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CORONA - Die App
#1


Ultraschall zur Kommunikation

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Ultraschallwellen können auch der Kommunikation dienen. Die Corona-App arbeitet zum Beispiel mit diesen. Jedes Mobiltelefon ist in der Lage Ultraschallwellen zu empfangen und somit kann in Zusammenhang mit einer App auch eine gewisse Kommunikation stattfinden. Einige Experten stehen dieser Technologie allerdings kritisch gegenüber.

ORF - Videothek

   
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#2
FAQ zu Corona-Apps

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur digitalen Kontaktverfolgung

Smartphone-Anwendungen sollen helfen, die Kontakte von Covid19-Infizierten zu informieren. Doch in der Auseinandersetzung geht einiges drunter und drüber. Funktioniert Corona-Tracing wirklich anonym? Wer steckt hinter den unterschiedlichen Ansätzen? Welche Rolle spielen Apple und Google? Unser FAQ gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

  1. Wie sollen Tracing-Apps bei der Eindämmung der Corona-Pandemie helfen und wie realistisch ist das?
  2. Wie unterscheiden sich zentrale und dezentrale Matching-Ansätze technisch?
  3. Welche Vor- und Nachteile werden den beiden Ansätzen zugeschrieben?
  4. Kann Tracing mithilfe von Apps „anonym“ erfolgen?
  5. Wer steckt hinter den Abkürzungen PEPP-PT und DP3T?
  6. Wie transparent sind DP3T und PEPP-PT?
  7. Was ist die Initiative „Gesund Zusammen“?
  8. Was ist die TCN-Koalition/ito-App?
  9. Welchen Ansatz bevorzugen die Bundesregierung und andere EU-Länder?
  10. Welche Erfahrungen machen andere Staaten mit digitalem Corona-Tracing?
  11. Welche Rolle spielen die EU und internationale Organisationen?
  12. Welche Rolle spielen Apple und Google?
  13. Können Apple und Google selbst auf die Tracing-Daten zugreifen?
  14. Werden beim digitalen Corona-Tracing personenbezogene Daten verarbeitet?
  15. Können die Daten aus der App bei der epidemiologischen Forschung helfen?
  16. Warum warnen viele vor einer Pseudo-Freiwilligkeit bei der Nutzung der Apps?
  17. Welche technischen Anforderungen und Probleme gibt es bei Tracing-Apps?
  18. Welche gesellschaftlichen Forderungen an Tracing-Apps gibt es?
  19. Wie viele Menschen müssten eine Tracing-Apps nutzen?
  20. Werden in Deutschland Mobilfunkdaten zur Kontaktverfolgung genutzt?
  21. Jenseits des Tracings: Welche anderen Apps gibt es in Deutschland?
  22. Jenseits des Tracings: Welche Quarantäne-Apps gibt es weltweit?
Dieses FAQ wird solange gepflegt und um Fragen ergänzt, wie die Debatte aktuell ist. Wir dokumentieren am Ende des Textes, wann wir welche Punkte aktualisiert haben. Wie immer ist es unser Anspruch, möglichst transparent mit Quellen umzugehen und diese zu verlinken. Fehlt irgendwo ein Beleg? Gibt es weitere Fragen, denen wir auf den Grund gehen könnten? Oder sonstige konstruktive Kritik? Dann freuen uns über Ergänzungen unter dem Artikel.

https://netzpolitik.org/2020/faq-corona-...pppt-dp3t/

einige Kommentare dazu:

27. April 2020 um 15:14 Uhr
Eure Ausarbeitungen sind ohne Zweifel sehr interessant und wichtig, dafür vielen Dank.
Nur ich frage mich, ist es überhaupt wünschenswert irgendeine Art technischer Möglichkeit zur Verfolgung von Personen einzusetzen. Ob freiwillig -wie lange bleibt es freiwillg?-, worüber man vielleicht nachdenken könnte oder eben von Oben per Dekret verordnet, was überhaupt nicht geht, nicht in normalen Zeiten, nicht in Zeiten einer Krise, deren Gefährlichkeit behauptet, allerdings kaum nachvollziehbar dargestellt wird.
Die Politik im Allgemeinen hat ihr Vertrauen, inkl. Bonus, bereits lange verspielt und ist somit zunächst gut beraten, das Vertrauen in sie wieder herzustellen, was jede Menge Arbeit bedeuten würde, sollte es tatsächlich in Betracht gezogen werden, was ich doch sehr stark bezweifel.

