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FFP-2 Masken
#21
Apothekerverband rechnet mit steigenden Preisen für FFP2-Masken

12.14 Uhr: Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rechnet mit steigenden Preisen für FFP2-Masken, sollten Bund und Länder eine flächendeckende Tragepflicht beschließen. „Eine denkbare FFP2-Maskenpflicht für alle Bundesbürgerinnen und -bürger würde eine stark erhöhte Nachfrage bedeuten, die im Markt zu erhöhten Preisen führen könnte“, sagte die ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening, der „Rheinischen Post“.
Zugleich stellen sich die Apotheken laut Overwiening auf eine wachsende Maskennachfrage ein. „Bislang haben es die Apotheken in einem großen Kraftakt geschafft, viele Millionen FFP2-Masken für weit mehr als 30 Millionen ältere und chronisch kranke Menschen mit Berechtigungsschein zu beschaffen – und sind zuversichtlich, dies auch weiterhin zu bewältigen“, sagte die ABDA-Präsidentin.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-News.html
 
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#22
19. Januar 2021 um 22:16
Für Schüler gelten die Arbeitsschutzregeln ebenfalls.
FFP2-Masken nützen nichts gegen Corona und sind großer Schwachsinn. Wer sie trägt, sollte vorher eine arbeitsmedizinische Untersuchchung nach DGUV-Grundsatz G26 absolviert haben. Die Benutzung richtet sich nach DGUV-Regel 112-190
„Benutzung von Atemschutzgeräten“
https://publikationen.dguv.de/regelwerk/...tzgeraeten
Am besten mal diseses PDF ausdrucken und in der Schule verteilen. Die Lehrer haben auch keine Ahnung.
https://publikationen.dguv.de/widgets/pd...ticle/3788
 
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#23
20. Januar 2021 um 13:58
Also, das heißt, alle FFP2 Masken dann nach dem Gebrauch gleich weg werfen! Da freut sich die Wirtschaft und weint ihr Geldbeutel!

Untersuchungen der Uni Münster belegen, dass Corona- Viren in #FFP2Masken über Tage persistieren können. Der falsche Gebrauch im Privatbereich kann daher zur Verbreitung von SARS-CoV2-Infektionen beitragen. Es gibt dazu bereits erste Berichte der der DGKH https://t.co/r0IwMjVWS4
— Prof. Dr. Markus Veit (@veit_markus) January 20, 2021

Von Jensileins Allround-Pleitedeal muss wenigstens ein Teil wieder eingefahren werden. Die Laufenden Klagen gehen noch zusätzlich auf Steuerkosten. Was für primitive Arschlöcher.
 
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#24
Wer soll das noch verstehen?
FFP2-Masken gesundheitsgefährdend, hunderte Flieger aus Risikogebieten
Die härteren und länger dauernden Maßnahmen werden vor allem mit der Virus-Mutation aus Großbritannien begründet, aber aus Großbritannien kommen die Flieger in Hunderten - und Masken werden verlangt, vor denen die Fachleute für den Masseneinsatz warnen. Avanti dilettanti......
 
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#25
Prof. Dr. Markus Veit@veit_markus9 Std.
Nachdem ich 25 Jahre in die Prüfung von Masken involviert war, frage ich mich woher die in der Sache bestenfalls halbegebildeten "Redakteure" vom
@BR24 #faktenfuchs zu diesen abenteuerlichen Aussagen kommen und vor allem wissen, welche Teilchengröße Viren-Aerosole haben ...

BR24@BR24· 10 Std.
Über #WhatsApp & #Twitter verbreiten sich Fotos von Gebrauchsanweisungen mit dem Hinweis, dass #FFP2-#Masken nicht gegen #Corona schützen würden. Das stimmt nicht, sagen Experten. #Coronavirus #Covid19 #FFP2Maske #FFP2Masken #FFP2Maskenpflicht #Maske #Masken #Maskenpflicht

[Bild: EsPBcR_XUAI0uZh?format=jpg&name=900x900]
 
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#26
FFP2: Ab Februar brauchen auch Flugpassagiere medizinische Masken

11.30 Uhr: Deutsche Fluggesellschaften und Airports greifen die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse auf und passen die Maskenpflicht an. „Ab dem 1. Februar gilt auch für Reisende und sonstige Gäste ab dem sechsten Lebensjahr im Flughafen und an Bord der Flugzeuge die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen“, teilte der Branchenverband BDL mit.
Erlaubt seien dann sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken oder Masken mit dem Standard KN95/N95 ohne Ausatemventil. Einfache Stoff- oder Alltagsmasken reichten ab Februar nicht mehr aus. „Ebenfalls unzulässig sind weiterhin Gesichtsvisiere sowie einfache Mund-Nase-Bedeckungen wie Schals.“ Die Passagiere müssen die Masken demnach selbst mitbringen.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-News.html

(das ist auf jedenfall klärungsbedürftig.Dann eher auf  Flüge vorerst verzichten wer nicht unbedingt muss. Gerade bei Langstreckenflügen.)
 
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#27
Maskenpflicht nicht mehr gültig? Es gibt eine neue Verordnung.

19.01.2021 | COVID-19

Alle Berichte zum Coronavirus sind Unverbindlich, da durch die neuen Verordnungen jederzeit die Aktualität geändert werden kann. Verlinkungen zu Quellenangaben müssen gesondert geprüft werden.

