Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Die Kollateralschäden
#1
ET: Fresenius-Chef: „Wir haben Herzinfarkte“ zu spät gesehen – Wir haben „einen großen Kollateralschaden erzeugt“
"Die Lockerung der Maßnahmen mit Blick auf die elektiven Eingriffe hätte man sehr viel zügiger und beherzter angehen können, weil die Krankenhäuser unter Beweis gestellt haben, wie schnell sie Kapazitäten aufbauen können", sagte Sturm der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe).

Die LeseratteDas werden wir noch aufzuarbeiten haben! Auch der Fresenius-Vorstandsvorsitzende Stephan Sturm kritisiert den langen Lockdown für die Krankenhäuser, durch den vermutlich größere Kollateralschäden entstanden sind als durch die Seuche. Viele Menschen seien nicht ins Krankenhaus gegangen aus Angst vor Ansteckung. Dadurch habe man z.B. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Blinddärme zu spät gesehen.https://bachheimer.com/landwirtschaft-er...gesundheit
 
Antworten
#2
31. Mai 2020 um 09:15
In Deutschland wurden fast eine Million Operationen abgesagt
In Deutschland summiert sich die Zahl der abgesagten Operationen auf mehr als 908.000, darunter waren rund 851.000 elektive Eingriffe und 52.000 Krebs-OPs.
Der OP-Stau wird Patienten, Pflegern und Ärzten rund um den Globus noch lange zu schaffen machen: Selbst wenn die Krankenhäuser nach der Pandemie 20 Prozent mehr Eingriffe durchführten als vorher [und woher sollten die Kapazitäten dafür kommen?], dürfte es aus Sicht der britischen Forscher 45 Wochen dauern, bis der Rückstand aufgeholt ist.
Welche Kosten der OP-Stau wegen Covid-19 für das deutsche Gesundheitswesen bedeutet, lässt sich noch nicht abschließend beziffern. Fest steht, dass gerade das Vorhalten von Intensivkapazitäten und die Absage von elektiven OPs die Krankenhäuser, die ihre Strukturen in den vergangenen Jahren erheblich verschlankt haben, nach wie vor viel Geld kostet.
https://www.welt.de/wirtschaft/article20...hoben.html
 
Antworten
#3
Für die Hauptstadt gibt es erste Daten zu Selbsttötungen und Suizidversuchen. Es ist passiert, was Psychiater befürchtet hatten: In den Corona-Monaten nahmen die Fälle extrem zu.
 
[Bild: EZ7rmkiWkAA5pjv?format=jpg&name=large]
 
Antworten
#4
K O L L A T E R A L

Man höre auch die andere Seite

https://kollateral.news/
 
Antworten
#5
(07.06.2020, 21:34)Rundumblick schrieb: Für die Hauptstadt gibt es erste Daten zu Selbsttötungen und Suizidversuchen. Es ist passiert, was Psychiater befürchtet hatten: In den Corona-Monaten nahmen die Fälle extrem zu.
 
[Bild: EZ7rmkiWkAA5pjv?format=jpg&name=large]

Suizide in Berlin steigen im ersten Quartal drastisch 
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...drastisch/
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/suizide-in-berlin-steigen-im-ersten-quartal-drastisch/

Normalerweise kommen die Zahlen für Suizide und Suizidversuche mit deutlichem Zeitverzug zu den Statistikämtern. Es gibt allerdings einen indirekten Weg zu aktuellen Daten: die Einsatzcodes der Feuerwehr-Noteinsätze. In dieser Statistik laufen auch alle medizinischen Noteinsätze zusammen.

Der Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe fragte die Landesregierung nach entsprechenden Einsätzen in Berlin von Januar bis April 2020. Das Ergebnis entspricht den schlimmsten Befürchtungen von Medizinern, die eine Zunahme von Selbsttötungen während des Corona-Lockdowns erwartet hatten. Bis April gab es in Berlin nach den Feuerwehr-Daten sieben Todessprünge aus mehr als 10 Metern Höhe – so viel wie im gesamten Jahr 2019. Die Zahl der Sprünge ohne Höhenangabe lag bis April bei sechs – ebenfalls so viele wie im Jahr 2019. Eine absichtliche Einnahme von Medikamenten-Überdosen mit ausgelösten Atembeschwerden kam 67mal vor – was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent entspricht. Die absichtliche Überdosis von trizyklischen Antidepressiva (17 bis April) stieg zum Vorjahreszeitraum um 89 Prozent. Eine Kombination von akuter Suizidgefährdung in Verbindung mit gewalttätigem Verhalten nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent zu (69 bis April 2020).

Betrachtet man nur den eigentlichen Lockdown-Zeitraum von März bis April im Vergleich zu den entsprechenden Wochen im Vorjahr, dann ergibt sich bei Todessprüngen ein Plus von 300 Prozent, bei Überdosen eine Zunahme von 62 beziehungsweise 166 und bei suizidalem und aggressiven Verhalten um 50 Prozent.

