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Lageberichte 2021
#1
Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019(COVID-19)

30.09.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...cationFile

Erhebungen zu SARS-CoV-2-Labortestungen in Deutschland

Das RKI erfasst wöchentlich die SARS-CoV-2 -Testzahlen. Hierfür werden deutschlandweit Daten von Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen sowie klinischen und ambulanten Laborenzusammengeführt.
Die Erfassung basiert auf einer freiwilligen Mitteilung der Labore und erfolgt über eine webbasierte Plattform (VOXCO, RKI-Testlaborabfrage) oder in Zusammenarbeit mit der am RKI etablierten, laborbasierten SARS-CoV-2 -Surveillance (eine Erweiterung der Antibiotika-Resistenz-Surveillance, ARS), dem Netzwerk für respiratorische Viren (RespVir) sowie der Abfrage eines labormedizinischen Berufsverbands.
Die Erfassung liefert Hinweise zur aktuellen Situation in den Laboren, erlaubt aber keine detaillierten Auswertungen oder Vergleiche mit den gemeldeten Fallzahlen. Seit Beginn der Testungen in Deutschland bis einschließlich KW 39/2020 wurden bisher 16.999.253 Labortests erfasst, davon wurden 328.566 positiv auf SARS-CoV-2 getestet.
Bis einschließlich KW 39 haben sich 252 Labore für die RKI-Testlaborabfrage oder in einem der anderen übermittelnden Netzwerke registriert und übermitteln nach Aufruf überwiegend wöchentlich.
Da Labore in der RKI-Testzahlabfrage die Tests der vergangenen Kalenderwochen nachmelden können, ist es
COVID-19-Lagebericht vom 30.09.2020
Der Bericht stellt eine Momentaufnahme dar und wird täglich aktualisiert.10möglich, dass sich die ermittelten Zahlen nachträglich ändern. Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können (s. Tabelle 4)

Testungen von Einreisenden in deutschen Testzentren
Mit der Einrichtung von SARS-CoV-2 -Testzentren für Einreisende ist das Testaufkommen in Deutschland im Vergleich zu den Vorwochen deutlich gestiegen.
In der KW 34 wurde die Frage nach Testen bei Einreisenden auch in die RKI-Testlaborabfrage integriert. Eine gesonderte Erfassung und Auswertung der Tests, die direkt bei bzw. kurz nach der Einreise durchgeführt werden ist jedoch nicht für alle Labore, die an der wöchentlichen Testzahlabfrage teilnehmen, möglich, da Informationen zum Anlass der Testung den Probenbegleit- oder Anforderungsscheinen oft nicht zu entnehmen sind.
Daher hat das RKI exemplarisch zusätzlich aggregierte Daten aus einigen an Testzentren angebundenen Laboren erhoben. Des Weiteren wurden die Landesstellen der Bundesländer um Übermittlung der in ihrem Bundesland durchgeführten Teste an Testzentren gebeten

COVID-19-Lagebericht vom 30.09.2020
Der Bericht stellt eine Momentaufnahme dar und wird täglich aktualisiert. Für die KW 39 wurden dem RKI aus den teilnehmenden Zentren insgesamt 58.833 Teste berichtet, davon waren 409 positiv (0,7%).
Bei den Daten handelt es sich um keine Vollerfassung, da nicht aus allen Testzentren in Deutschland Daten übermittelt wurden.
Diese Angaben sind auf Grund der geänderten Datenerfassung und den berichtenden Laboren/Testzentren nicht mit den Angaben der letzten KW vergleichbar.
Weiterhin muss beachtet werden, dass zum Zeitpunkt der Testzahlabfrage noch Rückstaus in einigen Laboren vorlagen.Die wöchentliche Erfassung der Testzahlen aus den Laboren erfolgt unabhängig von dieser Erhebung an Testzentren.
Beide Abfragen sind freiwillig.
Da auf Grund fehlender Angaben auf dem Einsendeschein oft in den Laboren nicht differenziert werden kann, ob die Proben von einreisenden Personen stammen, kann nicht angegeben werden, in wie weit es sich bei den 58.833 von berichteten Testen um eine Teilmenge der Laborabfrage handelt.
Eine anteilige Berechnung der Testungen von Reiserückkehrern an der erfassten Gesamtzahl ist daher nicht möglich.TestkapazitätenZusätzlich zur Anzahl durchgeführter Tests werden in der RKI-Testlaborabfrage und durch einen labormedizinischen Berufsverband Angaben zur täglichen (aktuellen) Testkapazität erfragt.
Diese Angabe ist freiwillig und stellt nur eine Momentaufnahme für die jeweilige Kalenderwoche dar.Es gaben 168 Labore in KW 39 prognostisch an, in der folgenden Woche (KW 40) Kapazitäten für insgesamt 232.334 Tests pro Tag zu haben. Alle 168 übermittelnden Labore machten Angaben zu ihren Arbeitstagen pro Woche, die zwischen 4 - 7 Arbeitstagen lagen, daraus resultiert eine errechnete theoretische Testkapazität von 1.541.289 durchführbaren PCR-Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2 in KW 40 (s. Tabelle 5).
 
