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Wo ist die Grippe hin?
#11
Die Grippe ist von uns gegangen! Und nun gehen noch allen anderen Akute Atemwegserkrankungen (ARE) von dannen! Wir werden sie vermessen!

Es lebe Corona!

[Bild: EnI89FDXcAc7Zze?format=png&name=900x900]
 
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#12
(19.11.2020, 07:05)Rundumblick schrieb: Die Grippe ist von uns gegangen! Und nun gehen noch allen anderen Akute Atemwegserkrankungen (ARE) von dannen! Wir werden sie vermessen!

Es lebe Corona!

[Bild: EnI89FDXcAc7Zze?format=png&name=900x900]

Hier eine Sicherung von GrippeWeb, einem Projekt des Robert Koch-Instituts

https://archive.vn/biaYl
https://archive.vn/DKLlq



und noch etwas Framing vom MDR zum Corona-Wahn
https://archive.vn/Xkm00#selection-1601.0-1601.54

"Zum Gegenprotest kamen laut Polizei rund 500 Menschen."

da jedoch die 15 Faschisten von der Antifa ein zu armselig Häufchen (Bild zeigt Blick auf Trafohaus am Hallmarkt, wo füher die Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung die Kundgebungen abnahmen)
[Bild: IMG-20201116-WA0071.jpg]
zeigt man ein Foto der Corona-Kritiker (Bild zeigt Blick auf den Hallmarkt)
[Bild: 8b45eee6643a0d4617fa8cee693237f9584212fe.webp]
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#13
RKI Influenza-Sentinel:

Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 46. KW 2020 in insgesamt 17 (25 %) der 67 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter 14 (44 %) Proben mit Rhinoviren und vier (6 %) Proben mit SARS-CoV-2. Influenzaviren wurden nicht nachgewiesen. Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist keine robuste Einschätzung zu derzeit eventuell noch zirkulierenden Viren möglich. Für die 46. Meldewoche (MW) 2020 wurden nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) bislang 15 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt (Datenstand: 17.11.2020).
Weitere Informationen zur Influenzasaison 2020/21
Im europäischen Influenzanetzwerk berichteten 25 Länder (darunter Deutschland) für die 45. KW 2020 eine Influenza-Aktivität unterhalb des nationalen Schwellenwertes, drei Länder berichteten über eine niedrige klinische Influenza-Aktivität. Für die 45. KW 2020 wurden in keiner von 615 Sentinelproben Influenzaviren detektiert. Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.flunewseurope.org/. Auch weltweit wurde über eine Influenza-Aktivität unterhalb des für diese Jahreszeit üblichen Niveaus berichtet, trotz fortgesetzter oder sogar verstärkter Testungen auf Influenzaviren. Weitere Informationen sind abrufbar unter: https://www.who.int/publications/m/item/...date-n-380.
flunewseurope:
Weekly influenza overview
Week 45/2020 (2–8 November 2020)
Influenza activity remained at interseasonal levels.
No influenza viruses were detected in specimens from persons with respiratory illness presenting to primary medical care sentinel sites.
Influenza viruses were detected sporadically from non-sentinel sources (such as hospitals, schools, primary care facilities not involved in sentinel surveillance, or nursing homes and other institutions). Both influenza type A and type B viruses were detected.
There were no hospitalized laboratory-confirmed influenza cases reported for week 45/2020.
The novel coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic has affected healthcare presentations and testing capacities of countries and areas in the Region, which negatively impacted reporting of influenza epidemiologic and virologic data during the 2019-2020 season. It is not unusual for influenza activity to be low at this time of year. However, as the COVID-19 pandemic continues, the influenza data presented needs to be interpreted with caution, notably in terms of seasonal patterns.

Auf Deutsch:
1. Die Grippesaison 2020/21 beginnt offenbar eher spät, und/oder die dominanten Stämme sind nicht besonders virulent, aber die jahreszeitübliche Diversität an Grippeviren ist in Umlauf.
2. Die aufgrund von Covid-19 verbesserte Hygienesituation verringert vermutlich auch die Ausbreitung von Grippe, aber
3. man weiß das nicht wirklich, weil zu viele Ressourcen vom Grippemonitoring zu Covid-19-related-stuff verlegt wurden, und das Sentinelsystem in der BRD nur so 5 Dutzend Proben pro Woche auswertet, und in der gesamten EU grad mal gut 600.
 
