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Corona - Debatte über Impfprivilegien
#21
Hausärzte fordern Debatte über Vorteile für Geimpfte

20.24 Uhr: Der Chef des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, fordert nach dem vorläufigen Aussetzen des Impfens mit dem Astrazeneca-Vakzin eine Debatte über Vorteile für Geimpfte. Der Impfstopp für Astrazeneca sei "ein Schlag ins Kontor für die Impfkampagne", sagte Weigeldt am Dienstag im Interview mit ZDFheute. "Ich glaube, wir müssen darüber diskutieren: Welche Vorteile habe ich, wenn ich geimpft bin? Habe ich dann Freiheiten zurück?", betonte Weigeldt. Man müsse irgendeinen Vorteil haben, sich impfen zu lassen.

Der Verbandschef berichtete, viele Hausärztinnen und Hausärzte seien am Montag geschockt gewesen über das Aussetzen der Verwendung des Astrazeneca-Impfstoffs. Sie hätten am Morgen noch in Impfzentren und Praxen Menschen vom Impfstoff überzeugt und seien quasi in der Mittagspause davon überrollt worden, "dass das alles jetzt nicht mehr wertvoll ist". "Sie haben dann natürlich Sorge, dass das Vertrauensverhältnis gestört ist." Das könne über die Hausarztpraxen aber aufgefangen werden, weil sie die Patientinnen und Patienten am besten kennen würden, "besser als jedes Impfzentrum und jedes Call-Center".

> https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...g-RKI.html
 
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#22
Mehr Freiheiten für Geimpfte

Spahn: Vollständig Geimpfte können künftig ohne Test „ins Geschäft oder zum Friseur“

Vollständig Geimpfte sollen in den kommenden Wochen wieder ohne Corona-Test shoppen oder zum Friseur gehen können. Grund: Von ihnen geht laut RKI bei der Virus-Übertragung kaum eine Gefahr aus.
Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in den nächsten Wochen bestimmte Freiheiten zurückbekommen.
„Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Grundlage ist dem Bericht zufolge eine Auswertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse durch das Robert Koch-Institut (RKI).
In einem RKI-Bericht an Spahns Ministerium, der dem Blatt vorliegt, heißt es demnach: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.“
Der Bericht wurde laut „BamS“ am Samstag an die Länder verschickt. Die Ministerpräsidentenkonferenz hatte das RKI um die Analyse gebeten.
Spahn sagte dazu: „Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.“ Wenn die dritte Welle der Corona-Pandemie gebrochen sei und weitere auf Schnelltests beruhende Öffnungsschritte wie beim Einzelhandel gegangen würden, käme diese Grundsatzentscheidung zum Tragen.
„Wir werden diese Erkenntnisse nun zeitnah in Gesprächen mit den Ländern in die Praxis bringen“, sagte der Minister....

> https://www.epochtimes.de/politik/deutsc...85470.html

Dass die meisten Medien titeln, Spahn kündige „Freiheiten für Geimpfte“ an, mag zwar seine Aussage wiedergeben, lässt aber Wesentliches weg. Es ist nicht am Gesundheitsminister, Grundrechte zu gewähren. Und das darf so nie vermittelt werden.
 
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#23
Zitat:
"In einem RKI-Bericht an Spahns Ministerium, der dem Blatt vorliegt, heißt es demnach: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.“"
Risiko geringer - das bedeutet also, dass bis heute nicht KEIN RISIKO nach der vollständigen Impfung besteht. Zum Vergleich werden Schnelltest-Ergebnisse genommen.
Anders gesagt: ein Durchgeimpfter könnte sehr wohl - im Bewusstsein eigener Gefahrlosigkeit - Viren streuen. Wenn das nicht ausgeschlossen werden kann, scheint es wohl "Fälle" gegeben haben....
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#24
Schon in den kommenden Wochen Spahn kündigt mehr Freiheiten für vollständig Geimpfte an

Rund 12.000 Neuinfektionen + Bundesregierung erwägt einheitliche Regeln, „um dritte Welle zu stoppen“ + RKI-Chef Wieler mit Astrazeneca geimpft + Der Newsblog.

mehr https://www.tagesspiegel.de/wissen/schon...60996.html

Antwort an@Tagesspiegel
Trift er nun schon alleine die Entscheidung, ach ja ,hier kocht ja jeder sein Süppchen! Schämen sollte er sich! Unbegründete Diskriminierung ist das!