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#2
(04.10.2020, 13:55)Rundumblick schrieb: Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019(COVID-19)

30.09.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...cationFile

Erhebungen zu SARS-CoV-2-Labortestungen in Deutschland
(....)

Eine Grafik zu den Testzahlen:

[Bild: corona1-ee446199c0a3e4ba.png]
 
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#3
[Bild: testungen-0410.jpg]
 
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#4
Corinna: Positivrate steigt deutlich, Intensivpatienten leicht rückläufig

Die Positivrate ist in Kalenderwoche 41 (bis vergangenen Sonntag) deutlich gestiegen, 1,64 auf jetzt 2,48, ähnlich wie Anfang Mai. So der neueste Wochenbericht des RKI (S. 10). Die Positivrate beziffert den Anteil der positiven Ergebnisse an den gesamten Testungen. Die Zahl der Testungen ist inzwischen einigermaßen konstant angegeben. Allerdings ist die Angabe der Testzahlen freiwillig.
Gut 97,5 Prozent der Tests ergeben keinen Befund und unter den positiven Ergebnissen dürfte einen relativ hoher Anteil falsch positiver Testergebnisse sein. Außerdem sagt ein Test nichts darüber aus, ob ein Mensch infektiös ist, ob er Symptome hat, und wenn ja, ob er an leichten oder schweren Symptomen leidet.
Interessant ist, dass die Zahl der Patienten, die mit Diagnose Covid19 auf der Intensivstation liegen, seit den warmen August-Wochen zwar von ca. 250 auf jetzt etwa 600 angestiegen ist. Das ist aber - glücklicherweise - immer noch überhaupt kein hohes Niveau. In KW 41 Woche die Zahl sogar konstant bis rückläufig (-16). Etwa die Hälfte muss künstlich beatmet werden (s. Bericht S. 9).
Mit den positiven Testergebnissen steigen zwangsläufig auch die Todeszahlen. Einmal, ja, sterben auch Menschen mit Todesursache Covid19. Aber rein statistisch sterben natürlich auch Menschen, die einfach nur einen positiven Test hatten, und je mehr positive Tests, desto häufiger wird das auch bei Menschen der Fall sein, die sterben. Da das RKI jeden Todesfall mit positivem Test unterschiedslos als "Corona-Toten" zählt, muss man das also im Blick behalten.
Mein persönlicher Eindruck: Es wird immer noch mehr Drama erzeugt, als gerechtfertigt ist. Aber das nimmt jetzt eine Eigendynamik, die sich wohl kaum bremsen lässt. Die Leute werden wieder in die Angst wandern. Damit steigt die Gefahr weiterer Freiheitseinschränkungen und weiterer Zwangsmaßnahmen, denn die Leute werden das schlotternd vor Angst wohl gern hinnehmen.
---März---
KW 10: | 0.124.716 Tests | _3.892 positiv | Rate: 3,12
KW 11: | 0.127.457 Tests | _7.582 positiv | Rate: 5,95
KW 12: | 0.348.619 Tests | 23.820 positiv | Rate: 6,83
KW 13: | 0.361.515 Tests | 31.414 positiv | Rate: 8,69
---April---
KW 14: | 0.408.348 Tests | 36.885 positiv | Rate: 9,03
KW 15: | 0.380.197 Tests | 30.791 positiv | Rate: 8,10
KW 16: | 0.331.902 Tests | 22.082 positiv | Rate: 6,65
KW 17: | 0.363.890 Tests | 18.083 positiv | Rate: 4,97
---Mai---
KW 18: | 0.326,788 Tests | 12.608 positiv | Rate: 3,86
KW 19: | 0.403.875 Tests | 10.755 positiv | Rate: 2,66
KW 20: | 0.432.666 Tests | _7.233 positiv | Rate: 1,67
KW 21: | 0.353.467 Tests | _5.218 positiv | Rate: 1,48
KW 22: | 0.405.269 Tests | _4.310 positiv | Rate: 1,06
---Juni---
KW 23: | 0.340.986 Tests | _3.208 positiv | Rate: 0,94
KW 24: | 0.327.196 Tests | _2.816 positiv | Rate: 0,86
KW 25: | 0.388.187 Tests | _5.316 positiv | Rate: 1,37
KW 26: | 0.467.413 Tests | _3.689 positiv | Rate: 0,79
---Juli---
KW 27: | 0.506.490 Tests | _3.103 positiv | Rate: 0,61
KW 28: | 0.510.551 Tests | _2.992 positiv | Rate: 0,59
KW 29: | 0.538.701 Tests | _3.497 positiv | Rate: 0,65
KW 30: | 0.572.311 Tests | _4.506 positiv | Rate: 0,79
KW 31: | 0.580.064 Tests | _5.661 positiv | Rate: 0,98
---August---
KW 32: | 0.733.608 Tests | _7.318 positiv | Rate: 1,0
KW 33: | 0.891.988 Tests | _8.661 positiv | Rate: 0,97
KW 34: | 1.053.521 Tests | _8.903 positiv | Rate: 0,85
KW 35: | 1.101.299 Tests | _8.178 positiv | Rate: 0,74
---September---
KW 36: | 1.051.125 Tests | _7.754 positiv | Rate: 0,74
KW 37: | 1.120.835 Tests | _9.675 positiv | Rate: 0,86
KW 38: | 1.148.282 Tests | 13.268 positiv | Rate: 1,16
KW 39: | 1.153.075 Tests | 14.044 positiv | Rate: 1,22
---Oktober---
KW 40: | 1.095.858 Tests | 17.964 positiv | Rate: 1,64
KW 41: | 1.167.428 Tests | 29.003 positiv | Rate: 2,48

