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Der neue Journalismus
#1
Aktivisten bei „Taz“ & Co. - Die Politik des schlechten Gewissens
Junge Journalisten wollen immer öfter ihre Leser moralisch erziehen. Was dabei „das Richtige“ ist, scheinen sie ganz genau zu wissen und berufen sich auf eine fragwürdige Wissenschaft. Das ist anmaßend - und diskriminierend.

Es gebe einen Generationenkonflikt zwischen jungen und alten Journalisten, stand neulich in der Taz. Die Jungen, so heißt es dort, hätten während ihres Studiums Theorien gelernt, mit denen man Frauen, sexuelle Minderheiten und Migranten besser vor Diskriminierung schützen könne. Die alteingesessenen Kollegen sollten sich besser mit diesen neuen Perspektiven beschäftigen, heißt es weiter, weil sie immer mehr den Journalismus beeinflussen.
Alleine die Sprache, die der Artikel verwendet, zeigt, dass man den jungen lieber nicht zuhören sollte: Intersektional Denkende, PoC, White Privilege und Critical Race Studies. Es ist offensichtlich, dass nur Akademiker verstehen, um was es hier überhaupt geht. Fakt ist aber, dass nur 17,6 Prozent der deutschen Bevölkerung jemals eine Uni von Innen gesehen haben. Es ist bezeichnend, wie man sich hier als den Anwalt der Schwächsten ausgibt, um sie im selben Atemzug aus der Diskussion auszuschließen.
Wissenschaft wird zur Wahrheit überhöht
Natürlich versuchen Journalisten, Begriffe wie „Intersektionalität“ und „Critical Whiteness" ihren Lesern verständlich zu machen. Aber genau hier liegt auch das Problem: Dass in deutschen Zeitungen immer häufiger eine äußerst fragwürdige Wissenschaft zur faktischen Wahrheit überhöht wird........

mehrhttps://www.cicero.de/innenpolitik/aktiv...nder-moral

Klaus Peitzmeier 
Auch die Moralapostel werden sich ändern
Ich glaube, diese jugendlichen Journalisten meinen es ehrlich. Die haben den Beruf gewählt, um den tatsächlich diskriminierten eine Stimme zu geben. Genauso wie viele in meiner Jugend kommunistisch angehaucht waren, die glaubten, den unterprivilegierten Arbeitern eine Stimme geben zu müssen. Bis wir die Unzulänglichkeiten der Gewerkschaften, SPD-Genossen u ausnahmslos allen kommunistischen Staaten realisierten.
Auch die jungen Journalisten werden von der Realität enttäuscht u umerzogen. Allein der hohe Mobbingfaktor bei GRÜNEN u LINKEN garantiert, daß sie ihre Naivität verlieren. Je ehrlicher u kritischer sie sind, desto mehr werden sie unwillkürlich in Konflikt mit den ideologischen Vorturnern u sich permanent häutenden Gutmenschen kommen. Sie werden die Erfahrung machen, daß Schwarze, Migranten, Muslime u Homosexuelle nicht automatisch "gut" sind u Maß u Mitte am Vielversprechendsten sind.
 
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#2
https://www.reitschuster.de/post/journal...-millionen

„(...)Und ist die Scham über die Staatsfinanzierung inzwischen völlig verflogen? Wie anders kann es sein, dass das EU-Parlament jetzt ganz offen Journalisten, die es eigentlich kontrollieren sollen, für ihre Berichterstattung über das Parlament bezahlt und das auch noch offen heraus posaunt?
 
Das hohe Haus hat für "unparteiische und sachliche Informationen" über das hohe Haus eine Medienförderung von insgesamt 8,8 Millionen Euro für 2020 und 2021 ausgeschrieben. Einreichfrist bis zum 31. Juli. (...)

Das EU-Parlament übernimmt im Rahmen des Programms bis zu 80 Prozent der Kosten für Projekte, die „sein Wirken und die Auswirkungen und die Relevanz der Maßnahmen des Parlaments und der EU auf das tägliche Leben der Menschen darstellen“, heißt es in den Bedingungen.(...)
Weiter heißt es in den Bedingungen, die Reichweite, das Publikum und die Wirkung des Projekts seien Schlüsselkriterien für die Vergabe der Zuschüsse. Es gehe um „Projekte mit transeuropäischer Dimension“ und solche, "die zur Überprüfung von Fakten und zur Bekämpfung von Desinformation beitragen und ein hohes Maß an Publikum bieten".

Zum Vergleich hier die Definition des Begriffs „Propaganda“ aus dem Duden: „systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen.“  Klingt das nicht genau so wie die Ausschreibung für die EU-Millionen an die Medien?“
 
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#3
"Um auszuprobieren, was gut ankommt": Google kauft Lizenzen deutscher Zeitungsverlage
Google wird erstmals in seiner Geschichte mit Zeitungsverlagen Lizenzverträge abschließen und Geld für die Präsentation von journalistischen Inhalten ausgeben. Das kündigte der Internet-Konzern am Donnerstag in einem Blog-Eintrag an.
Die Inhalte sollen auf Google News und Google Discover erscheinen. Wie die Präsentation der Inhalte für die Nutzer genau aussehen wird, teilte Google noch nicht mit.
Das Programm startet in Deutschland, Australien und Brasilien. Hierzulande sind in der frühen Phase unter anderen die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Der Spiegel als Partner dabei. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur werden die Verlagsinhalte vom Oktober an bei Google News und dem Android-Newsfeed Google Discover zu sehen sein. Bislang hatte sich Google hartnäckig geweigert, Inhalte bei Zeitungsverlagen und anderen Medien einzukaufen und sich bei manchen Medienhäusern wie Axel Springer großen Ärger eingehandelt........
https://deutsch.rt.com/international/103...t-ankommt/
 
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