Antwort an@Tagesspiegel
Spahn tritt das Grundgesetz mit Füßen und verdient vermutlich an der Impferei

Antwort an@Tagesspiegel
Machtgeiles, totalitäres Politikerpack. Dazu das Symbol getragener Masken, hatten wir schon einmal.

Antwort an@Tagesspiegel
Macht nur mal! Genau deswegen wird es eine Flucht derer, die es sich leisten können, aus Deutschland/Europa geben. Bin gespannt wer und wie viele dann übrig bleiben, um diesen Irrsinn & die Gehälter unserer verlogenen "Spitzenpolitiker" zu bezahlen!

(In welchem Film sind wir da gelandet? Titel?)
 
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#25
(04.04.2021, 10:19)A.Hauß schrieb: Zitat:
"In einem RKI-Bericht an Spahns Ministerium, der dem Blatt vorliegt, heißt es demnach: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.“"
Risiko geringer - das bedeutet also, dass bis heute nicht KEIN RISIKO nach der vollständigen Impfung besteht. Zum Vergleich werden Schnelltest-Ergebnisse genommen.
Anders gesagt: ein Durchgeimpfter könnte sehr wohl - im Bewusstsein eigener Gefahrlosigkeit - Viren streuen. Wenn das nicht ausgeschlossen werden kann, scheint es wohl "Fälle" gegeben haben....


Weiß nicht, ob wir das hier schon hatten, mir fiel noch diese Meldung ein:

https://www.mopo.de/news/panorama/-virus...--38242806
31.03.21, 11:40 Uhr


Halle - Der Oberbürgermeister der Stadt Halle (Sachsen-Anhalt) schlägt Alarm: Ein Mann soll in einer Klinik unwissentlich Patienten angesteckt haben – obwohl er zwei Mal geimpft worden ist und ohne Symptome gewesen sei.
Der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, Hendrik Liedtke, schilderte dem Oberbürgermeister Bernd Wiegand zuvor diesen beunruhigenden Corona-Fall, wie „t-online“ und „rtl.de“ berichteten. Neben den zwei Impfungen sei auch ein Schnelltest bei dem Mann negativ gewesen. Dennoch hat ein PCR-Test ergeben, dass er hochansteckend sei. Doch damit nicht genug: Im Krankenhaus soll er Patienten angesteckt haben.
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#26
(04.04.2021, 10:31)fhh schrieb:
(04.04.2021, 10:19)A.Hauß schrieb: Zitat:
"In einem RKI-Bericht an Spahns Ministerium, der dem Blatt vorliegt, heißt es demnach: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.“"
Risiko geringer - das bedeutet also, dass bis heute nicht KEIN RISIKO nach der vollständigen Impfung besteht. Zum Vergleich werden Schnelltest-Ergebnisse genommen.
Anders gesagt: ein Durchgeimpfter könnte sehr wohl - im Bewusstsein eigener Gefahrlosigkeit - Viren streuen. Wenn das nicht ausgeschlossen werden kann, scheint es wohl "Fälle" gegeben haben....


Weiß nicht, ob wir das hier schon hatten, mir fiel noch diese Meldung ein:

https://www.mopo.de/news/panorama/-virus...--38242806
31.03.21, 11:40 Uhr


Halle - Der Oberbürgermeister der Stadt Halle (Sachsen-Anhalt) schlägt Alarm: Ein Mann soll in einer Klinik unwissentlich Patienten angesteckt haben – obwohl er zwei Mal geimpft worden ist und ohne Symptome gewesen sei.
Der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, Hendrik Liedtke, schilderte dem Oberbürgermeister Bernd Wiegand zuvor diesen beunruhigenden Corona-Fall, wie „t-online“ und „rtl.de“ berichteten. Neben den zwei Impfungen sei auch ein Schnelltest bei dem Mann negativ gewesen. Dennoch hat ein PCR-Test ergeben, dass er hochansteckend sei. Doch damit nicht genug: Im Krankenhaus soll er Patienten angesteckt haben.

(Am besten Maske und Abstand bei Geimpften. Soll bei ungeimpften auch helfen, Oder eben 14 Tage nach jeder Impfung in Quarantäne stecken wie die Ungeimpften. Danach darf man in den Laden und zum Friseur.....sagt gerade der Herr Spahn.
Was daraus folgt, ist die ultinmative Spaltung der Gesellschaft in eine strikte 2-Klassengesellschaft.)
 