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#14
Prof.Dr.Stefan Hockertz@PHockertz1h
https://influenza.rki.de/?fbclid=IwAR2bWpUKQ_f9vtU1Ygcyxbu5OGRjKORqL14mO9i1IDyhCIm1V-quM8utMhg
Ich bin total begeistert. Ein Wunder!!! Seit vielen Jahrzehnten fällt die herbstliche Influenzawelle aus. TOLL. Eine wissenschaftliche Sensation. Oder??????????
 
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#15
Spahn zu AHA-Regeln: Grippe ist nicht einfach so, sondern "begründet verschwunden"
(.....)
Spahns Optimismus wird auch aus der Tatsache genährt, dass die Ärzteschaft auch in der Lage sei, "20 Millionen Menschen gegen Grippe zu impfen".
Zu diesem Thema äußerte sich der CDU-Politiker zuletzt auch bei einem "virtuellen Bürgerdialog" aus Düsseldorf gemeinsam mit NRW-Landesvater Armin Laschet.
Nach eigener Aussage fand er dabei insbesondere eine Frage "ganz spannend". Ein Bürger erkundigte sich während der Fragerunde danach, warum man überhaupt keine Grippe mehr sehe.
Laut Spahn ist diese nicht einfach verschwunden. Es seien u.a. die Corona-Maßnahmen, die dem Grippevirus den Garaus gemacht hätten.
"Die (Grippe) ist nicht auf einmal verschwunden, sondern die ist begründet verschwunden", erklärte Spahn und hielt dabei eine Corona-Schutzmaske in die Höhe.
Dann ergänzte er:
"Da, wo wir uns schützen, aufeinander aufpassen, AHA-Regeln, vor allem eben auch mit den Alltagsmasken oder den Schutzmasken, da hat auch das Grippevirus keine Chance mehr."
Hinzu kommen laut Spahn Impfungen in nie gekanntem Ausmaß.
"Wir haben wahrscheinlich so viele Grippeimpfungen dieses Jahr wie noch nie zuvor in der Geschichte Deutschlands, und deswegen, weil die Frage so ein bisschen ist, ich verstehe gar nicht, wo die Grippe hin ist, die haben wir bis hin jedenfalls gemeinsam, aufeinander aufgepasst, dass die sich gar nicht gut ausbreiten kann. Das ist ja erst einmal auch ein gutes Signal zu sehen, es hilft", erklärte Spahn bei der via Facebook übertragenen Bürgerstunde.....

https://de.rt.com/inland/109927-spahn-zu...schwunden/
 
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#16
Apropos Realität, ich habe da ein kleines Logikproblem. Es betrifft die weitere, auch durch Lockdowns und Wasserwerfer gegen Demonstranten nicht gebremste, Ausbreitung des Corona-Virus bei gleichzeitigem Verschwinden der Influenza.
Komischerweise wird die recht hochansteckende Grippe nämlich angeblich durch die klugen Entscheidungen der Regierung und die brav Masken tragenden Bürger fast ausgerottet, während das sich recht zäh verbreitende Coronavirus sich selbst bei härtesten Einschränkungen, angeblich allein durch "unverantwortliche Spinner", fast ungebremst ausbreitet. Den Widerspruch kann auch keiner logisch erklären, denn wenn die Leute sich alle brav dran halten, so dass sogar die Grippe vor den braven Bürgern kapituliert, wieso kann sich dann Corona trotzdem weiter verbreiten, und wenn sich zu wenige daran halten und sich deshalb Corona weiter verbreitet, warum kapituliert dann die Grippe, obwohl es doch wegen Unverantwortlichkeit Einiger an Schutz vor Infektion mangelt? Und das, obwohl Grippe sogar über Schmierinfektion verbreitet werden kann? Ein Wunder? Oder haben die Viren eine gewisse selektierende Intelligenz? Denn offensichtlich sind Demonstrationen von Regierungsgegnern superspreadende potentielle Massenmörderversammlungen, die brutalstmöglich auseinanderzuknüppeln sind um das Leben der Omas gegen Rechts zu schützen, während Black-Lives-Matterer-Als-Andere-Sympathiedemonstrationen für farbige drogenabhängige Gewaltverbrecher unter einem moralischen Immunitätsschutz stehen.
Schon interessant, so ein Virus. Nur mit Logik irgendwie nicht beizukommen. Langsam verstehe ich, wie schwer es unsere Regierungen haben.

https://frafuno.blogspot.com/2020/12/fun...ag_15.html
 
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#17
KANAL Markus Haintz, Rechtsanwalt & Bürgerrechtler, [18.12.20 01:38]
[Weitergeleitet aus KANAL Kassel investigativ]

‼️Faktencheck: Ist Covid-19 tödlicher als die Grippe?

