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Corona/Covid 19 - Immunitätsausweis/Impfausweis/Reisepapiere
#11
Dänemark führt freiwilligen Corona-Ausweis für Auslandsreisen ein
Weltweit wird die Einführung von Ausweisen geplant, die das Vorliegen eines negativen Corona-Tests oder sogar eine Corona-Immunität bescheinigen. Deutschlands nordischer Nachbar Dänemark steht nun kurz davor, einen derartigen Ausweis für Auslandsreisen einzuführen.
 
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#12
Experiment in Hessen  

Corona-Party für über 100 Euro – und ohne Abstand

Morgens Corona-Tests, abends Party: Offenbach wagt dieses außergewöhnliche Experiment. Sind die Tests negativ, kann ohne Einhaltung der Hygieneregeln gefeiert werden.
In Offenbach haben die Gesundheitsbehörden ein interessantes Experiment gestartet: Am Morgen werden Partygänger auf das Coronavirus getestet. Ist der Test negativ, dürfen sie am Abend zu einer Veranstaltung gehen. Über den Fall berichtete die "Frankfurter Rundschau". 
Zur Vorbereitung ist sogar ein eigenes Testzentrum errichtet worden. Sicherheitsabstand und Maskenpflicht sollen offenbar, aufgrund der vorherigen Tests, nicht gelten. Dem Bericht zufolge soll die "Back to Live Vol.1"-Party am 17. Juli stattfinden, der Eintritt kostet 145 Euro.

https://www.t-online.de/nachrichten/pano...-test.html
 
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#13
So dreist lügt die Bundesregierung: Immunitätsausweis ab September geplant

Zustimmung zum Gesetz zur "Masernschutzimpfung" durch Propagandalügen erschlichen

Von
Redaktion
-
16. Juli 2020

Gleich zwei Anfragen brachten die Bundesregierung gestern erneut dazu, sich mit Lügen aus der Affäre zu ziehen. Haben Sie dazu etwas in der Qualitätspresse gelesen? Wir klären auf, wie dreist Bundesgesundheitsminister Spahn die Bürger täuscht.
Beide Anfragen kamen von der FDP-Fraktion, die damit offenbar Wählerstimmen sammeln will. In der Drucksache 19/20932 geht es um die Planungen für den sogenannten Immunitätsausweis. Auf die Frage, ob die Bundesregierung weiterhin die Einführung eines Immunitätsausweises plane, antwortet die Bundesregierung:

