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Wo ist die Grippe hin?
#21
Neue Erkenntnisse zu Covid-19 und Grippe im Vergleich

29. Dezember 2020 Klaus-Dieter Kolenda

Studie aus Frankreich über klinische Befunde und Letalität mit alarmierenden Ergebnissen, vor allem in Bezug auf Kinder und Jugendliche
Kürzlich habe ich in Telepolis eine Mitte Dezember in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte retrospektive Kohortenstudie aus des USA vorgestellt (Letalität bei Covid-19 fünfmal höher als bei saisonaler Grippe), in der bei stationären Patienten mit Covid-19 und saisonaler Influenza klinische Befunde und die Letalität beider Erkrankungen verglichen wurden. Dabei fand sich bei Covid-19 unter anderem ein fünffach höheres Sterberisiko, eine vierfach größere Häufigkeit des Einsatzes von mechanischem Beatmungsgerät und eine 2,4-fach häufigere Aufnahme der Patienten auf die Intensivstation als bei saisonaler Influenza.
Eine ähnlich angelegte landesweite Studie über klinische Befunde und Letalität bei stationären Patienten in Frankreich, die mit Covid-19 oder saisonaler Influenza ins Krankenhaus eingewiesen worden waren, wurde am 17.12.2020 in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet - Respiratory Diseases veröffentlicht, über die ich in diesem Nachtrag berichten möchte.....

https://www.heise.de/tp/features/Neue-Er...00531.html

einige Kommentare:

Früher lief alles unter "Grippe", was...
grippeähnliche Symptome verursachte. Bei weitem wurde nicht überall der tatsächliche Erreger ermittelt.
Und heute haben wir einen PCR-Test, der nicht zur klinischen Diagnose von Infektionen geeignet ist und dafür auch nicht vorgesehen/zugelassen war.
Wer das nicht anerkennt, beteiligt sich mit solchen Vergleichen, wie im Text dargestellt, auch nur am mathematischen Clusterfuck am Ende der mangelhaften Legitimation-Lügen-Spirale.
Für alle Anhänger des Postfaktischen: Ioannidis fasst es zusammen: The media and social Media took control of science...
https://www.youtube.com/watch?v=-IHOnouFlno

Das stinkt doch
nach einer Auftragsarbeit von Wissenschaftshuren.
Es braucht halt Argumente, um auch Kinder und Jugendliche mit hastig zusammengebrauten und durchgwunkenen mRNA-Plörre zu impfen.

Neue Erkenntnisse zur Covid-19-Impfung
Die Berliner Zeitung meldet
"Ruhe am Berliner Impfzentrum"
sowie
"Gähnende Leere vor der Arena (Treptow)"
Nur in den Pflegeheimen läuft es einigermaßen wie erhofft. Freiwillig geht in Berlin derzeit kaum jemand zur Impfung.
Zwischenfazit: It ain't over till its over. Wir werden noch viele Artikel zum Thema zu lesen bekommen. Und viel diskutieren. Ich danke schon mal allen, die halbwegs konstruktiv gepostet haben, für die vielen interessanten Aspekte.

Querdenker-Volkssturm
Ist schon geil, wie die Querdenker-Idioten der Rechten in den letzten 2 Wochen mit hysterischen Anfällen angesichts des eigenen Scheiterns auf Fakten reagieren.
Selbst das Autorenkollektiv der Bhakdi-Faktenleugner schafft es nur noch zu Artikeln mit einer Halbwertzeit von wenigen Stunden.
Der im Frühjahr von der AfD erhoffte "Querdenker-Volkssturm" auf das "Merkel-Regime" ist auf von Ballweg zusammengekarrte Kleingrüppchen aus ganz Deutschland geschrumpft.
Jetzt bleibt der TP-Querdenker-Sekte nur noch das letzte Gefecht: Längst widerlegten Unsinn aus der Mottenkiste kramen und ihrer Wut freien Lauf lassen.
Bis Ende der Woche werden mehr Menschen mit "toxischem", ungetestetem, tödlichem (usw) Vakzin geimpft worden sein als je an Querdenker-Aufmärschen teilgenommen haben.
Freiwillig, Herr Stephan Schleim....
Es gibt für normale Menschen also mindestens 2 gute Gründe, dieses Jahr mal einen guten Silvestersekt zu kaufen.

Wie sieht es denn in Deutschland aus?
Der Autor erwähnt Studien aus Frankreich und den USA, doch wie sieht es eigentlich in Deutschland aus? Die Initiative für Qualitätsmedizin hat für Deutschland 2020 eine geringere Zahl an schweren Atemwegserkrankungen gegenüber 2019 festgestellt. Die Sterblichkeit bei einer schweren Atemwegserkrankung war mit 19.9% bei Corona-infizierten war leicht erhöht gegenüber anderen schweren Atemwegsinfekten 13.1%. Also COVID-19 ist schon schwerer als andere Atemwegserkrankungen, aber der Anstieg ist nicht dramatisch. Die Krankenhaussterblichkeit war auch nur geringfügig 2020 auf 2.5% angestiegen gegenüber 2.2% im Vorjahr. Insgesamt sind dieses Jahr sogar weniger Leute im Krankenhaus und auch insgesamt in Deutschland als 2019 gestorben.
Quelle:
https://www.initiative-qualitaetsmedizin...9-pandemie
Da kommen mir folgende Gedanken:
1. Es wurden aufgrund von Corona die Hygiene-Maßnahmen in den Krankenhäusern hochgefahren. Wir haben jedes Jahr in Deutschland bis zu 20.000 Tote durch Infektionen im Krankenhaus. Haben die besseren Hygiene-Maßnahmen zu weniger Toten insgesamt geführt, trotz der (leicht) erhöhten Sterblichkeit bei COVID-19?
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Bis...03976.html
2. In Deutschland werden zu viele Operationen durchgeführt. Aufgrund der Corona-Lage wurde die Anzahl der Operationen reduziert. Kann es sein, dass die Anzahl der Toten weiter reduziert wurde, da unnötige Operationen vermieden wurden?
https://www.aerzteblatt.de/archiv/102971...rnberatung
3. Wenn 1. und 2. stimmt, hätte man die Corona-Lage einfach auch in den Griff bekommen mit besseren Hygienemaßnahmen in den Krankenhäusern und besserer Personalausstattung, um diese Ziele zu erreichen? Könnten wir nicht auch ohne Corona jedes Jahr Zehntausende von Toten vermeiden, indem die Hygiene verbessert wird und unnötige Operationen vermieden werden?
4. Diese Daten sind öffentlich einsehbar und damit auch für die Bundes- und Landesregierungen und von der ersten Welle hätte man im Sommer auch genügend Daten hierzu gehabt. Hätte man möglicherweise also durch bessere Hygienemaßnahmen, Veränderungen der Anreize der Kliniken für Operationen und besserer Personalausstattung der Kliniken sich so auf die nächste Coronawelle vorbereiten können, dass möglicherweise kein Lockdown notwendig gewesen wäre?

Wie kommt das Virus vermehrt in die Altenheime?
Das ist doch die eigentliche Frage, vor allem da wohl (statistisch) niemand gestorben wäre, hätte man die Alten ein wenig geschützt.
Wo sind die FFP2 Masken für die Heime? 10 Monate Corona und das BGes hat es immer noch nicht geschafft die paar Masken aufzutreiben?
Anekdotische Evidenz: Weihnachten habe ich einen Verwandten im Altenheim besucht, er hatte immer noch die völligst versiffte chirurgische Maske aus dem Frühjahr in Gebrauch, als die ihm auf den Boden fiel, habe ich mich nicht getraut die aufzuheben. Beim Eingang gab's allerlei Zettel zu Corona - aber jeder kann rein und raus, hätte auch mit Fieber und Hustenanfällen über die Flure laufen können. Das Heim ist übrigens bei jeder kleineren Grippewelle in der Umgebung komplett zu und alles in allem eigentlich ganz gut im Vergleich zu dem was man so hört.
Wenn aber, wie aus meiner Erfahrung die Alten vor Grippe geschützt werden, vor Corona aber nicht, erklärt sich die erhöhte Sterblichkeit bei hospitalisierten Fällen, wie im Artikel beschrieben.
Man könnte doch glatt das Gefühl haben Infektionen bei älteren sind ganz recht so.
 
