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Alltagsgeschichten
#1
20. September 2020 um 15:55
Über meine Tante erhielt ich folgende Info, die mich gleichzeitig zum Lachen als auch fassungslos machte (einen Link hat sie nicht mitgeschickt) …
Von einer Maniela Poechler habe ich heute diesen Bericht gelesen!
Die Thoraxklinik Heidelberg (Lungenklinik) verweigerte mir heute die stationäre Aufnahme.
Am Eingang wurde ich von 2 offenbar vormals Krankenpflegern, jetzt Einlasskontrolle, gefragt, wo denn meine Maske sei. Wie immer erfolgte eine kurze Erklärung meinerseits: CoronaVO BW §3 Abs 2 Satz 2 Ausnahmetatbestände. Jetzt wollte man ein Attest sehen. Ich fragte nach der rechtlichen Grundlage. In der CoronaVO ist keine Glaubhaftmachung/Attest genannt. Da ich ja ein braver Bürger bin, habe ich mein Attest, was ich vom Lungen-Facharzt erhalten habe, auf dem Handy als Bild immer dabei. Man weiß ja nie…. Ok, Handy raus und Attest vorgezeigt.
Nein das geht nicht, sie wollten sich Kopien davon machen. Hier war der Punkt erreicht, ich bat um ein Gespräch mit einem Vorgesetzten. Nach einer Weile kam tatsächlich die Stationsärztin zu mir. Wieder musste ich meine Situation erklären. Sinnlos! Sie könne mich nur in die Klinik lassen, wenn sie sich Kopien des Attests machen kann. Auf meine Frage, ob sie jemals die geltende CoronaVO gelesen habe, kam keine Antwort. Ich empfahl der Ärztin, meine Berichte/Befunde zu lesen. Diese liegen ja seit 6 Monaten vor. (Ja, ich habe 6 Monate auf diesen Termin warten müssen) Weiterhin schlug ich ihr vor, dass sie ja anhand meiner Befunde sofort ein Attest für mich ausstellen könne. Dies verweigerte sie! Sie macht von ihrem Hausrecht Gebrauch, nimmt mich nicht stationär auf. Die CoronaVO zählt nicht, sie machen ihre eigenen Gesetze!!!! Sie meinte das wirklich ernst, denn sie betätigte meine Frage ob die Thoraxklinik HD nun Gesetzgeber sei.
Da ich hier nicht mehr weiter kam, rief ich den nächsten
Polizeiposten in HD-Kirchheim an. Wieder alles erklärt…… Dann sagt die nette Polizistin: tja, da können wir leider nichts tun, die Klinik hat ja das Hausrecht. ‍♂️
Meine Nerven waren schon etwas leidend….. ich sagte dann zu ihr: OK, dann muss ich eine Strafanzeige gg die Klinik stellen. Antwort der Polizistin: Ja, können Sie hier gerne machen …. ABER NUR MIT MASKE!
Mir reicht es absolut! Ich habe meine Rechtsanwältin nun auch in dieser Sache beauftragt. Ihre Reaktion: Das ist ja der Gipfel der Frechheit!
Die Presse ist/wird informiert. Hier werde ich auf Aufklärung durch die Presse bestehen. Es kann nicht sein, wie man hier behandelt wird!

Hier der Link http://www.franziproske.de/2020/09/18/be...troffenen/
 
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#2
Aufregung wegen Corona-Tests an Bergrheinfelder Mittelschule
https://www.br.de/nachrichten/bayern/auf...le,SAx8e9U
19.9.2020
In Bergrheinfeld haben etwa 40 Personen gegen Corona-Tests protestiert, die an der dortigen Mittelschule stattfinden sollten. Die Bürgerinitiative "Eltern stehen auf" organisierte die Aktion. Die Testmethode wäre für ein Massenscreening unzulässig.
Rund 40 Personen protestierten am Freitagmorgen in Berghreinfeld gegen Corona-Tests, die im Laufe des Tages an der Bergrheinfelder Mittelschule "Holderhecke" durchgeführt werden sollten. Den Protest organisierten vor dem Schulgebäude die Bürgerinitiative "Eltern stehen auf". Wie Schulleiter Peter Friedrich dem BR erklärte, seien mehrere Schüler in der Mittelschule positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Darum wurde vom Gesundheitsamt per Allgemeinverfügung dieser Test angeordnet", sagte Friedrich. Friedrich zufolge habe das Gesundheitsamt alle Lehrer und Schüler der Mittelschule "Holderhecke" auf das Coronavirus testen wollen.
Test laut Bürgerinitiative nicht für Massescreening zugelassen
Marco Kister, ein Sprecher der Bürgerinitiative "Eltern stehen auf", teilte dem BR mit: "Wir sind gegen den Test, weil er kein validierter Test ist." Demnach wäre er für das Massenscreening nicht zugelassen. Dies könnte man auf der Verpackung lesen, behauptete Kister. Darüber hinaus vermutete die Bürgerinitiative, dass der Test nicht zuverlässig sei. Somit führe dies zu falschen Positiv-Ergebnissen. Laut Kister würde dies die Corona-Fall-Zahlen "künstlich in die Höhe treiben". Als Folge befürchtete Kister, dass für Eltern und Schüler weitere Sanktionen erlassen würden.
...
"Die Eltern sind nicht informiert und wissen auch nicht Bescheid. Sie hatten keine Wahl, sich mit einem Arzt zu besprechen oder untereinander auszutauschen, weil sie erst gestern nach der Schule vor vollendete Tatsache gestellt wurden. Die Eltern hätten nur die Möglichkeit gehabt, ja anzukreuzen, ich lasse mein Kind testen oder das Kind darf ab Montag nicht mehr in die Schule."
...
Laut Gesundheitsamt Schweinfurt wurde auf dem Schulgelände eine mobile Teststrecke aufgebaut und am Vormittag etwa 300 Personen getestet. Neben Schülern, Lehrern und Angestellten der Mittelschule "Holderhecke" wurden auch Proben von Schülern, Lehrern und Angestellten der Außenstelle der Franziskus-Schule genommen. Mit den Ergebnissen ist laut dem Betreiber der mobilen Teststrecke bis Montag zu rechnen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, müssen Schüler, die an der Reihentestung nicht teilgenommen haben, ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie sich anderweitig einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben.
 
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