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Panoramagate
#1
Panoramagate
Stell dir vor, Diffamierung ist angesagt – und keiner macht mehr mit
Jede Hexenjagd und jede Diffamierungskampagne in der Geschichte endete irgendwann. Es kommt auf uns alle an. Wenn wir einfach nicht mitmachen, hat der Spuk ganz schnell ein Ende.
Die Affäre, die das NDR-Magazin Panorama mit seinen Vorwürfen gegen den Bundeswehr-Offizier Bohnert auslöste, könnte vielleicht ein kleiner, erster Anfang eines Endes sein. Zumindest wurde wohl auch den Machern der Sendung klargemacht, dass es Grenzen geben dürfte. Denn sie hat ganz offensichtlich auch unter öffentlichen Stimmen, die nun ganz und gar unverdächtig der Sympathie mit so genanntem „rechtem Gedankengut“ sind, zu einem gewissen Zweifel geführt. Die Macher der Sendung erfuhren jedenfalls deutliche Kritik dafür, dass sie den Leumund und die berufliche Existenz jenes Offiziers zerstörten. Der Chefredakteur der Welt am Sonntag, Johannes Boie, schrieb: „Es ist kein seriöser Journalismus, jemanden wegen einzelner „Likes“ oder vereinzelter Verbindungen im Internet zu verurteilen. Wer hier mitmacht, bekämpft die Freiheit der Gedanken und fördert ein System gleichdenkender Langweiler.“
Die Panorama-Macher wiederum schlugen daraufhin umso wütender auf jene Kritiker ein, unterstellten „einschlägigen ‚Medien“ (offenbar ist auch die Welt am Sonntag gemeint) „schräge Vorwürfe“. Aber schräg ist das nun wirklich nicht, was schließlich der Blogger Don Alphonso auf welt.de über Natascha Strobl berichtet, die in der Panorama-Sendung als Politikwissenschaftlerin präsentiert wird und das Verdikt gegen Bohnert spricht: „Gerade der Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr darf natürlich überhaupt keinen Kontakt haben zu den Identitären.“ 
Das sei ein Skandal, sagt Strobl. Aber wie soll man dann die unzähligen Kontakte von ihr in den Linksextremismus bewerten? Strobl folgt nicht nur mehreren linksextremen Organisationen auf Twitter. Wie Don Alphonso – ohne größere investigative Nöte – nachweist, ist jene Strobl eher eine linksextreme Aktivistin zu nennen. Sie trat bei der „Autonome Antifa-Koordination Kiel“ auf (die ihrerseits zu den „Welcome to Hell“-Krawallen in Hamburg 2017 aufgerufen hatte) und bei der „Interventionistischen Linken Aschaffenburg“, die vom bayerischen Verfassungsschutz als Teil der linksextremistischen, autonomen Szene benannt wird und die gleich nach Strobls Auftritt eine Aktionskonferenz gegen das G-20-Treffen bewarb...........

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/k...-mehr-mit/

doncorleone46
Ich verstehe mittlerweile wie das Dritte Reich in Deutschland entstanden ist und warum es von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wurde. Viel konnten aufgrund der gefilterten Informationen gar nicht anders, als zu glauben, dass sie im Recht sind. Und genau das können die Linksschreiber von ÖR und MSM wohl nicht einmal im Ansatz verstehen. Die sind trotz Abitur und vielleicht noch Studium, einfach politisch zu dumm.
 
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#2
#Panoramagate

Twitter-Trend
 
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#3
(29.07.2020, 17:00)Rundumblick schrieb: doncorleone46
Ich verstehe mittlerweile wie das Dritte Reich in Deutschland entstanden ist und warum es von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wurde.

Das Dritte Reich wurde garantiert nicht von der Mehrheit der Bevölkerung getragen, sondern durch eine Gewaltherrschaft.
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#4
(30.07.2020, 16:35)Blaubär schrieb:
(29.07.2020, 17:00)Rundumblick schrieb: doncorleone46
Ich verstehe mittlerweile wie das Dritte Reich in Deutschland entstanden ist und warum es von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wurde.

