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Grippewellen in der Nachschau
#11
Gleiches 2017:

Grippewelle

Kliniken schließen wegen Überlastung ihre Notaufnahmen
Die Zahl der Influenza-Fälle in Bayern steigt und steigt, die Grippewelle bringt auch die Krankenhäuser in Bedrängnis. Mehrere Kliniken können wegen Überlastung zeitweise keine Patienten aufnehmen.
Mehr als 5500 Fälle von Influenza wurden in Bayern seit Beginn der laufenden Grippe-Saison gemeldet. 16 Menschen sind bisher an den Folgen einer Grippe gestorben. Und noch, so warnte kürzlich Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sei der Höhepunkt der Grippewelle nicht erreicht.
Mehrere Krankenhäuser, vor allem in München und in Nürnberg, bringt die Grippewelle in akute Bedrängnis, ihre Notaufnahmen sind überlastet. „Es kommen sehr viele Patienten in den Krankenhäusern an, und teilweise fallen die Pflegekräfte wegen der Grippe aus“, sagte Hans-Peter Reißmann, Sprecher der Feuerwehr Nürnberg, bei der die Integrierte Rettungsleitstelle angesiedelt ist. „Es ist extrem schwierig im Moment. Uns ist keine vergleichbare Situation in dem Ausmaß aus den vergangenen Jahren bekannt.“..............
https://www.welt.de/regionales/bayern/ar...ahmen.html

Gleiches 2015:

Grippewelle schwappt höher: Kliniken überlastet
Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland schwappt gen Norden und steigt weiter an: Allein in der vergangenen Woche wurden bundesweit über 7000 neue Influenzafälle gemeldet. Insgesamt kletterte die Zahl der im Labor bestätigten Diagnosen seit Herbst damit auf bald 27 000.
Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch Instituts mit. Es gibt aber eine hohe Dunkelziffer, da nicht jeder Fall gemeldet wird.
Vom Süden her breiten sich Influenza und grippeähnliche Infekte nunmehr fast flächendeckend bis in den hohen Norden aus. "Stark erhöhte Influenza-Aktivität", meldet die AGI für alle Teile Deutschlands. Auch die Zahl der Arztbesuche schnellte deutlich nach oben. "Das erlaubt aber noch keine direkten Rückschlüsse auf das Ausmaß der Grippewelle", betonte Susanne Glasmacher vom RKI. Erst im Nachgang könne die Heftigkeit bewertet werden.
In den besonders von Grippe betroffenen Regionen sind viele Krankenhäuser jedoch bereits komplett dicht. "Die Lage ist regional unterschiedlich, aber teilweise stehen die Krankenhäuser sehr unter Druck", sagte Holger Mages von der Deutschen Krankenhausgesellschaft der Deutschen Presse-Agentur. Grundsätzlich versuchten die Kliniken zusätzliche Kapazitäten vorzuhalten. Doch die Lage in den Notaufnahmen werde dadurch verschärft, dass viele Patienten statt zum Hausarzt direkt in die Krankenhausambulanz gingen.
"Die Notaufnahmen in Bayern sind alle komplett voll", sagte der Sprecher der Landeskrankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber. "Die Grippe und die Wintergeschichten kommen zu der eh angespannten Situation in den Notaufnahmen nun noch hinzu. So extrem wie dieses Jahr hab ich es noch nicht miterlebt." Ähnlich überfüllt ist die Situation in vielen Kliniken Baden-Württembergs, so die dortige Krankenhausgesellschaft.
Auch aus Niedersachsen melden viele Krankenhäuser Land unter. "Es ist ein flächendeckendes Problem, aber besonders stark betroffen sind die Ballungsräume", sagt Helge Engelke von der Landeskrankenhausgesellschaft in Hannover. So mussten in Braunschweig zwischenzeitlich Patientenbetten auf dem Flur stehen.

https://www.merkur.de/welt/grippewelle-s...65040.html
 
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#12
Man ersetze in diesem Artikel aus 2018 „Grippe“ durch „Corona“ und er könnte aktuell sein. Bis auf die Tatsache, dass es 2020 keine überlasteten Krankenhäuser gab wie vor zwei Jahren als es keinen gejuckt hat:


Influenza Grippe legt Krankenhäuser und Ämter lahm
Bus- und Bahnverbindungen fallen aus, weil Fahrer fehlen. OP-Säle bleiben geschlossen, weil Ärzte erkrankt sind. Die Grippewelle sorgt in vielen Gebieten Deutschlands weiter für Probleme.
16.03.2018
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagno...98398.html
 
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#13
Spanien, 2019:

Grippewelle bringt Krankenhäuser auf Mallorca an ihre Grenzen

In der Notfallaufnahme Son Llàtzer warteten in den vergangenen Tagen bis zu 114 Personen gleichzeitig
Die Notfallaufnahme des Krankenhauses Son Llàtzer in Palma de Mallorca war in den vergangenen Tagen völlig überlastet. Bis zu 114 Personen warteten gleichzeitig auf ihre Versorgung. In Einzelfällen mussten Patienten bis zu 24 Stunden in Sesseln warten, bis ihnen ein Krankenbett zugeteilt wurde. Für das Chaos könne man nur zum Teil die Grippewelle verantwortlich machen, heißt es von Seiten des Personals. Die Gewerkschaft CGT kritisierte indes, die Nichteinhaltung von Hygienevorschriften, die zur Ausbreitung des Influenza-A-Virus.
Mehrere Faktoren führten am Montag (14.1.) zu eine völligen Überlastung des Krankenhauses Son Llàtzer. Zusätzlich zu den Grippe-Patienten, die in diesen Wintertagen ohnehin häufig eingewiesen würden, war auch das Gerät für Computertomographie (CT) im Krankenhaus Manacor defekt. Entsprechend wurden Patienten aus Inca nach Son Llàtzer verwiesen. Als auch die Notfallaufnahme in Inca überlastet war, erhielt Son Llàtzer auch noch die Patienten aus Inca.
Grundsätzlich fehle es in den Krankenhäusern an Pflegepersonal, hieß es von Seiten der Mitarbeiter. Außerdem seien die Gesundheitszentren zu schlecht ausgerüstet, sodass sie Patienten für einfachste Untersuchungen an die Krankenhäuser verweisen müssten. Die erst beginnende Grippewelle bringe die Krankenhäuser regelmäßig an ihre Grenzen.

https://www.mallorcazeitung.es/gesundhei...65394.html
 
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#14
England: „Grippewelle: In einigen Krankenhäusern wurden wegen Überfüllung der Leichenhallen Kühl-Lastwagen und -Container aufgestellt.“

Grippe Epidemie in England - Welle in Deutschland
In Europa breitet sich die Virusgrippe aus. In Großbritannien wird bereits von einer Epidemie gesprochen - in Deutschland nimmt die Zahl der Fälle ebenfalls zu.
09.01.2000
https://www.spiegel.de/panorama/grippe-e...59218.html
 
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#15
Und huch, Frankreich auch:

Französische Kliniken wegen Grippewelle überfüllt
Eine schwere Grippewelle in Frankreich bringt manche Krankenhäuser des Landes an ihre Kapazitätsgrenze. Behörden fordern die Spitäler deshalb dazu auf, nicht dringende Operationen aufzuschieben um Platz für Grippepatienten zu schaffen.
11.01.2017
https://www.nzz.ch/panorama/aktuelle-the...-ld.139207
 
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#16
Veröffentlicht: 21.03.2005

Influenza / Grippe
"Bei Grippe-Pandemie müssen viele Menschen beatmet werden"

BERLIN (gvg). Eine Ergänzung zu dem kürzlich vorgestellten "Nationalen Pandemieplan" hat die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie ins Gespräch gebracht. Um den bei einer Grippe-Epidemie zu erwartenden Ansturm von Menschen mit Luftnot zu bewältigen, sollten Kliniken Geräte zur nicht-invasiven Beatmung vorrätig halten.

"In der kritischen Phase einer Influenza-Pandemie ist damit zu rechnen, daß jedes Krankenhaus pro Woche mit 50 bis 300 Patienten konfrontiert wird, die stationär aufgenommen werden müssen", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP), Professor Dieter Köhler aus Schmallenberg. Wegen der bei der schweren Influenza häufigen Virus-Pneumonie benötigten viele davon eine Beatmung (wie kurz berichtet). "Dies ist mit den jetzigen Intensivstationen in keiner Weise zu leisten", so Köhler auf dem Pneumologen-Kongreß in Berlin.
Wegen solcher Schätzungen hat die DGP eine Empfehlung zur Behandlung von Patienten mit respiratorischen Komplikationen bei einer Virus-Pneumonie erstellt, bei der die nicht-invasive Beatmung im Vordergrund steht. Diese Empfehlung für Kliniken soll dem Pandemieplan nach Absprache mit dem für den Plan zuständigen Robert-Koch-Institut angehängt werden.

Für die Umsetzung der Empfehlung schlägt die DGP vor, in Krankenhäusern zusätzlich zur Ausstattung der Intensivstationen Geräte für die nicht-invasive Beatmung auf peripheren Stationen zu bevorraten. Das Stations-Personal sollte dann geschult werden, um die Geräte einsetzen zu können.
Solche Geräte, die sonst vor allem zur Heimbeatmung bei chronisch Lungenkranken eingesetzt werden, existierten in großer Zahl in den Lagern von Krankenkassen und Medizinprodukteherstellern, so Köhler. Oft handele es sich zwar um alte Modelle, die normalerweise verschrottet würden. Nach einer Instandsetzung könnten sie aber im Notfalleinsatz während einer Pandemie noch wertvolle Dienste leisten, wie der Lungenexperte betonte.

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Bei...33082.html
 
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