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=542090
 
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#5
COVID-19-Lagebericht vom 20.10.2020

Der Bericht stellt eine Momentaufnahme dar und wird täglich aktualisiert.
Epidemiologische Lage in Deutschland (Datenstand 20.10.2020, 0:00 Uhr)
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...cationFile
 
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#6
22. Oktober 2020 um 15:58
Ich weiß es langweilt! Dennoch komme ich heute nicht umhin, auf diverse Seltsamkeiten beim Mißbrauch mißbräuchlicher erstellter RKI-Statistiken hinzuweisen. Während beim Enten-tv – das ich normalerweise frequentiere um die Carola-Wellen 2 bis x-1 nachzuverfolgen – noch alles beim alten ist, muß bei Tonlein bei der gleichen „Grafick“ – lt. Hinweis basierend auf dem gleichen RKI-Zahlenfriedhof – die Einführung einer neuen finalen Gefahrenschranke zur Kenntnis genommen werden.
Wie heißt es so schön (https://www.t-online.de/nachrichten/deut...hland.html)
„Markus Söder verkündete am Mittwoch eine neue Warnstufe. Regionen mit über einer 7-Tage-Inzidenz über 100 werden als „dunkelrot“ geführt.“
Und tatsächlich auf der bunten Landkarte von eben tauchen tatsächlich plötzlich blutrote „Kreise“ in Söderland und anderswo auf. Aber – ei der daus – allein in der Grafschaft Söderland muß bei den meisten „Neu-Dunkelroten“ festgestellt werden, dass meist Werte unter100. Ein besonderer Fall von vorauseilendem Gehorsam?
 
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#7
Freitag, 23. Oktober: Probleme bei RKI-Datenerfassung – Corona-Zahlen könnten deutlich höher sein
+++
12.16 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen lag am Donnerstag offenbar deutlich höher als vom RKI gemeldet. Mehrere Hundert neue Fälle aus Nordrhein-Westfalen fehlen am Freitagmorgen im Dashboard des RKI. Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) auf Nachfrage der „WAZ“ bestätigte, wurden durch „ein technisches Problem beim Webservice des RKI“ die Daten mehrerer Kommunen aus NRW nicht an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Für sie wurden also jeweils keine oder weniger Neuinfektionen gemeldet als tatsächlich registriert. Dadurch sind teilweise auch die Werte der Sieben-Tage-Inzidenz verfälscht.
So meldete das RKI für Duisburg einen Inzidenzwert von 89,6 – deutlich weniger als einen Tag zuvor (105,7). Die Stadt hingegen teilte mit, dass sie am Donnerstag einen Höchstwert von Neuinfektionen verzeichnet habe. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg ist nach Berechnungen der Stadt so auch auf 126 gestiegen. Auch andere Städte wie Herne und Kreise wie Wesel oder die Städteregion Aachen meldeten deutlich höhere Werte als das RKI. Ob auch die Datenübertragung weiterer Bundesländer betroffen war, ist noch unklar.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...icker.html
 
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#8
Neue RKI Zahlen: Wo ist der Notstand?

