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CORONA - Die App
#11
US Universities Creating Social-Credit-Style COVID-Surveillance System
Authored by Steve Watson via Summit News,

Three US universities are responding to the coronavirus crisis by creating (irony of all ironies) a Chinese style social credit surveillance system that will ‘score’ people based on their exposure to the virus.
According to a report from Tech site dot.LA, researchers at the University of Southern California, Emory University, and the University of Texas Health Science Center are jointly working on the system after receiving federal grant funding.
Like the Chinese social credit system, the scheme will consist of a mobile app for contact tracing the virus, and promises to track the real-time location and symptoms of individuals to calculate “personal risk scores”.
The score would be used to determine the need “for quarantine and decontamination,” according to the report, with “aggregate risk scores” also assigned to “locations like your neighborhood grocery store.”
The universities hope to have a working mobile app by August, in time for the start of the fall semester.
Welcome to the new normal. Surely the fallout of this system will all be positive.
When the coronavirus vaccine eventually comes along the system will presumably be updated to show who has had it and who hasn’t.
High social credit points for those who have taken it, no travel privileges for those who refuse!


mehrhttps://www.zerohedge.com/technology/us-...nce-system
 
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#12
Bitte keine "Diktokratie"

Quo vadis Sebastian Kurz?


Antonella Mei-Pochtler, die Think Austria, die Denkfabrik von Sebastian Kurz leitet, sagte in der Financial Times, jeder werde in Zukunft zu seiner freien Bewegung eine Tracing App haben müssen, die sich "am Rande des demokratischen Modells" befände. 
Unter der Überschrift „Der Kanzler und die Herdenloyalität“ erschien im Standard ein Gastkommentar von Christina Aumayr-Hajek und Ernest Pichlbauer, der Aufmerksamkeit verdient.
Die beiden sagen einleitend: „Unsichere Zeiten erfordern aus medialer Logik klare Ansagen und eindringliche Sprachbilder. Damit schlug die Sternstunde des Kanzlers. Verglich Sebastian Kurz Covid-19 anfangs noch mit der Influenza und hielt das Tragen von Masken für nutzlos, sattelte er flugs auf den Krisenmodus um.“ Das habe ich auch so wahrgenommen.
Die zwei Autoren fahren fort: „Das führt uns zum zweiten Erfolgsrezept des Kanzlers: Wo Fakten und gesicherte Handlungsweisen fehlen, muss ein hoher Angstpegel für Herdendisziplin sorgen. Von Lebensgefährdern war die Rede und von der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Jeder würde bald einen Corona-Toten in seinem Umfeld kennen, und bis zu 100.000 Menschen könnten Corona zum Opfer fallen. Von Sterbenden werde man sich nur noch via Telefon verabschieden können.“
Dass Kurz und seine Minister so verfuhren, ist zutreffend beschrieben. Was die türkis-grüne Regierung anders hätte machen können, verschwindet hinter dem einen Satz, der insofern in der Luft hängt: „Wo Fakten und gesicherte Handlungsweisen fehlen, muss ein hoher Angstpegel für Herdendisziplin sorgen.
Weiter bei Aumayr und Pichlbauer: „Mit scharfen Maßnahmen wurde die Ausbreitung des Virus eingedämmt, der Lockdown war unbestritten die richtige Entscheidung. Doch dann endete das Pandemie-Drehbuch der WHO, die Regierung war auf sich gestellt, und die Fehler begannen. Wir haben keine fundierte Datenlage, kein epidemisches Monitoring-Modell, wir haben keine Ahnung über mögliche Auswirkungen einzelner Maßnahmen und keine klar erkennbare Strategie. Die Regierung ist im Blindflug unterwegs.“
Da widersprechen sich die zwei: Entweder „der Lockdown war unbestritten die richtige Entscheidung“  oder „die Fehler begannen“ bereits von Anfang an. Denn das galt auch vor dem Lockdown: „Wir haben keine fundierte Datenlage, kein epidemisches Monitoring-Modell, wir haben keine Ahnung über mögliche Auswirkungen einzelner Maßnahmen und keine klar erkennbare Strategie. Die Regierung ist im Blindflug unterwegs.“
(.....)
Damit fädelt Mei-Pochtler scheinbar in die offizielle Linie der Regierung Kurz ein, die betont, nur auf die freiwillige Teilnahme an einer Tracing App des Roten Kreuzes zu setzen. Ich beobachte Politik zu lange, um solchen Versicherungen vertrauen zu dürfen. Ihre Halbwertzeiten sind nach aller Erfahrung extrem kurz. Was die Chefberaterin als Richtigstellung ausgeben will, ist doch bei Lichte betrachtet eine Bestätigung der Kritiker:
»“This will be part of the new normal. Everyone will have an app. I think people will want to control themselves,” Ms Mei-Pochtler said. “You cannot manage a pandemic top down forever. You need to manage it from the bottom up.”«
Allein dieser Passus lässt gar keine Zweifel zu:
»Making the downloading and use of a contact tracing app a criterion for access to the country for foreign tourists is one option being considered to encourage visitors without endangering public health.«
(....)
Reisefreiheit nur mit Tracing App, wozu da noch von freiwillig reden? (Müssen übrigens dann illegale Einwanderer auch so etwas haben – und wie sollte das bei den tatsächlichen Abläufen dieser Einwanderung überhaupt organisierbar sein? Richtig, gar nicht.)
Selbst wenn ich mich anstrengen wollte, den Versicherungen der Regierung Kurz von der Freiwilligkeit der Tracing App zu glauben – allein des bestätigenden Dementis der Chefberaterin wegen ginge das nicht. Von Antonella Mei-Pochtler (zur Person mehr hier) gibt es auch noch eine Kolumne im Standard von 2003, in der es nicht um Politik, sondern um „Markenführung“ geht, und wo sie schrieb:
»Gleichgültig, ob ich versuche, Konsumenten zum Kauf von mehr Marken oder meine Kinder zum Kauf von weniger Marken zu bewegen – immer stellt sich mir die Kantsche Grundsatzfrage: „Was soll ich tun?“ Führen oder verführen? Einpeitschen oder einflüstern? Diktatur oder Demokratie? Die salomonische Antwort: „Beides!“ Also: „Diktokratie“ – ein Unwort, aber mit Zukunft. Das lässt sich bestens am Beispiel der Markenführung betrachten.«

