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Aerosolforschung
#1
Offener Brief führender Aerosol-Forscher:

Kaum Ansteckungsgefahr im Freien, Maßnahmen kontraproduktiv

Die wissenschaftliche Grundlage für Merkels Einheitslockdown wackelt gewaltig: Weder Ausgangssperren noch die Schließung der Außengastronomie können substanziell etwas verändern: Sie sind wirkungslose Eingriffe zum maximalen gesellschaftlichen Preis.
Mehrere renommierte Wissenschaftler im Bereich der Aerosol-Forschung haben einen offenen an die Bundeskanzlerin und die Gesundheitsministerien geschrieben. Unter den Unterzeichnern sind u.a. Dr. Christof Asbach, Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung und Dr. Gerhard Scheuch, Ehemaliger Präsident der ISAM (International Society for Aerosols in Medicine). In ihrem Brief klagen sie darüber, dass die Politik seit Monaten den wissenschaftlichen Konsens ignoriert und weiterhin Maßnahmen wie eine Maskenpflicht beim Joggen verhängt. „Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt. Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu ‚Clusterinfektionen‘, wie das in Innenräumen zu beobachten ist.“ heißt es.

Die Wissenschaftler werben dafür, den Fokus der Pandemiebekämpfung auf Innenräume zu verlegen: „Die andauernden Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder das Radfahren haben sich längst als kontraproduktiv erwiesen. Wenn unseren Bürgerinnen und Bürgern alle Formen zwischenmenschlicher Kontakte als gefährlich vermittelt werden, verstärken wir paradoxerweise die überall erkennbare Pandemiemüdigkeit.“ Ausgangssperren würden mehr versprechen, als sie halten können.....

mehr https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...produktiv/
 
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#2
Epidemiolog:innen & Aerosolforscher:innen: "Im Außenbereich ist das Risiko sich anzustecken gering, es gibt kaum Clusterinfektionen." Irland & UK: 0,1% der Fälle Außen, über 90% im Haushalt. #Bundesnotbremse.....

[Bild: Ey4RKRyWgAcg4e8?format=png&name=900x900]

Ja - prinzipiell können auch im Außenbereich durch Tröpfcheninfektion Ansteckungen stattfinden, das Risiko ist nicht null. Dennoch haben Übertragungen im Außenbereich in keiner mir bekannten Literatur einen nennenswerten Effekt auf das gesamte Infektionsgeschehen.

-> UK Contact Tracing mit > 2Mill. Kontakten und 1 Mill. Fällen (table 1): https://medrxiv.org/content/10.1101/2021.03.31.21254687v1.full.pdf -> Offener Brief der Aersolforscher:innen: http://docs.dpaq.de/17532-offener_brief_aerosolwissenschaftler.pdf -> Irland: https://irishtimes.com/news/ireland/irish-news/outdoor-transmission-accounts-for-0-1-of-state-s-covid-19-cases-1.4529036 -> Langer und guter Thread zur Epidemiologie: https://twitter.com/mugecevik/stat

Nach einem anstrengenden Winter wird also ALLEN bei Inz. >100 die Möglichkeit genommen sich vglw. sicher draußen mit mehreren Menschen zu treffen. Dadurch werden kaum Infektionen verhindert und möglicherw. Treffen nach drinnen verschoben. Dort reichen ein paar Treffen (mit der höchsten Ansteckungswahrscheinlichkeit) aus um die Nettobilanz dieser Maßnahme ins Neutrale oder Negative zu schieben. m.E. ist a priori nicht ausgeschlossen dass diese Maßnahme ein Absinken der Fallzahlen *erschwert*.

Daher:
Treffen im Innen- und Außenbereich sollten nicht gleich behandelt werden. Auch bei einer Inz. von >100 sollten Treffen außen (zB mit 5 Pers.) möglich sein.
 
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