Das Dritte Reich wurde garantiert nicht von der Mehrheit der Bevölkerung getragen, sondern durch eine Gewaltherrschaft.

ganz sicher nicht

dazu reicht die Wikipedia:

Propaganda und Personenkult
1935: Geschäfte schließen, damit eine Rede Hitlers gehört werden kann.
Die Bedeutung der NS-Propaganda für die Erreichung der selbstgesetzten Ziele hatte Hitler bereits in der Neugründungsphase der NSDAP 1925 hervorgehoben: Die Partei sei kein Selbstzweck, sondern solle nur „den politisch-agitatorischen Kampf der Bewegung ermöglichen, der Aufklärungstätigkeit diejenigen organisatorischen Voraussetzungen schaffen, die unbedingt nötig sind.“ In Mein Kampf forderte er mittels Propaganda die Gewinnung von Menschen für die Parteiorganisation, die wiederum andere Menschen für die Fortführung der Propaganda mobilisieren sollten. Es gehe darum, den „bestehenden Zustand“ zu zersetzen und die neue Lehre zu verbreiten. Der Sieg sei möglich, „wenn die neue Weltanschauung möglichst allen Menschen gelehrt und, wenn nötig, später aufgezwungen wird.“[40]
Das im März 1933 geschaffene Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels bekam die Zuständigkeit „für alle Aufgaben der geistigen Einwirkung auf die Nation, der Werbung für Staat, Kultur und Wirtschaft, der Unterrichtung der in- und ausländischen Öffentlichkeit über sie und der Verwaltung aller diesen Zwecken dienenden Einrichtungen.“[41] Mehrere hundert Beamte waren laut Thamer allein damit beschäftigt, die täglichen Presseanweisungen für das in seiner numerischen Vielfalt weitgehend fortbestehende deutsche Zeitungswesen zu formulieren und ihre Einhaltung zu überwachen. Tag für Tag erhielten die Vertreter der Zeitungen die vorgefilterten Informationen nebst Anweisungen, wie davon Gebrauch zu machen war.[42] Als weiteres wichtiges Verbreitungsmedium der politischen Propaganda des Regimes dienten der Hörfunk und der eigens dafür entwickelte Volksempfänger, der massenhafte Verbreitung fand und mit dem das Radiohören – dem propagierten Anspruch nach – nicht mehr Privatangelegenheit jedes einzelnen sein, sondern zur „staatspolitischen Pflicht“ werden sollte. Von 25 Prozent aller Haushalte 1933 stieg die Abdeckungsquote mit Radiogeräten auf 65 Prozent 1941, wobei ländliche Regionen und einkommensschwache städtische Haushalte teils weiterhin keinen Rundfunkempfang hatten.[43]
Kernbestandteil der NS-Propaganda war der Personenkult um Hitler. Im öffentlichen Alltagsleben besonders sichtbar wurde dies, nachdem seit Juli 1933 für alle Reichsbehörden, Reichsstatthalter und die Landesregierungen der Hitlergruß verpflichtend geworden war, den man so als „deutschen Gruß“ von der Partei auf das gesamte öffentliche Leben übertrug, so auch auf die Schulen, wo Lehrer zu Beginn jeder Unterrichtsstunde die Klasse mit „Heil Hitler“ begrüßen sollten. In Städten brachte man teilweise an Strommasten, Laternenpfählen, Geschäften und Haustüren kleine Emailleschilder an mit Aufschriften wie zum Beispiel: „Der Deutsche grüßt: Heil Hitler!“, oder auch: „Volksgenosse, trittst Du ein, soll Dein Gruß‚ Heil Hitler‘ sein!“[44] Ein weiteres Element des Hitlerkults war das jährliche Begängnis des Führergeburtstags am 20. April. Am Vorabend fand reichsweit der Eintritt der neuen Jahrgänge in die Hitlerjugend statt; am Tag selbst wurden allerorts Vereidigungen, Mitgliederaufnahmen und die Verleihung von Auszeichnungen vorgenommen.[45]
