roy Kishony vom Israel Institute of Technology (Technion) in Haifa hatte die Abstriche von Personen untersucht, die sich 12 bis 28 Tage nach einer Impfung mit BNT162b2 mit SARS-CoV-2 infiziert hatten. Ihre Viruslast (gemessen an den Ct-Werten im PCR-Test) war 4-fach niedriger als bei nicht geimpften Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatten. Diese deutlich verminderte Viruslast zeigt nach Einschätzung des RKI eine verminderte Infektiosität an. Auch die Dauer der Ansteckungsfähigkeit dürfte verkürzt sein.

Für die Antigenschnelltests gibt es ebenfalls Hinweise auf ein vermindertes Übertragungsrisiko durch falsch-negativ getestete Personen. Die Cochrane Collaboration fand nämlich heraus, dass die Sensitivität des Tests stark vom Ausmaß der Virusmenge abhängt. Bei einer hohen Viruslast betrug die Sensitivität 94,5 %. Bei einer niedrigen Viruslast sank sie auf 40,7 %. Es könnte demnach sein, dass die Antigen­schnelltests bevorzugt Personen erkennen, von denen aufgrund einer hohen Viruslast das größte Ansteckungsrisiko ausgeht.

In der Gesamtschau gelangt das RKI zu folgendem Fazit: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der 2. Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigenschnell­tests bei symptomlosen infizierten Personen.“ 

mehr https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/1...scheinlich
 
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#2
Reinfektionen mit Coronaviren

Langzeit-Immunität ist möglich

Ansteckend trotz Impfung?
Präklinische Daten lassen aber auch vermuten, dass bei einzelnen Impfstoffkandidaten das Maximalziel nicht erreicht wird. So konnte die Vektorvakzine AZD1222 der Kooperation aus der Universität Oxford und Astra-Zeneca zwar Schäden in der Lunge von geimpften Affen vollständig verhindern, aber nicht die Freisetzung des Virus aus der Nase.
In der entsprechenden »Nature«-Publikation heißt es auch explizit, dass das primäre Ziel für die Vakzine sei, Krankheit zu vermeiden. Es sei möglich, dass die Vakzine »weder die Infektion noch die Übertragung von SARS-CoV-2 verhindern kann«. Bei anderen Vakzinekandidaten war ebenfalls eine begrenzte Replikation des Virus in den Atemwegen nachweisbar.
Gegenüber der PZ erklärte Dr. Sebastian Hoehl vom Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main: »Im Fall der Kandidaten für eine SARS-CoV-2-Impfung wissen wir heute noch nicht, ob sowohl die Erkrankung als auch ein Ausscheiden des Erregers verhindert werden.« Die Ergebnisse werden in den kommenden Monaten erwartet.
»Für die Pandemie ist das eine ganz entscheidende Frage, von der auch die Impfstrategie abhängt – gibt es nach der Impfung neben einem Eigen- auch einen Fremdschutz?«, führte Hoehl aus. Hieraus ergibt sich die Frage: Sollte die Impfung primär bei Risikopatienten angewendet werden oder eher bei den Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen, zum Beispiel Pfleger und Ärzte?
Antikörper verschwinden nicht vollständig

Noch sind wichtige Fragen zur Immunität und den Impfstoffkandidaten offen. Doch sinkende Antikörpertiter sollten nicht zu große Sorgen bereiten, denn das Immunsystem verfügt auch über ein Gedächtnis und außerdem scheinen die Titer nicht auf null abzusinken. Letzteres legt eine Studie nahe, die Forscher um Tyler Ripperger von der University of Arizona in Tuscon im August auf »MedRxiv« veröffentlichten. Anhand von serologischen Untersuchungen von Genesenen konnte das Team zeigen, dass es von den in den Antikörpertests verwendeten Antigenen abhing, wie lange Antikörper nachzuweisen waren. Über die Problematik der Antigenauswahl für Antiköpertests hat die PZ vor Kurzem berichtet.