RKI: Das Robert Koch Institut klärt auf seiner Homepage unter FAQ / Infektionsschutzmassnahmen ausführlich über den bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken auf.
Beispielsweise muss im voraus eine arbeitsmedizinische Untersuchung angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstand entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Weiters ist die durchgehende Tragedauer bei gesunden Menschen begrenzt. Zur privaten Nutzung werden diese Masken nicht empfohlen. Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Gruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen und möglichst ärztlich begleitet werden.
Es handelt sich i.d.R. um Einmalprodukte.
Generalkollektivvertrag Corona-Test
  • 1. Geltungsbereich
  • Räumlich: Für das Gebiet der Republik Österreich
  • Fachlich: Für alle Betriebe, für die die Wirtschaftskammer die Kollektivvertragsfähigkeit
  • Persönlich: Für alle ArbeitnehmerInnen, die in einem Betrieb im Sinne des Abs. 2 beschäftigt
§ 2. Dienstverhinderung bei SARS-CoV-2 Test (im folgenden „Test“)
  1. Sofern ArbeitnehmerInnen im Sinne von § 1 Abs 5c COVID-19-Maßnahmengesetz für das Betreten Ihres Arbeitsortes einen Nachweis gemäß § 1 Abs 5 Z 5 COVID-19-MG vorzulegen haben, sind die ArbeitgeberInnen verpflichtet, die ArbeitnehmerInnen während der für die Teilnahme an einem Test erforderlichen Zeit unter Fortzahlung des Entgelts von der Arbeit freizustellen. Dies gilt auch für die hierfür erforderliche An- und Abreisezeit zum Test. Sofern der Test nicht im Betrieb durchgeführt wird, ist der Test tunlichst auf dem Weg von zuhause zur Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte nach Hause zu absolvieren. Der Anspruch auf Freistellung gilt nicht für ArbeitnehmerInnen in
  2. Besteht für die ArbeitnehmerInnen keine Pflicht gemäß § 1 Abs 5c COVID-19-MG, ist der Test tunlichst außerhalb der Arbeitszeit zu absolvieren. Ist dies nicht möglich, sind die ArbeitgeberInnen maximal einmal wöchentlich zur Freistellung gemäß § 2 Abs 1
  3. Der Termin des Tests ist unter möglichster Schonung des Betriebsablaufs einvernehmlich zu bestimmen. Sofern Selbsttests zulässig sind, können diese genutzt
 
§ 3. Benachteiligungsverbot und bestehende Regelungen
  1. ArbeitnehmerInnen dürfen wegen der Inanspruchnahme eines SARS-CoV-2 Tests im Sinne des § 2 samt der hierzu in diesem Kollektivvertrag festgelegten Ansprüche sowie aufgrund eines positiven Testergebnisses nicht entlassen, gekündigt oder anders benachteiligt werden, insbesondere hinsichtlich des Entgelts, der Aufstiegsmöglichkeiten und der
 
  1. Bestehende Regelungen, insbesondere in Kollektivverträgen, Betriebsvereinbarungen, Arbeitsverträgen oder betriebliche Übungen, die für die ArbeitnehmerInnen günstigere Bestimmungen vorsehen, werden durch diesen Kollektivvertrag nicht berührt.
 
§ 4. Entlastung bei dauerhaftem Maskentragen
ArbeitnehmerInnen, die bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit aufgrund von Gesetzen oder Verordnungen im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 zum Tragen einer Maske verpflichtet sind, ist durch geeignete arbeitsorganisatorische Maßnahmen, jedenfalls nach 3 Stunden Maskentragen, ein Abnehmen der Maske für mindestens 10 Minuten zu ermöglichen.
§ 5. Geltungsdauer/Wirksamkeitsbeginn
Dieser Kollektivvertrag tritt am Tag des Inkrafttretens der Verordnung aufgrund von § 1 Abs 5c Covid-19- MG in Kraft und gilt bis 31.8. 2021.
 
Erläuterungen zum Generalkollektivvertrag
Für welche Betriebe gilt der General-KV bzw. die Satzung?
Für alle Betriebe, die der Wirtschaftskammer angehören und für die die Wirtschaftskammer KV-fähig ist. Der KV gilt nicht für Betriebe, für die eine freiwillige Berufsvereinigung der Arbeitgeber (z.B. Bankenverband) einen KV abgeschlossen hat.
Es ist beabsichtigt, den General-KV zu satzen, d.h. auf Betriebe zu erstrecken, die nicht der Wirtschaftskammer angehören UND für die kein Branchen-KV gilt (KV-freie Bereiche).
Wann tritt der General-KV in Kraft?
Der General-VO tritt am 25.1. 2021 in Kraft und damit gleichzeitig mit der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung. Der KV gilt bis 31.8. 2021.
Für welche Branchen/Bereiche gilt das Recht auf Freistellung zum Testen?
Das Recht auf Freistellung zum Testen gilt für AN, die zum Betreten ihres Arbeitsorts aktuell negativ getestet sein müssen. Das sind nach der Notmaßnahmen-Verordnung u.a.
  • AN in Bereichen der Lagerlogistik, in denen der Mindestabstand vojn 2 Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann (§ 6 Abs 4),
  • AN mit unmittelbarem Kundenkontakt (§ 6 Abs 4),
  • Alten-, Pflege- u Behindertenheime (§ 10) und Krankenanstalten (§ 11).
Worin besteht die Entlastung beim Maskentragen?
AN ist durch organisatorische Maßnahmen jedenfalls nach 3 Stunden Maskentragen ein Abnehmen der Maske (Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Maske, etc.) für mindestens 10 Minuten zu ermöglichen. Dies durch einen Wechsel der Tätigkeit des AN (wie etwa bei der „Bildschirmpause“) oder, indem Pausen, etwa die Mittagspause so gelegt werden, dass die 3 Stunden nicht überschritten werden. Der KV sieht keine Durchrechnung der Abnahmezeiten vor und auch keine Pflicht zur Dokumentation der Abnahmezeiten.
In welchen Bereichen ist das Abnehmen der Maske zu ermöglichen?
Die Möglichkeit, die Maske abzunehmen, gilt für AN, die nach Gesetz oder Verordnung in ihrer beruflichen Tätigkeit zum Tragen der Maske verpflichtet sind. Die Maskenpflicht gilt nach der Notmaßnahmen-VO u.a.:
  • in geschlossenen Räumen am Ort der beruflichen Tätigkeit, sofern nicht ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (§ 6 Abs 2),
  • in Alten-, Pflege- u Behindertenheime (§ 10, hier FFP2!) und Krankenanstalten (§ 11, hier FFP2!).
  • bei Benützung von KFZ, Luftfahrzeugen, etc. (§ 4 Abs 1),
  • sofern kein aktueller Nachweis über einen negativen Test vorliegt, für AN in Bereichen der Lagerlogistik, in denen der Mindestabstand von 2 Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann (§ 6 Abs 4, in dem Fall FFP2!),
  • sofern kein aktueller Nachweis über einen negativen Test vorliegt, für AN mit unmittelbarem Kundenkontakt (§ 6 Abs 4, in dem Fall FFP2!) während des Kundenkontakts.
 
