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Putschversuch in Ankara & Istanbul
@Blaubär: Danke für die Photos.

Ergänzend dazu noch eine Information, die direkt "von der Straße" aus Istanbul kommt: Während der ganzen Nacht des Putsches riefen die Muezzine von allen Minaretten pausenlos, dass sich die Bevölkerung gegen den Aufstand/Putsch wehren und ihn nicht zulassen soll.
                                                                             
Es gibt eine Form von Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant (Gabor Steingart)
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Turkey report reveals FETO relations with PKK, Daesh

ANKARA
Turkey's General Command of Gendarmerie has issued a report revealing the links between the Fetullah Terrorist Organization, PKK and Daesh prior to and following the July 15 coup attempt, which left at least 248 people martyred and nearly 2,200 injured. 
The 28-page report was submitted Friday to a Parliamentary committee investigating the coup plot.
“An assessment of events, intelligence, intercepted radio conversations, and seized materials suggest that FETO members involved in the coup attempt could travel to regions with the help of Daesh and PKK members in order to avoid security forces,” the report said.
The FETO members then could launch – together with other terrorist groups – suicide bomb attacks, assassinations and armed attacks against Turkey, in an attempt to create chaos and internal conflict across the country, it added.
The report also shared a tip-off received by the Gendarmerie Headquarters in southeastern Sirnak province prior to the failed coup.
According to the tip-off, three Turkish citizens in northern Iraq were reportedly told by two senior PKK members in the region that US and NATO promised PKK that Turkish President Recep Tayyip Erdogan would be toppled in fall 2016, and either he would resign himself or be forced to leave after an "insurgence that is much stronger than the Gezi protests".
This insurgence was reportedly to be initiated by a group involving the PKK, Gulenists, and some other groups.
The report also noted a significant increase in the number of US-based cyber attacks against Turkey after July 15.
"Whereas a total of 97 cyber attacks were observed over the three and a half months prior to the attempt using U.S. IP addresses, the number of attacks increased by 4,574 percent, going up to 4,437 in the three and a half month period after the attempt," it said.
According to Turkey’s government, U.S.-based FETO leader Fetullah Gulen masterminded the coup attempt.
Ankara has also said FETO is behind a long-running campaign to overthrow the state through the infiltration of Turkish institutions, particularly the military, police, and judiciary.
http://aa.com.tr/en/todays-headlines/tur...esh/721783
 
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Türkische Anwälte fordern Schließung von Incirlik-Militärbasis und Festnahme von US-Offizieren

Eine Gruppe türkischer Anwälte hat Berichten zufolge Anklage gegen Offiziere der US-Luftwaffe erhoben, die auf der türkischen Incirlik-Luftwaffenbasis aktiv sind oder waren. Sie sollen die Gülen-Bewegung beim gescheiterten Putschversuch 2016 unterstützt haben.....

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/74...sen-gulen/

dazu auch:

Das Staatsgeheimnis
Arbeiten deutsche Geheimdienste mit der islamistischen Gülen-Sekte zusammen?
von Elke Dangeleit 
Wie es scheint, kooperiert der deutsche Geheimdienst mit der islamistischen Gülen-Sekte. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke von der Linksfraktion vom 11. Juli 2018 hervor.
In der Anfrage möchte Jelpke wissen, ob es Kooperationen der Bundesregierung mit Vereinen der Gülen-Bewegung in Deutschland gibt. Hintergrund sind Pressemeldungen über geflüchtete Gülen-Anhänger, denen der türkische Geheimdienst MIT auf den Fersen ist. Allerdings verweigert die Bundesregierung eine Antwort mit der Begründung, die Funktionsfähigkeit der Geheimdienste würde sonst berührt. Was bedeutet, dass geflüchtete oder von der Türkei gesuchte Gülen-Anhänger hier problemlos Asyl erhalten und vor dem Zugriff des MIT geschützt werden.
„Allein im Jahr 2017 stellten rund 8.000 türkische Staatsbürger einen Asylantrag, in den ersten drei Monaten dieses Jahres knapp 2.000. Die Neuankömmlinge werden bei Gülen-nahen Vereinen wie der ‚Aktion für Flüchtlingshilfe‘ in Berlin betreut. Dort erhalten sie Rechtsberatung und Hilfe auf der Suche nach Sprachkursen, Jobs und Wohnungen. Die Asyl-Anerkennungsquote unter den Antragstellern ist nach Angaben der Bewegung hoch. In Berlin etwa liege sie bei rund 90 Prozent“, schreibt die Deutsche Welle hierzu.
Zweierlei Maß
Wenn man sich allerdings den Umgang der Bundesregierung mit Geflüchteten ansieht, die die Türkei der Zugehörigkeit zur linken Arbeiterpartei PKK bezichtigt oder kurdischen Politikern, die wegen angeblicher PKK-Unterstützung auf einer Todesliste des MIT stehen, ist die Frage berechtigt, ob hier nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.
Da ist zum Beispiel Yüksel Koc, der Co-Vorsitzender des Demokratischen Gesellschaftskongresses der Kurden in Europa, auf den im vergangenen Jahr ein Killer im Auftrag des MIT angesetzt war. Dieser Politiker erhielt jedenfalls keinen Polizeischutz.
Man darf gespannt sein, wie die bundesdeutschen Behörden mit den vielen geflüchteten oppositionellen Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern a]( der Türkei umgehen, die hier um Asyl ersuchen. In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder Bestrebungen, die Türkei zum sicheren Herkunftsland zu erklären.
Interpol als Werkzeug Erdogans
Ein weiteres Problem stellen die sogenannten „Red notice“ von Interpol dar. Die Türkei bedient sich dieses Instrumentes, um Oppositionelle in Europa ausfindig zu machen und ausliefern zu lassen.
Ein bekanntes Beispiel ist der Fall des Schriftstellers Dogan Akhanli, der in Deutschland lebt und während seines Spanienurlaubes aufgrund einer „Red notice“ verhaftet wurde. In diesem prominenten Fall ist es gelungen, die Auslieferung abzuwenden.
Nun wurde ein weiterer Fall bekannt: der eines in Hamburg lebender Geschäftsmanns, der ebenfalls der linken Opposition angehört. Aufgrund einer Interpol-Fahndung wurde er in Italien verhaftet. Auch ihm drohte die Auslieferung in die Türkei.
Und: Ein weiterer Fall ereignete sich in den letzten Tagen erneut in Spanien, wo ein Tübinger Busfahrer aufgrund einer „Red Notice“ im Urlaub verhaftet wurde.
Seine Auslieferung konnte noch nicht sicher abgewendet werden. Da er nicht über einen Promi-Bonus verfügt, wird sein Fall in den Medien kaum beachtet.
Im Fall von Gülizar Taşdemir, einer kurdischen Frauenaktivistin und ehemaligen Guerillakämpferin, die erst in Norwegen und dann in Deutschland um Asyl bat, wurde dem Auslieferungsbegehren der Türkei stattgegeben.
Deutschland schob die schwer kranke Frau nach Norwegen ab, dort wurde sie in einer Nacht und Nebel-Aktion verhaftet und an Händen und Füssen gefesselt mit einer Militärmaschine nach Istanbul geflogen und den dortigen Behörden übergeben. Seitdem ist die Frau verschwunden. Keiner, weder ihre Familie noch ihre Anwälte, weiß , wo sie ist oder ob sie überhaupt noch lebt.