Damit fügte sich der 20. April in den NS-spezifischen Kalender von Feiern, Festen und Gedenktagen ein, deren Auftakt an jedem 30. Januar der „Tag der Machtergreifung“ war. Am 24. Februar fand jeweils die „Parteigründungsfeier“ statt, zur Märzmitte der Heldengedenktag; am 1. Mai wurde der „Tag der nationalen Arbeit“ begangen, bald danach der Muttertag mit Ehrungen für die Heldinnen der „Gebärschlacht“. Am 21. Juni feierte man die Sommersonnenwende mit Feuerrädern und Feuerreden; und Anfang September gab es alljährlich den Reichsparteitag in Nürnberg, das höchste Fest der NSDAP, 1933 ein fünftägiges, 1938 ein achttägiges Begängnis, das an Pracht- und Machtentfaltung alle anderen Veranstaltungen des NS-Kalendariums noch überbot. „Die Magie der Fahnen und Fackeln, der Massenrituale und des Führerkults, der Todesverklärung und Treueschwüre betäubte alle Sinne und befriedigte älteste Schauergelüste.“[46] Ende September oder Anfang Oktober wurde das dem „Nährstand“ gewidmete Reichserntedankfest auf dem Bückeberg bei Hameln ebenfalls als Massenveranstaltung gefeiert, 1933 mit 500.000 Menschen, 1937 mit mehr als 1,3 Millionen.[47] Am 9. November beging Hitler mit seinem Gefolge in München den Tag zum Gedenken an die „Gefallenen der Bewegung“: Gemeinsam mit den „Alten Kämpfern“ marschierte Hitler hinter der „Blutfahne“ zwischen anderen Fahnen und brennenden Opferschalen, um auf diese Weise das Scheitern des Putsches von 1923 in einen Triumph zu verwandeln und die Gefallenen der Bewegung „zu Religionsstiftern eines neuen Staatskults“ zu erheben: „Das Blut, das sie vergossen haben, ist Taufwasser geworden für das Reich.“[48] Am Ende des NS-Festkalenders lagen im Dezember die Feier der Wintersonnenwende und die „Volksweihnacht“, durch deren NS-spezifische Abwandlungen die christliche Weihnacht zurückgedrängt werden sollte, was allerdings nur in parteinahen Kreisen einigen Erfolg hatte.[49]
Sozialpolitische Akzente
Während die kommunistisch und sozialdemokratisch orientierten Teile der Arbeiterschaft durch Gewalt und Repression einerseits binnen weniger Monate der NS-Herrschaft ihre politische und gewerkschaftliche Vertretung einbüßten – ersatzweise wurde die Deutsche Arbeitsfront (DAF) unter Robert Ley gegründet und das Arbeitsleben in den Betrieben nach dem Führer-Gefolgschaftsprinzip organisiert –, ging es andererseits für die Nationalsozialisten darum, die Masse der Lohnabhängigen für ihre Vorstellungen von einer neuen, rassenexklusiven Volksgemeinschaft zu gewinnen. Neben dem 1. Mai wurden noch weitere bezahlte Feiertage geschaffen und wurde der bezahlte Urlaub ausgeweitet. Man sorgte für die steuerliche Entlastung niedriger und mittlerer zulasten höherer Einkommen, stellte Schuldner gegenüber Gläubigern besser und legte beim Mieterschutz nach.[50]