Wie kann das Abnehmen der Maske organisiert werden?
Die Abnahme ist z.B. in folgenden Fällen zulässig:
  • Ein Pausenraum wird von einem einzigen Mitarbeiter genutzt.
  • Ein Pausenraum wird von mehreren Mitarbeitern genutzt, wobei “geeignete Schutzmaßnahmen” (insb. Trennwände) vorhanden sind.
  • Es bestehen eigene „vorgegebene Pausenbereiche“ von ansonsten betrieblich genutzten Räumen (z.B. Werkshallen), solange diese alleine genutzt werden, sodass jedwede verbale oder persönlich Interaktion mit anderen Personen (insb Kollegen, Kunden) verlässlich ausgeschlossen ist.
Wird das Maskentragen durch das Arbeitsinspektorat kontrolliert?
Nein, bei den Regelungen zur Minimierung der Infektionsgefahr mit COVID-19 handelt es sich um allgemeine Gesundheitsschutzregelungen (Covid-19-Verordnungen), die nicht in die Zuständigkeit des Arbeitsinspektorates fallen. Ausnahme: Im Gesundheitsbereich ist der Atemschutz als persönliche Schutzausrüstung zu qualifizieren, weshalb das Arbeitsinspektorat in dem Fall zuständig ist und auch kontrollieren kann.
Muss zur Abnahme der Maske eine Pause gewährt werden?
Nein, ein Tätigkeitswechsel reicht. Bei der Tätigkeit ohne Maske muss aber ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen sein oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden (z.B. Verkäuferin arbeitet vorübergehend allein im Lager; Trennwände).
Ist ein Wechsel auf eine Tätigkeit ohne Maske nicht möglich, ist die Tätigkeit zu unterbrechen. Diese Unterbrechung gilt als Arbeitszeit, es sei denn es ist eine Ruhepause nach § 11 Arbeitszeitgesetz (z.B. Mittagspause) vereinbart.
Hier sehen Sie den alten Text, der zum Teil nicht mehr gültig ist.
Aus rechtlicher Sicht:
Wie schon drei Mal in den VGH-Urteilen festgestellt wurde, jeweils vom 22.07.2020, 01.10.2020 und 23.12.2020, ist die Maskenpflicht ohne ausreichender Evidenz im Verordnungsakt als verfassungs- und gesetzwidrig beurteilt worden.
Zitat aus dem Urteil des VGH vom 23.12.2020:
1. § 5 Abs.1 in Verbindung mit Anlage B, Z4.2 sowie § 7 Abs. 3, 4 und 6 der Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Bewältigung der COVID-19 Folgen im Schulwesen für die Schuljahre
2019/20 und    2020/21 (C-SchVO), BGBl. II Nr. 208/2020 vom 13.05.2020, waren gesetzwidrig.
  1. Die als gesetzwidrig festgestellten Bestimmungen sind nicht mehr anzuwenden.
Diese Erkenntnis besagt, dass auch alle Folgeverordnungen, in welchen eine Maskenpflicht vorgeschrieben wurde, gesetzwidrig und aus der Verordnung des Gesundheitsministeriums zu streichen sind.
Nun würde man argumentieren, dass es hier nur um Schüler geht. NEIN! Es herrscht das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz (Gleichheitssatz, Sachlichkeitsgebot, Vertrauensschutz). Gem. Art. 2 StGG sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich. Art 7 B-VG besagt, dass alle Staatsbürger vor dem Gesetz gleich sind. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen gem. Art. 66 Staatsvertrag von St. Germain. Artikel 20 GRC besagt: Alle Personen sind vor den Gesetz gleich.
Fazit: darum gibt es keinen Unterscheid zwischen Schülern und Erwachsenen!
Zutrittsverbote bezugnehmend auf Hausrecht im Handel im öffentlichen Sinne:
Grundsätzlich kann ein Hausverbot ohne Grund ausgesprochen werden.
Bei einem für den öffentlichen Publikumsverkehr geöffneten Geschäft gilt dies aber nicht. Hierbei muss ein sachlicher Grund vorliegen. Dies bedeutet, dass das Verbot nicht einfach willkürlich ausgesprochen werden darf.
An den sachlichen Grund sind allerdings keine hohen Hürden geknüpft. Klassische Fälle sind Diebstahl, Beschädigung von Waren, Beleidigung von Mitarbeitern oder Belästigungen von Kunden. Eine bloße Unsympathie reicht aber nicht. Sollte man trotz Zugangsrechts ausgegrenzt werden (ich trage keinen MNS), kann man Anzeige gegen den Filialleiter/die Angestellten stellen. Hier gilt, in Bezug auf die gesetzwidrigen Verordnungen, Nötigung gem. § 105 StGB: Wer einen anderen mit Gewalt oder durch gefährliche Drohung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, ist […] zu bestrafen.
Aus gesundheitlicher Sicht:  
Maskenpflicht: Hier wurde von der österreichischen Bundesregierung eine gesundheits-gefährdende Maßnahme verordnet, ohne dass dies eine Wirkung gegen eine Viruslast darstellt. Die Covid-19 Verordnungen des Gesundheitsministeriums fordern alle Bürger, Kinder und Schüler, Mitarbeiter von Unternehmen und alle Beamte auf, eine Gesundheitsgefährdung einzugehen und dies zum Wohle Dritter. Diese Anordnung wurde vom VfGh[1] schon mehrmals als gesetzwidrig aufgehoben, aber trotzdem hält die österreichische Bundesregierung an dieser Maßnahme fest.    
 
