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Ausschreitungen in Stuttgart
#11
(21.06.2020, 12:40)Rundumblick schrieb: Stuttgart: Brutale Ausschreitungen – Antifa als Rädelsführer?

Die "Antifa"-Gruppen sind der hinterletzte Drecksverein.
ABER: Wenn die irgendwo Aktionen starten, dann steht auch ihr "Name" drauf.

Aktionen ohne Bekenner deuten eher auf ganz andere Gruppierungen (siehe 9/11 etc).

Und nein: ich meine nicht "Araber"
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#12
Cem Özdemir@cem_oezdemir
Bin erschüttert über die schlimmen Ereignisse in unserer Stadt #Stuttgart. Egal, aus welcher Richtung diese idiotische Zerstörungsgewalt kommt, es gibt dafür keine Rechtfertigung! Die Täter müssen gefasst werden. Danke an allen Einsatzkräfte & den Verletzen gute Besserung!

(Es ist nicht egal woher sie kommen, es ist bekannt, woher sie kommen. Immer diese Verrenkungen und Framing)

Antwort an
@cem_oezdemir
Lieber Hr Özdemir. Sie als Mitglied von George Soros Privatclub „European Council on Foreign Affairs“, dessen vordringlichsten Ziel Migration ist, können ja mal eruieren wer die Täter sind. Das „fassen der Täter“ während einer ECFR-Podiumsdiskussion ist dann auch ziemlich einfach

[Bild: EbBYPpXXgAEZmle?format=jpg&name=large]

(langsam wird das soziale Netz warm. Festzustellen bleibt: Nach der Coronakrise ist wie vor Coronakrise.)

Antwort an@cem_oezdemir
Die üblichen Chaoten, die schon in Hamburg und und anderswo auf der Welt die aufgeladene Stimmung ausnutzen, um Randale zu machen, haben jetzt auch in Stuttgart zugeschlagen. So verhindert man keine Polizeigewalt. So provoziert man sie. Und genau das wollen diese Leute
Solche Ausschreitungen wird man wohl nur gewaltsam beenden können. Aber das ist es, was diese Menschen wollen, um die Wut auf Polizeigewalt weiter zu schüren. Circulus vitiosus.

Anabel@ainyrockstar14 Min.
Polizei #Stuttgart: „Also einen direkten Zusammenhang gibt es da nicht. Es sind Täter aus dem Kosovo, Irak, Afghanistan, Somalia....ein bunter Mix über den Globus. Aber einen Zusammenhang kann man da nicht sehen.“

SPD-Symphatisantin:
Antwort an@cem_oezdemir
Ist das jetzt Mode, Pflicht oder sonstwas, dass jeder Politiker glaubt, er müsse verurteilen und sich bei der Polizei bedanken? Verurteilen Sie auch Täter der Polizei und bei wem bedanken Sie sich dann? Oder gibt es für Sie keine Polizeigewalt?
[Bild: 3qNBGhXi?format=jpg&name=900x900]

(wasch dir bloss die Finger nach diesem Griff ins Klo)

Antwort an@cem_oezdemir
Es ist schon ziemlich seltsam, dass bei linker und migrantischer Gewalt plötzlich "egal ist, woher sie kommt" (um bloß nicht die Tätergruppen benennen zu müssen).

Genau mein Gedanke!@cem_oezdemir
und Kuhn relativieren, was das Zeug hält! Fehlt noch das übliche Derailing mit der „Instrumentalisierung“ der #StuttgartRiots durch AfD etc. und der „Schulterschluss der Demokraten“ - natürlich gegen Rechts!

Die grünen Großheuchler - äh, -kopfeten natürlich haben heute nach dem Frühstück alle miteinander telefoniert und eine Sprachregelung für die #StuttgartRiots vereinbart: "egal woher sie kommen"


Annalena Baerbock@ABaerbock· 3 Std.
Was für erschütternde Bilder aus #Stuttgart. Den verletzten PolizistInnen + Einsatzkräften alles Gute. Gewalt macht unsere Gesellschaft kaputt. Egal woher sie kommt, dagegen muss der Rechtsstaat mit aller Konsequenz vorgehen.
 