Die Forscher um Ripperger konnten dabei auch zeigen, dass die Antikörpertiter nach dem erwarteten Abfall einen stabilen Tiefpunkt erreichten, unter den sie nicht weiter absanken. Vermutlich würden die kurzlebigen Plasmazellen durch langlebigere Antikörper-sezernierende Zellen ersetzt, schreiben die Forscher. Schon bei dem ersten SARS-Erreger von 2002/2003 hätte es eine ähnliche Entwicklung gegeben: Während frühe Berichte einen raschen Verlust der Immunität nahelegten, konnten neuere Studien auch 12 bis 17 Jahre nach der SARS-Erkrankung noch Antikörper bei ehemaligen Patienten detektieren.
Und eine weitere Studie spricht für eine lang anhaltende Immunität: Forscher um Dr. Lauren Rodda von der University of Washington in Seattle hatten Covid-19-Patienten mit mildem Verlauf eine Zeit lang untersucht, um zu sehen, ob die milde Infektion eine bleibende Immunität hinterlässt. Ihre Antwort ist Ja. Sie fanden im Blut der Genesenen neben IgG-Antikörpern auch virusspezifische B- und T-Zellen, die nicht nur mindestens drei Monate überdauerten, sondern auch noch zahlenmäßig zunahmen.
Zudem konnten sie zeigen, dass die Genesenen Gedächtnis-T- und -B-Zellen gebildet hatten, die bei einem erneuten Kontakt ihre Arbeit wieder aufnahmen. Ihr Fazit und der Titel ihres Papers auf »MedRxiv«: Milde SARS-CoV-2-Infektionen hinterlassen ein funktionelles Immungedächtnis. Und eine funktionelle Immunität würde ausreichen, um der Pandemie den Schrecken zu nehmen.

mehr https://www.pharmazeutische-zeitung.de/l...9/seite/3/
 
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#3
Faktenchecker:

Das sagen die Experten

14 Corona Impf-Mythen im Faktencheck

Die Impfung gegen Covid-19 ist ein großer Lichtblick im Kampf gegen das Corona-Virus. Dennoch sind einige Menschen verunsichert und Gerüchte über angebliche Nebenwirkungen halten sich hartnäckig. Häufig zu Unrecht.
Privatdozentin Dr. Irit Nachtigall, Regionalleiterin Krankenhaushygiene in der Helios Region Ost und Dr. Dominic Fenske, Leiter Krankenhausapotheke im Helios Klinikum Erfurt erklären, was stimmt: im Corona Impf-Mythen Faktencheck....

mehr https://www.helios-gesundheit.de/magazin...ktencheck/
 
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#4
Bromhexin, Ambroxol, Mucosolvan und Gut.

Nachfolgendes ist zwar von Zero Covid  Fans (MLDP) aber trotzdem  brauchbar. 

https://www.rf-news.de/2021/kw17/was-tun...-infektion
Was tun bei Covid-19-Infektion?
Seit Monaten wird die Bevölkerung von morgens bis abends mit oftmals verwirrenden Informationen zum Thema Covid-19 bombardiert – ein Wechselbad von Desinformation, Panikmache und Verharmlosung.
Dr. med. Willi Mast
Donnerstag,  29.04.2021,  18:00 Uhr

Sehr dürftig ist der Informationsfluss, wenn es um die Frage geht: Was kann man vorbeugend tun und was kann man tun, wenn man infiziert ist? Meist bekommt man dann nur die formale Anweisungen vom Gesundheitsamut oder vom Hausarzt mitgeteilt - „Gehen Sie in Quarantäne“, was oftmals aber nicht ausreicht.

 

Kein Grund für Panik: Es gibt es durchaus sinnvolle Maßnahmen, um einen ernsthaften oder schweren Verlauf der Erkrankung zu vermeiden: Wird beim Schnelltest durch den Hausarzt ein positiver Befund erhoben und bei entsprechenden Symptomen, wäre es sinnvoll, gleich eine Laboruntersuchung durchzuführen. Daraus ergeben sich wertvolle Hinweise für einen schweren Verlauf. Leider wird das vom Arzt nur selten gemacht – sei es aus Angst sich zu infizieren oder auch mangels Information durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Aber warum sollte bei einer potentiell lebensgefährlichen Infektion auf eine frühe Labordiagnostik und Therapie verzichtet werden?

 

Mit Nasen-, Mund- und Rachenspülungen kann man die Viruslast wirksam bekämpfen, so dass sich die Viren nicht mehr ungehindert in den Atemwegen ausbreiten können. Als wirksam haben sich Rotalgenpräparate, wie z. B. Carragelose, erwiesen oder Mund- und Rachen-Antiseptica wie z.B. Linola-Sept-Lösung. Einfacher und ebenso wirksam sind Spülungen mit hyperosmolarer Kochsalzlösung (2 g Kochsalz auf ein Glas lauwarmes Wasser).