Jede Woche Donnerstags ergänzt das RKI seine täglichen Lageberichte mit jeweils aktualisierten Hintergrund-Daten aus Netzwerken innerhalb des Gesundheitssystems, vor allem auch aus einer großen Anzahl von Arztpraxen und Krankenhäusern. Wer das Dokument durchgeht, traut mitunter seinen Augen nicht. Die Rate akuter Atemwegserkrankungen beispielsweise, ist nach den ausgewiesenen Angaben im Sinken. Weiß das RKI überhaupt noch mit seinen eigenen Zahlen umzugehen?/ 
Die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten aller Länder hat zur Eindämmung des China-Virus eine erneute Stilllegung fast des gesamten öffentlichen Lebens auf viele Wochen hinaus beschlossen. Begründet wird das durch höchst besorgniserregende Zahlen, insbesondere die anscheinend ungebremst steigenden „Neuinfektionen“.
Die Achgut-Leserschaft weiß von diesen nur allzu gut, dass es sich „nur“ um positiv ausfallende (PCR) Tests handelt, die in einer Abstrichprobe gewisse Bestandteile des Genmaterials des China-Virus festgestellt haben, nachdem diese Genbausteine mindestens ungefähr 30-mal in ihrer Anzahl verdoppelt worden sind. (Der Faktor liegt dann bei 2 hoch 30, und das ist ungefähr 1000 mal 1000 mal 1000, und das ist eine komplette Milliarde. So „sensibel“ sind diese Tests, es ist beinahe unvorstellbar.)
Alle wissen eigentlich, es gibt (immer noch) relevant viele falsch-positive Tests, also Fehlalarme. Es gibt Probanden, die das Virus längst hinter sich haben, also keine lebendigen Viren mehr in sich tragen, geschweige denn ansteckend verbreiten; und es gibt außerdem „Patienten“, die gar keine Symptome entwickeln und ebenfalls zumindest keine sehr starke Virenlast, was eine Ansteckung auch eher nicht befördert.
Ebenfalls wissen wir immer noch nicht wirklich, wie die Lage in der Gesellschaft insgesamt sich darstellt, nämlich wie groß der Anteil derjenigen ist, die im Laufe des letzten Dreivierteljahres schon Kontakt mit dem Virus hatten, großenteils unbemerkt, und daher jetzt mehr oder weniger immun sind (nicht zuletzt durch das „Gedächtnis“ der T-Zellen, die im Körper als Reaktion gebildet worden sind). Der tatsächliche Verlauf der Epidemie und das Maß der Durchdringung der Gesellschaft sind für die deutsche Politik also nach wie vor ein Rätsel. Es spricht weder für die Politik noch für das Robert-Koch-Institut, dass wir nach einem dreiviertel Jahr immer noch dermaßen im Nebel herumstochern.
Ganz und gar zentral ist der Punkt, auf den Achgut.com Autor Dr. Gunter Frank nicht müde wird hinzuweisen: Die „Fallzahlen“ der angeblichen „Neuinfektionen“, an denen die gesamte Panik aufgehängt wird, sind nur eine Art Hilfsgröße, eine Art weiche Variable, die ungefähr so exakt Auskunft über die tatsächliche Virusgefahr gibt wie der Cholesterinwert eines Patienten über die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Herzinfarkts.
Harte Fakten haben wir eigentlich nur von denjenigen Patienten, bei denen die Krankheit sich sehr ernsthaft auswirkt, die ins Krankenhaus und womöglich dort in Lebensgefahr kommen. Nimmt man allerdings die Zahl derjenigen, die am Virus oder zumindest unter dessen halbwegs relevanter Mitwirkung gestorben sind, dann lag die Zahl in den letzten Wochen zwar höher als den Sommer über, aber sie dümpelt eher vor sich hin und sie ist um Größenordnungen von den Zahlen im Winter/Frühjahr entfernt, als die Epidemie so richtig massiv um sich griff – und schon wieder stark im Rückgang war, BEVOR die Politik überhaupt auf die Idee gekommen ist, ernsthaft einzugreifen. Wir erinnern uns: Die Maskenpflicht kam erst über uns, als das Virus schon kaum noch akut war.