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#27
Gesundheitsminister kündigt an:

Deutsche Regierung lässt die Maske fallen: Freiheiten nur für Geimpfte
„Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne“, verkündete der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn zu Ostern in deutschen Medien.
Laut neuesten Forschungsergebnissen des Robert-Koch-Institus stellen geimpfte Personen weniger Gefahr dar als ungeimpfte, negativ getestete, symptomlose Menschen, die den Virus aber im Körper tragen. Aufgrund dieser Einschätzung verkündete der CDU-Politiker, dass – sobald die „dritte Welle“ gebrochen sei – völlig durchgeimpfte Menschen Privilegien bei ihren Grundfreiheiten bekommen würden.
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Corona-DDR naht
Der von vielen Kritikern befürchtete Weg in eine Gesundheits-Diktatur mit Impf-Pflicht, wird nun mit „Sieben-Meilen-Stiefel“ beschritten. Indes scheint die Bevölkerung der Bundesrepublik mit den autoritären Schritten der Regierung aber  großteils einverstanden zu sein. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der deutschen Presseagentur dpa sprachen sich 64 Prozent für ein Verbot von Auslandsreisen aus.
Oster-Impfpropaganda auch in Österreich
Zur Situation in Deutschland gibt es derzeit von der österreichischen Bundesregierung keine direkte Stellungnahme, jedoch kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Osterbotschaft an das Volk Lockerungen im Mai an – verbunden mit knallharter Impfpropaganda.
„Wann werde ich geimpft“, sei die häufigste Frage, die Sebastian Kurz gestellt werde. Das Ziel für April sei es „alle 65-Jährigen zu impfen“, so der Kanzler. Bis Juni wolle man die Impfung für alle Altersgruppen öffnen um im Sommer wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Als Voraussetzung für diese Normalität scheint im Unterton immer die Impfung mitzuschwingen.
Scharfe Kritik musste der Kanzler aus der Opposition einstecken. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl, seit jeher einer der schärfsten Kritiker des Kanzler, traute der vermeintlich frohen Botschaft nicht: „Man glaubt Ihnen nicht mehr, Herr Bundeskanzler. Sie haben den Bürgern schon vor dem letzten Osterfest Versprechungen gemacht, die Sie nicht einmal ansatzweise gehalten haben.“ Auch von Seiten der NEOS setzte es ähnliche Töne....

mehr > https://www.wochenblick.at/deutsche-regi...-geimpfte/
 
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#28
Weniger Einschränkungen für Geimpfte Zustimmung und Kritik für Spahns Pläne

Für vollständig Geimpfte soll nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Spahn die Test- und Quarantänepflicht zügig aufgehoben werden. Unterstützung kommt von SPD und Linken, Kritik von der AfD und Patientenschützern.
Weniger Einschränkungen für alle, die beide Impfdosen erhalten haben - für diese Pläne erhält Gesundheitsminister Spahn sowohl Zustimmung als auch harte Kritik. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach etwa unterstützt den Vorstoß. Es habe sich gezeigt, dass Geimpfte sich nur noch selten anstecken und sie, selbst wenn, wahrscheinlich nicht mehr ansteckend für andere seien, sagte Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Allerdings sollte das jeweils nur nach der zweiten Impfung gelten."
Auch Linksfraktionschef Dietmar Bartsch erklärte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Natürlich müssen, wenn die wissenschaftlichen Daten die Unbedenklichkeit bestätigen, Geimpfte alle Rechte wieder in Anspruch nehmen können." Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, schrieb auf Twitter von einer "Schönen Osteroffenbarung".

Kritik von Patientenschützern und AfD
Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alice Weidel, sprach dagegen bei Twitter von einer Impfpflicht durch die Hintertür. Weidel forderte stattdessen, "alle Grundrechtseinschränkungen unverzüglich für alle Bürger aufzuheben".
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisiert die Pläne Spahns als zu vage. "Die österliche Botschaft des Bundesgesundheitsministers von mehr Freiheiten löst sich bei genauem Hinschauen schnell in Rauch auf", sagte Vorstand Eugen Brysch. Unklar bleibe etwa, ab welchem Inzidenzwert die dritte Welle gebrochen sein solle, und mit welchem Ausweis eine Impfung dokumentiert werden könne. "Selbst für die 95 Prozent geimpften 900.000 Pflegeheimbewohner wird der Shutdown also weitergehen", fügte Brysch hinzu.