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#13
Krawalle in Stuttgart Polizei nennt erste Hintergründe zu den Ausschreitungen
Nach den schweren Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt hat die Polizei erste Erkenntnisse veröffentlicht. Auch Stuttgarts OB äußert sich auf Twitter.
Stuttgart - Eine Polizeikontrolle war womöglich der Auslöser der Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Viele Feiernde aus dem Bereich des sich vornehmlich in den Abendstunden und Nächten unter anderem am Eckensee sammelnden Klientels sollen sich in Zusammenhang mit einer Polizeikontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts gegen die Beamten zusammengeschlossen haben. Danach sei es zu erheblichen Angriffen auf Polizeibeamte, Streifenwagen und Ladengeschäfte in der Innenstadt gekommen. In der Folge zogen die Menschen in Richtung Schlossplatz und verteilten sich offenbar auch in Gruppen in der Innenstadt.
Lesen Sie hier: Aufräumarbeiten in der Innenstadt laufen
Abgestellte Streifenwagen seien während der Krawalle massiv beschädigt worden. Mit Stangen und Pfosten sei auf die Fahrzeuge eingeschlagen und Scheiben zertrümmert worden. Auch auf vorbeifahrende Streifen hätten Randalierer große Steine und andere Gegenstände geworfen. Dabei seien auch Pflastersteine, die zuvor aus dem Boden gerissen oder auch von Baustellen aufgenommen wurden, verwendet worden............

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/i...ad6de.html
 
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#14
Stuttgart Innenstadt demoliert: Geliefert wie bestellt

„Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.”
Anscheinend hat man vergangene Nacht in Stuttgart herzerfrischend randaliert, demoliert, geplündert und die Polizei verprügelt.
Je nachdem, in welches Medium man schaut, sieht das etwas anders aus.
(....)
Anwohner und Ladenbesitzer in Stuttgart reagieren schockiert auf die Zerstörungen in der Innenstadt. Die Situation war in der Nacht offenbar nach einer Drogenkontrolle eskaliert.
Die Auswirkungen der Gewaltnacht in Stuttgart werden erst langsam deutlich: Anwohner und Ladenbesitzer seien schockiert, berichtet ARD-Korrespondentin Jenni Rieger aus der Innenstadt. Die Menschen hätten ein “völlig neues Ausmaß an Gewalt und Zerstörung” erlebt.[…]
Die Situation sei offenbar nach einer Drogenkontrolle kurz nach Mitternacht in der Nähe der Fußgängerzone eskaliert. Die dort feiernden Menschen hätten sich offenbar gegen die Polizei solidarisiert und seien in Kleingruppen in das Geschäftsviertel gezogen.
Dort hätten die fast ausschließlich jungen Männer völlig wahllos randaliert: Es habe unter anderem Juweliere, Handygeschäfte und Ein-Euro-Shops getroffen.
Ein Leser fragt übrigens an, warum man da nicht gendert und warum immer von „Männern” die Rede ist, obwohl es Geschlechter doch gar nicht gibt. Stimmt. Man liest ja nie von „Link*innen” oder „Linkenden”. Auch von „Terrorist*innen” ist selten die Rede.
Ob sich da Schwaben und Preußen ein Stelldichein gegeben haben? Eher nicht.
(....)

mehrhttps://www.danisch.de/blog/2020/06/21/s...-bestellt/

(Corona ist vorbei, definitiv!)
 
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#15
Focus:   Ausschreitungen in Stuttgart: Videos zeigen ganzes Ausmaß der Randale
Bei Straßenschlachten mit der Polizei haben in der Nacht zum Sonntag dutzende gewalttätige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. „Die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher am frühen Sonntag in Stuttgart. Nach mehreren Stunden beruhigte sich die Situation am Morgen. Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesland waren in die Landeshauptstadt beordert worden, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.
siehe auch - Link:  Zerstöre die Stadt Stuttgart

... was macht Stuttgart so besonders ..... die "Verglasung" der Fussgängerzone?  Wir können davon ausgehen, dass in den nächsten Stunden eine "passende" Erklärung zu diesen Vorgängen gefunden wird. Das diese Gewalt von Gruppen ausgeht, die noch nicht in deser Gesellschaft verwurzelt sind, davon können wir ausgehen und doch wird es keine  Konsequenzen  geben. Somit ist weiterer Terror programmiert und Jahres später wird in den Geschichtsbüchern stehen, Deutschland hat sich in seiner Toleranz aufgegeben. Die pure Lust an Zerstörung und Randale von diesen Gruppen ist nur dadurch möglich, dass wir in die rechte Richtung schauen und alles andere nicht sehen wollen oder dürfen. 
Wo sind die Sondersendungen ... wo ist der politische Aufschrei?  Es wird wieder "Kölnisiert" und eine neue Parole ausgegeben ..... einen Pflastersteinwurf-Abstand zu nehmen.  Der schwäbische Zwiefelrostbraten wurde heute Nacht mit Dijon-Senf angerichtet .....
https://bachheimer.com/deutschland
 