Noch zu erweitern ist hier mit Misshandlung von Schutzbefohlenen gem. § 92 StGB, da die Kinder/Schüler vom Lehrkörper gezwungen werden, Masken zu tragen. Durch die Absenkung der Sauerstoffsättigung im Blut kann der sogenannte Trigemino-Kardiale Reflex Kinder[2] sogar töten.
Man kann nicht alle gesunden Bürger unter Generalverdacht einer Krankheit stellen, denn diese kann nur ein Vertrauensarzt feststellen.
Feststellung einer Krankheit oder Seuchenlage[3] Im Epidemiegesetz (EpiG) von 1950 ist vorgeschrieben, dass eine Infektion nur durch einen Arzt diagnostiziert werden kann. In § 5 Absatz 1 wird der genaue Ablauf zur Ermittlung einer Infektion darstellt, nämlich eine dementsprechende Befundung und Diagnose kann nur durch eine ärztliche Untersuchung und unter Berücksichtigung von Labortests (inkl. Ausschlussverfahren zu anderen Krankheiten z.B. naheverwandten Corona Stämmen und Influenza) durch einen Arzt durchgeführt werden.
Von der WHO wurde nun auch eine Review Studie (Publication: Bulletin of the World Health Organization; Type: Research Article ID: BLT.20.265892[4]) von Prof. John P A Ioannidis veröffentlicht, die aussagt, dass CoVid-19 mit Influenza gleichzusetzen ist. Da bei Influenza noch nie solche Maßnahmen von der Regierung in Erwägung gezogen wurden, sind die vorherrschenden Maßnahmen NICHT verhältnismäßig.
Was kann man nun tun:       
1. Informationsschreiben aushändigen oder erklären
2. Den Filialleiter bitten, die Polizei zu rufen, um eine Anzeige wegen Nötigung und falscher Anwendung des Hausrechts und Diskriminierung zu erstatten.
3. Sollte eine Bestrafung der Polizei erfolgen, um eine Anzeige bitten und danach einen schriftlichen Einspruch erheben.
Ein ärztliches Attest ist nicht mehr notwendig, da die Maskenpflicht gesetzwidrig ist!
Konstantin Haslauer
Leberstraße 100/9
1110 Wien
Mobile: +43 676 310 08 90
Skype: tino1901
E-Mail:
ATU 520 69 504
Unverbindliche Auskunft. Bitte informieren Sie sich über den neusten Stand der Dinge. 
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Rechtliche Begründung zur 3. COVID-19-NotMV
Allgemeines:
Die Maßnahmen der 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung (2. COVID-19-NotMV), BGBl. II Nr. 598/2020 werden beibehalten. Insbesondere müssen wegen der nach wie vor hohen In-fektionszahlen, des hohen Niveaus des pandemischen Grundgeschehens sowie der weiterhin hohen Auslastung der Intensivstationen und Anspannung der medizinischen Versorgungska-pazitäten die Ausgangsbeschränkungen grundsätzlich bestehen bleiben. Auch die sonstigen Betretungsverbote, insbesondere für Gastronomie-, Beherbergungs-, Kultur- und weitgehend auch für Freizeitbetriebe müssen wegen des Risikos einer zu schnellen Lockerung der Maß-nahmen und dem gebotenen schrittweisen Vorgehen aufrecht bleiben.
Darüber hinaus sind vor dem Hintergrund, dass die Virusmutation B.1.1.7 bei SARS-CoV-2 po-sitiven Personen nachgewiesen werden konnte und mit dieser eine um 50 bis 70% erhöhte Ansteckungsgefahr verbunden ist, zusätzliche Maßnahmen angezeigt:
• Insbesondere in Massenbeförderungsmitteln, Fahrgemeinschaften und in solchen Betriebsstätten, deren Kundenbereiche nach § 5 zulässigerweise betreten werden dürfen, wird für Kunden eine Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil festgelegt. Mit dieser Maß-nahme wird – genauso wie mit der Vergrößerung des Mindestabstandes – der höhe-ren Ansteckungsgefahr durch die Virusmutation B.1.1.7. begegnet.
• Der Mindestabstand gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt le-ben, wird auf zwei Meter vergrößert. Die Einhaltung eines Mindestabstands stellt eine wichtige Präventionsmaßnahme dar und ist wissenschaftlich unbestritten, dass die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von SARS-CoV-2 mit zunehmendem phy-sischem Abstand zwischen Menschen abnimmt. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die genaue Korrelation zwischen der Nähe zu einer infektiösen Person und das Risiko einer Virusübertragung wissenschaftlich nicht vollständig de-finiert ist. Der zur Vermeidung einer Ansteckung einzuhaltende Mindestabstand un-terliegt daher einer Bandbreite von ein bis zwei Metern. Um der mit der Virusmuta-tion B.1.1.7 erhöhten Ansteckungsgefahr entgegenzuwirken, ist es notwendig, den Mindestabstand auf zwei Meter zu erhöhen.
• Die Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) oder jeweils einer äquivalenten bzw. einem höheren Standard entsprechen-den Maske wird – wie bisher schon im Zusammenhang mit geschlossenen oder ab-deckbaren Fahrbetriebsmitteln und in geschlossenen Zugangsbereichen von Seil-
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und Zahnradbahnen – mit dem vollendeten 14. Lebensjahr festgelegt. Personen zwi-schen dem sechsten und dem 14. Lebensjahr dürfen auch eine eng anliegende und den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tra-gen.
• In § 6 Abs. 4 sowie § 7 und § 8 werden nunmehr Testungen für bestimmte Berufs-gruppen angeordnet. Hierbei handelt es sich um Arbeitnehmer elementarer Bil-dungseinrichtungen, die im Rahmen der Betreuung und Förderung in unmittelbarem Kontakt mit Kindern stehen (Elementarpädagogen und sonstiges Betreuungsperso-nal), Lehrer, die im unmittelbaren Kontakt mit Schülern stehen, Arbeitnehmer in Be-reichen der Lagerlogistik, wenn der Mindestabstand von zwei Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann, Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt (dies includiert auch Patientenkontakt) und Personen, die im Parteienverkehr in Ver-waltungsbehörden und Verwaltungsgerichten tätig sind. Weiters erfasst werden Mitarbeiter in Beherbergungsbetrieben mit Kundenkontakt sowie Mitarbeiter in Gastronomiebetrieben mit Kundenkontakt. Für den Fall, dass ein – spätestens alle sieben Tage durchzuführender – negativer Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder mole-kularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 nicht vorgewiesen werden kann, haben An-gehörige der zuvor genannten Berufsgruppen und die zuvor genannten Arbeitneh-mer eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP-2-Maske) zu tragen. Unter unmittelbarem Kontakt im Sinne dieser Bestimmung ist – nach dem Sinn und Zweck dieser Verordnung – persönlicher Kontakt zu verstehen. Unter Lehrer im Sinne die-ser Bestimmung sind nur jene zu verstehen, die in § 15 Abs. 1 Z 1 genannten Schulen tätig sind.
• Diese Verpflichtung ist darin begründet, dass es sich durchgehend um Personen-gruppen handelt, die in Kontakt mit Kunden, Patienten, Kindern, Schülern oder Par-teien stehen und erkrankte Personen daher massiv zur Weiterverbreitung beitragen können. Der zweite Anknüpfungspunkt besteht bei Tätigkeiten, bei denen der Min-destabstand regelmäßig nicht eingehalten werden kann und daher – insbesondere vor dem Hintergrund der Virusmutation B.1.1.7 – dazu führen kann, dass es zu einer Verbreitung von SARS-CoV-2 kommt. Im Hinblick auf Personen, die in Bereichen der Lagerlogistik tätig sind, ist auszuführen, dass es auf Grund der Arbeitssituation zu massiven Clusterbildungen beispielsweise in Postverteilerzentren gekommen ist, de-nen auf diese Weise präventiv begegnet wird. Im Bereich Verkehr zählen zu Arbeit-nehmern mit Kundenkontakt neben Zugbegleitern / Schaffnern – insbesondere die Lenker der jeweiligen Fahrzeuge, sofern keine entsprechend ausgestaltete Trenn-vorrichtung vorhanden ist.
Angemerkt wird, dass hinsichtlich der Regelungen, bei denen im Vergleich zur gelten-den Rechtslage keine inhaltlichen Änderungen erfolgen, auf die rechtliche Begründung der Vorgängerregelungen verwiesen wird.
Zu den einzelnen Maßnahmen:
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Zu § 1:
Im Hinblick auf die nun vorgesehene Möglichkeit der Testung für bestimmte Berufgs-gruppen wird in § 1 Abs. 1 Z 3 lit. c die Vornahme einer Testung aus SARS-CoV-2 – un-abhängig davon, ob diese im Rahmen eines Screeningprogrammes erfolgt – als zuläs-siger Grund für das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs genannt.
Im Zusammenhang mit den bestehenden Ausgangsbeschränkungen darf in Erinne-rung gerufen werden, dass zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des tägli-chen Lebens der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebens-partner, mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), und mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird, zählt. Mit diesen Personen darf man sich auch zur körperlichen und psychischen Erholung im Freien aufhalten.