> https://www.tagesschau.de/inland/innenpo...t-105.html
 
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#29
Regierung will einheitliche Erleichterungen für Geimpfte

15.30 Uhr: Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wolle die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen, bekräftigte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin. Sie zitierte wörtlich eine entsprechende Bewertung des Robert Koch-Instituts: "Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen."
Die Ministeriumssprecherin sagte: "Deswegen ist die Folgerung daraus, dass Geimpfte dann auch so behandelt werden sollten wie negativ Getestete." Sie betonte, „dass es nicht um Privilegien oder Vorrechte geht, sondern darum, dass vollständig Geimpfte so behandelt werden wie negativ Getestete“. Weiter kündigte sie an, Geimpfte sollten dann weiter Maske tragen und Abstände einhalten. "Die Vorsichtsmaßnahmen - Abstandsregeln, AHA-Regeln - gelten weiterhin für alle."

> https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-News.html
 
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#30
Justizministerin:  Freiheiten für Geimpfte "logisch"
Stand: 07.04.2021 
Geimpfte stellen offenbar keine Gefahr mehr für andere dar, deshalb sollen sie wieder ohne Einschränkungen leben können. Das fordert Justizministerin Lambrecht. Unterstützung bekommt sie von Juristen.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht schließt sich Gesundheitsminister Jens Spahn an und plädiert dafür, gegen Corona Geimpfte mit Menschen gleichzustellen, die negativ auf das Virus getestet wurden. Das sei "ein logischer Schritt" angesichts der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, wonach von Geimpften kaum mehr ein Infektionsrisiko ausgeht, sagte Lambrecht.
Begründung für Einschränkung entfällt
Lambrecht führte in der "Bild"-Zeitung zur Begründung aus: "Wir leben in keinem Obrigkeitsstaat, der Grundrechte nach Belieben einschränken oder zurückgeben kann." Wenn von Geimpften keine höhere Gefahr für andere ausgehe als von negativ getesteten Personen, entfalle eine wichtige Begründung für die Einschränkung ihrer Grundrechte. Das müsse dann selbstverständlich berücksichtigt werden.
Aktuell gehe es laut der SPD-Politikerin darum, die dritte Welle der Pandemie zu brechen. Tests würden bei den kommenden Öffnungsschritten eine wichtige Rolle spielen, sagte Lambrecht: "Dann sollte auch die Impfung berücksichtigt werden."
Auch Spahn für Normalität für Geimpfte
Die Justizministerin folgt damit einer Argumentation von Gesundheitsminister Spahn. Er hatte am Wochenende angekündigt, entsprechende Erkenntnisse des Robert Koch-Instituts zur Infektiosität Geimpfter in Gespräche mit den Bundesländern einzubringen, die entsprechend ihre Corona-Verordnungen anpassen müssten. So könnten etwa die Test- und Quarantänepflicht aufgehoben werden. Unterstützung kommt auch von SPD, FDP und Linken - einzig die AfD ist dagegen.
Impfverweigerer müssen Konsequenzen tragen
Auch der Berliner Staatsrechtler Ulrich Battis teilt diese Ansicht. Er sagte im BR: "Wenn es in der Breite der Mediziner eine klare Position gibt, dann entfällt für die Gerichte und natürlich auch für den Staat ein Grund, die Grundrechte weiter zu beschränken." Man gäbe den Geimpften nicht mehr Rechte, diese bekämen lediglich ihre Rechte zurück. Er hält es für möglich, dass Geimpfte erfolgreich gegen eine weitere Einschränkung ihrer Grundrechte klagen. "Und bei den Nicht-Geimpften besteht eben noch die Gefahr der Ansteckung. Und deshalb ist das schon ein sachlicher Grund, warum sie länger warten müssen", führte Battis aus.

Menschen, die sich dauerhaft nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, nannte der Staatsrechtler "eine Gefahr für die Allgemeinheit". Wenn jemand aus persönlichen Gründen nicht geimpft werden wolle, dann sei das seine persönliche Entscheidung. Jener müsse aber auch die Folgen tragen, wie eine Beschränkung der Reisefreiheit und der persönlichen Grundrechte.

> https://www.tagesschau.de/inland/lambrec...e-103.html
 
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