27. April 2020 um 18:21 Uhr
Bei allem Verständnis haben es das Konsortium und unsere Regierung geschafft mein Vertrauen in eine wie auch geartete App zu zerstören.
Egal, ob zentral und dezentral, ich werde solche Apps nicht installieren. Am Ende werden Kranke stigmatisiert und wer weiß schon, wann irgendjemand die Daten hackt, die App umprogrammiert usw.

27. April 2020 um 20:11 Uhr
Ich kann mich dieser Aussage nur anschließen: Wie soll man denn bezüglich dieser Corona-App Vertrauen in Behörden haben, wenn man weiß, das örtliche Gesundheitsämter Infiziertendaten – ohne Rechtsgrundlage – an Polizeibehörden übermitteln; ohne Einwilligung der Betroffenen, ohne Wissen oder entgegen der Rechtsauffassung der Landesbeauftragten für Datenschutz (z. B. Niedersachsen & Sachsen-Anhalt)?
Jeder weiß, dass medizinische Diagnosen (Krankheiten), gekoppelt an Personaldaten, mit das sensibelste sind was es überhaupt gibt. Nicht umsonst existiert hier “Schweigepflicht“!

27. April 2020 um 23:02 Uhr
Der Rechtsbruch durch Behörden ist schnell und leicht begangen, bleibt in den allermeisten Fällen vollkommenen folgenlos für die Verantwortlichen; und der klagende Bürger bzw. die Zivilgesellschaft darf dann eben wieder mit tausenden € in Vorleistung gehen und ein paar Jahre lang den Rechtsweg beschreiten, damit das Gesetz am Ende wieder Anwendung findet.
(Siehe auch Vorratsdatenspeicherung: 3 mal gescheitert, 4ter Versuch in Vorbereitung)

27. April 2020 um 22:04 Uhr
Es gibt bereits eine Handvoll Apps, die das Tracing per Bluetooth durchführen.
Und auf einmal ist die Mitwirkung von Google notwendig?
Kann das jemand näher erläutert?

"Und auf einmal ist die Mitwirkung von Google notwendig?"

siehe dazu:

Coronavirus: Kontaktverfolgung wird Teil von Android und iOS
Die auf Bluetooth basierende Technik kommt per Software-Update auf iPhones und Android-Geräte. Schutzvorkehrungen sollen Missbrauch erschweren.
Apple und Google haben auf erste Kritik und Datenschutzbedenken zu einer geplanten Technik für die Kontaktverfolgung per Smartphone reagiert und weitere Details genannt.
Auf die Schnittstelle werden ausschließlich Apps von staatlichen Stellen – zum Beispiel die Gesundheitsbehörde eines Landes – zugreifen dürfen, wie die Konzerne am Wochenanfang gegenüber US-Medien betonten. Die Technik soll anhand wechselnder IDs die Begegnungen mit anderen Smartphones in unmittelbarer Umgebung per Bluetooth protokollieren – und so als Basis für die Kontaktverfolgung durch Corona-Apps von Behörden dienen. Eine Erfassung von Standortdaten erfolge nicht.
Kontaktverfolgung per Bluetooth als Systemfunktion

Die Kontaktverfolgungs-API soll Mitte Mai per Software-Update auf iPhones und iPads ab iOS 13 sowie Android-Geräten ab Version 6 (Marshmallow) Einzug halten. Apple wird das wohl als Betriebssystem-Update ausliefern, Google als ein Update für die Google Play Services. Behörden können ab diesem Termin – mit Erlaubnis von Apple und Google – die Schnittstelle in ihre Apps integrieren, die über den jeweiligen App-Laden des Betriebssystemherstellers vertrieben werden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...02166.html
 
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#3
CDU-Politiker  Frei schlägt Steueranreize bei Gebrauch von Corona-App vor
Der Vizechef der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat steuerliche Anreize für den Gebrauch der geplanten Corona-App vorgeschlagen. Der gesundheitliche und wirtschaftliche Nutzen einer solchen App zur Nachverfolgung von Infektionsketten sei "so hoch, dass man über eine Steuergutschrift einen zusätzlichen Anreiz setzen kann", sagte Frei der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Dienstag.
Die App könne den gewünschten Effekt einer Eindämmung der Pandemie nur dann erzielen, wenn 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung sie aktiv nutzten, sagte der CDU-Politiker. Er wolle deshalb "den Anreiz für einen wirklichen Gebrauch der App erhöhen". (AFP)

https://www.berliner-zeitung.de/gesundhe...in-li.5643

Dodgy
 
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#4
2 Million Australians Download Coronavirus Tracing App 
This effort will help protect ourselves, our families, our nurses and our doctors."
 
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#5
Überwachung für den guten Zweck: Digitales Corona-Gesundheitszertifikat geplant
Ein digitaler Immunitätsausweis wird derzeit von Akteuren aus Wirtschaft, Gesundheitssystem und Forschung entwickelt. Mit einem per Blockchain abgesicherten Coronavirus-Zertifikat sollen getestete Personen schneller wieder am Alltag teilhaben können.
 
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#6
[ Thorsten Holz, Professor focussing on computer security / Twitter ]
Weniger als die Hälfte der vom @ZDF Politbarometer befragten Personen würden eine #Corona App nutzen. Mit so wenig Akzeptanz hat es das Konzept (sowohl zentral als auch dezentral) schwer…
 
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#7
Corona-Warn-App

Jetzt muss Deutschland liefern
Die Tech-Giganten Google und Apple haben die technische Grundlage für eine Anti-Corona-App veröffentlicht. Doch sie ist nur der Unterbau für die massenhafte Nutzung. Jetzt müssen zwei deutsche Firmen nachziehen – bevor andere die Kontrolle übernehmen.
Mittwochabend war sie plötzlich da: die „Covid-19 Exposure Notification“, die Covid-19-Expositionsbenachrichtigung. Unter diesem Namen tauchte erstmals die von Google und Apple angekündigte App auf, die Nutzer informieren soll, wenn sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten.
Wer sich die Beta-Version von Apples iOS-Betriebssystem 13.5 herunterlädt, kann bereits jetzt den Schalter auf Grün stellen, um sein Smartphone für den Kampf gegen die Coronavirus-Ketteninfektionen zu rüsten. Mehr aber auch noch nicht.
Denn mit der nun veröffentlichten Anwendung wurde lediglich der technische Unterbau in den Betriebssystemen von Apple und Google freigeschaltet. Den Smartphone-Besitzern nutzt die neue Anwendung also bisher nichts. Doch für die Entwickler der eigentlichen Warn-Apps ist es ein großer Schritt: Mit der „Exposure Notification“ haben sie nun die technische Basis, auf der sie die Warn-Apps programmieren können...............