 

Wissenschaftler der Universität Essen haben herausgefunden, dass Süßholzwurzel-Tee, drei bis vier Tassen täglich, eine sehr gute antientzündliche und antivirale Wirkung hat und dazu beiträgt, schwere Verläufe zu vermeiden. Er ist als „Pukka-Tee“ bei Rossmann oder als Soluvetan-Tee in Apotheken erhältlich.

 

Das einfache Hustenmittel Ambroxol bzw. Mucosolvan wirkt in einer Dosis von 3 x 30 mg täglich (oder in Retard-Form 75 mg) gegen das Eindringen des Virus in die Zellen. Das wurde bereits vor einem Jahr in einer wissenschaftlichen Arbeit festgestellt worden, an der auch Prof. Christian Drosten beteiligt war.

 

Bei Auftreten von Atemnot und Brustschmerzen, sollte man sich vom Hausarzt ein cortisonhaltiges Asthma-Spray verordnen lassen, z .B. Budes Dosier-Aerosol zwei bis drei mal täglich. In einer aktuellen Studie wurde festgestellt, dass damit die Gefahr ernster Covid-Erkrankungen der Lunge wesentlich reduziert wird.

 

Bei vielen Menschen ist das Immunsystem durch Umwelteinflüsse, Stress etc. vorbelastet. Deshalb ist es sinnvoll, das Immunsystem durch Vitamine und Mineralstoffe zu stärken: Vitamin C zwei mal ein Gramm, Zink-Tabletten 40 bis 80 mg abends, bei Mangelzuständen auch Vitamin D 2000 bis 3000 IE und Selen 300 ug/Tag. Fieber und Muskelschmerzen sind meist gut mit Ibuprofen oder Paracetamol zu behandeln.

 
Bei Hinweisen auf eine Gerinnungsstörung (erhöhter D-Dimere-Wert) sollte durch den Hausarzt frühzeitig eine gerinnungshemmende Therapie eingeleitet werden, bei Hinweisen auf eine überschießende Immunreaktion evtl. auch eine Cortison-Therapie. Damit lässt sich oft ein schwerer Verlauf und stationäre Einweisung vermeiden.
Antworten
#5
Ist eine Impfung nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion sinnvoll?

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 hinterlässt in den meisten Fällen eine gute Immunität, die vor einer weiteren Erkrankung schützen sollte. Es ist deshalb fraglich, ob Personen mit einem positiven Antikörpertest geimpft werden sollten.
2 Forscherteams haben jetzt die Reaktion des Immunsystems von seropositiven Probanden auf eine Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna untersucht.
In der Studie der Arbeitsgruppe um Viviana Simon von der Icahn School of Medicine in New York stiegen die Antikörpertiter nach der Impfung bereits in den ersten 4 Tagen stark an. Bei seronegativen Teilnehmern, also ohne frühere Infektion, kam es nach der 1. Impfdosis erst nach 9 bis 12 Tagen zum Anstieg der Antikörper.

Die Antikörpertiter der vorimmunisierten Probanden waren nach der 1-Mal-Impfung 10 bis 20 Mal höher als in der Vergleichsgruppe nach der 1. Impfdosis. Sie waren auch mehr als 10-fach höher als nach der 2. Dosis der seronegativen Personen.
Simon hält aufgrund der Ergebnisse eine 2. Impfdosis für Personen mit früherer Infektion für unnötig.
Auch eine einmalige Impfdosis will überlegt sein. Die Ergebnisse zeigen nämlich, dass die systemischen Nebenwirkungen auf die Impfung stärker ausfielen. Der Anteil der Personen, die über Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Frösteln, Muskelschmerzen, Fieber und Gelenkschmerzen klagten, war deutlich höher als bei den seronegativen Personen, für deren Immunsystem die Impfung der erste Kontakt zu den Virusantigenen war.

Das Team um Mohammad Sajadi von der University of Maryland School of Medicine in Baltimore kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Die Forscher verglichen unter anderem die Impfreaktion von Personen, die bei der 1. Infektion erkrankt und solchen, die gesund geblieben waren. Unterschiede waren nicht erkennbar. Demnach hinterlässt auch eine asymptomatische Infektion in der Regel eine Immunität, die durch eine Einmalimpfung „geboostert“ werden kann.

> https://www.aerzteblatt.de/blog/120863/I...n-sinnvoll
 
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#6
(02.05.2021, 19:28)Hallo schrieb: Bromhexin, Ambroxol, Mucosolvan und Gut.

