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Würzburg: Attacke in Reisezug
#1
Axe-Wielding Afgan Refugee Shot Dead After Slashing 14 People On German Train Screaming "Allahu Akbar"
Several people have been injured, some critically, after a teenager armed with an axe and a knife attacked train passengers in central Germany. The suspect, who was shot by police, has been identified as a 17-year-old “unaccompanied minor” of Afghan origin.
At least three of the victims suffered “serious” injuries, police spokesman told local news outlet Blaulicht Würzburg.

[Bild: 179b53373584a81281257892e150726fb7792544.jpg]

Bei Würzburg: Mann attackiert Zugreisende mit Axt - vier Schwerverletzte
In der Nähe von Würzburg hat ein Mann in einem Regionalzug Reisende mit einer Axt und einem Messer angegriffen. Vier Menschen wurden schwer verletzt. Die Polizei erschoss den 17 Jahre alten Täter.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/be...03596.html


Der Irrsinn hält auch hier Einzug
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#2
Zitat:Die Polizei erschoss den 17 Jahre alten Täter.

Ja, es scheint Schlag auf Schlag zu gehen und die Einschläge scheinen näher zu rücken...

Mittlerweile werden wohl auch hierzulande die Typen gleich erschossen, bevor man sie noch fragen kann: "Warum denn eigentlich?"

Ob "WIR" das wirklich noch schaffen?

Zitat:Er war laut Polizei mit einer Axt und einem Messer bewaffnet.

Steigt jemand mit einer Axt ein....offenbar ganz normal gewesen...

Zitat:Ein Sondereinsatzkommando, das zufällig in der Nähe gewesen sei, habe die Verfolgung aufgenommen. Als der 17-Jährige mit seinen Waffen auf die Einsatzkräfte losgegangen sei, hätten diese den Mann erschossen.


Nicht ein wenig unfair, gegen Axt und Messer?
Die Beine trifft wohl seit Winnenden keiner mehr so gut wie seinerzeit der PHK R. - versuchen sie gar nicht erst.

Zitat:der Angreifer habe "Allahu akbar" gerufen, "Gott ist der Größte".

Für die Mainstream-Journaille wohl dasselbe...

Zitat:Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann noch weitere Angriffe ausgeführt hätte. Deshalb sei es "gut und richtig", dass die Polizei mit ihrem Vorgehen "weitere schreckliche Taten" ausgeschlossen habe.

Huh ----> Angel <> Angry ?
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#3
SPON

Zitat:Bei Würzburg: Attacke im Regionalzug Fotos
DPA

Ein 17-Jähriger hat in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Reisende attackiert und dabei vier von ihnen schwer verletzt. Er war laut Polizei mit einer Axt und einem Messer bewaffnet. Eine weitere Person sei bei dem Angriff leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst war von drei Schwerverletzten die Rede gewesen.

Es gebe 14 weitere Betroffene, die sich im Zug aufgehalten hätten. Sie stünden unter Schock. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die meisten Verletzten stammen aus Hongkong, sie waren als Touristen in Deutschland.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagte, der Zug sei im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld gestoppt worden, der Täter habe zunächst in den Ort fliehen können. Ein Sondereinsatzkommando, das zufällig in der Nähe gewesen sei, habe die Verfolgung aufgenommen. Als der 17-Jährige mit seinen Waffen auf die Einsatzkräfte losgegangen sei, hätten diese den Mann erschossen.

Laut Herrmann handelt es sich bei dem Täter um einen Asylbewerber aus Afghanistan, der "seit ein paar Monaten" in Ochsenfurt lebte, zuletzt bei einer Pflegefamilie. Nach ersten Erkenntnissen sei er als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen. Informationen über sein Motiv gebe es noch nicht. Die Polizei gehe aufgrund von Zeugenaussagen von einem Einzeltäter aus.