Dazu präzisiert § 1 Abs. 3, dass solche Kontakte nur stattfinden dürfen, wenn daran auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt und auf der anderen Seite nur eine Person gleichzeitig beteiligt sind. Daher ist es unzulässig, wenn Personen aus einem Haushalt mehr als eine Person aus einem anderen Haushalt besuchen. Ebenso ist es unzulässig, wenn sich Einzelpersonen aus mehr als zwei Haushalten treffen oder in einem Haushalt aufhalten.
Zu § 5:
Mit der Änderung in Abs. 1 wird insbesondere die Abholung vorbestellter Bücher in Bibliotheken ermöglicht, wobei auch hier – wie bei Betriebsstätten – die Einrichtung dazu nicht betreten werden darf. Da kein epidemiologischer Unterschied zu „click and collect“ im Handel besteht, war diese Abholung zu ermöglichen.
Zu § 6:
Im Zuge der mit BGBl. I Nr. 23/2021 kundgemachten Novelle zum COVID-19-Maßnah-mengesetz wurde ein § 1 Abs. 5c eingefügt, wonach durch Verordnung insbesondere bestimmt werden kann, dass Arbeitsorte, bei denen es zu Kundenkontakt kommt oder bei denen ein bestimmter Abstand regelmäßig nicht eingehalten werden kann, von Mitarbeitern oder Arbeitnehmern nur betreten werden dürfen, wenn ein Nachweis über eine lediglich geringe epidemiologische Gefahr vorgewiesen wird. In diesem Sinne werden in § 6 Abs. 4 Gruppen von Arbeitnehmern genannt, auf die diese Voraus-setzungen zutreffen. Diese Personen haben die Wahl zwischen der Durchführung eines Antigen-Tests auf SARS-CoV-2 oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 – spätestens alle sieben Tage – oder dem Tragen einer Atemschutzmaske der Schutz-klasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder einer äquivalenten bzw. einem hö-heren Standard entsprechenden Maske bei Kundenkontakt, Kontakt mit Kindern oder
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Schülern sowie bei Parteienverkehr. Die Tragepflicht ist auf diese Zeiträume be-schränkt, so dass insbesondere während Pausen keine derartige Verpflichtung besteht.
Ein Abnehmen auch des Mund- und Nasenschutzes im Zusammenhang mit Pausen im Hinblick auf die Vorgaben der Verordnung (Mitarbeiter müssen an Arbeitsorten (ein-schl. Pausenräumen) immer dann eine Maske tragen, wenn eine Interaktion mit ande-ren Personen nicht auszuschließen ist und keine sonstigen geeigneten Schutzmaßnah-men (§ 6 Abs 2) vorhanden sind, ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
− Ein Pausenraum wird von einem einzigen Mitarbeiter genutzt,
− ein Pausenraum wird von mehreren Mitarbeitern genutzt, wobei “geeignete Schutz-maßnahmen” (insb. Trennwände) vorhanden sind.,
− Es bestehen eigene „vorgegebene Pausenbereichen“ von ansonsten betrieblich ge-nutzten Räumen (z.B. Werkshallen), solange diese alleine genutzt werden, sodass jedwede verbale oder persönlich Interaktion mit anderen Personen (insb Kollegen, Kunden) verlässlich ausgeschlossen ist.
In diesem Zusammenhang sieht § 1 Abs. 5a der zuvor erwähnten Novelle zum COVID-19-Maßnahmengesetz vor, dass der für das Gesundheitswesen zuständige Bundesmi-nister durch Verordnung nach dem Stand der Wissenschaft Anforderungen an die Qua-lität, die Modalität der Durchführung und die Aktualität des Tests sowie Form und In-halt (Name, Geburtsdatum, Barcode bzw. QR-Code) des Nachweises über eine epide-miologisch geringe Gefahr festlegen kann. Dabei ist vorzusehen, dass der Nachweis einheitlich gestaltet wird und ausschließlich Name, Geburtsdatum, Gültigkeitsdauer des Nachweises und Barcode bzw. QR-Code am Nachweis ersichtlich sind. Von der ein-heitlichen Festlegung eines derartigen Nachweises in der Verordnung wurde vorerst abgesehen, da die hierfür notwendigen Vorarbeiten – insbesondere in technischer Hin-sicht – noch nicht abgeschlossen sind. Unabhängig davon dürfen die auf Grund der vorliegenden Verordnung auszustellenden Nachweise entsprechend der gesetzlichen Vorgabe nur die zuvor erwähnten Daten aufweisen.
Diese Verpflichtungen gelten jedoch zusätzlich zu den Anforderungen nach Abs. 2, so dass auch bei einem negativen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einem negativen mo-lekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 zwischen Personen, die nicht im gemeinsa-men Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und in ge-schlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anlie-gende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen ist.
Die Tauglichkeit einer sonstigen geeigneten Schutzmaßnahme ist anhand der Gege-benheiten im Einzelfall zu beurteilen. Daher wird insbesondere in Betriebsstätten des Einzelhandels mit hoher Kundenfrequenz im Kassenbereich nur eine vollständig – nicht hingegen eine teilweise – abschließende Abtrennung als sonstige geeignete Schutz-maßnahme anzusehen sein.
Zu den §§ 7 und 8:
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Hier erfolgt eine – sachgerechte – Angleichung an die Vorgaben von § 6 Abs. 4 in den Bereichen, wo es zu Kundenkontakt kommt.
In § 8 Abs. 6 entfällt im Rahmen der Nächtigung in Schlaflagern oder Gemeinschafts-schlafräumen das Erfordernis der räumlichen Trennung im Zusammenhang mit den sonstigen geeigneten Schutzmaßnahmen, womit hier der Deckung eines dringenden Wohnbedürfnisses gegenüber der Abstandsregelung der Vorrang eingeräumt wird, da insbesondere in Winterzeiten Personen, die auf ein Schlafangebot angewiesen sind, nicht abgewiesen werden sollen..
Zu § 11:
Hier wird nun in Abs. 3 festgelegt, dass auch für Mitarbeiter von Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, die Vorgaben des § 5 Abs. 6 Z 3 bis 6 und § 5 Abs. 7 (Abweichungen auf Grund der Eigenart der Dienstleistung) gelten.
Zu § 12:
Inhaltlich erfolgt hier keine Änderung, da es bei den Veranstaltungen, die derzeit über-haupt erlaubt sind, regelmäßig zu Situationen vergleichbar an Arbeitsorten (§ 6 Abs. 2) kommt, und daher diesbezüglich ein Gleichklang hergestellt wird.
Zu § 15:
In Abs. 4 und 5 werden die Ausnahmegründe inhaltlich unverändert, aber übersichtli-cher gegliedert dargestellt. Hier darf darauf hingewiesen werden, dass insbesondere Schwangere von der Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutz-klasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder jeweils äquivalenten bzw. einem höheren Standard entsprechenden Maske oder auch einer den Mund- und Nasenbe-reich abdeckenden und eng anliegenden Schutzvorrichtung (und auch einer nicht eng anliegenden Schutzvorrichtung) aus gesundheitlichen Gründen ausgenommen sein können.
Im Hinblick auf die Ausnahmeregelung für Schwangere darf auf die fachliche Begrün-dung verwiesen werden.
Abs. 7 schränkt die Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil, oder jeweils einer äquivalenten bzw. höheren Standard entsprechenden Maske dahingehend ein, dass diese nicht gilt, wenn diese von der verpflichteten Person nicht erworben werden kann. Die Zumutbarkeit bemisst sich zunächst an der jeweiligen regionalen Verfügbarkeit, wobei aber auch in der Per-son des Verpflichteten liegende Umstände zu berücksichtigen sind (z.B. kann die Be-stellung im Onlinehandel einer Person mit geringen digitalen Kenntnissen und ohne
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internetfähige Geräte nicht zugemutet werden). Im Übrigen darf in diesem Zusam-menhang darauf hingewiesen werden, dass notwendige ärztliche Behandlung nicht mit dem Hinweis auf das Fehlen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) verweigert werden dürfen.
In Abs. 8 Z 10 wird ein Ausnahmetatbestand aufgenommen, der ermöglichen soll, dass der nunmehrige Mindestabstand von zwei Metern unterschritten werden darf, wenn dieser Verpflichtung auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ausnahmsweise kurzfris-tig nicht nachgekommen werden kann (z.B. bei einem Gehsteig, der nicht die notwen-dige Breite aufweist, im Durchgangsbereich einer baulich verbundenen Betriebsstätte oder in Betriebsstätten des Einzelhandels).
Ferner wird in Abs. 11 eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Tes-tung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von sechs Monaten einem Nach-weis über ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 gleichgehalten. Dies ist erforder-lich, da auch von diesen Personen eine lediglich geringe epidemiologische Gefahr im Sinne des COVID-19-Maßnahmengesetzes ausgeht. Zur Begründung der konkreten Vorgaben wird auf die fachlich Begründung verwiesen.

