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Ausschreitungen in Stuttgart
#71
Ausschreitungen hatten Vorgeschichte

Gewalt in Stuttgart: Ministerpräsident Kretschmann tut nur überrascht
„Geschah spontan“, „konnte niemand ahnen“ – wirklich? Schon Anfang Juni marschierte in der Landeshauptstadt ein Mob vor dem Polizeigebäude auf. Die Beamten schauten zu. Es scheint einen taktischen Schulterschluss zwischen Linksextremen und gewaltbereiten Migranten zu geben. 
In Wirklichkeit handelte es sich bei der Gewaltnacht schon um eine Wiederholung. Die politisch Verantwortlichen konnten sehr wohl ahnen, welches Gewaltpotential sich in der Stadt aufgebaut hatte. Denn am 6. Juni kam es zu einer Art Probelauf für die Ausschreitungen am Sonntag – nur kleiner. 
Nach der „Silent Demo“ gegen Rassismus in Stuttgart am 6. Juni formierte sich gegen 16.45 eine Gruppe von mehreren hundert jungen Männern aus der linksextremen Szene, verstärkt durch erlebnishungrige Migranten, und zogen zum  Polizeirevier 1 an der Theodor-Heuss-Straße. „Die zentrale Demo in der Schlossgarten-Anlage hat damit nichts zu tun“, sagte Polizeisprecher Stefan Keilbach später auf Anfrage der Zeitung Tag24.
Bis zu 200 Personen besetzten die Treppe vor dem Haupteingang des Reviers, und trommelten an die Türen. Dazu skandierten sie: „Alle Polizisten sind Rassisten“ und „All Cops are Bastards (auf Deutsch: Alle Bullen sind Bastarde)“. Eine Person trat nach dem Außenspiegel eines Streifenwagens. Andere setzten sich auf die draußen geparkten Polizeiwagen.
Die Polizei griff nicht ein, sondern verschanzte sich in dem Gebäude. „Wir haben versucht, die Lage nicht noch weiter zu befeuern“, so der Polizeisprecher. Dazu, ob es eine entsprechende Weisung zur Zurückhaltung von höheren Stellen gegeben hatte, teilte er nichts mit. Weder wurden Personalien aufgenommen, noch Täter festgehalten oder Verstärkung von außen gerufen. Der Vorfall kam auch in der Pressemitteilung der Polizei zu der Demo in Stuttgart nicht vor.

In Stuttgart scheint es wie auch in anderen deutschen Städten – etwa bei den „antirassistischen“ Demonstrationen in Berlin – zu einem taktischen Schulterschluss zwischen Linksextremen und gewaltbereiten Migranten zu kommen. Beide Gruppen registrierten am 6. Juni jedenfalls, dass sich die Polizei im Zweifel zurückzieht. 
Die gewalttätige linksextremistische Szene ist in Stuttgart seit längerem hoch aktiv. Mitte Mai prügelten dort mehrere linksextreme Täter den 54-jährigen Andreas Z., Mitglied der Gewerkschaft „Zentrum Automobil“, nach einer Corona-Demonstration ins Koma, und verletzten ein anderes Mitglied der Gewerkschaft schwer. 
Ebenfalls am 6. Juni fanden mehrere Mitglieder der örtlichen Linkspartei von Landau Patronen und Drohbriefe im Briefkasten. Das Staatsschutz-Kommissariat fand den Täter relativ schnell: ein 63-jähriges angebliches Ex-Mitglied der Linkspartei aus Kandel. Er gestand und gab als Motiv an, er habe mit der fingierten Drohung von „Rechten“ der Linkspartei mediale Aufmerksamkeit verschaffen und vor allem von dem brutalen Überfall der Antifa auf die beiden Gewerkschafter ablenken wollen. 
Nur wenige lokale Medien berichteten ausführlich über die Landauer False-flag-Aktion – so wie auch nur die regionale Presse über den Überfall im Mai auf Andreas Z. und die Ausschreitungen vor dem Polizeirevier in Stuttgart Anfang Juni eingingen. 
Nur: dass niemand in der Stuttgarter Staatskanzlei etwas von den Gewaltexzessen und Ausschreitungen vor der eigenen Haustür mitbekommen haben sollte, ist kaum glaubwürdig. Überrascht konnte Kretschmann eigentlich nicht darüber sein, was sich in seiner Stadt zusammenbraute.

