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Explosion in Beirut
#1
#BREAKING - Secondary angle of an array of explosions in #Beirut, #Lebanon. Conflicting reports on the cause and location of the explosions. Reports say that witnesses saw a ‘missile’ being the cause of the secondary explosion, #Lebanese officials say it occurred near fireworks

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#2
Zerstörte Häuser, hunderte Verletzte, überlastete Kliniken

Starke Explosion in libanesischer Hauptstadt Beirut – mindestens 50 Tote

Eine Explosion erschüttert Beirut. Mindestens 2500 Menschen wurden verletzt, zahlreiche Gebäude sind beschädigt, Krankenhäuser überfüllt


Zwei starke Explosionen erschüttern die libanesische Hauptstadt Beirut am Dienstag. Dem libanesischen Gesundheitsminister Hamad Hassan zufolge sind mindestens 50 Menschen gestorben und 2750 wurden verletzt. Die Explosion ereignete sich um kurz nach 18 Uhr (Ortszeit).

Die Detonation in der Hafengegend war in großen Teilen der Stadt sowie in den Vororten zu spüren, wie zahlreiche Augenzeugen berichteten. Selbst in Zypern soll die Explosion gehört worden sein. Der jordanischen Erdbebenwarte zufolge soll die Erderschütterung einem Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala gleichgekommen sein. Es handele sich um die zweitgrößte Explosion nach Hiroshima.

Die lokale Feuerwehr ist nach wie vor damit beschäftigt, die Flammen in den Griff zu bekommen. Laut des libanesischen Fernsehsenders MTV Lebanon sollen sich mehrere gefüllte Gas-Tanks in der Nähe des Explosionsherdes befinden. Einsatzkräfte versuchen in diesen Minuten einen Übergriff der Flammen auf diese Tanks zu verhindern. Der Hafen liegt nur wenige Kilometer von der Innenstadt Beiruts entfernt.

Örtliche Medien zeigten Bilder von Menschen, die unter Trümmern feststeckten. Einige von ihnen sind blutverschmiert. Detaillierte Informationen über Opferzahlen liegen bisher nicht vor. Auf Fotos und Videos, die dem Tagesspiegel vorliegen und als authentisch eingestuft werden, sind jedoch dutzende, teils verbrannte Leichen zu sehen.
Der Generalsekretär der Kataeb-Partei, eine christlich-maronitische Partei, soll dem Sender MTV Lebanon zufolge gestorben sein. Er ist bei der Explosion schwer verletzt worden und befand sich zunächst im künstlichen Koma.

Gesundheitsminister Hamad Hassan sagte dem Sender LBC, es gebe eine „sehr hohe Zahl“ Verletzter. Dem Fernsehsender Al-Majadin zufolge ging die Zahl in die Hunderte, auch der Generalsekretär des libanesischen Roten Kreuzes, Georges Kettaneh, geht der Deutschen Presse-Agentur zufolge von Hunderten aus.

Das Rote Kreuz war mit 30 Teams im Einsatz. Eine Augenzeugin berichtet am Dienstagabend auf Twitter, dass immer noch Leichen zwischen den Trümmern liegen.
Premierminister Hassan Diab hat derweil angekündigt, die Verantwortlichen „zur Rechenschaft zu ziehen“. Diese würden „für diese Katastrophe den Preis bezahlen", sagte Diab am Dienstag in einer Fernsehansprache. Der libanesische Präsident Michel Aoun berief eine Dringlichkeitssitzung des Obersten Verteidigungsrates ein. Die Regierung erklärte den Mittwoch zum Tag der nationalen Trauer.

Zentrale des staatlichen Stromversorgers zerstört

Über der Hauptstadt des Libanons liegt eine dichte Rauchwolke, die starke mediterrane August-Sonne wurde vor Sonnenuntergang durch Qualm und Nebel verdeckt. Das Nachrichtenportal Beirut.com berichtet davon, dass sich in dem Rauch der Explosion giftige Gase wie etwa Salpetersäure befinden könnten. Die Einwohner der Hauptstadt werden dringend dazu angehalten, sich nicht im Freien zu bewegen und Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Nach Informationen von lokalen Nachrichtensendern sind mehrere Häuser im Zentrum Beiruts durch die Detonationen zerstört worden, zahlreiche Fensterscheiben in angrenzenden Gebäuden zersprangen.

So soll unter anderem das berühmte Gebäude der libanesischen Elektrizitätsgesellschaft in der belebten Rue Armenia vollständig eingestürzt sein. Die Zentrale des staatlichen Stromversorgers befindet sich in dem bei Touristen beliebten Ausgehviertel Mar Mikhael, in dem sich zahlreiche Restaurants und Bars befinden, die gerade am frühen Abend stets gut besucht sind.

Augenzeugenberichten zufolge soll die Detonation noch dutzende Kilometer weit entfernt zu spüren gewesen zu sein. Bilder zeigen die völlig zerstörte Einkaufsmeile in Downtown Beirut, “Beirut Souks”, wo sich viele Luxusgeschäfte befinden.

Krankenhäuser stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen

Dutzende Autos wurden zudem beschädigt, brannten aus – in vielen waren noch aufgeblasene Airbags zu erkennen. Die libanesische Armee half dabei, die Verletzten in Krankenhäuser zu bringen. Gesundheitsminister Hassan hat Medienberichten zufolge alle Krankenhäuser aufgefordert, „sofort Reserven zu mobilisieren“.

Doch die große Anzahl an Verletzten dürfte die libanesischen Krankenhäuser vor eine große Herausforderung stellen: Laut Beirut.com sind die Kapazitäten aller Krankenhäuser mittlerweile ausgeschöpft.

Eine der wichtigstenKliniken der Hauptstadt, das Hariri-Krankenhaus, hatte erst an diesem Vormittag verkündet, nahezu keine Kapazitäten mehr zu besitzen, um Covid19-Patienten aufzunehmen. Der Libanon leidet zurzeit unter einer zweiten Welle an Corona-Infektionen, in den vergangenen Tagen wurden so viele Neuansteckungen gemeldet, wie niemals zuvor.
Einer Mitarbeiterin eines Beiruter Krankenhauses zufolge sollen viele Patienten, die bereits auf den Stationen lagen, infolge eines großflächigen Stromausfalls gestorben sein, da die medizinischen Geräte, wie Beatmungsgeräte nicht mehr zur Verfügung standen.

Im Geitawi-Hospital sollen mittlerweile neu eingelieferte Patienten in einem naheliegenden Park behandelt werden. Das zeigen auf Twitter veröffentlichte Fotos. Dem Sender MTV Lebanon zufolge sollen acht Menschen im Geitawi-Hospital wegen der Explosion gestorben sein, drei weitere sind in kritischem gesundheitlichen Zustand.
Vor dem Clemenceau-Krankenhaus warteten zudem dutzende Verletzte auf Einlass, darunter mehrere Kinder.
Im gesamten Land wird zu Blutspenden aufgerufen. In Beirut bieten erste Einwohner Schlafplätze und ihre Wohnungen an, für Menschen deren Zuhause infolge der Explosionen, zerstört worden ist.

Hintergründe der Explosion weiterhin unklar

Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete, am Hafen sei in einem Lagerhaus in Nähe mehrerer Getreidespeicher ein Feuer ausgebrochen. In den Gebäuden soll zudem Sprengstoff gelagert gewesen sein, wie örtliche Medien berichteten. Dies verlautete auch aus Sicherheitskreisen. 
Dem Sicherheitschef Abbas Ibrahim zufolge könnten die Explosionen durch altes Sprengmaterial verursacht worden sein. Es könnte sich um schon „vor Jahren konfisziertes Sprengmaterial" gehandelt haben, das in einem Gebäude im Hafen gelagert worden sei, sagte Ibrahim am Dienstag. „Es war anscheinend hochexplosives Material", fügte er vor Journalisten hinzu. Nach Angaben eines AFP-Reporters stand ein Schiff im Hafen von Beirut in Flammen.

Ein Video auf Twitter zeigt zudem, wie vor der zweiten, massiveren Explosion Feuerwerkskörper in einer Rauchwolke in die Luft gehen. Derzeit gibt es verschiedene Medienberichte zum genauen Ort und dem Ursprung der Explosion, die nicht miteinander übereinstimmen. Die genaue Ursache ist noch unklar.

Explosion wenige Tage vor Hariri-Prozess – dennoch wohl kein politisches Motiv

Der Libanon durchlebt derzeit die verheerendste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Seit Mitte Juni befindet sich das libanesische Pfund im freien Fall, die Arbeitslosenrate steigt. Aus Protest gegen wochenlange massive Stromausfälle hatten Demonstranten am Dienstag versucht, das Energieministerium in Beirut zu besetzen. In Teilen des Landes hatte es in den vergangenen Wochen bis zu 20 Stunden am Tag keinen Strom gegeben.

Hinweise auf einen Anschlag oder einen politischen Hintergrund gab es zunächst nicht. Wenige Kilometer vom Ort der Explosion entfernt waren 2005 der damalige libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri und 21 weitere Menschen bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden.

Die Residenz seines Sohnes, der frühere Ministerpräsident Saad Hariri, wurde bei der Explosion am Dienstag beschädigt.
Die Explosionen in Beirut ereigneten sich zudem nur wenige Tage, bevor am Freitag vor einem Sondergericht in Den Haag das Urteil im Prozess um den tödlichen Anschlag auf den libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri fällt.

Vier angebliche Mitglieder der schiitischen Hisbollah-Miliz sind wegen des Selbstmordanschlags auf den sunnitischen Politiker angeklagt, bei dem 21 weitere Menschen getötet wurden. Der Prozess findet in Abwesenheit der Angeklagten statt.

Israelische Regierung dementiert Gerüchte

„Wir haben keine Informationen darüber, was genau passiert ist und was der Auslöser war, ob es ein Unfall oder ein herbeigeführter Akt war“, sagte ein UN-Sprecher kurz nach der Tat am Dienstag in New York. „Zu diesem Zeitpunkt sind unsere Gedanken bei den Menschen im Libanon. Was auch immer passiert ist: Wir hoffen, dass der Schaden begrenzt ist und dass die Sicherheit des libanesischen Volkes garantiert ist.“
Derweil teilte die israelische Regierung mit, dass sie mit den Explosionen in Beirut nichts zu tun haben. Zuvor häuften sich Gerüchte in den sozialen Netzwerken, dass angeblich der südliche Nachbar hinter den Detonationen stecken könnte. So berichteten User auf Twitter, dass sie zuvor einen israelischen Jet im Lufraum des Libanons gesehen haben.

Der Libanon und Israel befinden sich offiziell im noch im Kriegszustand. Ein Angriff dieses Ausmaßes durch israelische Streitkräfte wäre jedoch ein Novum und ist mehr als unwahrscheinlich. In den vergangenen Wochen ist immer wieder zu Zwischenfällen an der Grenze zu Isreal gekommen, bei denen unter anderem Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz versuchten auf israelisches Gebiet vorzudringen.

Dennoch ist eine Reaktion dieses Ausmaß vonseiten Israel nicht denkbar. Selbst im letzten Israel-Libanon-Krieg 2006 kam es nicht zu Angriffen in dieser Größenordnung.
Stattdessen bot Israel dem Libanon Hilfe an, was angesichts des Verhältnisses zwischen beiden Ländern besonders ist. „Unter Anweisung von Verteidigungsminister Benny Gantz und Außenminister Gabi Aschkenasi hat Israel sich an den Libanon durch internationale diplomatische und Verteidigungs-Kanäle gewandt“, teilten beide Minister in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Der libanesischen Regierung sei „medizinische humanitäre Hilfe“ angeboten worden.

Die bekannte libanesische TV-Moderatorin des Senders LBCI Raneem Bou Khazam forderte außerdem ihre Follower auf Twitter auf, Meldungen über vermisste Bekannte und Angehörige zu posten. In einem einzelnen Twitter-Thread finden sich Dutzende Fotos und Namen vermisster Personen.

Währenddessen hat das amerikanische Außenministerium, dem Libanon Unterstützung zugesichert. Eine Sprecherin des Weißen Hauses, Alyssa Farah, erklärte auf Twitter, US-Präsident Trump sei über die Situation unterrichtet. Man bete „für die Sicherheit der Menschen im Libanon“. Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany sagte, man beobachte die Situation „genau“.
Außerdem teilte Außenminister Charbel Wehbe mit, dass sein zypriotischer Amtskollege, ihm jegliche Hilfe zugesichert hätte. Bereits in der Vergangenheit unterstütze die zypriotische Luftwaffe, den libanesischen Zivilschutz in der Bekämpfung von Waldbränden.

Auch Frankreich schicke Hilfe in den Libanon, schrieb der französische Staatschef Emmanuel Macron am Dienstagabend auf Twitter. Frankreich stehe immer Seite an Seite mit dem Libanon, so Macron auf Arabisch.

Macron habe mit seinem libanesischen Amtskollegen Michel Aoun telefoniert, teilte der Élyséepalast mit. In dem Gespräch drückte Macron demnach seine Unterstützung und die der Franzosen für das libanesische Volk aus. Der heutige Libanon war früher Teil des französischen Mandatsgebiets im Nahen Osten, die beiden Länder haben immer noch eine enge Beziehung.

Kurz darauf verkündete auch EU-Ratspräsident Charles Michel, „Europäische Union ist bereit, Hilfe und Unterstützung zu leisten“. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schrieb: „Die Europäische Union bekundet ihre uneingeschränkte Solidarität und ihre volle Unterstützung für die Familien der Opfer sowie für das libanesische Volk und die libanesische Behörden.“ (mit AFP, dpa, Reuters)


https://www.tagesspiegel.de/politik/zers...65896.html


Muss man sich einmal klarmachen: " Selbst in Zypern soll die Explosion gehört worden sein. Der jordanischen Erdbebenwarte zufolge soll die Erderschütterung einem Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala gleichgekommen sein. Es handele sich um die zweitgrößte Explosion nach Hiroshima."

Was war das? MOAB? Wer in der Region besitzt dafür die Kapazitäten? Zu welchem Zweck? Warum Beirut?
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#3


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#4


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#5
Szenen aus der Stadt nach der Explosion, massive Verwüstungen, viele Verletzte - WARNUNG! Nichts für schwache Nerven!



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#6
Massive Explosions Rock Port Of Lebanese Capital.
Multiple People Killed & Injured (Videos)

UPDATE (19:40 CEST): Both Israel and Hezbollah denied responsibility for two massive explosions in Beirut. According to media authorities are considering a version that the explosion was caused by some confiscated materials that were stored in the port area.

https://southfront.org/massive-explosion...ed-videos/
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#7
RT:  Beirut: Explosion soll sich in Lager mit beschlagnahmtem Sprengstoff ereignet haben
Die Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut soll sich in einem Lager ereignet haben, in dem beschlagnahmte Sprengstoffe aufbewahrt wurden. Das erklärte der Chef des libanesischen Sicherheitsdienstes Abbas Ibrahim.
"Die Aussagen über Feuerwerk sind lächerlich, es gibt kein Feuerwerk, sondern hochexplosive Sprengstoffe", sagte Ibrahim lokalen Medien. "Es scheint, dass sich die Explosion in einem Lager ereignete, in dem beschlagnahmte hochexplosive Sprengstoffe jahrelang aufbewahrt worden sind."
 
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#8
Those responsible for Beirut blast will pay the price: Diab

BEIRUT: Lebanon's Prime Minister Hassan Diab said that those responsible for an explosion at a "dangerous" warehouse in Beirut port area that rocked the capital would pay the price.
"I promise you that this catastrophe will not pass without accountability. ... Those responsible will pay the price," he said in a televised speech. "Facts about this dangerous warehouse that has been there since 2014 will be announced and I will not preempt the investigations".

https://www.dailystar.com.lb/News/Lebano...-diab.ashx
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#9
Massive Explosion in Beirut Triggers Widespread Destruction and Casualties

(BEIRUT) — A massive explosion rocked Beirut on Tuesday, flattening much of the port, damaging buildings across the capital and sending a giant mushroom cloud into the sky. At least 50 people were killed and 2,700 injured, with bodies buried in the rubble, officials said.