Nachhaltige Popularität gewannen die freizeitpolitischen Maßnahmen des Regimes unter dem Dach der „NS-Gemeinschaft ‚Kraft durch Freude‘“ (KdF) die an das Beispiel der faschistischen Opera Nazionale Dopolavoro in Italien anknüpfte. In Hitlers Gründungsaufruf hieß es: „Ich will, daß dem deutschen Arbeiter ein ausreichender Urlaub gewährt wird. Ich wünsche dies, weil ich ein nervenstarkes Volk will, denn nur mit einem Volk, das seine Nerven behält, kann man wahrhaft große Politik machen.“[51] Mit der Verlängerung der tariflich geregelten jährlichen Urlaubszeit von drei Tagen im Jahr 1933 auf sechs bis zwölf Tage wurde eine Reisemöglichkeit für alle geschaffen. Da die Mitgliedschaft in der DAF die in der KdF einschloss, war die gesellschaftliche Breitenwirkung gegeben. Die Preise waren laut Thamer konkurrenzlos billig, sowohl für eine Wochenendfahrt in den Bayrischen Wald als auch für eine Kreuzfahrt nach Italien. Dies war möglich durch eine strenge Rationalisierung, durch Zuschüsse aus DAF-Mitteln und durch Preisdiktate gegenüber dem Beherbergungsgewerbe. Die Teilnehmerzahl an KdF-Urlaubsfahrten stieg von 2,3 Millionen 1934 auf 10,3 Millionen im Jahr 1938. Gleichwohl gehörte nur jeder dritte bis vierte Teilnehmer einer KdF-Reise zur Arbeiterschaft; Hauptnutznießer waren die Mittelschichten.[52]
Mit dem Schlagwort „Kultur für alle“ wurden im KdF-Rahmen einerseits Konzerte und Theaterstücke in die Fabriken gebracht und andererseits finanzielle und gesellschaftliche Hürden etwa hinsichtlich der Kleiderordnung aufgehoben, die Arbeiter am Betreten von Konzertsälen und Schauspielhäusern gehindert hatten. So wurden schließlich auch größere Kontingente an Eintrittskarten für die Bayreuther Festspiele zu günstigen Preisen einem Arbeiterpublikum angeboten.[53]
Als wesentliches Instrument zur Mobilisierung des NS-Gemeinschaftsgefühls sieht Burleigh die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) an, der Hitler im Mai 1933 die Zuständigkeit für „alle Fragen der Volkswohlfahrt und der Fürsorge“ unter der Leitung von Erich Hilgenfeldt zusprach. Die daneben noch weiter bestehenden kirchlichen Wohlfahrtsverbände und das Deutsche Rote Kreuz wurden Zug um Zug der NSV unterstellt, die bis 1939 zur größten NS-Massenorganisation nach der DAF aufstieg – mit über achtzigtausend Angestellten und einer Million ehrenamtlicher Helfer. Durch Mitgliederbeiträge und massenhafte Sammelaktionen verfügte sie über enorme Finanzmittel.[54] Dabei ging es den Nationalsozialisten speziell um Pflicht und Opfer für das Wohlergehen der Gemeinschaft und um ein aktivistisches Klima in ihrem Dienst. Dies galt ebenso für das der NSV beigeordnete Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (WHW) als soziales Nothilfeprogramm für die härtesten Monate des Jahres. Hierbei wurde die Solidarität der Bessergestellten demonstrativ eingefordert, speziell durch den Eintopfsonntag an jedem ersten Sonntag des Monats in der Winterzeit, wobei die für eine üppigere Mahlzeit eingesparten Mittel an das WHW abgeführt werden sollten.[55]
Die von NSV, KdF, WHW und anderen NS-Organisationen ausgehenden Aktivitäten, wie zum Beispiel Massentourismus und Eintopfessen, wirkten laut Thamer hin „auf eine psychologische Egalisierung und eine Veränderung der sozialen Gefühlswelt. Die Beschwörung der Volksgemeinschaft und die egalisierende Wirkung von Massenkonsum und industrieller Massenkultur verstärkten einander. Zwar blieb die nationalsozialistische Volksgemeinschaft ein Mythos, aber auch Mythen haben eine verändernde Kraft, vor allem, wenn sie sich der Suggestion des technischen und zivilisatorischen Fortschritts bedienen.“[56]
Siehe auch: Sozialpolitik im Nationalsozialismus