Die Feuerwehr-Daten unterscheiden nicht zwischen Suizid und Suizidversuch. Allerdings enden Sprünge aus der Höhe von über 10 Metern meist tödlich. Auch die drastische Zunahme der Fälle bei anderen Tötungsarten macht es sehr wahrscheinlich, dass die Zahl der vollendeten Selbsttötungen signifikant zugenommen hat.

„Der Anstieg dieser Fälle ist schlicht gewaltig“, kommentiert Luthe. Das sei auch „die direkte Folge der Verordnungen der Landesregierungen, die nicht nur teils widersprüchlich, teils objektiv ungeeignet sind, sondern die eben auch dazu führen, dass Patienten wirtschaftliche Existenzangst haben, wegen einfacher Symptome behandelbare Patienten Angst haben, Kliniken aufzusuchen, und möglicherweise durch die dramatische Übertreibung der Mortalität von COVID-19 in Folge Menschen aus Angst vor der Krankheit Selbstmord begehen.“
Der FDP-Abgeordnete fordert: „Neben einem möglichen Nutzen der teils willkürlichen Corona-Verordnungen müssen sich die Landesregierungen auch diese sehr dramatischen Nachteile vor Augen führen.“

Vor diesen Folgen des Corona-Lockdowns hatte kürzlich auch Deutschlands führender Depressionsforscher Ulrich Hegerl in einem TE-Interview gewarnt: „Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass überreagiert wurde und nicht nur bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, sondern auch in anderen Bereichen der Medizin mehr Schaden angerichtet als verhindert wurde. Suchterkrankungen verschlimmern sich, Operationen wurden verschoben, professionelle Hilfe wird zu spät aufgesucht, etwa bei Schlaganfall.“

In dem TE-Gespräch sagte der Vorsitzende der Deutschen Depressionshilfe zu den Auswirklungen des Lockdowns speziell auf depressiv Erkrankte: „Stationäre Behandlungen wurden verschoben, Ambulanzen haben Ihre Versorgungsangebote reduziert. Weiter sind bei niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten viele Sprechstunden ausgefallen, häufig da Patienten aus Angst vor einer Ansteckung abgesagt haben. Manche depressiv Erkrankte werden auch gemeint haben, sie dürften das Gesundheitssystem jetzt in dieser besonderen Lage während der Pandemie nicht mit ihrem Problem belasten.“ Ihn habe es „als Mediziner schon erstaunt, dass dieser zentrale Aspekt der Nutzen-Schadens-Abwägung kaum öffentlich diskutiert wurde.“
Antworten
#6
After the Lockdowns, a Global Hunger Crisis (And the Mother of All Migrant Crises)

Another 130 million to be pushed into a state of acute hunger — by the biggest man-made disaster since the Great Leap Forward

[Bild: EXXQPvuUEAI-QB6-2.jpg]
“Analysis from the World Food Program shows that refugee outflows increase by 1.9 percent for each percentage increase in acute hunger. As acute hunger is set to rise by nearly 50 percent, the scale of global movement can barely be imagined”
The [irrational response to the] coronavirus pandemic and its punitive economic effects are about to set off the next global hunger crisis.
In the last four years, conflicts, climate change and economic instability raised the number of people suffering acute hunger — when the absence of food endangers people’s livelihoods and, in some cases, their lives — from 80 million to 135 million people. The pandemic could drive 130 million more people into that state by December. More than a quarter of a billion people are likely to be acutely hungry in 2020.

mehrhttps://www.anti-empire.com/after-the-lo...er-crisis/
 
Antworten
#7
[Bild: EbXouIhXYAEYpZd?format=jpg&name=4096x4096]
 
Antworten
#8
(25.06.2020, 18:20)Rundumblick schrieb: PS: Wo gibt es die Grafik?





ab Min 17:00

hier ist die Quelle:https://docs.google.com/presentation/d/1...08c3a_16_0

das gibt es auch die hier:

Kollateralschäden Kinder,Jugendliche, Frauen , Coronamaßnahmen 2020

[Bild: FfBvKdzIuBokQ_aAAcMC8X1XoqD1nHaQoFDURQXG...itKoZmcnFt]
Antworten
#9
(25.06.2020, 18:20)Rundumblick schrieb: [Bild: EbXouIhXYAEYpZd?format=jpg&name=4096x4096]

Publikumskonferenz@St_Publikon1 Std.
Was man halt so macht im Sommer. Sie sollten das auch mal wieder versuchen, anstatt permanent die Panik am köcheln zu halten. Als gäbe es keinen Lungenkrebs, als gäbe es keine Krankenhauskeime, als gäbe es keine Verkehrsunfälle, als gäbe es keine Suizide...
 
Antworten
#10
Tagesspiegel@Tagesspiegel#· 6 Std.
30 Prozent mehr häusliche Gewalt als im Vorjahr verzeichneten die Behörden in #Berlin im Juni. #Coronakrise https://tagesspiegel.de/berlin/corona-
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste