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Corona Analysten und Grafiken - gut aufbereitet
#1
   
Hier hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht und alle vorhandenen Zahlen aufbereitet. Falls jemand Bedarf hat gern mal reinschauen und rausziehen was von Interesse ist.

Ein Dank an den unbekannten Raimund H.

https://workupload.com/file/Ka6DXrptPxG?...US3inmUiIA
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#2
https://www.bi-scout.com/die-datenkrise-...-instituts

Hier eine SEHR interessante Ausarbeitung der RKI Daten, die zu einer ganz anderern Sicht führen..

Auszug:

Wer sich einer Aufarbeitung des „heißen Eisens“ COVID-19 nähert, gerät schnell zwischen die Fronten der Befürworter und Kritiker des Krisenmanagements der Bundesregierung. Zentral bei der Bewertung der Gefährlichkeit des Virus und den zu treffenden Maßnahmen war das Robert-Koch-Institut (RKI) und dessen Zahlen.

Ich habe zum einen eine pflegebedürftige 90-jährige Mutter und eine 85-jährige Schwiegermutter, die beide zur oft thematisierten Risikogruppe zählen und deren Verunsicherung mein tiefergehendes Interesse an diesem Thema geweckt haben. Zum anderen habe ich 32 Jahre Berufserfahrung mit Datenanalyse-Software und deren Vermarktung. “Big Data“ war und ist ein zentrales Thema unserer Branche. Womöglich bekommt man so ein gewisses Gefühl für größere Zahlenwerke.

Deshalb erschien mir die Aufbereitung und Darstellung der Daten zum COVID19-Infektionsgeschehen in Deutschland durch das RKI von Anfang an nur in Teilen plausibel. Denn in den Lageberichten des RKI schlummern viele Daten, die von großer Relevanz sind. Nur werden diese Daten nicht oder nur unzureichend in Zusammenhang mit den COVID-19 Fallzahlen und Todesfällen gebracht.

Warum das so ist, kann nur spekuliert werden. Auf Basis meiner langjährigen Erfahrung mit Systemen für Datenanalyse und Datenmanagement würde ich vermuten, dass man intern einfach keinen Überblick über die vielen verschiedenen Datenquellen hat und es eventuell keine Datenharmonisierung oder -abgleiche gibt. Dazu kommt sicherlich die große Beanspruchung der RKI-Ressourcen im Zuge der Corona-Pandemie.
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#3
(17.07.2020, 20:05)diedienichtimmerlacht schrieb: https://www.bi-scout.com/die-datenkrise-...-instituts

Hier eine SEHR interessante Ausarbeitung der RKI Daten, die zu einer ganz anderern Sicht führen..

Lindinger hat in seiner Einschätzung absolut Recht: die Zahlen sprechen eine klare Sprache.

Die epidemischischen Verläufe lassen sich statistisch eindeutig nachvollziehen - was das RKI aus den Zahlen macht, ist etwas ganz anderes.

Bereits im März waren mir zwei Dinge klar:
1. die im Laufe des März und April ergriffenen Maßnahmen folgten viel zu schnell aufeinander, ohne dass deren jeweilige Wirksamkeit abgewartet wurde. Damit konnte das ja ursprünglich (wieder) verfolgte Ziel der "Nachvollziehbarkeit" gar nicht erreicht werden. Und war wohl auch nie angestrebt.
2. Die Maskenpflicht - also vorerst höchste Eskalationsstufe der Maßnahmen - musste kommen, obwohl die bis dahin ergriffenen Maßnahmen bereits deutliche Wirkung zeigten.

Daraus folgt:
1. es ging nur darum, die Eskalation der Maßnahmen voll durchzuziehen
2. ein Zurücknehmen der Eskalation ist - aufgrund fehlender Erfahrungswerte mit den Maßnahmen - nicht möglich. Und aus den beobachteten Entwicklungen auch nicht gewollt.
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