   Bayer. Innenmin. zu Täter von #Würzburg: unbegl. minderj. Flüchtling aus Afghanistan, mgl. islamist. Hintergrund.https://t.co/n3x1IW9Y4k
   — ZDF heuteplus (@heuteplus) 18. Juli 2016

Auf die Frage, ob es einen islamistischen Hintergrund geben könnte, sagte Herrmann, das sei noch nicht erwiesen. Es habe angeblich einen "Ausruf" gegeben, dies müsse aber noch geprüft werden. Nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums sagte ein Augenzeuge, der Angreifer habe "Allahu akbar" gerufen, "Gott ist der Größte".

"Was hat er in den letzten Tagen und Wochen unternommen, was ist aus seinem Umfeld bekannt, was findet sich in seinem Zimmer? Das muss genau ermittelt werden, damit man sich ein Bild machen kann", sagte Herrmann. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann noch weitere Angriffe ausgeführt hätte. Deshalb sei es "gut und richtig", dass die Polizei mit ihrem Vorgehen "weitere schreckliche Taten" ausgeschlossen habe.

Der Zug war auf dem Weg von Treuchtlingen nach Würzburg. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, bleibt die Strecke zwischen Ochsenfurt und dem Hauptbahnhof in Würzburg wegen des Polizeieinsatzes vorerst gesperrt.

   #WÜRZBURG: Pressemitteilung #Polizei #Unterfranken: https://t.co/E0WLJghuaf
   — PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) 19. Juli 2016

Hintergrund zu unbegleiteten jungen Flüchtlingen

Fast jeder zweite unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bayern stammte zuletzt aus Afghanistan. 17,5 Prozent der 2015 registrierten minderjährigen Flüchtlinge im Freistaat kamen aus Syrien, 10 Prozent aus Eritrea und 7,5 Prozent aus Somalia. Ende März dieses Jahres waren nach Angaben des Sozialministeriums mehr als 15.500 minderjährige Flüchtlinge in Bayern untergebracht.

Zuständig für sie sind die Jugendämter. Im Rahmen eines sogenannten Clearingverfahrens stellen Experten zunächst fest, welche Art von Hilfe der jeweilige Jugendliche braucht und wo er untergebracht werden kann. Das kann ein Heim, eine Wohngruppe oder eine Pflegefamilie sein.

   Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen! #Würzburg @SZ
   — Renate Künast (@RenateKuenast) July 18, 2016

Der Fall erinnert an eine Messerattacke vor gut zwei Monaten in einer S-Bahn in Grafing nahe München. Damals tötete ein Mann einen 56 Jahre alten Fahrgast, drei weitere Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Der 27-jährige mutmaßliche Täter hatte nach seiner Festnahme wirre Angaben gemacht und war deswegen vorläufig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Nach einer ersten Einschätzung war der Mann aus dem hessischen Grünberg bei Gießen schuldunfähig oder zumindest vermindert schuldfähig.

FOCUS

Massaker im Frankenland

Handgemalte IS-Flagge Polizei findet "handgemalte IS-Flagge" im Zimmer des Täters

Mein Gott, jetzt haben wir auch noch amoklaufende Flüchtlings - Jugendliche.

Hört der Wahnsinn den niemals auf ?

Also, wenn man in Zukunft in die Medien möchte, dann schnappt man sich irgendein ein Werkzeug und richtet irgendwo ein Blutbad an.

FOCUS: Attacke bei wuerzburg zug sah aus wie in einem schlachthof - jugendlicher-attackiert-insassen-mit-axt.html

Könnte man den jungen Menschen vielleicht mal wieder ein paar vernünftige Werte für das Miteinander vermitteln !?

ich sehe schon die "Freunde" von der  rechten Seite die Hände reiben.
Was wird das für eine Stimmung geben ?

Zufälle gibts ;-)


SEK war zufällig in der Nähe - So ein Glück.

Edit INP: content copy.

weitere Nachrichten von der Main Post: http://live.mainpost.de/Event/Attentat_i...idingsfeld
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#4
Würzburger Polizei-Lynchjustiz
"Wer glaubt, wir schießen dem das Beil aus der Hand, ist ahnlungslos"
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politi...rage-.html
Der Shitstorm möge Sie ereilen, Herr Wendt!

