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Die Lösung - Weltweiter Krieg gegen den IS
#1
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/us...04183.html

Brüssel, Paris, Nizza Ochsenfurt ....

Zitat:Aufgeschreckt von Attacken in den USA und Europa peilt die Anti-IS-Koalition eine Ausweitung der Militär-Kampagne an. Den IS nur in Syrien und dem Irak zu bekämpfen reiche nicht mehr aus.

Die USA wollen den Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) in den kommenden Monaten erheblich ausweiten. Auf einer internationalen Konferenz der sogenannten Anti-IS-Koalition von 66 Ländern in Washington forderte die US-Regierung dafür mehr Unterstützung der Partner ein.

"Die Islamisten nur in Syrien und dem Irak zu schlagen, ist nicht effizient", sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter, "denn die Bewegung hat sich bereits wie Krebs-Metastasen weltweit verbreitet". Die Partner stimmte er auf einen langen Kampf ein. "Selbst wenn wir im Irak gewinnen, ist noch sehr viel zu tun", sagte Carter.

Auch Außenminister John Kerry forderte einen Strategiewechsel. Zwar mache die Koalition, die lokale Kräfte wie die Kurden im Irak mit Luftschlägen unterstützt, im Irak gute Fortschritte. Selbst bei neuen Erfolgen wie der Einnahme der Islamisten-Hochburg Mossul bleibe die Organisation IS aber brandgefährlich, warnte Kerry.

Kurswechsel als Reaktion auf aktuelle Attacken

Mit dem Kurswechsel reagieren die USA auf die aktuellen Attacken in den USA und Europa, die zwar nicht aus Syrien oder dem Irak gesteuert, wohl aber durch die IS-Propaganda inspiriert wurden. Kerry nannte als Beispiel auch die Axt-Attacke eines jungen Flüchtlings in einem Regionalzug bei Würzburg vor einigen Tagen.

Auch den Anschlag in Nizza sieht Kerry als eine solche IS-Attacke. "Niemand sollte so tun, als ob diese schrecklichen Ereignisse - dass sich einer in den Lastwagen setzt und in eine Menschenmenge rast oder rausgeht und um sich schießt - vorbei sein werden, wenn der IS aus Mossul vertrieben ist", mahnte er die Partner der Koalition.

Die Konferenz zeigte, wie sehr die Attacken fernab von Syrien und dem Irak die Koalition aufgeschreckt haben. "Der IS ist klug genug um sich zu ändern", warnte Kerry. Vom Pseudo-Staat im Nahen Osten wandele sich die Organisation zu zu einem globalen Netzwerk, dessen einziges Ziel es ist, möglichst viele Leute umzubringen".

Geheimdienste warnen seit Monaten vor diesem Phänomen. Demnach sucht der IS wie ein Franchise-Unternehmen mit seiner professionellen Propaganda über das Internet weltweit nach Einzeltätern, die dann in den USA oder Europa mit einfachen Mitteln Anschläge begehen.

Verdächtige selbst mit modernsten Methoden kaum zu entdecken

Für die Sicherheitsbehörden sind die Turbo-Radikalisierungen ein Problem: Anders als die Dschihad-Touristen des IS, die teilweise in Syrien und dem Irak ausgebildet worden waren, sind solche Verdächtige selbst mit modernsten Überwachungs-Methoden kaum vor den Taten zu entdecken, warnen die Analysten.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier schloss sich der Warnung der USA an. "Seit der IS militärisch unter Druck geraten ist, haben terroristische Anschläge offenbar stärkeres Gewicht in der Strategie", sagte der SPD-Politiker in Washington. Deshalb müsse man sich sowohl auf den militärischen Kampf gegen den IS als auch auf den Schutz der eigenen Bevölkerung konzentrieren.

In Washington präsentierten die USA konkrete Vorschläge für die neue Kriegs-Phase. Zum einen müsse die Koalition auch andere Stützpunkte des IS wie in Libyen oder im Osten Afghanistans ins Visier nehmen. Bereits jetzt attackieren die USA dort IS-Lager.

Eine Militär-Kampagne wie im Nahen Osten aber würde Zusagen der Koalition nötig machen. "Wir müssen alle mehr tun", mahnte Verteidigungsminister Carter.

Zudem forderten Kerry und Carter, die Partner müssten beim Informationsaustausch der Geheimdienste besser werden. "Wir müssen intervenieren bevor sie zuschlagen können", so Kerry, "dazu müssen wir endlich die strukturellen und bürokratischen Sperren durchbrechen".

Das Treffen der Koalition könnte einen Wendepunkt beim Kampf gegen den IS darstellen. Verteidigungsminister Carter sagte, er und seine Kollegen hätten auf ihrem separaten Treffen bereits erste Entscheidungen gefällt. Details aber könne er nicht öffentlich diskutieren.
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#2
"Außenminister Frank-Walter Steinmeier schloss sich der Warnung der USA an. "Seit der IS militärisch unter Druck geraten ist, haben terroristische Anschläge offenbar stärkeres Gewicht in der Strategie", sagte der SPD-Politiker in Washington. Deshalb müsse man sich sowohl auf den militärischen Kampf gegen den IS als auch auf den Schutz der eigenen Bevölkerung konzentrieren.