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#16
Ausschreitungen auf Schlossplatz

Polizei erläutert Hintergründe der Gewalteskalation in Stuttgart
An den Ausschreitungen auf dem Stuttgarter Schlossplatz waren nach Angaben der Polizei bis zu 500 Personen beteiligt – 24 wurden festgenommen. Der Oberbürgermeister sieht eine Ursache in der „Sucht, in sozialen Medien mit Filmchen zu kommen“. 
Nach den Ausschreitungen in Stuttgart hat die Polizei die Hintergründe zu den Geschehnissen geschildert: Die Polizei habe gegen 23.30 Uhr einen 17-jährigen Deutschen im Schlossgarten wegen eines mutmaßlichen Drogendelikts kontrolliert, sagte Polizeivizepräsident Thomas Berger am Sonntag in Stuttgart.
Sofort hätten sich 200 bis 300 Personen aus der Partyszene mit dem Jugendlichen solidarisiert und die Beamten vor Ort mit Steinen und Flaschenwürfen angegriffen.
Auf dem Schlossplatz hätten sich noch mehr Menschen beteiligt. Trotz erheblichem Kräfteaufgebot sei die Situation nicht unter Kontrolle gebracht worden. Es hätten sich Kleingruppen gebildet, die später durch die Innenstadt zogen, Schaufensterscheiben zerstörten und Läden plünderten. Gegen 4.30 Uhr konnte die Lage beruhigt werden.
(....)
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hat neben Alkohol auch das Geltungsbewusstsein in sozialen Medien als Grund für die Ausschreitungen in Stuttgart in der Nacht zum Sonntag genannt. Es könne nicht angehen, dass man aus welchen Gründen auch immer die Polizei angreife und Geschäfte plündere, sagte Kuhn bei einer Pressekonferenz am Sonntag. „Ein Grund wird Alkohol sein, ein anderer die Sucht, in sozialen Medien mit Filmchen zu kommen.“ Wenn er Facebook-Filmchen nach dem Muster „Fuck the police“ sehe, dann sei das etwas, das in Stuttgart nichts zu suchen habe, sagte Kuhn.

Er als Oberbürgermeister sowie die Stadt stünden voll hinter dem Einsatz der Polizei, betonte Kuhn. „Es geht nicht, dass man in dieser wunderschönen Stadt in der Nacht um halb zwei auf die Polizei losgeht und gewalttätig durch die Stadt marodiert.“ Die Polizei in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg verfolge stets eine liberale Linie, es solle keine Gewalt geben. Doch wenn eine rote Linie überschritten werde, greife die Polizei auch ein.

https://www.welt.de/vermischtes/article2...tgart.html
 
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#17
Plünderungen und Ausschreitungen in Stuttgart





(verknotet euch bloß nicht die Zunge beim Schwurbeln)
 
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#18
(21.06.2020, 09:30)Rundumblick schrieb: Was ist mit dem ersten Video? Weshalb wurde das gelöscht? Was war darauf zu sehen?

Meinst Du dieses Video? 
https://youtu.be/NAF0jXAD8eE
"Zerstöre die Stadt Stuttgart مافيا تهاجم مدينة شتوت غارت في المانيا"

Das ist noch da, muß nur draufklicken, dann wird es angezeigt.
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#19
Jutta Ditfurth hat retweetet

UnionWatch@watch_union4 Std.
Was es #Stuttgart angeht, ein Erklärungsversuch. Auslöser der Unruhen sollen rassistisch motivierte Drogenkontrollen der Polizei gewesen sein - und das nicht zum ersten Mal. Neu ist nur, dass die Umstehenden einschreiten anstelle das einfach hinzunehmen. /MS
4 Std.
Auch in #Berlin wächst die Wut der Straße. Den Politikern, insbesondere d. Innenministern, möchte man mal raten endlich auf Deeskalation zu setzen und Ursachenforschung zu betreiben, anstelle immer dieselbe gescheiterte Law-and-Order-Leier abzurattern. /MS

RASH - Subkultur und Widerstand@Redskinsberlin· 7 Std.
Es wird momentan allgemein ruppiger. Auch im Mauerpark wurden gestern Nacht die Cops attackiert. Die Wut gegen den alltäglichen Polizeistaat wächst vollkommen zu recht: http://berlin.de/polizei/polize

UnionWatch@watch_union4 Std.