mehr https://www.presseteam-austria.at/masken...r-gueltig/
 
Antworten
#28
Verwirrung um FFP2-Masken in der Regierung Seibert und RKI mit unterschiedlichen Angaben
Was stimmt? Merkels Sprecher Steffen Seibert sagte heute in der Bundespressekonferenz, FFP2-Masken seien wiederverwertbar. Ich entschloss mich, das während der Veranstaltung zu prüfen und sah auf der Seite des Robert-Koch-Instituts nach. Dort steht, sie seien das in der Regel nicht wiederverwertbar. Und noch andere wichtige Dinge, die offenbar kaum jemand im Blick hat. Die Empfehlung des Gesundheitsministeriums auf meine Frage hin wunderte mich: Unter anderem wurde geraten, diese im Backofen bei hohen Temperaturen aufzuarbeiten. Ob das etwa für die Hochbetagten ein guter Weg ist? Bei den Benutzungshinweisen wurde nur auf das Internet verwiesen. Auch das könnte ältere Menschen vor ein Problem stellen. Lesen Sie hier meinen Wortwechsel mit Seibert und dem Sprecher von Jens Spahn, Sebastian Gülde (ansehen können Sie sie sich hier).
Seibert hatte zunächst auf eine Frage von Tilo Jung, wie lange es noch dauere, bis Masken kostenlos an Bedürftige ausgegeben werden (in ganzer Länge siehe unten) geantwortet: „Ich sehe es nicht so, dass sechs Masken nur für sechs Tage reichen würden. Es gibt vielerlei Hinweise von Experten, wie man diese Masken bei sachgemäßem Gebrauch mehrfach verwenden kann.“
FRAGE REITSCHUSTER: Herr Seibert, Sie haben gerade gesagt, dass die FFP2-Masken wiederverwendet werden können. Ich schaue jetzt auf die Seite des Robert-Koch-Institutes, Ihrer Bundesbehörde. Da steht:
„Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich in der Regel um Einmalprodukte handelt.“
Darüber steht noch:
„Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören …, sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung … erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden“.
Umgekehrt will man jetzt aber die Pflicht. Das alles beißt sich ja ein bisschen.
SEIBERT: Ich werde dem Robert-Koch-Institut hier natürlich nicht widersprechen. Mir waren diverse Äußerungen und auch Hinweise von Experten im Netz dazu bekannt, wie man durch sachgemäßen Umgang und sachgemäße Lagerung einen mehrfachen Gebrauch der Maske erzielen kann. Aber ich werde dann erst einmal dem Robert-Koch-Institut folgen und werde das noch einmal recherchieren.
Es trägt ja auch nicht jeder, wenn ich das sagen darf, seine Maske acht Stunden am Stück, sondern mancher trägt sie nur eine Stunde oder eine halbe Stunde am Tag. Dann gibt es viele Hinweise darauf, dass man damit noch einmal umgehen kann.
SPAHN-SPRECHER GÜLDE: Ich kann das gern noch ergänzen. Ich möchte mich dem anschließen, was Herr Seibert dazu gesagt hat.
Erst einmal ist es so, dass viele Menschen, die nicht gerade im medizinischen Bereich arbeiten, diese Maske nicht acht Stunden am Stück tragen.
Darüber hinaus gibt es Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte für die Mehrfachverwendung von Masken. Die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts ist richtig. Masken sollten grundsätzlich nur einmal verwendet werden. Es gibt aber das ist damals im Zuge der Engpässe bei FFP2-Masken erarbeitet worden Empfehlungen und auch Studien seitens der Fachhochschule Münster da gibt es Untersuchungen dazu; das können Sie auch auf deren Webseite nachlesen , die die Mehrfachverwendung von FFP2-Masken zulassen. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, zum einen die etwas längere Lagerung über sieben Tage dies ermöglicht ein Abtöten der Viren auf der Oberfläche und zum anderen die kurze Aufwärmung in einem Ofen bei 80 Grad. Dabei muss auch wieder darauf geachtet werden, dass eine angemessene Temperatur eingehalten wird. Es sollten nicht weniger als 70 Grad und nicht mehr als 105 Grad sein. Ansonsten könnte es tatsächlich zu Beeinträchtigungen bei der Filtrierungswirkung der Maske kommen. Aber grundsätzlich ist eine Mehrfachverwendung von FFP2-Masken bei einer solchen Lagerung tatsächlich möglich.
ZUSATZFRAGE REITSCHUSTER: Herr Gülde, Sie sprechen vom Aufwärmen im Backofen bei 80 Grad. Das stelle ich mir für viele etwas kompliziert vor.
Sie haben den zweiten Teil der Frage nicht beantwortet. Noch einmal: Laut Robert-Koch-Institut soll das Tragen von FFP2-Masken möglichst ärztlich begleitet werden. Das ist bei so vielen Millionen Einwohnern wahrscheinlich nicht möglich. Aber wie kann man dafür sorgen, dass man dann wenigstens das Risiko minimiert? Kann das zum Beispiel durch eine Aufklärungskampagne geschehen? Wie kann man hier einen Kompromiss finden?....

