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Studie Nieder-Österreich
#1
Sars-CoV-2: "sehr überraschende" Erkenntnisse

22. September 2020 Peter Mühlbauer

Bei einer Studie in Österreich waren bei einem Drittel der ehemals Infizierten keine Antikörper nachweisbar
Das niederösterreichische Reichenau an der Rax ist ein Kurort mit gut 2.500 Einwohnern. Mit 70 Covid-19-Erkrankten und etwa 260 Quarantäneanordnungen war er - gemessen an dieser Einwohnerzahl - im Frühjahr einer der am schlimmsten von der Sars-CoV-2-Pandemie betroffenen Orte. Deshalb führte man hier im Sommer eine Sars-CoV-2-Antikörperstudie mit 1.824 Teilnehmern durch, deren Ergebnisse die niederösterreichische Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner gestern in St. Pölten vorstellte - und zwar an der freien Luft, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
Zusammenhang mit Verlaufsschwere?
Ein sehr bemerkenswertes Ergebnis ist, dass unter den 49 Teilnehmern, die vor Beginn der Studie Sars-CoV-2-positiv getestet wurden, lediglich 35 in nachweisbarer Menge Antikörper im Blut hatten. Beim restlichen Drittel der Positivgetesteten war das nicht der Fall. Woran das liegen könnte, darauf deutet eine statistische Auffälligkeit hin: Die ehemals Infizierten ohne Antikörper kommen nämlich aus der Gruppe der 15- bis 40-Jährigen. Für Lechner drängt sich hier der Verdacht eines Zusammenhangs mit den häufiger nicht sehr schweren oder gar nicht spürbaren Symptomen bei jüngeren Menschen auf. Unter den Personen, die vorher Sars-CoV-2-positiv getestet wurden, hatten zwölf Prozent keine Symptome bemerkt - aber unter denen ohne Antikörpernachweis 65.
Ein weiteres Ergebnis, das Lechner ebenfalls als überraschend wertet, ist die Erkenntnis, dass die vorher auf 2,8 Prozent der Einwohner hochgerechnete Durchseuchungsrate in Wirklichkeit bei etwa sechseinhalb Prozent liegt. Über die Hälfte davon spürte die Infektion gar nicht. Der Landessanitätsdirektorin zufolge hätte die damals von ihren Kritikern geforderte Komplettquarantäne für die Ortschaft bei so ein er Durchseuchungsrate "keinen Sinn gemacht" (sic), weshalb sich die Ermittlung konkreter Kontaktpersonen und die begrenzten Quarantänen im Nachhinein als richtig erwiesen hätten.
Müdigkeit
Weniger überraschend waren die von der niederösterreichischen Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig geschilderten Erkenntnisse zu den Symptomen. Dass sich die Krankheit besonders häufig in Form von Geschmacks- und Geruchssinnesverlust, Husten, Fieber und Müdigkeit äußert, war bereits vorher bekannt. Für die SPÖ-Politikerin ist diese Information aber trotzdem wichtig, weil sie damit Eltern beruhigen will, die sich wegen Schnupfensymptomen ihrer Schulkinder sorgen. Bei einer laufenden Nase ohne Fieber könne man davon ausgehen, dass es sich nicht um Covid-19 handelt. In die Schule schicken sollte man Kinder aber auch dann nicht, wenn sie bloß einen Katarrh haben, wie Lechner einwarf.
Die Müdigkeit, die auch in Reichenau an der Rax zu den häufigen Symptomen einer Sars-CoV-2-Ansteckung gehörte, hält einer anderen neuen Studie nach recht lange an. Einem Forscherteam um Liam Townsend vom Dubliner Trinity College nach sind es bei der Hälfte der Infizierten mehrere Wochen. Mehr dazu will Townsend auf einer medizinischen Konferenz vom 23. bis zum 25. September verraten, die wegen der Pandemie nicht als Präsenz-, sondern als Videotreffen stattfinden wird.
Spray statt Nadel?
Die in Niederösterreich gewonnenen "sehr überraschenden" Erkenntnisse zur Antikörperbildung sind Lechners Ansicht nach auch wichtig für die Suche nach einem Impfstoff, die derzeit weltweit läuft (vgl. Sputnik-Shots, Wahlvorwürfe und Schadensersatzübernahmen). Sollte sich herausstellen, dass so ein Impfstoff nur bedingt schützt, werden andere Ansätze zur Seuchenbekämpfung wichtiger.
Einen davon verfolgt das Innsbrucker Unternehmen Cyprumed in Zusammenarbeit mit der Grazer Medizinuniversität. Es hat ein Spray entwickelt, das nach "einer Minute Kontaktzeit" die Vermehrung und Ausbreitung der Viren in der Nase und im Rachen verhindern soll. Wird das Virus bereits dort vernichtet, wo regelmäßig die Ansteckung erfolgt, kann es nicht mehr in die Lunge wandern, wo die schweren Symptome auftreten. (Peter Mühlbauer

https://www.heise.de/tp/features/Sars-Co...08666.html

einige Kommentare:

Aber es muß ja irgendeine Immunität geben? Sonst würde in Schweden ja nicht ...
Aber es muß ja irgendeine Immunität geben?
Sonst würde in Schweden ja nicht die Pandemie abklingen.
Grafik:
http://de.wikipedia.org/api/rest_v1/page...c02b38.png
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pa...n_Schweden
Und in den Lockdown-Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, die Zahlen wieder wie verrückt explodieren, sobald man den Lockdown wieder aufhebt:
Grafik:
http://i.dailymail.co.uk/1s/2020/09/05/1...955134.jpg
Quelle:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-...-peak.html
Also da muß es ja irgendeine Immunität gegen Corona geben?
Oder wie erklärt sich das?

Jetzt wird schon wieder die gleiche Sau durchs Dorf getrieben
Wenn dieses Virus, wie von Drosten behauptet wurde, nicht so neu ist, dass unser Immunsystem es nicht erkennt, dann werden keine Antikörper als erste Abwehrmaßnahme gebildet, sondern die vom Virus befallene Zelle von T-Zellen erkannt und vom Immunsystem zerstört.
Ist das Virus nicht neu dann --> keine Antikörper --> keine schweren Krankheitssymptome --> keine Ansteckung.
Jetzt hat man zwei Möglichkeiten mit diesem Fakt umzugehen:
1) Man akzeptiert, dass Covid-19 kein neues und unbekanntes Virus ist und alle auftretenden Effekte sind damit stimmig
2) Man beharrt weiter darauf dass Covid-19 ein völlig neuartiges und somit sehr gefährliches Virus ist und alle auftretenden Effekte sind derart unlogisch, dass dafür neue Erklärungsmodelle gesucht werden

Und was ist da überraschend?
Auch bei diversen anderen Schnupfen-Viren bilden rund 75% der Personen keine Antikörper - weil die Infektion einfach viel zu leicht und mild verläuft, oft nichtmal bemerkt wird.
Auch bei influenza-Infektionen haben nur rund 40% .. 50% der Infizierten nach der überstanden Grippe dann Antikörper gegen genau diesen einen Grippe-Virus.
Auch beim chinesischen Virus dem SARS-Cov-2, ist das so. Denn das ist im Prinzip nur ein weiterer Virus der grippale Infekte auslöst, mit ganz ähnlichen Muster.

Charité: "sehr überraschende" Erkenntnisse
Bekanntermaßen ist Chefcoronapaniker, MundNasenSchutz-Philosoph und nun auch Träger des Bundesverdienst-Spike-Proteins und Grimme-Antigens Prof.Dr. C.(orona) Drosten Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin.
"Sehr überraschende" Erkenntnisse zur Charité sind hier nachzulesen:
Politisch motivierte Diagnosen: Was in Deutschland über die Charite nicht berichtet wurde
https://www.anti-spiegel.ru/2020/politis...tet-wurde/
ein kleiner Auszug aus dem verlinkten Artikel:
Das russische Fernsehen hat über sehr interessante Informationen über die Berliner „Charite“ berichtet, die zu überprüfen recht aufwändig war, aber sie haben sich als wahr herausgestellt. Und sie zeigen ein recht erschreckendes Bild über politische Macht in Deutschland.
Die „Charite“ wird immer wieder politisch instrumentalisiert, das ist bekannt. Unvergessen ist Julia Timoschenkos Bandscheibenvorfall, als sie in der Ukraine im Gefängnis gesessen hat. Damals wurde sie immer wieder von Ärzten der „Charite“ besucht. Geleitet wurde das Team von Dr. Lutz Harms, einem Neurologen der „Charite“. Die Presse zitierte ihn damals mit schockierenden Aussagen darüber, dass Julia Timoschenko dauerhaft behindert bleiben würde, wenn sie nicht schnellstmöglich in Berlin operiert wird.(..)
 
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