In den Fällen, in denen eine Immunität gegen eine übertragbare Krankheit nachgewiesen werden muss, kann – wie etwa im Fall des Nachweises einer Masernimmunität gemäß § 20 Absatz 9 Nr. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) – ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden. Das Instrument eines Immunitätsnachweises ist also bereits in anderem Zusammenhang gesetzlich geregelt. Die Bundesregierung hat ihre Überlegungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 noch nicht abgeschlossen.
Dass Jens Spahn weiterhin an seinen Plänen festhält, haben wir bereits mehrfach berichtet. Aber es kommt noch besser.
Frage 2 lautet: Sind der Bundesregierung Länder bekannt, die etwa für Reisende einen Immunitätsnachweis einführen möchten, und wenn ja, welche, und wann soll dieser in welcher Form eingeführt werden?
Und wird wie folgt beantwortet:
Der Bundesregierung sind keine Planungen für eine Einführung von Immunitätsausweisen in anderen Staaten bekannt.
Weiß die Bundesregierung nicht, dass in Österreich ein elektronischer Impfpass verpflichtend eingeführt wird, der genau die erfragten Kriterien erfüllt? Dreister kann man eigentlich nicht lügen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat mehrfach wiederholt, dass eine Rückkehr zur Reisefreiheit erst mit einem Impfstoff wieder denkbar sei.
Und weiter führt die Bundesregierung aus, dass Jens Spahn den Ethikrat um eine „Einschätzung“ gebeten habe. Diese soll bis September vorliegen. Was die Empfehlungen des Ethikrates wert sind, konnte man bereits am Beispiel der „Masernschutzimpfung“ erkennen. Es wurde ganz im Sinne von Spahn eine „moralische Pflicht zum Impfen“ hervorgehoben.
Ebenso geht die Bundesregierung davon aus, dass eine „Immunitätsdokumentation auch im Hinblick auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sowie die betroffenen Gleichheitsrechte grundsätzlich verfassungsgemäß ausgestaltet werden könnte.“
Die zweite Anfrage der FDP brachte die Lügen auf den Tisch, mit denen Jens Spahn sich die Zustimmung zu seinem Gesetz „Stärkung der Impfprävention (Masernschutz)“ erschlichen hat. Von der jetzt so oppositionell auftretenden FDP gab es übrigens nicht eine einzige Gegenstimme. Die Fraktion wollte wissen:
Wie hat sich die Durchimpfung von Kindern und Jugendlichen nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach Art der Impfung aufschlüsseln)?
Und hier die Antwort, in der von einer Quote von über 90 Prozent die Rede ist:
Die Impfquoten der lange etablierten Impfungen (Diphtherie, Tetanus, Polio,Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B) lagen in den letzten zehn Jahren mit mehr als 90 % auf hohem Niveau, sind aber insbesondere in den vergangenen Jahren leicht rückläufig. Die Impfquoten der ersten Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln liegen zum Schuleingang seit zehn Jahren bei über 95 % und bei der zweiten Impfung sind sie in diesem Zeitraum von etwa 90 % auf inzwischen 93 % angestiegen.
Wozu dann die Aufklärungskampagnen über angebliche Impfmuffel und das Gesetz zur Masernschutzimpfung, wenn laut RKI bereits bei einer Immunitätsrate ab 75 Prozent die sogenannte Herdenimmunität erreicht ist? Ganze 514 Masernfälle wurden dem Institut 2019 gemeldet. Es kann nicht gleichzeitig von einer Impfmüdigkeit und einer Impfquote von über 90 Prozent die Rede sein. Eines von beiden muss erstunken und erlogen sein.
Und wie immer, wenn der sogenannte Ethikrat ins Spiel gebracht wird, fällt die „Empfehlung“ im Sinne der Fragesteller aus. Zufälle gibt’s, die gibt es gar nicht. So wurde auch auf ähnliche Weise versucht, die Zustimmung zur Widerspruchslösung bei der „Organspende“ zu erschwindeln.
Ab September, wenn die „zweite Welle“ rollt und die „Empfehlung des Ethikrates“ vorliegt, wird Spahn alles dafür tun, um seine Pläne umzusetzen.
Österreich: Anschober führt elektronischen Impfpass ein
Masern: Impfen als moralische Pflicht


https://opposition24.com/so-dreist-luegt...r-geplant/
 
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#14
50 Millionen digitale Gesundheitspässe sind schon in Auslieferung

VST Enterprises, ein britisches Cyber-Sicherheitsunternehmen, hat einen Vertrag mit der internationalen Firma für digitale Gesundheitstechnologie Circle Pass Enterprises (CPE), Eigentümer von “Covi-Pass”, unterzeichnet, um 50 Millionen seiner “digitalen Gesundheitspässe” in 15 Länder zu liefern.
VST wurde vom Tech-Unternehmer Louis-James Davis gegründet, um seine hochmodernen VCode- & VPlatform-Technologien in den digitalen Gesundheitspass Covi-Pass zu integrieren, der mit zugelassenen Testkits gepaart sein wird.
Vereinfacht ausgedrückt, lädt der Benutzer die App auf sein Smartphone-Gerät herunter und lädt seine wichtigsten Informationen wie Name, Adresse und Alter hoch. Ihre Identität wird dann mit einem biometrischen Fingerabdruck oder Gesichtsscan überprüft. Ein COVID-19-Test wird dann von einem autorisierten Gesundheitsexperten, einer Krankenschwester oder einem Arzt durchgeführt.
Ein Farbkartierungssystem (grün, gelb, rot) authentifiziert und liefert die COVID-19-Testhistorie und relevante Gesundheitsinformationen, so dass die genauen Datenmetriken diejenigen, die positiv und negativ getestet haben, und nur den Ort ihres Tests bewerten können. Der Benutzer kann dann den Covi-Pass zeigen, um seinen Gesundheitszustand zu authentifizieren. Ein Ampelsystem bestätigt ihren Gesundheitszustand als, rot für positiv und grün für negativ”. Die gelbe Farbe zeigt einen Countdown-Timer an, bis wann ein weiterer Test fällig und erforderlich wäre. Der Covi-Pass kann als authentifiziertes Gateway für öffentliche Dienste, Unternehmen und Mitarbeiter verwendet werden, um eine sichere Rückkehr zur Arbeit, ins Leben und eine sichere Reise zu ermöglichen. Eines der vielen einzigartigen Merkmale der VCode-Cybersicherheit”, fügt CPE-C-Gründer Adam Palmer hinzu, “ist die Tatsache, dass die Technologie aus bis zu 100 Metern Entfernung gescannt werden kann, wodurch sichergestellt wird, dass die Einhaltung der sozialen Distanzierung gewährleistet ist und sie die einzige Wahl für einen sicheren digitalen Gesundheitspass darstellt. Darüber hinaus, so CPE, sei das Scannen auch bei sich bewegenden Personen und aus verschiedenen Winkeln möglich.
Die Auslieferung hat begonnen
Der Versand für die erste Freigabe dieser 50 Millionen digitalen Gesundheitspässe an den privaten Sektor und Regierungen in über 15 Ländern, darunter Italien, Portugal, Frankreich, Panama, Indien, die USA, Kanada, Schweden, Spanien, Südafrika, Mexiko, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Niederlande, hat begonnen, berichtet das Unternehmen.
Gekürzte Version. Vollständiger Artikel in englisch….