1. Weshalb ist da ZUFÄLLIG ein SEK an Ort und Stelle?
2. Weshalb hielt der Zug genau dort?
3. Die Entfernung Zug-Lynch-Tatort betrug ca. 300 Meter! Da ist nicht viel "Verfolgung aufnehmen" seitesn des SEK....
4. Die Axt war mittags noch nicht gefunden - auf den 300 Metern wohl verloren gegangen.

5. Aber mit was griff denn der 17-Jährige das SEK an, so dass Beinschüsse nicht mehr situationsgerecht gewesen wären?
Da war KEIN BEIL IN DER HAND, das aus dieser hätte geschossen werden müssen!

6. Weshalb sind Chinesen die Opfer - auch ein Zufall oder praktisch bzgl. Sprach- und Justizaufarbeitung?
7. Wer macht die Obduktion des Täters? Welche Drogen hat er genommen - und wer waren seine kontaktleute in den Stunden vor dem Ausrasten?
Antworten
#5
Kommentare (aufgeschnappt bei PS):

und der bringt uns zu einem wesentlichen Punkt des Vorfalls (und erinnert mich an den "Attentäter" von Viernheim, Kinopolis)

Das Dauerhetzportal von GMX.de beschäftigt sich mit einer Twitterreaktion von Renate Künast auf einen Polizeieinsatz in Würzburg. Der jugendliche Täter, der in einem Zug mehrere Fahrgäste mit Axt und Messer angegriffen haben soll, sei von einem SEK erschossen worden, das zufällig in der Nähe war.
http://www.gmx.net/magazine/panorama/ans...g-31693426
GMX titelt: „Axt-Attacke in Regionalzug bei Würzburg: Renate Künast sorgt mit Tweet für Empörung“, und stellt in Antwort-Tweets Künasts Frage nach der Notwendigkeit eines tödlichen Schusses auf den Täter als unangemessene Täter-Opfer-Umkehr dar.
Künasts Kurzmitteilung:
„Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen! #Würzburg @SZ“
Obwohl sich der tödliche Schusswaffeneinsatz durch Polizisten in Deutschland in den letzten Jahren nicht erhöht hat, wird nach meinem Eindruck medial die Hemmschwelle für „finale Rettungsschüsse“ herabgesetzt. Eine weitere „Amerikanisierung“ deutscher Verhältnisse? Eine Beeinflussung der öffentlichen Meinung dahingehend, dass rechtsstaatliche Prinzipien für Straftäter nicht mehr gelten sollen?
Propagandistisch aufgeladen ist natürlich der Umstand, dass es sich um einen ausländischen Täter handeln soll und islamisische Bezüge hergestellt werden. Das „konsequente“ Agieren der Polizei findet deshalb in einem sich radikalisierenden Klima teils Zustimmung. Andererseits ist leider fraglich, ob Künast bei der Liquidierung eines deutschen Täters ähnlich viele Fragezeichen gesetzt hätte.
Aber diese Punkte sollten erst mal zurückgestellt werden. Interessant ist hier, wie ein Propagandamedium mit dem Thema Krtik an tödlichen Schusswaffeneinsätzen der Polizei umgeht und hier meinungsbildend wirkt.

und:



Es war ein afghanischerJugendlicher, die Angegriffenen selbst kamen aus Hong Kong. DIe chinesischen Medien berichten da gerade rauf und runter (https://www.google.com.hk/search?q=17%E5...=1&tbm=nws).

Interessanter an dieser Angelegenheit als die Nationalität von Täter und Opfern oder ob das Einsatzkommando – das selbst unter Attacke war (mindestens einer der Leute wurde mit dem Messer attackiert) – es noch hätte schaffen können, im Eifer des Gefechts zielsicher durch Schüsse entwaffnen zu können, ist, dass detailliert über diesen Fall zu berichten, einen bereits in einen Bereich rückt, den Maas und die Amadeu-Antonio-Stiftung bereits als Hate-Speech einordnen könnten, und dass die Situation entsteht, präzisere Informationen aus chinesischen (!) Medien zu erhalten als aus deutschen.