Für jede und jeden leicht zugängliche Informationen
Wenn aber nun die Situation so ziemlich unklar ist, dann sollte man meinen, die Politik nutzt jedenfalls die vorhandenen Informationen, die auch nur halbwegs greifbar und zuverlässig scheinen, zur Lage-Beurteilung und zur Abwägung, welche Maßnahmen in welcher Intensität, mit welcher rigorosen Einschränkung der allgemeinen Grundrechte laut Verfassung, gerechtfertigt sind.
Doch nein, sie tut es nicht. Vielmehr: sie blendet wertvolle Informationen aus, die allem Anschein nach durchaus tragfähig wären, weil sie dem Panik-Narrativ widersprechen. Und viele Medien spielen mit, und lassen die üblichen Verdächtigen unsortierte Horrorszenarien an die Wand malen.
Dabei wären die Informationen, von denen ich hier rede und die ich gleich zitieren und erörtern werde, für jede und jeden leicht zugänglich. Sie sind nämlich in den täglichen Lageberichten des RKI enthalten, und sie werden jede Woche donnerstags auf den neuesten Stand gebracht und veröffentlicht. Genau das ist gestern, am 29. Oktober, fast schon gegen Abend, wieder geschehen. Und diese klaren Fakten rechtfertigen die politische Panik keineswegs, im Gegenteil.
Das Originaldokument „Täglicher Lagebericht des RKI“ steht offen im Netz. Auf Seite 9 findet sich die Überschrift: „Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen“ –  meint: Patienten mit Problemen in den Atemwegen – Nase, Hals, Bronchien, Lungen.
„Das RKI hat Zugang zu Daten aus einem Pool von syndromischen und virologischen Surveillance-Systemen; dem GrippeWeb, der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und der ICD-10-Code basierten Krankenhaus-Surveillance (ICOSARI).“
„Rate akuter Atemwegserkrankungen im Vergleich zur Vorwoche gesunken.“
Und nun der erste Baustein einer nüchternen, nicht panisch-hysterischen Lage-Beurteilung. „In GrippeWeb, dem Web-Portal, das in Deutschland die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen beobachtet und dazu Informationen aus der Bevölkerung selbst verwendet, ist die Rate akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Rate) in der 43. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche gesunken.“
GESUNKEN. Wie soll man es noch deutlicher sagen? Wichtig an dieser Stelle: Das ist nicht etwa nur so eine unbedeutende statistische Delle, die gegen den allgemeinen, bösen Trend steht. Denn schaut man in den Tagesbericht von genau einer Woche vorher, von Donnerstag, den 22. Oktober, dann liest man dort:
„In GrippeWeb … ist die Rate akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Rate) in der 42. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche gesunken.“
Also: Die Anzahl der Atemwegserkrankungen scheint von der vorvorletzten Woche zur vorletzten Woche GERINGER geworden zu sein, und von der vorletzten Woche zur letzten Woche ERNEUT Geringer. Ist das zu glauben? Wie kann das sein?
Doch weiter im RKI-Original-Text, der im Prinzip auch den Gesundheitsministern in Bund und Ländern zugänglich ist. (Man weiß nur nicht, ob sie bis auf Seite 9 lesen oder gar nicht alles so genau wissen wollen.)
„Die ARE-Rate liegt seit der 36. KW 2020 unter den Vorjahreswerten.“ Also bisher von der 36. bis zur 43. KW, das wären dann insgesamt ACHT Wochen oder zwei Monate, sieht es bei den Atemwegserkrankungen – jedenfalls laut diesem Erhebungsinstrument – BESSER aus als im Vorjahr, als es weder das China-Virus noch eine irgendwie auffällige Grippewelle o.ä. gab, falls ich nichts übersehe. Und noch einmal, die Werte sind in den letzten beiden Wochen-Zyklen sogar JEWEILS GESUNKEN.