mehrhttps://www.tichyseinblick.de/kolumnen/g...tian-kurz/

Nihil Nemo
Wer das Staatsvolk als „Herde“ sieht, gehört zum Teufel gejagt. Mir sagten neulich nette und durchaus besonnene Österreicher, dass ihnen der Kurz unheimlich sei. Letztlich (auch nur) eine Marionette globalerer Interessen. Vielleicht haben sie recht. Für mich gilt jedenfalls, kein Skiurlaub in AT, wenn ich dafür eine Wanze mit mir tragen muss. Sorry!

Protestwaehler

„Wo Fakten und gesicherte Handlungsweisen fehlen, muss ein hoher Angstpegel für Herdendisziplin sorgen.“… genau, darum mussten auch die Grünen unbedingt als Koalitionspartner her, wer kennt sich schließlich besser mit Panikmache und Weltuntergangsverschwörungsszenarien aus als die Grüne Weltuntergangs-Paniksekte.
Und warum ähnelt das Bild Österreichs eigentlich so sehr dem deutschem, CDU Strategiepapier, Angst und Panik verbreiten, möglichst viele Leichen und Särge durch die staatstragenden Medien jagen?!?

Hannibal Murkle
** Eine App, mit der jeder in Echtzeit beobachtet werden kann? Es geht außerdem um Kosten – ich habe bloß ein simples Prepaid-Handy zum Telefonieren mit Headhuntern und Notfälle – dann müsste ich in ein Smartphone samt Vertrag investieren, nur damit der Staat mich ausspionieren kann; ähnlich meine Frau mit ihrem Uralt-Smartphone.
 