Wenn die Randale das größere Problem ist als die Ereignisse, die zu dieser Randale führten, dann ist man bei der "bürgerlichen Mitte" echt goldrichtig gelandet. Gerade von@EskenSaskiaund@georgrestle
hätte ich mehr erwartet! /MS

[Bild: EbCX-y0WoAA1dzK?format=jpg&name=small]
[Bild: EbCX-yvXYAI5FYS?format=jpg&name=small]


UnionWatch@watch_union4 Std.
Weil hier immer mehr "aber da war nix mit Rassismus"-Kommentare zu #Stuttgart #StuttgartRiots reinkommen: sorry, Bullshit. Die Polizei ist in dieser Lage AKTEUR und hat ein Interesse daran, #Rassismus ihrerseits als Ursache herunterzuspielen! /MS
[Bild: EbCtGlWXgAIarAu?format=png&name=900x900]

UnionWatch@watch_union1 Std.
#CDU-Chefin #AKK will das #LADG in #Berlin abgeschafft sehen. Sie hat wohl nicht kapiert, dass rassistische Diskriminierung (die das LADG unterbinden soll) Ursache der #StuttgartRiots war. /MS

UnionWatch@watch_union28 Min.
Beim Freitag hat man mal wieder einen guten Kommentar: Ursache der #StuttgartRiots ist tiefsitzender, Jahrzehnte alter #Rassismus in der deutschen Gesellschaft. /MS

UnionWatch@watch_union27 Min.
"aber die #StuttgartRiots" sind nicht politisch!!!111" Natürlich sind sie politisch. Nur eben, und das ist für Deutschland relativ neu, spontan und nicht in (weiß-deutschen) Vereinen getragen. /MS

UnionWatch@watch_union10 Min.
Perspektive, so wichtig: das hier sind "Straßenschlachten". Anfang der 60er in #München. Zigtausende Beteiligte aus allen Schichten der Gesellschaft widersetzen sich der Polizei, Hunderte Festnahmen, tagelange Randale. /MS

AutonomeGeschichte@RadicalPast· 2 Std.
21.06.62, München: In Schwabing wird ein Straßenkonzert wegen Ruhestörung gewaltsam aufgelöst. Daraufhin entwickeln sich tagelange Straßenschlachten zwischen Polizei und bis zu 40.000 Protestierenden: https://spiegel.de/einestages/sch

Antwort an@watch_unionund@SUnterhaltung
Für Sie sind Drogenkontrollen rassistisch? Kann man so sehen, nur mit der Realität hat das nichts gemein,

Boris Reitschuster@reitschuster4 Min.
Aufruf zur Entsorgen von Polizisten auf dem Müll in der taz, Rassismus-Generalverdacht gegen sie von SPD-Chefin Esken - und nun in #Stuttgart nie gekannte Gewalt gegen sie. Politik und Medien framen derweil massiv - bloss das Thema Migration vermeiden!
 
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#20
Stuttgart: Bloß nicht Roß und Reiter nennen!

Die Pressekonferenz von Stadt und Polizei in Stuttgart war ein Lehrbeispiel dafür, wie man durch geradezu akrobatische, sprachliche und semantische Verrenkungen vermeidet, Ross und Reiter zu nennen. Man hat den Herren das Unwohlsein angesehen. Erst war es die Party- und Eventszene (Party- und Eventveranstalter rund um Stuttgart werden sich bedanken), dann bestimmte "Erlebnisstrukturen" (was ist das?). Und dann wurden, auf Nachfrage, ganz im Schnelldurchlauf mal eben ein paar Nationalitäten genannt: Ja praktisch "rund um den Globus" kommen die her. Das klingt wie eine lustige Reisetruppe, die sich da eben mal versammelt hat.
Wenn die Gewaltbereitschaft und Kriminalitätsneigung von migrantischen jungen Männern weiter so verharmlost wird, ist das die Aufforderung zu weiteren nächtlichen Raubzügen. Die Politik sagt: Wir decken Euch!