Nachfolgendes ist zwar von Zero Covid  Fans (MLDP) aber trotzdem  brauchbar. 

https://www.rf-news.de/2021/kw17/was-tun...-infektion
Was tun bei Covid-19-Infektion?
Seit Monaten wird die Bevölkerung von morgens bis abends mit oftmals verwirrenden Informationen zum Thema Covid-19 bombardiert – ein Wechselbad von Desinformation, Panikmache und Verharmlosung.
Dr. med. Willi Mast
Donnerstag,  29.04.2021,  18:00 Uhr

Sehr dürftig ist der Informationsfluss, wenn es um die Frage geht: Was kann man vorbeugend tun und was kann man tun, wenn man infiziert ist? Meist bekommt man dann nur die formale Anweisungen vom Gesundheitsamut oder vom Hausarzt mitgeteilt - „Gehen Sie in Quarantäne“, was oftmals aber nicht ausreicht.

Kein Grund für Panik: Es gibt es durchaus sinnvolle Maßnahmen, um einen ernsthaften oder schweren Verlauf der Erkrankung zu vermeiden: Wird beim Schnelltest durch den Hausarzt ein positiver Befund erhoben und bei entsprechenden Symptomen, wäre es sinnvoll, gleich eine Laboruntersuchung durchzuführen. Daraus ergeben sich wertvolle Hinweise für einen schweren Verlauf. Leider wird das vom Arzt nur selten gemacht – sei es aus Angst sich zu infizieren oder auch mangels Information durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Aber warum sollte bei einer potentiell lebensgefährlichen Infektion auf eine frühe Labordiagnostik und Therapie verzichtet werden?

Mit Nasen-, Mund- und Rachenspülungen kann man die Viruslast wirksam bekämpfen, so dass sich die Viren nicht mehr ungehindert in den Atemwegen ausbreiten können. Als wirksam haben sich Rotalgenpräparate, wie z. B. Carragelose, erwiesen oder Mund- und Rachen-Antiseptica wie z.B. Linola-Sept-Lösung. Einfacher und ebenso wirksam sind Spülungen mit hyperosmolarer Kochsalzlösung (2 g Kochsalz auf ein Glas lauwarmes Wasser).

Wissenschaftler der Universität Essen haben herausgefunden, dass Süßholzwurzel-Tee, drei bis vier Tassen täglich, eine sehr gute antientzündliche und antivirale Wirkung hat und dazu beiträgt, schwere Verläufe zu vermeiden. Er ist als „Pukka-Tee“ bei Rossmann oder als Soluvetan-Tee in Apotheken erhältlich.

Das einfache Hustenmittel Ambroxol bzw. Mucosolvan wirkt in einer Dosis von 3 x 30 mg täglich (oder in Retard-Form 75 mg) gegen das Eindringen des Virus in die Zellen. Das wurde bereits vor einem Jahr in einer wissenschaftlichen Arbeit festgestellt worden, an der auch Prof. Christian Drosten beteiligt war.

Bei Auftreten von Atemnot und Brustschmerzen, sollte man sich vom Hausarzt ein cortisonhaltiges Asthma-Spray verordnen lassen, z .B. Budes Dosier-Aerosol zwei bis drei mal täglich. In einer aktuellen Studie wurde festgestellt, dass damit die Gefahr ernster Covid-Erkrankungen der Lunge wesentlich reduziert wird.

Bei vielen Menschen ist das Immunsystem durch Umwelteinflüsse, Stress etc. vorbelastet. Deshalb ist es sinnvoll, das Immunsystem durch Vitamine und Mineralstoffe zu stärken: Vitamin C zwei mal ein Gramm, Zink-Tabletten 40 bis 80 mg abends, bei Mangelzuständen auch Vitamin D 2000 bis 3000 IE und Selen 300 ug/Tag. Fieber und Muskelschmerzen sind meist gut mit Ibuprofen oder Paracetamol zu behandeln.


Bei Hinweisen auf eine Gerinnungsstörung (erhöhter D-Dimere-Wert) sollte durch den Hausarzt frühzeitig eine gerinnungshemmende Therapie eingeleitet werden, bei Hinweisen auf eine überschießende Immunreaktion evtl. auch eine Cortison-Therapie. Damit lässt sich oft ein schwerer Verlauf und stationäre Einweisung vermeiden.

[Kannst du da mal die Formatierung entfernen?] - (mit Deiner Quote automatisch geschehen...)
 
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