aus:https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_N...ozialismus

hier geht es darum, das die Leute mittels massiver Propaganda für die damalige "Transformation" beeinflusst wurden. Die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen kamen noch dazu.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist schon immer mitgelaufen, egal wo und wann.
 
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#5
Fake News: Gensing, der NDR und die Pressefreiheit
Fake News aus dem Tagesschau-Zubehör.
Es kracht gerade ziemlich zwischen Don Alphonso und der Redaktion von Panorama, ich muss mir das aber alles noch durchlesen, bis ich das richtig verstanden habe.
Was ich bisher verstanden habe, war, dass Panorama versucht hat, einen Offizier der Bundeswehr anbzusägen, indem sie ihn als Nazi oder Rechtsradikalen denunziert haben, weil er irgendwelche Tweets oder Facebookartikel geliked hatte, und das in den Augen des öffentlich-rechtlichen Gesindels schon ausreichen soll, um jemanden zu brandmarken und zu schassen – oder meiner Vermutung nach, durch die demonstrative Hinrichtung eines Einzelnen die Allgemeinheit zu verängstigen.
Wenn ich das ebenfalls so am Rande richtig mitbekommen habe, hat Don Alphonso aufgezeigt, dass da Leute aus dem ARD/Panorama-Umfeld mit linksradikalen/linksextremistischen/gewaltbereiten Leuten vernetzt sind, an sich selbst aber – wie immer – ganz andere Maßstäbe anlegen.
Nun fiel mir gerade ein Tweet (oder genauer gesagt: Der erste einer Kette) von Patrick Gensing auf. Patrick Gensing, von dem es im Netz an vielen Stellen – nicht aber bei der von Linksextremen gesteuerten Wikipedia – heißt, er habe selbst Verbindungen zur Antifa und habe für die Amadeu-Antonio-Stiftung gearbeitet und nun Redakteur bei der Tagesschau sei, also der fleischgewordene Beispielfall für die dubiose Rekrutierungspraxis der ARD (bei ZDF heute wundere ich mich ja auch, warum die sich wie die Propagandaposaune der AAS aufführen) blubbert nun:
Die derzeitigen persönlichen Attacken auf die Politikwissenschaftlerin Strobl und NDR-Kolleginnen sind in meinen Augen in vielen Fällen keine sachliche Kritik mehr, sondern ein Versuch der Einschüchterung – und damit ein Angriff auf die #Pressefreiheit.
— Patrick Gensing (@PatrickGensing) July 29, 2020

Fake News.
Ich habe es ja neulich ausführlich erläutert.
Die öffentlich-rechtlichen Sender, mithin auch der NDR, sind verfassungsrechtlich Rundfunk und nicht Presse.
Deshalb unterliegen sie auch nicht der Pressefreiheit. Der Rundfunk hat zwar eine Rundfunkfreiheit, aber die ist wesentlich kleiner als die Pressefreiheit und zudem mit Verpflichtungen verbunden, die die ARD, die Tagesschau nicht entfernt einhalten.
Man kann den NDR in seiner Pressefreiheit nicht verletzen, weil er keine hat.
Und ein Don Alphonso kann die Pressefreiheit auch nicht verletzten, weil die Pressefreiheit zu den Grundrechten zählt, und die sind nur ein Abwehrrecht gegen die drei Staatsgewalten, nicht gegen Privat- oder privatrechtlich agierende Personen.
Davon ganz abgesehen: Selbst wenn der NDR Rundfunkfreiheit hätte, würde die ihn überhaupt nicht gegen die Kritik Don Alphonsos schützen. Im Gegenteil: Genau wie bei der Wissenschaftsfreiheit überantwortet die Verfassung die Kontrolle der internen, gegenseitigen Kritik.
Das bedeutet, dass der, der eine solche Freiheit wie Wissenschafts- oder Pressefreiheit innehat, sich diese erkauft, indem er Kritik innerhalb dieses Freiheitsbereiches sogar weit über das normale Maß hinaus hinnehmen muss.
Don Alphonso nimmt die Pressefreiheit also im Kern wahr, während Gensing genau diese verletzt und systematisch falsch darüber informiert.
Und da Gensing sich selbst „Journalist” nennt – was auch immer das sein mag, eine Bezeichnung greifbaren Inhaltes hat er für sich selbst anscheinend nicht – und von Pressefreiheit trötet, sollte man als Mindestanforderung doch stellen können, dass er weiß, was er da redet – mithin also bewusst lügt.
Ob er das strategische Lügen bei der AAS gelernt hat oder haben könnte, oder das wieder mal „Haltungsjournalismus” ist, ist eine Frage, die ich hier nicht erörtern kann.
Überlegt Euch, wie weit man der Tagesschau noch trauen kann. Das sind fundamentale Sach- und Rechtsfragen, Grundrechts- und Verfassungsfragen, über die Tagesschauinventar hier systematisch die Öffentlichkeit täuscht.
Macht Euch klar, mit welchen Methoden diese Leute da arbeiten und wie die Falschinformationen als Hebel und Moralwaffe verwenden.

https://www.danisch.de/blog/2020/07/30/f...efreiheit/
 
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