Die Hizmet-Bewegung – eine subversive Geheimorganisation?
Doch zurück zur Gülen-Bewegung. Es stellt sich die Frage, warum gerade Gülen-Anhänger den besonderen Schutz der deutschen Geheimdienste genießen. Es handelt sich auch bei ihnen um eine islamistische Bewegung. Im Kern ist sie ähnlich autoritär und menschenverachtend wie Erdogan und seine AKP. Nicht umsonst waren die beiden bis vor wenigen Jahren beste Freunde – solange bis Gülen bei Erdogan in Ungnade fiel, weil er seine Anhänger an Schaltstellen des Staatsapparats geschleust hatte und deshalb eine Machtkonkurrenz darstellte.
Noch im Juni dieses Jahres schrieb die ZEIT, dass die Bundesregierung zu einer „kritischen Bewertung“ der Gülen-Bewegung gekommen sei. Das Auswärtige Amt nehme die Bewertung seiner türkischen Quellen „zunehmend ernst“, dass es sich bei der Bewegung um eine Organisation handele, die den Staat unterwandern wolle, berichtet die ZEIT.
Aus einem internen Bericht der Deutschen Botschaft in Ankara vom Februar 2018 soll hervorgehen, dass „Gülen-Kader über Jahrzehnte hinweg gezielt staatliche Institutionen in der Türkei, insbesondere Polizei und Justiz, unterwandert hätten“. Ein ehemaliger hochrangiger Funktionär der Bewegung in Deutschland berichtet ebenfalls im Juni von geheimen Parallelstrukturen, denen selbst hochrangige deutsche Politiker auf den Leim gegangen sind:
„Ich würde die Gülen-Sekte als geheime Parallelstruktur bezeichnen. Und sie ist deswegen gefährlich, weil es einen Schein nach außen gibt, der nicht der Realität entspricht (...). Nach außen zeigen sich die Gülen-Vereine weltoffen. Sie betreiben Schulen, bieten Sprachkurse an. In der Vergangenheit schmückte man sich mit prominenten Fürsprechern wie der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth. Oder dem Fußballprofi Ilkay Gündogan.“
In Berlin unterhält die Gülen-Bewegung unter anderem die Stiftung „Dialog und Bildung“, in Deutschland gibt es zudem noch den „Bund deutscher Dialoginstitute“ und den „Bundesverband der Unternehmervereinigungen“. Auch die – mittlerweile eingestellte – Zeitung „Zaman-Europa“, mehrere TV-Sender und das online erscheinende Deutsch-Türkische-Journal (DTJ) gehören zur Gülen-Bewegung.
Alle Institutionen waren bemüht, ein liberales, weltoffenes Image nach außen zu tragen. Sie organisierten Sprach- und Bildungsreisen für deutsche Bildungsbürger und führten sie in der Türkei in Vorzeigeschulen, Krankenhäuser etc.
Selbst große Kirchengemeinden hegen Sympathien für die angeblich liberalen Islamprediger: In Berlin sind beispielsweise Gülen-Vertreter Partner der Evangelischen Kirche beim geplanten „House of One“, in dem die drei monotheistischen Religionen gemeinsam beten sollen. Der katholische Herder-Verlag veröffentlicht schon seit Jahren Bücher Fethullah Gülens und die seiner Anhänger. Die dahinterstehenden hierarchischen Strukturen kannte niemand.
Diese Strukturen scheuten auch nicht davor zurück, Druck auf die hiesigen Medien auszuüben:
„Vor Jahren zahlt die Bewegung einen Millionenbetrag an die umstrittene PR-Firma ‚Burson Marsteller‘. Die Firma steht in der Kritik, weil sie schon Krisen-Beratung für Militärregime gemacht hat. Die Firma sollte nicht nur das Image der Gülen-Bewegung aufpolieren. Ziel war es auch, Berichterstattung zu beeinflussen. Sie legte Dossiers über kritische Journalisten an. Und sie ging gegen eine Fernsehdokumentation des WDR vor, die sich schon damals kritisch mit der Bewegung auseinandersetzte“. Die freie Autorin Cornelia Übel, die sich seit Jahren mit der Hizmet-Bewegung beschäftigt, berichtet in dem Report-Beitrag: „Wenn man sieht, dass sie nach außen hin Dialog als ‚Markenkern‘ einer deutschen Öffentlichkeit verkaufen und im Hintergrund so viel Geld ausgeben, um deutsche Medien so am Gängelband durch die Arena zu führen, wie es ihnen passt, dann ist das ganz klar ein subversives, konspiratives Verhalten 