mehr https://reitschuster.de/post/verwirrung-...regierung/

Kommentar:
Hat eigentlich niemand in dieser famosen Regierung zur Kenntnis genommen, dass es sich bei den FFP2-Masken um "Persönliche Schutzausrüstungen" gemäß berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften handelt, deren Verwendung an das Vorliegen einer Gefährdungsbeurteilung seitens einer qualifizierten Person und an eine Einweisung gebunden ist? Aus dieser UVV stammt auch die Tragezeit von 75 Minuten mit anschließender Pause. Wer sich mit den Regelwerken des Arbeitsschutzes auskennt, kann angesichts einer solchen Regierung nur schreiend davonlaufen!
 
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#29
RKI zu den FFP 2-Masken:

Nach langem Suchen dann doch noch fündig geworden, zumindest bzgl. der RKI-Seite und, ja, sie wurde geändert. Herr Reitschuster, da sind sicherlich Sie dran schuld. ;-) Weil Sie immer so kritisch nachfragen. *zwinker* Nein, ich finde das gut, machen Sie bitte weiter so! Hier der Link zum cache, wo die alte Version noch zu sehen ist. Jetzt habe ich sie mir gleich abgespeichert.   http://webcache.googleusercontent.com/se...esamt.html

Kommentar:
Reitschuster wirkt: youtube löscht, rnd hetzt, twitter kotzt, tv blendet aus, angesprochene winden sich, schwafler versuchen sich in lyrik, webseiten werden schnell geändert (spuren verwischen?).

Das alles in 24/48 stunden - boris! Respekt!
 
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#30
(23.01.2021, 07:16)Rundumblick schrieb: RKI zu den FFP 2-Masken:

Nach langem Suchen dann doch noch fündig geworden, zumindest bzgl. der RKI-Seite und, ja, sie wurde geändert. Herr Reitschuster, da sind sicherlich Sie dran schuld. ;-) Weil Sie immer so kritisch nachfragen. *zwinker* Nein, ich finde das gut, machen Sie bitte weiter so! Hier der Link zum cache, wo die alte Version noch zu sehen ist. Jetzt habe ich sie mir gleich abgespeichert.   http://webcache.googleusercontent.com/se...esamt.html

Kommentar:
Reitschuster wirkt: youtube löscht, rnd hetzt, twitter kotzt, tv blendet aus, angesprochene winden sich, schwafler versuchen sich in lyrik, webseiten werden schnell geändert (spuren verwischen?).

Das alles in 24/48 stunden - boris! Respekt!

Welche Funktion bzw. Einsatzbereiche haben FFP2-Masken außerhalb der Indikationen des Arbeitsschutzes?
https://archive.vn/RHqax#selection-3587.0-3591.56
https://web.archive.org/web/20210123080053/http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache%3Ahttps%3A%2F%2Fwww.rki.de%2FSharedDocs%2FFAQ%2FNCOV2019%2Fgesamt.html

https://web.archive.org/web/202101230800...esamt.html

Zitat:Das Tragen von FFP2-(bzw. FFP3-)Masken durch geschultes und qualifiziertes Personal wird z.B. im medizinischen Bereich im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben, wenn patientennahe Tätigkeiten mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion, z.B. eine Intubation, durchgeführt werden. Siehe hierzu auch die „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“.
Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstad entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.
Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren. Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen.
Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um über die Handhabung und Risiken aufzuklären, einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten, die für den Träger vertretbare Tragedauer unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festzulegen und gesundheitliche Risiken/Folgen zu minimieren. Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass im Kontext der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen das Tragen einer Alltagsmaske eine wichtige Maßnahme darstellt, die allerdings einzeln angewendet nicht so effektiv sein kann wie die Kombination von mehreren Maßnahmen im Sinne eines Maßnahmenbündels. Deshalb sollte der Einsatz von Masken nicht dazu führen, dass andere Komponenten der AHA+L-Regeln vernachlässigt werden oder sogar Risiken bewusst in Kauf genommen werden (z.B. durch Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung, oder Erhöhung der Zahl der nicht zwingend erforderlichen Kontakte).
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass bei fortschreitendem Infektionsgeschehen es zudem nicht auszuschließen ist, dass es wie zu Beginn der Pandemie zu Engpässen in der Versorgung mit FFP-Masken im Gesundheitswesen, kommen könnte. Siehe auch die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.
In der Allgemeinbevölkerung ist die Mund-Nasen-Bedeckung eine akzeptierte, verfügbare und einfach zu handhabende Maßnahme (siehe auch die Frage Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?).
Stand: 18.11.2020