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einige Kommentare:

Max Biber / 30.10.2020
Sentinel-Proben stammen von Erkrankten, bei denen nach der spezifischen Krankheitsursache gesucht wird. Der PCR-Test ist ein Labortest, der aufgrund seiner Spezifität und Sensitivität (beide ungefähr 98,5%) nicht als Massentest zugelassen ist (siehe “Beipackzettel”). So liefern aktuell 1.300.000 Tests ca. 20.000 falsch positive Ergebnisse. Es kommt hinzu, dass die Auswertung nicht standardisiert ist. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an. Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre. Labore machen bis zu 45-Verdoppelungen. Damit ist die Aussage des PCR-Tests = 0. Da ist es vernünftiger ein Orakel zu befragen. Der PCR-Test bildet die Grundlage für alle Maßnahmen, die durch den Bankkaufmann am Parlament vorbei durchgedrückt wurden.

Arnold Balzer / 30.10.2020
Bei all diesen Nebelkerzen, Halb- und Unwahrheiten, die uns um die Ohren fliegen, allem voran die täglichen panikmachenden “Infizierten”-Zahlen, frage ich mich mittlerweile: WIE WIRD MAN WIEDER “NEGATIV” ?? Wie man hört, ist der Star-Fußballer Ronaldo positiv getestet worden und sitz nun in seiner Villa auf Madeira in häuslicher Quaratäne, darf seine Kinder nur durch die Fensterscheibe sehen und ihnen zuwinken. Er ist bereits mehrmals getestet worden, jeweils positiv. (Sein Verein will ihn wohl baldmöglichst in negativem Zustand auf dem Spielfeld sehen.) Gesund wie er ist, hat er offenbar keinerlei Symptome verspürt und ernstlich erkrankt ist er auch nicht. Offensichtlich hat sein Immunsystem das Virusgenmaterial erfolgreich zertrümmert, und die Fragmente werden seit Tagen bei ihm durch Tests erkannt. Deshalb meine Frage, die auch für alle bedauerlicherweise positiv Getesteten von Bedeutung ist: Wie lange dauert es, bis man nicht mehr positiv getestet wird? Muss das Immunsystem erst alle Genschnipsel bis zu den Atomen zerlegt haben?

G. Romanowsky / 30.10.2020
Neue RKI Zahlen: Wo ist der Notstand? Eine sehr gute Frage. Eigentlich sind diese hohen Zahlen, inkl.  einseitiger Berichterstattung, nur folgerichtig, wenn man bedenkt, welchem Zweck die ganze Corona Hysterie dienen soll. Man schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, wie z.B. Herbeiführung eines zweiten Lockdown’s oder weitere, Verschärfung des Infektionsgesetzes, höhere Bußgelder bei Widerhandlungen, Verschärfung von Reiseeinschränkungen und Durchimpfung der Bevölkerung. Wenn alle Menschen dieses Landes (zwangs)geimpft werden sollen, bedarf es spezieller propagandistischer Aufbereitung, damit sie die bittere Pille schlucken, einen gezielt entwickelten, aber unerforschten, genmanipulierten Impfstoff verabreicht zu bekommen. Denn erst dann (wer’s glaubt), wenn dieser Impfstoff zur Anwendung kommt, wird die Corona “Pandemie”, so Merkel’s Wille , für beendet erklärt. Eine Bevölkerung, die weitgehend genmanipulierte Lebensmittel ablehnt, soll plötzlich genmanipulierten Impfstoff in sich injizieren lassen. Es werden dann somit genetische Versuche flächendeckend an unwissenden Menschen (eine Aufklärung seitens der Regierung findet nicht statt) in Massen durchgeführt. Solche Menschenversuche sind einfach unethisch, grundgesetzwidrig und ein Verbrechen an der Menschheit. Wo bleibt der Aufschrei der Medien, wo bleibt unsere Justiz?

Rainer Niersberger / 30.10.2020
Man laesst, nebenbei von mir so vor einigen Tagen anlässlich der CDU - Wahl exakt so erwartet, pruefen, ob die naechste Bundestagswahl um bis zu 4! Jahre verschoben werden kann… So aktuell auf TE zu lesen. Und der deutsche Schlaf - und Dummmichel kapiert es immer noch nicht, was laeuft oder jubelt der totalitaeren Dauerherrschaft von Mutti zu. Interessant wird sein, wer in der EU noch so auf diese Idee kommt. “Eleganter” kann man den Rest von Demokratie, die Wahlen, so irrelevant sie auch sind, nicht beseitigen. Nebenbei verrät diese Verschiebung auch Einiges zum Thema Dauer der Coronamassnahmen.

