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Strategiepapier des Bundesinnenministeriums.
#1
Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen

Strategiepapier des Bundesinnenministeriums.

Corona-Strategie des Innenministeriums: Wer Gefahr abwenden will, muss sie kennen

Seit einer Woche berichten deutsche Medien über ein Strategiepapier des Bundesinnenministeriums, das den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie vorzeichnen soll. Bisher hat das Ministerium das Dokument nicht herausgegeben. Wir dokumentieren es hier.

Wie umgehen mit der Corona-Pandemie? Das Bundesinnenministerium hat ein 17-seitiges Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ verfasst und nach dem 18. März an weitere Ministerien sowie das Bundeskanzleramt verteilt. Wir dokumentieren es an dieser Stelle. In der Studie fordern die Autor:innen, zu denen offenbar Wissenschaftler:innen gehören, unter anderem eine massive Ausweitung von Tests.
Das Papier lag in der vergangenen Woche bereits verschiedenen Medien vor. Keines veröffentlichte das Dokument jedoch. Während tagesschau.de Handlungsanweisungen zum vermehrten Testen in den Mittelpunkt rückte, beschrieb der Spiegel zunächst das Worst-Case-Szenario aus dem Papier, nach dem es zu über einer Millionen Todesfällen kommen würde. Die taz erwähnte zudem Vorschläge zu einer Veränderung der Kommunikationsstrategie.
„Big Data“, Anarchie und Mobilisierungskampagne
Danach folgern die Autor:innen des Strategiepapiers, dass Behörden eine „Schockwirkung“ erzielen müssten, um Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die menschliche Gesellschaft zu verdeutlichen. Es solle klar gemacht werden, dass bei einer Infizierung mit dem COVID-19-Virus eine Todesart das „qualvolle“ Ersticken sein könne. Zudem seien auch Kinder Opfer des Virus und auch bleibende Folgeschäden bei einer Erkrankung seien nicht ausgeschlossen. Unter Bezug auf vorige Krisen solle zudem „historisch argumentiert“ werden. „2019 = 1919 + 1929“, heißt es in dem Papier. Im schlimmsten Fall drohe, „dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert“.
Um die verschiedenen Szenarien eines Krisenverlaufs darzustellen, nehmen die Autor:innen offenbar Bezug auf den vielzitierten Artikel „Hammer and Dance“ des Managers Tomas Pueyo. Er schlägt unter anderem eine massive Senkung von sozialen Kontakten vor – eine Maßnahme, die nur Wochen dauere. Vor allem dieser Teil des Artikels ist nicht ohne Kritik geblieben.
Zivilgesellschaft und „Online-Gemeinschaft“ stärken
Die Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise – eine Erhöhung der Tests und Sauerstoffkapazitäten sowie Verringerung von Sozialkontakten – müsse der Gesellschaft transparent kommuniziert werden. Zudem fordern die Autor:innen des Papiers, dass „längerfristig der Einsatz von Big Data und Location Tracking unumgänglich“ sei. Einen Beleg für diese These liefern sie allerdings nicht.
Zudem heben die Autor:innen hervor, dass neben einer Aufklärung durch Behörden zivilgesellschaftliche Solidarität notwendig sei. Sowohl Nachbarschaften als auch „die Online-Gemeinschaft“ solle weiter mobilisiert werden, um Personen zu versorgen und Risikogruppen zu unterstützen.
Das Innenministerium hatte sich bisher mit Verweis auf die angebliche Vertraulichkeit des Dokuments geweigert, es auf Basis des Pressegesetzes oder der Informationsfreiheitsgesetze herauszugeben. Es ist als „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Aufgrund der Wichtigkeit der darin enthaltenen Strategien dokumentieren wir es dennoch vollständig, um eine öffentliche Diskussion darüber zu ermöglichen.
Update, 4. April: Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung wurde das Strategiepapier vom 19. bis 22. März von einer "Gruppe von rund zehn Fachleuten" verfasst, darunter Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft und vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. (Und nein, das Papier ist kein Aprilscherz.)

Strategiepapier ist hier:
https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-w...-bekommen/
 
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#2
Strategiepapier des Innenministeriums: Schockwirkung erwünscht

Im Kampf gegen Corona setzt das Ministerium Horst Seehofers auf Massentests und Tracking. Und auf eine härtere Kommunikationsstrategie.
BERLIN taz | Es ist ein Dokument von erstaunlicher Klarheit: In einem vertraulichen Strategiepapier hat das Bundesinnenministerium mögliche Szenarien zum Verlauf der Corona-Epidemie sowie die angestrebten Gegenmaßnahmen und die damit verbundene Kommunkationsstrategie dargestellt. Das 17-seitige Papier, über das zuerst der Rechercheverbund aus Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR berichtet hatte und das der taz vorliegt, drängt dabei neben einer starken Ausweitung der Corona-Tests und der Erhöhung der Zahl von Intensivbetten auch auf eine veränderte Kommunikationsstrategie.
Das von Horst Seehofer (CSU) geleitete Ministerium bestätigte am Freitag die Existenz des Papiers, wollte es aber nicht kommentieren, weil es „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ sei.
Zum Verlauf der Epidemie vergleicht das Ministerium drei Szenarien. Das „Worst Case“-Szenario geht davon aus, das sich die Verdopplungszeit der Infiziertenzahl von anfangs 3 Tagen bis Mitte April auf 6 Tage und bis Ende April auf 9 Tage verlängert (aktuell liegt sie bei knapp 5 Tagen). In diesem Fall würden bis Ende Mai etwa 70 Prozent der Bevölkerung infiziert gewesen sein. Bis zu 350.000 Menschen würden gleichzeitig intensivmedizinische Versorgung benötigen – was angesichts der vorhandenen Kapazitäten bedeuten würde, dass 85 Prozent derjenigen, die sie brauchen, abgewiesen werden müssten.
In diesem Szenario würden innerhalb von zwei Monaten knapp 1,2 Millionen Menschen durch das Corona-Virus sterben. Das Innenministerium geht dabei aufgrund von Hochrechnungen aus anderen Ländern von einer Sterblichkeitsrate von 1,2 Prozent aus, sofern eine ausreichende Krankenhausversorgung gewährleistet ist; Zu Zeiten, in denen die Kapazitäten nicht ausreichen, wird eine Sterblichkeit von 2 Prozent angenommen. Diese Werte sind deutlich höher als in einem Szenario des Robert-Koch-Instituts vom 20. März: Dies ging von einer Sterblichkeit von 0,56 Prozent aus, erklärte dazu aber, dass dieser Wert „eher am unteren Rand bestehender Schätzungen“ liege.
In einem als „Dehnung“ bezeichneten Szenario wird davon ausgegangen, dass die Verdopplungszeit der Infiziertenzahl durch schärfere Maßnahmen zur Verringerung physischer Kontakte schon bis Anfang April auf 6 Tage und bis Mitte April auf 9 Tage steigt. In diesem Fall würden nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung infiziert. Der Bedarf an Intensivbetten würde dabei die Kapazität nur geringfügig überschreiten, so dass nur 16 Prozent der Patienten abgewiesen werden müssten. In diesem Szenario würden nur etwa 220.000 Menschen sterben. Allerdings müsste der Ausnahmezustand mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen dabei rund 7 Monate andauern.

Das dritte Szenario trägt den Namen „Hammer and Dance“, offenbar in Anlehnung an einen viel zitierten Artikel über Eindämmungsstrategien zur Corona-Epidemie. Dieses geht davon aus, dass zusätzlich zur Verlängerung der Verdopplungszeit anschließend die Ausbreitung des Virus durch umfangreiches Testen und Isolieren von Infizierten stark verringert werden kann. Dadurch sinkt die Zahl der Infizierten auf insgesamt rund 1 Million und die der Toten auf 12.000.
Ausgangsbeschränkungen bis mindestens Ende April
Um das zu erreichen, müsse die Zahl der Corona-Tests schnell und massiv erhöht werden. „Getestet werden sollten sowohl Personen mit Eigenverdacht als auch der gesamte Kreis der Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen“, heißt es im Papier. Zum Ermitteln von Personen, die mit einem Infizierten in Kontakt waren, will das Innenministerium auch Handy-Daten nutzen: „Um das Testen schneller und effizienter zu machen, ist längerfristig der Einsatz von Big Data und Location Tracking unumgänglich.“ Alle positiv getesteten Personen müssten dann isoliert werden, „zu Hause oder in einer Quarantäneanlage“.
Wenn diese Testkapazitäten schnell gesteigert würden, könnten die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen ab 20. April schrittweise gelockert werden – was aus Sicht des Innenministeriums auch erforderlich ist. „Eine längere Periode der Ausgangsbeschränkungen ist weder wirtschaftlich noch sozial aufrecht zu erhalten“, heißt es.

https://taz.de/Strategiepapier-des-Innen.../!5675014/

(Kommentare lesen!)

eingebettet durch das Papier der Endlosschleife eines "Worst Case Szenario des BMI:

Coronavirus

Laut Kanzleramtschef steht Deutschland das Schlimmste noch bevor
Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat mit Blick auf die Corona-Pandemie betont, dass der Höhepunkt der Krise in Deutschland noch bevorstehe. Es sei nun die Aufgabe der Bundesregierung, „uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten“, sagte Braun der „Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns.“
https://www.welt.de/vermischtes/live2069...bevor.html
 
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#3
Strategiepapier vollständig:

 bmi-corona-strategiepapier.pdf (Größe: 1,1 MB / Downloads: 7)
 
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#4
Strategiepapier vollständig, wie unsere Version allerdings downloadbar für jeden - auch ohne Anmeldung:

*klick (pdf)*

INP
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#5
April 5, 2020 um 1:51 pm Uhr

Wer käme in Betracht mit dem Motiv, uns eine (sachlich unberechtigte) Todesangst nicht ersparen zu wollen?
– Unsere Bundesregierung!
Ein geleaktes vertrauliches Strategiepapier der deutschen Bundesregierung zeigt, dass die deutsche Regierung im Verbund mit Medien und einigen Wissenschaftlern offenbar auf eine „Schockstrategie“ setzt, indem den Menschen Angst vor einem „Worst Case Szenario“ gemacht werden soll. Die Allgemeinbevölkerung – für die das Virus größtenteils harmlos ist – solle vor einem „qualvollen Ersticken“ gewarnt werden; ebenso könnten Kinder, die auf Spielplätzen spielen, den „qualvollen Tod“ ihrer Eltern verursachen.
Diese SWPRS-Meldung von heute verlinkt auf das geleakte Strategiepapier des Bundesinnenministeriums:
https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-w...-bekommen/
Weitere Meldung von heute auf SWPRS: In Deutschland bereiten mehrere Anwaltskanzleien Klagen gegen die erlassenen Maßnahmen und Verordnungen vor. Eine Fachanwältin für Medizinrecht schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig (…). Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet wurde. () Denn die vorliegenden Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Corona-Infektion bei mehr als 95 % der Bevölkerung harmlos verläuft (oder vermutlich sogar bereits verlaufen ist) und somit keine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.“
Aber die vielen Toten in Italien?
SWPRS am 2. April: „Zahlen aus der norditalienischen Stadt Treviso (bei Venedig) zeigen, dass die Gesamtmortalität in den städtischen Krankenhäusern bis Ende März trotz 108 testpositiven Verstorbenen in etwa gleich blieb wie in den Vorjahren. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die temporär erhöhte Mortalität an einigen Orten eher mit Drittfaktoren wie Panik und Kollaps zu tun haben dürften, als nur mit dem Coronavirus.“
Link zum eingescannten Zeitungsartikel:
https://swprs.files.wordpress.com/2020/0...reviso.jpg
SWPRS heute: Das deutsche Ärzteblatt berichtete bereits 2018 von einer „Vielzahl an Lungen­ent­zündungen“ in Norditalien, die die Behörden beunruhigten. Damals wurde unter anderem verunreinigtes Trinkwasser als Grund vermutet,
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/9...orditalien
(Verunreinigtes Trinkwasser, erhöhte Antibiotika-Resistenz der Italiener, Lombardei als Haupt-Smog-Gebiet Europas, unzureichende Bettenzahl, Panik trifft auf Mangelstruktur – quasi jede Woche enthüllt sich uns ein neues Mosaik-Steinchen.
Jedes dieser Steinchen müsste jedoch den Experten – sofern sie diesen Namen verdienen – längst bekannt und gegenwärtig gewesen sein. Welchen Corona-unabhänigen Faktor erfahren wir als nächstes?)
In Sachen Panik und Restriktionen ist die Gelassenheit der Schweden bekanntlich der krasse Gegenpol zu Italien und zieht daher angeblich weltweite (jedenfalls deutsche) Kritik zu. Die in Schweden inzwischen leicht verschärften Hinweise und Vorschriften werden als Vorzeichen eines (reuevollen?) Einknickens bewertet. Soweit der Mainstream bei flüchtigem Nachrichtenkonsum.
SWPRS heute:
a) Die schwedische Regierung hat als erste weltweit angekündigt, künftig offiziell zwischen Todesfällen „durch“ und Todesfällen „mit“ dem Coronavirus zu unterscheiden. Dies dürfte zu einer weiteren Reduktion der gemeldeten Todesfälle führen. Derweil nimmt der internationale Druck auf Schweden, seine liberale Strategie aufzugeben, laufend zu. Offenbar befürchten manche Regierungen, ein Erfolg Schwedens (wie zuvor bereits Japans) könnte die eigenen Maßnahmen unverhältnismäßig und kontraproduktiv erscheinen lassen. Link zur Quelle:
https://www.telegraph.co.uk/news/2020/04...ain-wrong/
b) Auch das Gesundheitsamt von Hamburg lässt testpositive Sterbefälle inzwischen durch die Rechtsmedizin untersuchen, um nur noch „echte“ Corona-Todesfälle zu zählen. Dadurch hat sich die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zu den Angaben des Robert-Koch-Instituts bereits fast halbiert.
https://www.t-online.de/nachrichten/deut...ehlen.html
Dazu passend, fiel mir auf den täglichen „Hitlisten“ der Land-/Stadtkreise schon seit über einer Woche auf, dass Hamburg (wie übrigens auch München) bei der Zahl der Infizierten ganz vorne ist, aber im Verhältnis zu anderen Land-/Stadtkreisen nur wenige Tote ausweist.
Bisher dachte ich, dass Unterschiede in der Corona-Test-Praxis eher zwischen Deutschland und Ausland bestehen als innerdeutsch (sprich: dass in diesen zwei reichen Städten vielleicht einfach Luft und Krankenversorgung besser sind als anderswo in Deutschland?) – aber jetzt sieht es zumindest in Hamburg so aus, als sei das kritische Denken dort eher erhalten blieben als anderwo und entgegen den Weisungen aus dem Merkel-Bunker.
 
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#6
Internes Papier zur Krisenkommunikation aus dem Bundesinnenministerium

Corona-Papier des Innenministeriums empfahl, den Bürgern Angst zu machen
Als wenn das neue Coronavirus SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit COVID-19 auslöst, nicht schon Besorgnis erregend genug sei:
Tatsächlich empfahl ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium, in der Kommunikation der Krise besonders drastisch vorzugehen. Dies berichtete unter anderen »Focus-Online«. So wurde darin sinngemäß gefordert, des Bundesbürgern Angst zu machen, um Verständnis für die massiven Maßnahmen zu wecken.
Die Autoren der Studie hatten wohl Sorge, dass ein großer Teil der Bevölkerung die Bedrohung nicht ernst genug nehmen könnte. Daher empfahlen die Autoren, den Bürgern ein möglichst klares Bild vom schlimmsten Szenario zu malen. So schreiben sie: »Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden.«
Dabei sollte man der Bevölkerung klar machen, wie schrecklich es sei, den Erstickungstod zu erleiden. Das Ersticken sei eine Urangst der Menschen. Hierauf hinzuweisen würde Eindruck auf die Menschen machen.
Außerdem solle man auch Kindern Angst machen. So heißt im Papier: »Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. [...] Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.«
Außerdem solle eindringlich auf die Langzeitfolgen hingewiesen werden, wie zum Beispiel chronische Lungenschäden oder eine erhöhe Herzinfarkt-Gefahr.
Außerdem solle man mit schweren historischen Vergleichen aufwarten, wie zum Beispiel: Man solle auf die Spanische Grippe von 1919 und auf die Weltwirtschaftskrise von 1929 hinweisen und dann sagen, dass die neue Krise schlimmer als beides zusammen sei. Das würde den meisten Menschen als Gefahr einleuchten.
Der Vergleich mit der sehr viel tödlicheren Spanischen Grippe ist sicherlich übertrieben. Und der Plan, bewusst Angst zu schüren, ist in sich genommen perfide. Aber der Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise ist vielleicht gar nicht zu weit hergeholt, wenn die weltweiten Maßnahmen noch länger andauern. Besser als jede Angstmacherei ist sicherlich, für mehr Transparenz und korrekte Information zu sorgen, damit sich alle Bürger ein realistisches Bild von der Lange machen können.

https://www.freiewelt.net/nachricht/coro...-10080885/

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einige Kommentare:

Christopher Plantin 
Ich sehe das Ganze als einen Test. Wir, die normale Bevölkerung, lernen uns einzuschränken und bisherige Prioritäten zu prüfen. Die Regierung lernt, was die Bevölkerung noch mit sich machen läßt und was nicht. Die Wirtschaft lernt uralte Regeln wieder neu.
Mit diesen Erkenntnissen gehen wir mit hoffentlich geschärften Sinnen aus dem aktuellen Ausnahmezustand heraus und wissen beim nächsten Mal, was zu tun ist.

Karl kommentiert
Der Deutsche Staat stellt für Corona-Maßnahmen mehr als 1000 Milliarden Euro zu Verfügung
Wo kommt das Geld her? Die Drucker müssen ja heiß laufen. Was für eine Volkssverarschung !!
1 Billion, und der Michel bekommt davon absolut gar nichts.

Rita Kubier
Das ist Psychoterror von der schlimmsten und gefährlichsten Art und Weise, was hier mit diesem Corona-Virus betrieben wird! Normalerweise werden Menschen, die Psychoterror betreiben, vom Gesetz her zu Recht als hochgradig gefährliche Kriminelle betrachtet, eingestuft, angeklagt und
entsprechend verurteilt.
Anders bei Regierenden, bei Politikern und ihren willigen Helfern, die sich als Psychoterroristen und Psychopathen betätigen und Millionen von Menschen BEWUSST und GEZIELT in extreme Angst- und Panik versetzen, damit krank machen und dabei noch nicht einmal Kinder verschonen!
Das ist wieder einmal der Bewies dafür, dass die grossen und schlimmsten Verbrecher Regierende mit ihren Helfern sind! Die scheuen sich nicht davor, für ihre Ziele auf perfide Art und Weise massiv kriminell zu sein und Millionen, ein ganzes Volk, zu missbrauchen und krankzumachen!
Dass es statt dessen angebracht wäre, die Menschen zu dem DANACH dieses unnötigen Irrsinns und Wahnsinns mit seinen viel schlimmeren wirtschaftlichen und finanziellen Folgen aufzuklären, fällt diesen regierenden Panikmachern nicht ein. Diese Folgen verschweigen sie bewusst und komplett. Dabei werden die zu erwartenden verheerenden Folgen für jeden Einzelnen massiv und einschneidend sein und nicht wenigen die Existenz zerstören und diese Menschen DAMIT tatsächlich krank machen. Die Menschen werden also mit einem von diesen Politikern gemachten "Virus" infiziert, der möglicherweise so manchen umbringen wird. Aber DAS interessiert diese Psychopathen nicht im Geringsten. So sind nun mal Psychopathen. Die haben ihre kranke Freude am Zerstören von Menschenleben! Und dabei bilden auch Regierende keine Ausnahme. Im Gegenteil!!

Angela Schock
Failing state, Staatsterror, Maßnahmenstaat, Sicherheitsstaat, gezielte Desinformation und gezielte Verbreitung von Verwirrung, Angst und Schrecken, Triumph des politischen Willens, exekutive Allmacht, exekutiver Machtmissbrauch, exekutive organisierte Kriminalität gegen die Verfassung, Schauprozesse, politische Verdächtigung, Volksverhetzung, politische Opportunität statt Legalität, welcher Staat sollte das alles besser können, als der deutsche. Meine Rede seit 33 ...

Ekkehardt Fritz Beyer
... „Krisenkommunikation: Ein internes Papier aus dem Innenministerium empfahl, den Bundesbürgern Corona-Angst zu machen, um Verständnis für die massiven Maßnahmen zu schaffen.“.

Klar!? „Mit massiver Angstmache durch Schock und Furcht soll die Bevölkerung in der Bundesrepublik auf den Regierungskurs in der Corona-Krise eingeschworen werden“!!! https://www.rubikon.news/artikel/psychologische-kriegsfuhrung
Weil die göttliche(?) Politik testen will, wie weit ihr gestattet wird, ihre auch m. E. ohnehin schon auf die Spitze getriebenen Einschränkungen der bürgerlichen Rechte ´noch` gehen darf?

Müsste dies unseren Göttinnen(?) und Göttern(?) nicht unverzüglich und ´absolut eindeutig` gezeigt werden???
 
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#7
Psychologische Kriegsführung

Ein geheimes Arbeitspapier belegt, dass die deutsche Regierung in der Corona-Krise auf die Manipulation der Bevölkerung setzt.
von Hans Springstein

Mit massiver Angstmache durch Schock und Furcht soll die Bevölkerung in der Bundesrepublik auf den Regierungskurs in der Corona-Krise eingeschworen werden. Die Vorgehensweise, durch Angst die Menschen ruhig zu halten, beschreibt ein Arbeits- und Diskussionspapier aus dem Bundesinnenministerium (BMI) unter Horst Seehofer (CSU), das nun vom Online-Magazin „Frag den Staat“ öffentlich gemacht wurde.
Zuvor waren Auszüge bereits bekannt geworden, so durch die gemeinsame Recherchegruppe der Sender WDR, NDR und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ), die darüber am 27. März berichtete.
Die vermeintlich investigativen Journalisten privater und öffentlich-rechtlicher Medien konzentrierten sich aber vorrangig auf die in dem Papier vorgeschlagenen Massentests nach dem Modell Südkorea. Dass in dem Material davon geschrieben wurde, massiv Angst unter der Bevölkerung zu schüren und dabei auch vor Kindern nicht Halt zu machen, kam in dem Beitrag auf der ARD-Webseite nicht vor. Dabei hat es das, was in dem vertraulichen 17-seitigen BMI-Dokument vom 22. März zu lesen ist, in sich.
Das beginnt bei dem Ausgangspunkt, einem „Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 — für Deutschland allein“. Davon würden die meisten Experten ausgehen, heißt es, was so nicht stimmt. Die Autoren aus dem Ministerium berufen sich aber auf ein Expertenteam aus Robert Koch-Institut (RKI), RWI — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Universität Bonn, University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel. Diese würden das Worst-Case-Szenario stützen, dessen Vermeidung „oberste strategische Priorität“ habe. Interessant ist dabei der Aspekt, dass RKI und SWP der Bundesregierung unterstehen bzw. von dieser finanziert werden. Die beiden Wirtschaftsforschungsinstitute RWI und IW sind bekannt für ihre neoliberale Ausrichtung.
Dieser schlimmste Fall wird als gegeben hingenommen, obwohl verschiedene Experten bereits darauf hingewiesen haben, dass die korrekte Covid-19-Sterberate nicht genau einzuschätzen ist. Das liege auch an der bisher nicht bekannten Dunkelziffer an vom Virus infizierten Bundesbürgern. Die wiederum sei begründet in den nach allen bekannten Informationen oftmals milden Symptomen der erkältungsähnlichen Krankheit, so dass nicht alle Infizierten zum Arzt gehen. Zum anderen sorge die fehlende Massentestung und bisher nicht vorgenommene repräsentative Stichproben für eine hohe Dunkelziffer.
Diese Aussagen werden im BMI-Papier ignoriert und stattdessen behauptet, dass die Dunkelziffer die Sterberate in die Höhe treiben könne, wenn sie ans Licht gerate. Einen Hinweis auf erhöhte generelle Sterberaten in der Bundesrepublik seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind aber bisher nicht bekannt. Zur Erinnerung: Im Jahr 2018 starben laut Statistischem Bundesamt in der Bundesrepublik 954.874 an verschiedenen Ursachen, etwa 20.000 mehr als im Vorjahr. „In der Sterbefallstatistik wären die Auswirkungen der Corona-Krise vermutlich erst deutlich nach der saisonalen Grippe erkennbar“, erklärte das Amt am 26. März. „Das heißt: Falls ab Mitte April die Zahl der Corona-Toten zunimmt, kann man dies auch in der Sterbefallstatistik an den tagesgenauen Zahlen ablesen.“
All die von verschiedenen Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis festgestellten unsicheren Daten, die bisher zu Corona-Krise vorliegen, hinderten die Ministerialen nicht, in ihrem Papier weiter vom schlimmsten Fall auszugehen. Was da zu lesen ist, ist aber mehr als ein Gedankenspiel, sondern scheint tatsächlich bereits in die Realität umgesetzt worden zu sein. Davon künden nicht nur die verlängerten Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und individueller Freiheiten, sondern auch die Art und Weise, wie viele bundesdeutsche Medien sich zum Sprachrohr der Regierungskampagne machen.
Da heißt es zum Beispiel im Bereich Kommunikation: „Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung in Deutschland unmissverständlich, entschlossen und transparent zu verdeutlichen.“ Um diesen zu verhindern müssten Politik und Bürger „als Einheit agieren“. Und: „Die Bürger müssen nachvollziehen können, dass folgende Maßnahmen nur mit ihrer Mithilfe zu ihrem Wohl umgesetzt werden müssen und können.“ Dem folgt dann eine Aufzählung von Maßnahmen von den Kontaktverboten über Massentestungen und Ausbau der medizinischen Kapazitäten bis hin zu einer Mobilisierungskampagne unter der Bevölkerung.
Letztere sei notwendig, da die Corona-Krise ein „harter Schlag für das Vertrauen in die Institutionen“ sei. Dem wollen die BMI-Autoren entgegenwirken, „weil die Regierung zu einem mobilisierenden Faktor werden muss“. Die Devise sei dabei: „Es kommt etwas sehr Bedrohliches auf uns zu, wir haben die Gefahr aber erkannt und handeln entschieden und überlegt.“ Deshalb werde „ein Zusammenkommen und Wirken von allen Kräften in der Gesellschaft“ gebraucht: „Dann werden wir die Gefahr noch abwenden“. Der schlimmste Fall dürfe nicht verschwiegen werden, „um die gesellschaftlichen Durchhaltekräfte zu mobilisieren“. Das wird so begründet: „Wer Gefahr abwenden will, muss sie kennen.“
Dass diese Gefahr bis heute selbst den Beratern der Regierung wie dem Virologen Christian Drosten nicht eindeutig bekannt ist, stört die Strategen aus dem Innenministerium nicht
Sie stützen sich auf Modellrechnungen, die sie zu einer Sterblichkeitsrate der Erkrankten von 1,2 Prozent führen, auch wenn die eben bisher nicht auf harten Fakten basieren. Für die Bundesrepublik gibt es bisher keine solchen Daten, auch weil das tonangebende RKI, dem Bundesgesundheitsministerium unterstehend, eine entsprechende Studie bis heute nicht begonnen hat.
Darauf hat der Bonner Virologe Hendrick Streeck mehrfach in den letzten Tagen aufmerksam gemacht, als er eine repräsentative Studie für den Hotspot Landkreis Heinsberg ankündigte. Streeck wunderte sich nach eigener Aussage über das Desinteresse der RKI an einer solchen Studie, die repräsentative Daten liefern und so zeigen könnte, welche Eindämmungsmaßnahmen angemessen und verhältnismäßig wären.
Die Autoren aus dem BMI nehmen ebenso ungeprüft die Situation in Italien als Maßstab, ohne weiter auf die Unterschiede in der Ausgangslage dort und im Vergleich zur Bundesrepublik einzugehen. Dagegen sind für sie die Bilder aus dem südeuropäischen Land willkommenes Material, um der Bevölkerung weiter Angst zu machen. Gleichfalls wird von einer Ausbreitungsgeschwindigkeit ausgegangen, nach der sich die Zahl der Infizierten „etwa alle drei Tage“ verdopple, ohne darauf einzugehen, dass schon allein mehr Teste die Zahl der erfassten Infizierten steigen lassen.
In dem Dokument aus dem Ministerium werden verschiedenen Szenarien durchgerechnet, auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen. Diese würden nur im günstigen Szenario das Ausmaß der Schäden in Folge der Weltwirtschaftskrise 2009 erreichen, ansonsten weit schlimmer ausfallen. Und es heißt darin: Um den schlimmsten Fall zu verhindern, „müssen die Maßnahmen zur Reduktion physischer Kontakte viel weitreichender sein“. Sollten die vorgeschlagenen Eindämmungs- und Kontrollmaßnahmen nicht greifen, „könnten im Sinne einer „Kernschmelze“ das gesamte System in Frage gestellt werden“, heißt es. „Es droht, dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert.“
Den Autoren ist aber ebenso bewusst: „Nur mit einem absehbaren Ende der Ausgangsbeschränkungen kann eine Rückkehr zum bisherigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden.“ Also brauchen sie die von ihnen „gewünschte Schockwirkung“, damit eine erstarrte Bevölkerung nicht zu früh unruhig wird. In ihrem dritten Szenario gehen sie schon von einem „langen Leiden“:
„Ausgangsbeschränkungen von vier Monaten sind notwendig, also bis zu den Sommerferien Mitte Juli.“
Die Kommunikationsstrategie, die sie in ihrem Papier für den Schock vorschlagen, der die Bevölkerung von den getroffenen Maßnahmen überzeugen soll, erinnert an etwas, was der kanadische Medizinwissenschaftler und Pathologe Etienne de Harven so beschrieb (1):
„Zunächst wird das Risiko einer verheerenden Katastrophe erfunden und als Horrorstory an die Wand gemalt und dann wird ein schwer fassbarer Erreger als Schuldiger an den Pranger gestellt; anschließend werden alternativ in Frage kommende Ursachen einfach ignoriert und zugleich die Epidemiologie mit nicht-nachweisbaren Daten manipuliert, um so die falsche Wahrnehmung einer unmittelbar bevorstehenden Katastrophe zu pushen und der Öffentlichkeit als Wahrheit zu verkaufen; und zu guter Letzt wird dann auch noch versprochen, dass man mit Impfstoffen wird aufwarten können und mit ihnen die großen Heilsbringer in den Händen hält. All dies garantiert aber vor allem nur Eines: üppige finanzielle Gewinne für die Pharmakonzerne und die Spitzenforscher. Doch wie ist es überhaupt möglich, so etwas zu erreichen? Ganz einfach: Man bedient sich schlicht des machtvollsten Instruments, um menschliche Entscheidungsprozesse zu beeinflussen: Furcht!“
Die Strategen aus dem Bundesinnenministerium setzen für die von ihnen gewünschte Schockwirkung und Angst vor der Durchseuchung der Bevölkerung mit dem neuen Corona-Virus auf Folgendes: Es müsse gezeigt werden, dass im schlimmsten Fall viele Schwerkranke von den überlasteten Krankenhäusern abgewiesen werden und qualvoll ersticken würden. „Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.“
Auch die Angst der Kinder wollen sie in ihre Abschreckungskampagne einbeziehen. Die seien gar nicht weniger betroffen, sondern würden sich leichter anstecken und das Virus an ihre Eltern weitergeben. Die BMI-Autoren spinnen den Faden weiter, dass, wenn ein Elternteil dann „qualvoll zu Hause stirbt und sie (die Kinder) das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann“.
Auch mögliche Spätfolgen bei Erkrankten, die genesen, malen sie in schwarzen Farben an die Wand. Und fügen dann hinzu: „Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929“. Diese tatsächlich unmathematische Formel fügt die Spanische Grippe 1918/19 mit Millionen Toten weltweit mit der Weltwirtschaftskrise 1929 zusammen, um an die Wand zu malen, was derzeit drohe.
Interessanterweise behaupten sie, dass die Fallsterblichkeit durch Covid-19 vorläufig europaweit bei 1 Prozent liege, was sie als „naiv“ bezeichnen. Dann, so schreiben sie, „muss davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Toten nicht richtig gezählt wird“. Worauf sie das stützen, erklären sie nicht, gehen aber ebenso nicht darauf ein, was RKI-Chef Lothar Wieler zur bisherigen Zählung der mutmaßlichen Corona-Toten sagte:
„Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde“.
Das relativiere die Anzahl der Todesfälle stark, erklärten Experten dazu, da die Betroffenen in sehr vielen Fällen an ihren Vorerkrankungen sterben und nicht am Virus. Durch die RKI-Methode die Zahl der Corona-Toten hochgerechnet. Doch das kümmert die ministeriellen Panikmacher anscheinend nicht. Sie wollen stattdessen durch mehr Teste einfach hundertmal so viele Infizierte im Verhältnis zu den Toten finden, wozu mindestens 20mal so viele Teste im Vergleich zu den bisherigen notwendig wären, also bis zu 200.000 Teste pro Tag.
Sie wollen Big Data ebenso einsetzen wie das Handy-Tracking, um die Infizierten zu finden und zu kontrollieren. „Alle positiv getesteten Personen müssen isoliert werden, sei es zu Hause oder in einer Quarantäneanlage; dies muss noch genauer abgeklärt werden.“ Dabei wird gewarnt: „Selbst Einzelquarantäne zu Hause (ohne Mitbewohner) kann bei unsachgerechter Handhabung leicht zu weiteren Infektionen im gleichen Wohnblock führen.“ Also soll das wegfallen, so die Ministeriumsstrategen, die noch weitergehen: „Sobald diese Massnahmen einmal eingespielt sind, können sie relativ kostengünstig über mehrere Jahre hinaus die wahrscheinlich immer wieder aufflackernden kleinen Ausbrüche sofort eindämmen.“
In dem Papier vom 22. März wird die angeblich notwendige „soziale Distanzierung“, zu der Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits aufforderte, noch weiter ausgebaut: „Heimarbeit, Verbieten von Massenanlässen in Sport und Kultur, Schliessung der Schulen und Universitäten, Schliessung von selbst kleinen sozialen Anlässen wie Sportclubs, Schliessung von Restaurants und Bars, Schliessung von allen nicht lebens-wichtigen Läden, bis hin zur Schliessung von allen nicht lebenswichtigen Betrieben.“ Allerdings meinen Autoren, dass das nur kurzzeitig möglich wäre: „Eine längere Periode der Ausgangsbeschränkungen ist weder wirtschaftlich noch sozial aufrecht zu erhalten.“
Diese einschneidenden und schon weitgehend beschlossenen Beschränkungen nicht nur des sozialen Lebens, sondern auch der Grundrechte der Bürger müssen diesen als notwendig und sinnvoll verkauft werden. Denn, die so die Autoren: „Die gegenwärtige Krise durch COVID-19 hat das Potential das Vertrauen in die demokratischen Institutionen in Deutschland nachhaltig zu erschüttern. Dem kann und muss entgegengewirkt werden.“ Dazu müsse der Staat mit seinen Institutionen von Bund bis zu den Städten und Gemeinden „als mobilisierender Faktor tätig und sichtbar“ werden.
Die entsprechende Propagandakampgange soll zeigen: „Das Virus ist ein Risiko für alle. Es wird unser Leben kurz-, mittel- und langfristig verändern.“ Doch der Staat handele, um das Virus einzudämmen solle den Bürgern gezeigt werden. Das gelinge aber nur unter „Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger“, so die Botschaft. Und auch ein „gemeinsames Narrativ“ halten die ministeriellen Strategen für notwendig: „#wirbleibenzu-hause, oder «gemeinsam distanziert“ - „physische Distanz – gesellschaftliche Solidarität“. Die Kampagne solle von Prominenten, Politikern, und Wissenschaftlern unterstützt werden. Ein Blick in die Medien zeigt, dass diese Kampgange angelaufen ist.
Das Papier fordert ebenso, die sogenannte Zivilgesellschaft mit einzubinden, damit Vereine, Initiativen und Gruppen von aktiven Bürgern die Behörden unterstützen. Zugleich wird vor „Falschinformationen“ im Internet gewarnt, die zu Radikalisierung führen könne. Dagegen solle die Online-Gemeinschaft selbst vorgehen, wünschen sich die Strategen aus dem BMI. Sie schlagen unter anderem gemeinsame „Fakten-Checks» von Informationen und weitere „Hackathons“ vor, mit denen Hacker das Corona-Virus digital bekämpfen sollen. „Auch hier gilt es ein Gefühl des ‚gemeinsam distanziert‘ zu fördern.“ Auch das ist bereits umgesetzt, auch durch „Fakten-Checks“ in etablierten Medien, die angeblich zeigen, dass kritische Stimmen wie die des Lungenarztes Wolfgang Wodarg oder des Infektionsepidemiologen Sucharit Bhakdi nicht nur falsch liegen, sondern auch gefährlich seien.
Den Autoren des Dokuments aus dem BMI geht es um nichts weniger als „eine neue Beziehung zwischen Gesellschaft und Staat“, die erreicht werden könne, wenn die Krise „gemeinsam distanziert“ und „mit nicht allzu grossem Schaden“ überstanden werden könne. Auf Grundlage nachweislich nicht gesicherter Fakten und darauf gestützter Modellrechnungen wollen sie nicht mehr als den massiven Eingriff in demokratische Grundregeln der Gesellschaft und Grundrechte der Bürger. Die bisherigen politischen Maßnahmen folgen der strategischen Grundlinie des BMI-Dokuments
Das was darin beschrieben und vorgeschlagen wird, ist das gezielte Ausnutzen der Angst der Menschen vor einer unbekannten Gefahr. Es ist das, was der Wahrnehmungsforscher und Psychologe Rainer Mausfeld so beschrieb (2):

mehr https://www.rubikon.news/artikel/psychol...egsfuhrung

ja, Prädikat: sehr wertvoll!
 
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#8
(06.04.2020, 19:48)Rundumblick schrieb: Internes Papier zur Krisenkommunikation aus dem Bundesinnenministerium

Corona-Papier des Innenministeriums empfahl, den Bürgern Angst zu machen
Als wenn das neue Coronavirus SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit COVID-19 auslöst, nicht schon Besorgnis erregend genug sei:
Tatsächlich empfahl ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium, in der Kommunikation der Krise besonders drastisch vorzugehen. Dies berichtete unter anderen »Focus-Online«. So wurde darin sinngemäß gefordert, des Bundesbürgern Angst zu machen, um Verständnis für die massiven Maßnahmen zu wecken.
Die Autoren der Studie hatten wohl Sorge, dass ein großer Teil der Bevölkerung die Bedrohung nicht ernst genug nehmen könnte. Daher empfahlen die Autoren, den Bürgern ein möglichst klares Bild vom schlimmsten Szenario zu malen. So schreiben sie: »Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden.«
Dabei sollte man der Bevölkerung klar machen, wie schrecklich es sei, den Erstickungstod zu erleiden. Das Ersticken sei eine Urangst der Menschen. Hierauf hinzuweisen würde Eindruck auf die Menschen machen.
Außerdem solle man auch Kindern Angst machen. So heißt im Papier: »Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. [...] Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.«
Außerdem solle eindringlich auf die Langzeitfolgen hingewiesen werden, wie zum Beispiel chronische Lungenschäden oder eine erhöhe Herzinfarkt-Gefahr.
Außerdem solle man mit schweren historischen Vergleichen aufwarten, wie zum Beispiel: Man solle auf die Spanische Grippe von 1919 und auf die Weltwirtschaftskrise von 1929 hinweisen und dann sagen, dass die neue Krise schlimmer als beides zusammen sei. Das würde den meisten Menschen als Gefahr einleuchten.
Der Vergleich mit der sehr viel tödlicheren Spanischen Grippe ist sicherlich übertrieben. Und der Plan, bewusst Angst zu schüren, ist in sich genommen perfide. Aber der Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise ist vielleicht gar nicht zu weit hergeholt, wenn die weltweiten Maßnahmen noch länger andauern. Besser als jede Angstmacherei ist sicherlich, für mehr Transparenz und korrekte Information zu sorgen, damit sich alle Bürger ein realistisches Bild von der Lange machen können.

https://www.freiewelt.net/nachricht/coro...-10080885/

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einige Kommentare:

Christopher Plantin 
Ich sehe das Ganze als einen Test. Wir, die normale Bevölkerung, lernen uns einzuschränken und bisherige Prioritäten zu prüfen. Die Regierung lernt, was die Bevölkerung noch mit sich machen läßt und was nicht. Die Wirtschaft lernt uralte Regeln wieder neu.
Mit diesen Erkenntnissen gehen wir mit hoffentlich geschärften Sinnen aus dem aktuellen Ausnahmezustand heraus und wissen beim nächsten Mal, was zu tun ist.

Karl kommentiert
Der Deutsche Staat stellt für Corona-Maßnahmen mehr als 1000 Milliarden Euro zu Verfügung
Wo kommt das Geld her? Die Drucker müssen ja heiß laufen. Was für eine Volkssverarschung !!
1 Billion, und der Michel bekommt davon absolut gar nichts.

Rita Kubier
Das ist Psychoterror von der schlimmsten und gefährlichsten Art und Weise, was hier mit diesem Corona-Virus betrieben wird! Normalerweise werden Menschen, die Psychoterror betreiben, vom Gesetz her zu Recht als hochgradig gefährliche Kriminelle betrachtet, eingestuft, angeklagt und
entsprechend verurteilt.
Anders bei Regierenden, bei Politikern und ihren willigen Helfern, die sich als Psychoterroristen und Psychopathen betätigen und Millionen von Menschen BEWUSST und GEZIELT in extreme Angst- und Panik versetzen, damit krank machen und dabei noch nicht einmal Kinder verschonen!
Das ist wieder einmal der Bewies dafür, dass die grossen und schlimmsten Verbrecher Regierende mit ihren Helfern sind! Die scheuen sich nicht davor, für ihre Ziele auf perfide Art und Weise massiv kriminell zu sein und Millionen, ein ganzes Volk, zu missbrauchen und krankzumachen!
Dass es statt dessen angebracht wäre, die Menschen zu dem DANACH dieses unnötigen Irrsinns und Wahnsinns mit seinen viel schlimmeren wirtschaftlichen und finanziellen Folgen aufzuklären, fällt diesen regierenden Panikmachern nicht ein. Diese Folgen verschweigen sie bewusst und komplett. Dabei werden die zu erwartenden verheerenden Folgen für jeden Einzelnen massiv und einschneidend sein und nicht wenigen die Existenz zerstören und diese Menschen DAMIT tatsächlich krank machen. Die Menschen werden also mit einem von diesen Politikern gemachten "Virus" infiziert, der möglicherweise so manchen umbringen wird. Aber DAS interessiert diese Psychopathen nicht im Geringsten. So sind nun mal Psychopathen. Die haben ihre kranke Freude am Zerstören von Menschenleben! Und dabei bilden auch Regierende keine Ausnahme. Im Gegenteil!!

Angela Schock
Failing state, Staatsterror, Maßnahmenstaat, Sicherheitsstaat, gezielte Desinformation und gezielte Verbreitung von Verwirrung, Angst und Schrecken, Triumph des politischen Willens, exekutive Allmacht, exekutiver Machtmissbrauch, exekutive organisierte Kriminalität gegen die Verfassung, Schauprozesse, politische Verdächtigung, Volksverhetzung, politische Opportunität statt Legalität, welcher Staat sollte das alles besser können, als der deutsche. Meine Rede seit 33 ...

Ekkehardt Fritz Beyer
... „Krisenkommunikation: Ein internes Papier aus dem Innenministerium empfahl, den Bundesbürgern Corona-Angst zu machen, um Verständnis für die massiven Maßnahmen zu schaffen.“.

Klar!? „Mit massiver Angstmache durch Schock und Furcht soll die Bevölkerung in der Bundesrepublik auf den Regierungskurs in der Corona-Krise eingeschworen werden“!!! https://www.rubikon.news/artikel/psychologische-kriegsfuhrung
Weil die göttliche(?) Politik testen will, wie weit ihr gestattet wird, ihre auch m. E. ohnehin schon auf die Spitze getriebenen Einschränkungen der bürgerlichen Rechte ´noch` gehen darf?

Müsste dies unseren Göttinnen(?) und Göttern(?) nicht unverzüglich und ´absolut eindeutig` gezeigt werden???

Armin 
Die mangelnde Datenlage ist drückend.
Wie auch die Tatsache, dass nach den erst schleichenden Maßnahmen dann solche drastischen Agitationen durch den Staat erfolgen ohne differenziert eine vermeintlich rechtfertigende Datenlage zu entfalten; es bleibt bis heute in nur flachen Beweisen, bei sehr niedrigen Effekten am Infektion.
Eine gleich durchgängige differenziale Maßnahme von Anfang an und dann integraler Übergang, was bei der Panik eine normale Handlungsreaktion gemäß präventiven Zielen gewesen wäre, erfolgte und erfolgt nicht.
Statt auch schon längst umfänglich angelaufenen Studien, deren Vorschritte und beziehbare Fakten entfaltend und damit Einbeziehung der breiten Kompetenz Fachgebiete aller Berufsgruppen, erfolgt nur weiter lehrtheoretische Fragmente über alle Kanäle der gelenkten Medien.
Diese Nebelinformationspolitik hinterlässt zu Recht den Geschmack daß zu minderst etwas nicht in Erfahrung gebracht werden soll vom Volk.
Auf fällt auch, dass in den medialen Foren diesbezüglich kritische Hinterfragungen von agitativen Trollen sofort und insbesondere, wenn diese abweichend den staatlichen Suggestionen Fragestellungen entfalten, mit fadenscheinigen substanzlosen Deformierungen an Stigmata der unterschwellig bis direkten Psychologisierung versucht wird zu entwerten.
Statt die aufgrund der Mangelinformation in Verbindung mit theorievergleichen begründete Lagensituation durch diktierende Politiker erzeugte Einschätzungssuche der Bevölkerung aufzuhellen, setzt man auf entwertende Ausflüchte und Desinformation um die widersprüchlichen Theoriekonstrukte als einzige Denkrahmen als zulässig zu erklären und deren Gegenfragen als ungebührliche Verwirrtheit darzustellen.
Da wird regelrecht in die Meinungsbildung ohne Fundiertheit oder mit unrealen Wissensvorgaben die Massen indoktriniert, die oft gar nicht einschätzen vermögen, wenn kritisch Fachansätze ihnen angedacht werden und dann salopp abgekanzelt dastehen bevor sie präzissiert werden können.
Absurd ist, dass eben diese meinen etwas zu bewahren an Staatsmethodik welches wider jegliche naturgesetzlichen Verfahrenswege mit etwas Interesse und nachdenken daher herkommt, wie damit eben reine statische Ideologie ist ignorierende naturgesetzliche dynamische Unabwendbarkeiten.
Billigend arbeiten diese Stäbe an Regierungsaktivisten am belassen der idealisierenden Modelle zum Schaden aller, als eine Heilung der Methodik zum Wohle der Gemeinschaft zuzulassen. Nur ihre, Mangeldaten Meinung dienst den Menschen.

Es sind die elitär politischen Kräfte und viele aus den Ärzteschaften, die Massen von Menschen die ihnen kritisch entgegnen, geistige Abnormalität und Unfähigkeit testieren.
 
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#9
Das Papier ist echt, wir haben es durch eine Landtagsperson verifiziert bekommen. Schriftlich!

INP
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#10
Reif für die Abwahl: Kabinett Merkel

Die innenministerielle Studie „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ sollte geheim bleiben (“VS- Verschlusssache“). Inzwischen ist sie Gegenstand harter Kritik an der Bundesregierung und wilder Spekulationen über deren Absichten. Obwohl sogar die Tagesschau kurz über das Papier berichtete, blieben sein Urzweck und die daraus abzuleitende Bankrotterklärung weitgehend unbeachtet: Das „Geheimpapier“ dokumentiert ungewollt, dass das bundesweite Ausgehverbot samt schwerwiegenden Folgen vermeidbar gewesen wäre.
 
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