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R-Wert
#1
Ach herrjeh, jetzt bricht auch noch die Reproduktionszahl R ein!
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Nicht, dass wir am Ende noch alle gesund bleiben...

[Bild: ElkOT7MXIAAeE6u?format=jpg&name=900x900]

Testen, Testen, Testen. Wär doch gelacht, wenn wir die Zahlen nicht wieder hoch bekommen

Bemerkung : aktuelle Neuinfektionen in China ( 1,4 Mrd Einwohner ) = 25 !!!
 
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#2
Erinnern wir uns doch mal kurz ans Frühjahr: Da hieß es, wenn der #R_Wert-Wert unter 1,00 sinkt, haben wir die Sache im Griff. Dann kam trotz einem R-Wert unter 1,00 der erste #Lockdown. Jetzt kommt trotz einem R-Wert unter 1,00 der zweite Lockdown... #Deutschland #Corona

[Bild: Elj1a6xWkAAGa5K?format=jpg&name=large]
 
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#3
7.21 Uhr: Heute meldete das RKI erstmals seit Wochen wieder einen R-Wert unter der kritischen Marke von 1,0. Das heißt: Das exponentielle Wachstum macht eine Pause, zehn Infizierte stecken weniger als zehn andere an. Die gesunkene Reproduktionszahl R macht Hoffnung auf einen positiven Corona-Trend. Aber sie ist nicht der einzige wichtige Faktor. Lesen Sie dazu: R-Wert fällt unter 1 – Kommt bald die Corona-Trendwende?

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-live.html
 
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#4
RKI zu Corona in Deutschland

Erneuter Rekordwert – 19.990 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 19.990 Fällen binnen eines Tages einen bisherigen Höchstwert erreicht.
Dies ging aus Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen hervor. Den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie hatte das RKI am vergangenen Samstag mit 19.059 Fällen gemeldet. Am Donnerstag vor einer Woche lag die Zahl bei 16.774.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 597.583 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 05. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 118 auf insgesamt 10.930. Das RKI schätzt, dass rund 391.600 Menschen inzwischen genesen sind.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht am Mittwoch bei 0,81 (Vortag: 0,94). Das heißt, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

https://www.welt.de/vermischtes/article2...ionen.html
 
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#5
Pandemie

Die gesunkene Reproduktionszahl R macht Hoffnung auf einen positiven Corona-Trend. Aber sie ist nicht der einzige wichtige Faktor.
Berlin. 
  • Das öffentliche Leben in Deutschland wurde teilweise heruntergefahren, die Corona-Fallzahlen liegen jedoch immer noch auf einem hohen Niveau
  • Die Reproduktionszahl ist wieder unter 1 gesunken – zeigt sich also eine Trendwende an?
  • Fakt ist: Durch die kalten Temperaturen übertragen sich Infektionen generell leichter
  • Wir zeigen, was die aktuellen Zahlen bedeuten und wie die aktuelle Corona-Lage in Deutschland ist
Ist das schon der erste Hoffnungsstreifen am Horizont? Am Dienstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) erstmals seit Wochen wieder einen R-Wert unter der kritischen Marke von 1,0. Das heißt: Das exponentielle Wachstum macht eine Pause, zehn Infizierte stecken weniger als zehn andere an.
Sollte sich daraus ein Trend entwickeln, wäre das ein erster Erfolg für die harten Corona-Maßnahmen der letzten Tage. Doch der R-Wert ist nicht der einzige Faktor, auf den die Kanzlerin und die Länderchefs schauen, wenn sie am 16. November darüber entscheiden, ob die aktuellen Lockdown-Regeln ausreichen. Welche Faktoren sind jetzt wichtig?
1. Corona-Pandemie: Das sagt der R-Wert aus
Der R-Wert: Die Reproduktionszahl macht Hoffnung. Der R-Wert lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,81). Wichtig zu wissen: Der R-Wert bildet nicht das aktuelle Infektionsgeschehen ab, sondern die Lage vor etwa eineinhalb Wochen.
Da bereits seit Mitte Oktober in den meisten Bundesländern wieder deutliche Einschränkungen galten, etwa bei Feiern und Veranstaltungen, ist es gut möglich, dass sich dies bereits beim R-Wert widerspiegelt. Daten des Corona-Monitors des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hatten gezeigt, dass sich die dafür Befragten schon in der vergangenen Woche vorsichtiger als noch zwei Wochen zuvor verhielten.
Auch das Sieben-Tage-R, das weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt, lag nach RKI-Schätzungen am Donnerstag bei 0,93 (Vortag: 0,92). Ob das Sinken der R-Werte in den vergangenen Tagen ein stabiler Trend oder eine Schwankung sei, könne man jedoch noch nicht sicher sagen, so RKI-Vizepräsident Lars Schaade. Um in eine kontrollierbare Lage zu kommen, müsse es Ziel sein, die Reproduktionszahl auf mindestens 0,7 zu senken.