In Washington präsentierten die USA konkrete Vorschläge für die neue Kriegs-Phase. Zum einen müsse die Koalition auch andere Stützpunkte des IS wie in Libyen oder im Osten Afghanistans ins Visier nehmen. Bereits jetzt attackieren die USA dort IS-Lager."

damit haben sie sich schon verraten, Steinmeier, dieser US-Vassall, Stellt gleich mal den millitärischen Kampf vor den Schutz der Bevölkerung.Eigentlich ist schon längst klar, wessen Ausgeburt der Hölle dieser IS ist.
Eine vom Westen aufgebaute und unterstützte Söldnertruppe, die die Drecksarbeit in Syrien und anderen Zielen in dieser Region verrichten soll.
Es geht ihnen weiterhin um die Verwirklichung ihrer "Regime-Change" Pläne. Durch den IS werden diese Kriegspläne gerechtfertigt.

Der IS ist doch gar nicht das eigentliche Ziel dieser Psychophaten

vom sabbernden Speichel, dem transatlantischen Sprachrohr, von wem auch sonst.

Die VSA und ihre Vasallen (Frankreich verkauft sich gut, ein paar "Terroranschläge" im Land und schon wird aus einem Massaker an Zivilisten ein gerechter Krieg)

Für deren Pläne sterben Menschen auf beiden Seiten, Das muss gestoppt werden
Antworten
#3
(21.07.2016, 22:21)Haifisch schrieb: ..
Der IS ist doch gar nicht das eigentliche Ziel dieser Psychophaten
..

Nein natürlich nicht.
Der ist nur dazu da uns unendlich viel Angst zu machen, und damit wir einen Grund haben uns weiter im großen Stil
abzumetzeln.

Ausserdem, wer hat Ihn den erfunden ? siehe auch hier im Forum: http://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=292

weltweiter Krieg gegen den IS (Russland ist ja erstmal ausgefallen):

Was bedeutet das ?

-> weltweiter Ausnahme-Zustand
-> eine Führung die das sagen hat (Wer wird das wohl sein?)
-> Kriegsrecht ?

"The Show must go on " bzw. "The business must go in"


und last mich raten: Im August gehts los !

Passend dazu: Neues von Komikertruppe aus Berlin





* Wir leisten unseren Beitrag !
* Wir haben keine eigene Erkenntnisse !

RT deutsch

Terror weltweit: Die Stunde der Psychopathen

Zitat: Am Dienstag bombardierten französische Flugzeuge Orte in Syrien. Dabei starben mindestens 120 Menschen. Zuvor hatte der französische Präsident gedroht, die Miliz Islamischer Staat in Syrien anzugreifen. Anlass: Ein französischer Bürger ermordete am Donnerstag bei einem Amoklauf 84 Menschen. Er ist nicht der einzige, der seinen erweiterten Selbstmord politisch aufwertet.

von Malte Daniljuk

Anfang Mai stach ein 27-Jähriger Mann in der S-Bahn bei Gräfing in Bayern auf mehrere Menschen ein. Eines der Opfer starb nach dem Angriff. Der Täter war barfuß unterwegs und kam direkt aus der Psychatrie. Er rief wohl auch etwas, das wie „Allahu Akbar“ klang.

In Würzburg ging ein 17-Jähriger am Montag mit einer Axt auf Fahrgäste in einem Regionalzug los. Er griff eine aus Hongkong stammende chinesische Familie an. Angeblich hatte er zuvor eine Videobotschaft aufgenommen, in der sich als Kämpfer des Terrormiliz Islamischer Staat bezeichnet.

Weniger Glück hatten Gäste in einem Nachtclub in den USA. Aufgrund der laxen Waffengesetze kam der Täter hier mit einem Sturmgewehr. Der 29-Jährige erschoss im Pulse-Club 49 Menschen. In dem Lokal hatte er selbst in den letzten Jahren häufig Kontakte zu Männern gesucht.

Aber es braucht nicht immer Schusswaffen, um Menschen zu töten: Am vergangenen Donnerstag fuhr ein 31-Jähriger mit einem Kühl-LKW auf die Promenade von Nizza und tötete dort 84 Menschen. Der Täter war, Angaben seiner Familie zufolge, seit Jahren psychisch auffällig.

Aber auch in Europa kann das anders gehen: Genau vor fünf Jahren ermordete ein damals 32-Jähriger mit einer selbst gebauten Bombe und mehreren Schusswaffen in Norwegen 77 Menschen. Er behauptete Teil einer weltweit agierenden Terrororganisation zu sein.

In den anderen aufgezählten Fällen stellte der Täter oder die Medien eine Verbindung zum „Islamischen Staat“ her. In keinem Fall konnte irgendein direkter Kontakt nachgewiesen werden. Aus kriminalistischer Sicht handelt es sich in beinahe allen diesen Fällen um einen „erweiterten Suizid“.

Die Gemeinsamkeiten dieser Fälle sind schnell aufgezählt: Wie immer bei Amokläufen handelt es sich bei den Tätern um Männer im jugendlichen oder mittleren Alter, die sozial isoliert sind und teilweise vorher durch psychische Probleme aufgefallen waren.

Aber anders als bei unzähligen Schulmassakern gilt neuerdings all das als „Terror“ und als willkommener Anlass, damit Politiker und Sicherheitsbehörden „mehr Befugnisse“ herbeischreien können. Das französische Parlament verhängte für ein weiteres halbes Jahr einen Ausnahmezustand.

Wie heute bekannt wird, ließ Präsident Hollande in den letzten Tagen Zivilisten in Syrien bombardieren. Am Dienstag starben mehr als 120 Zivilisten nahe der Grenze zur Türkei bei französischen Luftangriffen.
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