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Die Kollateralschäden
#11
Medizin

Experten befürchten allgemeinen Anstieg tödlicher Infektions­krankheiten

Paris – Die Coronapandemie könnte in ärmeren Ländern nach Einschätzung von Experten zu einem drastischen Anstieg der Todesfälle auch durch Malaria, HIV und Tuberkulose führen.
In Gebieten, in denen die Infektionskrankheiten häufig vorkommen, könnten Gesund­heitssysteme und Medikamentenversorgung ernsthaft gestört werden, warnten Forscher vom Imperial College London heute. Laut Modellberechnungen könnten so in den nächsten 5 Jahren mehr Menschen an diesen 3 Krankheiten sterben als durch das neuartige Coronavirus.

Sowohl gegen HIV als auch gegen Tuberkulose und Malaria gibt es mittlerweile kosten­günstige und wirksame Behandlungs- und Präventionsmittel. Dennoch sterben weltweit jedes Jahr fast 3 Millionen Menschen an diesen Krankheiten, die überwiegende Mehrheit davon in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.
Bereits jetzt meiden den Forschern zufolge Menschen in dutzenden Ländern aus Angst vor einer Coronainfektion Arztpraxen und Krankenhäuser. Auch die Versorgungslage mit Medikamenten sowie antiretroviralen Behandlungen gegen HIV ist demnach angespannt........

weiterhttps://www.aerzteblatt.de/nachrichten/1...rankheiten
 
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#12
Durch die verheerenden Folgen der Coronavirus-Pandemie drohen in diesem Jahr nach einer Studie fast 180.000 Kinder unter fünf Jahren zusätzlich zu verhungern. Das berichten Derek Headey vom US-Entwicklungspolitik-Institut IFPRI und Kollegen am Dienstag in der Fachzeitschrift „The Lancet“. Die Wissenschaftler haben verschiedene Szenarien analysiert und gehen im günstigsten Fall von 111.000 zusätzlichen Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren aus, im schlimmsten Fall von 178.000.
Die Zahlen könnten auch noch höher liegen, warnen die Autoren, weil noch niemand wisse, wie lange sich die Krise hinzieht. Vor der Corona-Krise seien nach Schätzungen 47 Millionen Kinder unter fünf Jahren mittel bis schwer unterernährt gewesen, heißt es.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-Kita.html
 
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#13
"Coronavirus, Wirtschaftskrise, Jobverlust und soziale Isolation - die letzten Monate waren für die meisten eine Ausnahmesituation. Die Folgen zeigten sich prompt, vor allem die psychischen. Bei der deutschen Kaufmännischen Krankenkasse KKH wurde in den ersten sechs Monaten des Jahres eine bedenkliche Entwicklung deutlich.

Unter ihren rund 1,7 Millionen Versicherten waren 26.700 Krankmeldungen wegen psychischer Probleme oder seelischer Leiden. Im Vergleichszeitraum vom Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg von 80 Prozent.

Demnach sei es möglich, dass die meisten der Betroffenen mit den verbundenen Existenzängsten, beruflich wie gesundheitlich, rund um die Corona-Krise nicht zurechtgekommen seien, wird ein Krankenkassensprecher in dem Bericht von "Deutschlandfunk" zitiert."

https://www.oe24.at/welt/plus-80-prozent.../440469744
 
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#14
Frankfurter Allgemeine@faznet1h
Misshandelte Kinder, unbehandelte Patienten: Was Mediziner über die psychosozialen Folgen des Lockdowns und der eingeschränkten Schulöffnungen berichten, ist erschreckend.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inla...PC%253Ds30
 
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#15
Im Westen der Wandel

Geschichte-Eintrag: Corona-Jahr 2020


Die menschlichen und politischen Folgen der Pandemie Covid-19 sind bereits jetzt um ein Mehrfaches schlimmer als die durch das Virus verursachten gesundheitlichen - und werden noch in diesem Jahr und den kommenden um ein Vielfaches schlimmer (sein).
Noch ist es voll im Gange, das Corona-Jahr 2020. In die Geschichte wird es nicht als Krankeitsereignis der Pandemie Covid-19 eingehen, sondern als der weltweite, vom politischen System nahezu unabhängige, nur noch im Detail verschiedene Versuch einer globalen, autoritären Classe Politique, ihr Diktat in praktisch allen Fragen des Lebens an die Stelle der Freiheit der Einzelnen zu setzen.
Was Covid-19 genau ist, wissen die Experten auch nach einem halben Jahr nicht und können sie noch nicht wissen. Die Ehrlichen unter ihnen sagen das auch. Dass sich genügend Experten finden lassen, die so tun, als wüssten sie alles, ist nicht auf Virologen beschränkt und nicht auf Pandemien.
(......)
Ob es je seriöse Zahlen geben wird, muss ich bezweifeln, wie viele Einzelne in den Ruin getrieben wurden, wie viele Partnerschaften zerstört, wie viele gesundheitlich lebenslang gezeichnet, wie viele in den Tod flüchteten … und, und, und … denn die globale, autoritäre Classe Politique nimmt „Kollateralschäden” nicht einmal wahr, geschweige sie in ihre Maßnahmen auch nur gedanklich je einbezogen zu haben, wird nie wirklich bekannt werden.
Doch so traurig die gesundheitliche, ökonomische und menschliche Bilanz auch ist und weiter sein wird, noch weit schlimmer wird der politisch-kulturelle Geschichte-Eintrag des Corona-Jahres 2020. Für dieses Jahr und die folgenden steht ein neues Ranking von Ländern an. Es gibt schon alle möglichen Länderindexe, nach wirtschaftlichem, sozialen Erfolg, nach viel und wenig Recht und Freiheit, Bildungsergebnissen und so weiter und so fort.
Der neue Index misst, in welchen Ländern die Herrschenden den Bürgern unter Instrumentalisierung des Corona-Regimes am meisten oder wenigsten Freiheit und Recht weggenommen haben. Deutschland ist heißer Anwärter auf Platz 1. Andere Länder des Westens folgen leider auch – aber mit deutlichem Abstand.

mehrhttps://www.tichyseinblick.de/kolumnen/g...jahr-2020/
 
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#16
Randalierende Jugendliche

„Das passiert, wenn sie Schulen monatelang schließen“
Sie zündeten Autos an und ein Ladenlokal. Sie warfen Steine und Feuerwerkskörper auf Polizisten. Seit der vergangenen Woche kommt es in der niederländischen Stadt Den Haag abends und nachts immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Auch in Utrecht und Rotterdam gab es Ausschreitungen. Die Ausschreitungen dürften viele Deutsche an die Vorfälle in Stuttgart und Frankfurt vor einigen Wochen erinnern, bei denen angetrunkene Jugendliche sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten und Läden verwüsteten. Was genau hinter den Ausschreitungen steckt, wird auch in den Niederlanden hitzig diskutiert – und die Motive ähneln sich..........

https://www.welt.de/politik/ausland/plus...essen.html
 
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#17
Welchen Schaden die Corona-Maßnahmen der Regierung anrichten! Sterben wirklich Kinder? (Bonelli)



 
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#18
Studie zur Corona-Übersterblichkeit: 45 Prozent starben infolge des Lockdowns

Eine Vorabstudie des Klinikums Hochrhein in Waldshut-Tiengen belegt: Im Frühjahr gab es eine Übersterblichkeit, doch nur etwa die Hälfte der Todesfälle hatte einen Bezug zu COVID-19. Viele Menschen starben, weil sie aus Angst vor einer Ansteckung nicht zum Arzt gingen.
 
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#19
Die Corona-Eindämmung droht mehr Leid zu verursachen, als sie verhindert
Mit dem harten Lockdown im Frühjahr und seiner „Light“-Neuauflage im November bewahrt die Politik Menschen vorm Sterben und das Gesundheitssystem vorm Kollaps, heißt es. An der Ansage und der Art ihrer Umsetzung kann man zweifeln. Unstrittig ist dagegen, dass die verhängten Maßnahmen erhebliche Folgeschäden provozieren, die die Bundesregierung niemals auf dem Zettel hatte. Das gilt für Deutschland, für die Armenhäuser dieser Welt aber noch viel mehr. Ein Toter weniger bei uns lässt sich mit etlichen Hungertoten anderswo aufrechnen. Oder man lässt es bleiben und hüllt sich wie die politisch Verantwortlichen dazu in Schweigen.
 
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#20
"Lockdown verursacht immense soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden"

21. November 2020 Harald Neuber

Finanzwissenschaftler Stefan Homburg über seine Thesen gegen die Corona-Politik, seine Kritiker und das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Politik
Herr Homburg, Sie haben seit Beginn der Debatte um die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung für einige Furore gesorgt. Ein Grund dafür liegt in Ihrer inhaltlichen Kritik begründet, es ging aber auch um Ihr politisches Engagement. Würden Sie rückblickend etwas anders machen?
Stefan Homburg: Nach knapp 30 Jahren Erfahrung in der Politikberatung habe ich schon gewusst, was auf mich zukommt, wenn ich offizielle Zahlen präsentiere, die politischen Sprengstoff bergen.
Ich sehe mein Engagement aber keineswegs als politisch. Weder strebe ich ein Amt an, noch will ich bestimmte Parteien fördern oder behindern. Vielmehr beschränke ich mich auf Fakten in der Hoffnung, dass möglichst alle politischen Akteure umdenken und wieder zum Weg der Vernunft und Abwägung zurückfinden.
In einem Video-Interview mit der ehemaligen RTL-Moderatorin Milena Preradovic, auf das Sie auch in einem Beitrag für Telepolis verweisen, ist eine Ihrer zentralen Thesen, die Infektionskurve sei schon "in ganz Europa" abgeflacht. Zuletzt steigen die Zahlen aber doch wieder. Wie passt das zusammen?
Stefan Homburg: Meine These im April bezog sich auf die damalige Welle und die irrige Annahme, das Coronavirus breite sich exponentiell aus. Die Daten zeigten das genaue Gegenteil. Im Herbst sehen wir jetzt eine weitere Welle. Dies ist bei Viren nichts Ungewöhnliches, sondern normal. Auch diese Welle verläuft S-förmig und nicht exponentiell....