weiter hier > https://www.rubikon.news/artikel/das-staatsgeheimnis
(hängt das zusammen?)
 
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August 10, 2018
How Turkey's Currency Crisis Came To Pass
President Erdogan of Turkey often asserts that 'foreign powers' (meaning the U.S.) want to bring him down. He says that the 'interest lobby' (meaning (Jewish) bankers), wants to damage Turkey. He is somewhat right on both points.
Since last week the Turkish lira is on an extended down-slide. Today alone it lost nearly 20% of its value. It will likely take the Turkish economy with it and Erdogan need someone to blame for it.
But while foreign powers and banks surely use the crisis for their own aims, it its Erdogan's economic policy that is foremost to blame. The long boom he created with borrowed foreign money is finally turning into a bust.
Here is a recap of how it came to this.

The larger political picture:
During the U.S. induced 'Arab Spring' U.S. President Obama joined with Qatar and Turkey in an attempt to install Muslim Brotherhood governments throughout the Middle East. When Hillary Clinton left the position of Secretary of State and John Kerry took over, the Obama administration changed its position. It endorsed the coup against the elected Egyptian President Morsi and it refrained from actively using the U.S. military to bring the Syrian government down.
Especially with regards to Syria Turkey was left holding the bag. Erdogan had bet on the U.S. plan to overthrow the Syrian government. His invitation of Syrian refugees and support of radical Islamists fighting in Syria had cost a lot of money and brought a lot of trouble with it. The Turkish trade route through Syria to the Gulf countries  was closed. Economic relations with Iran suffered. Erdogan wanted to get something out of it.
But U.S. policies had turned against him. The Gezi protests in 2013 had all the signs of a  U.S. color revolution attempt. They failed. In 2014 the Obama administration began to support the Kurdish PKK/YPG forces in Kobane. The PKK is a terrorist organization which tries to create its own country in the eastern part of Turkey, north Syria and north Iraq. The U.S. alliance with the Kurds created a PKK/YPG dagger pointed at Turkey's underbelly.
In response to a Turkish led attack on Latakia and Idleb in mid 2015 Russia deployed its forces to Syria. In hindsight it was the point where Erdogan's game in Syria was over. The U.S. would not launch a war against the nuclear armed Russia. Syria would not fall. But Erdogan played on.....

weiter > http://www.moonofalabama.org/2018/08/how...-pass.html
 
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Die Gülen-Bewegung ist auch in D schon recht gut etabliert:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...75484.html
Dieser Artikel ist aus 2016 - inzwischen wird es nicht weniger geworden sein.

Zitat aus obigem Text:
Sie übt Einfluss über 24 staatlich anerkannte Privatschulen aus, es gibt etwa 300 Vereine und mindestens 150 Nachhilfevereine, die zur Gülen-Bewegung gehören. Zudem veranstaltet sie sogenannte Pangea-Mathematikwettbewerbe, deutsch-türkische Kulturolympiaden – und verleiht gleich dutzendweise Preise, wenn aus ihrer Sicht der interkulturelle Dialog gelungen ist. Das produziert ein positives Bild in der Öffentlichkeit. Einen Unternehmerverband und ein jährliches Kulturfestival hat die Gülen-Bewegung in Stuttgart auch noch aufgebaut.....

....Der Widerspruch zwischen dem säkularen Auftreten der Gülen-Funktionäre in den Schulen oder Vereinen einerseits und den intransparenten, jenseits der Öffentlichkeit stattfindenden Koran-Auslegungen andererseits fällt nicht nur den Fachleuten des Verfassungsschutzes auf. Auch ehemalige Gülen-Mitglieder berichten von einer Außen- und einer Innenwelt der Bewegung. Der Unternehmer Mutlu D. gehört zu diesen Aussteigern....

...5000 Mitglieder in Mannheim

Es sei immer sehr gut organisiert gewesen: „Besser als der Staat, das kann Gülen nicht mit ein paar Leuten machen.“ Mutlu D. schätzt, dass es derzeit allein in Mannheim zehn bis 15 Mitarbeiter gibt, die hauptamtlich für den Prediger arbeiten, insgesamt habe die Organisation in der Stadt etwa 5000 Mitglieder und es gebe 20 Lichthäuser für Studenten....

...
„Tarnmantel von Bildung und Dialog“

Es sei eine Illusion, so Lasotta, zu glauben, dass die Gülen-Bewegung ein liberaleres Islamverständnis habe als die AKP: „Erdogan islamisiert über Gesetze und Macht, Gülen geht den schleichenden Weg über die Institutionen.“ Auch im Ausland würden unter dem „Tarnmantel von Bildung und Dialog“ Kader herangezogen, um öffentliche Positionen zu besetzen....
Zitatende

So ist sie organisiert:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausst...ageIndex_1

Zitat aus obigem Text:

...Man müsse sich immer wieder klar machen, s0 Eißler, dass Gülen die islamischen Werte in seinen Schriften immer wieder in einen Gegensatz zu „westlichen“, also „christlichen“ Werten bringe. Gülen verteidige die Gebote und Verbote der Scharia ausnahmslos. Eißlers Fazit: „Er ist ausdrücklich kein Reformtheologe, sondern passt (lediglich) die Vermittlung der konservativ-islamischen Inhalte geschickt den Umständen der umgebenden Gesellschaft an.“...
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SPON: Erdogans Geiseldiplomatie
Bislang deutet jedoch wenig darauf hin, dass die türkische Regierung bereit ist, in dem Streit nachzugeben. "Wir sehen uns einer politischen und heimtückischen Verschwörung gegenüber, aber so Gott will, werden wir auch diese überwinden", sagt Erdogan. Sein Berater Burhan Kuzu verstieg sich zu der Aussage, der Dollar sei eine Erfindung amerikanischer Zionisten. Die regierungsnahe Zeitung "Sabah" schreibt von einem "Putsch Trumps gegen das türkische Volk". Sie kündigte auf Twitter an, Twitter aus Protest gegen die USA künftig zu boykottieren.
Umgekehrt scheint auch Trumps Geduld mit Erdogan aufgebraucht. Laut Medienberichten bereitet die US-Regierung bereits weitere Sanktionen gegen die Türkei vor, die sich unter anderem gegen Turkish Airlines richten könnten.
Selbst wenn Brunson am Donnerstag freikommen sollte, dürfte das die amerikanisch-türkischen Beziehungen nur bedingt verbessern. "Das Vertrauen ist auf beiden Seiten weg", sagt der türkische Ex-Diplomat Sinan Ülgen. Die Krise zwischen Washington und Ankara reicht tief: Beide Länder streiten über die Strategie im Syrienkrieg, über die Hintergründe des Putschversuchs in der Türkei, über den Ankauf russischer Raketen durch die Türkei. 

"Der Spiegel" ist trotz triefendem Hass auf Trump noch so US-konditioniert, daß das transatlantische Glöckchen automatisch klingelt. Haben nicht zuerst die USA (Obama) den  Putsch gegen Erdogan organisiert und hofieren deren Anführer Gülenin den USA selber? Haben nicht die USA den ürkischen Staatsbürger Mehmet Hakan Atilla eingesperrt, weil dieser mit der Halbank unliebsame Geschäfte mit dem Iran betrieb, welche US-Gesetze, aber nicht UN-Sanktionen verletzten? Was ist mit der "US-Geisel" Assange, der seit Jahren in der Botschaft Ecuadors in London einsitzt? Er ist schwedisch-australischer Staatsbürger und soll in US-Haft. Ist das eine "Geiselhaft"?
Der "Pastor" ausschließlich der Vorwand. Hoffentlich ist das US-Türkische Verhältnis tatsächlich unumkehrbar zerstört. Der Kollateralschaden für die NATO wäre enorm, ebenos die Auswirkung auf die EUnuchen, die jetzt noch um den verhassten ERdogan bangen müssen.....


https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg
 
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