Der zeitliche Zusammenhang mag Zufall sein, doch es macht ihn nicht weniger bedrückend. Nur wenige Tage, nachdem Hengameh Yaghoobifarah in der „tageszeitung“ dazu aufgerufen hat, Polizisten auf der Müllhalde zu entsorgen, und ein breiter öffentlicher Aufschrei deswegen aufblieb, nachdem SPD-Chefin Saskia Esken die Polizei generell unter Rassismus-Verdacht stellte, kam es in Stuttgart zu Gewalt gegen Polizisten, wie man sie in Deutschland bisher nicht kannte. Der Polizeipräsident der Landeshauptstadt, Frank Lutz, rang auf der Pressekonferenz um Fassung : „Es sind unglaubliche Geschehnisse, die mich fassungslos gemacht haben, und die ich in den 46 Jahren im Polizeidienst noch nicht erlebt habe. Es war heute Nacht eine nie dagewesene Dimension von offener Gewalt gegen Polizeibeamten und Sachbeschädigungen bis hin zu Plünderungen. Es ist ein trauriger Tag für Stuttgart und auch die Polizei.“

Sein Stellvertreter Thomas Berger, der in der Nacht den Einsatz geleitet hatte, war ähnlich entsetzt: „Ich bin seit 30 Jahren Polizeibeamter und habe schon einiges erlebt, ich kann Ihnen sagen, solche Szenen hat es in Stuttgart sicher noch nie gegeben, vor allem auch was das Erleben der Kolleginnen und Kollegen angeht, wie die Gewalt gegen sie hier ausgeübt wurde, allein aufgrund der Tatsache, dass sie Polizeibeamten sind und hier eingeschritten sind.“

Die Pressekonferenz hatte etwas Gespenstisches. Auf der einen Seite war den Polizisten ihr Schock anzumerken, nach den Krawallen, bei denen 19 Polizisten verletzt, 40 Geschäfte beschädigt, neun geplündert und 24 Tatverdächtige festgenommen wurden. Auf der anderen Seiten verpackten sie ihre Diagnose in Watte. Wie in einem Eierlauf vermeiden sie Klartext um jeden Preis. Dass sie nach so massiver Gewalt, ja so einem Horror die Täter als „Party und Samstag-Abend-Szene“ verharmlosten, ist geradezu absurd. Hier spricht viel dafür, dass die politisch Verantwortlichen der Polizeiführung eine Sprachregelung auferlegten oder sie sich in vorauseilendem Gehorsam selbst zensierte. Anders ist die Diskrepanz in ihren Aussagen, die Mischung aus Alarmglocken und Verharmlosung, nicht zu erklären. Nach der Logik von Stuttgart wären auch die Verantwortlichen für die massive Gewalt gegen die Polizei in Göttingen von diesen Wochenenden die „Quarantäne-Szene“.

Die Krone setzte allem Stuttgarts Grünen-Oberbürgermeister Fritz Kuhn auf: „Ich will deutlich sagen, was da in der Nacht passiert ist, geht nicht. Da ist klar eine Grenze überschritten.“ Man muss sich das vorstellen: 19 Beamte verletzt, Verwüstungen in der Innenstadt, und der Oberbürgermeister redet wie ein Lehrer von Schülern, die einen bösen, aber eher harmlosen Streich verübt haben. „Das geht nicht!“
Kuhn weiter: „Es kann nicht sein, dass man die Polizei angreift und plündert. Dieses ist nicht möglich.“ Doch, Herr Kuhn! Es war möglich, und zwar gerade eben. Was ist das für ein Umgang mit Realitäten, sie einfach für „nicht möglich“ zu erklären? Weiter lobte Kuhn das Stadtklima, und Stuttgart als Tourismusziel - als handle es sich um eine Fremdenverkehrs-Werbe-Veranstaltung. Der Grünen-Politiker erklärte dann, er habe sich sehr gefreut, dass die Polizei erklärt habe, dass sie solche Ausschreitungen in Zukunft in Stuttgart zu verhindern versuche. Eine Mischung aus Kindergarten und Satire.