“In Sachsen werden die Betten auf den Intensivstationen knapp, das Personal arbeitet über das Limit hinaus. Dass wir solche Schlagzeilen nicht von Grippe-Wellen kennen, dürfte schon ein Hinweis darauf sein, dass Covid-19 und die Influenza sich nur schwer vergleichen lassen.“

https://www.mdr.de/wissen/corona-covid-s...k-100.html

Stand: 17. Dezember 2020, 13:00 Uhr

Ein kleiner Vergleich der letzten Jahre...

2015

‼️Grippewelle : Am Rande der Erschöpfung

“Die Influenza wütet in diesem Jahr besonders heftig. Zahlreiche Notaufnahmen sind überlaufen. Dienst nach Vorschrift können sich die Ärzte und Pfleger im Frankfurter Nordwestkrankenhaus nicht mehr leisten.“

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...54864.html

‼️Grippewelle: Krankenhäuser überlastet

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2...berlastet/

2017

‼️Grippewelle sorgt für überlastete Kliniken

„München/Nürnberg – Nachdem die Grippewelle in Frankreich bereits für eine Überlas­tung der Krankenhäuser und zu verschobenen Operationen geführt hat, scheint die Grippewelle nun auch die ersten Kliniken in Deutschland zu treffen. Bereits gestern hatte das Städtische Krankenhaus in Gör­litz Patienten vorerst abweisen müssen. Nun klagen die Notaufnahmen mehrer Kliniken in Nürnberg und München über Überlastung.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/7...e-Kliniken

‼️Kliniken schließen wegen Überlastung ihre Notaufnahmen

https://www.welt.de/regionales/bayern/ar...ahmen.html

‼️Grippepatienten landen auf der Intensivstation

„Die Grippewelle hat auch das Land und die Region Stuttgart erfasst. Häufig ist der Krankheitsverlauf schwerwiegend. Insbesondere ältere Menschen müssen wegen einer Influenza sogar auf der Intensivstation versorgt werden. Dort gerät man immer wieder an die Kapazitätsgrenze.“

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/i...30d7d.html

2018

‼️Intensivstationen meldeten: Nichts geht mehr!

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/...69870.html

‼️Grippe überfordert Krankenhäuser: Influenza-Patienten liegen auf den Fluren

https://www.wunderweib.de/grippe-ueberfo...02760.html


‼️Grippewelle: Krankenhäuser stoßen an Kapazitätsgrenzen
Viele Pflegekräfte krank - Intensivbetten gefragt

https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/upl...5.3.18.pdf

‼️Grippewelle trifft USA härter als Europa

"In Kalifornien werden Patienten in Zelten isoliert, weil dort aggressive Influenzaviren kursieren. Ob Europa Ähnliches bevorsteht, ist offen."

https://www.tagesspiegel.de/wissen/saiso...12844.html

‼️AHA‼️
 
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#18
Ist Covid-19 tödlicher als die Grippe?

von Kristin Kielon
Stand: 17. Dezember 2020
Trauriger Rekord: Mit 952 Todesfällen hat das Robert-Koch-Institut am 16. Dezember die bisher höchste Todeszahl in der Corona-Pandemie gemeldet. Und dennoch gibt es noch immer Menschen, die die Gefährlichkeit des SARS-CoV-2-Virus anzweifeln und behaupten: An und mit Corona würden angeblich in etwa genau so viele Menschen sterben wie bei einer schweren Grippewelle. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seien deshalb überzogen. Aber was stimmt wirklich? Ist Covid-19 tödlicher als die Grippe?