mehrhttps://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...berrascht/

(auch nicht schlecht und dann ganz "überrascht" und "geschockt" Kretschmann, der alte KBW-Kader dürfte allerdings wissen, wo der Ball liegt im Ländle)

Peter Silie
Diesen Schulterschluß von Linksextremen und Migranten gab es auch schon damals in Chemnitz. Ich kann mich noch gut an ein Video erinnern, wo beide Gruppen zusammen Bierdosen auf die Teinehmer einer Demo anläßlich der Ermordung eines Chemnitzers warfen.
Was ist aus dem Fall eigentlich geworden?
Was ist eigentlich aus Franco A. geworden, der erfolgreich Asyl beantragen konnte?
 
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#72
Der "Volkslehrer" und Innenminister H. Seehofer in Stuttgart.





Schon nervig wenn einer blöde Fragen stellt.
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#73
(24.06.2020, 12:29)Steuerzahler schrieb: Der "Volkslehrer" und Innenminister H. Seehofer in Stuttgart.





Schon nervig wenn einer blöde Fragen stellt.

Respekt!
 
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#74
Ein Kollege war dabei! VORFALL in Stuttgart und der "wahre" Auslöser dafür



 
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#75
Randalierende Jugendliche in Stuttgart: Politisches Motiv fehlt
Viele Clubs sind wegen Corona noch geschlossen. Das könnte ein Katalysator für die Gewalt am Wochenende in Stuttgart gewesen sein.
Junge Männer gehen in Stuttgart hemmungslos auf Polizisten und Rettungskräfte los. Es werden Geschäfte entglast und Handyläden geplündert. Der Prix-Markt bleibt seltsamerweise unberührt, offenbar lohnt da die Mühe nicht.
Auch CDU-Innenminister Thomas Strobl kann keine politische Motivation bei den Randalierern entdecken. Es gibt dafür auch keine Hinweise. Beispielsweise die Black-Life-Matters-Demonstrationen auf dem Cannstatter Wasen verliefen am vergangenen Wochenende friedlich. Die Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) sind die Einzigen, die angeblich gewaltbereite Linke für die Täter halten.
Was man drei Tage nach den Ausschreitungen wohl sagen kann: Katalysator für die Gewalt ist wohl die Tatsache, dass die Clubs in Stuttgart wegen Corona geschlossen sind und manche, die man früher wohl Halbstarke genannt hätte, in dieser partyarmen Zeit nicht wissen, wohin mit ihrer Körperlichkeit. Um also den Mob überhaupt irgendwie einordnen zu können, sprechen die Polizeibehörden – wohl auch viel zu pauschal – von einer Party- und Event-Szene.
Der Schlossplatz in Stuttgart wird schon lange an warmen Sommerabenden zu einer Partymeile, auf der man auch sieht, wie vielfältig Stuttgart entgegen dem Klischee ist. MigrantInnen, und Queere, SchülerInnen und StudentInnen, Jugendliche aus dem Umland, sie alle treffen in der Fußgängerzone und im Schlosspark aufeinander, um in normalen Zeiten in die Clubs und Gaststätten weiterzuziehen. Natürlich gibt es auch dort gelegentlich Rangeleien und Unruhe. Aber bisher hatte die Polizei das ohne auffällige Repression im Griff................

https://taz.de/Randalierende-Jugendliche.../!5691051/

Antwort an
@tazgezwitscher
Eure Kausalitätsverirrungen sind einfach legendär. Macht den #Bento! Schnellstmöglich.

(siehste, MigrantInnen, und Queere, SchülerInnen und StudentInnen und dann die Clubs geschlossen. Wegen was doch gleich? So kann man sich die Welt auch schön "saufen")

Tent in Quarantino@HagenSon_71
Hier hat der Bäcker zu. Umbau. Habe erstmal die Tanke angezündet, die Apotheke entglast und Passanten ins Gesicht gespuckt.

Antwort an@HagenSon_71
Es ist keine Rechtfertigung, aber eine Teilerklärung. Der Frust aus dem Shutdown entlädt sich. Das ist in gewisser Weise sogar ehrlicher als all die Demos gegen den plötzlich entdeckten Rassismus, anlässlich eines noch ungeklärten Todesfalls auf einem ganz anderen Kontinent.