https://uncut-news.ch/2020/07/24/50-mill...lieferung/
 
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#15
30.07.2020

Could this COVID-19 ‘health passport’ be the future of travel and events?
  • Rising COVID-19 infection rates pose a threat to global tourism.
  • A new app acts as a health passport for travellers who are virus-free.
  • Using blockchain technology, it provides an encrypted record of test results.
  • Its creators say it could allow healthy travellers to avoid quarantine.
  • The app could also allow sports and entertainment venues to reopen safely, as well as the global conference and exhibition industry.
Thousands of summer holidays are now up in the air, following a series of COVID-19 flare-ups around the world, with trips cancelled and travellers forced to quarantine when they return home.
In mid-July, the number of confirmed cases globally jumped by a million in just four days. The UK imposed a 14-day isolation on holidaymakers returning from Spain after infection rates spiked there, prompting the UK’s biggest tour operator to cancel all holidays to that country.
Have you read? After recording its first cases since April, Viet Nam closed the tourist hotspot of Da Nang to tourists and evacuated 80,000 tourists from the city.
Now, a new health passport app promises to restore confidence to the travel industry, which has been badly hit by the pandemic. Global tourism shrank by 97% in April, according to the United Nations World Tourism Organization.
A possible solution
CovidPass is the brainchild of one of the World Economic Forum’s Young Global Leaders, Mustapha Mokass. It also involves other YGLs across 5 continents, including Muna AbuSulayman and Peggy Liu. CovidPass uses blockchain technology to store encrypted data from individual blood tests, allowing users to prove that they have tested negative for COVID-19.
Unlike contact tracing apps, CovidPass will not track users’ movements. Non-mandatory contact tracing apps have met with only limited success so far due to privacy concerns.
Germany, regarded as one of the most successful nations in rolling out a voluntary app, currently has only 16 million users out of 83 million citizens. Experts say at least half the population needs to use a contact tracing app to make it effective in fighting the virus.
Meanwhile, governments are faced with a variety of different testing regimes to validate the health of travellers. “This isn’t enough to reassure tourists or health authorities", says Mokass.
Mokass hopes his app, which is launching in September, will become a standardized solution for airlines, airports and border agencies, and eliminate quarantine for healthy travellers. CovidPass could also allow hotels, cinemas, theatres, sporting and concert venues to reopen safely.
Another possible use would be to help restart the worldwide conference and exhibition industry, which has contracted by 60%, at a cost of $180 billion in lost revenues and impacting 1.9 million jobs, according to the industry’s global association, UFI.
CovidPass commits to mandatory carbon offsetting for each flight passenger, to preserve the environmental benefits of reduced air travel during the crisis.

https://www.weforum.org/agenda/2020/07/c...ine-event/
 
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#16
KR: Was uns die Zukunft bringt: Pilotprojekt »Gesundheitspass Irland« gestartet
Die in Irland ansässige ROQU Group lanciert den weltweit ersten digitalen Gesundheitspass (»Health Passport«). Ziel ist, »unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft« zu schützen, heißt es in einem Werbefilm. Für den Gesundheitspass werde die beste Form, COVId-19 zu testen in Verbindung mit den neuesten Mobiltechnologien verwendet. Mit diesem Pass, wird weiter erklärt, können die irischen Bürger wieder zum »normalen Leben« zurückkehren.