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#22
The Great 2020 Seasonal Flu/Influenza Disappearing Act
Claiming “lockdowns stopped flu in its tracks, (outbreaks) plummet(ting) by 98% in the United States” ignored that what’s called covid is seasonal influenza...
 
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#23
Kurz-Zusammenfassung eines Gesprächs gestern abend:
Ist dir schon aufgefallen, dass es so gut wie keine Grippe mehr gibt?
- Ja klar, das liegt ja auch daran, weil sich die Leute im Rahmen der Corona-Maßnahmen weniger treffen, Masken aufziehen, sich die Hände waschen usw., also vorsichtiger sind. Ist doch ein schöner Nebeneffekt, nicht wahr?
Ja, natürlich ist das gut. Aber statt der Grippe-Toten haben wir jetzt die Corona-Toten, quasi als Ersatz....
- Ja klar, das liegt ja auch daran, dassl sich die Leute nicht an die Corona-Maßnahmen halten, sich immer noch rudelweise treffen, keine Masken aufziehen, sich nicht die Hände waschen usw., also leider nicht vorsichtiger sind.

Unter den zu untersuchenden Gesundheitsphänomenen geht es somit nicht nur um Virenbelastung, nicht nur um Depressionen, Angst, familiären Stress, sondern auch um Schizophrenie und anderen Wahnsinn. Das nimmt alles zu.
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#24
Die Gespensterepidemie im Dezember 2020
von Thomas Hoof:
Man mag es nicht glauben, aber das Influenza-Virus, das uns seit mindestens 120 Jahren als Russische, Spanische, Asiatische Grippe heimsucht, hat das Jahr 2020 nur kurz überlebt. In der 13. Kalenderwoche – Corona hatte gerade begonnen, die Titelblätter zu füllen – war es nicht nur medial, sondern tatsächlich auch epidemologisch vom Erdboden getilgt.

Wer‘s nicht glaubt…: bitte sehr:
https://blog.manuscriptum.de/verlegerblo...mber-2020/
 
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#25
(01.01.2021, 17:01)A.Hauß schrieb: Kurz-Zusammenfassung eines Gesprächs gestern abend:
Ist dir schon aufgefallen, dass es so gut wie keine Grippe mehr gibt?
- Ja klar, das liegt ja auch daran, weil sich die Leute im Rahmen der Corona-Maßnahmen weniger treffen, Masken aufziehen, sich die Hände waschen usw., also vorsichtiger sind. Ist doch ein schöner Nebeneffekt, nicht wahr?
Ja, natürlich ist das gut. Aber statt der Grippe-Toten haben wir jetzt die Corona-Toten, quasi als Ersatz....
- Ja klar, das liegt ja auch daran, dassl sich die Leute nicht an die Corona-Maßnahmen halten, sich immer noch rudelweise  treffen, keine Masken aufziehen, sich nicht  die Hände waschen usw., also leider nicht  vorsichtiger sind.

Unter den zu untersuchenden Gesundheitsphänomenen  geht es somit nicht nur um Virenbelastung, nicht nur um Depressionen, Angst,  familiären Stress, sondern auch um Schizophrenie und anderen Wahnsinn. Das nimmt alles zu.


Die Grippe hat in normalen Jahren eine Reproduktionszahl von ziemlich genau 1. Das erkennt man daran, dass die Grippewellen von Jahr zu Jahr ungefähr gleich groß sind. (Faktor 2 hin oder her ist nicht relevant.)
Das liegt daran, dass die meisten Menschen schon eine erworbene Immunität durch eine frühere Infektion haben, die dann eine Weile (mehrere Jahre oder so) anhält.