Ich verstehe ja die Intention der Leute die sagen, dass man die Nationalität der Täter nicht nennen sollte.
Man möchte Ressentiments gegen Asylwerber vermeiden.
Das Problem ist, dass dabei ignoriert wird aus welchen Umständen solche Täter wohl kommen können.
Auch die Art der Tat ist nicht alltäglich und deswegen kann man die Herkunft des Täters nicht wegignorieren und so tun als
ob das jede Woche mal in Deutschland geschieht.
Ich denke in diesem Bereich verdrängen viele Menschen, dass es da eben evtl. ein Problem gibt.


Genau darum geht es mir nicht, sondern um ein Absenken der Hemmschwellen für einen Schusswaffengebrauch in der Öffentlichkeit, erst medial-politisch, dann juristisch. Man sollte sich darüber klar sein, dass ein „finales Durchgreifen“ gegen ausländische Täter noch mehr gegen Deutsche angewendet würde, bei Unruhen usw.
Die Darstellung der Polizei einer Verhältnismäßigkeit ist hier abzuwarten, falls das überhaupt nachrecherchiert wird. Einem SEK sollte es imho gelingen, einen jugendlichen Täter mit Hieb- und Stichwaffe ohne finalen Rettungsschuss zu überwinden oder zur Aufgabe zu zwingen.
Dass Hintergründe detailliert berichtet werden müssen, steht außer Frage. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass Lückenpresse aus gerade opportunen Gründen in andere Richtung lügt oder einem „Trend“ folgt. Nun hat man eine „IS“-Fahne gefunden. Da kann man sich bestätigt sehen oder neue Zweifel bekommen. Wer aus anderen Fällen weiß, was Polizei alles „finden“ kann, wird misstrauisch bleiben.


Aus einem Kloabteil soll vorher wahrscheinlich auch ein eindeutiges „Allahuakhbar“ zu hören gewesen sein.
Und noch eins: Wenn unser Copilot geahnt hätte, welchen Sack er da aufmacht, hätte er es bestimmt gelassen. Umgang mit psychisch Kranken? Werden denn die Bezieher einschlägiger Medikamente – mit oder ohne Rezept – von den Apotheken inkl. Selfie an die NSA geschickt? Womöglich! Schließlich kam die „Krankschreibung“ vom Copiloten seinerzeit auch zuerst von der New York Times, weit vor der Verkündung durch den allpräsenten französischen Innenminister.
Ist doch alles wohlbekannte Vorgehensweise aus dem Land der unbegrenzten Waffenfreiheit: erst schiessen, dann fragen!


Der Shitstorm auf den Künast-Tweet ist also mit Vorsicht zu genießen

Es könnte auch situationsbedingt jeden anderen treffen

(19.07.2016, 09:54)ralf schrieb:
ich sehe schon die "Freunde" von der  rechten Seite die Hände reiben.
Was wird das für eine Stimmung geben ?


Dann gibt es möglicherweise hier einen Zusammenhang:

Mögliche Sperre Pegida-Seite auf Facebook nicht mehr erreichbar
Eine Pegida-Fanseite mit mehr als 200.000 Likes lässt sich über Facebook seit Dienstagnachmittag nicht mehr aufrufen. Ob es sich um eine Sperrung seitens des sozialen Netzwerks handelt, ist noch unklar.
Antworten
#6
n-tv: IS beansprucht Zug-Attacke für sich
http://www.n-tv.de/politik/IS-beanspruch...21896.html
it's all ISIS (praktisch so eine Terrorgroup auf die man alles draufpacken kann. mit den tieferen Ursachen muss man sich nicht beschäftigen, Vernatwortliche müssen nicht Rede und Antwort stehen.  Idealerweise hat IS sich diesmal umgehend gemeldet und bekannt. Man hat anscheinend aus dazugelernt)