Hours later, ambulances still carried away the wounded as army helicopters helped battle fires raging at the port.

The sudden devastation overwhelmed a country already struggling with both the coronavirus pandemic and an economic crisis: Beirut hospitals quickly filled beyond capacity, pleading for blood supplies and generators to keep their lights on.

The cause of the blast, which sparked fires, overturned cars and blew out windows and doors, was not immediately known.

Abbas Ibrahim, chief of Lebanese General Security, said it might have been caused by highly explosive material that was confiscated from a ship some time ago and stored at the port. Local television channel LBC said the material was sodium nitrate.

Witnesses reported seeing a strange orange-colored cloud over the site after the explosion. Orange clouds of toxic nitrogen dioxide gas often accompany an explosion involving nitrates.

An Israeli government official said Israel “had nothing to do” with the blast. He spoke on condition of anonymity because he was not authorized to discuss the matter with the media. Israeli officials usually do not comment on “foreign reports.”

The blast was stunning even for a city that has seen civil war, suicide bombings and bombardment by Israel. It could be heard and felt as far away as Cyprus, more than 200 kilometers (180 miles) across the Mediterranean.

“It was a real horror show. I haven’t seen anything like that since the days of the (civil) war,” said Marwan Ramadan, who was about 500 meters (yards) from the port and was knocked off his feet by the force of the explosion.

Health Minister Hassan Hamad said the preliminary toll was 25 dead and more than 2,500 wounded. Emergency teams streamed in from across Lebanon to help, and injured had to be taken to hospitals outside the capital.

Some of those injured lay on the ground at the port, Associated Press staff at the scene said. A civil defense official said there were still bodies inside the port, many under debris.
Beirut’s governor, Marwan Abboud, broke into tears as he toured the site, saying, “Beirut is a devastated city.”

Initially, video taken by residents showed a fire raging at the port, sending up a giant column of smoke, illuminated by flashes of what appear to be fireworks. Local TV stations reported that a fireworks warehouse was involved.

The fire then appeared to catch at a nearby building, triggering a more massive explosion, sending up a mushroom cloud and a shock wave.
Charbel Haj, who works at the port, said it started as small explosions like firecrackers. Then, he said, he was thrown off his feet by the huge blast. His clothes were torn.

Miles from the port, building facades were shredded, balconies were knocked down and windows shattered. Streets were covered with glass and bricks and lined with wrecked cars. Motorcyclists picked their way through traffic, carrying the injured.

One woman covered in blood from the waist up walked down a trashed street while talking furiously on her phone. On another street, a woman with a bloodied face looked distraught, staggering through traffic with two friends at her side.

“This country is cursed,” a young man passing by muttered.

The blast came at a time when Lebanon’s economy is facing collapse from the financial crisis and the coronavirus restrictions. Many have lost jobs, while the worth of their savings has evaporated as the currency has plunged in value against the dollar. The result has thrown many into poverty.

It also occurred amid rising tensions between Israel and the militant Hezbollah group along Lebanon’s southern border.

The explosion was reminiscent of massive blasts during Lebanon’s civil war and took place only three days before a U.N.-backed tribunal was set to give its verdict in the killing of former Prime Minister Rafik Hariri in a truck bombing more than 15 years ago. That explosion, with a ton of explosives, was felt miles away, just like Tuesday’s explosion.

Several of Beirut’s hospitals were damaged in the blast. Roum Hospital put out a call for people to bring it spare generators to keep its electricity going as it evacuated patients because of heavy damage.

Outside the St. George University Hospital in Beirut’s Achrafieh neighborhood, people with various injuries arrived in ambulances, in cars and on foot. The explosion had caused major damage inside the building and knocked out the electricity at the hospital. Dozens of injured were being treated on the spot on the street outside, on stretchers and wheelchairs.

“This is a catastrophe we have on our hands,” said one doctor, speaking on condition of anonymity because he was not authorized to make press statements.


https://time.com/5875524/lebanon-beirut-explosion/
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#10
Zum Vergleich:

Fertilizer Plant Explosion In West, Texas (2013)



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