19. Januar 2021
https://web.archive.org/web/202101192223...esamt.html
https://web.archive.org/web/20210119222330/https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html


Zitat:Welche Funktion bzw. Einsatzbereiche haben FFP2-Masken außerhalb der Indikationen des Arbeitsschutzes?
Das Tragen von FFP2-(bzw. FFP3-)Masken durch geschultes und qualifiziertes Personal wird z.B. im medizinischen Bereich im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben, wenn patientennahe Tätigkeiten mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion, z.B. eine Intubation, durchgeführt werden. Siehe hierzu auch die „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“.
Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstad entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.
Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren. Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen.
Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um über die Handhabung und Risiken aufzuklären, einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten, die für den Träger vertretbare Tragedauer unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festzulegen und gesundheitliche Risiken/Folgen zu minimieren. Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass im Kontext der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen das Tragen einer Alltagsmaske eine wichtige Maßnahme darstellt, die allerdings einzeln angewendet nicht so effektiv sein kann wie die Kombination von mehreren Maßnahmen im Sinne eines Maßnahmenbündels. Deshalb sollte der Einsatz von Masken nicht dazu führen, dass andere Komponenten der AHA+L-Regeln vernachlässigt werden oder sogar Risiken bewusst in Kauf genommen werden (z.B. durch Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung, oder Erhöhung der Zahl der nicht zwingend erforderlichen Kontakte).
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass bei fortschreitendem Infektionsgeschehen es zudem nicht auszuschließen ist, dass es wie zu Beginn der Pandemie zu Engpässen in der Versorgung mit FFP-Masken im Gesundheitswesen, kommen könnte. Siehe auch die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.
In der Allgemeinbevölkerung ist die Mund-Nasen-Bedeckung eine akzeptierte, verfügbare und einfach zu handhabende Maßnahme (siehe auch die Frage Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?).
Stand: 18.11.2020

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html
Zitat:Welche Funktion bzw. Einsatzbereiche haben FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzes?
Was ist eine „medizinische Maske“?
Der Begriff „medizinische Maske“ umfasst sowohl medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS) als auch FFP2-Masken. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist auch bekannt unter dem Namen OP-Maske oder chirurgische Maske.
In welchen Situationen werden FFP2-Masken im Arbeitskontext getragen?
Das Tragen von FFP2-(bzw. FFP3-)Masken durch geschultes Personal wird u.a. im medizinischen und handwerklichen Bereich im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben. Grund dafür kann z.B. eine patientennahe Tätigkeit mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion (z.B. bei einer Intubation) sein. Siehe hierzu auch die Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und des ad-Hoc Arbeitskreises „Covid-19“ des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.
Wie werden FFP2-Masken im Arbeitskontext getragen?
Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsform und abschließend auf der Haut) getragen wird. Im Rahmen des Arbeitsschutzes wird der Dichtsitz der Maske durch den sogenannten FIT-Test sichergestellt. Beim korrekten Einsatz von FFP2-Masken besteht ein erhöhter Atemwiderstand, der die Atmung erschwert. Deswegen sollte vor dem Tragen eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung angeboten werden, um Risiken für den Anwender individuell medizinisch zu bewerten. Gemäß den Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, in der Regel 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause). Dies minimiert die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand. Weiterhin sollten FFP2-Masken bestimmungsgemäß nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.
Was ist aus wissenschaftlichen Untersuchungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von FFP2-Masken bekannt?
FFP2-Masken kamen bisher zweckbestimmt und zielgerichtet im Rahmen des Arbeitsschutzes zum Einsatz. Daher wurden außerhalb des Gesundheitswesens noch keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, gegebenenfalls auch langfristigen Auswirkungen ihrer Anwendung (z.B. bei Risikogruppen oder Kindern) durchgeführt. In Untersuchungen mit Gesundheitspersonal wurden Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben.
Was muss bei dem Einsatz von FFP2-Masken bei Laien beachtetet werden?
Bei der Anwendung von FFP2-Masken durch Laien als „medizinische Maske“ muss sichergestellt sein, dass A) die Medizin- und Pflegebereiche prioritär mit FFP2-Masken versorgt werden, B) die individuelle gesundheitliche Eignung sichergestellt ist und C) der Dichtsitz und die korrekte Handhabung gewährleistet ist.
Was sollte beim Einsatz von FFP2-Masken bei Risikogruppen beachtet werden?
Beim Einsatz von FFP2-Masken bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind negative gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen. Das Tragen von FFP2-Masken durch Personen, die einer Risikogruppe angehören, sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten. Die Anwender*innen sollten über das korrekte und ggf. einmalige Tragen, die Handhabung und die Risiken aufgeklärt werden. Zudem sollten die für die Träger*innen vertretbaren Tragedauern unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festgelegt werden, um mögliche gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren.
Was muss im Zusammenhang mit der Anwendung von FFP2-Masken durch Laien zusätzlich berücksichtigt werden?
Bisher wurden keine wissenschaftlichen Untersuchungen über den möglichen Effekt einer solchen Maßnahme gemacht.
Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutzes hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben.
Im Kontext der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen stellt das Tragen von Masken eine wichtige Einzelmaßnahme da, die alleine weniger effektiv ist als in der Kombination mit weiteren Maßnahmen. Deshalb sollte das Tragen von Masken keinesfalls dazu führen, dass andere Komponenten der AHA+L-Regeln vernachlässigt werden oder Risiken sogar bewusst in Kauf genommen werden. Risiken wie z.B. die Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung, oder die Wahrnehmung nicht zwingend erforderlicher persönlicher Kontakte sollten nicht aufgrund der Maske in Kauf genommen werden.
Siehe auch die FAQ “Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes („medizinische Maske“) in der Öffentlichkeit zu beachten?
Siehe auch die Hinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken).
Es ist zudem nicht auszuschließen, dass es bei fortschreitendem Infektionsgeschehen wie zu Beginn der Pandemie zu Engpässen in der Versorgung mit FFP2-Masken im Gesundheitswesen kommen könnte. Siehe auch die Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie sowie der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) zur Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel in Bayern.
Stand: 22.01.2021
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