Jörg Plath / 30.10.2020
Die neuste Nachricht: Ausgangssperren seien nicht unmöglich. Und: Bundestagswahlen müssten eventuell wegen der “besorgniserregenden Pandemie” verschoben werden. Ich würde mal sagen, das System dreht völlig frei…

Marco Stein / 30.10.2020
Das Corona Virus war nur interssant als Trigger für den Shut down und die ganzen anderen Maßnahmen der Regierung. Um die Krankheit an sich ging es nie. Es geht einzig und allein darum den großen unumgänglichen Reset ohne Gesichtsverlust und mit einem unsichtbaren, nicht greifbaren Verursacher einzuleiten. Und zwar so, dass das große Geld ohne nennenswerten Schaden aus der Sache rauskommt und das gemeine Volk die Kosten und den Schaden klaglos, da verursacht von einem unsichtbaren Feind, als gottgegeben hin nimmt.  Also ein Ablauf genau nach Vorlage des bereits bekannten Reset-Vorschlags der Rockefeller Foundation von 2010.  Das braucht es auch, damit nicht morgen die verantwortlichen Politiker an den Laternenpfählen baumeln, sondern diese auch noch wieder gewählt werden.  Dazu muss das Volk verunsichert und in Angstzuständen konserviert werden, damit keine Zweifel an der Systemlüge aufkommen. Und erst wenn all die bitteren Pillen wie Totalüberwachung der Bevölkerung, Denunziantentum der Mitbürger, Geschenke an Pleitestaaten in hunderten Milliarden Höhe, Umverteilung der Vermögen von arm nach reich…...Bürgerkriegsähnliche Zustände wegen Terror (siehe Frankreich) und gespaltenen Gesellschaften (siehe Deutschland), dauerhafte Beschneidung der Persönlichkeitsrechte, Aufgabe der Souveränität, Kontrollübernahme durch demokratiusch niemals legetimierte NGOs….....etc etc. vollzogen ist, wird der Virus wieder verschwinden. Unser Leben hat sich dann aber drastisch verändert und wird nie wieder so sein wie vor Corona. Außer es kommt 2021 eine andere Regierung an die Macht, aber das darf bezweifelt werden wird unsere jetzige Katastrophenregierung alle schmutzigen Tricks und noch mehr einsetzen, damit es dazu nicht kommt. Schon jetzt wird jeder, der die Gefährlichkeit dieses popeligen Schnupfens aufs Messer bekämpft. Nur die notfalls auch gewaltsame Durchsetzung der Resetpläne sichern den Eliten die Macht nach dem Virus und das lassen diese sich von niemanden verderben.

Ricardo Thorsen / 30.10.2020
“Aber ich lasse mich gern belehren, inwiefern um die Zahl 1 mit knappen Abständen schwankende, verbliebene Reproduktionszahlen nun plötzlich Anlass zu fortgesetzter Hysterie – bis Ende November (!) – sein sollen.” Selbst die Bundesregierung wird sie diesbezüglich nicht belehren können, schreibt sie doch auf ihrer Seite: “Solange der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen auf gleichem Niveau.” (Bundesregierung 2020).

A. Iehsenhain / 30.10.2020
Gestern im ZDF-heute journal (eigentlich schmerzensgeldpflichtig, aber manchmal muss man sich das wohl antun): Tenor in etwa, Kliniken, im hiesigen Fall Aachen, stoßen an Intensiv-Grenzen. Intensivbehandelt werden in Aachen aber momentan auch viele aus Belgien. Was soll das eigentlich sein? Informationsvorteil durch verwirrungstiftenden Informationsmüll?

Herbert Otten / 30.10.2020
Politiker brauchen keine Zahlen, Hofberichterstatter auch nicht, höchstens um mit Panik in der Bevölkerung ihre Herrschsucht abzusichern. Im August sagte der Mitverfasser des Lock-Step-Szenarios (von 2010) der Rockefeller Stiftung, Peter Schwartz, in einem Interview mit dem San Francisco Chronicle: “Wir werden nach und nach sehr viel mehr Überwachung akzeptieren. Und am Ende wird es uns nicht stören, weil es – für die meisten Menschen in den meisten Situationen – mehr nützt als schadet. Meine Vermutung ist, dass wir eine Welt mit sehr viel mehr elektronischer Interaktion haben werden, und unser digitaler Fußabdruck wird überall sein. Wir leben nun in einem globalen Dorf, in dem alles über jeden in Erfahrung zu bringen ist. … Wir bewegen uns auf die Welt des globalen Dorfes zu und wir müssen annehmen, dass jeder alles weiß. Ich gehe davon aus, das ist DIE REALITÄT, DIE AM ENSTEHEN IST.” Wenn wir uns heute umschauen, wie sich die Menschen um uns herum angesichts der POLIT-CORONA-ERZÄHLUNG verhalten, dürfte dieser Futurologe mit seiner üblen Einschätzung richtig liegen.