Diesen Zustand der langfristigen Reproduktionszahl = 1 nennt man endemisch. Das ist die saisonale Grippe nunmal. Vielleicht kommt mal irgendwann ein Stamm der Influenzaviren, gegen die die erworbene Immunität nicht hilft, dann wird die Reproduktionszahl auch über 1 liegen und damit wird dieses Grippe epidemisch und potentiell pandemisch.

Konkret wird das für Grippe (und andere endemische Atemwegsviren) so aussehen, dass in der wärmeren Jahreszeit R etwas unter 1 liegt, die Viren zirkulieren dann auf niedrigem Niveau ("Sommergrippe"). In der kälteren Jahreshälfte liegt R dann etwas über 1, was dann nach ein paar Monaten (meist im Februar oder März soweit) zu einem Anstieg und damit der sogenannten Grippewelle führt.

Mit Abstandhalten und Maskentragen und ohne Großveranstaltungen ist die Reproduktion deutlich eingeschränkt. Im Sommer liegt R so stark unter 1, dass die Grippe praktisch verschwindet, und in der kalten Jahreszeit wenn sie gerade 1 erreicht oder so in etwa, dann bleibt sie in dem Zustand des "praktisch verschwunden".

Soweit logisch.
Wie sollte sich die Grippe denn sonst verhalten? Huh


Im Unterschied dazu reichen bei SARS-CoV-2 die Immunität plus eventuelle Kreuzimmunität von anderen Coronaviren nicht aus, die Ausbreitung einzudämmen. Wenn im Winter und ohne Eindämmungmaßnahmen bei 3 liegen würde, und lasche Maßnahmen (beispielsweise AHA-Regeln, aber Schulen bleiben offen) halbieren die nur, dann bleibt R=1,5 übrig, und das ist exponentielle Zunahme ungefähr auf dem Niveau, wie man sie zu der Jahreszeit vielleicht bei der Grippe hätte.

Klar, dass man dann noch mehr Vorsicht bräuchte, damit die Auswirkungen unter der der saisonalen Grippe bleiben.
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#26
Die Abschaffung der Grippe
Laut WHO und RKI ist die Influenza in der ganzen Welt so gut wie ausgerottet — offenbar werden die Krankheitsfälle grundsätzlich Corona angerechnet.
14.01.2021 von Jens Bernert
 
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#27
Die Abschaffung der Grippe http://blauerbote.com/2021/01/14/die-abs...er-grippe/
 
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#28
[Bild: EuBKqFtXAAEoa3U?format=jpg&name=medium]
 
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#29
peymani: Corona sei Dank: Hurra, wir haben die Grippe besiegt!

".... Und nun? Ganze 400 Fälle wurden in der aktuellen Saison bisher bei uns gemessen, wo sonst Tausende Schwerkranke die Intensivstationen bevölkern. Natürlich haben die Wahrheitshüter auch dafür eine Antwort parat: Dies sei das Resultat der Corona-Maßnahmen. Nur seltsam, dass diese bei allen Atemwegsinfektionen zu wirken scheinen, außer bei Covid-19. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Grippe nur deswegen fast ausgerottet ist, weil sie nun im Gewand von SARS-CoV-2 daherkommt. Wo früher der Hausarzt ein paar Medikamente zur Linderung sowie Bettruhe verordnete, gibt es heute einen Eintrag in die Statistik – und das für Millionen von Menschen, die nicht einmal krank sind. Es erscheint keinesfalls verwegen, von den vielen Corona-Opfern mindestens mal die durchschnittliche Zahl der Grippetoten der letzten Jahre abzuziehen, dazu die Zahl all jener mit Vorerkrankungen. Ob „mit“ oder „an“, würde gar keine Rolle mehr spielen. Viel bleibt dann nämlich nicht mehr – die dreizehnte Nachkommestelle müsste her, um noch irgendetwas statistisch Messbares zu erzeugen."
 
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#30
Kein einziger Grippefall (!) im Landkreis Fulda, dafür Corona. Für ein realistisches Bild hätte man auf Corona UND Influenza testen müssen. So bleibt der Zweifel.

[Bild: Eu7dpZUXUAEvlOU?format=jpg&name=900x900]
 
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