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#13
"Die Krise wird das Spielerische in der Digitalisierung abtöten und uns einen harten Pragmatismus aufzwingen"

04. Mai 2020  Marcel Malkachowski
BND- und Merkel-Berater Sandro Gaycken über die Debatten zum handy tracking, die Konkurrenz mit China, welchen Laptop er sich kauft und zur Frage, ob CIA oder Mossad Covid-19 erfanden

Sandro Gaycken berät unter anderem die Bundesregierung, die EU, die IAEA, die UNO und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und entwarf für letztere zum Beispiel das in Sicherheitskreisen als epochal geltende No-spy-Abkommen mit der Volksrepublik China. Er ist unter anderem Gründer und Direktor des Digital Society Institute ESMT (das unter anderem die wichtigsten deutschen DAX-Unternehmen berät), Direktor des NATO SPS Project Cyberdefense, Forschungsdirektor für Cyberstabilität am French National Research Center for Defense, Security, Terrorism and Radicalization at Cnam und Senior Advisor der Harvard Kennedy School AI Initiative . Der studierte Quantenmechaniker und militärische Cybertheoretiker, der als Technik-Philosoph gilt und früher beim Chaos Computer Club (CCC) aktiv war, arbeitet heute auch für die CDU. Gaycken selber ist zwar auf Twitter präsent, doch dort nur zurückhaltend......

mehrhttps://www.heise.de/tp/features/Die-Kri...11730.html
 
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#14
Lindner kritisiert Verzögerung bei Corona-App
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner kritisiert die Verzögerung bei der Entwicklung einer Corona-App. "Es ist ein absolutes Trauerspiel, dass wir im Hochtechnologie-Land Deutschland im Jahr 2020 nicht in der Lage sind, das über Wochen zustande zu bekommen", sagte der FDP-Politiker der "Bild" (Donnerstagausgabe). Er frage sich, warum man nicht schneller den Schulterschluss mit der deutschen Start-up-Community gesucht habe.

"Wir brauchen dringend ein Digitalministerium in Deutschland, damit wir unsere digitalen Defizite endlich aufholen." Die Politik könne zwar auf die Mediziner und Experten hören, müsse die Entscheidung aber selbst treffen. "Wissenschaftliche Beratung ersetzt nicht politische Entscheidung, gerade wenn es um Unsicherheiten geht, ist am Ende eine politische Abwägung. Wir haben ja auch unterschiedliche Ziele, die miteinander in Konflikt geraten können", so Lindner. Auf der einen Seite sei das Ziel der Eindämmung von Corona, dem stünden andere Werte wie Versammlungsfreiheit und die Berufsfreiheit gegenüber – "das sind auch Werte unseres Grundgesetzes, die man nicht alleine nur aushebeln kann, zugunsten eines anderen Wertes, nämlich des Gesundheitsschutzes", sagte der FDP-Politiker.
https://pressecop24.com/lindner-kritisie...orona-app/
 
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#15
7. Mai 2020 um 16:21
 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...16653.html
Opposition und Bürgerrechtler fordern Gesetz für Corona-App
Vor allem Freiwilligkeit, Zweckbindung und Offenlegung der geplanten Tracing-App müssten gesetzlich festgeschrieben werden, fordern nicht nur Bürgerrechtler.

Bürgerrechtler???????????????
 
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#16
Axel Voss im Interview : „Wer die App hat, soll zuerst wieder ins Restaurant dürfen“
Axel Voss will Anreize schaffen, damit sich viele Bürger auf digitale Kontaktverfolgung einlassen. Auch Reisen will der Europaabgeordnete an die App knüpfen – und an digitale Immunitätsnachweise. 

mehrhttps://www.faz.net/aktuell/politik/wer-...59932.html
 
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#17
Angriff auf die Freiheit: Reisen darf, wer Corona-App und Immunitätsnachweis hat
Nach der umstrittenen EU-Urheberrechtsreform prescht der CDU-Europaabgeordnete Axel Voss erneut mit kontroversen Aussagen vor. Mit diesen dürfte er die Wünsche von einigen Regierungen in der Coronakrise ansprechen, aber auch den Zorn vieler Menschen heraufbeschwören.
 