Antwort an@HagenSon_71und@Ruebenhorst
Hier genauso, Schwimmbad hat geschlossen. Kann man schon mal randalieren

Tent in Quarantino@HagenSon_711 Std.
Was? Echt jetzt?!?
[Bild: EbRNnDzXgAEtdZB?format=jpg&name=900x900]
 
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#76
"Woher kam die Wut?" Polizei ermittelt zu Motiv in Stuttgart

Hunderte Menschen ziehen am Wochenende ohne offensichtlichen Grund randalierend durch die Stuttgarter Innenstadt. Und auch drei Tage später stellen sich Ermittler und Politiker die Frage, was die Jugendlichen zu der Gewalt getrieben hat.
Nach den Ausschreitungen in Stuttgart laufen die Ermittlungen weiter. Noch immer ist nicht klar, wie es zu den verstörenden Szenen kommen konnte. "Vor allem muss die Frage gestellt werden, woher die Wut der Jugendlichen kam, die sich dort Bahn gebrochen hat", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Debatte um Polizeigewalt und Rassismus werde nun überlagert von einer "Inszenierung der Polizei als Opfer", so Jelpke weiter.
Acht mutmaßliche Randalierer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, einer von ihnen wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Der 16-Jährige soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft einem am Boden liegenden Studenten gezielt gegen den Kopf getreten haben.Die Männer im Alter zwischen 16 und 33 Jahren besitzen laut Polizei die deutsche, kroatische, irakische, portugiesische und lettische Staatsangehörigkeit. Ihnen wird Landfriedensbruch vorgeworfen sowie gefährliche Körperverletzung, tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Diebstahl in besonders schwerem Fall. 16 zunächst vorläufig festgenommene mutmaßliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen.

https://www.n-tv.de/politik/Polizei-ermi...64693.html
 
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#77
[Kontext Wochenzeitung]
Krawallnacht: Stuttgart steht noch
Es gibt kein "Schlachtfeld" (CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart), auch keine Blutspur, "die sich vom Hauptbahnhof bis zur Marienstraße zieht" (StN). Es gibt keine "verwüstete Innenstadt" (dpa) und keine "bürgerkriegsähnlichen Zustände" (AfD und SPD). Aber es gibt in der deutschen Sprache jede Möglichkeit, sich differenziert auszudrücken über den Landfriedensbruch, die inakzeptablen Angriffe auf Menschen und Fahrzeuge, die Lust an Gewalt und Zerstörung, das Macho-Gebaren und das schräge Bewusstsein, wonach gewalttätiger Blödsinn eine Art Heldentat ist, wenn sie einen Filmschnipsel auf Youtube hergibt.

[WSWS]
Stuttgart: Politik und Medien lancieren massive Polizeistaatskampagne
Seit Anfang der Woche befinden sich Politik und Medien im Propagandamodus. Der Bundespräsident, Politiker aller Bundestagsparteien und die Medien schwadronieren von der „Gewaltnacht von Stuttgart“, „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“, „schwerem Landfriedensbruch“ und überbieten sich in Forderungen nach mehr Polizei und einem härteren Vorgehen gegenüber „Randalierern“ und „gewalttätigen Migranten“. Die Kampagne zielt auf die Errichtung eines Polizeistaats, in dem selbst jede journalistische oder satirische Kritik an der Polizei verboten ist. Anlass der Propagandaoffensive sind die Ereignisse in Stuttgart vom Wochenende.
 
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#78
Interessant auch das hier:

02.06.2020

"Tumultartige Szenen" in Stuttgart
Gewerkschaft besorgt wegen gefährlicher Polizeieinsätze in Baden-Württemberg
Bei einem Polizeieinsatz in Stuttgart wurden am Wochenende Polizeibeamte von hunderten Menschen eingekreist und beschimpft. Laut Gewerkschaft der Polizei kommen solche Situationen im Land immer häufiger vor.
Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei häufen sich die Fälle, bei denen Polizisten bei ihren Einsätzen in einen Hinterhalt gelockt würden. Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft Hans-Jürgen Kirstein beurteilt diese Entwicklung als "tiefkritisch".
Bei entsprechenden Polizeieinsätzen würden unbeteiligte Personen, die der Polizei missfällig gegenüberstehen, die Gegebenheiten ausnutzen und der Polizei aktiv gegenübertreten. Dann brauche es sehr geschulte Beamte, um die Situation zu entschärfen, so Kirstein.
Hunderte Schaulustige beschimpfen Polizei in Stuttgart
Erst am Wochenende war es in Stuttgart nach Angaben des Polizeipräsidiums zu "tumultartigen Szenen" gekommen, bei denen mehrere hundert Schaulustige die Polizeibeamten eingekreist und beschimpft hatten. Zuvor hatte ein Mann die Polizei rufen lassen, weil er "abgestochen" worden sei und einen Krankenwagen benötige.
Den Beamten sagte der unverletzte 18-Jährige, dass "er sich einen Spaß erlaubt habe", so die Polizei in einer Mitteilung. Als die Polizisten wegen des Vortäuschens einer Straftat die Personalien des Mannes aufgenommen hatten, "schrie er um sich und sperrte sich gegen die Polizeimaßnahmen", heißt es weiter.
Unbeteiligte solidarisieren sich
Am Boden liegend hätte man dem Mann dann Handschellen angelegt. "Das Polizeipräsidium Stuttgart geht beim derzeitigen Ermittlungsstand davon aus, dass der 18-jährige polizeibekannte Mann die Situation absichtlich herbeigeführt hat", so die Polizei.
Infolge dessen hätten sich nach Polizeiangaben hunderte Schaulustige "offenbar ohne konkrete Kenntnis des Sachverhalts" sofort mit dem 18-jährigen, dunkelhäutigen Mann solidarisiert. Sie hätten die Beamten eingekreist und unter anderem als "Rassisten" beschimpft.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin vom Dienstag hätten die Unbeteiligten "die Situation verkannt". Sie verweist auf den Tod eines Afroamerikaners, der in den USA bei einem Polzeieinsatz ums Leben kam. "Da braucht es nur zwei, drei Leute, die das anstacheln", so die Sprecherin. Daraus ergebe sich dann eine größere Gruppendynamik.
Gewerkschaft weist Rassismus-Vorwurf zurück
Auch der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Kirstein, weist die von den Unbeteiligten erhobenen Rassismus-Vorwürfe gegen die Polizei zurück. "Die Beamten werden hier gut geschult", deshalb könne er sich nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran sei, betonte Kirstein.
Mehr als 30 Streifenwagen im Einsatz
Um die Lage mit der laut Polizei "aggressiven Menschenmenge" in Stuttgart unter Kontrolle zu bekommen, habe die Polizei bei dem Vorfall am Wochenende mehr als 30 Streifenwagen einsetzen müssen. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen und werde unter anderem die Aufnahmen der mitgeführten Bodycams der Beamten auswerten.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuer...n-100.html

(und jetzt tun alle überrascht?)
 
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#79
(21.06.2020, 15:32)Rundumblick schrieb: Cem Özdemir@cem_oezdemir
Bin erschüttert über die schlimmen Ereignisse in unserer Stadt #Stuttgart. Egal, aus welcher Richtung diese idiotische Zerstörungsgewalt kommt, es gibt dafür keine Rechtfertigung! Die Täter müssen gefasst werden. Danke an allen Einsatzkräfte & den Verletzen gute Besserung!

(Es ist nicht egal woher sie kommen, es ist bekannt, woher sie kommen. Immer diese Verrenkungen und Framing)

...

Antwort an@cem_oezdemir
Es ist schon ziemlich seltsam, dass bei linker und migrantischer Gewalt plötzlich "egal ist, woher sie kommt" (um bloß nicht die Tätergruppen benennen zu müssen).

Hat man denn denn schon Namen, weil von 12 plus 9 plus 3 ist man ja auf 12 plus 12 geändert.
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#80
"taz"-Kolumne: Seehofer verzichtet auf Strafanzeige gegen Hengameh Yaghoobifarah
Der Innenminister will Hengameh Yaghoobifarah doch nicht wegen ihrer polizeikritischen Kolumne anzeigen. Stattdessen bittet er die Chefredaktion der "taz" zum Gespräch.

Dass dieser peinliche Kerl sich gar nicht schämt?! Er wird als #Minister für #Ankündigungen & #Heißluft in unangenehmer Erinnerung bleiben sowie als "Bettvorleger" der AFRIKAnzlerin und als ein enddarmkompatibler #CSUndemokrat! Ironie ausmaus

Anfrage an Sender #Eriwan: Stimmt es dass der Rechtsstaat mit Volldampf gegen #Stuttgart-Ereignisse kämpft? Antwort: Im Prinzip JA, aber 98 % des Dampfes werden fürs Tuten gebraucht!
 
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