In Sachsen werden die Betten auf den Intensivstationen knapp, das Personal arbeitet über das Limit hinaus. Dass wir solche Schlagzeilen nicht von Grippe-Wellen kennen, dürfte schon ein Hinweis darauf sein, dass Covid-19 und die Influenza sich nur schwer vergleichen lassen. Aber woran sterben denn nun mehr Erkrankte? Fragen wir eine Frau, die es wissen muss: Thea Koch ist die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Dresden und behandelt schwer erkrankte Menschen. Ist die Sterberate bei Corona-Infizierten nun höher?
Ja. Die ist definitiv höher. Wir haben noch nie einen solchen Anfall an so schwer erkrankten Patienten auf den Intensivstationen erlebt. Da spreche ich nicht nur für Dresden. Dass wir so viele Patienten mit schwerstem Lungenversagen auf den Stationen haben, ist für uns ein Novum, das war zu keiner Influenza-Epidemie der Fall. Das ist wirklich nicht vergleichbar.
Prof. Dr. Thea Koch - Uniklinik Dresden
Wagen wir trotzdem einen Versuch: Bei der besonders schlimmen Grippewelle in der Saison 2017/2018 gibt das Statistische Bundesamt eine Todeszahl von 25.100 Personen an. Diese Zahl ist allerdings nur eine Berechnung der Statistiker. Tatsächliche laborbestätigte Fälle hat es laut RKI knapp 1.700 gegeben. Bei Covid-19 sind das - Stand jetzt - rund 23.500.
Hier handelt es sich um keine Schätzung oder Berechnung. Eine wichtige Kennziffer ist die Case Fatality Rate oder Letalitätsrate. Die beziffert den Anteil der Personen mit einer bestimmten Erkrankung, die an eben dieser sterben. Bei der Grippewelle von 2017/2018 lag die dem RKI zufolge bei 0,5 Prozent. Und wie sieht es bei Covid-19 aus?
Die Gesamtletalität beträgt circa 1,8, 1,9 Prozent. Bei Patienten, die so schwer erkranken, dass sie beatmet werden müssen, liegt die Sterblichkeit deutlich höher. Die haben alle ein schweres Lungenversagen. Die Sterblichkeit liegt da zwischen 30 und 50 Prozent.
Prof. Dr. Thea Koch - Uniklinik Dresden
Die Daten sagen also: Etwa 1,8 Prozent der gemeldeten Covid-Erkrankten in Deutschland sterben - im Gegensatz zu 0,5 Prozent bei einer schweren Grippewelle. Allerdings: Da es noch keine Langzeitdaten gibt und wir uns mitten in einer Infektionswelle mit höheren Todeszahlen als im Frühjahr befinden, ist diese Zahl nicht endgültig.

Rückblick auf die erste Welle
Schauen wir also auf die erste Welle: Ein US-Forschungsteam hat eine internationale Metaanalyse zur Infektionstodesrate gemacht. Die beschreibt das Verhältnis von Todesfällen zu Infektionen und ist immer erst im Nachhinein zu ermitteln. Das Ergebnis: Covid-19 ist deutlich tödlicher als die Grippe. Und das Risiko zu sterben, steige mit dem Alter dramatisch, erklärte Charité-Virologe Christian Drosten die Studie in seinem Coronaupdate-Podcast. Ihm zufolge hat die Influenza über einen mehrjährigen Zeitraum eine Infektionssterblichkeit von 0,05 Prozent in den USA, einer Metaanalyse zufolge hat Covid-19 eine Infektionssterblichkeit von 0,8 Prozent.
Das ist 16 mal so viel wie die Influenza. Für jeden Influenza-Toten gibt es 16 Covid-19-Tote in den USA. Die amerikanische Bevölkerung ist aber jünger als die deutsche. Das heißt, wir müssten in Deutschland mit einer Infektionssterblichkeit rechnen, die nach dieser Auswertung an ein Prozent herangeht.
Christian Drosten, Virologe
Was wäre wenn - seriöse Zahlen zu ungebremster Ausbreitung gibt es nicht
Und dann gibt es da noch einen wichtigen Punkt: Wie hoch die Sterbezahlen wären, wenn sich das Virus ungebremst ausbreiten würde, kann niemand seriös sagen. Darauf weist auch der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Georg Thiel, immer wieder ausdrücklich hin:
Unsere aktuellen Sterbefallzahlen bilden die Entwicklung vor dem Hintergrund der ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab. Sie erlauben keine Aussagen über die Gefährlichkeit der Pandemie an sich.
Dr. Georg Thiel - Statistisches Bundesamt

https://www.mdr.de/wissen/corona-covid-s...k-100.html

ralf meier vor 15 Stunden
Da lese ich: 'Bei der besonders schlimmen Grippewelle in der Saison 2017/2018 gibt das Statistische Bundesamt eine Todeszahl von 25.100 Personen an. Diese Zahl ist allerdings nur eine Berechnung der Statistiker.'
Also 2019 klang das noch ganz anders: Siehe focus 30.09.2019:
Artikel 'Vorletzte Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren':
Zitat: 'Rund 25.100 Menschen in Deutschland kostete die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 das Leben, wie das Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag berichtete.'