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#18
Voss: Mit Corona-App schneller wieder reisen, ins Restaurant und ins Freibad
Der EU-Rechtspolitiker Axel Voss fordert Anreize für eine "freiwillige" Tracing-App und eine europäische Datenbank für Immunitätsnachweise.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...17913.html


einige Kommentare:

Die App hat einen Zielkonflikt
Leute, man kann sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln: Wenn die App einen Effekt haben soll, dann MUSS sie Pflicht werden. Wenn sie keinen Effekt haben soll, dann kann man sie auch gleich ganz bleiben lassen. Die Voss-Strategie, solange beiden Seiten das jeweilige Maximum zu versprechen, bis sie einen wählen, ist reiner Betrug. Voss ist so ins Europa-Parlament gekommen, er kann das. Aber das Virus verhandelt nicht. Man kann mit dieser Rosstäuscher-Strategie nur Wähler und Wirtschaft täuschen, nicht das Virus.
Und das sollte man klar ansagen. Die App, die China in WeChat und AliPay eingebaut hat, und die damit dort Pflicht ist, weil man ohne derzeit praktisch nirgendwo mehr bezahlen kann, und man ohne diese App auch nirgendwo reinkommt, dürfte wohl funktionieren (genaues wissen wir nicht, China hat einfach zu wenig neue Fälle — aber wohl auch eben dank dieser App).
Wenn man derartige Pflichten ablehnt, weil sie mit einer freiheitlichen Demokratie nicht vereinbar sind, dann kann man sie halt nicht machen. Und dann kann man auch nicht lockern (R geht schon wieder über 1), und selbst wenn man dann das schwedische Modell fährt, also die Leute durch konstanten Horror in der Intensivstation zu disziplinieren, statt mit Vorschriften, dann muss man sich auch fragen lassen, ob man die „Menschenwürde“ richtig verstanden hat. Müssen tausende Leute dafür sterben, dass der Rest freiwillig das macht, was man vernünftigerweise auch verordnen hätte können?
BTW: Den Horror in der Intensivstation nutzt man hier ja gar nicht. Die Leute sterben einen schrecklichen Tod, und man sieht hier davon rein gar nichts. Dann ist deren Tod auch für die Katz.

( Dodgy )

Ach Voss, geh kacken!
Damit der Mist da landet, wo er hingehört: In der Kloschüssel.
Wie kann man bei der jetzigen aufgeheizten Stimmung solche bürgerrechtsfeindlichen und unnötigen Forderungen raushauen? Damit befeuert Voss sämtliche Verschwörungsthroretiker, und sorgt dafür, dass auch die sinnvollen Massnahmen von weniger Bürgern mitgetragen werden. Anscheinend gehört Voss zu den Leuten, die bei einer Autopanne mit einem Streichholz nachschsuen, ob der Tank leer ist.
Ich bin dafür, solche Verkacker in der neuen Einheit "Voss" zu messen. Ein "Mikrovoss" entspricht dann etwa dem Pupsen in der Öffentlichkeit. Ein "Voss" ist dann die Forderung, der Bevölkerung Spionageapps vorzuschreiben. Ein "Megavoss" wäre dann der Vorschlag, Infizierte mit einem gelben "C" am Revers zu kennzeichnen.

Corona macht eines deutlich,
gebt den Leuten eine Angst, schon rufen sie nach der 'Starken Hand' und lassen sich bereitwillig gleichschalten.

Tauschhandel mit Grundrechten ? Nein danke
 
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#19
fm4: Österreichische Coronavirus-App wird europatauglich
Die neue, verbesserte Version der Stopp Corona-App wird am Wochenanfang erscheinen. Die Entwickler der Rotkreuz-App arbeiten im Konsortium DP-3T an einem mindestens europaweit kompatiblen Standard, der schon weit fortgeschritten ist.
 
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#20
(11.05.2020, 00:12)Rundumblick schrieb: fm4: Österreichische Coronavirus-App wird europatauglich
Die neue, verbesserte Version der Stopp Corona-App wird am Wochenanfang erscheinen. Die Entwickler der Rotkreuz-App arbeiten im Konsortium DP-3T an einem mindestens europaweit kompatiblen Standard, der schon weit fortgeschritten ist.

Kommentar des Ensenders
Wir können uns auf eine 2. Welle einstellen, wo und wie auch immer diese zum Ausbruch kommen wird. Denn wozu bräuchten wir sonst diese App, wenn doch jetzt überall die Zahlen zurückgehen. Jetzt kommen die Lockerungen, der Reiseverkehr wird wieder einsetzen… und plötzlich, ganz plötzlich kommt es wieder zu Infektionen. Die Regierungen und Medien sprechen jetzt schon von der 2. Welle, damit wir dann nicht so überrascht sind. Wir können gespannt sein welches Land diesmal als zweite Nummer 1 ausgewählt wird.
 
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