mehr https://www.heise.de/tp/features/Lockdow...67017.html

Wir sollten Lockdown als Lifestyle kultivieren
Politik und Medien sollten daran arbeiten, Verzicht und Selbstbeschränkung stärker zu kultivieren. Zu Hause bleiben, Verzicht auf kulturelles Leben, Verzicht auf Reisen und Mobilität, Abstand halten, Masken tragen. Das kann doch auch alles ganz cool sein. Den Winter genießen ohne unbedingt Ski zu fahren, schon gar kein Après Ski, Entschleunigung, Rad fahren, ein tugendhaftes, nachhaltiges, fleischloses, dekarbonisiertes Leben führen, die Triebe immer im Griff haben, Vorbild sein.
Die YT-Serie „Besondere Helden“ ist ein sehr guter Schritt in dieser Richtung. Die Möbelhäuser haben den Trend schon aufgenommen: Willkommen zu Hause!
Ich fände es sehr, sehr gut, wenn viele Leute diesem Trend folgen würden und sich zu Hause den elementaren Dingen (Netflix, Amazon, Facebook, etc.) widmen würden. Und vor allem- wenn sie denn unbedingt mal das Haus verlassen müssen- ihrem Umfeld durch freiwilliges Tragen von Gesichtsmasken einen Gefallen tun würden. Hier im Forum ist ja quasi eine Keimzelle dieser Bewegung. Also: weiter so! You‘re not alone! Gemeinsam schaffen wir das!

Ärzte kritisieren Merkels Massentriage
Statt Krebs- und Herzkranke zu behandeln, werden diese (zusammen mit über 400000 Medizinern) nach Hause geschickt, um wegen der selbst verursachten Coronapanik die Krankenhäuser leer zu räumen. Merkel hat zum Schaden von Millionen Patienten den Ärzten ein groteskes Regime der Massentriage aufgezwungen.
Homburg über Sterblichkeit durch verschobene Operationen ab 47:00
https://www.servustv.com/videos/aa-2575df4492112/
"Im Frühjahr hatten Kliniken laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) rund 1,6 Millionen Behandlungen verschoben, darunter rund 50.000 Krebsoperationen, um Betten für Covid-19-Fälle freizuhalten. Im Mai klagte die DKG über »viele Fälle mit nicht mehr korrigierbaren Beschwerden«. »Maßnahmen dürfen nicht mehr Schäden anrichten als sie abzuwenden versuchen«, mahnen daher rund 300 Mediziner in einem offenen Brief, datiert vom 9. November, an die Bundesregierung. Den Medien und der Politik werfen die Autoren unter anderem vor, den wissenschaftlichen Diskurs zu verhindern, Ärzte zu maßregeln, neue Erkenntnisse zu ignorieren und fortgesetzt Panik zu schüren. Die Politik weigere sich weiterhin, Nutzen und Schaden vieler autoritärer Maßnahmen zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.
Offenbar führt auch Angst zu zusätzlichen Todesfällen. Das zeigt eine vergangene Woche veröffentlichte Studie von Medizinern aus dem Klinikum Hochrhein unter der Leitung von Stefan Kortüm. Sie untersuchten die Todesfälle im April im Landkreis Waldshut. Dort starben rund 37 Prozent mehr Menschen als jeweils im April der Vorjahre. Ihr Fazit: Knapp die Hälfte der zusätzlichen Todesfälle stand nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Menschen seien an chronischen Lungen-, Herz- und Tumorleiden verstorben. Notärzte hätten zudem mehr als doppelt so viele Tote wie gewöhnlich alleine in ihren Wohnungen geborgen, sagte Kortüm am Mittwoch im Gespräch mit dem MDR.
Die Berliner Feuerwehr verzeichnete in diesem Jahr einen extremen Anstieg von Suizidversuchen. Das teilte die Senatsverwaltung für Inneres auf Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe (ehemals FDP) mit. Danach musste sie seit Januar bereits 294mal ausrücken, weil Menschen versucht hatten, sich zu erhängen. 2018 habe es sieben, 2019 drei vergleichbare Einsätze gegeben, hieß es. Der Berliner Zeitung (10. November) sagte Luthe, er führe das auf »eine tiefe Verzweiflung« zurück. Der Senat müsse den dramatischen Anstieg aufklären."
https://www.jungewelt.de/artikel/390535....pruch.html
"Gesundheitliche Kollateralschäden der Corona-Politik
Das Sterben der anderen
...
Herbst protestierte gegen die Verschiebung, denn sein Zustand war kritisch. "Ich bekam schlecht Luft und hatte oft Herzrasen." Das habe er der Krankenhausmitarbeiterin am Telefon auch gesagt. Ohne Erfolg. In den Wochen nach der Absage verschlechterte sich Herbsts Zustand deutlich. Am 31. März rief er verzweifelt vier Kardiologieabteilungen in Hamburg an. Doch auch dort wurde er abgewiesen. "Ablationen machen wir zurzeit nicht", habe er zu hören bekommen."
https://www.spiegel.de/panorama/gesellsc...0171426687
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurzarbei...37057.html
 
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