Sollen wir also den Berechnungen der Statistiker und den Angaben des RKI zukünftig nicht trauen?

Apropos Fakten: siehe 16.12.2020 MDR Artikel 'Warum haben wir keine hohe Übersterblichkeit in Deutschland'

Zitat: 'Es gibt keine großen Auffälligkeiten bei der Sterblichkeit zu Coronazeiten' und

''Interessant ist auch, dass wir im Frühjahr die Zahlen schon zum Ankündigungstermin des völligen Lockdowns, also bevor die Maßnahmen überhaupt begonnen hatten, zurückgingen'

Die Autorin behauptet, es habe 23.500 laborbestätigte Corona Todesfälle gegeben. Nach meinem Kenntnisstand wurde dies nur in einigen hundert Fällen 'im Labor' überprüft. in offiziellen Verlautbarungen spricht man deshalb auch immer von 'mit Corona' und nicht von 'an Corona' gestorben.

@Moderation: ich bitte dazu um Klärung.

MDR-Team vor 14 Stunden
@ralf meier,
Das RKI erfasst die Covid-19-Todesfälle, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von Sars-CoV-2 vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind. Dabei wird unterschieden zwischen Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind ("gestorben an") und Menschen mit Vorerkrankungen, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war ("gestorben mit"). Derzeit beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf 23.500, die im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gezählt wurden
 
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#19
18. Dezember 2020 um 10:06
Uiuiui…
https://www.wochenblick.at/bisher-nicht-...rscheiden/
Was haben die dann bisher getestet? Alles Grippe ,oder was?
 
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#20
Das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux freut sich, die Zertifizierung für neuartige Corona-Tests erhalten zu haben. Damit soll es bald möglich sein, das Corona-Virus von einer Grippe zu unterscheiden, berichtet der ORF. Das wirft fragen auf: Konnten wir Corona bisher nicht einmal von Grippeviren unterscheiden?

Sie hören richtig: Bisher war es nicht möglich, Erkältungsviren von SARS-Cov-2 in Testverfahren zuverlässig zu unterscheiden. Bereits am 24. April berichtete Deutschlands umstrittener Corona-Guru und mittlerweile-Playboy Dr. Christian Drosten in einem Podcast von Kreuzreaktionen, die eine solche Unterscheidung verunmöglichen könnten.

Vorgängerviren verursachen Kreuzreaktionen
Aufgrund der Vorgängerviren des Corona-Virus, die längst im Umlauf waren, sollen viele Menschen bereits Immunzellen dagegen vorweisen können. In einer Studie ermittelt Drosten, dass „bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen [gegen SARS-CoV-2] vorliegen, obwohl diese Patienten nie Kontakt mit dem SARS-2-Virus hatten“.
Anscheinend war es der Medizin bisher auch nicht möglich, das Corona-Virus von der herkömmlichen Grippe (Influenza) zu unterscheiden. Sonst würde der neue Test des französischen Unternehmens keine Neuheit darstellen.
Unternehmen verspricht bessere, schnellere Diagnosen
Der Forschungsleiter des Unternehmens, Francois Lacoste, erklärte, die Tests würden „eine Schlüsselrolle beim Einsetzen des Winters und der Grippesaison spielen.“ Künftig sollen Ärzte mithilfe des neuen Tests schnellere Diagnosen treffen können. Denn der Test erfasse auch weitere Atemwegserkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Der Test soll zukünftig in allen Ländern, die die „CE“-Zertifizierung anerkennen erhältlich sein.
Mittels eines Nasenabstrichs können die Testkits die Grippetypen A und B, Covid-19 sowie zwei weitere Viruserkrankungen nachweisen.
Neuer Test wirft Fragen zu Massentests auf
Wenn es bisher tatsächlich keine ausreichenden Möglichkeiten zur Unterscheidung von Influenza- und Corona-Viren gab, stellt sich die Frage, was bei den Massentests (die zum Minderheitenprogramm wurden) ermittelt wurde und ob die verschwindend geringe Anzahl an wirklich positiv Getesteten tatsächlich positiv auf Corona und nicht etwa auf Influenza-Viren getestet wurde.

https://www.wochenblick.at/bisher-nicht-...rscheiden/
 
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