weiterhttps://www.welt.de/wirtschaft/article20...iehen.html
 
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#8
Allmächtige Algorithmen

In der heraufdämmernden autoritären Technokratie sind Debatten nicht mehr erwünscht.
Jetzt wissen wir, warum Internetzensur wichtig ist: „weil das Volk dumm ist und geschützt werden muss.“ Und das ist noch die harmlose Variante einer Erklärung dafür, warum sich ein Volk seinen „Experten“ angeblich kritiklos ausliefern soll. Dass hinter der Zensur massive Eigeninteressen stehen — und dass es deswegen keine „objektive Weisheit“ geben kann —, wird gerne geleugnet. Ein kurzer geschichtlicher Abriss zur Entwicklung der Technokratie.
von Thomas S. Harrington
In diesen Tagen, in denen ständig gefordert wird, den Rat von „Experten“ bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus zu beherzigen, ist es wichtig, sich an die engen historischen Verknüpfungen zwischen dem Konzept der Technokratie und der Praxis des Autoritarismus zu erinnern.
Antiparlamentarismus und Militärpatrioten
In dem Augenblick, als am Ende des 19. Jahrhunderts das Ideal einer echten repräsentativen Demokratie ins Zentrum des europäischen und amerikanischen Lebens rückte, begannen diejenigen, für die diese neue Gesellschaftsordnung einen Machtverlust bedeuten würde, aufdringlich die Werbetrommel zu rühren für den Beginn einer modernen, absoluten und alle Debatten überwindenden Weisheit, die uns allen das ganze typische Chaos und die Ineffizienz der Regierungen von und für das Volk ersparen würde.
Interessanterweise spielte Spanien eine Schlüsselrolle in der Entwicklung dieser ideologischen Strömung. Dort nahm sie in den 1920er- und 1930er-Jahren eine als „Antiparlamentarismus“ bekannte Form an. Diese beanspruchte für sich, dass nur eine scharfsichtige Klasse von Militärpatrioten — unbelastet von Ideologie — das Land vor der durch die Parteipolitik verursachte Erstarrung und Korruption retten könne.
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Idee der sozialen Rettung durch Männer in Uniformen viel ihres früheren Glanzes verloren hatte, verschob sich der Fokus dieser Bemühungen, das Volk vor sich selbst zu retten, weg vom Militär und hin zu Männern der Wissenschaft — im weitesten Sinne.
Technokratie
Der Begriff Technokrat setzte sich weitgehend erstmals in den späten 1950er-Jahren durch, als der spanische Diktator Francisco Franco einer Gruppe von Denkern der ultrarechten katholischen Organisation Opus Dei die Verwaltung der Wirtschaft seines Landes anvertraute.
Diese Männer, die einen Wandel von einer Politik des nativistischen Protektionismus hin zu einer der viel stärkeren ausländischen Investitionstätigkeit in die Wege leiteten, waren vieles — aber nicht ohne Ideologie. Doch dies hinderte weder das Regime noch seine vielen neuen Bankiersfreunde auf der ganzen Welt, sie als genau das darzustellen. Und traurigerweise glaubten das viele außenstehende Beobachter.
Der zentrale Dünkel technokratischen Denkens war und ist, dass eine klare Übersichtlichkeit in datenbasierter, wissenschaftlicher Erkenntnis existiere, die uns — würde sie in Flaschen abgefüllt und richtig verteilt — von allen Arten widerlicher und unproduktiver Debatten befreien würde......

mehrhttps://www.rubikon.news/artikel/allmach...lgorithmen
 
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#9
Majority Of Americans Don't Trust Tech Companies With Contact-Tracing
With the idea of contact tracing as a plan to help re-open businesses and stop the spread of the COVID-19 virus, many Americans are skeptical about their privacy...
 
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#10
Die Handy-App wird kommen, darauf schließe ich Wetten ab. Und all jene, die jetzt noch tönen, das wäre alles freiwillig, die sollten sich mal überlegen, dass man nach chinesischem Vorbild sehr schnell Freiwilligkeit künstlich erzeugen kann: Ohne App kein Eintritt. Weder in öffentliche Gebäude, noch in Restaurants oder Hotels, Konzerte oder Krankenhäuser – entweder du hast das Mal, oder du stehst rechtlos außerhalb allen sozialen Lebens.
Und Merkel will einen Immunitätsausweis, wohlgemerkt, nachdem durch einen zerstörerischen Lockdown eine natürliche Immunisierung der meisten ihrer Untertanen unmöglich geworden ist. Wer jetzt den Bogen zu der eingangs erwähnten guten Freundin von Merkel, Melinda Gates, spannt, die nebst ihrem Gatten rein zufällig durch eine künstliche Immunisierung durch Impfung Milliarden scheffeln würden, ist natürlich ein Verschwörungstheoretiker und Spinner.
Deshalb distanziere ich mich auch vehement von diesem Gedanken.
Nur die Optik aus der Welt schaffen kann ich nicht, die haben die Betreffenden bereits selbst geschaffen.

https://frafuno.blogspot.com/2020/05/fun...nstag.html
 
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