Die Leseratte:
Ausgerechnet in Irland beginnt es! Dort wird bereits für den digitalen Gesundheitspass geworben, auf dem ständig der Gesundheitsstatus - und später natürlich auch der Impfstatus - gespeichert ist. Dazu muss man natürlich immer wieder in regelmäßigen Abständen einen Test machen, man wird sogar daran erinnert, wenn er wieder fällig ist. Mein Gott, wie fürsorglich doch dieser Staat ist.
Sie reiten das tote Pferd, bis sie samt dem Sattel herunterfallen! Gekauft, bezahlt, geliefert... Leider werden die Regierungen jetzt merken, dass die Bevölkerung für all diese Sperenzchens keine Lust mehr hat und die Akzeptanz nicht mehr aufgebracht wird! Also nichts weiter als digitale Todgeburten! Schade ums Geld!

https://bachheimer.com/der-glaeserne-mensch
 
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#17
Debatte um Covid-19-Immunität

Ein Ausweis mit Risiken

Die Idee klingt bestechend: Wer Covid-19 überstanden hat und dies mit einem Immunitätsausweis belegen kann, muss sich nicht an Beschränkungen halten. Aber wäre das fair? Heute äußert sich der Ethikrat.
Von Birgit Schmeitzner, ARD Hauptstadtstudio
Eine Dokumentation von Impfungen und Antikörperbestimmungen ist gute Praxis in Deutschland. So gut wie jeder hat ein gelbes Büchlein zu Hause, diesen Impfpass erhalten meist schon Säuglinge bei der ersten Vorsorgeuntersuchung. Eine solche Dokumentation wollte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Frühjahr auch für Covid-19-Genesene einführen und das Infektionsschutzgesetz entsprechend ergänzen.
Als "vorsorgliche Regelung", sagte Spahn damals, weil er auch genau wusste: Es gibt noch zu viele Unsicherheiten. Ist jemand nach überstandener Krankheit immun? Wie lange hält das an? Wann gibt es Impfstoffe, die wirken? Alles ungeklärte Fragen, die Kritik an dem Plan befeuerten.
Änderung des Infektionsschutzgesetzes zurückgestellt
Angesichts der vielen Einwände - auch vom Koalitionspartner SPD - brachte der Bundesgesundheitsminister Ende April den Gesetzentwurf ohne den Passus mit dem Immunitätsausweis ein. Für Spahn war das allerdings nur ein Zwischenschritt. Er argumentierte, dass man gerade im Gesundheitssystem, bei Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten schon wissen sollte, wer bereits immun ist und deswegen ganz anders eingesetzt werden kann.
Spahn sprach sich für eine breite gesellschaftliche Debatte aus, und beauftragte den Ethikrat damit, sich mit der Frage zu beschäftigen.
(....)
Einreise nur mit Immunitätsausweis?
Befürworter argumentierten, wer die Krankheit überstanden habe, könne sich viel freier bewegen. Sie könnten ohne Kontaktbeschränkungen zur Arbeit gehen, ohne dabei Sorge vor einer Ansteckung zu haben. Das ist besonders für Menschen wichtig, die beruflich viel Kontakt zu anderen haben, im Gesundheitssystem, in den Schulen, bei Polizei, in der Gastronomie und im Nahverkehr. Auch Reisen wären dann wieder problemlos möglich. Denkbar wäre auch, dass Länder einen Immunitätsausweis zur Bedingung für eine Einreise machen, so wie es etwa schon seit vielen Jahren für Gelbfieber praktiziert wird.
Kritiker führen das Schlagwort "Zweiklassengesellschaft" an. Ein Immunitätsausweis würde die Gesellschaft in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Privilegien und Beschränkungen spalten. Das könnte durchaus zu sozialem Unfrieden führen. Denkbar ist auch, dass sich Menschen absichtlich infizieren, ob freiwillig oder möglicherweise sogar auf Druck des Arbeitgebers.