"Investigators said they were in possession of a video, the content of which was being "analyzed." Earlier on Tuesday, Amaq news agency, affiliated with Islamic State (IS, formerly ISIS/ISIL) released a video allegedly showing the axe-wielding attacker. Identifying him as Muhammad Riyad, IS called him a "soldier of the Caliphate."
In a screenshot from the video which is circulating on social media a young man, whose identity cannot be immediately verified, is seen wielding a knife. In his speech, he reportedly claimed he would use the weapon in a slaughter to avenge the killings of people in Muslim countries and called on others who couldn't reach IS strongholds in Syria and Iraq to conduct attacks in their own countries.
The now-confirmed evidence that the teenager shouted “Allahu Akbar” (God is great) as he charged at his victims with an axe on the train was "a first clue" of his possible connection with radical Islam, the officials said. However, they again warned the media against "premature judgments" before the investigation is concluded."
https://www.rt.com/news/352121-german-tr...cide-note/

(emphasis added)

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama...-99-733905
Wieder ein Beitrag aus dem Panoptikum. Alle fabulieren und fantasieren sich eine Version zurecht, keiner weiß nichts Genaues. Aber alle wissen alles. Man sollte die Polizisten zur Verantwortung ziehen, die den Mann erschossen haben. Eine Aufklärung, wenn überhaupt, wäre nur möglich nach Aussage des Täters und darauf basierenden Ermittlungen. Jetzt sind alle schlau.
Es fällt langsam auf, dass sich die Polizei nicht mehr die Mühe macht, Täter festzunehmen. Was steckt da bloß dahinter??

(PS)
Antworten
#7
Das mutmaßliche Bekennervideo des Zug-Attentäters:

https://www.youtube.com/watch?v=mzjRezvRGKA

Zitat:Das dramatische Protokoll der Blut-Nacht | Axt-Terrorist: „Ich mach
dich fertig, du Schlampe!“ / - Würzburg – Der Afghane Riaz Khan Ahmadzai (17) attackierte in einem Regionalzug bei Würzburg (Bayern) friedliche Reisende mit Axt und Messer, verletzte fünf Menschen. Zwei seiner Opfer schweben laut Polizei noch in Lebensgefahr. Auf der Flucht wurde der Angreifer von der Polizei erschossen!
Während der blutigen Attacke rief der Angreifer „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“). Die Tat sei „wohl politisch motiviert“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Auf dem Handy-Notruf einer Zeugin, der von der Polizei aufgezeichnet wurde, sei der Ausruf „deutlich zu verstehen“, sagte Ohlenschlager auf einer Pressekonferenz. Er habe die Angriffe „mit Vernichtungswillen geführt“.

Zudem wurde in seinem Zimmer bei einer Pflegefamilie im Kreis Würzburg auf einem Schreibblock eine selbstgemalte ISIS-Flagge gefunden. Auch ein Abschiedsbrief an den Vater wurde gefunden. Darin beklagte er sich über die Ungläubigen.

Ein Passage im Block lautete: „Und jetzt bete für mich, dass ich mich an diesen Ungläubigen rächen kann und dass ich in den Himmel komme.“

Der Angreifer ist laut LKA gläubiger Sunnit gewesen, aber nicht regelmäßig in die Moschee gegangen. Er habe privat gebetet. Er war polizeilich ein unbeschriebenes Blatt.

BILD dokumentiert das Protokoll der Horror-Nacht.

Kurz nach 21 Uhr: Etwa 25 bis 30 Reisende sitzen in der Regionalbahn RB 58130 von Treuchtlingen nach Würzburg. Der Zug hat sein Ziel fast erreicht, als der Angreifer einer Mitarbeiterin einer Asylunterkunft begegnet, in der bis vor zwei Wochen untergebracht war. Er ignoriert sie und bewaffnet sich auf der Toilette mit einer Axt. Der Täter hatte auch ein Messer dabei.

Der 17-Jährige sei mit dem vorgefassten Entschluss in den Zug gestiegen, ihm unbekannte Menschen umzubringen, seinen eigenen Tod habe er in Kauf genommen, sagte Ohlenschlager. Er habe sich dafür rächen wollen, was seinen muslimischen Brüdern und Schwestern angetan worden sei.