2. Das sagt die Zahl der Neuinfektionen aus
Die Zahl der Neuinfektionen: Hier zeigt sich noch keine Entlastung. Innerhalb eines Tages wurden 17.214 neue Fälle gemeldet, die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 151 auf insgesamt 10 812 – der höchste Wert seit Anfang Mai. „Aktuell ist eine zunehmende Beschleunigung der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten“, heißt es im Lagebericht des RKI vom Dienstagabend.
Auch wenn der R-Wert sinke, führe die hohe Zahl der aktuell infizierten Personen weiterhin dazu, dass sich viele Menschen anstecken. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist zudem nur ein Teil der Wahrheit: Da die Testlabore zu 100 Prozent ausgelastet sind und Ärzte nur noch Menschen mit klarer Symptomatik testen sollen, bilden die aktuell gemeldeten Testergebnisse weiterhin nur einen Ausschnitt des Infektionsgeschehens ab.
Nebeneffekt: Durch die Beschränkung der Tests auf symptomatische Fälle hat sich der Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl der Tests laut RKI mittlerweile auf über fünf Prozent erhöht. 

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...fnung.html
 
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#6
Der meist unter 1 liegende R-Wert war in einschlägigen Propagandakreisen auch mal wichtig, solange er hoch war, aber seit er permanent meist unter 1 liegt, ist er für diese Bagage als Desinformationsmittel uninteressant

https://de.statista.com/statistik/daten/...utschland/
 
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#7
Corona-Zahlen des RKI

Täglicher R-Wert stimmt oft nicht

Der R-Wert gilt im Kampf gegen die Pandemie als entscheidend. Jetzt ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf Rekordniveau - laut RKI lag die Kennzahl dennoch oft unter 1. Wie kann das sein?
Von Dominik Lauck, tagesschau.de
Jeden Tag veröffentlicht das Robert Koch-Institut (RKI) einen Corona-Lagebericht. In der vergangenen Woche wurden da an mehreren Tagen hintereinander neue Rekordzahlen vermeldet. Am Donnerstag verzeichnete das RKI 19.990 Neuinfektionen, am Freitag stieg die Zahl erstmals über die 20.000er-Marke, am Samstag wurden gar 23.399 Fälle gemeldet und selbst die 16.017 Fälle tags darauf waren der höchste Sonntagswert.
Erstaunlicherweise lag jedoch der vom RKI verkündete R-Wert an vier Tagen in Folge unter 1. Dieser Reproduktionswert, auch R-Zahl genannt, gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person in einer bestimmten Zeiteinheit im Mittel ansteckt. Liegt der Wert über 1, dann steigt die Zahl der Neuinfektionen, die Krankheit breitet sich also weiter aus. Ist sie kleiner als 1, gibt es immer weniger Neuinfektionen, die Epidemie läuft also aus.

R-Werte im Nachhinein auf über 1 korrigiert
Doch zu früh gefreut, von einem Auslaufen kann nicht die Rede sein: Wer heute beim RKI auf die Sieben-Tage-R-Werte der vergangenen Wochen blickt, stellt fest, dass sie nun an jedem Tag über 1 liegen. Denn das RKI korrigierte die Werte im Nachhinein nach oben. Diese Aktualisierung wird aber nicht im Lagebericht oder per Pressemitteilung kommuniziert, sondern ist nur einer Excel-Tabelle auf der RKI-Homepage zu entnehmen.
"taz"-Redakteur Malte Kreutzfeld ist das aufgefallen. Er hat auf Twitter die ursprünglich gemeldeten und später aktualisierten Werte gegenübergestellt und festgestellt, dass die Abweichung beim R-Wert bis zu 0,21 Punkte betrug (1,38 statt 1,17 am 16. und 17. Oktober).
Dies macht einen enormen Unterschied, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende April erklärte: Damals rechnete sie vor, dass das Gesundheitssystem bei einem R-Wert von 1,1 innerhalb von sechs Monaten an seine Grenzen komme, bei einem R-Wert von 1,2 jedoch schon innerhalb von drei Monaten.

Korrektur wegen Meldeverzug
Laut RKI ist die nachträgliche Korrektur von R-Werten "aufgrund neu eingegangener Fallmeldungen" nichts ungewöhnliches. Der R-Wert sei nur eine Schätzung "unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs". Und genau dabei kam es offenbar in den vergangenen Wochen zu deutlichen Verzögerungen - vermutlich aufgrund der Überlastung des Gesundheitssystems, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Sonntag im Bericht aus Berlin eingeräumt hat.
Die nachträgliche Korrektur des R-Wertes "kann prinzipiell in beiden Richtungen geschehen", erklärte das RKI auf Anfrage von tagesschau.de. In den vergangenen vier Wochen habe er "meistens nach oben korrigiert werden" müssen , so dass "in der Tat eine gewisse Unterschätzung vorlag".

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/r...i-101.html

(braucht es da jetzt schon einen "Faktenfinder"?)
 
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#8
Covid-19 und die wundersame Reproduktionszahl des RKI

21. November 2020 Stefan Homburg
Warum das Robert-Koch-Institut bei der Berechnung der Infektionsentwicklung danebenliegt. Und wie es an sozialmedizinischen Herausforderungen scheitert

Am 15. April 2020 beschloss die Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, den im März verhängten Lockdown auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Am selben Tag erschien im Epidemiologischen Bulletin 17/2020 des Robert-Koch-Instituts (RKI), das im Vergleich zu den Situationsberichten weniger Beachtung findet, eine bemerkenswerte Grafik:...

mehr: https://www.heise.de/tp/features/Covid-1...60610.html
 
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#9
[Bild: Eyb-zAHXIAEJTDg?format=jpg&name=900x900]
 
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