Wirklich fälschungssicher?
Ein denkbares Szenario wäre, dass ein Arbeitsvertrag an einen Immunitätsausweis gebunden wird. Abgesehen vom persönlichen Risiko, etwa Spätfolgen, würde ein absichtliches Anstecken die Infiziertenzahl weiter nach oben treiben. Das könnte das Gesundheitssystem unnötig belasten. Die Gegner einer Immunitätsbescheinigung sind außerdem skeptisch, dass sie fälschungssicher gestaltet werden kann und den Datenschutz-Vorgaben entspricht.
Hier hakt auch Spahns Kabinettskollegin, Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ein. Die SPD-Politikerin warb kürzlich dafür, die Diskussion sehr transparent zu führen. Man habe bei der Corona-Warn-App gesehen, wie wichtig das für die Akzeptanz der Menschen sei.
Ethikrat soll Voraussetzungen und Folgen prüfen
Mit dem Für und Wider hat sich auch der Ethikrat in den vergangenen Monaten auseinandergesetzt. Das Beratergremium, das bei großen Fragen der Gesellschaft wie Sterbehilfe, Big Data und Gentechnik hinzugehzogen wird, hatte von Gesundheitsminister Spahn den Auftrag bekommen, sich dem Immunitätsausweis zu widmen. Es musste offenbar schnell gehen - die Bitte erreichte den gerade neu zusammengesetzten Ethikrat fast zeitgleich mit der Ernennung.
Die neue Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, sagte damals dem ARD-Hauptstadtstudio, das sei schon "ziemlich ungewöhnlich" gewesen. Aber natürlich lasse man eine Ministerbitte nicht liegen. Man habe bereits eine Arbeitsgruppe gebildet und werde versuchen, noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Stellungnahme vorzulegen.
Das gelang nicht, das Thema Immunitätsbescheinigung erwies sich offenbar als zu vielschichtig. Der Ethikrat prüfte diverse Facetten, die medizinischen Grundlagen und rechtlichen Fragen, die rein praktische Umsetzung in der Verwaltung und die komplexe ethische Einordnung. Das Ergebnis stellt das Beratungsgremium am Vormittag in Berlin vor.

https://www.tagesschau.de/inland/immunit...t-101.html
 
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#18
Ethikrat lehnt Corona-Immunitätsnachweis klar ab

10.02 Uhr: Der Deutsche Ethikrat lehnt eine Einführung von Immunitätsnachweisen für das Coronavirus derzeit klar ab. Grund seien „erhebliche Unsicherheiten“ über die Immunität und die Aussagekraft von Antikörpertests, erklärte das unabhängige Beratergremium in einer Stellungnahme. Zugleich sollten frei verkäufliche Tests zum Nachweis einer Unempfindlichkeit gegen das Coronavirus wegen „zweifelhafter Verlässlichkeit“ und eines daraus folgenden Gefährdungspotenzials strenger reguliert werden.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte den Ethikrat im Frühjahr um eine Stellungnahme gebeten. Hintergrund war breite Kritik an ursprünglichen Plänen, dass Immunitätsausweise auch Ausnahmen von Alltagsbeschränkungen ermöglichen könnten. Spahn zog die Pläne auch nach scharfem Protest des Koalitionspartners SPD zurück.
Das Nein des Ethikrats zu Corona-Immunitätsnachweisen zum jetzigen Zeitpunkt fiel einstimmig aus. Für den Fall, dass eine Immunität künftig hinreichend verlässlich nachweisbar sein sollte, gab es demnach unterschiedliche Auffassungen, inwiefern eine Einführung solcher Bescheinigungen zu empfehlen wäre. Dem Gremium gehören 26 Wissenschaftler und Experten verschiedener Fachrichtungen an. Sie werden vom Bundestagspräsidenten berufen.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...osten.html
 
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#19
KLARE KANTE: Ethikrat lehnt Spahns Corona-Immunitätsausweis eindeutig ab



 
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#20
(22.09.2020, 19:44)Rundumblick schrieb: KLARE KANTE: Ethikrat lehnt Spahns Corona-Immunitätsausweis eindeutig ab





Eine inszenierte Debatte, wieder!
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