Der 17-Jährige greift unvermittelt eine Urlauberfamilie aus Hongkong an: Vater (62), Mutter (58) und Tochter (26) sowie deren Freund (30) werden zum Teil schwer verletzt. Zeugen berichten hinterher von Szenen „wie aus einem Schlachthaus“.

Der Sohn (17) der Familie hat Glück, bleibt unverletzt. Mindestens 14 Menschen erleiden einen Schock.
Die Mitarbeiterin der Asylunterkunft informiert per Handy die Polizei. Die Beamten hören den „Allahu Akbar“-Ruf des Täters. Nach dem Angriff betätigt ein Passagier nahe der Ortschaft Heidingsfeld die Notbremse.

21.15 Uhr: Der Axt-Terrorist flieht aus der Bahn in die Mainauen. Auf seiner Flucht verletzt er eine Spaziergängerin mit seiner Axt und ruft: „Ich mach dich fertig, du Schlampe.“

Melanie Göttle und Günter Karban wohnen in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke, der Zug kam nach der Notbremsung hinter ihrem Haus zum Stehen. Sie berichten, der Täter sei „im Stechschritt an unserem Nachbarn vorbeigelaufen“. Dabei habe er „irgendwas“ gerufen.

Beamte eines Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei nehmen die Verfolgung auf. Das SEK war wegen eines Drogen-Einsatzes in der Nähe. Der Afghane versteckt sich im Dickicht.

Zwei Männer gehen in das Gestrüpp am Main-Ufer. Da taucht der 17-Jährige plötzlich auf. Er geht schnell auf die Polizisten zu. Er ist nur drei bis vier Armlängen von den SEK-Polizisten entfernt, als die Beamten das Feuer eröffnen.

„Wie viele Schüsse abgegeben wurden, ist im Moment noch nicht klar“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Bardo Backert von der Staatsanwaltschaft Würzburg. „Mindestens vier.“ Tödlich sei vermutlich ein Stirnschuss gewesen.
„Zum Glück konnten sie den Täter stoppen“, sagte Backert. Die Polizisten hätten in Notwehr gehandelt. Sie würden nicht als Tatverdächtige, sondern als Zeugen behandelt. Die beiden SEK-Beamten sind laut Backert die einzigen unmittelbaren Zeugen.

Schon um 21.30 Uhr herrschte Vollalarm bei den Würzburger Hilfsorganisationen. 63 ehrenamtliche Helfer von Maltesern, Johannitern und Rotem Kreuz werden in einer nahegelegenen Sporthalle zusammengezogen. Sie kümmern sich dort um rund 20 körperlich unverletzte Reisende sowie deren Angehörige.

Drei Schwerverletzte werden in zwei Würzburger Kliniken operiert. Um 0.49 Uhr rollt der Zug wieder an.
Um 6.35 Uhr wird die Leiche des Täters geborgen. Der Staatsschutz konzentriert sich darauf, das Motiv des Angreifers aufzuklären. Nach den bisherigen Zeugenaussagen sei er zuvor „nicht als aggressive oder reizbare Person in Erscheinung getreten“, sagte Kriminaldirektor Lothar Köhler vom bayerischen LKA. Insofern gebe die Tat „Rätsel auf“.

Ein möglicher Auslöser für den Angriff im Zug könnte die Nachricht vom Tod eines Freundes in Afghanistan gewesen sein. Am vergangenen Samstag habe der 17-Jährige davon erfahren.http://www.bild.de/news/inland/terror...

Hmm, der Bild-bericht wirft wie immer mehr Fragen auf, was von angeblichen BILD-Zeugen zu halten ist, sollte klar sein.

Interessant ist der Zufall, dass ausgerechnet eine Mitarbeiterin der Asyl-Unterkunft (wo der auch mal war) mitgefahren sein soll - genau DIESE soll auch den Notruf
gewählt haben...

Noch ein Fernsehbericht dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=j-DhW_R1tAo

In dieser Version der Wahrheit soll es der Angreifer selbst gewesen sein, der die Notbremse betätigt hatte.
Zum Glück an der Stelle, wo zufällig ein SEK in der Nähe gewesen sein soll...

Auffälligkeiten:

Zwar 30 Passagier im Zug, jedoch greift er ausschließlich eine chinesische Familie an.
Scheinen dann ja auch die einzigen Verletzten zu sein...
Asiaten jedoch führen gar keinen Krieg gegen das Land des Angreifers....

Für 4-5 Verletzte gibt es dort anscheinend jedoch einen medienwirksamen Auflauf so ziemlich von jeder Einsatzkraft und eines jeden
Krankenwagens und der gesamten Feuerwehr die in der Region verfügbar waren... also ALLE. Wasserschutzpolizei mit Boot ist auch aktiv.
Antworten
#8
Regionale Presse:
[/url]
http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...35,9293374

mit Videos

Zitat:Es gebe 14 weitere Betroffene, die sich in der Regionalbahn RB 58130 aufgehalten hätten, aber nicht verletzt seien, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken weiter. Sie standen unter Schock und wurden von Spezialisten betreut.

Wie wurden dann daraus 30? Haben die sich noch schnell vermehrt?

Zitat: Der Schusswaffengebrauch des SEK wird jetzt vom Landeskriminalamt untersucht. Ein leitender Beamter sagte dazu: "Das dürfte aber eine reine Formsache sein. Wenn das keine Notwehr war, was dann?"

Ja, was könnte es noch gewesen sein? Ganz sicher nichts anderes, weil Beamte natürlich charakterlich und moralisch sowieso immer völlig integer sind. In dieser idealen Welt von gut auf der einen und böse auf der anderen Seite.

Und böse sind natürlich IMMER die anderen.

Zitat:Die Polizei ging entgegen ersten Gerüchten nicht davon aus, dass es noch einen zweiten Täter gab.

Indes versucht ein anderer auf youtube uns zum Narren zu halten, dort gibt es eine Video-Slideshow mit dem Titel:
Man in axe attack on train near Würzburg, Germany

https://www.youtube.com/watch?v=ZS3uz6BeLd8

Zu dumm nur, dass er dazu Bilder verwendet hat, wo auf Schildern deutlich "Grafing Bahnhof" steht...

https://www.youtube.com/watch?v=jh3YLQAHCwc

Guter Kommentar darunter:

Zitat:Wieder einmal klebt das Blut Unschuldiger an den Händen der Septemberverbrecher, und Renate Künast empfiehlt eine Axtlänge Abstand.


Und was macht die Polizei bei diesem Wohnhaus? bei 00:20
[Bild: vlcsnap-0903-06-22-03h55m08s857.png]

Ob auch dieser Täter einen Ausweis mit sich führte? Die Identifikation gestaltete sich ganz offenbar nicht so schwierig, da man ja ziemlich schnell fast alles über ihn gewußt haben soll und sein Zimmer durchsucht.

Hat jemand die erste Meldung einer Identifikation parat? Und dass er 17 war, kann man anhand des angeblichen Bekennervideos auch nicht unbedingt wissen, er sieht da eher älter aus...

Aber halt: Praktischerweise traf er ja auf diese Mitarbeiterin der Asylunterkunft...die wird ihn dann wohl auch auf Anhieb identifiziert haben, mit Alter, Namen, Wohnort usw...


[url=https://www.youtube.com/watch?v=ZS3uz6BeLd8]
Antworten
#9
Mir fallen zwei Punkte ins Auge

1. Täter erschossen (Kopfschuss) - warum schicken wir die eigentlich zur Super-Duper-Spezialausbildung, wenn sie einem mit T-Shirt bekleideten Jungen doch wieder nur in den Kopf schießen - früher hieß es mal "kampfunfähig machen". Naja war er dann ja auch...

2. Kein Statement der Pflegefamilie - da nimmt man einen jungen Mann auf, der im Zug mit der Axt (oder doch Beil?) versucht, Leute umzubringen, der seinem Vater etwas schreibt von "Gott helfe mir, dass ich die Ungläubigen töten kann" - da würde ich mir als Pflegefamilie doch als erstes ausmalen, dass ich selber nur knapp dran vorbeigeschrammt bin - aber nix



Und gerade fällt es mir auf - die fast identische Terminologie mit Nizza:

"Gutjahr, der sich wegen etwas ganz anderem dort aufhielt" (aus dem Gedächtnis: Moderator im MoMa am 15.7.)

"Das SEK aus Nürnberg, das zufällig aus einem anderen Anlass in Würzburg war" (Montag abend Minister Herrmann)

Die haben inzwischen sogar Angst davor, dass man ihren Ausreden auf die Schliche kommen könnte, bevor die nicht von höherer Stelle abgeklopft worden sind, und tischen uns dreist ein "wegen etwas ganz anderem dort" auf. (Ich finde den Kotz-Smiley nicht)

Achja, und mit den chinesischen Opfern haben wir auch gleich China mit im Anti-Terror-Boot
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
Antworten
#10
Dank

http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...35,9293374

wurden wir mit der Information versorgt:

Zitat:Es gebe 14 weitere Betroffene, die sich in der Regionalbahn RB 58130 aufgehalten hätten, aber

Hier also der Fahrplan dieser Bahn für vergangenen Montag:

[Bild: Fahrplan-18.07.16.png]

Die Zugfahrt von Winterhausen nach WÜ-Süd dauert ca. 7 Min. und führt durch den Stadtteil Heidingsfeld:

[Bild: Winterhausen-W-maps.png]

Irgendwo hier muss also der Zug zum Stehen gekommen sein:

[Bild: Winterhausen-W-maps2.png]

Die zugehörige PM der Polizei:

[Bild: PressemitteilungPolizei-19.07.2016.png]

Dieser Zug muss also auch eine Verspätung gehabt haben, denn er sollte ja bereits um 21:13 in Würzburg-Süd eingetroffen sein.
Demnach muss sich der Angriff, kurz nach der Abfahrt in Winterhausen, wahrscheinlich gegen 21:10 ereignet haben.

Aufgrund von Fotos konnte ich den Bereich nun eingrenzen:

[Bild: eingr.BereichHeidingsfeld.png]

Bilder hier in der Fotostrecke:
http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...33,7258171

@all: Ich setzte links jetzt immer unverlinkt ein, denn dieser Editor macht mich sonst wahnsinnig. Angry

Fragen:

Woher wußte man in welcher Richtung man den Täter finden würde? Am Main, wo es kein Entrinnen gab (außer Schwimmen).

Wann
wurde der Täter genau gestellt und erschossen?

Zeugen auf dem Weg zum Main:

Er soll ja noch eine Passantin angegriffen haben - die BILD-Zeugen lasse ich mal weg, sind meist frei erfunden...

Der Täter verhält sich ähnlich auffällig - dumm - bei seiner Flucht, wie dereinst der 17jährige Tim K, der zunächst mal (offiziell) dorthin flüchtete, wo ihn auf jeden Fall jemand sehen würde - Richtung Stadt - ohne auf seinem Fluchtweg noch für Aufruhr zu sorgen (Mord an Just) - schließlich konnte er ja nicht wissen, dass der Wolf dort abfahrbereit stehen würde.

Unser Täter hier, tut offenbar das gleiche. Es bleibt bei der Grunddefinition einer Flucht, wie sie Kollege roi genial-treffend formuliert hatte:

Wer flüchtet hat das Bedürfnis, möglichst schnell nicht mehr bemerkt zu werden. Punkt.

ok, der Migrant mag sich nicht ausgekannt haben und ist deshalb in die dümmste aller Richtungen gelaufen.

Wie man allein bei google sieht, führt der Weg in die Freiheit genau entgegengesetzt. Und ich kenne WÜ, da ich in der Nähe aufwuchs...

Aber halt: Der Täter hatte angeblich einen Abschiedsbrief hinterlassen - wieso das? Und dann fliehen? wohin? wieso überhaupt? schließlich war er ja weiterhin bewaffnet und entschlossen Ungläubige zu töten. 4 Verletzte sind etwas mager, dafür gibt es nichtmal eine Jungfrau...
Wußte er, dass das SEK ihn gleich erschießen würde?
Antworten


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