Interessant auch die Fragen der Journalisten - bei denen man teilweise den Eindruck hatte, ihre größte Sorge sei, dass „bestimmte politische Kreise“ die falschen Schlüsse aus den Krawallen zögen. Auf die Frage, ob es Anhaltspunkte dafür gebe, dass die linke Szene mit den Gewalttaten zu tun habe („gewisse politische Kreise haben das genutzt“), sagte Polizeipräsident Lutz: „Ich kann eine politische Motivation ausschließen.“ Als nach mehr als 23 Minuten die Frage nach den Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen gestellt wurde („es wird ja sofort diskutiert, ob das Menschen aus dem Flüchtlingsmilieu waren“), sagte Vize-Polizeipräsident Berger: „Es ist nicht ausschließlich das Flüchtlingsmilieu, das Sie angesprochen haben. Die Tatverdächtigen waren aus allen möglichen Ländern, Bosnien, Portugal, Irak, Iran, Kroaten, Somalia, Afghanistan. Das kann man nicht verifizieren, dass es nur allein ein Flüchtlingsthema ist. Aber klar ist natürlich schon, dass auch von den Deutschen drei einen Migrationshintergrund haben. Das gehört zur Wahrheit hinzu. Es war ein bunter Mix über den Globus, was sich gestern versammelt hat.“ Zwischen den Zeilen hat Berger damit zwar alles gesagt. Aber es geschickt versteckt, so dass es alle, die es nicht sehen wollen, schön verdrängen können.
Für ntv war das offenbar zu viel. Ob Zufall oder nicht - der Sender brach hier schnell seine Liveübertragung ab. Und bei WELT-TV führte Alexander Siemon seine Zuschauer in seiner Zusammenfassung in die Irre: „Zwölf Deutsche festgenommen und zwölf mit Migrationshintergrund“, sagt er etwas kleinlaut. Eine Fehlinformation, denn laut Berger haben ja von den zwölf Deutschen auch drei einen Migrationshintergrund.“
Zuvor hatte Polizei-Vizepräsident Berger Details des Geschehens berichtet: „Um 23.30 Uhr sollte es im Rahmen einer ganz normalen Polizeikontrolle zur Kontrolle einer Person kommen. Diese Person, um gleich Ihre Frage vorweg zu nehmen, ist ein 17-jähriger deutscher Staatsbürger mit weißer Hautfarbe, der im Bereich obere Schlossgarten-Anlagen offenbar ein Rauschgiftdelikt begangen hat. Sofort haben sich 100 bis 200 anwesende Personen dort, ich sage mal die Partyszene oder Samstag-Abend-Szene dort, solidarisiert und sofort die Polizeibeamten angegriffen mit Steinen- und Flaschenwürfen.“
Erstaunlich, dass hier gleich die Staatsangehörigkeit und die Hautfarbe einer Person genannt werden. Ob das auch in einer anderen Konstellation der Fall gewesen wäre? Erstaunlich auch, dass Berger zu den Nationalitäten der Festgenommenen von sich aus fast nichts sagte - erst auf Nachfrage äußerte er sich dazu später......

mehr hierhttps://www.reitschuster.de/post/stuttga...ter-nennen

Kommentare:

Hieronymus Bosch
Die Ausführungen des Stuttgarter Polizeipräsidenten, er könne einen politischen Hintergrund ausschließen, sind vollkommen lächerlich. Die Videos zeigen, dass die Randalieserbei den Plünderungen vermummt sind und teilweise sogar Sturmhauben tragen. Partygänger, wie man es uns weismachen will, dürften derlei kaum dabei gehabt haben. Hier handelt es sich um eine geplante Aktion linksradikaler Chaoten – mit dem Ziel, die Polizei vorzuführen und ihre Allmachtsfantasien auszuleben. Die Verharmlosung dieses Vorfalls durch die Polizei ist einfach nur skandalös!

Ratloser Waehler
„Die Ausführungen des Stuttgarter Polizeipräsidenten, er könne einen politischen Hintergrund ausschließen, sind vollkommen lächerlich.“
Nicht lächerlich, sondern schlimm.

(Was dazu kommt: Klar waren das Kleingruppen; andernfalls hätte das spontane Event ja Corona bedingt aufgelöst werden müssen.)

Maja Schneider
Wetten, dass sich die MSM nach etlichen Verharmlosungsversuchen vermutlich einigen werden auf „kleine Rangeleien in Stuttgart, 2 Reichsbürger wurden in der Menge gesichtet“, Rechte im Spiel“?

Realist48
Wie erwartet,soeben in der WELT gelesen
 
Antworten


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