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Die Pschyologie der Massnahmen
#11
Menschsein in Zeiten von Corona

20. August 2020 Olga Masur

Warum Virologen und deren Gefolgschaft zu Taliban der Moderne zu werden drohen
Dominic Cummings, politischer Chefberater des britischen Premiers Boris Johnson, fährt während des Lockdowns, den er selbst zu verantworten hat, durchs halbe Land, um seine Tochter gut versorgt zu sehen. Jarosław Kaczyński, Jurist und Vorsitzender der Regierungspartei Polens, geht am Todestag seines Zwillingsbruders zu dessen Grab, obwohl Friedhofsbesuche strengstens verboten sind während des Lockdowns, den er selbst verordnet hat. Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow geht zur Beerdigung einer Nachbarin, obwohl er selbst verfügte, dass bei Trauerfeiern nur der "engste Familien- und Freundeskreis" teilnehmen darf.
Arroganz der Macht? Sicher! Aber eben auch die Kapitulation vor der eigenen Unfähigkeit, Unmenschliches zu befolgen.
Ramelow erkannte, dass es "unmenschlich" gewesen wäre, der Trauerfeier fernzubleiben. Er ist nicht der Einzige, der sagt, man sei zu weit gegangen im Bestreben, die Ausbreitung von Covid-19 zu hemmen, was - man erinnere sich - eigentlich dazu da sein sollte, die Krankenhäuser nicht an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit zu bringen.
Zuwendung, Nähe und Wärme, kurz: menschlicher Kontakt sind konstituierend für das Mensch-Sein an sich; Säuglinge sterben ohne Berührung und liebevolle Ansprache, selbst wenn sie ausreichend Nahrung und Pflege erhalten. Nicht von ungefähr gewinnen die Folgen von Einsamkeit immer mehr Forschungs- und politische Aufmerksamkeit. In Großbritannien wurde 2018 sogar ein Ministerium eingerichtet, das sich diesem Problem widmen soll.
In der oben begonnenen Aufzählung fehlt - mindestens - ein weiterer Kandidat: Andy Grote feierte am 10. Juni seine Wiederernennung zum Innensenator in einer Hamburger Kneipe. Er sagt, es sei ein "lockeres Zusammenkommen", ein "Stehempfang" gewesen; andere sprechen von Party. In jedem Fall haben sich da mindestens 30, im Verlauf des Abends 50 Personen, die Klinke in die Hand gegeben, während sich in Hamburg nur maximal sechs Personen "ansammeln" durften, und der Betrieb von Gaststätten ohnehin ganz untersagt war. Jede noch so kleine Zuwiderhandlung gegen Corona-Vorschriften wurde mit mindestens 150 Euro Strafe pro Person geahndet.
Grote, dessen Behörde für die Einhaltung dieser Verordnungen zuständig ist, nahm den HamburgerInnen bis Ende Juni in knapp 9240 Ordnungswidrigkeitsverfahren 613.027 Euro ab, hielt sich selbst aber nicht daran. Nach wochenlanger Prüfung durch die Bußgeldstelle in Grotes eigener Behörde soll er nun 1000 Euro zahlen, angeblich habe er zwar "keine Fehler" gemacht, allerdings eine verbotene "private Zusammenkunft" abgehalten.
Arroganz der Macht? Ganz sicher! Und ein guter Anlass zu überlegen, ob Strafen für Verstöße gegen selbst erlassene Vorschriften nicht automatisch das Zehnfache dessen betragen sollten, was ein Normalbürger zahlen müsste.
Dennoch: Auch hier stellt sich die Frage, was das Menschsein ausmacht. Gehören Feiern und Party dazu? Oder ist das lediglich ein nice to have?
Professor Christian Drosten meinte bei Maybrit Illner, dass man "leichtfüßig" entscheiden könne, "Spaßveranstaltungen" auszusetzen. Man müsse nicht immer Spaß haben, wenn es wirklich "nur Spaß" sei. So froh man sein kann, dass es Menschen gibt, die sich so von einem Virus faszinieren lassen, fragt man sich doch, ob er nicht zu lange zwischen Phiolen und Mikroskopen stand.
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, setzte noch einen drauf und meinte, wir sollten uns alle für den Erfolg der Einschränkungen "belohnen", indem wir uns weiter einschränken. Selbstkasteiung scheint ein Teil der Ausbildung zum Virologen zu sein, wobei: Er ist ja Tierarzt … was wieder zu Tönnies und Kasteien passt. Immerhin hat er dann doch selbst gemerkt, dass diese Formulierung fragwürdig ist. Aber überhaupt so zu denken!
Wenn man sich vergegenwärtigt, wie viel nicht nur Freudvolles, sondern auch schlicht existenziell Wichtiges während des Lockdowns vorenthalten wurde, stellt sich die Frage, ob Drosten, Wieler und Co. - und mit Co. sind all die PolitikerInnen gemeint, die das schließlich so entschieden - als "Taliban der Neuzeit" in die Geschichte eingehen werden. Denn so etwas würde auch ein Taliban sagen: Alles, was Spaß macht ist verboten! Spielen und Tanzen, Singen und Lachen - v.a. über Autoritäten, insbesondere VirologInnen, oder wie Drosten für sich forderte, als auch er Gegenstand von Karikaturen wurde: "Das muss aufhören!"
Taliban der Moderne halten alles, was Spaß macht für verzichtbar
Das Erste, was Taliban streichen, sobald sie an der Macht sind, sind Bildung und Vergnügen. Schulen werden geschlossen bzw. sind nur für Jungen zugänglich und dienen vornehmlich dem Auswendiglernen des Koran. Singen, Tanzen, Feiern, Kunst und sogar Spielen - ganz zu schweigen von Küssen! - sind verboten oder stark zensiert.
Wobei beim Küssen der österreichische Gesundheitsminister Rudi Anschober ganz vorn beim Taliban-Verbots-Award nominiert wäre: Er hatte das öffentliche Küssen tatsächlich unter Strafe gestellt. Und auch wenn es nicht kontrolliert und sanktioniert werde, sei auch "daheim" vom Küssen zwischen nicht zusammenlebenden Personen "abzusehen".
Auch der Berliner Senat darf Ansprüche auf einen solchen Award anmelden: Er hat das Singen in geschlossenen Räumen - außer in Schulen - verboten. Und in Hamburg ist seit Neuestem das Tanzen auch allein, mit Abstand und im Freien verboten - nämlich auf Demonstrationen!
Und was die Bildung angeht: Kinder entbehren durch die Corona-Vorschriften im Schnitt 50% des Unterrichts; und das RKI musste man zum Studien erheben tragen wie andere zum Jagen. Erkenntnisgewinn scheint nicht oben auf der Prioritätenliste zu stehen.
So verhindern beide Gruppen, Virologen und Taliban, aus unterschiedlichen Gründen, dasselbe: All das, was zum Einen für den Zusammenhalt in Familien und Gesellschaft sorgt, und zum anderen den Geist frei macht und Raum schafft, über Grenzen hinaus zu denken. Das ist das Wesen von Extremisten: Ihr Blick verengt sich - und sie sind bereit, alles ihrer Ideologie zu opfern.
So bietet Christian Drosten nur eine einzige Lösung für den von ihm selbst prognostizierten angeblich über zwei Jahre immer wieder nötigen Lockdown: Da dies "kein Mensch aushält", müsse man bei der Zulassung von Impfstoffen Sicherheitsvorgaben mindern - und der Staat die Haftung dafür übernehmen.
Spaß schafft Kreativität schafft Erkenntnis
Nun ist es allerdings so, dass genau das: die Ziel- und zweckfreie Betätigung, Vergnügen um des Vergnügens willen, das Menschsein ausmacht. Das ist der Kern unserer Spezies - und das Geheimnis unseres Erfolgs, weil es dazu führt, dass wir kreativ sind: über den Tellerrand hinaus denken, Dinge erfinden - und zwar auch solche, von denen wir uns vorher nicht vorstellen konnten, dass sie existieren und Sinn machen könnten … Impfungen zum Beispiel!
Ohne Kreativität keine Forschung, ohne Grundlagenforschung - teuer und aus Sicht mancher sinnlos, also lediglich zum Vergnügen und zur Beschäftigung von Wissenschafts-Nerds - keine grundlegenden Erkenntnisse. Ohne Leidenschaft keine Wissenschaft. Das sollte eigentlich gerade ein Christian Drosten wissen, selbst ein offenbar begeisterter Forscher. Durch Studien bestätigt ist es auf jeden Fall: Positive Emotionen erweitern unser Denk- und Handlungsrepertoire, wie die in Stanford promovierte Sozialpsychologin Professor Barbara Fredrickson zeigte: Sie versetzen in die Lage, eine Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und helfen dabei, mit chronischem Stress und negativen Erlebnissen umzugehen. Psychoneuroimmunologie ist hier ein wichtiges Stichwort.
Bei Kindern - geborene Forscherinnen und Forscher - gilt sogar: Das Spiel ist ihre Arbeit, wie die Pädagogin Maria Montessori feststellte: Das Kind lernt im Spiel, den eigenen Körper zu koordinieren, motorische Fertigkeiten auszubilden und übt das soziale Miteinander. Körperliche Nähe ist dabei elementar, und sie lässt sich in der Kindesentwicklung auch nicht verschieben wie ein Restaurantbesuch.
Dabei kamen all diese Einschränkungen zu einem Zeitpunkt, wo die beiden Hauptargumente für den Lockdown: hohe Sterblichkeit und extreme Ansteckung, beide nicht mehr aufrecht erhalten werden konnten: Stanford-Professor John Ioannidis stellte schon vor Monaten fest, dass erstere im Rahmen der alljährigen Influenza liege, was allerdings vielfach bestritten wird. Und der japanische Epidemiologe Prof. Dr. Kenji Mizumoto fand für Wuhan eine Mortalitätsrate von 0,04 - 1,12 %. Die Heinsbergstudie schätzte die Sterblichkeit auf 0.36 Prozent. Ebenso zeigte diese Studie, dass sich selbst in einem Haushalt lebende Familienmitglieder nicht automatisch anstecken: Bei Paaren liegt die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei unter 50 Prozent.
Und selbst wenn sie höher läge, gäbe es keinen Automatismus, die aktuellen Entscheidungen zu treffen, oder wie Professor Hendrik Streeck bei Markus Lanz selbstkritisch mahnte: "Wenn ein Virologe das Leben bestimmen würde, dann wäre es plötzlich sehr, sehr langweilig. Dann hätten wir keinen Sex mehr, würden nicht mehr küssen, weil das alles theoretisch Viren übertragen könnte." Oder anders: Ohne Kontakt gar keine Menschen, auch Sex ist konstituierend für das Mensch-Sein, ja die pure Existenz. Mit gutem Grund hat die Natur es so eingerichtet, dass Fortpflanzung Spaß macht.
Nein, VirologInnen sind keine Taliban, und v.a. stoßen nicht alle in dieses Horn, aber wenn wir uns dem Urteil anderer - und zwar egal welcher Gruppe von WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen oder anderen - kritiklos und schlimmer: fraglos ausliefern, und unlängst forderte Lothar Wieler erneut, dass die Vorschriften "überhaupt nie hinterfragt" werden dürften, dann geben wir ihnen Macht, die in aller Regel früher oder später missbraucht wird. Auch dies ist eine, unerfreuliche, Konstante des Mensch-Seins.................

weiter https://www.heise.de/tp/features/Menschs...74776.html

einige Kommentare:


auch der R-Wert war gestern
Der R-Wert wird schon seit Ewigkeiten gar nicht mehr erwähnt. Es geht jetzt nur noch um "Die Zahlen!!". Also völlig willkürlich, unsachlich und subjektiv. Berechnete Kriterien gibt es gar keine mehr. Nur noch: "Die Zahlen!!".
Bei zur Zeit 875.000 Tests sind "Die Zahlen!!" natürlich höher als bei 500.000 Tests, wie noch vor 3 Wochen. Und bei 1 Million Tests werden "Die Zahlen!!" noch etwas höher ausfallen. Wer mehr testet, wird mehr finden. Das heißt aber nicht, dass dadurch die Gefahr größer wäre. Man hat einfach nur noch etwas mehr in die Dunkelziffer der asymptomatischen Verbreitung hineingetestet.
Es gibt dadurch auch nicht mehr Kranke. Die Krankenhäuser sind weiterhin leer.
Sie wollen den Ausnahmezustand weiter verschärfen, und das auch ohne sachliche Gründe. So sieht es aus.

Unverantwortlich
Dieser Artikel, ausgerechnet heute, wird die Zahl der Coronatoten in Deutschland schlagartig in die Höhe Treiben.
Nachdem gestern schon die Bildzeitung als Kronzeuge der Apocalypse ausgefallen ist wird dieser Artikel wohl bei vielen Alarmisten (m/w/d) zu Herzversagen und Kreislaufkollaps führen. Aber ein Trost an die Wutschnauber, Ihr kommt als Coronatoten in die Ehrenhalle der Pandemieopfer.
Wie kann man es wagen in diesen düsteren Zeiten an Menschlichkeit zu denken.
An die Autorin: Herzlichen Dank für den guten Artikel.
An die Alarmfraktion: Ich gelobe Selbstgeisselung für meine Ketzerei.

Der Kaiser ist nackt
Bedien Dich deines Verstandes und sei ein mündiger, aufrechter Bürger. Wie das geht, das zeigt die Autorin Olga Masur in ihrem Artikel, die dafür allen Respekt verdient.
Kein Wunder, dass solch eine Leistung die selbsternannten PR-Krieger en masse auf den Plan ruft. Denn so etwas könnte ja noch Schule machen. Aber die rhetorischen Versatzstücke, mühsam geschult und eingeübt, verlieren immer mehr ihre Wirkung. Der Kaiser ist nackt und Olga Masur spricht das offen aus.

Danke, der erste vernünftige Artikel in TP zu dem Thema
frei von Alarmismus und auf grundlegende menschliche Probleme eingehend. Danke an die Autorin.
Das bei Covid-19 mit Kanonen auf Spatzen geschossen wurde ist - ausser bei Christian Drosten und Lothar Wieler - allgemein bekannt.
Wir haben seit April (von einem ohnehin relativ niedrigen Niveau) dramatisch sinkende Sterbefall Zahlen (momentan sind sie fast bei Null!).
Jetzt wird seit Monaten von Taliban Christian Drosten geradezu verzweifelt die Angst vor einer "2.Welle" geschürt, obwohl sie weit und breit nirgends zu sehen ist (jedenfalls nicht in den gesicherten Fallzahlen).
Die Pharmaindustrie will halt ihre Milliarden an Impfdosen verkaufen, das geht natürlich nicht wenn (wie im Moment) kaum noch jemand an der Krankheit stirbt. Aber man könnte ja irgendwann zukünftig! Angst, das ist bei uns der Trick um Milliarden zu verdienen undefined
Auch weil wir verlernt haben auf unseren Körper zu vertrauen und statt dessen lieber inkompetenten Schwätzern wie einem Christian Drosten (der schon mehrfach bei Epidemie-Warnungen krass falsch gelegen hat) vertrauen.
Der Beweis meiner Behauptungen ist in diesem - sehr sorgfältig und umfassend recherchierten - Artikel von Jens Berger zur tatsächlichen "Tödlichkeit" der Krankheit Covid-19 zu lesen
https://www.nachdenkseiten.de/?p=63898

Pure Ketzerei
Der Text ist pure Ketzerei gegen das Coronoia Narrativ.
Ein Forent würde für sowas stehenden Fußes gelöscht.
Denn anders als die Conclusio im Text sind die Coronoia-Taliban längst am Werk, unterstützt von angeblich 95% der Gesellschaft, denen das Leben auf Dauer (für immer) nicht freudlos genug sein kann.
Es gibt Mehrfachinfektionen. Also gibt es keine Immunität, keine Herdenimmunität und auch keinen Impfstoff.
Das freudlose, spaßverbotene Dasein wird für immer bleiben.
Und wer protestiert kommt für viele Jahre ins Gefängnis (erste Forderungen gibt es schon), länger als wenn man jemanden tötet.

Zum Menschsein gehört auch...
... dass etwas, was gegen die Logik geht, als entweder unerträglich empfunden wird, oder verdrängt wird.
Das, was wir heute noch an Maßnahmen sehen, vor allem die Maskenpflicht, die ja den freien Zugang zu Nahrung, öffentlicher Mobilität und Bargeld einschränkt und wohl nur als erster Test für die Akzeptanz solcher Einschränkungen dient und wo man diese Einschränkungen durchaus noch erhöhen kann, ist angesichts der tatsächlichen Bedrohungslage (hier im Landkreis 1 Infektion, Schwere wie immer unbekannt, Nachbarlandkreise null) vollkommen unlogisch. Corona ist und war hier praktisch nie ein Problem.
Wir hatten im März, als die Zahlen exponentiell anstiegen KEINE Maskenpflicht. Jetzt, wo die Infektionen und vor allem die Intensiv- und Sterbefälle gegen Null gehen, bezogen auf über 80 MILLIONEN Bewohnern, wird die Lage immer hysterischer.
Die, die die Unlogik nicht mehr ertragen, werden rebellisch, gehen zu Demos, gehen zu Spaziergängen, werden langsam renitent. Vollkommen menschlich...
Die, die dafür sind, verdrängen diese Unlogik. Angst diktiert hier das Geschehen, das Stammhirn diktiert: Flucht oder Angriff. Man flüchtet zurück zur Mutter, drängt sich schutzsuchend um sie und greift alle an, die es wagen auch die höheren Gehirnareale zu benutzen. Ergebnis Rekordzuspruch für Merkel und hysterische Aggressivität gegen Menschen, die sich mit den Zahlen und Fakten beschäftigen (Covidioten).
Aber ist das neu? War nicht auch "Berlin bleibt bunt, weltoffen, tolerant und demokratisch. Gemeinsam gegen Rechts." eine einzige Unlogik, die man aus schierer Angst, auf der falschen Seite zu stehen, nicht mehr mitbekam?
Wenn man sich die nackten Zahlen anschaut, siehe hier: ttps://www.nachdenkseiten.de/?p=63898, dann muss der Mensch, der tatsächlich noch nüchtern und rational nachdenkt, zu dem Schluß kommen, dass hier etwas ganz gewaltig nicht stimmt. Jens Berger hat es treffend formuliert. Der Hass der Covidiotengegner war ihm gewiss.
Was stimmt hier nicht? Na ja, es gehört auch zum Menschsein, sich darüber Gedanken zu machen und auch alternative Theorien zu entwickeln.
Was ebenfalls schwer erträglich ist, sind die vielen öffentlichen Verhöhnungen, die man präsentiert bekommt. Ich möchte hier nur die beiden Fälle benennen, in die unser BP Steinmaier involviert war.
https://mediaproxy.nordbayern.de/v3/imag...;w=c45e432
So geht ganz offen gezeigte Verhöhnung.
Auch zeigt es, wie man in den höchsten Kreisen der Politik das Ansteckungsrisiko und die Gefährlichkeit einschätzt. Nämlich null.
Erwischt, redet man sich mit Floskeln raus, aber an alle, die sehen konnten, erging die Botschaft des süffisant ausgestreckten Mittelfingers.
Was mich zu der Erkenntnis führt, dass sich an der Spitze ein Haufen von korrupten Charakterwracks angesammelt hat, die es sadistisch genießen, selbst Kinder und Jugendliche mit Asphyxiation zu drangsalieren, etwas, was man bisher nur aus den kranken Fantasien der SM-Szene kannte. Der Vorwurf der pädophilen Eliten, die Kinder quälen, nun ja... wie sehr ist das aus der Luft gegriffen angesichts der jetzt geradezu öffentlichen Darbietung solcher Praktiken?
Wie weit ist es von da: https://s3.eu-central-1.amazonaws.com/ba...k=S4HDihVG
nach.. aber lassen wir das...
Zum Menschsein gehört auch das offene und entsetzte Mitgefühl eines Prof. Bagdhi angesichts der Tatsache, dass die Alten nun ganz alleine sterben müssen.
Wir erkennen nicht, dass wir es hier mit kalten, sadistischen, empathielosen Wesen zu tun haben, die es zu genießen scheinen, andere zu quälen.
Die es geschafft haben, an die Urängste der Menschen anzuknüpfen, die diese Urängste noch schüren, anfachen, mit ihnen spielen, die den Gehorsam, der im Kindergarten beginnt und sich über Schule, Ausbildung und Job tief eingegraben hat, für sich zu nutzen.
Für ihre Politik, für ihre Agenden, für ihre Machtsicherung.
Mensch sein, das ist das Einzige, was gegen diese Kälte noch hilft.

Danke für diesen Artikel.
 
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