Johannes Reh / 30.10.2020
Ihre Frage warum die Falschpositivzahlen nach oben steigen und auch mehr getestet wird, kann ich beantworten (ich arbeite in der Branche und entwickle ähnliche Tests). Es sind seit Ende September nunmehr neue Schnelltests von zwei grossen Herstellern verfügbar. Letztere Tests sind weniger akkurat, aber eben schnell verfügbar, sicher wird daher auch mehr getestet auch wenn die Aussagekraft sinkt.

(Da hat der Christiano ganz schön einen rausgehauen mit seinen 18 positiven Tests.....nach jetzt fast 3 Wochen in Quarantäne)
 
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#9
Lagebericht des RKI: Wo ist die Pandemie?

Aus dem "täglichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19" vom 29.10.2020 stammen folgende Vollzitate (bitte auf der Zunge zergehen lassen):
"In GrippeWeb, dem Web-Portal, das in Deutschland die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen beobachtet und dazu Informationen aus der Bevölkerung selbst verwendet, ist die Rate akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Rate) in der 43. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Die ARE-Rate liegt seit der 36. KW 2020 unter den Vorjahren."
"Die Werte der ARE-Konsultationsinzidenz (gesamt) lagen in der 43. KW 2020 noch im Bereich der Vorsaisons. In der virologischen Surveillance der AGI (Arbeitsgemeinschaft Influenza) wurden in der 43. KW 2020 in 11 von 28 eingesandten Proben (39%) Rhinoviren nachgewiesen. In keiner der darauf untersuchten Sentinelproben aus der 43. KW 2020 wurden SARS-COV-2-Viren oder Influenza-Viren identifiziert."
"In KW 43-2020 wurden 4.945 Notaufnahmevorstellungen gezählt; das entspricht einer Veränderung von +2,1% im Vergleich zur Vorwoche, sowie einer durchschnittlichen Veränderung von -12,0% zum Mittelwert des Vorjahres."
Quelle: Täglicher Lagebericht des RKI vom 29.10.2020
Mit einfachen Worten:
- Belegung der Intensivbetten normal
- Atemwegserkrankungen weniger als in den Vorjahren
- Sentinelproben ohne SARS-COV-2-Viren
- Notaufnahmen der Krankenhäuser unterdurchschnittlich besucht
Für eine Pandemie, die nach meiner Vorstellung darin besteht, dass eine Krankheit überdurchschnittlich viele Menschen erkranken und sterben lässt, fehlt jede Evidenz.
Der ganze Hype wird ausschließlich aus "Fallzahlen" gespeist, die man durch wahnwitziges Testen nach Belieben erzeugen kann. Aber ganz offensichtlich handelt es sich um eine Krankheit, die nicht mehr krank macht, als eine gewöhnliche Grippe.
 
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#10
Corona-News: RKI meldet 21.506 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag erstmals mehr als 20.000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI zufolge 21.506 Neuinfektionen gemeldet – das ist ein neuer Höchstwert. Lesen Sie hier: Das sind die aktuellen RKI-Corona-Fallzahlen sowie die Reproduktionszahl.

Die zweite Welle rollt weiter mit Macht durch Europa. Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Rede von einer „Explosion“ der Fallzahlen.
In Deutschland geraten die Labore derweil aufgrund der steigenden Zahl an Corona-Tests an die Kapazitätsgrenzen – und darüber hinaus. Immer öfter kommen sie mit dem Auswerten von Tests nicht hinterher.
Derweil ist der R-Wert wieder unter den kritischen Wert von 1 gefallen. Am Donnerstagabend lag er bei 0,79. Noch lässt sich aber nicht sagen, ob es sich dabei um einen stabilen Trend oder nur eine kurzfristige Schwankung handelt, sagt RKI-Vizepräsident Lars Schaade. Zumal der R-Wert nicht der einzige Faktor ist, mit dem sich die Corona-Lage bewerten lässt.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...icker.html
 
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